Archive for Februar, 2010

Wer HEILt HAASE?

Freitag, Februar 26th, 2010

Daß die allermeisten Grüne-Politiker es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau nehmen habe ich ja schon immer vermutet. Jetzt wurde aber ein Beweis dafür veröffentlicht. Zumindest betrifft das Karl-Heinz Haase aus Lübeck.  Dumm gelaufen, Herr Haase, Sie sind entlarvt!

Die Amokläufe an deutschen Schulen hätten gezeigt, dass alle Täter „stille Waffennarren“ gewesen seien, argumentiert der Lübecker Grünen-Politiker. ……….. Sein Vorschlag: Vereine sollten Schulen freiwillig und diskret über ihren schießenden Nachwuchs in Kenntnis setzen. In Lübeck wären mindestens 45 Jugendliche betroffen. Der Artikel bei den Lübecker Nachrichten.

Gut, daß die Grünen auch die Intelligenz nicht mit Löffeln gefressen haben ist bekannt. Aber Dummheit alleine kann diesen Ausspruch nicht entschuldigen. Da muß schon ein gerüttelt Maß an Gutmenschentum und sozialer Kälte in Verbindung mit Kontrollwahn vorhanden sein um eine Kennzeichnung von KINDERN zu verlangen.  Aber was sag’ ich, der Mann ist Psychologe, vielleicht erklärt das sein Tun……….

Warum muß ich ausgerechnet jetzt an gelbe Armbinden, Blockwarte, Konzentrations- und Umerziehungslager denken?

Auch der lokale DSB-Fürst und Vorsitzender des Landesverbandes Norddeutscher Schützenverband, Peter Eyferth, ist mit auf den Zug aufgesprungen und würde diese Daten gerne liefern, obwohl man beim Bildungsministerium doch eher ”mißtrauisch” ist. Die Datenschützer scheinen ebenfalls eher Böcke als Gärtner zu sein, die würden bei der Sache ohne Bedenken mitspielen. Da hätten wir auch schon die ersten Mitläufer.

Ich sage nur eines: Armes Deutschland, weit bist Du wieder mal gekommen……

Herr Haase, möchten Sie nicht gleich alle Sportschützen in Deutschland zukünftig einheitlich kennzeichnen? Zum Beispiel so:

Sportschütze    oder so? Sportschütze

Das wäre doch einfacher für alle Beteiligten. Otto Normalbürger muß bei einer Begegnung nur auf die andere Straßenseite wechseln.

Edit: Haase läuft Amok. Der Sportschützenhasser hat nachgelegt:

Haase spricht von einer Risiko-Population. Die deutschen Amokläufer würden ihre mörderischen Taten im Gegensatz zum Wort („Amok“ bedeutet „in blinder Wut töten“) kühl und konzentriert vollbringen. „So schießt keiner, der zum ersten Mal eine Waffe in der Hand hat.“

Der geneigte Leser möge sich über diese diskriminierenden Ergüße sein eigenes Bild machen. Ich persönlich halte solche Typen wie den Haase für brandgefährlich. Der will Psychologe sein? Führt auf, daß Ausgrenzung, Mobbing usw. die Taten begünstigt? Und dann will er genau das mit seiner Meldepflicht anheizen? Nach Winnenden gab es das schonmal: Mobbing an sportschießenden Schülern durch Lehrer.

Zu den Fakten: Es handelte sich bei den Tatwaffen von Emsdetten, Erfurt, Freising, Eislingen definitiv um illegal beschaffte Waffen. Die Täter alle keine Kinder mehr. Schon gar nicht ausschließlich Jungen, es sind sehr wohl auch einige weibliche Attentäter zu verzeichnen. Auch sind die verwendeten Tatwaffen bei Schulattentaten bei weitem nicht nur Schusswaffen, es werden gerne auch Flammenwerfer, Messer, Äxte und Molotowcocktails verwendet. Focus. Was soll also diese Brandmarkung der sportschießenden Kinder durch Haase? Was bezweckt er mit der Aussage, daß deutsche Sportschützenvereine eine “Risiko-Population” heranziehen? Daß die Kinder zu kaltblütigen und konzentriert schießenden Mördern ausgebildet werden? 

Die Datenschützer haben mittlerweile einen Rückzieher gemacht. So wie es heute aussieht hat sich ein Journalist der Lübecker Nachrichten diesen Punkt einfach nur aus der Nase gezogen. Eine Gegendarstellung ist aber noch nicht erfolgt. 

Ich werde mir aus Protest ein T-Shirt mit diesem unten gezeigten Ehrenzeichen drucken lassen. Wer will noch eins?

Sportschütze:Stigma

FvLW bereitet Rechtssatzverfassungsbeschwerde vor

Sonntag, Februar 14th, 2010

Jetzt geht’s los. Der Kampf gegen das mißratene und zutiefst undemokratische deutsche Waffengesetz beginnt, in neuer, nie da gewesener Qualität. Die Legalwaffenbesitzer gehen den rechtsstaatlichen Weg vor das Bundesverfassungsgericht. Ich hoffe, daß sich möglichst alle Legalwaffenbesitzer mit einer Spende beteiligen. Hier die Mitteilung der FvLW:

Sehr geehrte Legalwaffenbesitzer,
liebe Community,

jetzt wird es Ernst und wir greifen die Idee der Rechtssatzverfassungsbeschwerde auf. Wir, die FvLW e.V., haben die juristische Machbarkeit und das finanzielle Risiko der Rechtssatzverfassungsbeschwerde in Bezug auf die nicht anlassbezogenen Kontrollen (Art. 13 GG) und die damit verbundenen Konsequenzen, wie Verlust der Zuverlässigkeit, Einzug der WBK, Eigentumsaufgabe der Waffen von mehreren Anwaltskanzleien prüfen lassen. Die involvierten Anwälte sind alle BGH erfahren.

Diese Anwälte halten es für möglich, dass das Bundesverfassungsgericht die Klage annimmt.

Hierzu muss als erstes ein Gutachten erstellt werden. Die Kosten dafür schlagen mit 2.000 -–2.500 € zu Buche.
Für den Prozess rechnen wir mit 7.000 - 8.000 €.
Alles in Allem also ca. 10.000 €.
Dieses Gutachten haben wir in Auftrag gegeben und das Kostenrisiko hierfür übernommen.

Wir haben die in “Waffen-online” bekundete Spendenbereitschaft mal überschlagen und sind auf ein Volumen von rund 8.000 € gekommen. Unter diesen Umständen ist die FvLW e.V. bereit, die Klage zu führen. Es muss Euch aber klar sein, dass die 80% der Gesamtkosten von Euch kommen müssen. Alleine aus Vereinsmitteln können wir das nicht stemmen.

Wir haben bei der Deutschen Bank in Frankfurt a.M. ein Spendenkonto eingerichtet. Konto-Nummer 302700061 BLZ 50070024

Dass ein solcher Prozess auch mit negativem Ausgang enden kann sollte jedem klar sein!
Das angegebene Konto wird offen geführt und ist jederzeit prüfbar. Einahmen und Ausgaben über dieses Konto werden wir im 14- tägigen Turnus auf unserer Homepage veröffentlichen. Bei negativem Ausgang, bzw. bei zu geringem Spendenaufkommen ist aus unserer Sicht eine Rückerstattung nicht durchführbar, da der Verwaltungsaufwand und die dabei entstehenden Kosten in keinem Verhältnis stehen würden.

Konkret würde es bedeuten, dass das eingezahlte Geld für andere unser Thema betreffende Aktionen genutzt werden sollte.

Wir agieren in Eurem, im Interesse aller Legalwaffenbesitzer!

“Leitet bitte den Spendenaufruf über vorhandene Mailpools weiter
-
wir brauchen jede Unterstützung”
Manfred Kübel für die FvLW e.V.

 Hier der Aufruf als PDF

Bundesregierung berichtet dem Bundesrat

Samstag, Februar 13th, 2010

Der Bundesrat hat in seiner 860. Sitzung am 10. Juli 2009 zu dem vom Deutschen Bundestag am 18. Juni 2009 verabschiedeten Vierten Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes die Änderungen des Waffengesetzes begrüßt und die Bundesregierung um Prüfung gebeten, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit sogenannten großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden sollte. Darüber hinaus soll die Genehmigung von Sportordnungen für bestimmte Schießdisziplinen (IPSC-Schießen) kritisch überprüft werden. Der Bundesrat hat die Bundesregierung gebeten, über das Veranlasste zu berichten.

Dieser Bericht ist jetzt online (Dank an User MichaelDa von Waffen-Online.de), die Stellungnahme der Bundesregierung fällt in weiten Teilen vernünftig aus, auch wenn die eine oder andere Passage noch etwas grün und rot gefärbt ist. Ansonsten scheinen die Recherchen sorgfältig und gründlich durchgeführt worden zu sein. Ist aber nichts, was nicht schon vorher bekannt gewesen wäre. Wurde halt wieder mal Geld zum Fenster hinausgeworfen.

Besonders zu beachten ist aber, daß die biometrische Sicherung der einzelnen Waffe ala Armatix noch nicht endgültig vom Tisch ist! Hier muß dem Gesetzgeber weiterhin mit Fakten geholfen werden.

Nachtrag: Bei Visier gibt es weitere Meinungen dazu.

Die stecken alle unter einer Decke……..

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Wie etwas weiter unten berichtet, haben Mitarbeiter von Galileo vermutlich illegal Waffen nach Deutschland verbracht und besitzen diese wahrscheinlich immer noch. Mit dem verlinkten Text habe ich mich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg über diese Art der Berichterstattung beschwert und damals folgenden Text zurückbekommen.

Nun gut, man kümmert sich. Habe ich gedacht. Heute kam nun der “Abschlußbericht” der “intensiven Prüfung” des Vorgangs. Lesen Sie selbst.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, was sich die Medienanstalt hier leistet. Auf die Mißstände bei der Berichterstattung geht man gar nicht ein. Man deckt die Verantwortlichen und wiegelt ab. Nun, was will man von Horch und Guck auch anders erwarten….