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Erfolgreicher Sportschütze mit über hundert Bundes- u. Landessiegertiteln, Betreiber des Tetra-Gun-Onlineshops. Schießlehrer.

Aug 242010
 

Manche linke Schreiberlinge sind wie andere „gute Deutsche“ gelehrige Schüler Edward Bernays (Crystallizing Public Opinion), das ist schon lange bekannt. Heute erschien im „Spiegel“ wieder einmal ein typisches Beispiel dafür. Medienhetze gegen Sportschützen in reinster Form. Der unbekannte   „Qualitätsjournalist“ kng verfälscht -mit Lügen- einen Polizeibericht ebenso wie die dpa-Meldung, die aber auch schon „ausgeschmückt“ wurde.

Man kann mittlerweile ganz eindeutig feststellen, daß von Seiten der kommunazistischen Presse eine regelrechte Hetz- und Diskriminierungskampagne (Beispiele genug hier im Blog) gegen Sportschützen geführt wird.

  • Spiegel: „Die Polizei vermutet, dass er das Opfer eines Schützenbruders wurde.“
  • Spiegel: „Die Polizei glaubt, dass ein Schütze mit einer Waffe das neue Jahr begrüßt hat.“
  • Spiegel: “ In der Beule fanden sie ein Projektil vom Kaliber 22, wie es nach Angaben eines Polizeisprechers unter anderem in Pistolen oder Gewehren in Schützenvereinen verwendet wird.“
  • Polizeibericht: „Nach bisherigem Ermittlungsstand gehen wir davon aus, dass eine noch nicht bekannte Person mit einer Kleinkaliberwaffe in das neue Jahr hineingeschossen hat.“

Medienhetze gegen eine Bevölkerungsminderheit aus dem Lehrbuch.

Weshalb hetzt man aber so gegen die Sportschützen? Warum versucht man, auf diese subtile Art die Bevölkerung gegen die Sportschützen aufzuhetzen? Wer hat ein Interesse daran, uns in der Öffentlichkeit so schlecht darzustellen? Wieso lassen wir uns diese unverschämte Behandlung, diese Stigmatisierung, noch länger gefallen?

Liebe Sportschützen, bitte gehen Sie auf die Vertreter Ihrer Verbände zu und bitten Sie diese, dafür zu sorgen, daß derlei Hetzereien zukünftig nicht zur Tagesordnung gehören. Schreiben Sie Leserbriefe, verständigen Sie den Presserat. Nur so können wir diese Kampagne stoppen.

Michael Kuhn 

 Posted by at 17:03
Aug 192010
 

In der Waffenbranche sollte man mittlerweile wissen, wie abstrafend die Sportschützen und Jäger auf die Armatix-Pseudo-Sicherheits-Idee  reagieren. Mit Boykott nämlich. Umso unverständlicher ist es, daß ein renommierter Hersteller von Sport- u. Jagdwaffen, Anschütz, sich diese zu eigen macht und zusammen mit Armatix deren „Target Control System“ (große Datei von SV „Roland“) nun in ihren Jagd- u. Sportwaffen verbauen will.

Ernst Krenkel von Backyard Safari hat einen schönen Artikel dazu geschrieben, ebenso Thomas Richter. Im großen und ganzen wird in diesen Artikeln alles dazu gesagt, bitte lesen! Die Schützen und Jäger haben bereits reagiert und tauschen sich darüber rege in Ihren Foren aus. Ich denke, es wird keine Woche dauern, bis das zum Flächenbrand wird.

Ich hoffe nur, daß Jochen Anschütz –auch aufgrund nationaler und internationaler Proteste– bald erkennt, welcher Fehler es ist, mit Armatix ins Bett zu steigen. Er ist eigentlich ein sehr sympathischer Mensch und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Deshalb denke ich, daß er seinen Fehler einsieht und diese Zusammenarbeit bald beendet sein wird. Damit der Schaden für die Firma nicht zu groß wird. Daß Schaden entsteht ist unzweifelhaft, ein Gewinn zum derzeitigen Zeitpunkt mehr als ungewiß.

Es tut mir sehr leid, daß es jetzt ausgerechnet Anschütz getroffen hat. Muß aber sagen, die Situation wäre vermeidbar gewesen! Informationen zum zweifelhaften Geschäftsgebaren und der Sicherheitsideologie dieser Firma gab es zuhauf, auch hier bei GunTalk.de .

Dies soll aber auch ein Hinweis und Mahnung an andere Hersteller, die Verbände und Händler sein. Spielt nicht mit den Schmuddelkindern! Davon bekommt man Magenschmerzen, ganz sicher. Und das möchte man doch vermeiden, oder? Dies gilt auch für ausländische Betriebe und Schulen, z.B.: Die Höhere technische Bundeslehranstalt Ferlach arbeitet Armatix zu.

Michael Kuhn

 Posted by at 15:34
Aug 142010
 

Ein im höchsten Maße volksverhetzender Artikel ist heute bei Zeit-Online  (gestern in der Printausgabe) erschienen: „Waffengesetz: Schießen ist kein Menschenrecht„. Autor ist der Waffenhasser und Linkspopulist Roman Grafe (bitte allen Links folgen).

Ich dachte nicht, daß in Deutschland jemals wieder eine Bevölkerungsminderheit durch Medienberichterstattung dermaßen diskreditiert werden würde. Grafe weckt negative Emotionen, wir Sportschützen werden erneut als potentielle Mörder und Attentäter dargestellt: „Potenzielle Täter vom Typus Robert S. werden ihre Sportwaffen ordnungsgemäß aufbewahren und dies auch kontrollieren lassen – bis zum Beginn der Wahnsinnstat.“ Und weiter: “ Wer erlaubt, dass tödliche Schusswaffen millionenfach als Sportgeräte verteilt werden, muss damit rechnen, dass diese Waffen zum Morden benutzt werden„.

Eine Presseerklärung von Grafe beeinhaltet folgenden Wortlaut: „“Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten

Diese Aussagen erfüllen den Tatbestand der Volksverhetzung mehrfach, sowohl vom Autor selbst als auch der Zeitung als verbreitendes Medium. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

Grafe lügt unter anderem bei seinen Ausschweifungen über das englische Waffenrecht, nichts davon ist wahr:

Auszug aus Wikipedia:

„Die Waffengesetze von Großbritannien zählen zu den schärfsten der Welt. Der Amoklauf von Hungerford (1987) führte zu einem Verbot von halbautomatischen Gewehren. 1996 wurden dann 15 Kinder und ihr Lehrer in Dunblane (Schottland) erschossen. Dieses führte zu einem Totalverbot von Kurzwaffen.

Trotzdem stieg die Zahl von Straftaten mit Schusswaffen seit 1996 von 14.000 auf 21.500 in der Periode 2005/2006. Zwar blieb die Zahl der Toten mit ca. 50 konstant. Mordversuche und Verletzungen stiegen jedoch um 50 % an. Damit hatte Großbritannien eines der härtesten Waffengesetze der Welt, konnte aber nicht den Anstieg der Straftaten mit Schusswaffen stoppen. 2006 wurden die Gesetze nochmals verschärft und unter anderem für illegalen Waffenbesitz eine Mindeststrafe von 5 Jahren Gefängnis eingeführt.“

Das gab’s schonmal, daß Lügen und Falschaussagen in gewissen Zeitungen zur Diskriminierung und Hetze gegenüber einer Bevölkerungsgruppe genutzt wurden. Nun, es scheint wieder so weit zu sein. Geschichte unterliegt dem Zwang, sich selbst -immer und immer wieder- wiederholen zu müssen. Weil es genügend Menschen vom Schlage eines Herrn Grafe gibt. Und genügend andere, die das nicht merken.

Sportschützen Stigmatisierung

Laden Sie sich das Bild herunter, lassen Sie es sich auf ein T-Shirt drucken (z.B. hier für 3,33€) und zeigen Sie damit, daß Sie nicht länger mit dieser Medienhetze einverstanden sind. Insofern verzichte ich für einen privaten Druck auf mein Copyright.

Michael Kuhn

 Posted by at 15:29
Aug 132010
 

Kontrollaktion zur Waffenaufbewahrung hat gezeigt: Fast 90% der kontrollierten Waffenbesitzer verwahrten ihre Schusswaffen und Munition nicht ordnungsgemäß. Hauptzielgruppe der Kontrolle waren Erben und so genannte Altbesitzer.“ Diese Nachricht des Landratsamts München geht so oder so ähnlich zurzeit durch die Gazetten. Schlagzeile: „Gewehr in der Wäsche: Waffenbesitzer total sorglos„. Man beachte hierbei unbedingt den Seitentitel: „Erschreckend: 90% der Waffenbesitzer verstoßen gegen Regeln„! Die Presse -hier der Merkur-  hetzt ungeniert, will den Anschein erwecken, daß 90% der Waffenbesitzer unzuverlässig seien und ihre Waffen unzureichend aufbewahren, wohl wissend, daß diese Aussagen komplett falsch sind. Einfach nur um zu polemisieren, um eine negative Einstellung im Volk gegenüber Waffenbesitzern zu provozieren und zu produzieren. Medienhetze bester Art gegen eine Bevölkerungsminderheit, so mancher Schreiberling scheint ein gelehriger Schüler des Herrn Göbbels zu sein. Lesen Sie dazu auch hier die Ankündigung zur „Razzia“.

Fakten: Im Landkreis München (ca. 316.000 Einwohner) sind etwa 43.000 Waffen registriert. Eingetragen auf 10.709 Waffenbesitzer. Nur der Landkreis, nicht die Stadt München, das ist eine andere Baustelle. Diese 10.709 Waffenbesitzer waren (wie alle anderen in Deutschland auch) nach der jüngsten Gesetzesänderung per Bringschuld aufgefordert, die korrekte Aufbewahrung ihrer Waffen nachzuweisen. Ein Teil hat dies aus Unwissenheit sicher nicht getan. Dies veranlasste das LRA München zu dieser Aktion: Waffenaufbewahrungskontrolle. „Das Interesse der Kontrolleure galt vor allem Waffenbesitzern, die ihre Schusswaffen geerbt oder nach der großzügiger gefassten früheren Rechtslage erworben haben. Nach bisherigen Erfahrungen der Waffenbehörde des Landratsamtes München weisen diese Gruppen von Waffenbesitzern oftmals erhebliche Mängel bei der Aufbewahrung ihrer Schusswaffen auf.“

Das Ergebnis: 167 potentiell „sichere Kunden“ wurden zur Kontrolle herausgepickt. 82 wurden angetroffen und kontrolliert. „Hiervon verwahrten 73, also annähernd 90%, ihre Waffen nicht ordnungsgemäß„. Nun, 90% scheint sich besser anzuhören als die exakt 89,025% die das tatsächlich sind. Insofern ist der Bericht des LRA München sicher richtig, nur nicht das, was die Presse daraus macht.

Nehmen wir aber mal die korrekten Zahlen: Von 10.709 Waffenbesitzern waren 167 suspekt. Mehr nicht. Gehen wir nun zugunsten des Landratsamts von 90% Aufbewahrungsmängeln in dieser kompletten Gruppe aus, nicht nur von den 82 besuchten. Das wären dann 150 Waffenbesitzer, bei denen die Aufbewahrung zu bemängeln wäre. Rund 1,61%

Also: 90% der suspekten Waffenbesitzer machen nur 1,61% aller Waffenbesitzer aus. So wird ein Schuh daraus, nicht anders. Weshalb suggeriert man der Bevölkerung aber daß der allergrößte Teil der Waffenbesitzer Schlamper wären?

Wer sind aber diese sogenannten „Schlamper“? Nun, das Landratsamt München hat es eruiert: Es sind nicht die Sportschützen und Jäger! Es sind die Altbesitzer von vor 1972 und die Erben von Waffen. Diese machen mit 3.625 Personen einen Anteil von rund 33,85% der Waffenbesitzer des Landkreises aus. Nur 22 Waffen wurden bei der Kontrollaktion sofort beschlagnahmt, diese waren wohl auf 6 Waffenbesitzer verteilt. Und nur diese sechs hatten die Waffen an der Wand hängen, im Kleiderschrank, der Keksdose oder unter dem Bett versteckt, die anderen Beanstandungen bezogen sich auf Waffenschränke ohne gültige Klassifizierung oder Zusammenlagerung von Munition mit Waffen. Dies alles (auch die Waffen an der Wand!) war bis 2003 im übrigen erlaubt und zulässig, man hat von Seiten des Landratsamtes schlicht versäumt die Betroffenen auf die 2003 erfolgte Neuregelung bei der Waffenaufbewahrung hinzuweisen. Und nur so nebenbei: Passiert ist mit diesen so aufbewahrten Waffen seit 1972 nichts.

Hier ein Filmbericht des BR: „Tickende Zeitbomben“. Es wird der komplette Waffenbestand, mehrere hundert,  des LRA im Bild gezeigt, suggeriert daß es sich um Waffen aus der Kontrollaktion handelt. Wie verhält sich das mit der Zahl von tatsächlich nur 22 sofort eingezogenen und 27 freiwillig (ohne Muß!) abgegebenen Waffen? Weshalb muß eine Reportage so reisserisch unter Verfälschung der Tatsachen sein?

Landrätin Johanna Rumschöttel: „Die Schwerpunktaktion setzt ein deutliches Signal an alle Waffenbesitzer. Wir nehmen die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ernst.“ Die Gruppe der Erben und Altbesitzer von Schusswaffen umfasst im Landkreis 3.625 Personen und damit rund 34% der 10.709 registrierten Schusswaffenbesitzer. Landrätin Johanna Rumschöttel: „Hochgerechnet befinden sich im Landkreis München über 8.800 nicht ordnungsgemäß gesicherte Schusswaffen. Da müssen wir unbedingt den Kontrolldruck aufrecht erhalten und nach Möglichkeit noch erhöhen.“

Aha. Und ein paar zusätzlich Stellen bei der Behörde zur Aufwertung des eigenen Dienstpostens schaffen. Warum ging man seit 2003 nicht her und hat die betroffenen, dem Amt bekannten, „Schlamper“ aufgefordert ihre Waffen zukünftig den Vorschriften entsprechend aufzubewahren? Man wußte bei den zuständigen Behörden schon lange, daß hier einiges im Argen liegt. Eben weil diese Gruppe von Waffenbesitzern keine Lobby hat, keine Pflicht-Verbandsmitglieder wie die Sportschützen und Jäger sind, welche schon automatisch über die neuen Vorschriften informiert wurden. Nein. Stattdessen läßt man diese Leute jetzt ins offene Messer laufen, mißbraucht sie für die Staatspropaganda gegen den legalen Waffenbesitz. Weil man als Behörde seiner Pflicht zur Information aus lauter „Schlamperei“ nicht nachgekommen ist. Das ist eine Schande. Auch deshalb, weil die etwa 80.000 illegalen Waffen, die bei etwa 25.000 illegalen Waffenbesitzern im Landkreis München vorhanden sind, überhaupt nicht kontrolliert werden (wollen).

Lesen Sie dazu auch: Stuttgart – Behörden produzieren illegale Waffen.

Sollte in Ihrem Bekanntenkreis, liebe Leser, ein oder mehrere Altbesitzer und/oder Erben von Waffen vorhanden sein, bitte ich Sie, lassen Sie denjenigen diese wichtige Information zukommen, damit auch wirklich alle legalen Waffenbesitzer über die Aufbewahrungsvorschriften informiert sind. Dies wäre zwar die Aufgabe der zuständigen Behörden, aber naja, wir wollen da mal nicht so sein, oder? 🙂

Michael Kuhn

 Posted by at 16:13
Jul 292010
 

Was ich schon immer predigte: Man will mit einer „Salami-Taktik“ den legalen Waffenbesitz bis zur vollständigen Aufgabe in kleinen Scheibchen immer weiter einschränken. Das sieht auch Ernst Krenkel von Backyard Safari so, man beeinflußt die Öffentlichkeit und damit auch die Politik mit bewußt formulierten Lügen, gesteuert von einer linken Presse und willfährigen Helfern.

Zum Beispiel die Lüge mit der alle drei Jahre wiederkommenden Kontrolle der Aufbewahrung  (auch hier): Dies geht aus keinem Gesetz hervor, schon gar nicht aus dem Waffengesetz. Genauso die Gebühren für die Kontrollen: Man will die Öffentlichkeit aufhetzen daß die Waffenbesitzer diese übernehmen sollen, dabei hat selbst das Bundes-Innenministerium ausgesagt, daß diese Kontrollen im öffentlichen Interesse sind, genauso wie eine Verkehrskontrolle die ja auch nichts kostet. Auszug Seite 71, Deutscher Bundestag Drucksache 16/13423 vom 17.06.2009: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse und deswegen werden keine Gebühren erhoben. Dies wird in der anstehenden Kostenverordnung klargestellt.“ Bayern hat dies in den Vollzugshinweisen des StMI vom 26.09.2009 auch klar umgesetzt: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse, weshalb keine Gebühren erhoben werden

Die immerwiederkehrende Lüge von 50% Mängeln bei Aufbewahrungskontrollen (eine Waffenkontrolle ist da nicht vorgesehen und nicht zulässig!), FvLW: Irrtümer: „Diese in verschiedenen Medienberichten immer wiederkehrende Meldung ist eine pauschale Vorverurteilung aller Waffenbesitzer. Doch wie kommen solche Schlagzeilen zustande? Mit Hintergrund einer flächendeckenden Aktion der Waffenbehörde des Rems- Murr- Kreises nach den Morden in Winnenden wurden im Jahr 2009 mehr als 3.000 in diesem Landkreis registrierte Besitzer legaler Schusswaffen angeschrieben und zur Vorlage von Nachweisen über die ordnungsgemäße Aufbewahrung aufgefordert.

Im Anschluss wurden Waffenbesitzer kontrolliert, die trotz wiederholter Aufforderung konsequent die Auskunftspflicht verweigerten. Hierbei wurden bei lediglich 23 notwendigen Kontrollen insgesamt 15 Verstöße festgestellt. Folglich müsste die Schlagzeile „0,5% aller Waffenbesitzer im Rems- Murr- Kreis verstoßen gegen Aufbewahrungsvorschriften“ lauten.

Ganz anders sieht es aus wenn aus den Kontrollen in Relation zu den Beanstandungen eine Prozentzahl generiert und diese pauschal auf alle Waffenbesitzer in Deutschland übertragen wird. Komplett falsch, aber dennoch eine verkaufsträchtige Schlagzeile. Und nur darum geht es.

Vergessen wir eines nicht: 99,99% der Waffenbesitzer in Deutschland verwahren ihre Waffen ordnungsgemäß.“

Sie sehen, liebe Leser, Ihre Hauptinformationsquellen, die Medien, belügen und betrügen Sie (oft durch sehr schlechte Recherche), von Waffengegnern erhalten Sie immer falsche Informationen, Lügen. Nur mit dem Ziel, Sie durch übelste Meinungsmache zu beeinflussen. Aber auch Ihre gewählten Verbandsvertreter sagen nicht immer die Wahrheit! Sei es aus Unwissenheit (meistens) oder aus falsch verstandener politischer Korrektheit (verwerflich). Konfrontieren Sie Ihre Vertreter mit Ihrem Wissen aus diesem Blog! Lassen Sie nicht locker und fordern Sie Wahrheiten!

Ein fast 50jähriger freier Journalist, der mehrere Medientypen bedient, bemerkt hierzu: „Es wird immer schwerer, angesichts der radikalen Sparmaßnahmen in allen Medien, Qualitätsjournalismus anzubieten. Es besteht die Gefahr, dass die Medien sich auf Grund von Rationalisierungsmaßnahmen immer ähnlicher werden (und zwar auf niedrigerem Niveau)“  Zum Thema Rundfunk bei Keine-Waffen.de.

Ihnen selbst kann mit Wahrheiten geholfen werden: Lesen Sie dieses Blog sorgfältig, folgen Sie allen Links (Wichtig!) und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Hier finden Sie nicht alle, aber doch die allermeisten Informationen die Sie dafür benötigen. Bei ungeklärten Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, per Mail oder Telefon.

Werden Sie aktiv! Fordern Sie massiv Unterstützung Ihrer Verbände ein! Unterstützen Sie die Pro-Waffen-Organisationen FvLW und Pro-Legal durch Ihre Mitgliedschaft! Und vor allem: WACHEN SIE AUF!

Michael Kuhn

 Posted by at 11:52
Jul 282010
 

Heute  wollte in Stuttgart der Gemeinderat über die geplante Waffenbesitzabgabe abstimmen. Im Vorfeld wurden alle Gemeinderäte über die Tragweite ihres Tuns informiert, auch wurde ihnen das Gegengutachten des Professor Dr. Johannes Dietlein zur Verfügung gestellt. Dieses kommt zu folgendem Schluß:

  1. Die von einzelnen Kommunen angedachte Erhebung einer Waffenbesitzsteuer in der Gestalt einer kommunalen Aufwandsteuer ist unzulässig.
  2. Anknüpfungspunkt einer kommunalen Aufwandsteuer können allein private (Konsum-) Aufwendungen sein, die zur Aufrechterhaltung eines rechtlichen oder tatsächlichen „Zustandes“ getätigt werden und hierbei über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehen.
  3. Aus dem bloßen Waffenbesitz kann auch im Wege der typisierenden Betrach-tung nicht auf einen Konsumaufwand für die Aufrechterhaltung dieses recht-lichen und tatsächlichen Zustandes gefolgert werden.
  4. Mit dem Wesen der Aufwandsteuer unvereinbar wäre es, die Besteuerung an den (einmaligen) Akt des rechtsgeschäftlichen Erwerbs einer Waffe anzuknüpfen, selbst wenn hierbei ein finanzieller Aufwand getätigt wird.
  5. Erst recht kann eine unmittelbar aus dem Waffenbesitz resultierende wirtschaftliche Potenz des Eigentümers nicht Besteuerungsobjekt einer kommunalen Aufwandsteuer sein.
  6. Angesichts der grundsätzlichen Offenheit des Waffengesetzes hinsichtlich des Ortes einer sicheren Verwahrung kann der erforderliche „örtliche“ Bezug einer Aufwandsteuer für ortsansässige Waffenbesitzer nicht unterstellt werden.
  7. Es bestehen erhebliche Bedenken, ob der kommunale Lenkungszweck einer pauschalen Reduktion des privaten Waffenbesitzes mit den differenzierenden waffengesetzlichen Regelungen zur Anerkennung legitimer Erwerbs- und Besitzinteressen einzelner Gruppen von Waffenbesitzern vereinbar ist.
  8. Es ist nicht ersichtlich, wie die mit der Erhebung einer Waffensteuer einhergehenden Verwaltungskosten durch die Erträge einer auf den Waffenbesitz zu begrenzenden Aufwandsteuer gedeckt werden sollten.
  9. Soweit die Kommunen mit der „Waffensteuer“ das Ziel verfolgen, die Waffen-besitzer an den Kosten verdachtsunabhängiger Kontrolle zu beteiligen, handelt es sich hierbei in Wahrheit um eine in jeder Hinsicht unzulässige Sonderabgabe mit Finanzierungsfunktion.

Im Vorfeld hatten sich nur die FDP-Fraktions-Mitglieder und die Freien Wähler gegen eine solche Abgabe ausgeschlossen, die CDU und die SPD zeigten sich unbelehrbar. Die Republikaner waren dagegen die Waffenbesitzer abzuzocken. Die Grünen/Linken brauchten noch mal einen „Anstoß“ 🙂 , waren doch auch sie im Vorfeld für die Waffensteuer. Schließendlich haben sie sich aber doch nicht getraut endgültig für die Waffenbesitzabgabe zu stimmen. Überaschenderwiese gab es eine Menge Abweichler bei der CDU, was wohl das Zünglein an der Waage ausmachte. Die SPD war stramm dafür, schlug sogar eine Erhöhung auf 150 Euro pro Waffe vor. Muß eine turbulente Sitzung gewesen sein.

Nun, nachdem man sich nicht einigen konnte, wurde das Thema „Waffensteuer“ wieder mal vertagt, auf den  23.09.2010, andere Quellen sprechen vom 27.09.2010. Da haben die Herrschaften noch etwas Zeit um über den angedachten Blödsinn nachzudenken, vielleicht nützt es ja etwas.

EDIT 29.07.2010: Föll will unbedingt von den Waffenbesitzern verklagt werden, er schreit geradezu danach.

Michael Kuhn

 Posted by at 21:09
Jul 282010
 

Wenn man diese Schlagzeile liest, kommt man als Leser unweigerlich zum Schluß, daß da eine krumme Sache am Laufen ist und die Waffenbesitzer Dreck am Stecken haben müssen. Weshalb sonst eine Razzia?

Daß die Schlagzeile der „Süddeutschen“ (bekannt für ihre Hetze gegen den Legalwaffenbesitz, linkes Blättchen halt) mehr verspricht als sie hält, dürfte Michl Durchschnittsleser aber gar nicht auffallen. Der Verweis der Süddeutschen im Text auf den Begriff „Razzia“ spricht aber Bände. Da wird ganz ungeniert eine Verbindung von Legalwaffenbesitzern zu Drogenhändlern und dem Rockermilieu hergestellt, das grenzt wieder mal an Volksverhetzung. Auch der Link zu „Waffenbesitzer“ führt nur zu Mördern! Eine Frechheit und auch mal einen Leserbrief wert, oder? Stimmungsmache gegen Waffenbesitzer, Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit werden wach. Geschichte wiederholt sich. Wann nennt sich die „Süddeutsche“ in „Stürmer“ um?

Um was ging es eigentlich wirklich? 10.000 Waffenbesitzer in München sollten die Einhaltung Ihrer Aufbewahrungspflichten nachweisen. 167 hatten dies wohl nicht ausreichend getan und wurden deshalb unangemeldet besucht und kontrolliert. Das neue Waffengesetz gibt das ja schließlich her, die Unverletzlichkeit der Wohnung laut Grundgesetz wurde dahingehend eingeschränkt. Gut daß die FvLW gegen diese Grundgesetzverletzung klagt.

Was bei den Kontrollen rumkam weis man noch nicht, aber immer schön Stimmung gegen eine unbescholtene und regelmäßig überprüfte Bevölkerungsgruppe gemacht. Wir werden als Kriminelle und Mörder hingestellt! Es reicht!

Wiki sagt zum Begriff „Razzia“: „Razzia (von arabisch ‏غزوة‎ ghazwa, „Kriegszug, Raubzug, Angriffsschlacht“) ist die Bezeichnung für eine überraschende, groß angelegte Durchsuchungsaktion der Polizei. In erster Linie dient die Razzia der Identitätsfeststellung von Personen, dann auch der Durchsuchung von Personen, Sachen und Räumlichkeiten bzw. der Beschlagnahme von illegalen Gegenständen und Beweismitteln. Zweck einer Razzia kann einerseits die Gefahrenabwehr (z. B. Prävention von Straftaten) oder andererseits die Strafverfolgung (Repression) sein.“

Nichts davon ist der Fall bei einer unangemeldeten Kontrolle der Waffenaufbewahrung. Und die Polizei war schon gar nicht involviert. Also: Medienlüge zum Zwecke der Volksverhetzung.

Bei Ottobrunner.info sieht die Meldung ganz anders aus.

Michael Kuhn

 Posted by at 08:31
Jul 242010
 

Ein wirklich ernst gemeinter Hinweis (aus gegebenem Anlaß!) an alle Kameraden in den Schützenvereinen und Schützenverbänden: Die Firma Armatix ist nicht euer Freund! Auch wenn sie sich gerne als Sponsor und Förderer hervortut! Auf dieses Geld und die Sachpreise könnt Ihr gerne verzichten! Armatix ist ein erklärter Feind des legalen Waffenbesitzes und des Schießsportes in Deutschland! (Bitte sorgfältig lesen und allen Links folgen!)

Damit nochmal klar wird, um was es geht, Wolfgang Bosbach:

Er verwies jedoch auf die noch ausstehende Regelung über die biometrische Sicherung von Waffenschränken. Sie sollen künftig nur nach einer Kontrolle der Fingerabdrücke des Besitzers zu öffnen sein. Das Bundesinnenministerium kann auf Grundlage des Waffengesetzes dazu eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen. „Ich rechne damit, dass es in den nächsten Monaten dazu kommt“, sagte Bosbach.“

Hans-Peter Uhl, Experte für Waffenrecht in der Unionsfraktion des Bundestages: „Zudem arbeiten wir an der Entwicklung neuer technischer Möglichkeiten, die es nur dem Waffenhalter ermöglichen, die Waffe zu betätigen. Über Fingerabdrücke etwa? Biometrische Sicherungssysteme sind eine Möglichkeit. Ein Fremder kann mit der Waffe dann nichts anfangen„.

Auch wenn die CDU-Politiker unisono betonen, das Waffenrecht sei absolut ausreichend, feilen Sie im Hintergrund dennoch an weiteren Verschärfungen. Zwar betont der eine oder andere, daß die Armatix-Systeme kein Thema mehr wären, aber: “ Walter Ulbricht:„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass [eine] solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll ausgenutzt, ääh, eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten Trau! Schau! Wem?  

Wie weit diese Beeinflussung der Politiker und Behörden schon gediehen ist kann man schön an diesem Behördenspiegel-Newsletter sehen! Armatix-Werbung pur! Der Behördenspiegel ist eine Informationszeitschrift nur für Behörden und Politik, erreicht monatlich 104.000 Entscheider!

Man sieht eindeutig, welch großen Einfluß Armatix auf die Politik hat. Und daß die zusätzlichen biometrischen Sicherungen (egal welcher Art) noch dieses Jahr kommen werden, dürfte jetzt auch dem letzten klar sein. Armatix hat geholfen. Es geht dort ja nur um einen Gewinn von etwa 2 Milliarden Euro, da kann man im Vorfeld großzügig sein.

Also, Ihr Kameraden, die Ihr denkt eine Spende von Armatix würde euch und eurem Verein helfen, seid vorsichtig! Die Gelder und Sachpreise sind tatsächlich ideologisch vergiftet. Finger weg!

Im übrigen ist die biometrische Sicherung von Waffen und/oder Waffenschränken so ziemlich die unsicherste Angelegenheit die es gibt, eure Fingerabdrücke sind überall in eurer Wohnung, man könnte auch gleich seinen Schlüssel stecken lassen: Schäubles Finger. Hier wird gezeigt wie man das System überlistet: Plusminus. Sekundenkleber und Holzleim reichen aus. Der Verband der Schadensversicherer erkennt biometrische Sicherungen nur als zusätzliche Sicherung zu bestehenden mechanischen an, nicht als dedizierte Lösung. Wenn’s da aber nichts biometrisches von Tresorherstellerseite gibt, was wird man dann von Seiten der Politik beschließen? Etwa eine vorhandene, zertifizierte Lösung?

Es wird jedenfalls keine zusätzliche Sicherheit erreicht. Eine Sicherheit, die so oder so nicht notwendig ist, sind die Waffen doch eh‘ schon in zertifizierten (nach Waffengesetz) und somit extrasicheren Schränken untergebracht. Das ist nur etwas für Menschen, die vorsichtigerweise immer zwei Kondome benutzen. Wem nutzt es aber? Armatix. 2 Milliarden Euro. Geld, das der legale Waffenbesitzer aufbringen muß, um sich irgendwann mal einen Stöpsel, (der nicht funktioniert) in den Lauf zu stecken.

Also, liebe Freunde in Brandenburg und sonstwo, tut euch selbst einen Gefallen und denkt einmal darüber nach, ob ein Kontakt oder eine Zusammenarbeit mit Armatix und deren Mitarbeitern notwendig ist. Diese Firma ist ein Sargnagel des legalen Waffenbesitzes und des Schießsports. Wer sich mit ihr einläßt ist der Totengräber.

Damit möglichst viele Vereine und Verbände diese doch wichtige Information bekommen, bitte ich Sie, liebe Leser:  Verbreiten Sie diese Nachricht an alle Ihre bekannten, relevanten, e-Mail-Kontakte. Oder ausdrucken und ins Vereinsheim hängen. Danke für die Mitarbeit an einem liberalen Waffenrecht!

Michael Kuhn

 Posted by at 12:31
Jul 232010
 

Es wird im wahrsten Sinne des Wortes 🙂 gegengeschossen: Gegen das Waffengesetz. Nicht so wie Herr Grafe es gerne hätte, nein, die durch das Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung, welche durch das neue Waffengesetz ausgehöhlt wird, soll wieder hergestellt werden.

Pressemitteilung der FvLW

Gegenstand der Verfassungsbeschwerde ist eine Regelung, die es den zuständigen Behörden ermöglicht, ohne jeden Gefahrenverdacht in den Wohnräumen von Waffenbesitzern die Einhaltung der waffenrechtlichen Aufbewahrungsvorschriften zu überprüfen.

Dieser gravierende Eingriff in das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung betrifft mehr als zwei Millionen unbescholtene Jäger, Sportschützen und Waffensammler.

Während eine Durchsuchung nach illegalen Schusswaffen in den Wohnräumen eines mutmaßlichen Straftäters grundsätzlich unter dem Vorbehalt einer richterlichen Durchsuchungsanordnung steht, sollen rechtmäßige Waffenbesitzer verpflichtet werden, den Behörden anlass- und verdachtsunabhängig Zutritt zu gewähren.“

Ich finde diese Klage gut und hoffe daß sie im Sinne der legalen Waffenbesitzer ausgeht. Es kann nicht sein, daß jeder Verbrecher mehr Rechte hat als ein mehrfach und regelmäßig überprüfter, registrierter, Waffenbesitzer.

Michael Kuhn

 Posted by at 15:58
Jul 222010
 

Wie schon geschrieben, haben Roman Grafe und zwei Opfereltern von Winnenden Verfassungsbeschwerde gegen das Waffengesetz eingereicht. Es gibt schon ein paar Meinungen von alten Bekannten dazu, dummes Geschwätze. Die wichtigste Meinung scheint mir die der Innenpolitiker zu sein, die kommen zu anderen Schlüssen. Auch bei der „Tagesschau“ ist man skeptisch. Der Deutsche Schützenbund ist „not amused“, man stellt ja wiedermal die Sportschützen unter den Generalverdacht potentielle Mörder und Terroristen zu sein, das ist nahe am Tatbestand der Volksverhetzung.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ hat erkannt was Recht ist. Bemerkenswert. Und so einfach zu erkennen, nur durch nachdenken.

Die Grünen haben immer noch nichts dazugelernt, sind durch Fakten einfach nicht von ihrer Ideologie abzubringen. Dabei wäre es so einfach:

Nachdem in 99,999% der Fälle der/die Täter(in) die eigenen Hände zur Tatausübung verwendet um jemanden vom Leben zum Tode zu befördern, stellt sich ernsthaft die Frage, weshalb ausgerechnet den Sportschützen ihre Sportgeräte genommen werden sollen. Man sollte lieber allen Menschen vorsorglich die Hände amputieren, dann können auch keine Küchenmesser, Äxte, Molotow-Cocktails, Kettensägen, Zahnstocher, Golfschläger, Seile, selbstgebaute Flammenwerfer, Wäscheleinen, Computermonitore, Autos, Steine, Ketten, Kopfkissen  oder die Hände selbst zur Tatausübung verwendet werden. Bei manchen Menschen könnte man  rein prophylaktisch auch das Gehirn entfernen. Dann würden wir uns alle liebhaben und keine Morde würden mehr geschehen. Wobei – Dominik Brunner wurde ja totgetreten. Also Füße auch weg, mitsamt den Turnschuhen.

Jährlich sterben im Schnitt etwa 2.700 Menschen in Deutschland durch  Mord und Totschlag. Von diesen Taten werden durchschnittlich 12 mit legalen Waffen begangen. Aufgeteilt auf Dienstwaffen, Jagdwaffen, Sportwaffen und Erbwaffen. Also etwa 3 von 2.700 Fällen betreffen tatsächlich Sportwaffen. Exakt 0,111% aller Morde/Totschlag.

99,889% der Fälle von Mord und Totschlag werden mit anderen Tatmitteln als legalen Sportwaffen begangen. Diese sollen aber nicht verboten werden. Ich frage mich, vor was manche Menschen sonst so Angst haben und wo diese denken lassen. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige.

Grafe selbst argumentiert so: Presseerklärung Und weiter: Stuttgarter Zeitung

Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten.“

Michael Kuhn

 Posted by at 15:10
Jul 202010
 

Zwei Wochen sind vergangen seit die Stuttgarter Stadtverwaltung die Einführung einer Waffenbesitzabgabe (Waffensteuer) zum Gespräch gemacht hat. Am 28.07.2010 soll endgültig über die Einführung abgestimmt werden. Die einzelnen Fraktionen im Stadtrat wurden angeschrieben, über die Unsinnigkeit des Vorhabens aufgeklärt. Hat aber bei der CDU und der SPD gar nichts und bei den Grünen noch nicht viel genutzt.

  • Positionen der CDU                               (15 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der SPD                                (10 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Grünen                          (16 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der SÖS                                (  3 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Linke                              (  2 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der REP                                (  1   Sitz im Gemeinderat)
  • Positionen der FDP (Landesverband) (  7 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Freien Wähler               (  6 Sitze im Gemeinderat)

Bis jetzt steht es 41:13 für die Waffenbesitzabgabe, grob gerechnet. Mal sehen, ob es Abweichler gibt, oder ob die Hoplophobie bei den Gemeinderäten überwiegt. Dann wird’s teuer, liebe Stuttgarter Waffenbesitzer! Merkt euch das für die nächsten Wahlen!

Die Verbände, Interessengemeinschaften und Fachzeitschriften haben sich zum Teil schon geäußert:

Der Waffenhasser Hermann Scheer muß auch wieder seinen unqualifizierten Senf dazu geben, das Gegenteil sagt der neue Bürgermeister von Winnenden, ein Mann mit Augenmaß: „Einer Waffensteuer, wie sie zurzeit in Stuttgart geplant ist, kann Holzwarth wenig abgewinnen, zumal diese für eine Stadt von der Größe Winnendens wenig einbringen würde. „Ich halte nichts von Strafsteuern. Wichtiger ist die Kontrolle der legalen Waffen.“ Hier sehe er Winnenden auf dem richtigen Weg, sagt Holzwarth. „Die Kontrollen kosten nichts, solange nichts zu beanstanden ist. Wenn ich in eine Verkehrskontrolle gerate, muss ich dafür ja auch keine Gebühr bezahlen.“

Hier ist das Gutachten des Städtetags zur Zulässigkeit der Waffensteuer, allerdings strotzt dieses Pamphlet nur von Ungereimtheiten, der Herr Stehlin sollte sich nach Ansicht aller Rechtsanwälte, mit denen ich gesprochen habe, nochmal zurück zur Uni begeben und die Gesetzesbücher verstehen lernen.

Hier noch etwas Psychologie zum Thema: „Wie sag‘ ichs meinem Kinde“ So oder so ähnlich soll der Plan der Stuttgarter CDU wohl funktionieren, in Iserlohn ist es allerdings schiefgegangen.

Also warten wir ab, wie sich die Stuttgarter Gemeinderäte nächsten Mittwoch entscheiden. Sie diskutieren schon darüber. Weitere Infos. Sollte die Steuer eingeführt werden, wird es mächtig Gegenwind geben. Da können sich die Herrschaften schonmal warm anziehen!

Michael Kuhn

 Posted by at 16:36
Jul 202010
 

Roman Grafe, militanter Hoplophob (hochgradig krankhaft, Achtung: Ansteckungsgefahr!), Vorsitzender der  Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ will am Mittwoch eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen das Waffenrecht einreichen, um ein Verbot von potenziell tödlichen Sportwaffen zu erzwingen. Aber lesen Sie selbst: TAZ.

Grafe hat sich schonmal vor einem Bundestagsinnenausausschuß blamiert, so heftig, daß ihn die Parlamentarier bald rausgeschmissen hätten. Hier beim Parlamentsfernsehen: Komödienstadl, Grafe tritt ab 00:26:00 auf. Sehenswert! Im kurzen Hemd und ungekämmt pisst er die Politiker so richtig an und wird dafür zurecht abgewatscht.  00:32:20.

Seine damalige Stellungnahme ist hier nachzulesen. Wenn er vor dem Verfassungsgericht genauso auftritt, -und das wird er- na dann tschüß. Hoffentlich wird der Öffentlichkeit bekannt, welcher Militant (verbietet auch schon mal seinen Kindern zur Schule zu gehen) dieser Mensch ist, und erkennt diese immer und immer wiederholte, ungerechtfertigte, Stigmatisierung der Sportschützen. Langsam reicht’s…….

Hier noch eine Zusammenfassung des Bundestags.

Michael Kuhn

 Posted by at 11:38
Jul 152010
 

So würden wohl die Titelgeschichten der Boulevardzeitungen lauten, wenn die Journaille die „erschreckenden“ Erkenntnisse dieses Geheimdossiers interpretieren würde. Um dem zuvorzukommen, sollten zumindest Sie, liebe Leser, vorab informiert sein.

Wenn man ein linker oder grüner Gutmensch mit linken und grünen Ideologien ist kann man schon gewaltig erschrecken, wenn man erfährt, daß in Deutschland jeden Tag -statistisch gesehen- rund 1,25 Millionen Schuß abgefeuert werden. Das ist doch gefährlich! Da muß man doch große Angst vor den Schützen haben! Das geht doch nicht! VERBIETEN!

Liebe Grünlinklinge, ANGST ist die Triebfeder vieler Verhaltensweisen und Reaktionen, die der Mensch so an den Tag legt. Das ist von der Natur so vorgesehen und sicherlich sehr hilfreich im täglichen Überlebenskampf. Die größte Angst der Menschen dürfte wohl die Angst vor Tod und Krankheit sein, gefolgt von sozialen Ängsten. Eine Liste der bekannten Ängste (Phobien), bitte beachten Sie den Begriff „Hoplophobie„.  Etwas anderes sind Sorgen, die sind aber nicht krankhaft.

Seit einigen Jahrzehnten gehören Angststörungen neben Alkoholismus und Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen. Besonders groß ist die Zunahme von sozialen Ängsten, die mit schwächeren sozialen Bindungen und einer als bedrohlich empfundenen Umwelt einhergehen.“ Ich möchte jetzt niemandem empfehlen sich in psychiatrische Behandlung zu begeben, das bleibt jedem selbst überlassen liebe Grünlinklinge, es ist aber auch erwiesen, daß Ängste zu gravierenden Fehlentscheidungen führen können und davor sollte zumindest die Bevölkerung in Deutschland geschützt werden. So mancher Politiker sollte sich das mal zu Herzen nehmen. Vor allem das Grüninnen-Matriarchat, hier ist erklärt, daß Frauen doppelt so häufig an Angststörungen leiden als Männer.

Zurück zum Thema, zu den „erschreckenden“ Erkenntnissen aus dem oben verlinkten „Geheimdossier„:  In Deutschland werden von Sportschützen und Jägern täglich etwa 1,25 Millionen Schuß abgegeben. Diese verteilen sich auf etwa 15.000 Schüsse in freier Natur, abgegeben von Jägern zur Naturpflege und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung, sowie ungefähr 1.235.000 Schuß von Sportschützen (Training, Wettkämpfe). Täglich! Das summiert sich dann natürlich auf  450 Millionen Schuß im Jahr.

450 Millionen von Jägern und Sportschützen abgegebene Schüsse jedes Jahr in Deutschland. Wenn man den Gedankengängen der Grün(inn)en folgt, müßte die Deutsche Bevölkerung in 69 Tagen ausgerottet sein. Komplett. Jeder Schuß ein Treffer inklusive anschließender Selbstötung der Täter. Und die Tatsachen? Die werden ignoriert. Komplett ausgeblendet.

Fakten: Trotz der 450 Millionen legal abgegebenen Schüssen passiert nämlich -statistisch gesehen- nichts. Keine Ausrottung der Bevölkerung, keine überfüllten Krankenhäuser durch Schußverletzungen. Abgesehen von Jagdunfällen mit wenigen verletzten Jägern oder Treibern gibt es durch die Jagdausübung (Betriebsunfälle) durchschnittlich 3-5 Tote im Jahr, durch das Sportschießen noch weniger, statistisch unter der Nachweisgrenze. Selbstmorde außer Acht gelassen, das ist ein anderes Thema und betrifft die Gesellschaft an sich, keinesfalls aber unseren Sport oder das Jagen. Festzustellen ist jedenfalls, daß der Selbstmörder regelmäßig sich und niemanden anders (nur 3% mit Schußwaffen) tötet. (Ausnahmen: erweiterte Suizide mit üblicherweise Kraftfahrzeugen,“Kraftfahrzeug-Unfall“: Man schätzt, dass mehrere hundert Kfz-Unfälle (bis zu tausend?) pro Jahr in suizidaler Absicht durchgeführt werden„.

Liebe Leser, Sie können jetzt erkennen, daß das legale Schießen absolut ungefährlich ist, zehntausendfach ungefährlicher als Fußball oder der Straßenverkehr. Man will Ihnen aber von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen (genug Beispiele hier im Blog) weismachen daß es anders ist, daß Sportschützen und Jäger potentielle Amokläufer und Terroristen sind. Nichts davon ist wahr. Alles aus undifferenzierten Ängsten geboren? Höchstwahrscheinlich. Man könnte es aber -um seine eigenen Bedenken zu zerstreuen und „sich selbst zu heilen“- genauso machen wie ich: Zwei Stunden Recherche und eine Stunde zum Schreiben des Artikels investieren, dann kommt man schon von selber drauf. Aber Ängste gegen Waffenbesitzer in der Öffentlichkeit zu schüren, wo gar keine angebracht sind, ist einfach nur eine Schweinerei, sollten diese Leute nicht an Hoplophobie leiden sind sie, wie wir wissen, Lügner und nur an Macht und Geld interessiert.

Die Ängste der von dieser phobischen Störung betroffenen Politiker und Kirchenleute, der Journalisten und der Akteure des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden sollten aber durchaus ernst genommen werden. Wie wir oben lesen konnten ist Hoplophobie eine anerkannte Krankheit (so mancher Soldat oder Polizist wurde schon deswegen dienstunfähig geschrieben!) , der Bevölkerung ist aber noch gar nicht bewußt, wieviele Menschen tatsächlich darunter leiden. Zum Glück ist diese Krankheit heilbar, wie die meisten Phobien.

Deshalb eine Bitte, liebe Leser: Verbreiten Sie diesen Artikel unter den Sportschützen und Jägern weiter! Hier der Link zu meinem Artikel, den Sie einfach in Ihre Mails einbetten können: http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/147. Dann kann jeder Jäger, jeder Schütze, jeder Waffenbesitzer, damit argumentieren und mithelfen, diesen armen, kranken Menschen Wege zur Heilung ihrer Phobie aufzuzeigen. Und diejenigen, die nicht krank sind wissen auch woran sie sind. Vielen Dank!

Terror und Angst.

Michael Kuhn

 Posted by at 13:22
Jul 112010
 

Das behauptet der umtriebige Chef des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden zumindest heute. Wieder mal. Und immer wieder dann wenn „saure-Gurken-Zeit“ ist. Und natürlich sind es die Sportschützen, die ihn bedrohen. Hat auf jeden Fall was gutes für ihn: Er darf jetzt ganz offiziell einen Waffenschein beantragen……

Liebe Leser, Sie wissen sicher, daß „Morddrohungen“ sogenannte Offizialdelikte sind, also Straftaten, die auf jeden Fall von der Staatsanwaltschaft untersucht werden müßen. Egal ob der Geschädigte dies möchte oder nicht. Ich frage mich halt, wenn es tatsächlich massenweise Mordrohungen gäbe, weshalb hat man da noch nicht mal einen der Androher erwischt? Weshalb sollte die Polizei eine Mordrohung nicht ernst nehmen? Ich denke da wird schon untersucht. Aber man berichtet nur deshalb nicht von Erfolgen, weil es keine gibt? Oder weil es überhaupt keine Morddrohungen gab?

Schober wurde nach Weihnachten 2009 interviewt: „Herr Schober, stimmt es, dass Sie Drohbriefe von Waffenfanatikern erhalten haben? Schober: Ja, zahlreiche. Das geht von Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen.“ Also: Zahlreiche. Und da erwischt man nicht einen davon? Unwahrscheinlich. Aber wieder mal behauptet er, Sportschützen oder „Waffenfanatiker“, wie er uns nennt, würden ihn bedrohen. Beweise? Keine. Aber schön der Öffentlichkeit suggeriert daß Sportschützen böse Menschen sind. Verbreitet mit Hilfe der Süddeutschen Zeitung.

Heute ist es der Focus, der gegen uns hetzt, die Anschuldigungen des Herrn Schober verbreitet: „Nach FOCUS-Informationen hatte sich vor einigen Tagen ein Unbekannter per E-Mail bei Schober gemeldet und gefragt: „Haben Sie gar keine Angst? Immerhin legen Sie sich mit bewaffneten Menschen an.“ Weiter hieß es: „Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie eines Tages durchsiebt aufgefunden werden …. Man sieht sich!“  Ich frage mich, woher der Focus weiß, daß es sich beim Absender dieses Schreibens (sofern es überhaupt real ist) um einen Waffenbesitzer handelt. Wo doch die Mail anonym versandt wurde? Hauptsache, man kann auf irgendeine Art und Weise gegen die Sportschützen hetzten. Schönes Beispiel, nicht wahr liebe Leser? Bezeichnend auch, daß der Focus kritische Kommentare nicht zuläßt. Andere, die dem Redakteur ins Konzept passen, aber schon.

Ich behaupte jetzt mal ganz frech, diese Morddrohungen gibt und gab es nicht, die Vorwürfe dahingehend dienen nur einem einzigen Zweck: Die Öffentlichkeit negativ gegen legale Waffenbesitzer einzustellen.

 Posted by at 16:51
Jul 072010
 

Daß die Stuttgarter Waffenbesitzer mit einer Waffensteuer abgezockt werden sollen hatte ich ja schon geschrieben. Vor etwa 4 Monaten berichtete ich schonmal über dieselbe Idee der LINKEN in Iserlohn.  Dort wird bereits heute über die Einführung der Waffenbesitzabgabe entschieden. Mal sehen, wie das dort ausgeht.

Damit ist allerdings noch kein Ende abzusehen, weitere Gemeinden denken schon über eine Einführung der Steuer nach. Der Städtetag BW empfiehlt „durch die Blume“ allen seinen Mitgliedern  ebenfalls eine solche Waffensteuer einzuführen: „Der Städtetag empfiehlt seinen Mitgliedern, diesen Empfehlungen streng zu folgen, falls sie eine Waffenbesitzsteuer einführen wollen. „Wir erwarten von der Steuer eine positive Lenkungswirkung, da vermutlich nicht wenige Waffenbesitzer ihre Waffen zurückgeben werden“, sagte Verbandssprecher Manfred Stehle„.

Nun, der Samen dieser neuen Idee der Geldbeschaffung für die klammen Gemeindekassen wird weiterhin auf fruchtbaren Boden fallen, das wird nicht nur auf BW beschränkt bleiben, da werden sich die Gemeinden aller Bundesländer anschließen, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Unmoral, eine solche Steuer auf dem Leid der Hinterbliebenen zu begründen, zeigt aber, welch Geistes Kind die Initiatoren sind. Lesen Sie dazu bei Pro-Legal: Geschmacklos.

Der bereits überregulierte deutsche Staat will über die Einfuhr der Waffensteuer als ersten Schritt die Lebensumstände und Freiheiten seiner Bürger weiter einschränken. Der Staat und sein verlängerter Arm, in diesem Fall die Kommunen entscheiden, was wir brauchen und haben dürfen. Das erinnert an die Steuerung des Lebens in der DDR. Von diesen Regularien nicht betroffen bleiben nur Privilegierte, in der DDR zeichneten sich diese durch ein entsprechendes Parteibuch aus, in der Bundesrepublik durch ein entsprechendes finanzielles Polster.“

Der legale Waffenbesitz soll durch die kommende Steuer abgewürgt werden (obwohl Schober dabei skeptisch ist). Daß dadurch der illegale Waffenbesitz künstlich gefördert wird, die illegalen Waffenbesitzer aber nicht besteuert werden können und weiterhin existent sind, interessiert nicht. Man will halt erstmal die bekannten Waffenbesitzer „entwaffnen“ dann sind die im Fall der Fälle schon mal unbewaffnet. Merken Sie, wo’s hingeht? Das wird auch beim Luftgewehr und der Luftpistole nicht enden.

Das Krebsgeschwür unserer Demokratie, die GRÜNEN und LINKEN Kommunazisten, auch große Teile der SPD und der CDU bauen auf ein Matriarchat des Sozialismus. Da sind Waffenbesitzer suspekt, könnten die Waffen ja gegen die Despoten eingesetzt werden.

Warum geht es von Seiten der Politik immer nur gegen den legalen Waffenbesitz, nie gegen den illegalen? Das ist leicht zu beantworten. Legale Waffenbesitzer sind bekannt, mehrfach behördlich überprüft, regelmäßig dem sogenannten „Mittelstand“ zugehörig, Menschen in Lohn und Brot, anständig, strebsam, in der Öffentlichkeit eingebunden, sozial integriert und in ihren Vereinen sozial tätig . Vor solchen Menschen muß man als zukünftiges sozialistisches diktatorisches Regime einfach Angst haben, denn die Waffen dieser anständigen Leute könnten zur Durchsetzung des Artikels 20 (4) des Grundgesetzes verwendet werden, wenn man sie noch weiter drangsaliert und finanziell knechtet. Diese Angst der Politiker zeigt, daß es mit unserem Staat schon wesentlich schlechter bestellt ist, als man uns scheinen macht. Geschichte wiederholt sich, immer wieder. Wir stehen zur Zeit an einem solchen Wendepunkt. Ein liberales Waffengesetz zeichnet einen liberalen Staat aus, die Entwaffnung der Bevölkerung war immer und zu allen Zeiten der Beginn einer Diktatur, überall in der Welt. Auch die Hetze durch Medien und Politik gegen gewisse Bevölkerungsteile. Fällt Ihnen das auf, liebe Leser?

Wie dem auch sei, noch haben wir keine komplette Diktatur, jetzt gilt es erstmal die unselige Steuer vom Tisch zu bekommen. Armatix ist eine weitere Baustelle, die Blockiersysteme sollen ja noch dieses Jahr eingeführt werden. Was tun Sie, ja SIE! meine ich, dafür? Schreiben Sie täglich Ihre Abgeordneten an, telefonieren mit Ihnen, führen Sie Gespräche mit den zuständigen Politikern und Verbandsoberen? Ja? Vielen Dank dafür und machen Sie weiter so!

Und SIE? Sie, die Sie nichts unternehmen, Ihre Waffen aber trotzdem gerne behalten möchten? Wann bekommen Sie endlich Ihren Hintern hoch steigen Sie endlich auf und werden Mitglied bei unseren Vertreterorganisationen? Die FvLW und Pro-Legal reißen sich den „Arsch“ -auch für SIE!- auf, damit SIE auch zukünftig Ihre Waffen behalten dürfen. Mann, Mann, Mann, 12 Euro im Jahr und Ihre Stimme für die Verhandlungen, ist es das nicht wert? Diese Leute arbeiten ehrenamtlich, mit all den Stärken und Schwächen eines Ehrenamts. Das ist irgendwann mal ausgereizt. Es würden ja gerne weitere Profis eingestellt um die Arbeit zu machen, die kosten aber Geld, nicht wenig. Nur mit IHREM zusätzlichen Beitrag ist das zu stemmen. Von Ihnen wird nichts weiter verlangt, als Mitglied zu werden, keine weiteren Aktivitäten! Das erledigen dann andere für Sie und in Ihrem Auftrag.  Die Organisationen sind bereits gut aufgestellt, für einen überwältigenden Sieg gegen die Antiwaffenlobby fehlt halt genau IHR Mitgliedsbeitrag und Ihre Stimme für die Verhandlungen.

In der Schweiz hat es genau so funktioniert, weshalb nicht bei uns auch? Interessengemeinschaft Schießen Schweiz. Man hat die Volksinitiative „Volksentwaffnung“ einfach durch gute Lobbyarbeit und Argumentation ausgehebelt, die Schweizer dürfen ihre Waffen behalten. Das klappte nur durch Zusammenhalt und monetäre Unterstützung. Also: Treten Sie einer oder allen der Organisationen bei, am besten noch heute! Und vielen Dank schon jetzt dafür!

Ein Kommentar bei Visier auf der Startseite, auch hier vom DWJ.  Die FvLW hat schon reagiert.

Bitte verbreiten Sie diesen Artikel per Mail weiter! Und lesen Sie mein Blog, weitere interessante Informationen sind garantiert!

 Posted by at 15:57
Jul 052010
 

Der Stadtkasse Stuttgart fehlen 5 Millionen Euro. Da kann man schon mal auf saublöde Gedanken kommen, wenn man CDU-Bürgermeister ist: „OB Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) wollen offenbar lieber einen Teil der Waffenbesitzer schröpfen.“ Eine „Waffenbesitzabgabe“ soll’s jetzt richten, natürlich wieder mal auf Winnenden bezogen, das AAW hat auch hier seine Finger im Spiel. Stuttgarter Nachrichten.

Zudem könnten Schuster und Föll die Steuer auch zum Steuerungsinstrument erklären. So mancher Waffenbesitzer könnte dadurch den entscheidenden Anreiz bekommen, sich selbst zu entwaffnen oder geerbte Waffen endlich abzugeben.“ Na, da haben wir doch die Motivation. Waffen raus aus dem Volk! Man spricht von 150 Euro, ob gesamt oder pro Waffe ist noch nicht entschieden. Das kann teuer werden. Beschlossen sind 100 Euro pro Waffe. Das wird teuer!

Allerdings – die Weisheit haben die Stuttgarter anscheinend nicht mit Löffeln gefressen. So produzierte man in der Vergangenheit illegale Waffen (lesen!), aus reiner Faulheit und Dummheit. Jetzt „vergißt“ man, daß die Gutachter des Städtetags  die Waffenbesitzabgabe nur für zulässig halten, wenn jene davon befreit bleiben, die von Berufs wegen eine Waffe tragen müssen, Sportschützen oder gefährdete Personen sind. Die Steuer kann also nur Altbesitzer und Erben von Waffen treffen, evtl. noch Waffensammler, Waffenhändler/hersteller. Die meisten der Altbesitzer sind aber gestorben, die Erben weitestgehend nicht bekannt, der Verbleib der etwa 7.500 Waffen ungewiss. Dumm, dümmer, Stuttgart.

So richtig die Dummen sind dann aber die  bekannten Altbesitzer und Erben, aber auch die Waffensammler. An deren Stelle würde ich mich gegen die neue Steuer wehren, Argumente gibt’s weiter oben genug. Gleichbehandlung und so……….Oder wie finden Sie das, wenn die illegalen Waffenbesitzer ganz offiziell ihre Steuer hinterziehen dürfen?

Den Altbesitzern, Erben, Waffensammlern, rate ich noch: Treten Sie einem Schützenverein bei! Sie werden damit automatisch Sportschütze, können nach einem Jahr Mitgliedschaft und 12 Trainingsterminen Ihre eigenen Waffen als Sportwaffen nutzen und schlagen die Schlaumeier im Rathaus mit ihren eigenen Waffen!

EDIT 06.07.2010: Die Katze ist aus dem Sack, der Beweis daß das AAW und die Grünen dahinter stecken erbracht. Interview bei Wild und Hund. Die selben Argumente, die gleiche Sprache, wie auswendig gelernt. KK=gut=wenig Steuern, GK=böse=hohe Steuern. Zentrale Lagerung usw……..

Die Sportschützen will man jetzt auch ohne Ausnahmen drankriegen, es sei denn, man schenkt die Waffen dem Verein und diese werden auch dort gelagert. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. Politiker=Abschaum der Menschheit?

 Posted by at 15:40
Jul 012010
 

-gegen wen wohl? Sie ahnen es schon, liebe Leser, die Waffenbesitzer, speziell die Sportschützen, sind wieder mal dran, ebenso die Gamer mit ihren „Killerspielen“. Von anderen Vorschlägen und Maßnahmen um „Gewalt an Schulen“ zu verhindern, hört man von diesen verblendeten Ideologen -wie immer-  nichts. War ja auch klar, das paßt nicht ins Geschäftsmodell:“Mit Mitleid Geld verdienen“.

Dieser Appell an den Deutschen Bundestag wurde übergeben, gebetsmühlenartig werden die immer wieder gleichen, schon mehrmals im Bundestag behandelten, Forderungen gestellt. Ich bin mal gespannt, wann die Politiker davon „die Schnauze voll“ haben.

Was fällt in diesem Papier auf? Nun, das Geschäftsmodell wird erklärt: „Es wurde, um die Nachhaltigkeit unserer Ziele durch zu setzen, eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet…“.Man will dabei „konzentriert und konsequent“ vorgehen. Das wissen wir schon lange.

Dann behauptet man, daß „signifikante Besonderheiten eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen„. Welche das sind? Na klar doch: Die Schußwaffen und die Killerspiele. Dabei wissen die AAW-ler genau, daß sie unverschämt lügen. Hier eine Chronologie der „Amokläufe“ in Deutschland. Zeigt deutlich, daß doch ganz gerne auch andere Tatmittel als Schußwaffen verwendet werden und daß es sich nicht immer um Taten an Schulen und Schüler als Täter handelt, im Gegenteil. Auch handelte es sich in nur zwei Fällen um Sportschützen, der Täter von Erfurt wurde nur Mitglied in einem Schützenverein um sich Waffen zu besorgen, die Täter von Eislingen ebenfalls.

Die Schußwaffen, die männlichen Verwandten (warum sagt man nicht Vater, ist das so schwer?) gehören sind „unzureichend gesichert“ und „zuhause aufbewahrt„. Haben Sie es vernommen? Armatix läßt grüßen. Dies ist insofern bemerkenswert, als daß die Bundesregierung mehrmals erklärt hat, daß die zentrale Lagerung in Schützenhäusern nicht zweckmäßig und insofern indiskutabel ist. Warum stellt das AAW/Armatix diese Forderung trotzdem immer und immer wieder, obwohl man sich dessen bewußt ist? Na klar doch – man hofft darauf, daß die Regierung wenigstens die „unzureichende Sicherung“ abstellt und den Armatix-Dildo für die zusätzliche Sicherung der Waffen im Tresor (welch ein Schwachsinn) vorschreibt. Womit dann wenigstens ein Ziel des AAW erreicht wäre – die eigenen Finanzen kräftig aufbessern.

Auch ist es mit der Behauptung der „enormen Treffsicherheit durch jahrelange Übung mit Schußwaffen und Computerspielen“ nicht so weit her, nur zwei Attentäter (Erfurt, Eislingen) übten (unregelmäßig), der Attentäter von Winnenden war kein Schützenvereinsmitglied (obwohl oft behauptet) und nur wenige Male mit seinem Vater im Schützenhaus.

Auf gut deutsch: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden versucht die Öffentlichkeit und die Politik – aus rein finanziellen Gründen und Eigennutz – an der Nase herumzuführen. Dazu paßt dann der Schlußsatz des Pamphlets, in dem man die verantwortlichen Politiker -dieselben, an die man seine Forderungen stellt- nochmal so richtig anpißt: „Eine Gesellschaft, deren Verantwortungsträger hier nicht mehr wissen, wie sie sich zu entscheiden haben, ist auf dem Weg sich selbst aufzugeben. Das Handeln der Vertreter diese Volkes wird in seinem Zögern wie in seiner Konsequenz Signale setzen.“

Bitte lesen Sie die weiteren Artikel meines Waffenblogs dazu.

 Posted by at 22:25
Jul 012010
 

Die ARD hat letzte Nacht einen sehr guten Beitrag zum Thema Sportschießen in Deutschland gebracht. Neutral und ausgewogen, beide Seiten, die Sportschützen als auch die Gegner des legalen Waffenbesitzes durften ihre Meinung kundtun. Die immer wieder falsche Leier von 50% Verstößen bei Aufbewahrungskontrollen durfte natürlich nicht fehlen*, ansonsten aber ein rundum gelungener Beitrag. Die Argumente der Waffengegner wurden durch Fakten, welche für den legalen Waffenbesitz und die Sportschützen sprechen, entkräftet.

Hier anzuschauen: Deutschland unter Waffen. 44 Minuten, die sich lohnen. Eine Wiederholung kann  am Sonntag, 04. Juli, um 16.03 Uhr, auf Eins Extra angeschaut werden.

Volksverhetzend äußerte sich Ministerialrat a.D. Brenneke (ein erklärter Gegner legalen Waffenbesitzes), indem er die Sportschützen als „fremde Heere Mitte“ in Bezug zu den „fremden Heeren Ost“ des dritten Reiches setzte. Eine peinliche Vorstellung. Er behauptet quasi, Sportschützen wären wie eine Nazi-Organisation, die „geheimdienstlich“ agiert. Für diejenigen, die Herrn Brenneke nicht kennen: Dieser Herr hat auch den unseligen Satz in einem Entwurf des Waffengesetzes geprägt: „Waffen sind demnach Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind zur Befolgung der Gesetze gegen Bürger eingesetzt zu werden.“ Man sieht schon, welch Geistes Kind er ist……. Wobei: Vielleicht denkt die Politik ja tatsächlich, wir Sportschützen wären ein „fremdes Heer“ das entwaffnet werden muß? So abwegig ist das nicht, vielleicht hat Herr Brenneke diese Gedanken ungewollt entlarvt. Wirtschaftskrise? Soziale Unruhen?

Auch Herr Jansen vom BDK (kleine Splittergewerkschaft der Kriminalbeamten, Handlanger des AAW) sollte nun etwas über „englische Verhältnisse“ gelernt haben, seine Verbreitung von Falschinformationen wurde unter anderem von Herrn Dicke, Vertreter der vielfach größeren Gewerkschaft der Polizei, aufgezeigt.

Schauen Sie sich den Film an und bilden Sie sich Ihre Meinung.

*Tatsächlich wurde nur ein geringer Bruchteil der Waffenbesitzer kontrolliert, nämlich diejenigen, welche ihrer Pflicht zum Nachweis der Aufbewahrung eben nicht nachgekommen waren. Dies betraf i.d.R. sehr alte Menschen, auch Erbwaffenbesitzer, die von den neuen Aufbewahrungspflichten noch nicht einmal etwas wußten.

 Posted by at 11:07
Jun 302010
 

In meinem letzten Beitrag: „Wer sind eigentlich die Gegner eines liberalen Waffenrechts?“ habe ich die Verknüpfungen der Firma Armatix mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden aufgezeigt. Daraufhin wurde ich gefragt, ob denn das tatsächlich stimme, daß ein Waffenhersteller mit dem AAW zusammenarbeitet, das wäre doch kontraproduktiv.

Nun, daß Armatix außer biometrischen Waffenblockiersystemen auch biometrische Waffen herstellt ist vielen bis jetzt noch unbekannt. Schauen Sie sich mal die Target-Kontrolle an. „Die Waffe funktioniert nur, wenn Sie autorisiert sind und Sie mit der Waffe die Zielscheibe anvisieren. Außerhalb des Zielbereichs wird die Waffe sofort deaktiviert. Ein Missbrauch der Waffe gegen Personen oder Gegenstände außerhalb des Zielbereichs ist daher nicht möglich. Armatix Targetkontrolle ermöglicht sportliches Schiessen ohne Kompromisse.“

Hört sich doch gut an, oder? Wir ersetzen mal schnell die 10 Millionen registrierten Waffen mit unserer Smartgun, dann kann kein „Amoklauf“ mehr stattfinden. Schöne heile Welt. Wenn da nicht noch die 20 Millionen illegale Waffen wären. Und die Molotow-Cocktails. Und die Messer und Äxte. Und selbstgebaute Flammenwerfer.

Zudem ist dieses Plastikteil (gibt’s bezeichnenderweise nur in Kleinkaliber) noch nicht mal für den Kleinkaliberschießsport geeignet, da sind andere Griffe, Lauflängen und Abzüge gefragt, individuelle Sportgeräte halt. Oder darf in Zukunft nur noch der Super-Armatix-Cup geschossen werden?

Jedenfalls verfolgt Armatix ganz normale Firmenziele: Geld verdienen. Und da wollen die Herren Dietel und Mauch so richtig groß einsteigen. Wenn die Ermächtigung zur Einführung zusätzlicher Waffensicherung, von welcher die Bundesregierung noch dieses Jahr Gebrauch machen will, wahrgenommen und die biometrische Sicherung vorgeschrieben wird, ja dann, dann ist Geldzählen angesagt. Bei 10 Millionen zu blockierenden Waffen mit etwa 16-17 Millionen Läufen (Flinten, Drillinge) rechnet man vermutlich mit einem Gewinn von über 2 Milliarden Euro.

Wenn dann zukünftig, nach der Armatix-Strategie, nur noch überwiegend Smartguns gekauft werden, weil andere Waffen durch die Blockierung zu teuer werden (oder die Smartgun von der Politik vorgeschrieben?), dann ist das Unternehmensziel mit weiteren kassierten Milliarden erreicht.

Aber: Noch ist es nicht soweit. Vor dem Geldsegen steht erstmal die Lobbyarbeit, schließlich muß der Gesetzgeber ja überzeugt werden, daß die Armatix-Systeme der Weisheit letzter Schluß sind und die Rettung der Menschheit bedeuten. In den GRÜNEN hat man hier willfährige Helfer gefunden, zu dumm (oder schlau genug?) die Hintergründe zu erkennen.

Auch das AAW hat man begeistert, dort ist man getarnt als Fa. „Quellsysteme GmbH“ Stiftungszeichner. Wer es noch nicht gemerkt hat, Anschrift und Geschäftsführer sind bei Armatix und Quellsysteme dieselben, nämlich Herr Dietel aus Unterföhring. Noch ein feines Fundstück – bei 0:44 und 1:31 befindet sich Stiftungsmitgründer und Waffenproduzent Dietel (getarnt als „Quellsysteme GmbH“) in der ersten Reihe, der gelockte Herr ist es.

Was glauben Sie, weshalb ein Waffen- und Blockiersystemhersteller sich finanziell im AAW engagiert? Dessen natürliche Ressourcen nutzt, wie da wären: Betroffenheitsbonus in der Öffentlichkeit, ideologische Verblendung der Akteure, notwendige Sicherung deren eigener Existenz und Einkommens, internationale Verbindungen (IANSA), politische Verbindungen zu GRÜNEN, SPD und LINKSPARTEI. Ich erinnere, es geht um mehrere Milliarden Euro. Da sind diese Investitionen doch Peanuts.

Meine Meinung: der Waffenhersteller Armatix unterstützt durch die Hintertür „Quellsysteme“ das AAW, sichert dessen finanzielles Fortbestehen, natürlich auch das der AAW-Funktionäre und sich selbst damit die Geldbeutel der Waffenbesitzer. Eine (schmutzige?) Hand wäscht die andere. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, Synergieeffekte werden gerne mitgenommen.

Im Schnitt besitzt jeder registrierte Waffenbesitzer 4,2 Waffen mit etwa 5 Läufen, macht mittlerweile grob 1.500 – 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Nase für Armatix-Waffensicherungen. Und diese taugen nicht mal was. Auch die Smartgun will nicht so recht funktionieren. Bei 0:52 macht’s Klick wo es nicht sollte. Trotzdem beharrt die Bundesregierung auf die Einführung zusätzlicher Sicherungssysteme. Gesteuert von dafür empfänglichen Politikern. Und -wir erinnern uns- die nächste Forderung wird mit Sicherheit die nach der Smartgun sein. Oder was glauben Sie, für welchen Zweck so etwas von einer gewinnorientierten Firma entwickelt wird? Aus reiner Menschenfreundlichkeit?

Wie finden Sie das, liebe Leser? Sie können mir Ihre Meinung ruhig mitteilen. Gerne aber auch Ihren Abgeordneten.

 Posted by at 13:10
Jun 222010
 

Man könnte jetzt kurz und bündig sagen: Die Grünen, die Linken, das AAW. Stimmt auch in gewissem Maße, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hier mal meine Sicht der Dinge:

Zuerst muß man in Erfahrung bringen, wem es nützt, daß  legaler Waffenbesitz eingeschränkt oder verboten wird. Nicht der illegale, der ist seit Jahrzehnten verboten, dennoch sind in Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen illegale Waffen im unkontrollierbaren Umlauf.

Cui bono? Nur jemand, der finanzielle Vorteile daraus hat, kann an Einschränkungen oder gar Verboten Interesse haben. Ideelle oder moralische Hintergründe (oder man ist einfach nur dumm und ignoriert alle Fakten) können wegen der Vielzahl illegaler Waffen gar nicht greifen, denn deren Besitzer sind halt nicht bekannt, die Besitzer der legalen Waffen sind aber registriert und namentlich bekannt.

Fangen wir mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden an. Wie schon bei „Ehrenwerte Gesellschaft“ erwähnt, sind tatsächlich nur drei Angehörige von 15 Opferangehörigenfamilien dort aktiv. Das verwundert, sind doch alle anderen gleichsam von dem Vorfall betroffen. Zwei der Eltern von erschossenen Kindern, Hardy Schober und Gisela Mayer, sind bei der Stiftung bzw. dem Förderverein federführend, als hauptamtlich angestellte Geschäftsführer tätig. Das dürfte mit einem gewissen Salär (über dessen Höhe man bequemerweise selbst entscheiden kann) verbunden sein, Spesen, Hotel- und Reisekosten kommen dazu. So ein fester Job bei einer Stiftung ist ja in jedem Fall besser als seine Brötchen als selbständiger Versicherungsvertreter zu verdienen, oder als  freiberufliche Seelenklempnerin.

Das Aktionsbündnis und die Stiftung wurde nur zum Zweck des Geldverdienens gegründet, das beweist dieses Interview (ab 2 Minuten 45 Sekunden), Schober: „Wir haben eine Stiftung gegründet, daß wir immer an dem Thema (Verbot des privaten Waffenbesitzes) dranbleiben, wir wollen einfach die Made im Speck sein…..“ So einfach kann man sein Geschäftsprinzip in kurzer Zeit erklären. Es geht nicht um die Verhütung zukünftiger Schulattentate, wie man es sich auf die Fahnen geschrieben hat, nein, ausschließlich der legale Waffenbesitz soll bekämpft werden. Braucht es mehr Beweise? Die Hauptakteure des AAW sind finanzielle Nutznießer.

Wer profitiert noch? Da hätten wir die Firma Armatix im Angebot. Dieses Unternehmen versucht seit einigen Jahren gewisse, dafür empfängliche, Politiker zu überzeugen, daß jede legale Waffe in Deutschland zusätzlich mit ihren Blockiersystemen ausgestattet sein muß. Sie haben es fast geschafft, die Bundesregierung will im Herbst von der Ermächtigung zur Einführung weiterer Blockiersysteme Gebrauch machen. Für Armatix geht es um mehr, als die vielleicht Hunderttausend Euro für Schober/Mayer, man rechnet mit etwa 2 Milliarden Euro Gewinn, nur in Deutschland. Ganz schöner Brocken, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und zu investieren.

Weil man das Geld für diese Investitionen nicht hat (man verkauft noch zu wenig), bekommt man es vermutlich von seiner Mutter, der Firma Simons Voss, einem der größten Hersteller von Schließsystemen weltweit, zugeschossen. Und damit das AAW seine Geschäftsführer bezahlen kann, beteiligt man sich an der Stiftung. Unter unverfänglichem Namen, wer würde hinter „Quellsystem“ Simons Voss und Armatix vermuten? Ist aber so. Armatix ist also finanzieller Nutznießer. Von der Summe her betrachtet sogar Hauptnutznießer.

So wie sich die Sache jetzt darstellt, distanzieren sich die anderen 12 Opferfamilien des „Amoklaufs“ von Winnenden vom AAW/Armatix. Eben wegen dieser finanziellen Machenschaften, die das Leid der Hinterbliebenen zum Geschäftsmodell haben. Wie empfinden Sie das, liebe Leser?

Dann wären da noch die Politiker. Nicht alle. Nur dafür empfängliche. Diejenigen, die gelernt haben, wie man z.B. Parteispenden verschlüsselt damit sie unverfänglich in den Unterlagen auftauchen. Dafür erstellt man dann beispielsweise Gesetzesvorlagen (siehe weiter unten) mit abstrusen Forderungen. Ist man vielleicht schon zufrieden, wenn wenigstens das Milliarden-Euro-Ziel der Biometrie-Blockiersystem-Einführung erreicht ist? Oder Beamte in Ministerien, die das Armatix-System den Ministern und Abgeordneten schmackhaft machen, obwohl sie genau wissen daß es nichts taugt und in Sekunden aus der Waffe entfernt werden kann. Ich könnte mir doch tatsächlich vorstellen, daߠjemand der Armatix unterstützt und empfiehlt finanzieller Nutznießer ist.

Gerade in jüngster Zeit, letzten Freitag, 18.06.2010, haben Das B90-Die Grünen wieder einen (den, den sie immer nehmen 🙂 ) Antrag auf Verschärfung des Waffenrechts gestellt, mit dem -erstmal- vorläufigen Ziel des Verbots aller Faustfeuerwaffen. Hier und hier habe ich darüber berichtet. Das Sitzungsprotokoll gibt Auskunft, sehr interessant zu lesen. Sehr interessant vor allem deswegen, weil es die Gedankengänge der Grünen und auch der Linken deutlich aufzeigt. Vor allem auch deren Pöbeleien vor dem hohen Haus, geschmacklos und wenig neutral  – auch die Linken-Vizepräsidentin. Zum Glück wurden sie so richtig abgewatscht, ich habe mich darüber gefreut.

Nun, die Grünen und die Linken stellen die Forderungen nach einem Verbot des legalen Waffenbesitzes, bzw. weiteren Sicherungen und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit. Die fordern auch noch mehr, wenn der Tag lang ist, produzieren mehr Müll als dem Bundestag gut tut. Und ignorieren die Antworten der Regierung als hätte diese nie etwas gesagt. Grüne und Linke finanzielle Nutznießer? Vielleicht. Warum sonst sollten Sie immer hinter uns her sein? In jedem Fall sind sie aber erkennbare Gegner eines liberalen Waffenrechts und Unterstützer des AAW/Armatix.

Was ist eigentlich mit den Abgeordneten Scheer und Altpeter von der SPD? Originalton Scheer bei der Debatte letzte Woche: „Es gibt in der SPD-Fraktion nicht nur mich, sondern auch viele andere, die mit dem, was der Kollege der Grünen zu dieser Frage hier ausführlich dargelegt hat, mehr übereinstimmen. – Ich denke, das sollte hier festgestellt werden.“ Gut, wir haben festgestellt, daß Scheer ein Gegner liberaler Waffengesetze ist, daß er das AAW/Armatix unterstützt und für viele andere SPD-Abgeordnete spricht, die wie er eigentlich verkappte Grüne sind.

Daß die SPD (trotz sonstiger sehr vernünftiger Aussagen) das Armatix-System weiterhin favorisiert, sieht man an der Aussage von Frau Fograscher: „Es gibt technische Entwicklungen und Fortschritte bei Sicherungssystemen für Waffenschränke und Waffen.Wenn diese ausgereift sind (außer Armatix sind alle Systeme ausgereift!), werden wir erneut darüber beraten, ob die Standards im Waffenrecht angepasst werden müssen.“ Sie sehen, liebe Leser, auch die SPD unterstützt offen Armatix.

Sie wissen nun, wer die Gegner und Feinde eines liberalen Waffengesetzes in Deutschland sind. Sie haben auch erfahren, daß die Bundesregierung im Herbst -definitiv- zusätzliche Blockiersysteme vorschreiben wird.

Sie wissen, daß die Grünen, die Linken und die SPD Armatix favorisieren und unterstützen. Nachdem die Ermächtigung aber durch den Bundesrat abgesegnet werden muß, wartet man bis zum Herbst damit, dann sind dank der neuen Rot/Grün/Dunkelrot-Regierung in NRW die Mehrheiten im Bundesrat so, daß die CDU/FDP (die gegen weitere Verschärfungen sind) untergebuttert wird. Danke Frau Kraft, daß Sie die Ypsilanti machen…..

Der Bundesrat hat hat 69 Mitglieder. 35 Stimmen werden für eine absolute Mehrheit gebraucht. CDU/FDP haben jetzt nur noch 31 statt vorher 37 Stimmen. SPD/Grüne/Linke kommen zusammen auf 38 Stimmen. Wie die Abstimmung zur Einführung neuer Waffenblockiersysteme wohl ausgehen wird? Für welches System sich der Bundesrat wohl entscheiden wird? Wir werden sehen.

Ich wollte Sie nur informieren, daß, sollte Armatix Gesetz werden, für jeden Lauf den Sie besitzen durchschnittlich 300 Euro fällig werden. Rechnen Sie selbst. Es gäbe noch eine günstigere Biometrie-Möglichkeit, ein biometrisches Schloß am Waffenschrank. Da noch keines zur Zertifizierung eingereicht wurde wird’s aber wohl auch keines geben……..

 Posted by at 17:44
Jun 192010
 

Was ich hier, unter „Ehrenwerte Gesellschaft“ angekündigt habe hat sich nun bewahrheitet. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat sich mit der IANSA zusammengeschlossen. Damit ist nun klar, daß das AAW unser größter Gegner im Kampf um ein liberales Waffengesetz ist. Hier die Bekanntmachung.

Nun sollte auch dem letzten klar sein, wie wichtig es ist, den Waffenlobbyorganisationen beizutreten. Oder wollt Ihr eure Waffen abgeben, euren Sport, euer Hobby zerstört sehen, wie in England und  Australien schon geschehen? Jetzt wird es Ernst, Leute! Man will uns vernichten, das ist die Kampfansage!

Das Aktionsbündnis verspricht sich von der Zusammenarbeit mit der IANSA den Druck auf die Waffenlobby und Politik in Deutschland zu erhöhen. Das im vergangenen Jahr geänderte Waffengesetz bietet immer noch zu viele Schlupflöcher. Waffenkontrollen werden nicht oder viel zu selten durchgeführt. Und wenn es zu Kontrollen kommt, dann mit erschreckenden Ergebnissen und fast immer ohne die vom Gesetzgeber vorgesehenen Konsequenzen. Bei Waffenkontrollen wurden in über 50% aller Fälle Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Regierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug für die Einhaltung der Gesetze zu unternehmen.“

Um seine Ziele zu erreichen verdreht man sogar ganz ungeniert die Tatsachen, die angeblichen 50% Verstöße waren tatsächlich nur etwa 2% aller Waffenbesitzer, überwiegend ältere „Altbesitzer“ die von den Gesetzesänderungen gar nichts mehr mitbekommen haben. Aber Hauptsache, der Job der Geschäftsführer ist bis zur Rente gesichert.

 Posted by at 15:24
Jun 162010
 

Wie die Faust aufs Auge zu meinen letzten beiden Artikeln paßt das, was am Freitag um 13:20h in erster Lesung beim Bundestag auf dem Tisch liegt:

Ein erneuter Antrag auf faktisches Verbot des Großkaliber- und Kleinkaliberschießsports. Diesmal soll es auch den Jägern an den Kragen gehen.

Ideologisch verbohrte Demagogen, lernresistent, beratungsresistent und anscheinend zuviel afghanisches Müsli gefressen. Lesen Sie selbst, was die sich wieder ausgedacht haben.

Der Hintergrund ausgerechnet dieses Termins wird wohl sein, daß ebenfalls am Freitag eine Unterschriftenliste des Aktionsbündnisses Winnenden gegen Waffenbesitz medienwirksam an die Grünen abgegeben werden soll. So ist man wieder mal gemeinsam in Presse und Fernsehen, eine Hand wäscht die andere.

Ich für meinen Teil wasche meine Hände dann wenn sie dreckig sind.

Auf der anderen Seite sollte man diesen Müsli-Taliban -von Seiten der Regierung- mal ein’s auf die Mütze geben, wegen wiederholten groben Unfugs. Diese Gesetzesvorlage versuchten die Grünen und Grüninnen nämlich schon mehrfach beim Bundestag unterzubringen.

EDIT.  Bei Keine-Waffen werden die Väter des Gedankens entlarvt. Interessante Hintergründe werden aufgedeckt!

 Posted by at 17:53
Jun 122010
 

Es brennt mir schon lange auf der Seele, einen Artikel zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu schreiben. Die Ehrfurcht vor den Getöteten und Mitleid mit den Hinterbliebenen hat mich bislang daran gehindert. Daß das u. U. ein Fehler war wird sich im Verlauf des Artikels zeigen. Ich möchte aber auch andere Waffenbesitzer mit Ihrer Meinung zu Wort kommen lassen, hier ein paar lesenswerte Beispiele zu diesem Thema mit denen ich mich ebenfalls identifizieren kann.

Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009.

Die auf die Tat folgende Medienhetze sorgte für sehr undifferenziertes Verhalten bei Politik und Kirchen (bitte lesen Sie meinen Blog dazu), mit dem Ergebniss daß das Waffenrecht ein wiederholtes mal verschärft wurde, diesesmal aber mit massiven Grundrechtseinschränkungen. So wurde u.A. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben.
Sehr vielen Politikern ist das aber noch nicht genug. So fordern B90-Die Grünen, Die Linke, sowie weite Teile der SPD faktisch ein komplettes Verbot des Schießsports. Auch einige CDU/CSU-Politiker sind für weitergehende Verschärfungen (Beispiele hier im Blog). Da ist der letzte Drops noch nicht gelutscht…..

Aber zurück zum AAW. Dort sind von 15 Opferfamilien nur noch drei aktiv. Ob es den anderen wohl unheimlich wurde, was da zukünftig geplant ist? Zumindest ich frage mich, weshalb sie sich zurückgezogen haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll es sogar richtig Knatsch mit den Vorturnern Hardy Schober und Gisela Mayer gegeben haben. Vielleicht weiß einer der Leser mehr darüber? Jedenfalls ist diese Stiftung der evangelischen Kirche (diese Links bitte von unten her anklicken) auch drauf und dran dem legalen Waffenbesitz den Gnadenstoß zu geben. Und zwar mit aller Gewalt und allen Mitteln.

Fakt ist, daß das AAW einige scheinprominente Mitstreiter hat, unter anderem den „Bund deutscher Kriminalbeamter“ mit seinem stellvertretendem Bundesvorsitzenden Carstensen sowie die entlarvten SPD-MdB Scheer und SPD-MdL Altpeter. Dieses Quintett will im Remstalforum Amokläufe mit einem neuen Waffengesetz verhindern. Was da wohl wieder ausgebrütet werden soll?

Schober/Mayer haben sich ja hehre Ziele auf’s Banner geschrieben:

  • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
  • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
  • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
  • Verbot von Killerspielen (Egoshooter, Computerspiele mit gewaltrelevantem Inhalt) die das Töten von Menschen simulieren.
  • Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen.
  • Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten.
  • Aufarbeitung der Vorgänge von Winnenden und Wendlingen.
  • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • keine Heroisierung der Täter.
  • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.
  • Gewaltprävention an Schulen.
  • Betreiben einer Fußballmannschaft

Wenn man sich die dahinterstehenden Aktionen (34 Seiten, lesen!) aber mal genauer anschaut, sieht man deutlich, daß diese zum größten Teil -medienwirksam- primär der Geldbeschaffung dienen, nichts anderes. Und mit Verlaub gesagt, da scheint ordentlich Geld zu fließen.

Nun, wofür wird dieses Geld verwendet? Also erstmal für den Lebensunterhalt der beiden Vorstände, die dieses Geschäft schließlich hauptberuflich betreiben. Die Zeiten für Finanzmakler sind ja auch nicht mehr die besten und von irgendwas muß man doch leben. Aber dann, und jetzt kommts: Nächste Woche fliegen 50 Mann nach New York zur UNO.  5+X Tage mit 50 Mann = mindestens 50.000 Euro. Stiftungs- und Spendengelder?

„Schober erhofft sich von der Teilnahme an dem Kongress, der vom UN-Büro für Angelegenheiten der Entwaffnung veranstaltet wird, wieder mehr Aufmerksamkeit für das Thema Amok-Bedrohung durch Waffen in Privatbesitz. „Das Thema droht in Deutschland einzuschlafen“, sagte Schober.“ Er scheint Angst vor dem baldigen Versiegen des Geldstroms zu haben. Deshalb wird jetzt auch bei der UNO um Anerkennung als NGO gekämpft, weil dahinter ja auch wieder Geldzuwendungen stecken, diesmal aus Steuertöpfen. Bis zur Rente ist noch lang……

Diese Aktion mit der UNO stimmt mich sehr bedenklich. Das AAW wird von der IANSA gesteuert und beraten, einer NGO die sich das Verbot von Schußwaffen in Privathänden auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Organisation ist wirklich verdammt gut organisiert und informiert und verfügt über gewaltige Geldmittel. Diese werden u.A. dafür eingesetzt, um das Armatix-Blockiersystem dafür empfänglichen Politikern schmackhaft zu machen. Hinter der Firma „Quellsysteme“ bei den AAW-Stiftungsgründern steckt -nur so nebenbei- die Firma Simons Voss, Mutterfirma von Armatix.

Sie sehen, liebe Leser, die Gegner des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes, sind gut aufgestellt, verfügen über immense Geldmittel und werden diese auch gnadenlos gegen uns einsetzen. Was haben wir Sportschützen, die Legalwaffenbesitzer dagenzusetzen? Weniger. Viel weniger. Noch?

  • Pro-Legal  streitet auch international
  • FvLW         kämpft im Inneren
  • FWR           kümmert sich um die Verbände und Hersteller
  • unsere Schützen-, Sammler- und Jagdverbände.

All diesen Waffenlobby-Organisationen ist gemeinsam daß sie noch zuwenige Geldmittel haben um effektiv Lobbyarbeit (so wie’s die anderen tun) betreiben zu können. Deshalb fordere ich jeden Sportschützen in Deutschland, egal ob Luftdruck- Groß- oder Kleinkaliberschützen, auf, einer der genannten, am besten allen, Organisationen beizutreten. Werden Sie Mitglied! Mit Ihren Beiträgen für Pro-Legal, FvLW und FWR sichern Sie sich den Erhalt Ihres Sportes, Ihres Hobbys. Nur so, es geht leider nicht mehr anders.

Die Schützen- und Jägerverbände haben es verschlafen Ihren Einfluß geltend zu machen. Jetzt ist es zu spät. Deshalb fordere ich ebenfalls alle Verbände auf, Mitglied in den Lobbyorganisationen zu werden! Es wird höchste Zeit! Kein Schießsport – keine Funktionen – keine Pöstchen. So einfach ist das.

Die Hersteller, Großhändler und Händler: Werden Sie Mitglied! Weil: Kein Schießsport – kein Geschäft – kein Job. Auch einfach.

Vielleicht kann man dann irgendwann auch einmal -wenn die Fronten geklärt sind- auf Augenhöhe (wenn auch mit Veilchen) in dann hoffentlich vernünftigem Klima mit den Verantwortlichen des AAW kommunizieren und eventuell zusammenarbeiten? Deren Programm ist nämlich bis auf das Thema Waffen in meinen Augen durchaus auch von Waffenbesitzern unterstützenswert. Aber daran hakt’s halt noch heftig.

Liebe Leser, bitte verbreiten Sie auch diesen Artikel weiter, damit jeder in Ihrem Umfeld diese Information erhält und selbst weiterverbreiten kann. Es ist wichtig für uns alle. Lesen Sie dazu bitte auch die Info’s der Fa. Triebel.

Kommentare sind erwünscht, wie zu allen meinen Artikeln.

 Posted by at 17:45
Jun 092010
 

Anscheinend ja. Zumindest muß man zu diesem Schluß kommen, wenn man die Studie der Zeitschrift „Readers Digest“ „The Brands You Trust“ richtig interpretiert. 90% aller befragten Deutschen mißtrauen diesem Berufsstand zutiefst. Aus guten Gründen würde ich sagen. Die WAZ berichtet dasselbe.

Wie sehr die Ergebnisse der Studie zutreffen sieht man deutlich an Hermann Scheer, MdB im Wahlkreis Waiblingen. Er hat sich in einem seiner letzten Newsletter mit einem Aufsatz „Business as usual beim Deutschen Schützenbund“ im Umfeld der Sportschützen noch unbeliebter als bisher gemacht. Herr Scheer hat sich nicht gescheut, in diesem Artikel die Teilnehmer am Internationalen Juniorenwettkampf (IWK Suhl) in Suhl im Mai dieses Jahres mit dem Mörder Tim K. gleichzustellen.

Niemand weiß,……., wie sie diese erworbenen Fähigkeiten eines Tages einsetzen werden.“ Eine bodenlose Unverschämtheit, ein Schlag ins Gesicht eines jeden Sportschützen. Wir werden als potentielle Amokläufer und Attentäter stigmatisiert. Nicht von irgendjemanden, nein, es ist ein Mitglied des Deutschen Bundestags der das sagt. Einer dieser Politiker, denen wir demokratisch unsere uns zustehenden Befugnisse übertragen haben. War ein Fehler. Solchen Burschen darf man einfach nicht trauen, auch nicht seiner Kumpanin Katrin Altpeter, die ja auch schonmal wider die Sportschützen gelogen hat.

Sie wissen ja, liebe Leser, die SPD fordert vehement die Abschaffung des Sportschützenwesens in Deutschland (steht sogar weiter hinten im selben Newsletter). Einer der Wege, den sie auf dem Weg dorthin beschreitet, scheint tatsächlich die Diskreditierung der deutschen Sportschützen zu sein. Man will uns in der Öffentlichkeit wo es nur geht diffamieren, Schläge unter die Gürtellinie sind für Leute dieses Schlags absolut kein Tabu. Sie sehen, es wird unfair gekämpft. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Wehren Sie sich!

Hier in meinem Waffenblog können Sie sich Anregungen holen. Argumentationen und Fakten, welche die Behauptungen solcher unseriösen Politiker ganz einfach widerlegen. Sie müssen nur den Links folgen und meine Beiträge lesen, zum Beispiel diesen: „Sportschütze = Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer?

 Posted by at 18:04
Mai 202010
 

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei – die Partei – die Partei

Das ist der Refrain der SED-Hymne. Hört sich erstmal gar nicht mal so schlecht an. Wer allerdings älter als 20 Jahre ist, dem sollten sich jetzt die Nackenhaare sträuben. Die SED -eine Partei sehr ähnlich der NsdAP- zeichnet ja schließlich verantwortlich für einen kommunistischen Unrechtsstaat auf deutschem Boden, welcher seine Bürger ausgebeutet, eingesperrt und geknechtet hat. Wer rausmachen wollte wurde einfach abgeknallt, seine Familie eingeknastet.

Die NsdAP wurde aus gutem Grunde nach dem Krieg verboten. Die SED, obwohl Sie bis zur Wiedervereinigung nahezu dieselben Ziele verfolgte, nicht. Ein Fehler, wie sich in der Zukunft vielleicht noch herausstellen wird. Nach diversen Umbenennungen und Zusammenschlüssen entstand dann aus der SED die Partei „Die Linke“. Gottseidank wird sie, zumindest in einigen Bundesländern, vom Verfassungsschutz beobachtet, eben weil sie außerhalb der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland agiert. Außerdem hat sie noch ein paar Milliärdchen beiseitegeschafft, welche die BRD gerade jetzt gut gebrauchen könnte……

Dazu passt nun wie die Faust auf’s Auge ein Grußwort der innenpolitischen Sprecherin, Ulla Jelpke, an die Aufklärer der HVA. Sie stilisiert die StaSi-Mitarbeiter zu Opfern hoch und bedankt sich bei Ihnen für Ihren Einsatz. Geht’s noch? Lesen Sie selbst, auch hier bei der „Welt“.

Liebe Leser, wer solches Nazi- und Kommunisten-Gedankengut pflegt muß natürlich gegen den privaten Waffenbesitz sein. Wie soll man die Bürger sonst effektiv kontrollieren können, wenn diese Waffen besitzen? Die Linken sind ja unsere größten Gegner in der Parteienlandschaft Deutschlands.

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, wieviele Dummköpfe (mir fällt gerade kein politisch korrekterer Begriff ein) diesen Kommunazisten bei den letzten Wahlen ihre Stimme gegeben haben. Man muß einfach zugeben, daß diese Rattenfänger einen guten Job in dieser Beziehung machen. Schade ist nur, daß eben auch viele Arbeiter auf den Schmonzes reinfallen. Arbeiter, die mit ihrer Hände Arbeit und viel Schweiß ihr Brot verdienen und kräftig Steuern zahlen. Wollen die wirklich alle, daß Ihr hartverdientes Geld an die Schmarotzer im Lande umverteilt wird? Naja, vielleicht haben sie auch nur das mit der „Arbeiter- und Bauernpartei“ falsch verstanden………….

 Posted by at 16:20
Mai 192010
 

Durch die Diskussion bei „eigentümlich frei“ aufmerksam geworden habe ich mir mal die Mühe gemacht und verlässliches Zahlenmaterial zusammengetragen.

Danach (Quelle KBA) existieren in Deutschland 43,6 Mio. Fahrerlaubnisse. 41,32 Mio. Halter haben 50,2 Mio. Fahrzeuge zugelassen.

Geschätzte 10 Mio. Waffenbesitzer (2,5 Mio. legal, 7,5 Mio. illegal) besitzen etwa 30-40 Mio. Waffen, davon ca. 10 Mio. legal.

Durch die 43,6 Mio. Fahrer wurden 2009 genau 4160 Menschen umgebracht. Durch die 10 Mio. Waffenbesitzer sind etwa 100 Menschen (keine genaueren Zahlen zu finden) zu Tode gekommen.

Diese Zahlen sagen ganz deutlich, daß das Führen eines Kfz ungefähr zehnmal tödlicher ist als der Besitz einer Waffe. Man darf also zehnmal weniger Angst vor Waffen haben als vor dem Straßenverkehr. Am Straßenverkehr dürfte aber so ziemlich jeder Bürger teilnehmen, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder Führer eines Kfz.

Der Besitz eines Autos wird aber nicht reglementiert, der von Waffen ganz extrem. Auch wird keine Hetzkampagne von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen gegen Autofahrer geführt. Gegen Waffenbesitzer schon ganz gerne.

Die Argumente von Bernd Lessing auf „eigentümlich frei“ sind perfekt geeignet, um Waffengegner (die ja höchstwahrscheinlich auch Kfz-Benutzer sind) mal auf ihren Irrglauben aufmerksam zu machen. Nutzen Sie es!

 Posted by at 15:47
Mai 192010
 

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2009 wurde herausgegeben. Die Zahlen sind wie immer interpretationsfähig, auch hier gilt: „Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst ge- oder verfälschst hast“.

Bei Visier gibt es einen aussagekräftigen Artikel dazu. Dort kann man sich die Statistik auch herunterladen. Wenn die Zahlen bezüglich der Schußwaffenkriminalität so stimmen, dann setzt jetzt langsam ein „England-Effekt“ in Deutschland ein, will heißen, die Verschärfung der Waffengesetze bedingt eine Zunahme der Gewalttaten mit Schußwaffen.

Die Erklärung des BMI stellt aber auch heraus, daß die Jugendkriminalität gesunken sei. Ich wette jetzt, daß diese fallenden Zahlen sich in der kommenden Statistik für 2010 weiter fortsetzen werden, und zwar in weitaus größerem Ausmaß als bisher.

Woher ich das wissen will? Ganz einfach. Bestimmte Straftaten von Jugendlichen, speziell an Schulen, werden einfach nicht mehr gemeldet und sind  – schwupps – raus aus der Statistik. So zum Beispiel in Berlin: Schulen müßen Gewalt nicht mehr melden. Ab dem Schuljahr 2009/2010 sind in der 3. Kategorie Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern, Sachbeschädigungen, Anpöbelei, Selbsttötungs-Gedanken und -äußerungen, Todesfall im schulischen Umfeld keine meldepflichtigen Delikte mehr.

„Die Einführung der neuen Melderegelung habe nun aber dazu geführt, dass die Gewaltvorfälle an Neuköllner Schulen um 40 Prozent zurückgegangen sind. Wurden im ersten Halbjahr 2008/09 noch 123 Fälle gemeldet, waren es im ersten Halbjahr 2009/10 nur noch 82.“ Und schon haben wir eine neue, bessere und heilere Welt mit viiiieel weniger Jugendkriminalität.

Tja, so werden Statistiken gemacht die zur Meinungsbildung des Volkes beitragen sollen. Michl liest’s in der Zeitung und im Internet, sieht’s im Fernsehen und glaubt’s. Sie, liebe Leser, sind jetzt aber etwas aufgeklärter. Und denken Sie immer daran: Das hier ist nur ein Zipfelchen der Spitze des Eisberges.

 Posted by at 11:31
Mai 062010
 

Europa -das Faß ohne Boden- hat weitere Dauben und Ringe verloren, das Geld fließt nur so dahin. Nutznießer sind wie immer die eh‘ schon Reichen, die werden jetzt noch fetter. Der gemeine Steuerzahler, der das alles alleine stemmen muß wird hoffentlich bald aufwachen. Wir müßen mit unserem hartverdienten Lohn die Bankster Griechenlands füttern, die Schmarotzer aus Portugal, Irland, Spanien und Italien stehen schon in Wartestellung vor der Futterkrippe.

Die Kunstwährung Euro wird ihren zehnten Geburtstag nicht erleben, das Kunstgebilde Europa ebenfalls bald sterben. Zu dieser Thematik empfehle ich die Lektüre von Udo Ulfkottes Buch: „Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut“.

Es wird einschneidende Veränderungen -auch währungstechnischer Art- in Deutschland geben, es ist aber leider nicht vorauszusehen wie das enden wird. Deshalb gilt es jetzt die Weichen zu stellen, damit es kein Jammern gibt wenn es soweit ist.

Unsere „Herrscher“ in Berlin, die Fürsten aller Parteien, alle belügen und betrügen uns und wollen doch immer nur „unser Bestes“. Es gibt da (fast) keine Ausnahmen. Nun, mein „Bestes“ ist meine Familie, mein Eigentum und mein Geld. Das soll keiner außer mir bekommen. Oder wie sehen Sie das, liebe Leser?

Am Wochenende ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Ich bitte alle Waffenbesitzer  wählen zu gehen. Wählen Sie die FDP! Es ist Ihre einzige Chance (auch für alle anderen Waffenbesitzer in Deutschland!) Ihre Waffen, bis es zu einer Neuordnung kommt, behalten zu dürfen, Ihren Sport, Ihr Hobby weiter ausüben zu dürfen. Sehen Sie dazu dieses Wahlplakat. Auch wenn der FDP sonst genauso wenig zu trauen ist wie allen anderen Parteien, so hat sie sich doch als einzige für den Erhalt des privaten Waffenbesitzes ganz eindeutig ausgesprochen. Lesen Sie dazu bitte auch diesen Aufruf, und folgen allen darin enthaltenen Links. Dort ist auch nochmal erklärt, warum Sie die FDP wählen sollten.

Wenn Ihnen Ihre Zukunft etwas wert ist bleibt Ihnen leider gar nichts anderes übrig als so wie von mir empfohlen zu handeln. Es gibt unglücklicherweise zuviele andere, die nicht so aufgeklärt sind wie Sie. Andere, denen finanzielle Versprechen (die sowieso nie eingehalten werden können) wichtiger sind als ihre persönliche Freiheit. Zu Ihrer Beruhigung: Wenn Sie in Erwägung gezogen haben eine andere Partei als die FDP zu wählen: Es ist egal wo Sie Ihr Kreuz machen, es sind alle dieselben machtgeilen und geldgierigen Ja-sager, egal welche Farbe. Deshalb: Warum nicht die FDP wählen? Warum nicht ein Stück Vorsorge für Ihr Hobby, Ihren Sport treffen?

 Posted by at 10:53
Apr 132010
 

Die Schlagzeile auf der Presseseite des Deutschen Bundestages lautet: Mehr als 200.000 unerlaubt besessene Waffen bis Ende 2009 abgegeben„. Das ist gelogen, die Regierung spricht tatsächlich davon: „DieAmnestieregelung des § 58 Absatz 8 Satz 1 WaffG hat bis Ende 2009 zur bundesweiten Abgabe von mehr als 200 000 Waffen bei Waffenbehörden und Polizeidienststellen der Länder geführt. Die Länder sind nicht verpflichtet, statistische Daten vorzuhalten……….Die Erfassung und Überprüfung aller im Zuge der Amnestie abgegebenenWaffen ist noch nicht abgeschlossen„. (Hier nachzulesen). Die Presse hat damit natürlich wieder ein gefundenes Fressen und schlachtet diese Schlagzeile wieder mal richtig aus: Focus.

Wenn diese Schreiberlinge die Antwort auf die kleine Anfrage richtig gelesen hätten gäbe es ja keinen Grund für eine Schlagzeile. Die Frage, weshalb der Deutsche Bundestag die Öffentlichkeit in solch einer schamlosen Art und Weise belügt, muß aber gestellt werden. Von den abgegebenen 200.000 Waffen waren nämlich allerhöchstens 5-10% illegal. Die anderen 90-95% sind legale Waffen gewesen deren man sich von Besitzerseite aus schlauerweise und billig entledigt hat.

Edit 14.04.2010: Wie zu erwarten haben die Medien die Nachricht unreflektiert übernommen, mehrere tausend Treffer bei Google. Die Desinformation der Deutschen Bürger funktioniert. DDR 2.0 läuft stabil.

Die FvLW hat sich der Sache schon angenommen, auch in Ihrem Interesse, liebe Leser………..

Ich habe bei Focus-online einen Hinweis auf die falschen Zahlen veröffentlicht. Die Redaktion hat darauf geantwortet: „Vielen Dank für den Hinweis. Der Fehler wurde korrigiert.“ Tatsächlich wurde aber gar nichts geändert, die Schlagzeile und der Text stehen unverändert dort. Für den unwissenden Leser entsteht natürlich der Eindruck jetzt würde alles stimmen…….. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Aber jetzt ist es endlich mal öffentlich, wie man uns verarscht.

Edit 15.04.2010: Schön! Es funktioniert. 🙂 Ein perfektes Beispiel für Waffenlobbyismus. Die Schlagzeile auf dem Bundestags-Server lautet jetzt: „Mehr als 200.000 Waffen bis Ende 2009 abgegeben“ und das hört sich schon viel besser an. Man hat zwar immer noch nicht in legal und illegal unterteilt, was aber in diesem Fall korrekt ist. Denn die tatsächlichen Zahlen liegen ja noch nicht vor.

 Posted by at 22:10
Apr 122010
 

Liebe Leser, Sie wissen wie sehr mir ein liberales Waffenrecht am Herzen liegt. Ungerechtfertigte Verschärfungen aufgrund der Hetze des linken Mainstreams jagten in der jüngsten Vergangenheit einander. Profilierungssüchtige Politiker fast aller Parteien haben an dieser Gesetzesentwicklung mitgewirkt.

Einzig die FDP war und ist auf unserer Seite. Auch die FDP hat gegen ungerechtfertigte Vorurteile zu kämpfen, die Partei wird von den linken Medien schlechtgeredet. Das, obwohl die guten Lösungen und Vorschläge bei weitem überwiegen. Da ist aber auch noch der Kooperationspartner, der ebenfalls manchmal in die Suppe spuckt. Dazu hat aber jeder seine eigene Meinung die ich keinem ausreden möchte, ich bitte nur um etwas  Objektivität bei der Betrachtung beider Seiten der Medaille.

Nun, in NRW sind bald Landtagswahlen, wen soll man da wählen? Warum soll man überhaupt wählen gehen? Es gibt einen sehr wichtigen Grund um wählen zu gehen: Das Waffengesetz und die weiterhin drohenden Verschärfungen. Wenn nämlich die FDP aus der Koalition verschwindet ist auch die Bundesratsmehrheit von Schwarz-Gelb dahin. Diese hat aber seit der Bundestagswahl weitere Verschärfungen des Waffenrechts verhindern können. Dank der Wahlhilfe der Waffenbesitzer bei der Bundestagswahl konnte Schwarz-Gelb die Mehrheit im Bundesrat stellen.

Sollte diese Mehrheit jetzt -z.B. durch einen Rot/Rot/grünen Wahlsieg in NRW- dahingehen, werden weiteren Verschärfungen Tür und Tor geöffnet, die nächste wird (wie im 2. Beitrag weiter unten beschrieben) die Einführung von zusätzlichen Blockiersystemen sein. Deshalb will man nämlich damit bis zum Herbst warten, weil man mit einer Verschiebung der Mächte im Bundesrat rechnet.

So. Butter bei die Fische.  Wir können den Jungs und Mädels in Berlin jetzt nämlich  mal so richtig in die Suppe zurückspucken, und zwar betrifft das SIE, liebe Waffenbesitzer in NRW. Das ist jetzt Ihre Aufgabe. Ich freue mich, Ihnen ein Schreiben der NRW-FDP (große Datei) bekanntgeben zu können. Lesen Sie und staunen Sie. Auch Prof. Pinkwart, der stellvertretende Ministerpräsident, hat sich als  Landesvorstand der NRW-FDP dazu positiv geäußert: „kein weiterer Veränderungsbedarf beim Waffenrecht, Verwaltungsvorschriften analog zu Bayern„. 

Maßgeblich für die Erfolge bei den Verhandlungen mit der FDP war Reiner Assmann, Vize der FvLW. Sie sehen, liebe Leser, die Waffenlobby tut etwas für Sie! Jetzt müßen SIE in NRW nur noch Ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen, nämlich bei der FDP. Wenn es genug tun -vielleicht auch gegen die eigene Überzeugung- werden die paar fehlenden Pünktchen für die FDP bestimmt erreicht und die Waffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, Waffensammler bis auf weiteres vor weiteren Repressalien durch die Politik geschützt.

Ich bitte, immer daran zu denken, daß die FDP die einzige Partei mit diesen in Ihrer Deutlichkeit nicht zu übertreffenden Aussagen ist. Alle anderen Parteien haben sich mit Worthülsen ohne Leben aus der Affaire gezogen.  Vor allem die Grünen und die Linkspartei haben deutlich gemacht, daß ihnen an legalem Waffenbesitz nichts liegt und sie sogar das Schießen mit Schußwaffen abschaffen wollen. Hier sind nochmal die Aussagen der einzelnen Parteien in Kurzform.

Denken Sie bitte auch daran, den Organisationen der Waffenlobby beizutreten, es gibt noch viel in Sachen Waffenrecht zu tun, Ihre Hilfe wird gebraucht!

 Posted by at 17:28
Apr 102010
 

Liebe Leser, Don Quijote de la Mancha war ein Waisenknabe. Einer der „nur“ gegen Windmühlen kämpfte und den sogar der Löwe als unwürdige, als fade Speise ansieht. Ein Waisenknabe gegen die Kämpfer der Sportschützenlobby. Die Windmühlen gegen die wir kämpfen sind die Dummheit und Faulheit der Menschen. Ich persönlich komme mir dabei immer mehr vor wie der spanische Junker von der traurigen Gestalt. Eigentlich aber eher wie Elias, der Mahner in der Wüste.

„Wehret den Anfängen!“ ist meine Botschaft. „Wacht auf!“ meine Bitte. Fakten zur Absicht der Regierung den privaten Schußwaffenbesitz abzuschaffen meine Argumentation.

Doch was nutzt das alles, wenn in den (vor allem aus dem DSB und dessen Landesverbänden) Schützenvereinen die unselige Meinung: „unsere Oberen werden das schon richten“ oder „uns betrifft das nicht“ oder „wenn’s kommt dann kommt’s halt“ oder „dann hör‘ ich halt mit dem Schießen auf“ vorherrscht. Wie war das nochmal mit den Kälbern die sich ihren Metzger selbst aussuchen?

Die weitaus verbreitetste Meinung scheint aber die zu sein: „Macht Ihr mal, geht ja eh‘ in die Hose, wenn’s aber doch gut geht um so besser. Beitreten? Ich nicht, Sollen andere machen“.

Auf die Frage: „Sagt mal Leute, habt Ihr den Schlag noch nicht gehört?“ kommt dann meistens die Antwort: „Doch, aber kämpfen nutzt doch nichts, die in Berlin sind uns eh‘ über“. Also stimmt es doch, daß nur die dümmsten Kälber sich ihren Schlachter selbst aussuchen.

Das verletzendste aber ist, daß man mich persönlich für meine Aktivitäten angreift, mich für dumm erklärt, den Kampf überhaupt aufgenommen zu haben. Ausgrenzung in den eigenen Reihen. Für das eigene Seelenheil, vor allem aber für das der Kameraden, wäre es wohl besser, den Kampf für unseren Schießsport aufzugeben und dem Fußballverein beizutreten. Oder das Kampfspiel „Schach“ zu erlernen. Oder Boxen, Fechten, Motorradfahren, mir einen Hund kaufen oder einem Trachtenverein beitreten. Letzteres bräuchte ich noch nicht mal zu machen, mein Heimat-Schützenverein wird -wenn’s soweit ist- sowieso in einen umgewandelt……..

Nein, nein, liebe Leser, soweit wird es nicht kommen. Der Kampf gegen Politik, Kirchen und vor allem die Medien geht weiter. Auch ohne SieSie und Sie. (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute). Das ist schade, denn auch Ihre Stimme, Ihre Mitgliedschaft in den Lobbyorganisationen würde für die anstehenden Verhandlungen dringend gebraucht.

Sie, Sie, auch Sie (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute), die dem Schießsport, dem legalen Waffenbesitz positiv gegenüberstehen und dessen Erhalt wollen, Sie bitte ich nochmals: Treten Sie den Schützenlobbyorganisationen FvLW und Pro-Legal bei! Besuchen Sie deren Internetseiten, machen Sie sich ein Bild der Aktivitäten und entscheiden Sie sich ob Sie einer oder beiden Organisationen beitreten wollen. Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils 12 Euro im Jahr, ein Euro im Monat. Ich finde, das sollte Ihnen der Erhalt Ihres Sportes wert sein.

Zum wiederholten Male: Hoffen Sie nicht auf den Schützenbund. Durch dessen Schweigen, seiner politischen Untätigkeit, seiner verfehlten Geheimdiplomatie, sind wir überhaupt erst in die jetztige Situation gekommen. Den Schützenbund interessieren die Großkaliberschützen absolut nicht, die sind froh wenn sie weiter Luftgewehr schießen dürfen. Haben aber noch nicht kapiert, daß auch das olympische Pistolenschießen von den Aktionen der Politik und ganz aktuell der Regierung betroffen ist. Breitensport ade. Hoffentlich wacht man dort noch rechtzeitig auf und kämpft ebenfalls um seinen Sport. Mann, Mann, wie das Karnickel im Scheinwerferlicht……

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat bereits verloren. Liebe uns wohlgesonnene, liebe Mitstreiter, der persönliche Kampf wird von Ihnen nicht verlangt. Das erledigen die Spezialisten der Lobbyorganisationen für Sie. Sie persönlich müssen nur einen Mitgliedsantrag ausfüllen und absenden, das hilft den Organisationen schon ungemein. Die Anzahl der Mitglieder und die Beiträge sind enorm wichtig um in der Politik ernst genommen zu werden. Sie können mit Ihrem Beitritt dafür sorgen. Im Moment ist die Lobby trotz kontinuierlich steigender Mitgliedszahlen noch  klein. Deshalb: Machen wir sie stark! Ist das nicht ein gutes Gefühl, sich selbst zu helfen, nicht auf andere zu warten bis es zu spät ist? In diesem Sinne: Haben Sie Mut! Tun Sie es! Tun Sie es gleich!

 Posted by at 11:38
Apr 082010
 

Das CDU-geführte Bundesinnenministerium beabsicht noch in diesem Jahr vom Ermächtigungsgesetz (WaffG) Gebrauch zu machen und die mechanische/biometrische Sicherung für Schußwaffen/Waffenschränke einzuführen. Diese beiden kleinen Anfragen der SPD und der Grünen geben Auskunft darüber.

Was ist aber tatsächlich geplant? Nun, die Antwort ist einfach: Man will durch die Hintertüre, nämlich über die Kosten, den legalen Waffenbesitz in Deutschland abschaffen. Wie man mit den Kfz-Steuern für Dieselfahrzeuge oder mit den Umweltzonen gewisse Fahrzeuge abschafft. Der einfachste Weg.

Nimmt man z.B. die Blockiersysteme der Fa. Armatix als Preisgrundlage und geht davon aus, daß in Deutschland ca. 2,3 Millionen Legalwaffenbesitzer etwa 1o Millionen Waffen besitzen, kommt man auf über 4 Waffen im Schnitt pro Waffenbesitzer, für welche etwa +/- 1.400 Euro an zusätzlichen Sicherungskosten anfallen. Ein neuer Tresor mit biometrischer Sicherung wird etwa dasselbe kosten. Ein Sicherungselement von Armatix kostet etwa 2oo Euro, die unterschiedlichen Bedienteile für Lang- u. Kurzwaffen, Pistolen/Revolver auch etwa 200 Euro. 1 Pistole, 1 Revolver, ein Gewehr oder Flinte = 4 Sicherungselemente und drei Bedienteile = 1.400 Euro. Jeder kann sich seine Kosten selbst ausrechnen. Wupp.

Ich kann es keinem verdenken, wenn er jetzt beschließt seine Waffen abzugeben um ein Ende der Kostenspirale zu sehen. Allerdings gibt es noch eine Chance dieses Szenario abzuwenden. Kostet auch etwas, aber viel weniger!

Hier und hier habe ich aufgerufen, sich den Organisationen FvLW und Pro-Legal anzuschließen. Wer es noch nicht getan hat – jetzt ist es höchste Zeit dazu. Die genannten Lobbyverbände können schon etwas Wind in Berlin aufwirbeln. Dazu brauchen Sie aber Mitgliedszahlen und die Beiträge der Mitglieder. Die Politiker fragen -bevor sie die Hand aufhalten-  immer erst nach wieviele Personen von den Lobbyisten vertreten werden. Wenn man jetzt sagen könnte: 2,3 Mio., dann hätten wir ausreichend Macht Forderungen zu stellen. Und glauben Sie mir, liebe Leser, diese Forderungen werden gestellt werden!

Wie schon mehrmals gesagt, vertrauen Sie nicht auf den Deutschen Schützenbund! Die Luftgewehr/Luftpistole/Bogen-Fraktion, welche den absoluten Großteil beim DSB ausmacht, wird sich niemals für die Schußwaffenbesitzer (obwohl wir 2,3 Millionen sind) einsetzen. Niemals! Das hat die Vergangenheit oft genug bewiesen. SIE sind jetzt selbst gefragt. SIE und Ihre Eigeninitative. Treten Sie bei!

So. Jetzt wissen Sie daß es brennt. Verteilen Sie bitte auch diese Information an alle bekannten Waffenbesitzer, auch an DSB- und deren Landesverbandsmitglieder. Vielleicht wachen sie ja noch rechtzeitig auf. Es reicht ja schon, wenn Sie den Link zu diesem Beitrag per E-Mail versenden. Ich danke Ihnen und hoffe für uns alle das Beste. (Näher mein Gott zu Dir)

 Posted by at 15:05
Apr 062010
 

In Deutschland gilt das Prinzip der Unschuldsvermutung, welches aussagt, daß ein Beschuldigter solange als unschuldig zu gelten hat bis seine Schuld bewiesen ist. Für jeden gilt das anscheinend nicht.  Jedenfalls nicht für manche Schreihälse von der Bildzeitung, insbesondere nicht für den Widerling Franz Josef Wagner, dessen Kolumne von Gutmenschentum nur so strotzt.

Entweder die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungsakten an die Bildzeitung verhökert, oder jemand von der Polizei oder dem Gericht. Eine weitere Möglichkeit wäre das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, denen würde ich es am ehesten zutrauen. (Dank an thh, siehe comments) In diesem Bericht stehts. Eine Riesensauerei! Und das sagt Franz Josef Wagner dazu. Einfach widerlich.

Wie gesagt, für jeden Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Ich will den Vater des Tim K. nicht in Schutz nehmen, aber solange seine Schuld nicht geklärt ist soll er bitteschön auch nicht vorverurteilt werden. Nicht von der Staatsanwaltschaft, nicht von der Polizei, dem Gericht oder den Nebenklägern. Da bin ich für Gerechtigkeit. Und der Prozess mit Urteil wird’s irgendwann zeigen, wie’s gelaufen ist. Nicht schon vorher.

Wie wird es nun weitergehen? Die Medien werden die Angelegenheit weiter bluttriefend ausschlachten.  Die üblichen Politiker werden wie der Pawlowsche Hund darauf anspringen. Das Ganze wird in weiteren Verbotsforderungen enden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur werden die Forderungen zur Verschärfung des Waffengesetzes diesmal nicht bei der Art der Waffenaufbewahrung aufhören, ganz sicher nicht. Jetzt ist das Sportschützentum dran, und zwar komplett. Die Forderungen, das Sportschießen abzuschaffen, wurden schon lange von den Grünen, der Linkspartei und Teilen der SPD gestellt, die werden jetzt ganz massiv an Ihrem Ziel, alle privaten Waffen in Deutschland abzuschaffen, arbeiten. Versprochen. Die Öffentlichkeit ist ja bereits bestens präpariert. Auch mit tatkräftiger Unterstützung des AAW, das sich der Hilfe der IANSA versichert hat. Daß das von der Judikative , der Staatsanwaltschaft Stuttgart, gefördert und forciert wird ist ein Zeichen wie weit es gediehen ist, selbst die Staatsorgane sind gegen uns. (Gestrichen, weil nicht bewiesen)

Leute! Es ist höchste Zeit jetzt aufzuwachen! Unbedingt! Man will uns an den Kragen. Nicht nur den Großkaliberschützen, nein, jetzt sind auch die Kleinkaliber- und Druckluftschützen mit dran, sogar Biathlon. Es geht um Euren, um meinen Sport. Wollt Ihr wirklich kampflos aufgeben? Wollt Ihr Verhältnisse wie in England? Dort müssen die Olympischen Schnellfeuerpistolenschützen im Ausland trainieren, dürfen in Ihrer Heimat nur mit Sondergenehmigung zu den Olympischen Spielen antreten. Eine Schande!

Bitte! Folgt meinem Aufruf (hier nachlesen!) und schließt euch einer oder beiden der dort genannten Organisationen an. Leitet diese Information an alle euch bekannten Sportschützen weiter! Jeder wird gebraucht! Wir haben nur noch eine Chance unseren Sport zu erhalten: Zusammenhalt. Ohne euch, als Masse dahinter, sind die Organisationen nur zahnlose Tiger. Mit euch als Mitglieder sind wir eine Macht.

Geht davon aus, daß der Deutsche Schützenbund als größter Schützenverband Deutschlands nichts für euch tun kann und wird, dafür ist er viel zu sehr vom Staat, der Regierung, abhängig. Wes Brot ich fress‘ des Lied ich sing‘. Fördertöpfe ich hör‘ euch klingeln. Also ist Eigeninitiative gefragt. Tut es! Tretet bei! Es ist eure allereinzigste Chance. Und bitte: Informiert alle die Ihr kennt über diese Schweinerei. Oder was denkt Ihr, weshalb man will, es fördert,  daß die Medien uns fertigmachen?

Edit 07.04.2010: Ich habe etwas nachgeforscht. Bin dabei auf die Stuttgarter Nachrichten gestossen. Dort wird berichtet, daß ein Verräter gesucht wird. Das war schon im letzten Jahr im Zusammenhang mit Focus-Berichten. „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen angestrengt, um im Zusammenhang mit dem Winnender Amoklauf einem Verräter auf die Spur zu kommen. Untersucht wird, wie geheime Ermittlungsergebnisse in das Nachrichtenmagazin Focus gelangten„. Und weiter: „Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) überprüfen die Ermittler den Kreis der Empfänger bei Behörden, die mit der Aufklärung der Bluttat befasst sind. Dabei wird versucht, den Verlauf der E-Mails nachzuvollziehen. „Kein Kommentar“, heißt es aus der Staatsanwaltschaft zu diesen Erkenntnissen. Klar ist jedoch, dass der Empfängerkreis des Ermittlungsberichts überschaubar ist. Neben der Landespolizeidirektion Stuttgart ist dies die Polizeidirektion Waiblingen sowie das Innenministerium Stuttgart„. Vielleicht müßen sie doch gegen sich selbst ermitteln?

 Posted by at 16:04
Mrz 312010
 

Liebe Leser, die öffentliche Meinungsmache, der Feldzug der Politiker und Medien gegen die Sportschützen, die Waffenbesitzer allgemein, wird immer verschärfter geführt. Sie haben das schon mitbekommen, Sie müssen dazu nur Ihre Tageszeitung lesen oder den Fernseher einschalten. So wollen etwa die Grünen den Schießsport -auch Biathlon und Olympische Schnellfeuerpistole, das Kleinkaliberschießen- komplett abschaffen, ebenfalls die Linken. Die SPD will den Großkaliber-schießsport vernichten.

Die Fa. Triebel aus Berlin, ebenfalls glühende Verfechter unserer Sache, hat dieses Anschreiben herausgegeben in welchem um Unterstützung der Organisationen FvLW und Pro-Legal gebeten wird. Diese Organisationen unterstützen SIE, SIE, und SIE ebenfalls, bei der Durchsetzung Ihrer Rechte im Kampf um den Erhalt des legalen Waffenbesitzes. Dies im Gegenteil zu den Bemühungen der meisten Schießsportverbände. Es formiert sich hier eine bisher unbekannte Macht, ähnlich der amerikanischen NRA. Bitte lesen Sie das Anschreiben, folgen Sie den darin enthaltenen Links und bilden sich eine Meinung. Vielleicht gibt es da Informationen die Sie noch nicht erhalten haben?

Um gegen unsere Gegner aus Politik, Medien und Kirchen (bitte lesen Sie den Blog dazu) vorgehen zu können, dazu wird allerdings Geld gebraucht. Viel Geld, aber gut angelegtes Geld. Wie schon gesagt, unser Widerstand hat eine neue Qualität erreicht. Es wird eine Verfassungsklage vorbereitet, Einzelpersonen gegen Behörden- und Justizwillkür unterstützt. Vielleicht müssen ja gerade SIE auch einmal um Unterstützung bitten? In jedem Fall wird aber gegen die Abschaffung des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes gekämpft. Weil: Wir sind auf dem besten Weg dazu alles zu verlieren, leider.

Deshalb bitte ich jeden Sportschützen, Jäger, Waffensammler, Erben von Waffen, wirklich jeden Waffenbesitzer und alle, denen am Erhalt des Schießsports, der Jagd und des legalen Waffenbesitzes etwas gelegen ist: Treten Sie einer oder beiden der genannten Organisationen bei! Der Beitrag beträgt etwa einen Euro pro Monat, das sollte jedem Waffenbesitzer unsere Sache mehr als wert sein! Sie erhalten das hundert-, ja u.U. tausendfache zurück wenn Sie betroffen sind.

Schicken Sie die Verlinkung zum Anschreiben (und diesen Blog?) an alle Waffenbesitzer die Sie kennen per E-Mail weiter. Drucken Sie das Anschreiben aus und verteilen Sie es in den Vereinen, damit soviele Kameraden wie möglich davon erfahren. Die weitaus meisten Waffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, auch unsere Schießsportverbände träumen nämlich noch den Schlaf des (Selbst)Gerechten, wissen noch gar nicht um was es tatsächlich geht: Man will uns erst diskriminieren, stigmatisieren, ausgrenzen, dann abschaffen. Denken Sie mal nach, warum wohl………

 Posted by at 13:10
Mrz 222010
 

Wegen der großen Nachfrage und der meist positiven Kommentare zu meiner Protest-T-Shirt Idee habe ich mich jetzt doch entschlossen die Aktion weiterzuverfolgen. Ich habe einen Shop gefunden der meine T-Shirt-Motive in sehr hochwertiger und langlebiger Ausführung auf Qualitäts T-Shirts stickt. Die Abwicklung (Bestellung, Bezahlung, Garantie) erfolgt komplett von Stickworld. Begonnen wird mit „Achtung! Sportschütze!“ Weitere Artikel werden folgen.

Einfach hier klicken, der Shop öffnet sich dann. Viel Spaß und gute Diskussionen!

 Hintergründe u.A. hier.

 Posted by at 15:54
Mrz 222010
 

Ein typisches Beispiel von unreflektierter, linker Medienhetze: Fritz Rudolf Körper, stellvertretendes Mitglied des Innenausschußes des Deutschen Bundestags, hat sich am 11.03.2010 in einem Interview des Deutschlandfunks zur Amnestieregelung des Waffengesetzes geäußert. Herr Körper ist ein erklärter Gegner des Sportschießens und des legalen Waffenbesitzes. Er tätigte in diesem Interview die Aussage: „Einmal schätzt das Bundesinnenministerium, dass bundesweit rund 200.000 Waffen abgegeben worden sind. Ob diese Zahl der Realität entspricht, kann ich im Moment nicht nachvollziehen.“ Diese Aussage ist durch keinerlei Quellen, weder beim BMI noch beim BKA gedeckt, eine reine private  Schätzung des Herrn Körper.

Aber jetzt geht’s weiter: Irgendein Schreiberling bei der Deutschen Presseagentur hat das aufgefasst und an die Redaktionen der Zeitungen und Fernsehsender verkauft. Und schon wird eine Mitteilung des Bundesinnenministeriums daraus. Google-Suche. Das BMI, auch das BKA weiß davon aber gar nichts. Es gibt diese Mitteilung nicht. Zeitungsente oder bewußte Desinformation?

Pikant an der Geschichte ist, daß plötzlich aus der Zahl von 200.000 (angeblich) insgesamt abgegebenen Waffen 200.000 illegale Waffen wurden. Das ist schlichtweg falsch. Hierbei handelt es sich um bewußte Desinformation, das dürfte klar sein, oder? Die tatsächliche Anzahl abgegebener illegaler Waffen dürfte nämlich eher im Bereich von 2000 – 5000 liegen. Die Besitzer illegaler Waffen (geschätzte 20 Millionen) in Deutschland waren nämlich nicht so dumm wie die Besitzer legaler Waffen, die haben Ihre Rumser einfach behalten.

Ich werde am Ball bleiben und verläßliche Zahlen suchen.

 Posted by at 12:01
Mrz 192010
 

Aus gegebenem Anlaß möchte ich darauf hinweisen, daß es keine Pflicht ist die Kontrolleure zur „Nachschau“ nach § 36 Abs. 3 WaffG einzulassen. Siehe hier.

Es sind falsche Kontrolleure unterwegs, diese weisen sich mit gefälschten Papieren aus. Sie „kontrollieren“ und verschwinden wieder. Tatsächlich ist das „kontrollieren“ aber ein Ausspähen der Örtlichkeiten um zu nachtschlafender Zeit die Waffen ungestört stehlen zu können. Also aufgepasst!

 Posted by at 19:15
Mrz 192010
 

Frau Katrin Altpeter (SPD), MdL BaWÜ, hat den Vizepräsidenten des Deutschen Schützenbundes, Herrn Kohlheim eine falsche Aussage in den Mund gelegt und wurde dafür zu Recht kritisiert. Nicht nur daß Sie lügt (nicht zum ersten Mal) und gegen die Sportschützen hetzt, nein, Sie hat auch kein Rückgrat.

Bemerkend, daß sie beim Lügen erwischt wurde, erlaubt sie sich schon den nächsten Hammer, sie läßt Herrn Kohlheim eine Antwort zukommen. Und zwar nicht von ihr geschrieben, (was man aufgrund der Schwere des Vorfalls hätte erwarten können), nein, Sie läßt sich durch ihren parlamentarischen Berater vertreten. Das ist nicht nur feige sondern schlichtweg eine Unverschämtheit. Da sieht man wieder mal, wieviel unsere höchsten Vertreter diesen Politikern wert sind. Nichts.

Im Text des Schreibens ist kein Wort wirklichen Bedauerns oder einer Entschuldigung zu finden, die Ausrede mit dem Paintballspiel kann nicht zählen, denn darüber wurde gar nicht diskutiert. Wieder mal gelogen. Wie immer.

 Posted by at 18:52
Mrz 182010
 

Der Finanzausschuß der Stadt Iserlohn in NRW will prüfen, ob man eine neue Einnahmequelle für die marode Stadtkasse erschließen kann. Die Waffenbesitzer sollen mit einer Waffensteuer zur Kasse gebeten werden. Natürlich nur die gemeldeten. Die mit dem „W“ auf Ihrer Bürgerakte. Auf die Idee dazu sind wieder mal die Linken gekommen. Sie wollen damit erreichen, daß die Waffen abgegeben werden. Ich finde das ganz schön dreist.  Waffenbesitzer, merkt euch das für die nächsten Wahlen, speziell in NRW. Wer als Waffenbesitzer diese Kommunisten wählt ist dumm und schaufelt sich sein eigenes Grab.

Allerdings, wenn man um die Ecke denkt, diese Einnahmequelle könnte man ja gewaltig erweitern. Man müßte nur die illegalen Waffen auch besteuern. Davon gibt es (mit maßgeblicher Unterstützung durch die zuständigen Behörden) ja genug in Deutschland. Man munkelt von etwa 20 Millionen Stück. Mann, das wäre ein Geldsegen…….

Träum‘ weiter, Michl! Nur der anständige Waffenbesitzer, der mit den gemeldeten Waffen ist wie immer der Dumme. Wer illegale Waffen besitzt ist wieder mal fein raus…….

 Posted by at 11:36
Mrz 102010
 

Es reicht. Endgültig.

Nicht genug, daß wir Sportschützen uns als „Waffennarren“ titulieren lassen müssen (Sportschütze  =  Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer ?), nein, jetzt folgt die Steigerung: „Waffenverrückte„.

So nennt uns die SPD-BW-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter (monetäre Unterstützerin des AAW). In diesem Statement vor der Landespressekonferenz Baden-Württemberg bezeichnet sie uns tatsächlich und wirklich als „Waffenverrückte“. Noch dazu lügt Sie ganz unverschämt, indem Sie zum Thema Verbot des IPSC-Schießens sagt: „Auch der als Sachverständiger geladene Vertreter des Deutschen Schützenbundes (DSB), des größten deutschen Schützen-Dachverbandes, (Anmerkung: Sie meint Herrn Kohlheim)………, haben dies vor dem Sonderausschuss gefordert„. Einfach nur gelogen.  Hier die Original-Stellungnahme des Herrn Kohlheim. Die Stellungnahme der Bundesregierung, zu der Herr Kohlheim  auch befragt wurde, sagt  ebenfalls das genaue Gegenteil von dem was Frau Altpeter behauptet.

Hier noch ein Statement zu den Aussagen von Frau Altpeter zu Herrn Otto Obermeyer. O-Text Obermeyer: „Betrachten Sie Polizei, Staatsanwälte, Richter, Behördenmitarbeiter immer als Ihre Feinde. Vertrauen Sie ihnen niemals, gleich, was sie sagen oder versprechen! Es gibt leider zu viele Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Behördenmitarbeiter, die nicht korrekt arbeiten und deshalb nicht vertrauenswürdig sind.  Wissen Sie, wen Sie gerade vor sich haben? Aus meinen jahrzehntelangen schlechten Erfahrungen kann ich vor diesen Personengruppen nur eindringlich warnen!“ Und so einer wird von einer Politikerin zitiert…..

Ich frage mich, in welchen Sphären schwebt die gute Frau? Weiter muß die Frage erlaubt sein, ob alle SPD-ler so ticken. Liebe Leser, Sie kennen die Antwort: Ja, die allermeisten SPD-ler ticken so.

Nun gut, dafür sollte man sie bestrafen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen stehen vor der Tür. Sie wissen was Sie zu tun haben. Keine Stimme mehr der SPD! In Baden-Württemberg sind sie hoffentlich jetzt schon erledigt. Schreiben Sie auf anständige Art  Ihren SPD-Abgeordneten, vor allem aber Frau Altpeter, daß Sie sich nicht in dieser Weise diskriminieren lassen. Das kann nämlich so nicht weitergehen. Wo will das enden?

Mein Werben, sich ein T-Shirt mit dem Ehrenzeichen „Sportschütze“ oder „Waffenbesitzer“ zu drucken ist nach diesem Vorfall aktueller denn je.

Hier die kostenlosen Downloads: Sportschütze   Waffenbesitzer   Machen Sie bitte regen Gebrauch davon.

EDIT: Herr Kohlheim hat sich mittlerweile sehr deutlich von den Statements der Frau Altpeter distanziert und sie aufgefordert, diese Behauptungen zu unterlassen. 

Sportschütze

 Posted by at 17:05
Mrz 082010
 

Vor dem Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden am 11. März hat der Ulmer Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert an die Medien appelliert, keine Details mehr über die Bluttat und den 17-jährigen Täter zu veröffentlichen. «Am besten wäre es, man würde nicht mehr über seine Persönlichkeit berichten», sagte Fegert den «Stuttgarter Nachrichten». Die Medien trügen sonst ungewollt zur Verherrlichung des Täters bei. Die Stuttgarter Nachrichten mit dem Interview.

Diese Mitteilung zeugt von großer Vernunft, auch andere Psychiater und Wissenschaftler haben sich in diesem Sinne geäußert. Jetzt muß man nur hoffen, daß die Medien die Nachricht verstehen und kein großes TamTam aus dem Jahrestag machen. Daß auch die Hinterbliebenen, bei denen jetzt alles wieder aufgewühlt wird, in Ruhe trauern können.

Hallo, aufwachen! Das TamTam wird kommen, wie das Amen in der Kirche!

Dazu passt auch, daß der Bund Deutscher Kriminalbeamter eben genau an besagtem Jahrestag ein bundesweites TamTam durchgeführt haben will. Dazu werden natürlich Interviews mit dem Vorsitzenden geführt werden, das AAW wird zur Sprache kommen, der Name des vermutlichen Täters tausendfach genannt und die Tat in allen Einzelheiten beschrieben werden. Die Privatsender und auch die öffentlich-rechtlichen werden schon ihren Teil dazu beitragen. Wetten?

Als ob man die Menschen in Winnenden nicht einfach nur in Ruhe ihrer Toten und Verletzten gedenken lassen könnte. Jenseits der Schamgrenze.

Edit: Traurig, traurig, es ist ja eigentlich schon losgegangen. Die Medien und ihre Geldgier. Da sieht man schön, wie das Blut aus den Seiten tropft.

Die sollten sich doch bitte mal an diese Selbstbeschränkung halten. Wäre sinnvoll.


 Posted by at 18:03

Vogel Strauß-Politik. Was ich nicht sehe existiert nicht………

 Waffenrechtsblog  Kommentare deaktiviert für Vogel Strauß-Politik. Was ich nicht sehe existiert nicht………
Mrz 082010
 

Ist doch ganz einfach, oder? Berlin erlebt einen Gewaltexzeß nach dem anderen, in den Schulen wird man der Kriminalität nicht mehr Herr. Aber anstatt mal durchzugreifen ignoriert man zukünftig einfach das Meiste.

Ab diesem Schuljahr sind Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern, Sachbeschädigungen, Anpöbelei, Selbsttötungs-Gedanken und -äußerungen, Todesfall im schulischen Umfeld keine Meldepflichtigen Delikte mehr.

Und schon sinkt die Gewalt an Berliner Schulen mal schnell um 33%. Wow. Erfolgreiche Jugend- und Sozialarbeit. Perfekte Welt. Ich glaub‘ ich bin im falschen Film.

Einen großen Vorteil hat das Ganze: Schulattentate mit „Todesfällen im schulischen Umfeld“ gibt es dann in Zukunft wohl auch keine mehr. Weil: Was nicht gesehen wird passiert ja auch nicht, oder?

 Posted by at 12:08
Mrz 052010
 

In der Chiemgau Online steht heute, daß im Landratsamt Altötting eine Razzia durchgeführt wurde. Man suchte wohl nach abgegebenen, jetzt aber verschwundenen Waffen. Ein Mitarbeiter wurde festgenommen, es sind aber noch umfangreiche Untersuchungen notwendig. Mal sehen was dabei rauskommt. Vielleicht ist ja auch gar nichts dran und der Mann wurde nur von z.B. Waffengegnern angeschwärzt?

Edit: Weitere Informationen: Sachbearbeiter in Haft.

Edit: Waffenskandal weitet sich aus.

Edit 10.03.10: Huiuiui, das scheint interessant zu werden: Bad Reichenhall auch involviert. Und weiter: Staatsanwalt bestätigt Weitergabe der Waffen

Wenn die Kontrolleure vor der Tür stehen haben Sie nicht nur Pflichten. Ein paar wenige Rechte sind uns noch geblieben. Z.B. das Recht die Kontrolleure draußen stehen zu lassen. Was die Kontrolleure dürfen und was nicht, welche Rechte Sie sonst haben steht hier geschrieben: Kontrollrechte bei der „Nachschau“ nach § 36 Abs. 3 WaffG

 Posted by at 14:33
Mrz 042010
 

Die diskriminierende Darstellung der Sportschützen, der Waffenbesitzer allgemein, in Medien, durch die Politik und die Kirchen hat ein ungeheures Ausmaß angenommen. Alleine der Begriff „Waffennarr“ bei Google eingegeben ergibt 279.000 Treffer. Diese sind zu 99,999% negativ unterlegt, will heißen, sie bringen den Waffenbesitzer mit einem Verbrechen oder Straftaten in Zusammenhang. Noch schlimmer wird es, wenn man „Waffennarr und Sportschütze“ kombiniert.

Was hier gezeigt wird sind größtenteils Pressemeldungen. Also das, was Otto Normalverbraucher beim Frühstück liest – und glaubt. Im Fernsehen ist es nicht besser, sogar die öffentlich-rechtlichen Sender hetzen unverblümt gegen die Sportschützen als Waffennarren und potentielle Killer. Auch das sieht Otto – und glaubt. In den Kirchen agieren die Priester sogar von der Kanzel herunter, bezeichnen uns als Waffennarren. Otto hört’s – und glaubt. Er geht ja gerade weil er gläubig ist in die Kirchen. Aus der Politik kommen -überwiegend von Seiten der Grünen und der Linken sowie der SPD- unverhohlene Angriffe -verbale Amokläufe- gegen uns mit dem Ziel unsere Sportwaffen nach Möglichkeit verbieten zu wollen.

So ist es nicht verwunderlich, daß die Sportschützen von allen Seiten angefeindet werden, immer öfter sogar im persönlichen Gespräch. Man könnte fast meinen, man meidet uns wie der Teufel das Weihwasser. Das ist zumindest mein Eindruck in letzter Zeit nach vielen Gesprächen in dieser Richtung. Wenn Sie meinen Blog sorgfältig verfolgt haben sind auch auf dieser Seite hier genügend Beispiele zu finden.

Nun, ich bin ferner der Meinung daß diese Stigmatisierung durch Medien, Politik und Kirche gewollt und gesteuert ist. Man will uns damit ausgrenzen, zu minderwertigen Menschen degradieren. Man will uns so fernsteuern, daß wir am liebsten unsere Waffen von alleine abgeben würden um wieder „gute“ Menschen zu werden. Bei einigen hat es schon Wirkung gezeigt, man muß nur betrachten wieviele Legalwaffenbesitzer ihre Waffen im Rahmen der sogenannten „Amnestie“ abgegeben haben. „Absolution“ wäre der bessere Begriff gewesen.

Mir ist schon klar, daß gewisse Gutmenschen und zum Teil auch unsere Regierenden uns um unsere Waffen gebracht sehen wollen, die müßen ja Angst vor Bewaffneten haben, in diesen Zeiten. Sie vergessen dabei aber, daß das Wort „Schütze“ den Begriff „schützen“ beinhaltet, den Ursprung des Sportschützenwesens. Da ging es nämlich nicht immer nur um sportliches Schießen, ganz im Gegenteil. Es ging darum, eine Gemeinde im Verteidigungsfall zu beschützen, und zwar mit Waffengewalt. Die Staatsmacht konnte und kann halt nicht überall sein. Aber diese Zeiten sind lange her, heute werden unsere Waffen friedlich genutzt und ich hoffe trotzdem, daß dies für alle Zeiten so bleibt. Ich persönlich weiß aber, wen ich im Fall der Fälle „beschütze“ und wen garantiert nicht.

Wie dem auch sei, wir werden zur Zeit immer mehr gesellschaftlich ausgegrenzt, unsere Kinder an den Schulen von ihren Lehrern wegen ihres Sports gemobbt. Diese Situation wird sich zum Jahrestag des Attentats auf die Winnender Schule nur noch verstärken, seien Sie sich sicher!

Auch die Paintballspieler, die Hundebesitzer, die Videospieler, die Jäger haben mit denselben Problemen wie wir zu kämpfen. Auch sie werden sozial diskriminiert und genau wie wir -noch- verbal und mit unsinnigen Gesetzen bekämpft.

Deshalb habe ich mir ein T-Shirt drucken lassen, Sie haben es sicher weiter unten schon gelesen. Mit dem Tragen dieses Hemdchens will ich meinen Protest gegen die Bevormundung durch die Politik, die Medien und die Kirchen zum Ausdruck bringen. Und glauben Sie mir, es wirkt! Da kommen Gespräche mit Mitmenschen zustande die ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Menschen die vorher eher negativ gegen uns eingestellt waren sehen die Welt danach plötzlich mit offenen Augen und erkennen die Vorgänge. Sie merken, daß mit der Stigmatisierung ein „in die Ecke drängen“ und eine Ausgrenzung verbunden ist, die u.U. hier noch lange nicht halt macht.

Und das ist die große Gefahr: Daß die soziale Ausgrenzung, die Diskriminierung und Stigmatisierung erst der Anfang ist. Der Anfang von was? Ich trau‘ mich gar nicht darüber nachzudenken….

Deshalb: Wehret den Anfängen, nicht daß uns unsere Kinder irgendwann mal fragen: „Weshalb hast DU nichts dagegen unternommen?

Also: Ich stelle meine Protestgrafik unter Beachtung des Copyrights für jeden zur Verfügung der sich auch so ein T-Shirt o.Ä. zur ausschließlich privaten Nutzung drucken lassen will. Gewerbliche Nutzung ist da nicht eingeschlossen! Unter denselben Bedingungen können gerne auch die Paintballer, Hundebesitzer und Gamer „Ihr“ passendes Motiv herunterladen und benutzen. Ich würde mich freuen, wenn es rege genutzt wird. Wenn jemand seinen Dank dafür ausdrücken möchte soll er/sie mir halt ein kleines Geschäft zukommen lassen……  😉

SportschützeWaffenbesitzer

HundebesitzerGamer

Hier sind die Dateien zum Download:

Sportschütze     Waffenbesitzer    Hundebesitzer    Gamer

 Posted by at 15:51
Mrz 012010
 

Es kehrt einfach keine Ruhe ein. Die Medien und die Politik haben sich wieder einmal auf uns eingeschossen, diesmal wird’s aber heftig. Die „Welt“ ist sich nicht zu Schade jeden geschehenen Mord auszuschlachten aber diesmal sind sie zu weit gegangen. Unterste Schublade was da abgeliefert wird. Da wird doch tatsächlich eine Umfrage gestartet ob die Schützenvereine verboten werden sollen! Hier nachzulesen. Reflexartig geifern diese verkommenen Schreiberlinge und lassen dem Beißreflex freien Lauf. Das sieht so langsam nach Vernichtungsfeldzug gegen uns Sportschützen aus.

Politiker der Grünen fordern die Brandmarkung von jugendlichen Schützenvereinsmitgliedern, und zu guter Letzt lügt man bei MVregio wie gedruckt. Naja, wird ja auch gedruckt. Man erfindet Aussagen von „Sportschützen“, bringt sie sogar in die Nähe der Mafia. Angeblich gäbe es versteckte Drohungen gegenüber den Giftspritzern. Unglaublich. Seriöser Qualitätsjournalismus? Fehlanzeige.

Diese neue, unbekannte Qualität der Angriffe gegen uns Sportschützen, diese Stigmatisierung, zeugt höchstwahrscheinlich von einer konzertierten Aktion, ich befürchte daß der Höhepunkt noch nicht erreicht ist. Die Frage ist aber: Wer steckt dahinter? Wer hat solche Angst vor uns, daß er uns vernichten will? Was hat das Ganze mit der Wirtschaftskrise zu tun? Bitte machen Sie sich Ihre Gedanken selbst………

Hier ein Kommentar des DWJ.

Sportschütze

 Posted by at 18:01
Feb 262010
 

Daß die allermeisten Grüne-Politiker es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau nehmen habe ich ja schon immer vermutet. Jetzt wurde aber ein Beweis dafür veröffentlicht. Zumindest betrifft das Karl-Heinz Haase aus Lübeck.  Dumm gelaufen, Herr Haase, Sie sind entlarvt!

Die Amokläufe an deutschen Schulen hätten gezeigt, dass alle Täter „stille Waffennarren“ gewesen seien, argumentiert der Lübecker Grünen-Politiker. ……….. Sein Vorschlag: Vereine sollten Schulen freiwillig und diskret über ihren schießenden Nachwuchs in Kenntnis setzen. In Lübeck wären mindestens 45 Jugendliche betroffen. Der Artikel bei den Lübecker Nachrichten.

Gut, daß die Grünen auch die Intelligenz nicht mit Löffeln gefressen haben ist bekannt. Aber Dummheit alleine kann diesen Ausspruch nicht entschuldigen. Da muß schon ein gerüttelt Maß an Gutmenschentum und sozialer Kälte in Verbindung mit Kontrollwahn vorhanden sein um eine Kennzeichnung von KINDERN zu verlangen.  Aber was sag‘ ich, der Mann ist Psychologe, vielleicht erklärt das sein Tun……….

Warum muß ich ausgerechnet jetzt an gelbe Armbinden, Blockwarte, Konzentrations- und Umerziehungslager denken?

Auch der lokale DSB-Fürst und Vorsitzender des Landesverbandes Norddeutscher Schützenverband, Peter Eyferth, ist mit auf den Zug aufgesprungen und würde diese Daten gerne liefern, obwohl man beim Bildungsministerium doch eher „mißtrauisch“ ist. Die Datenschützer scheinen ebenfalls eher Böcke als Gärtner zu sein, die würden bei der Sache ohne Bedenken mitspielen. Da hätten wir auch schon die ersten Mitläufer.

Ich sage nur eines: Armes Deutschland, weit bist Du wieder mal gekommen……

Herr Haase, möchten Sie nicht gleich alle Sportschützen in Deutschland zukünftig einheitlich kennzeichnen? Zum Beispiel so:

Sportschütze    oder so? Sportschütze

Das wäre doch einfacher für alle Beteiligten. Otto Normalbürger muß bei einer Begegnung nur auf die andere Straßenseite wechseln.

Edit: Haase läuft Amok. Der Sportschützenhasser hat nachgelegt:

Haase spricht von einer Risiko-Population. Die deutschen Amokläufer würden ihre mörderischen Taten im Gegensatz zum Wort („Amok“ bedeutet „in blinder Wut töten“) kühl und konzentriert vollbringen. „So schießt keiner, der zum ersten Mal eine Waffe in der Hand hat.“

Der geneigte Leser möge sich über diese diskriminierenden Ergüße sein eigenes Bild machen. Ich persönlich halte solche Typen wie den Haase für brandgefährlich. Der will Psychologe sein? Führt auf, daß Ausgrenzung, Mobbing usw. die Taten begünstigt? Und dann will er genau das mit seiner Meldepflicht anheizen? Nach Winnenden gab es das schonmal: Mobbing an sportschießenden Schülern durch Lehrer.

Zu den Fakten: Es handelte sich bei den Tatwaffen von Emsdetten, Erfurt, Freising, Eislingen definitiv um illegal beschaffte Waffen. Die Täter alle keine Kinder mehr. Schon gar nicht ausschließlich Jungen, es sind sehr wohl auch einige weibliche Attentäter zu verzeichnen. Auch sind die verwendeten Tatwaffen bei Schulattentaten bei weitem nicht nur Schusswaffen, es werden gerne auch Flammenwerfer, Messer, Äxte und Molotowcocktails verwendet. Focus. Was soll also diese Brandmarkung der sportschießenden Kinder durch Haase? Was bezweckt er mit der Aussage, daß deutsche Sportschützenvereine eine „Risiko-Population“ heranziehen? Daß die Kinder zu kaltblütigen und konzentriert schießenden Mördern ausgebildet werden? 

Die Datenschützer haben mittlerweile einen Rückzieher gemacht. So wie es heute aussieht hat sich ein Journalist der Lübecker Nachrichten diesen Punkt einfach nur aus der Nase gezogen. Eine Gegendarstellung ist aber noch nicht erfolgt. 

Ich werde mir aus Protest ein T-Shirt mit diesem unten gezeigten Ehrenzeichen drucken lassen. Wer will noch eins?

Sportschütze:Stigma

 Posted by at 17:20
Feb 142010
 

Jetzt geht’s los. Der Kampf gegen das mißratene und zutiefst undemokratische deutsche Waffengesetz beginnt, in neuer, nie da gewesener Qualität. Die Legalwaffenbesitzer gehen den rechtsstaatlichen Weg vor das Bundesverfassungsgericht. Ich hoffe, daß sich möglichst alle Legalwaffenbesitzer mit einer Spende beteiligen. Hier die Mitteilung der FvLW:

Sehr geehrte Legalwaffenbesitzer,
liebe Community,

jetzt wird es Ernst und wir greifen die Idee der Rechtssatzverfassungsbeschwerde auf. Wir, die FvLW e.V., haben die juristische Machbarkeit und das finanzielle Risiko der Rechtssatzverfassungsbeschwerde in Bezug auf die nicht anlassbezogenen Kontrollen (Art. 13 GG) und die damit verbundenen Konsequenzen, wie Verlust der Zuverlässigkeit, Einzug der WBK, Eigentumsaufgabe der Waffen von mehreren Anwaltskanzleien prüfen lassen. Die involvierten Anwälte sind alle BGH erfahren.

Diese Anwälte halten es für möglich, dass das Bundesverfassungsgericht die Klage annimmt.

Hierzu muss als erstes ein Gutachten erstellt werden. Die Kosten dafür schlagen mit 2.000 -–2.500 € zu Buche.
Für den Prozess rechnen wir mit 7.000 – 8.000 €.
Alles in Allem also ca. 10.000 €.
Dieses Gutachten haben wir in Auftrag gegeben und das Kostenrisiko hierfür übernommen.

Wir haben die in „Waffen-online“ bekundete Spendenbereitschaft mal überschlagen und sind auf ein Volumen von rund 8.000 € gekommen. Unter diesen Umständen ist die FvLW e.V. bereit, die Klage zu führen. Es muss Euch aber klar sein, dass die 80% der Gesamtkosten von Euch kommen müssen. Alleine aus Vereinsmitteln können wir das nicht stemmen.

Wir haben bei der Deutschen Bank in Frankfurt a.M. ein Spendenkonto eingerichtet. Konto-Nummer 302700061 BLZ 50070024

Dass ein solcher Prozess auch mit negativem Ausgang enden kann sollte jedem klar sein!
Das angegebene Konto wird offen geführt und ist jederzeit prüfbar. Einahmen und Ausgaben über dieses Konto werden wir im 14- tägigen Turnus auf unserer Homepage veröffentlichen. Bei negativem Ausgang, bzw. bei zu geringem Spendenaufkommen ist aus unserer Sicht eine Rückerstattung nicht durchführbar, da der Verwaltungsaufwand und die dabei entstehenden Kosten in keinem Verhältnis stehen würden.

Konkret würde es bedeuten, dass das eingezahlte Geld für andere unser Thema betreffende Aktionen genutzt werden sollte.

Wir agieren in Eurem, im Interesse aller Legalwaffenbesitzer!

„Leitet bitte den Spendenaufruf über vorhandene Mailpools weiter

wir brauchen jede Unterstützung“
Manfred Kübel für die FvLW e.V.

 Hier der Aufruf als PDF

 Posted by at 22:28
Feb 132010
 

Der Bundesrat hat in seiner 860. Sitzung am 10. Juli 2009 zu dem vom Deutschen Bundestag am 18. Juni 2009 verabschiedeten Vierten Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes die Änderungen des Waffengesetzes begrüßt und die Bundesregierung um Prüfung gebeten, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit sogenannten großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden sollte. Darüber hinaus soll die Genehmigung von Sportordnungen für bestimmte Schießdisziplinen (IPSC-Schießen) kritisch überprüft werden. Der Bundesrat hat die Bundesregierung gebeten, über das Veranlasste zu berichten.

Dieser Bericht ist jetzt online (Dank an User MichaelDa von Waffen-Online.de), die Stellungnahme der Bundesregierung fällt in weiten Teilen vernünftig aus, auch wenn die eine oder andere Passage noch etwas grün und rot gefärbt ist. Ansonsten scheinen die Recherchen sorgfältig und gründlich durchgeführt worden zu sein. Ist aber nichts, was nicht schon vorher bekannt gewesen wäre. Wurde halt wieder mal Geld zum Fenster hinausgeworfen.

Besonders zu beachten ist aber, daß die biometrische Sicherung der einzelnen Waffe ala Armatix noch nicht endgültig vom Tisch ist! Hier muß dem Gesetzgeber weiterhin mit Fakten geholfen werden.

Nachtrag: Bei Visier gibt es weitere Meinungen dazu.

 Posted by at 13:04
Feb 102010
 

Wie etwas weiter unten berichtet, haben Mitarbeiter von Galileo vermutlich illegal Waffen nach Deutschland verbracht und besitzen diese wahrscheinlich immer noch. Mit dem verlinkten Text habe ich mich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg über diese Art der Berichterstattung beschwert und damals folgenden Text zurückbekommen.

Nun gut, man kümmert sich. Habe ich gedacht. Heute kam nun der „Abschlußbericht“ der „intensiven Prüfung“ des Vorgangs. Lesen Sie selbst.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, was sich die Medienanstalt hier leistet. Auf die Mißstände bei der Berichterstattung geht man gar nicht ein. Man deckt die Verantwortlichen und wiegelt ab. Nun, was will man von Horch und Guck auch anders erwarten….

 Posted by at 18:29
Jan 052010
 

3.3 Auswirkungen bei Ablehnung der Stellenschaffungen
Die gesetzlichen Vorgaben des Waffengesetzes können nicht garantiert werden. Es kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass Erlaubnisinhaber ihre Waffen sicher und vor dem Zugriff unberechtigter Dritter unterbringen. Dadurch kann sich eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit Haftungsansprüchen ergeben.

Mit dieser Begründung beantragt das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Stuttgart über den Gemeinderat drei zusätzliche Planstellen von A9 – A11, wodurch dem Steuerzahler ein Schaden in sechstelliger Höhe entsteht. Natürlich wird auch die Stelle des Vorgesetzten dadurch aufgewertet, was zu weiteren Kosten führt, dieser wird ja schließlich auch befördert. Die Behauptung daß Waffenbesitzer per se unzuverlässig sind ist allerdings eine bodenlose Frechheit und Eingeständnis eigener Unfähigkeit. In diesem Fall dürfte eine Genehmigung zum Waffenbesitz nämlich gar nicht erst erteilt werden.

Das delikate an der ganzen Sache ist aber, daß bei 8.200 registrierten Waffenbesitzern in Stuttgart eine Zahl von 4300 verstorbenen Waffenbesitzern entgegensteht, bei diesen ist der Verbleib der Waffen ungeklärt!! Dies betrifft etwa 7.500 Waffen!

In Stuttgart sind auf ca. 4.300 sog. Alt-Erbfälle aufgelaufen (ursprünglicher Erlaubnisinhaber verstorben, Eigentum an Waffen geht auf Erben über, nicht aber automatisch die Erlaubnis zum Besitz). In diesen Fällen sind die Erben, d.h. die Waffenbesitzer, nicht bekannt. Ebenso ist nichts über den Verbleib der Waffen und deren Aufbewahrung bekannt. Auch die Aufklärung der rückständigen Erbfälle und die Einleitung der dafür notwendigen Maßnahmen sind – spätestens nach dem Amoklauf von Winnenden – überaus wichtig und dringend. Hier lauert ein unkalkulierbares Gefahrenpotential, zumal weder jemals eine Erlaubnis erteilt wurde noch eine Überprüfung der Zuverlässigkeit und der Aufbewahrung erfolgen konnte. Es ist davon auszugehen, dass in Stuttgart viele Personen Waffen besitzen, ohne eine Erlaubnis dafür zu haben.

Diese Erkenntnis der zuständigen Behörde trifft mich zutiefst. Ich glaubte bisher, daß die Behördenmitarbeiter (wenn auch manchmal langsam) immer zuverlässig arbeiten und das Ergebnis dieser Arbeit immer zuverlässig und richtig ist. Jetzt muß ich feststellen, daß hier in unglaublicher Weise geschlampert wird. Ehemals registrierte Waffen „verschwinden“ unter den Augen der zuständigen Behörden in die Illegalität, man weiß davon und tut jahr(zehnt?)elang nichts dagegen? Das kann doch nicht wahr sein?

Das ist ein Skandal allergrößten Ausmaßes. Betroffen ist nicht nur die Waffenbehörde, sondern auch das Einwohnermeldeamt. Warum? Ganz einfach: Jeder registrierte Waffenbesitzer hat eine Markierung „W“ ganz oben in seiner Akte des Einwohnermeldeamts. (Analogien zur Kennzeichnungen des Dritten Reiches sind rein zufällig.) Dieses „W“ (für Waffenbesitzer) dient dazu, auch anderen Behörden (z.B. Polizei) Hinweise auf den Waffenbesitz zu geben. Nun, wenn ein solcher registrierter Waffenbesitzer verstirbt muß das Einwohnermeldeamt zwingend die Waffenbehörde verständigen, damit der weitere Verbleib der registrierten Waffen geklärt werden kann. Aber dies scheint regelmäßig in deutschen Amtsstuben nicht zu passieren. Ob aus Dummheit oder Faulheit (was ja nicht abwegig ist) wird man wohl klären müssen.

Ich bin mal so frei und behaupte, daß das vermutlich auch in anderen deutschen Amtsstuben so gehandhabt wird. Dann ist nämlich auch erklärbar, woher ein großer Teil der illegalen Waffen in Deutschland stammt: Direkt von den Behörden selbst.

 Posted by at 18:33
Dez 162009
 

 «Während andere solche Filme geschaut haben, haben wir es getan» Diese Aussage ist so erschreckend, so endgültig und offenbart einen tiefen Blick in die Seele der 4-fach-Mörder von Eislingen. Der Südkurier berichtet.

Es zeigt ganz deutlich, daß der Hintergrund „Schützenverein“ und „Sportschütze“ absolut nichts mit der Tat zu tun hatte, daß unbescholtene und gesetzestreue Bürger zu Unrecht diskreditiert wurden. Die Medien, die miserabel recherchierten, eine Hetzjagd auf Sportschützen veranstalteten, die mißratenen Politiker, welche sich in die Schar der Wadlbeißer einreihten, sie alle sollten sich jetzt bei uns entschuldigen. Naja, träum‘ weiter, Michl…….

Hier bei der Welt gibt’s noch weiterführende links.

 Posted by at 23:41
Dez 162009
 

Nachdem jetzt jeder ungestraft auf die registrierten Waffenbesitzer in Deutschland einprügeln darf, hat sich nun auch das Pro7-Format „Galileo“ auf uns eingeschossen. Mit Lügen und Fälschungen wird versucht falsche Eindrücke entstehen zu lassen, um weitere Verschärfungen des Waffenrechts zu fordern. Das wird dann auch getan, Galileo goes politics….

„Wie einfach ist es, eine Schußwaffe zu bekommen?“ „Nach dem Amoklauf von Winnenden wurde das Waffenrecht verschärft. Wir wollen herausfinden ob ausreichend“. Das war die Ausgangsfrage des Galileo-Investigator-Teams. Die Geschichte scheint doch etwas schwerer als gedacht gewesen zu sein, so mußte man sich halt auf’s Tricksen verlegen.

Man wußte zumindest, daß von den illegalen Schußwaffen die größte Gefahr ausgeht. Es wären wohl so um die 20 Mio. in Deutschland. Man hat einen illegalen Sammler ausfindig gemacht (es gibt übrigens auch legale Sammler) der 300 illegale Waffen besitzt und diesen befragt, sich die Waffen sogar zeigen lassen und sie befummelt. Quintessenz: Kein Problem eine illegale Waffe zu bekommen. Ist zwar illegal, aber was soll’s.

Als nächstes hat man einen vermummten Mechaniker gefunden der Schreckschußwaffen zu „scharfen“ umbaut. Dauert eine Woche, kostet 400 Euro. Ist zwar auch illegal, stört aber nicht.

Dann geht’s nach Belgien, auf eine Waffenbörse. Man will eine Waffe kaufen und nach Deutschland bringen. Die Aktion wäre angeblich mit der dt. Polizei abgesprochen -was unmöglich ist- gelogen! Man kauft offensichtlich ein schwedisches Ordonnanzgewehr von vor 1900 (diese sind in Belgien frei erwerbbar), was anderes hat man aufgrund gesetzestreuer Händler nicht bekommen. Das Gewehr war billig, es ist mit Diopterbohrungen versehen und das Visier fehlt gänzlich. Dann kommt ein obskurer „Waffenfachmann“, der sich schon früher nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, mit ins Spiel. Er erklärt, daß man Munition selbst herstellen kann, problemlos bis zu tausend Patronen die Stunde. Was er verschweigt: Man muß in Deutschland für diese Tätigkeit eine Prüfung bestehen, das Pulver wird registriert und nur an Erlaubnisinhaber abgegeben.

Als nächsten Gesetzesverstoß verbringt man dann die gekaufte Waffe illegal nach Deutschland um sie bei der Polizei abzugeben. Nur – die abgegebene Waffe ist nicht die gekaufte! Im Film eindeutig zu erkennen fehlen der Waffe urplötzlich die Diopterbohrungen und das Visier ist wieder drauf. Auch der Allgemeinzustand der Waffe ist auf einmal wesentlich besser. Das läßt nur einen Schluß zu: Entweder der Journaille-ur, jemand aus seinem Team oder der (ich lach‘ mal kurz) „Waffenexperte“ hat das Gewehr ausgetauscht, die nicht registrierte Waffe behalten und (Vermutung von mir) eine alte Dekorationswaffe bei der Polizei abgegeben. Somit wäre jetzt eine weitere illegale Waffe in Deutschland im Umlauf.

Nun, das ach so investigative Galileo-Team hat mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz begangen und sich somit strafbar gemacht. Alle dort involvierten, einschließlich des *g* „Waffenexperten“. Interessiert nicht, genau das wollte man doch zeigen! Und zum Schluß setzt man dem ganzen noch die Krone auf und schreibt an die EU-Kommision, mit der Forderung das Waffengesetz weiter zu verschärfen.

Wow. Das ist Qualitätsjournalismus. Und alles nur, um Quote zu machen. Wieder mal auf Kosten der gesetzestreuen Legalwaffenbesitzer. Man geht über Leichen und Otto Normalbürger merkt es nichtmal.

 Posted by at 16:33
Dez 142009
 

Mehr als ein Dutzend Kleinkaliber- und Großkaliberwaffen (Pistolen) sowie Munition stahlen Unbekannte bei einem Einbruch in das Schützenhaus in Scharnebeck. Man weiß ja, daß sich manche Verbrecher auf diese Art und Weise billig und sicher mit Waffen versorgen. Sicher deshalb, weil sie ja meistens nicht erwischt werden, die Schützenhäuser sind ja meistens weit außerhalb. Billig, weil ja immer Waffen dort gelagert sind und sie gleich einen ganzen Haufen Waffen auf einmal erbeuten können.

Trotzdem gibt es immer noch geistig verarmte Politiker, die die Lagerung der Schützenwaffen und der dazugehörigen Munition im Vereinsheim fordern, weil sie da ja so sicher wären. Armes Deutschland.

 Man kann nur hoffen daß diese Waffen nicht wieder für ein Massaker (wie in Eislingen dieses Jahr) Verwendung finden. Und wenn – die Politiker die die zentrale Lagerung fordern sind dann ganz gewiss nicht dran Schuld.

 Posted by at 20:43
Dez 102009
 

Diese Begriffe spiegeln einen Teil meiner Gefühle wieder, die beim lesen dieses Pamphlets in mir hochgewallt sind. Wobei noch nicht geklärt ist woher es stammt, muß ich hinzufügen. Das Ganze hat schon am 05.10.09 stattgefunden.

Der Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Baden hat nach Winnenden seine Gemeinden aufgefordert das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu unterstützen, und zwar mit der Forderung des Verbots von Waffen in Privathaushalten. Sogar gleich mit Unterschriftenliste. Sehr zum Unmut der betroffenen Waffenbesitzer, welcher auch lautstark kundgetan wurde. Daraufhin hat man auf Seiten der Kirche Gesprächsnotwendigkeit erkannt und zu einem „Kamingespräch“ geladen. Bei mir zuhause endet sowas immer mit viel gutem Laphroaig.

Scheint hier auch so gewesen zu sein, anders kann ich mir nicht erklären daß „unsere Vertreter“ sich so über den Tisch ziehen lassen haben. Wahrscheinlich haben sie die dabei entstandene Reibungshitze sogar als Nestwärme der Kirche wahrgenommen. Mannomann. Das Ergebnis eines solchen Gesprächs kann nur sein, daß die von der Kirche getroffenen Aussagen zurückgenommen, sich von Seiten der Kirche dafür entschuldigt wird und sämtliche daraufhin gestarteten Aktionen gestoppt und zurückgefahren werden. Dies ist nicht passiert, es wird im Gegenteil von Konsens und „erheblicher Schnittmenge“ gesprochen. War wohl eher „Verschnitt“…..

Dann geht man noch her und verbrüdert sich gegen die Computerspieler und hat einen gemeinsamen Sündenbock gefunden. Das ist die typische Art der Kirche, seit Jahrhunderten. Das muß man wissen, muß präpariert sein. Muß Forderungen stellen und sich nicht auf faule Kompromisse einlassen. Für mich haben sich die Vertreter der Waffenbesitzer einfach nur dumm angestellt. Ist leider so.  Wie kann man sich auf diese altbekannte Weise von den Pfaffen verarschen lassen? So stelle ich mir Lobbyarbeit nicht vor, da muß besseres getan werden.

In diesem Zusammenhang ein interessanter Bericht zu einem ganz anderen Thema. Das wichtigste daran dieser Satz: „Für mich ist es ein Dilemma der Gesellschaft insgesamt, dass sich einzelne Gruppen immer wieder von der Politik gegeneinander ausspielen lassen und am Ende viel zu oft ein kleines Stück Freiheit verloren geht, weil man etwas gefunden hat, dass 20% der Menschen lieben, 30% der Menschen hassen und das den übrigen 50% so egal ist, dass sie sich über ein Verbot nicht weiter aufregen.“  Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. So funktioniert Politik, ganz kurz gesagt.

Also Jungs, beim nächsten Mal muß das besser werden! Eine zukünftige Zusammenarbeit wurde ja wohl vereinbart. In diesem Sinne: Amen.

 Posted by at 16:30
Dez 102009
 

Entweder hat Herr Mappus endgültig erkannt was Sache ist oder er hat Kreide gefressen. Ich denke das erstere, denn schon auf der Megaveranstaltung in Forst hat er sich -damals noch fast gezwungen- ähnlich geäußert. Nun wird er sich an seinen Taten messen lassen müssen.

Zitat DWJ: „Eine Verschärfung des Waffenrechts wird in der öffentlichen Diskussion häufig mit einem vermeintliches Allheilmittel für ein Mehr an Sicherheit gleichgesetzt“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Stefan Mappus nach dem Treffen in Stuttgart.
„Sechs Novellen in sieben Jahren zeigen, dass das Waffengesetz zu einer beliebten Spielwiese für politischen Aktionismus geworden ist“, so Mappus weiter. Dieser diene jedoch meist nicht der Sicherheit, sondern drohe stattdessen Jäger und Schützen zu Unrecht zu stigmatisieren. Dadurch werde nicht zuletzt die wichtige und erfolgreiche Jugendarbeit der Schützen- und Jagdverbände unnötig erschwert, sagte Mappus.

Mal schauen ob er als Ministerpräsident in BaWü zu seinen Worten stehen wird. Sein Koalitionspartner wird ihm aber sicher auf die Sprünge helfen. Ich kann mir gerade ein Grinsen nicht verkneifen……

 Posted by at 00:14
Dez 072009
 

Die Aachener Zeitung verkündet großspurig: „Bislang 34.000 Waffen bei NRW-Polizei abgegeben“ und behauptet: „Zahlreiche Waffenbesitzer in Nordrhein- Westfalen haben die befristete Amnestie zur Abgabe ihrer illegalen Schusswaffen genutzt. Bis Ende November seien fast 34.000 Waffen aller Art abgegeben worden, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums auf dpa-Anfrage„.

Nun darf man sich fragen, weshalb das Innenministerium solche Unwahrheiten verbreitet. Aber: «Es werden nicht nur illegale Waffen zurückgegeben», sagte der Ministeriumssprecher. Ja was denn nun? Legal oder illegal? Kommt die Falschaussage nun vom Innenministerium oder von der Aachener Zeitung? Richtig ist, daß nur ein verschwindend kleiner Bruchteil der abgegeben Waffen illegal besessen waren. Die allermeisten Waffen waren vorher im legalen Besitz des Abgebenden.

Nun, Schlagzeile und Einleitungstext der AZ implizieren etwas ganz anderes als die einfache Wahrheit. Das ist schon unverschämter Populismus und pure Demagogie. Cui bono?

 Posted by at 16:51
Dez 042009
 

Ernst Krenkel von Backyard Safari hat eine interessante These aufgestellt. Ich neige dazu ihm zuzustimmen.

„Das in der Neufassung von § 27 III 1 Nr. 2 enthaltene Verbot für jugendliche Sportschützen, mit anderen als den dort ausnahmsweise genannten Schußwaffen auf Schießstätten zu schießen, verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 I GG) und ist somit verfassungswidrig.“

 Posted by at 12:34
Dez 032009
 

Nach der FvLW wurde letzte Woche eine weitere Vereinigung mit dem Ziel den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu sichern und zu stärken gegründet.

Pro-Legal  hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • Verbandsunabhängige Vereinigung aller, vom Waffengesetz betroffenen, Bürgerinnen und Bürger
  • Einheitliche und damit starke Vertretung der gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik
  • Förderung und Wahrung der Interessen aller Waffenbesitzer, unabhängig von Vereinigungen und Verbänden
  • Gesellschaftliche Akzeptanz von privatem Waffenbesitz durch seriöse Aufklärung und Berichterstattung
  • Verhinderung weiterer Waffengesetzverschärfungen mit allen zur Verfügung stehenden, demokratischen Mitteln
  • Gesetzliche Neuordnung des bestehenden, überregulierten und für den Bürger unverständlichen Waffengesetzes
  • Zusammenarbeit mit seriösen Medien und investigativen Journalisten
  • Auseinandersetzung mit ideologischen und polemischen Medien und Journalisten mit allen zur Verfügung stehenden, demokratischen Mitteln
  • Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerkes mit anderen Waffenrechtsorganisationen und Befürwortern des privaten Waffenbesitzes

Es ist Aufbruchstimmung in Deutschland, auch bei den Waffenbesitzern. Zeigen wir den Politikern, der Journaille und allen uns schlecht gesonnenen daß mit uns zu rechnen ist!

 Posted by at 17:33
Dez 012009
 

Daß Baden-Württemberg im Gegensatz zu Bayern und anderen Ländern für die anlaßunabhängigen Waffenaufbewahrungskontrollen eine „Dienstleistungsgebühr“ von 46 Euro erheben will (und wohl auch wird) war schon seit längerem klar.

Jetzt sind aber auch (schon) die einen oder anderen betroffenen Schützen darauf aufmerksam geworden. Der Südkurier berichtet. Man kann dort auch abstimmen….

 Posted by at 12:31
Nov 302009
 

Der Schwarzwälder Bote schreibt, daß in Calw zum „Tag der Waffenabgabe“ (gab’s das nicht schonmal nach dem Krieg unter der Besatzungsmacht?)  61 zumeist ältere Waffenbesitzer 102 Waffen, auch einigen alten Schrott, abgegeben haben. 36 davon waren angeblich illegal. Gut so, die illegalen Waffen müßen raus.

Die 25 anderen Waffenbesitzer haben Ihre ehemaligen, z.T noch gut erhaltenen, Sportwaffen abgegeben, zum Verschrotten verschenkt. Daß sie diese für einen kleinen Obulus auch verkaufen konnten oder einem Verein zur Nachwuchsarbeit schenken konnten wurde ihnen nicht gesagt. Schön dumm, von mir hätten die noch was für die brauchbaren Waffen bekommen.

 Posted by at 22:57
Nov 302009
 

Ob jung sein die Dummheit entschuldigt? Die JuSos fordern mal wieder eine erneute Änderung des Waffengesetzes.

„Einen weiterer von den Jusos-Lichtenberg stammender Antrag, fordert eine Verschärfung des Waffenrechts. Dieser wurde durch die Jusos-Lichtenberg nach dem letzten Amoklauf in Winnenden verabschiedet und an diesem Wochenende auch durch die Jusos-Berlin. Dabei erhoffen wir uns, dass das Waffengesetz soweit verschärft wird, sodass die Kontrollen der Munition und Waffen verbessert werden und auch eine Grenze der zu lagernden Munition gesetzlich vorgeschrieben wird. Dabei wollen wir weder Berufsgruppen, noch Sportlerinnen und Sportler, oder Andere unter einen Generalverdacht des verantwortungslosen Umgang mit Waffen beziehungsweise mit Munition stellen, jedoch darf es auch keine Einzelfälle geben, bei welchen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einfach an Waffen gelangen.

Diesen politisch korrekten Schwachsinn kann man hier nachlesen. Die PolitikKiddies suchen wieder mal ’ne eierlegende Wollmilchsau die sie durch’s nächste Dorf treiben können. Ich fühle mich jedenfalls geradeeben schon wieder unter Generalverdacht gestellt. Aber so ist das, wenn die Kids nichts zu tun haben und nichts lernen, dann spielen sie Politiker. Gute Chancen daß das dann mit dem Politikerjob klappt hat man ja in Berlin……..

 Posted by at 22:48
Nov 222009
 

Der katholische Wadlbeißer Kottlorz hat sich nach einiger Zeit der (verordneten?) Abstinenz wieder mal unter seinem Hoftor hervorgetraut und gleich wieder auf die Sportschützen losgebissen. Nur ganz zart und subtil, vielleicht merkt’s ja keiner? Dumm nur, daß auch die kleinen Bisse weh tun. Genau das beabsichtigt dieser gestörte Weltverbesserer. Uns brave Sportschützen verletzen.

Der Mann sollte sich mal in Behandlung begeben, zuviel Kirche schadet anscheinend seinem Denkvermögen………

Außerdem bekomme ich so langsam Angst daß der Typ auf dem Weg ist einen von ihm so genannten „Amoklauf“ vorzubereiten, so wie der sich verhält.

 Posted by at 20:05
Nov 182009
 

Der BDK hat eine Pressemappe veröffentlicht. Dort steht, den Großkaliber-Schießsport in Deutschland erledigen zu wollen. So jedenfalls verstehe ich die Aussage: „Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat nach fachlich breiter Diskussion den Beschluss gefasst, sich für ein Verbot von Großkaliber-Kurzwaffen im privaten Besitz einzusetzen„.

Als Aufhänger verwenden die Jungs um Herrn Carstensen und Herrn Jansen die kürzlich erfolgten Kontrollen der Aufbewahrung in Baden-Württemberg. Sie behaupten, wie auch der BaWü-Innenminister Rech, daß bei über 50% der kontrollierten Haushalte Beanstandungen gewesen wären. Mit dieser Aussage implizieren sie gleichermaßen, daß das bei allen Waffenbesitzern in allen Bundesländern so sei.

Und das ist die Lüge. Der BDK sollte es einfach besser wissen. Naja, eigentlich wissen es diese Volksverhetzer ja, es passt Ihnen aber nicht in ihr gutmenschliches Weltverbessererbild. Die Wahrheit ist nämlich, daß in BaWü nur ein ganz geringer Prozentsatz der Waffenbesitzer besucht wurde. 1/8% oder so. Oder knapp 1 Promille.  Und das waren auch nur diejenigen, die im Vorfeld die Aufbewahrung ihrer Waffen nicht oder nicht ausreichend nachgewiesen haben ( alle anderen haben es nämlich getan!). Die wenigsten davon Sportschützen, überwiegend ältere Witwen und Angehörige mit Erbwaffen, aber auch Waffenbesitzer aus der Vor-1972-Zeit als im Prinzip noch alles frei erhältlich war. Diese Leute, von denen die meisten noch nicht einmal wußten wie Ihre Waffen seit 2003 aufzubewahren sind (es hat Ihnen nämlich keiner vom Amt etwas gesagt), die zum allergrößten Teil nur ein altes KK- oder Flobertgewehr besitzen, die werden jetzt hergenommen um den Sportschützen was ans Zeug zu flicken. Sie finden das gemein? Ich auch.

Es ist aber auch ein Kreuz. Da wird man aufgefordert seine illegalen Waffen (straffrei!) abzugeben, und dann wird man doch dafür bestraft. Verarscht, verarscht. Wen wundert es, daß die Bevölkerung verunsichert ist?

 Posted by at 09:31
Nov 132009
 

Armer Herr Sachbearbeiter beim Landratsamt Heidenheim, Sie haben sich in etwas verrannt. Etwas, das hoffentlich Übel für Sie ausgehen wird. Ich hatte ja schonmal über den Fall geschrieben, jetzt folgt der zweite Teil.

Der erwähnte Sportschütze hat ein neues Anschreiben erhalten (große Datei!), indem er nochmals zur nochmaligen  Abgabe eines nochmaligen Bedürfnisses für alle seine Waffen und Wechselsysteme aufgefordert wird.

Die Anschreiben weisen einige rechtliche Fehler auf: Zunächst sind Wechselsysteme gleichen oder kleineren Kalibers erlaubnisfrei und daher auch erst recht bedürfnisfrei. Die den Vorgang auslösende Waffe sollte auf eine gelbe WBK eingetragen werden. Auch danach ist kein gesondertes Bedürfnis für die einzutragende Waffe nachzuweisen. Ausreichend ist, dass diese Waffe für eine Schießdisziplin einer zugelassenen Schießsportordnung zugelassen ist, diese Voraussetzung liegt vor. Des weiteren ist für die Bescheinigung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses der Verband zuständig und nicht der einzelne Schütze. Dies hat der Kamerad veranlaßt, der Landesverbandsleiter des BdMP hat das Bedürfnis dem LRA Heidenheim gegenüber bestätigt. Damit sollte dem Gesetz genüge getan sein. Eine Nachweisführung über das dritte Jahr nach der ersten Erteilung der WBK  ist gesetzlich nicht normiert und der Schütze ist folglich hierzu nicht verpflichtet. Auch der Verband ist bisher nur gehalten, die Trainingstermine des Schützen für diese drei Jahre aufzuzeichnen. Die anhaltende Forderung, Bedürfnisse für jede einzelne Waffe sowie die Wechselsysteme nachzuweisen, ist von keinem bundesdeutschen Gesetz gedeckt. Vielleicht von einem Gesetz der DDR, da bin ich aber nicht so bewandert.

Lieber Herr Sachbearbeiter, kennen Sie diesen Paragraphen auch?:                                                                                     STGB § 240 Nötigung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig … durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn … die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1….
2….
3.seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

Tja, weit sind wir gekommen, wenn jeder Behördenmitarbeiter seine Macht mißbrauchen und unbescholtene Bürger drangsalieren kann. Der Mann nimmt den alten Nazi-Spruch „Sowenig Waffen wie möglich ins Volk“ ganz schön ernst. Auffallend ist auch, daß sich die Fälle von Behördenwillkür gegen unbescholtene Waffenbesitzer in Baden-Württemberg häufen. Woran das liegen könnte? Keine Ahnung.  Mir ist aber bekannt, daß der betroffene Schütze sich das nicht gefallen lassen wird. Der Sachbearbeiter wird ob seines Verhaltens schon noch ins Schwitzen kommen, er soll sich warm anziehen, nicht daß er sich einen Zug holt!

 Posted by at 00:07
Nov 112009
 

Was immer es auch bedeutet, die illegalen Waffenbesitzer in Deutschland scheinen nicht so dumm zu sein wie die Legalwaffenbesitzer und schon gar nicht so dumm wie unsere Regierung hofft. Die Ostseezeitung meldet, daß in 2009 bisher 143 legale Schußwaffen (die hätte man auch noch legal zu Geld machen können, schön dumm) abgegeben wurden. Dem stehen exakt 0 (Null) illegale Waffen gegenüber. Sagt das jetzt aus, daß es keine illegalen Waffen in MV gibt? Oder sind die illegalen Waffenbesitzer einfach nur „noch nicht soweit“ ihre unrechtmäßigen Schießeisen abzugeben, weil sie die vielleicht nochmal brauchen könnten? Wer weiß…….

In MV waren im September 2008 insgesamt 81 172 erlaubnispflichtige Schusswaffen legal im Besitz von Bürgern. Das Gros entfiel mit 51,6 Prozent auf Jäger sowie mit 42,4 Prozent auf Sportschützen. Die bislang abgegebenen Waffen bilden daher nur die Spitze des Eisberges. Laut Ministeriumsbericht handelte es sich in der Mehrzahl um Fälle, in denen Waffen geerbt, der Schießsport oder die Jagd aus Altersgründen aufgegeben wurden oder die Verschärfung des Waffengesetzes Kosten verursacht hätte, insbesondere durch die Beschaffung eines sicheren Waffenschrankes.

In dem Artikel steht aber auch, daß Innenminister Caffier (CDU) die Sportschützen und Jäger auffordert ihre legalen Sport- und Jagdwaffen abzugeben. Zitat Ostseezeitung: Caffier forderte nochmals auch legale Waffenbesitzer auf, sich von ihren Schießeisen zu trennen: „Ich denke dabei an unsere Sportschützen und Jäger“.

Ich fürchte Herr Caffier muß sich ernsthaft auf seinen Geisteszustand überprüfen lassen. Der will uns allen Ernstes komplett entwaffnen? Vor was hat der Mann Angst? Früher ging man mit sowas zum Arzt, heute wird man Innenminister.

 Posted by at 18:57
Nov 112009
 

Das sind so die Stichwörter die mir gerade einfallen. Und ich denke mir, keine Antwort ist auch eine Antwort.

  •  Der Schützenhammer  Ich habe seine Exzellenz Bischof Dr. Fürst vor drei Wochen  gebeten eine Stellungnahme zu den skandalösen Aussagen des Herrn Kottlorz abzugeben. Ich hatte nicht unbedingt auf eine rege Diskussion über dieses Thema, aber zumindest auf eine Antwort von ihm gehofft. Nach zehn Tagen ohne Rückantwort wurde ich etwas ungeduldig und fragte nach. Wieder keine Antwort. Auch der dritte Versuch einer Kontaktaufnahme mit dem Bischof am 09.11. war leider, leider nicht von Erfolg gekrönt. Diese feige Ignoranz der Kirche, Themen wie dieses anzugehen und abzuarbeiten, dieses armselige Verkriechen und Ausweichen, aber auch das Sticheln und Hetzen im Vorfeld, das ist einfach nur widerlich -und dumm. Kann man das Schweigen der Amtskirche jetzt als Zustimmung zu den Aussagen von Kottlorz deuten? Ich denke ja.                                                                                                    Kottlorz selbst ist nicht dumm. Nein. Er ist ein provokanter Agitator, der genau weiß was er will: Den legalen Waffenbesitz, den Schießssport, die Jagd, das Sammelhobby in Deutschland mit aller Macht bekämpfen. Und das tut er. Zum Glück sind alle seine geistigen Ergüsse gespeichert, der geneigte Leser möge sie sich antun, mir ist schlecht dabei geworden. Der Mann hat sehr wohl die Hintergründe eines Schulmassakers erkannt, gibt er auch offen zu -bitte selbst nachlesen. Es hindert ihn aber nicht, zu behaupten, daß die Verfügbarkeit von Waffen und Killerspielen die Ursachen sind. Das ist gezielte und geplante Stimmungsmache gegen die Sportschützen. Ihm ist bewußt daß nicht die Waffe tötet sondern der Mensch.
    Ihm ist ebenfalls bekannt daß bei den beiden folgenden Attentaten nach Winnenden eben keine Schußwaffen verwendet wurden. Er weiß auch, daß bei den Taten in St. Augustin und Ansbach bewußt Brennstoffe und Hieb/Stichwaffen verwendet werden sollten/wurden.
    Er ist einfach nur ein Gegner privaten Waffenbesitzes und nutzt seine Position dazu seine Meinung über das Radio zu verbreiten. Weiter behauptet er immer wieder, daß es ausschließlich „Jungs, junge Männer“ sind, die alle Massaker der letzten Zeit verübten. Hier lügt er wieder ganz bewußt, denn er weiß, daß die Täterin von St.Augustin eben kein Junge war. Was der Mann wohl gegen Jungs hat? Vielleicht sollte er sich mit diesem Problem einmal in Behandlung begeben.                                                                                                                                Die deutschen Sportschützen jedenfalls haben es nicht nötig sich von der katholischen Kirche als potentielle Mörder abstempeln zu lassen, nur weil sie Waffen besitzen. Deshalb wird -von mir, für meinen Teil-  ab sofort  jedwede Unterstützung der katholischen Kirche, sei es materiell, ideell oder finanziell, eingestellt. Über diese Maßnahme nachzudenken empfiehlt sich im Übrigen für jeden anständigen deutschen Schützen, Waffensammler und Jäger. Auch für die katholischen Schützenbrüderschaften. Die katholische Kirche sollte sich weiterhin sehr gut überlegen, ob so ein Brandstifter wie Herr Kottlorz der Richtige ist um nach außen zu repräsentieren.
  • Ev. Kirche vs. Sportschützen 2:0
  • Ev. Kirche vs. Sportschützen 1:0
  • Gewalt: Fußball und Gewalt. Massaker. Aktionsbündnis. Um mich nicht wiederholen zu müssen: Dieselben Grundaussagen wie zur katholischen Kirche treffen in gleichem Maße auf die evangelische zu. Feige. Ignorant Dumm. Dekan Ulmer hat zwar mit einer nichtssagenden Universal-Rundmail geantwortet und zum Gespräch eingeladen. Alleine schon  der Titel: „Kirche und Sport – Wird Mord alltäglich?“ hält mich aber von einem Besuch dort ab.  Das in dieser Einladung erwähnte Andriof-Papier fordert im Übrigen mal eben nur die Abschaffung des Großkaliberschießsports. Auch dazu gab es einen Skandal.

Also, so wie’s aussieht führen die Kirchen einen Krieg gegen die Sportschützen. Was das soll und warum – keine Ahnung. Aber vielleicht liegt’s ja wie schon vermutet daran, daß die Sportschützen einfach die bessere Jugendarbeit leisten? Ich weiß es wirklich nicht. Schade. Amen.

 Posted by at 17:05
Nov 102009
 

Eine ominöse „Deutsche Stiftung zur Verbrechensbekämpfung“ (ganze 18 Treffer mit diesem hier bei Google)   hat laut RP-Online auch etwas zu melden. Deren Chef, Professor Hans-Dieter Schwind war zu besseren Zeiten mal Justizminister in Niedersachsen. In seiner Amtszeit ereignete sich die Sprengung des Celler Lochs, die Affäre wurde jedoch erst 1986 öffentlich. Er ist ein guter Kumpel von Christian Pfeiffer, einem Alt-68er und erbittertem Gegner des legalen Waffenbesitzes in Deutschland, welcher auch zufälligerweise ein Nachfolger von Schwind als Justizminister war. Dieser hat auch kräftig Dreck am Stecken.  So wie es aussieht, haben sich die beiden jetzt zusammengetan um Ihr Werk, die Abschaffung des legalen Waffenbesitzes in DE zu forcieren, gemeinsam fortzusetzen. Ich seh‘ das ganze mal als Wadlbeißerei von armen, verblendeten Menschen, die im Alter nichts besseres zu tun haben als Ihre Mitbürger zu piesacken, schikanieren und zu diskriminieren. Ich würde ihnen vorschlagen, einen geruhsamen Lebensabend auf Tahiti zu verbringen.

 Posted by at 21:12
Nov 042009
 

Wie das Deutsche Waffenjournal meldet  haben die Baden-Württembergischen Grünen eine Möglichkeit gesucht um die Anzahl der Legalwaffenbesitzer  zu dezimieren:  diese finanziell ausbluten lassen. Die anlaßunabhängigen Kontrollen sollen von den Kontrollierten selbst finanziert werden. Man munkelt von 150 – 200 Euro pro Kontrolle. Das wäre so, wie wenn Sie eine Fahrzeugkontrolle haben und der Polizist danach eine Rechnung über 100 – 200 Euro für die Kontrolle ausstellt. Diesen armen verblendeten Gutmenschen fällt doch wahrlich nichts gescheites mehr ein. Hoffentlich verschwinden sie bald in der Bedeutungslosigkeit.

In Donaueschingen soll das im Übrigen genauso durchgezogen werden. Die Legalwaffenbesitzer dort werden sich hoffentlich genau merken wem Sie den Aderlass zu verdanken haben und sich zu gegebener Zeit daran erinnern.

 Posted by at 14:59
Nov 042009
 

Liebe Leser, es herrscht Krieg. Nicht nur in Afghanistan oder im Irak, nein auch hier in Deutschland, mitten unter uns.

Die evangelische Kirche hat einen Kreuzzug gegen den legalen Waffenbesitz, insbesondere gegen die Sportschützen gestartet. Originaltext Dekan Rolf Ulmer vor der Bezirkssynode: „Für mich ist verständlich dass in einer Zivilgesellschaft die Polizei bewaffnet sein muss und auch die Jäger über Schusswaffen verfügen müssen. Alles was darüber hinaus geht, bedeutet aber Versuchung für Einzelne und Gefahr für die Allgemeinheit“, so Ulmer. Auf die Frage aus dem Gremium, ob er damit auch die Schützenvereine meine, sagte der Dekan: „Ja, die meine ich„. Also wenn das keine Kriegserklärung (hier nachzulesen) der evangelischen Kirche ist, was dann? Vor allem, wenn man diesen Hintergrund hier betrachtet: Ev. Kirche vs. Sportschützen 1:0  muß doch jedem Leser ein großes Licht aufgehen, oder?

Ich habe lange überlegt was der Grund für diese Kampfansage sein soll. Mir ist wenig eingefallen. Liegt es vielleicht daran, daß die Schützenvereine exzellente Jugendarbeit betreiben, die Kinder von der Straße wegholen, sie zu anständigen Menschen formen? Daß Schießtraining im jugendlichen Alter sehr positive Einflüsse auf die Entwicklung der Kinder hat wurde ja wissenschaftlich bewiesen. Hier gerne beim Deutschen Schützenbund nachzulesen:

http://www.dsb.de/media/PDF/Publikationen/Kinder_trainieren_anders.pdf

http://www.dsb.de/media/PDF/Publikationen/Einfluss_des_Sportschiessens.pdf

Neid auf Erfolge anderer war ja schon des öfteren Auslöser für Kriege, vor allem Glaubenskriege. Daß die evangelische Kirche uns Sportschützen aber derart neidig ist, uns unsere Sportgeräte komplett verbieten zu wollen, das ist traurig.

Sehr traurig ist auch, daß jetzt hoffentlich jeder  Sportschütze, der noch einen Funken Anstand und Ehre im Leib hat, seine ehrenamtlichen Aktivitäten für die evangelische Kirche leider, leider in Frage stellen muß. Stellen Sie auch  Ihre Spendenfreudigkeit in Frage! Gerade jetzt im November geh’n doch alle von Haus zu Haus sammeln.  Fragen Sie die Kirche aber auch ob dieses Ergebnis ihrer Aktivitäten so gewollt ist! Fragen Sie die Kirchenoberen ob sie diese Reaktionen von uns anständigen Mitbürgern in Ihre Kalkulation eingerechnet haben. Vielleicht (hören Sie die leichte Ironie?) denken die Pfaffen ja noch um…..

Von mir gibt’s in jedem Fall nichts mehr. Meine Begründung können Sie sich sicher vorstellen.

 Posted by at 12:27
Nov 032009
 

Heute haben die hoplophoben Waffengegner einen vermeintlich wichtigen Schritt getan: Die Stiftung „Gegen Gewalt an Schulen“ wurde gegründet. Obwohl es letzte Woche noch so aussah als würden die Initiatoren des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden das nötige Geld nicht aufbringen können scheint es jetzt leider doch noch geklappt zu haben.

Eines der wichtigsten Ziele des ABW ist das Verbot des privaten Waffenbesitzes und der Aufbewahrung von Waffen in privaten Haushalten. Diese Ziele wurden von der Stiftung identisch übernommen.

Das delikate daran ist aber, daß die Stiftung unter dem Dach der evangelischen Landeskirche Württemberg beheimatet ist. So sagt der § 2 der Stiftungssatzung: „Sie ist eine rechtlich selbständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts und untersteht der Aufsicht der Evangelischen Landeskirche in Württemberg„. Zwei Vorstände sind bestellt, die einen Arbeitsvertrag nach geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften erhalten müssen. Aha. Um Geld geht’s, soso.

Ich habe schonmal über diesen Skandal berichtet, die ev. Kirche hat damals abgewiegelt, das Waffenrecht interessiere niemanden, die Waffenbesitzer seien doch alles brave Leute, nein, nein. Tja, verarscht, verarscht. Daß die Verantwortlichen der ev. Landeskirche Württemberg wirklich so naiv sind mit diesen verbohrten Aktivisten zusammenzuarbeiten hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.

Jedenfalls ist seit heute Fakt: Die Evangelische Kirche kämpft aktiv gegen den legalen Waffenbesitz in Deutschland und betreibt aktiv einen Feldzug zur  Vernichtung unseres Hobbys, unseres Sports.

Ich kann jedem anständigen Legalwaffenbesitzer nur raten massiv gegen diesen Kreuzzug anzugehen, sich bei den Verantwortlichen der ev. Kirche zu beschweren, evtl. einen Austritt aus der ev. Kirche zu überdenken (man kann austreten und weiterhin ev. Christ bleiben!). Es kann nicht sein daß die Kirche hier Politik betreibt, sich um Angelegenheiten kümmert welche sie nichts angeht. Schuster bleib‘ bei Deinen Leisten!

 Posted by at 18:14
Okt 282009
 

Der Rheinische Schützenbund wollte die Fa. Coca-Cola als Sponsor für eine Veranstaltung gewinnen. Coca-Cola wirbt damit, das Gemeinwohl zu fördern, ist also der richtige Ansprechpartner für so etwas. Sollte man denken, oder?

Naja, so einfach war es dann doch nicht, kann man hier beim RSB nachlesen. Irgendwie steht das für mich im Gegensatz zu dieser Erklärung von Coca-Cola.  Vor allem dieser Satz: Aufgrund von Ereignissen in Deutschland und der USA wird sich die CCEAG nicht im Bereich Sportaktivitäten die mit Schußwaffen etc, zutun haben beteiligen.“ zeugt von einer gutmenschlichen Einstellung welche tatsächlich nach guten und bösen Sportarten unterscheidet.

Die Antwort von Coca-Cola heißt: Fußball ist gut, Schießsport ist böse. Vielen Dank für diese Diskriminierung aller Sportschützen in Deutschland und der Welt. Vielen Dank auch für die Nachricht, daß Coca Cola lieber einen Sport mit jährlich mehreren Tausend Verletzten und auch Toten, mit Milliardenschäden für die Allgemeinheit unterstützt als den Schießsport, wo nachweislich so gut wie überhaupt nichts passiert.

Nun, nachdem Coca-Cola nichts mit uns zu tun haben möchte kann ja jeder mal für sich entscheiden mit welchen Produkten aus dem Portfolio der Coca-Cola-GmbH  man in Zukunft auch nichts mehr zu tun haben möchte…..

Ich für meinen Teil werde diese Produkte in Zukunft meiden. Vielleicht folgen ja noch viele meinem Beispiel? Vielleicht überlegt sich ja mal der eine oder andere Vereinsvorstand von wem er in Zukunft seine Getränke bezieht?

 Posted by at 13:14
Okt 232009
 

Nach langem Nachdenken hat sich jetzt auch die katholische Kirche zum Thema legaler Waffenbesitz geäußert. Nein, keine Bulle vom Papst, aber so ein kleines Lichtchen aus dem Radio hat jetzt schon ein paarmal die Lanze gegen uns Legalwaffenbesitzer ausgefahren, ganz im Sinne des Aktionsbündnisses.

Der Exorzist aus der schwäbischen Provinz, aus Rottenburg, Dr. Peter Kottlorz, hat den Schützenhammer geschrieben. Das nicht zum erstenmal, er ist in der Vergangenheit schon öfters mit dem Thema aufgefallen. Und da er von seinen Oberen nicht zurückgepfiffen wurde muß man jetzt davon ausgehen daß es sich um die amtliche Meinung der katholischen Kirche handelt.

Ich will dem Herrn Kottlorz keine Berühmtheit zustehen die er nicht hat. Seine Ergüsse im Radio werden wohl von einer anderen Zielgruppe gehört. Das Internet vergißt aber nicht. Was da geschrieben ist steht in alle Ewigkeit. Ewigkeit? War da nicht noch was? Ach ja, die Kirchensteuer wird bis in alle Ewigkeit kassiert!

Für alle die es interessiert: Es gibt eine Möglichkeit aus der Institution Kirche auszutreten und trotzdem katholischer/evangelischer/wasauchimmer Gläubiger mit allen Sakramenten bleiben zu können! Das aber nur am Rande. Jetzt gilt es die katholische Kirche auf den rechten Weg zurückzuführen und sie daran zu erinnern was wohl ihre Aufgaben sind. Die Verteufelung der Waffenbesitzer sicherlich nicht. Man sollte sie auch daran erinnern, daß die größte Schützenbruderschaft der Welt eine urkatholische Einrichtung ist. Alles schon vergessen, Herr Kottlorz?

 Posted by at 08:14
Okt 182009
 

Nach Informationen des GSVBW findet in der 44. KW, vom 26.10.09 bis 30.10.08 in einer konzertierten Aktion jeweils zwischen 08:00 und 20:00 Uhr unangekündigte Waffenaufbewahrungskontrollen in BaWü statt. Es sollen vorrangig Waffenbesitzer die bisher keine gesetzeskonforme Aufbewahrung nachgewiesen haben besucht werden.

Wie man sich bei einer solchen Kontrolle am Besten verhält und was zulässig und nicht zulässig ist hat hier der Deutsche Schützenbund  sehr gut beschrieben.

 Posted by at 14:49
Okt 172009
 

Auch wenn es Satire ist, der Artikel der Großkaliberschützen Dreiländereck „Grüne fordern Stop von anlaßlosen Kontrollen“ zeigt deutlich die verlogene Doppelmoral der Grünen auf: Den Islamisten zugestehen wollen was man den eigenen mehrfach überprüften und damit nachweislich gesetzestreuen, anständigen deutschen Mitbürgern verweigert.

Der Text auf der Islamistenseite: „Die Landtagsgrünen in Niedersachsen haben in einem Gesetzesentwurf die sofortige Einstellung der von der Polizei durchgeführten so genannten anlasslosen Moscheekontrollen gefordert. Diese seien integrationspolitisch kontraproduktiv, verfassungswidrig und würden Muslime unter Generalverdacht stellen.
“Diese Kontrollen sind ein Eingriff in die ungestörte Religionsausübung und haben bisher keinerlei Erfolge gebracht”, sagte der innenpolitische Sprecher Ralf Briese gestern in Hannover. “Sie werden von den Gläubigen als Generalverdacht empfunden und wirken diskriminierend!” Der Grünen-Politiker wies darauf hin, dass “diffuse Massenkontrollen ohne konkreten Tatverdacht nicht mit den Grundrechten vereinbar” seien. Briese verwies dazu auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes; mehrfach sei dort anlasslosen Kontrollmaßnahmen “eine klare Abfuhr erteilt” worden. “Die Polizei darf nur bei einer konkreten Verdachtslage entsprechende Maßnahmen durchführen.”“

Na schön, ha, ha. Die Grünen sind eine Islamistenpartei, das wissen wir jetzt. Sie wollen uns das Recht auf privaten Waffenbesitz absprechen lassen, das ist ja bekannter Fakt. Die obige Grünen-Forderung (Stimmenfang bei den Islamisten) ist einfach nur eine Beleidigung für jeden anständigen Deutschen, insbesondere die Legalwaffenbesitzer. Wer jetzt -als Legalwaffenbesitzer- noch die Grünen unterstützt muß anscheinend nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein.

Sollten die Grünen mit Ihrer Forderung allerdings durchkommen, was ist dann zukünftig mit den Kontrollen der anständigen und ehrlichen Waffenbesitzer?

 Posted by at 15:08
Okt 152009
 

Ich hatte ja unter dem Titel „Fußball vs. Sportschießen 1:0“ die Problematik der Gewalt beim Fußball kurz angesprochen, hatte aber zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Informationen dazu. Diese Recherche ist aber auch extrem schwierig, belastbare €-Beträge konnte ich bis jetzt nicht verifizieren. Trotzdem: Das was ich finden konnte ist erschreckend.

Jetzt stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, weshalb ausgerechnet das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden so stark auf den Fußball setzt. Da werden regelmäßige Benefizspiele angesetzt, verschwitzte Trikots gesammelt und versteigert, und und und. Dies alles nur um Gelder einzusammeln, die für die Zwecke des Aktionsbündnisses verwendet werden. Dazu gehören natürlich auch die Gehälter des Geschäftsführers und seiner Kollegin.

Die erschreckenden Tatsachen von oben werden in dieser kleinen Anfrage an die Bundesregierung  genauer ausgeführt. Es wird z.B. erläutert, daß die meisten Delikte beim und um den Fußball Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung sind. Etwa 5000 – 7000 Straftäter rund um den Fußball werden jede Saison festgenommen. Nehmen wir mal ein Mittel, dann sind das in 10 Jahren rund 60.000 Straftaten rund um den Fußball! Und zwar wie gesagt, Körperverletzung, Sachbeschädigung usw. Von 1994/95 bis 2005/06, also in 12 Jahren, sind 10.192 Fälle von Körperverletzung rund um den Fußball bekannt geworden. Alleine während der Bundesligaspiele waren dies 3600 verletzte Personen. Wieviele der Verletzten dann letzendlich gestorben sind? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht einer der Mitleser?

Interessant ist auch dieser Bericht der Bild. Hier geht es um die Kosten für polizeiliche Maßnahmen eines einzigen Zweitligaspiels: 1 Million Euro. Bei etwa 800 Erst- u. Zweitligaspielen, DFB/UEFA- u. Länderspielen jede Saison plus etwa 650 Regionalligaspielen dürfte die jährliche Belastung des deutschen Steuerzahlers für polizeiliche Maßnahmen rund um den Fußball bei weit über 1 Milliarde Euro liegen! Nur für die Absicherung und Abwicklung der Spiele! Ist das nicht verrückt?

Wenn man die Kosten für die Versorgung, Abtransport, Krankenhaus, Behandlungen der 3600 Liga-Verletzten nur mit 3000 Euro im Schnitt rechnet kommen da nochmal mindestens 11 Millionen jährlich nur für die Verletzten zusammen. Wahnsinn. Die Sachschäden rund um die Spiele werden dann wohl nochmal ein paar hundert Millionen Euro betragen.

Noch nicht berücksichtigt habe ich die Anzahl der verletzten oder sogar verstorbenen Fußballspieler, sind sicherlich in Summe auch mehrere 10.000 jedes Jahr (der DFB hat über 6.500.000 gemeldete Mitglieder!) Dafür dürften auch nochmal Kosten in Milliardenhöhe entstehen. Und das sind halt auch Kosten, die von der Allgemeinheit zu tragen sind, in Form von Krankenversicherungsbeiträgen, Rentenversicherungsbeiträgen, AlV, und natürlich Steuern. Und immer noch ohne die versteckten Kosten für Fernsehübertragungsrechte und Werbung in den Produkten des tägliche Lebens!  Wer zahlt dafür? Nur und ausschließlich die Erwerbstätigen, der kleine Mann halt. Die Fußballvereine tragen davon nicht einen Cent! Die Fußballmillionäre auch nicht! Die stecken alle nur ein…..

Ich mußte wirklich einmal schlucken als mir diese Zahlen bewußt wurden! Das können gut und gerne weit über 100 Euro sein, die jeder Erwerbstätige pro Jahr für den Fußball ausgeben muß! Ob er will oder nicht!

Diese Situation gefällt mir nicht. Mich damit zu arrangieren fällt schwer. Zu verstehen, warum das Aktionsbündnis, dessen großes Ziel angeblich Gewaltprävention ist (nebenbei auch das Verbot von Waffen in Privathaushalten), ausgerechnet mit dem größten Gewaltpotential in Deutschland zusammenarbeitet ist mir unmöglich. Gewalt gegen Gewalt? Macht des Geldes? Gier nach Macht und Geld? Ich geb’s auf. Das werd ich wohl nie kapieren…..

Fußball ist ein extrem gefährlicher und hochgradig volksschädlicher Sport. Im Verhältnis dazu ist der legale Besitz von Waffen zum Sportschießen oder Jagen und Sammeln so was von harmlos.  Wer Fußball akzeptiert darf niemals gegen die Sportschützen wettern und hetzen. Wer es dennoch tut (und evtl. sogar noch beruflich) ist in meinen Augen ein armer (selbstzensur) Tropf. Und hat es verdient wenn sein neuer Laden wie der alte Pleite geht.

 Posted by at 21:17
Okt 152009
 

Der Schützenkreis Germersheim ist wieder einmal zur Zielscheibe der „Rheinpfalz“ geworden.  Andreas Lapos vertritt dort  unter dem Titel „Hexenjagd auf Schützen?“ die Meinung, daß ein Teil der deutschen Schützen, speziell auch der Germersheimer Schützenkreis, dem militanten rechten Spektrum zuzurechnen sei und das einzige Bedürfnis Waffen zu besitzen sei wohl um „vom Widerstandsrecht gegen eine angebliche oder mögliche Entwicklung Deutschlands zum totalitären Staat Gebrauch zu machen“.  Dieses Abdrängen in die rechte braune Ecke ist man von den linken Journalisten ja mittlerweile gewöhnt, dieser Artikel hat aber eine ganz neue Qualität. Auch das DWJ berichtet.

Herr Lapos moniert unverholen den Zusammenhalt der Legalwaffenbesitzer in Deutschland, hetzt gegen die FvLW als Lobby und sogar gegen unseren David Schiller.  Die lokalen FDP-Kandidaten werden als Waffenlobbyisten (ich bin stolz einer zu sein)  und Diskussionsverweigerer diffamiert.

Lapos: „Bleibt die Frage nach den Zielen, die die „Legal-Waffenbesitzer“ verfolgen.  Sicher scheint nur, dass es sich um Menschen handelt, für die der Besitz einer Waffe und der direkte Zugriff darauf eine zentrale Rolle spielt„.

Tja, Herr Lapos, die Antwort ist einfacher als Sie denken: Ich für meinen Teil möchte mich nicht vom Staat und auch nicht von Ihnen als Medienvertreter bei der Ausübung meines Sports, meines Hobbys einschränken lassen. Ich bin Leistungssportler, meine Waffen sind meine Sportgeräte. Mein Kamerad Ralf Schumann, meine Kameradinnen Kathi Wilhelm und Magdalena Neuner sowie alle anderen Schießsportler sehen ihre Waffen auch ganz pragmatisch als das was sie sind: Sportgeräte. Magdalena spricht sogar ganz zärtlich von „Ihrem Baby„.

Weshalb haben Sie, Herr Lapos, solche Angst vor uns?  Weil wir unser Recht auf freie Entfaltung, freie Auswahl des Sports einfordern? Unsere Rechte als freie, unbescholtene und zig-fach polizeilich überprüfte Bürger nicht einfach so aufgeben wollen? Weil Sie und einige wenige andere Gutmenschen in diesem Staat dies so wollen?

Was würde wohl der Golfspieler sagen wenn Sie ihm vorschreiben wollten wie er seine Schläger zu verwenden hat? Ihm vorschreiben wollen daß er nur noch max. 3 Schläger besitzen darf und diese zentral im Golfclub lagern muß? Würden Sie das von ihm verlangen? Würden Sie die Golf-Regeln anzweifeln und diese vom Staat in ein Verordnungskorsett zwängen lassen? Würden Sie von ihm verlangen mindestens 18 Turniere im Jahr zu spielen ansonsten er seine Golf-Lizenz verliert? Ich glaube da denken Sie nicht mal im entferntesten dran. Und Golf ist doch auch Sport, oder Herr Lapos?

Nein, Herr Lapos, so läuft das nicht. Wenn ich der Golfspieler wäre würde ich die Diskussion mit Ihnen dazu auch verweigern. Aber als Sportschützen, Waffensammler, Jäger, sind wir gar nicht so. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Herrn Kudis und Herrn Woll, besuchen Sie die Herren mal im Schützenhaus und lassen Sie sich von Ihnen unseren Sport zeigen und erklären. Auch die Schwierigkeiten mit denen wir seit Winnenden leben müssen, verursacht ausschließlich von den Medien. Von Ihnen und Ihren Kollegen, Herr Lapos. Ich bin trotzdem sicher, die beiden Herren lassen sich was einfallen, daß es ein interessantes und schönes Treffen wird.

Und bitte, lassen Sie das Nachtreten sein. Nur um etwas zu schreiben, da fällt Ihnen doch sicherlich was besseres ein?

 Posted by at 15:25

Die Politiker „werden gegangen“, die Beamten bleiben.

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Okt 152009
 

In einem Interview mit dem DWJ  hat sich der (Noch? Immernoch?)-Innenstaatssekretär August Hanning ein paar Würmer aus der Nase ziehen lassen.

Es sieht nicht gut aus, denn Armatix bemüht sich nicht nur den Politikern ihre Schließsysteme schmackhaft zu machen, nein, es sieht so aus als ob die verantwortlichen Beamten auch ein Stück vom Kuchen abbekommen. Ist ja auch sinnvoll in Deutschland die Spitzenbeamten zu füttern, denn die bleiben ja nach einem Regierungswechsel trotzdem im Amt. Nicht so wie in den U.S.A., wo bei einem Regierungswechsel die komplette Administration mit entlassen wird um eventuellem Filz vorzubeugen. Ich finde das U.S.-System irgendwie besser.

 Posted by at 09:31
Okt 072009
 

Tja, das ist so eine Sache. Sicher ist Fußball ein Sport, ohne Zweifel. Aber ist er auch sicher? Mehrere hundert Schwerverletzte und auch Tote jedes Jahr alleine in Deutschland – nein, Fußball ist kein sicherer Sport. Fußball belastet die Solidargemeinschaft der Steuerzahler und Kranken/Rentenversicherten jährlich mit mehreren hundert Millionen Euro, die Fehlzeiten der verletzen Kicker in Ihren Betrieben (auch Lohnfortzahlungen)  noch gar nicht eingerechnet.

Das wissen die Fußballer aber auch. Deshalb ist es vor diesem Hintergrund schon etwas seltsam, daß der VfB Stuttgart am kommenden Samstag, 10.10.2009 ein Benefizspiel zugunsten des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden bestreiten will. Solche Dummköpfe.

Ich würde es ja verstehen, wenn das Geld den Hinterbliebenen des Attentats zukommen würde, aber nein, der VfB Stuttgart unterstützt damit exakt 2 Personen die von diesem Geld ausschließlich Ihren Lebensunterhalt mangels anderer Einkünfte aus vernünftiger und geregelter Arbeit bestreiten. Vermutlich werden auch diverse Hobbies wie z.B. teure Oldtimer damit finanziert.

Soll das jetzt die erste Halbzeit Fußballer gegen Legalwaffenbesitzer sein? Zur Erinnerung: Das Aktionsbündnis verfolgt mit Unterstützung der IANSA das Ziel, jeglichen privaten Waffenbesitz in Deutschland abzuschaffen, was ja das Ende unseres Sports und Hobbys bedeuten würde. Ob die GEZ-finanzierten und sponsorgefütterten Fußballer wohl begeistert wären wenn wir eine Organisation zur Abschaffung des Fußballs gründen würden?

Nein, ich will jetzt nicht dazu aufrufen den Fußball zu boykottieren, ganz gewiss (noch) nicht. Aber darüber nachdenken kann man ja schon mal, oder?

 Posted by at 11:22
Okt 052009
 

Die Gewerkschaft der Polizei ist auch der Meinung, daß die unangekündigten Waffenkontrollen mal lieber nicht von 400€-Jobbern durchgeführt werden sollte:

Eberdingen.
Auf erhebliche Bedenken bei der Gewerkschaft der Polizei ist das Vorhaben des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg gestoßen, die Kontrolle privaten Waffenbesitzes an Mini-Jobber zu vergeben. Das Landratsamt hat fünf Stellen für Waffenkontrolleure ausgeschrieben, die nach den jüngst verschärften waffenrechtlichen Regelungen die ordnungsgemäße Unterbringung von Waffen bei Privatpersonen kontrollieren sollen. Für die Gewerkschaft der Polizei ist dies unmöglich. GdP-Landesvorsitzender Rüdiger Seidenspinner: „Das Ganze soll ein Mini-Job auf 400 Euro Basis sein, wobei die Anforderungen kein Wort von einer Sicherheitsüberprüfung der Bewerber sagen.

 Posted by at 17:57
Okt 042009
 

Immer mehr Psychiater sehen spezielle Psychopharmaka als auslösenden Faktor für überschäumende Gewalt bei psychisch kranken Jugendlichen. Alle Schulattentäter der Vergangenheit hatten eines gemeinsam: Sie wurden mit diesen Medikamenten behandelt. Ein Chefarzt packt aus. Teil 1   Teil 2

Wann kommen unsere von der Arzneimittellobby fettgestopften Politiker mal auf die Idee andere Hintergründe zu beleuchten, nicht immer nur die Waffen? Naja, wes Brot ich fress‘ des Lied ich sing…….

 Posted by at 10:29
Okt 012009
 

Jobbörse-Klick. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (Haupt und Personalamt)  sucht 5 (fünf) Waffenkontrolleure. Diese sollen dann im Nebenerwerb/Minijob auf 400-Euro-Basis die Waffenbesitzer (natürlich nur die mit gemeldeten Waffen) schikanieren. Wird wohl nicht die einzige Behörde bleiben die auf diesem Wege nach Personal sucht.

Das gewünschte Mitarbeiterprofil:

 die Wahrnehmung von Kontrollpflichten gemäß § 36 Abs. 3 Waffengesetz (WaffG),
 die stichprobenartige Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen bei den Waffenbesitzern,
 die Durchführung von Prüfungen hinsichtlich der ordnungsgemäßen Aufbewahrung von Waffen und Munition in den Räumlichkeiten der Waffenbesitzer sowie die Anforderung von entsprechenden Nachweisen.

Es handelt sich um Tätigkeiten,

 die das Vorliegen von waffenrechtlichen Grundkenntnissen bedingen,
 für die ein sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen im Umgang mit den Waffenbesitzern notwendig ist,
 die das Vorhandensein von Sensibilität hinsichtlich der Durchführung der Vor-Ort-Kontrollen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten erfordern,
 für deren Erledigung es notwendig ist, die EDV-Kenntnisse in den einschlägigen MS-Office-Programmen zu beherrschen,
 die die Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung bedingen,
 für die Organisationstalent, Flexibilität und die Fähigkeit zu selbstständigem, eigenverantwortlichem Handeln innerhalb des Verantwortungsbereichs notwendig ist,
 für die der Führerschein der Klasse B, sowie die Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des privateigenen Kraftfahrzeugs gegen Kostenerstattung Voraussetzung ist,
 die zeitliche Flexibilität und die Bereitschaft erfordern, auch außerhalb der Standarddienstzeiten zu arbeiten.

Mal schauen was dabei rauskommt. Bezahlen müßen wir die Besuche dieser Herrschaften in Zukunft ja selbst. Eine Gebührenordnung dafür soll schon erstellt sein, munkelt man zumindest in Baden-Württemberg.

 Posted by at 20:47
Okt 012009
 

Also nochmal von vorne, der besseren Verständlichkeit wegen:

Heute, am 01.10.2009 tritt in Stuttgart eine Kommission zusammen, um Experten zu den Attentaten von Winnenden und Eislingen anzuhören. Hier die Tagesordnung. Diese Kommission hat sich zur Aufgabe gemacht Lösungen zu entwickeln um zukünftige Schulmassaker zu verhindern, was ja sinnvoll und wünschenswert ist.

Die Gründung des Ausschusses  (hier die Mitglieder) hat nebenbei folgenden Zweck:

Beim Thema „Zugang zu Waffen“ sollen insbesondere
– Kontrollmöglichkeit und Sanktionierung hiervon betroffener geltender Gesetze
– Verschärfung der Aufbewahrungsvorschriften von Waffen und Munition in Privaträumen
– Umfassende bzw. waffentypspezifische Beschränkungen des legalen Zugangs zu Waffen und Munition z. B. bei Sportschützen
– Eindämmung illegalen Waffenbesitzes
– Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Registrierung von Waffen in Privatbesitz
behandelt werden.

Die  Anhörungen des Sonderausschusses finden an folgenden Terminen statt:
· am 1. Oktober, zum Thema „Zugang zu Waffen“,
· am 19. Oktober, zum Thema „Gewaltdarstellung in Medien, u. a. in Computerspielen“,
· am 22. Oktober, zum Thema „Sicherheitsmaßnahmen an Schulen“,
· am 11. November, zum Thema „Stärkung des Erziehungsauftrags der Eltern“.

Anschließend wird der Sonderausschuss des Landtags von Baden-Württemberg die in den Anhörungen gewonnenen Erkenntnisse auswerten und bis zum Jahresende seine Empfehlungen formulieren.

In diesem Zusammenhang ist es schon etwas verwunderlich, daß gestern, 30.09.2009, eine Pressemitteilung lanciert wurde, die dieses Schriftstück (Stand 25.09.2009!!) zum Inhalt hat. Ob das ein Versehen oder Absicht war, keine Ahnung. Ein Versehen könnte ich gut verstehen, eine Absicht dahinter nicht erkennen. Sollte aber eventuell doch eine dahinterstecken?

In jedem Fall ist es aber eine Riesenschweinerei was da abgezogen wird. Die Öffentlichkeit sowie wir Legalwaffenbesitzer werden belogen und betrogen, auf gut Deutsch: Verarscht!

Wie kann es angehen, daß eine Kommission zur Erarbeitung von Vorschlägen noch bis Mitte November tagt, heute Herr Kohlheim vom DSB und Herr Heubrock nach Stuttgart fahren um ihre Stellungnahmen als Sachverständige abzugeben, das Ergebnis dieser Kommission aber schon am 25.09.2009 feststeht? Hier werden doch ganz klar vorgefasste (von wem wohl?) Meinungen verbreitet, was die Sachverständigen dazu zu sagen haben interessiert absolut niemanden! Das ist ein starkes Stück! Die ganze Kommission (was das kostet) nur ein Schauspiel, großes Kino, wie in der DDR , alles arrangiert. Man kann den Politikern doch nichts mehr glauben, oder?

Ab Seite 39 des Berichts wird sich über den Punkt 5, „Waffen“, ausgelassen. Nach viel Blabla und den gewohnten Lügen zu den Vorgängen von Winnenden wird ab Seite 46 die Katze aus dem Sack gelassen. Punkt 39-47 sind einfach der Hammer. Ich will aber nicht verhehlen, daß gerade auch zum Thema „Presse“ viele gute Ansätze genannt werden.

Zum Glück haben wir bei der Bundestagswahl richtig gewählt. Die Chancen, daß dieser Schwachsinn Gesetz wird, dürften vorerst nicht sehr groß sein. Wir müßen aber aufpassen, daß diese Vorschläge sich nicht in einigen Köpfen festzementieren.

Deshalb: Speichert euch diesen Bericht hier ab! Leitet den Link an alle euch bekannten Legalwaffenbesitzer und Politiker, Zeitungen und Fernsehstationen weiter! Wehrt euch dagegen, daß Ihr von der eigenen Regierung belogen werdet! Was hier herausgekommen ist, ist nur die Spitze des Eisberges. Wo und wie wir sonst noch von der herrschenden Kaste belogen werden kann sich kein normal denkender Mensch vorstellen. Das ist für mich seit heute Fakt!

 Posted by at 10:27
Sep 302009
 

Es scheint sich herauszukristallisieren, das wir Legalwaffenbesitzer sowie die Bevölkerung in Deutschland und weltweit von unseren Politikern -hier speziell die Landesregierung Baden-Württemberg- belogen und betrogen werden. Wie ich darauf komme?

Nun, dem SWR wurde von der Regierung eine Pressemitteilung lanciert, wie hier geschrieben. Jetzt scheint es so zu sein, daß den Jungs dabei ein Fehler passiert ist. Wie kann es sonst sein, daß schon heute Ergebnisse einer öffentlichen Anhörung gedruckt werden, deren Kommission erst morgen zusammentritt?

Seltsam, seltsam.

Ob wir mit „Winnenden“ wohl auch so angelogen und betrogen wurden?

Edit: Auch das DWJ berichtet.

 Posted by at 12:48
Sep 302009
 

Als erstes möchte ich mich bei allen Lesern entschuldigen daß ich meine gestrige Meldung mehrfach selbst zensiert habe. Was bin ich für ein Dummkopf.  Alle Schimpfwörter mit denen ich die Politiker bedacht hatte und welche ich geändert habe treffen natürlich und ganz selbstverständlich unverändert zu. Warum?

Die „Expertenkommission zum Amoklauf von Winnenden und Wendlingen“ der baden-württembergischen Landesregierung hat ihren Abschlußbericht von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) vorstellen lassen. Dies berichtet der SWR.

Dort steht geschrieben:

Änderung des Waffenrechts: Die Verfügbarkeit von Waffen ist nach Erkenntnis der Expertenkommission ein erheblicher Risikofaktor für Amoktaten. Eingeschränkt werden soll die Verfügbarkeit durch gebührenpflichtige Kontrollen bei Waffenbesitzern, die Anhebung der Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen von 18 auf 21 Jahren sowie eine Änderung der Sportordnung mit dem Ziel, auf den Gebrauch besonders gefährlicher Waffen zu verzichten.  Rech wies darauf hin, dass alle Waffenbesitzer von den Behörden bereits aufgefordert worden seien, einen Nachweis über die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen zu erbringen. Weitere Vorschläge der Kommission sind das Verbot von Killerspielen, die Alterskennzeichnung und Altersverifikationssysteme für Internetspiele und die Anhebung der Höchststrafe für Amokdrohungen von drei auf fünf Jahre.
Diese Schwachköpfe haben doch tatsächlich nicht kapiert, daß Waffen nicht das Problem sind, auch nicht die Verfügbarkeit von Waffen. Es ist der Mensch, der töten will. Und der nimmt auch ganz gerne mal einen Molotow-Cocktail oder ein Beil.

 Posted by at 11:35
Sep 292009
 

In Baden-Württemberg tagt am 01.10.2009 der „Sonderausschuß Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Jugendgefährdung und Jugendgewalt.“ Hier ist die Tagesordnung nachzulesen.

*selbstzensur*
Es wird doch tatsächlich nur und ausschließlich auf das „Problem“ Waffen gezielt, alle anderen Möglichkeiten weshalb Jugendliche gewalttätig werden nicht einmal nur angeschnitten. Als ob die Waffen an den sogenannten „Amokläufen“ (die in Wirklichkeit immer kaltblütig und lange vorher geplante Attentate sind) schuld wären.

Ein bischen zweifele ich am Willen der BaWü-Abgeordneten das Ganze objektiv zu sehen schon. Was bei dieser Sitzung herauskommen kann : Weitere Verbotsforderungen.

Allerdings können die gestellten Fragen -sofern sachlich richtig beantwortet- schon auch zur Erkenntnis beitragen, daß Waffen nicht das Problem sind. Hoffentlich trifft das die Abgeordneten nicht zu heftig……

 Posted by at 10:52
Sep 142009
 

Ich möchte voranfügen, daß diese Empfehlung meine persönliche Meinung ist, es muß sich niemand davon angesprochen fühlen oder danach handeln. Meine persönliche Meinung ist aber auch, daß jeder Legalwaffenbesitzer der nicht so wie unten empfohlen handelt, sich  wie das Schaf das seinen eigenen Schlächter selbst wählt verhält.

Ein Erklärungsversuch: Jede der zur Bundestagswahl angetretenen Parteien will immer nur „unser Bestes“ (aus uns herausholen). Weiterhin ist die Gier nach Macht und Geld besonders bei Politikern außergewöhnlich ausgeprägt. Dies gilt für alle Politiker jeglicher Couleur. Vor diesem Hintergrund muß eigentlich jedem klar sein, daß positive Wahlversprechen regelmäßig nicht eingehalten werden und insofern für den Wähler zur Meinungsbildung absolut wertlos sind.

Nachdem geklärt ist daß Politikerversprechen erstmal nichts taugen, ja, wen oder was wählen wir jetzt? Die lügen ja eh‘ alle? Nun, ich schlage vor wir orientieren uns an den Aussagen zu dem was uns interessiert, und hier ganz klar das Waffenrecht. Es mag sein, daß für so manchen andere Dinge wie die Wirtschaft, sein Job und seine Familie, sein Ein- und Auskommen auch wichtig sind, ja sogar wichtiger. Euch sage ich: Laßt alle Hoffnung fahren. In Deutschland stecken ein paar Räder im Dreck, und zwar so weit und so kräftig daß die Kiste aus eigener Kraft da nie mehr rauskommt. Was da auf uns zukommt kann durch Wahlen oder neue Politiker so oder so nicht mehr beeinflußt werden. Also: Zurück zum Waffenrecht.

Hier steht ganz klar fest: Die Grünen und die ihnen nahestehenden Piraten, die Linken (ehemals DDR-SED) sowie die SPD sind für uns absolut unwählbar. Deren Politikeraussagen, was sie uns nach gewonnener Wahl noch alles abnehmen wollen, sind da ganz eindeutig. Rot-Dunkelrot-Grün muß in jedem Fall verhindert werden, genauso eine Wiederauflage der großen Koalition Schwarz-Rot.

Bleiben ja noch ein paar andere Parteien. Man könnte jetzt Protestwählen und seine Häkchen bei irgendwelchen Bibeltreuen oder der NPD oder denjenigen die als „Sonstige“ bezeichnet werden machen. Schlechte Idee. Das sind Parteien die es niemals über die 5%-Hürde schaffen werden und somit ist unsere Stimme „für die Katz'“.

Um’s kurz zu machen: Die FDP ist die einzige Partei in Deutschland welche uns Legalwaffenbesitzer auch in Zukunft nicht weiter drangsalieren will, im Gegenteil, sie wollen evtl. sogar gewisse Änderungen der letzten Jahre zurücknehmen. Einfach mal auf diesen Seiten weiterblättern und alle Info’s lesen…..

Jetzt kommt mein taktischer Vorschlag: Man schaue zuerst, welcher Kandidat in seinem Wahlkreis die besten Chancen zu gewinnen hat. Hierzu ist es auch hilfreich, mal beim Bundeswahlleiter nachzuschlagen wie es das letzte Mal abgelaufen ist.

Hat der/die Kandidat/in von Rot/Dunkelrot/Grün gute Chancen auf eine (Wieder)Wahl dann: ERSTSTIMME CDU, ZWEITSTIMME FDP.

Hat der/die Kandidat/in von der CDU die Nase vorn dann: ERSTSTIMME FDP, ZWEITSTIMME FDP. Wenn es sich beim Unionskandidaten um einen „Wackler“ handelt, dann aber in jedem Fall ihm die Erststimme geben!

Und wo der/die FDP-Mann/Frau vorne ist gilt dasselbe wie oben bei der CDU:   ERSTSTIMME FDP, ZWEITSTIMME FDP.

Diese Empfehlungen gebe ich nicht weil ich der FDP so nahe stehe, nein, ganz gewiss nicht. Es handelt sich hierbei einfach nur um ein taktisches Mittel um die Interessen der Legalwaffenbesitzer weitestgehend zu schützen. Mit der FDP können wir selbstverständlich auch noch verlieren, mit den anderen haben wir auf jeden Fall schon verloren.

So, macht jetzt was Ihr wollt, ich mach‘ es auch! Aber bitte: Geht wählen! Wer nicht wählt gibt seine Stimme den Linken, wie im Saarland und in Thüringen bei den Landtagswahlen geschehen. Und das wollen wir doch nicht, daß diese Rattenfänger und Kommunisten durch dummen Zufall mit in die Regierung kommen, oder?

 

 Posted by at 16:58
Sep 142009
 

Nach dem kaltblütigen Mord an einem hilfsbereiten Mann in der Münchener U-Bahn und im Nachgang des geplanten Massakers von Winnenden hat die Bundesregierung nach bisher unbestätigten Quellen beschlossen solche Taten für die weitere Zukunft zuverlässig  zu verhindern.

So sollen an Frauen (ab 12 bis 79 Jahren) in Zukunft sogenannte GEZ (Gebärerlaubniszertifikat) und an Männer (ab 13 bis 106 Jahren) eine ZEK (Zeugungserlaubniskarte) ausgegeben werden, natürlich nur nach Ablegung einer vorherigen Prüfung. Diese Prüfung testet die Fähigkeit zur Aufzucht und Erziehung von Kindern nach verschiedenen Kriterien. Diese Kriterien bleiben aber geheim. Zuchtversuche ohne die notwendige Erlaubnis werden mit mindestens 3 Jahren Gefängnis bestraft.

Nach erfolgreicher Prüfung erhält man sein Zertifikat mit der Auflage, jeden Zuchtversuch unverzüglich einzutragen. Diese Eintragungen werden regelmäßig von der Behörde überprüft. Die Verwendung von Verhütungsmitteln ist kein legaler Zuchtversuch und wird ebenfalls bei Strafe untersagt. Den Quellen zufolge sollen Mitbürger mit Migrationshintergrund die Zuchterlaubnispapiere erst frühestens in der zweiten Generation erhalten.

Solange noch nicht alle Mitbürger nach den geheimen Kriterien geprüft sind werden Frauen zunächst so lange zuhause eingeschlossen bis sie nachweisen können vorerst nicht empfängnisbereit zu sein, z.B. durch Verschließen (mit Schloß) des Empfängnisorgans.  Männer können ihre vorläufige Zuchtunfähigkeit beweisen indem sie sich auf dem Amt mindestens  zweimals täglich unter Aufsicht der Zuchtflüssigkeit entleeren.

Angeblich sollen sich die Verantwortlichen aller Parteien über diese Maßnahmen einig sein, was mich etwas zweifeln läßt.

 Posted by at 14:23
Sep 122009
 

Uwe Bertsch macht’s vor wie’s geht: DWJ-Mitteilung, sehr lesenswert.

Er hat den Politikern und Funktionären mal so richtig klargemacht daß sie mit uns nicht weiter so wie bisher umspringen können. Die 1500 Teilnehmer sprechen ein deutliches Zeichen.

Das ist der richtige Weg, wer’s jetzt noch nicht glaubt ist einfach nur dumm. Geheimpolitik war gestern.

Die linksgerichtete Zeitung „Stuttgarter Nachrichten“ hat die Veranstaltung natürlich sofort ins lächerliche gezogen und in die dumpfe, rechte Ecke gerückt, war ja von so einem Käseblatt nicht anders zu erwarten. Seite 1  Seite 2  Seite 3

 Posted by at 11:36
Sep 092009
 

Das Landratsamt Heidenheim hat einen Schützen mit diesem Schreiben aufgefordert seine Bedürfnisse nachzuweisen. Und zwar rückwirkend und für alle seine Waffen und Wechselsysteme. Sonst würde er seine neue (rechtmäßig auf gelbe WBK erworbene) Waffe nicht eingetragen bekommen.

Davon abgesehen daß es sich hier eindeutig um Nötigung handelt ist die Forderung ansich ebenfalls rechtswidrig und von keinem Gesetzestext der Bundesrepublik Deutschland gedeckt.

Wie das früher in der DDR war ist mir nicht bekannt, vielleicht hofft aber der Sachbearbeiter des LRA Heidenheim ja auf eine Rückkehr derselben? Es ist ja bekannt, daß Dummheit eine Voraussetzung ist um in solchen Systemen  Karriere zu machen.

Ich bin mal gespannt ob man erfährt wie das ausging…….

 Posted by at 14:12
Sep 012009
 

Das Deutsche Waffenjournal DWJ hat Informationen, daß in Baden-Württemberg im Oktober konzertierte Aufbewahrungskontrollen  durchgeführt werden sollen. Diese sollen auch pressemäßig aufgearbeitetet werden.

Andere Bundesländer könnten sich dem ohne weiteres anschließen.

Die Väter des Grundgesetzes würden sich ob dieser Verbiegung im Grabe umdrehen….

 Posted by at 11:12
Aug 312009
 

Tja, sowas kommt von sowas. Wenn fast die Hälfte der wahlberechtigten Einwohner eines Bundeslandes nicht zum Wählen geht, dann bekommen halt die linken Rattenfänger der SED die Stimmen. So geschehen in Thüringen und im Saarland. Es haben halt zuviele den Wahlversprechen der SED von einem „Sozialstaat“ a la DDR geglaubt. Um welches Klientel es sich hier wohl handelt?

Bei der kommenden Bundestagswahl könnte das genauso geschehen. Die Gefahr einer Rot-Dunkelroten Regierung aus SPD/Linke(SED/PDS) und den Grünen ist noch nicht gebannt! Es hat sich ganz deutlich gezeigt, daß die Nichtwähler der Linken/SED zu Ihrem Wahlerfolg verholfen haben.

Gottseidank konnte aber die FDP in allen Ländern gewaltig zulegen. Dies zeigt, daß doch einige aufgewacht sind und Ihr Wahlrecht für sich persönlich zur Pflicht gemacht haben.

Unsere Pflicht als Legalwaffenbesitzer ist jetzt: Zur Bundestagswahl gehen und wählen! Andere potentielle Nichtwähler aufzufordern das auch zu tun! Nur so können wir unser Hobby auch in Zukunft weiterhin ausüben. Wie der Waffenbesitzer wählen sollte: Das muß jeder für sich entscheiden, Empfehlungen gab es ja von mir schon genug. Ich werde trotzdem demnächst eine Strategie vorschlagen.

Es muß sich halt jeder selbst fragen, ob er in Zukunft in der Matrix DDR 2.0 reloaded leben will oder doch lieber frei und liberal.

 Posted by at 11:37
Aug 192009
 

Die evangelische Kirche mischt sich jetzt in die Politik ein…..

Aber sehen Sie selbst, das DWJ hat einen Bericht verfasst.  Ich sag‘ da nur: „Schuster, bleib bei Deinen Leisten!“ Wer evangelischer Legalwaffenbesitzer ist sollte doch mal über Konsequenzen nachdenken, zumindest aber die Landeskirche anschreiben und seinen Unmut kund tun.

Hier ist das Anschreiben an die Kirchengemeinden nachzulesen. Es strotzt nur so von Unwahrheiten und dummen Formulierungen. Daran ist ganz klar zu erkennen, daß dieses Pamphlet aus der Feder der Aktionsbündnisorganisatoren stammt. Daß sich die evangelische Landeskirche Baden auf so etwas einläßt ist schon ein starkes Stück und zeugt von großer Dummheit der Verantwortlichen.

Wäre ich evangelisch – ich würde sofort aus diesem Verein austreten.

 Posted by at 22:36
Aug 182009
 

Das Regierungspräsidium Karlsruhe fordert anscheinend die ersten Besitzer von 4mm-Waffen auf ein Bedürfnis nachzuweisen, bzw. die Waffen zur Vernichtung abzugeben. Wenn es sich bei diesen Waffen um umgebaute Originale handelt werden diese seit dem neuen WaffG 2008 bedürfnismäßig wie die Originalwaffe behandelt. Nach altem Waffenrecht waren diese Waffen bedürfnisfrei zu erwerben. Eine Besitzstandwahrungsregelung wird bei diesen ungefährlichen Kapselschießern anscheinend nicht angewandt. Mal sehen, wie sich’s weiter entwickelt…..

 Posted by at 13:54
Jul 132009
 

Die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. teilt mit:                                                                                                                                                                                              Waffengesetz verschärft

Das als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verschärfte Waffenrecht tritt in Kraft. Der Bundesrat stimmte am 10.07.2009 der Gesetzesänderung zu. In einer Entschließung forderten einige Verhandlungsführer der Länder, hier in der Hauptsache Baden-Württemberg, das sportliche Schießen mit großkalibrigen Waffen generell auf den Prüfstand zu stellen. Um das neue Waffenrecht noch vor der Sommerpause beschließen zu können, waren die neuen Bestimmungen an eine Änderungen des Sprengstoffgesetzes angehängt worden.

Nach dem neuen Recht müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren (bisher Bußgeld, jetzt Gefängnis bis ein Jahr). Für Besitzer von illegalen Waffen wird eine bis Jahresende befristete Amnestieregelung eingeführt, damit sie ihre Waffen zurückgeben können, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Zudem soll bis 2012 ein nationales Waffenregister aufgebaut werden. Derzeit gibt es rund 570 Waffenerlaubnisbehörden in Deutschland. Die Altersgrenze, ab der Jugendliche mit Großkaliberwaffen schießen dürfen, steigt von 14 auf 18 Jahre. Ferner wird das Bundesinnenministerium ermächtigt, per Verordnung zusätzliche technische Sicherungssysteme (z.B. Biometrie) für Waffen und Munition vorzuschreiben.

Das ursprüngliche geplante Verbot des Paintball-Spiels, bei dem sich Erwachsene mit Farbkugeln beschießen, war aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen worden. In einer Entschließung fordert der Bundesrat, kampfmäßiges Westernschießen zu verbieten. Sportordnungen, die dies erlaubten, sollten widerrufen werden. Diese Sportart kommt aus den USA. Nach den Regeln der 1976 gegründeten International Practical Shooting Confederation (IPSC) wird mit Kurzwaffen in schneller Folge auch auf bewegliche Ziele geschossen.

In einer Entschließung vom 10.07.2009 spricht  sich der Bundesrat  jedoch dafür aus, im Dialog mit den Schießsportverbänden zu überlegen, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden kann. Außerdem ist er der Ansicht, dass die Genehmigung von Sportordnungen der Schießsportverbände nur noch im Einvernehmen mit den Ländern erfolgen darf.

Weitere Informationen:
http://www.visier.de/
http://www.dwj.de/

 Posted by at 21:43
Jun 272009
 

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat einen Antrag an den Bundesrat gestellt, das Schießen mit Großkalibrigen Kurzwaffen weiter einzuschränken! So soll unter anderen Kröten die wir zusätzlich schlucken sollen jetzt doch noch auch das IPSC-Schießen sowie das Paintball-Spiel verboten werden! Die Sportordnungen der Verbände sollen widerrufen werden.

Zur Erinnerung: Am 18. Juni 2009 hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken (einzige Gegenstimmen: FDP!) die Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Bei Legalwaffen.de kann man das Protokoll nachlesen. Übrigens eine tolle Lektüre für Leute die mal so richtig Ihre Meinung über bekiffte Politiker bestätigt haben möchten. Man muß nur die Wortbeiträge der Grünen und Linken lesen, perfektes Kino! Noch besser war es live im Parlamentsfernsehen. Beim Deutschen Schützenbund kann man auch alles nochmal in Reihenfolge durchlesen.

Wenn das jetzt zusätzlich kommt, dann Gute Nacht Schießsport in Deutschland! Das Ganze geht auf ein Komplettverbot des Großkaliberschießens hinaus.

 Posted by at 18:00
Jun 182009
 

Na, das paßt doch wieder mal ins Bild: „Laut Tagesordnung debattiert der Bundestag heute bis tief in die Nacht. Tatsächlich machen viele Abgeordnete früher Feierabend und lassen ihre Reden nur abheften. So wird auch bei einem sehr umstrittenen Gesetzesprojekt verfahren. Experten bezweifeln, dass ein Beschluss dazu verfassungsgemäß wäre.“

So die Berliner Morgenpost. Auch hier in der Welt.  Mal sehen, ob sie’s mit dem Sprengstoff/Waffengesetz auch so machen.

 Posted by at 12:08
Jun 182009
 

Der Crailsheimer Oberbürgermeister Andreas Raab bezog gestern gegenüber dem HT erstmals Stellung zu dieser Affäre – die in seinen Augen gar keine ist: „So was kann halt mal passieren – da kamen bei einem ansonsten sehr zuverlässigen Mitarbeiter nur einmal ein paar dumme Zufälle zusammen.“ Praxis sei es jedenfalls nicht gewesen, das Zahlenschloss aus Bequemlichkeit nicht zu verstellen: „Das war Routine, den Code zu verdrehen.“Für den Mitarbeiter und den vorgesetzten Leiter des Ordnungsamtes werde der Fall jedenfalls keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen oder sonstige Folgen haben, wie Andreas Raab dem HT sagte: „Deswegen reißt man doch niemand den Kopf herunter – das ist allenfalls eine leichte Fahrlässigkeit. Und das Offenlassen eines Tresors ist doch wohl auch nicht strafbar“, wie das Stadtoberhaupt gegenüber dem HT sagte. Wenn im Rathaus etwas Gravierendes passiere, dann „trage ich hier die Verantwortung für den Laden und sonst niemand“.“So zu lesen in der Südwestpresse.  Hier auch ein Kommentar des DWJ.

Diese Aussagen des Bürgermeisters sind gelinde gesagt ein Riesenskandal. Heute will man uns staatlich geprüften und überprüften Legalwaffenbesitzern „in den Colt pissen“ und die Aufbewahrungsvorschriften verschärfen, Verstöße sogar strafbewehren, und dieser Bürgermeister erdreistet sich zu sagen, „So was kann halt mal passieren“ ?? Was ist denn, wenn genau diese Waffen für eine Straftat, vielleicht sogar ein Massaker verwendet werden?

Ob sich jetzt der Vater von Tim K. auch keine Sorgen machen muß und seine Zuverlässigkeit behält?

Wobei – von unserer Seite aus betrachtet sollte soviel Gelassenheit wie der Bürgermeister aufbringt doch auch uns Legalwaffenbesitzern entgegengebracht werden, oder? Vielleicht erreicht diese Nachricht ja auch noch rechtzeitig unsere Damen und Herren Gesetzesmacher in Berlin und verursacht dort einen Anfall von Nachdenklichkeit?

 Posted by at 11:45
Jun 172009
 

oder doch nicht? Hier die Vorschläge des Innenausschusses. Mal sehen, was die Abgeordneten morgen abend daraus machen.

Was die CDU will steht hier. 

Die „Sachverständigen“ (ich bin übrigens Sachverständiger für Urologie, ich gehe fünf mal täglich pinkeln)  Bannenberg, Carstensen, Grafe, Hövelmann haben den Ausschuß bewußt belogen und betrogen. Der Demagoge Grafe wurde vom Ausschußvorsitzenden Edathy dreimal ermahnt seine Beleidigungen des Gremiums sein zu lassen. Beinahe wäre er hinausgeflogen. Die Argumente des besten Mannes vor Ort, Herrn Hofius, fanden ob dieser Lügen leider kaum Gehör.

Auch Herrn Kohlheim hat man wohl überhört, Herr Hermann war wie befürchtet ziemlich auf CDU-Linie.

Donnerstagabend wissen wir mehr!

 Posted by at 15:46
Jun 152009
 

Die linksradikale Populistin Prof. Dr. Britta Bannenberg, Unterstützerin des AB Winnenden,  hat Ihre Stellungnahme  als sogenannte „Sachverständige“ zur Anhörung (heute Nachmittag 15:00h)  ebenfalls veröffentlicht. Einen Richter würde man anhand der rein subjektiven Beurteilung sofort wegen Befangenheit ablehnen. Sie hetzt unverblümt gegen den legalen Waffenbesitz und stellt schwachsinnige politische Forderungen auf, welche ihr als Anscheinssachverständige überhaupt nicht zustehen.

Schau’n wir mal, wie sie damit im Ausschuß ankommt…………

 Posted by at 13:08
Jun 152009
 

Im Parlamentsfernsehen wird die öffentliche Anhörung des Innenausschusses zur Änderung des Waffengesetzes von 15:00-18:00h  live übertragen. Einfach mal reinschauen und sich sein eigenes Bild machen.

Die ARD sendet um 21:45h beim Format Report München eine Reportage zum Thema „Nutzlose Waffengesetze“

Der MDR hat zu guter Letzt um 22:05h bei „Fakt ist“eine Sendung mit dem Thema „Tödliches Vergnügen?“ im Angebot.

Zumindest die ARD-Sendung sollte sehr interessant für uns sein, also den Videorecorder programmieren!

Lesenswert und passend dazu die heutigen „Querschüsse“ von Georg Zakrajsek: Österreichisches.

 Posted by at 09:26
Jun 152009
 

Der Staat fängt an, den Zugriff auf das Internet zu zensieren.“ Die PC-Welt hat eine praktische Anleitung erstellt um die Zensur zu umgehen.

„Fünf große deutsche Internet-Provider verpflichteten sich am 17. April 2009 freiwillig dazu, gemäß einer täglich aktualisierten Liste des Bundeskriminalamtes (BKA) eine Internetsperre für strafbare Inhalte einzurichten. Das Problem: Was darunter fällt, bestimmt das BKA allein. Es sind keine richterlichen oder parlamentarischen Kontrollen vorgesehen. In einem zweiten Schritt soll die Internetsperre für alle Provider per Gesetz bindend werden. Dabei sollen die Provider auch speichern, wer versucht hat, auf die verbotenen Adressen zuzugreifen. Wer unbeabsichtigt über eine maskierte Adresse, zum Beispiel per TinyURL, auf eine gesperrte Adresse weitergeleitet wird, könnte so völlig unschuldig ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten.“ 

 Posted by at 08:37
Jun 112009
 

Der Bayerische Rundfunk (für was bezahlen wir eigentlich GEZ-Gebühren?) hetzt gegen den Neubau eines Luftgewehr-Schießstandes unter einer Schule. Berufshetzter Christian Pfeiffer kommt zu Wort, auch der bayerische Kultusminister Spänle outet sich als Berufsbetroffener. Diese PC kann einen einfach nur anwidern. Hier der Film. Auf Mittwoch klicken, „Kontrovers“ auswählen, ab ca. 6:38 Min. geht’s los.

 Posted by at 09:24
Jun 092009
 

…….ich habe euch was mitgebracht. Der Deutschlandfunk hat recherchiert, daß die Angst vor Terror in Deutschland von der Regierung und den Geheimdiensten geschürt wird. Eine reale Terrorgefahr scheint nicht vorhanden zu sein, obwohl IM Schäuble das in jüngster Zeit wieder gerne behauptet.

Jetzt frage ich mich, weshalb Innenminister Schäuble schon immer so vehement den Einsatz der Bundeswehr im Innern fordert. Auf wen sollen die dann wohl schießen, wenn nicht auf die nicht vorhandenen Terroristen? Warum will er die braven und immer wieder polizeilich überprüften Waffenbesitzer so nach und nach entwaffnen? Vor was haben unsere Regierungssimulanten wirklich Angst? Und was hat das Ganze mit der Finanzkrise zu tun? Fragen über Fragen……….

Der Mitschnitt der Sendung kann hier angehört werden.

 Posted by at 22:33
Jun 092009
 

Die 100. Sitzung des Innenausschusses findet statt am:
Montag, dem 15.06.2009, von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

T a g e s o r d n u n g
Öffentliche Anhörung von Sachverständigen zur „Änderung des Waffenrechts“

Und jetzt zur Falle:

Die sogenannten „Sachverständigen“ sind bis auf zwei Ausnahmen keine! Es handelt sich zum Teil um Unterstützer des Aktionsbündnisses „Amoklauf Winnenden“, diese fordern eine Abschaffung des privaten Waffenbesitzes in Deutschland!

  • Prof. Dr. Britta Bannenberg: „Im Bewusstsein der Vorläufigkeit der Auswertung fallen bislang bei acht ausgewählten Fällen verschiedene Umstände auf: Die Verfügbarkeit
    von Schusswaffen ist ein sehr hoher Risikofaktor. Die Waffen gehören in der Regel Vätern oder männlichen Verwandten, sind unzureichend gesichert und werden gemeinsam mit der Munition gelagert. Zudem zeigen die jungen Täter über Jahre eine ausgeprägte
    Affinität zu Waffen und Militärinhalten. Auch andere Tatmittel (Sprengmittel, Rauchbomben, Macheten und Messer) üben eine Faszination aus und finden sich zahlreich in den Zimmern der Jungen. Die Schwere der Verletzungen wird erheblich von der Verwendung scharfer und durchschlagskräftiger Waffen bestimmt. Zudem verfügen
    die Täter zum Teil über enorme Treffsicherheit, was die Frage der Einübung durch scharfe Waffen wie auch durch bestimmte Computerspiele
    aufwirft. Die Beziehung zum Vater scheint in einigen Fällen allein über den Umgang mit Waffen bestimmt zu sein. Auffällig ist die Ambivalenz der Verherrlichung von Waffen und Militaria (auch etwa durch Spielen mit Airsoft-Waffen im Wald) und körperlicher Untrainiertheit sowie Angst vor körperlicher Anstrengung und Auseinandersetzung.
    Schwarze Kleidung mit Rächerfiguren (Stichwort Matrix) weisen auf Nachahmung von oder Identifikation mit fiktiven Helden, aber auch etwa auf andere Amokläufe (Columbine) hin. Ebenso zeigt sich eine intensive Beschäftigung mit Videofilmen und Computerspielen mit gewaltrelevanten Inhalten.“ Frau Bannenberg ist also eine Gegnerin privaten Waffenbesitzes.
  • Bernd Carstensen, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Berlin. Er ist kein Sachverständiger, nur Sprecher, stellvertr. Voritzender. Diese Gewerkschaft ist in der Vergangenheit äußerst unangenehm durch Forderungen nach dem Verbot des privaten Waffenbesitzes aufgefallen.
  • Dr. Dieter Deuschle  Rechtsanwalt, Landesjägermeister.  Kann hoffentlich in unserem Sinne argumentieren.Oder auch nicht wirklich….
  • Roman Grafe Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“, ABSOLUTER, UNEINSICHTIGER WAFFENGEGNER! Hier seine Stellungnahme.
  • Joachim Herrmann Bayerischer Staatsminister des Innern. Scheint einsichtig zu sein, wird aber wohl dem CSU/CDU Fraktionszwang pro Verschärfung unterliegen, schade.
  • Holger Hövelmann Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt. Will härteres Waffenrecht!
  • Rainer Hofius Oberstaatsanwalt, Mainz.  Recht positive Stellungnahme.
  • Jürgen Kohlheim Vizepräsident Deutscher Schützenbund e. V.   Hier seine Stellungnahme, allerdings etwas sehr DSB-lastig, ist auch schon durch negative Äußerungen gegenüber den anderen Verbänden aufgefallen.

Für uns gesetztestreue Legalwaffenbesitzer scheint sich ein ähnliches Szenario aufzutun wie seinerzeit bei der Messeraffäre. Es wird schon seinen Grund haben, weshalb die Regierung eine Sachverständigenrunde, bestehend aus überwiegend Waffengegnern (die Krankheit dieser Leute nennt sich übrigens Hoplophobie) , einberuft um über die Gesetztesänderung zu diskutieren……  Honi soit qui mal y pense…..

Mal sehen, was da bei rumkommt.

 Posted by at 13:43
Jun 082009
 

Das DWJ hat der aktuellen Ausgabe eine Sonderbeilage zur aktuellen Waffenrechtsverschärfung beigelegt.

Dieses Heftchen ist meiner Meinung nach prädestiniert um es den Kollegen am Stammtisch zu zeigen und die mal „aufzuwecken“. Viel zu viele sind noch der Meinung: „Es wird schon nicht so schlimm kommen“, „Mir kann ja nichts passieren“ usw.  Nehmen Sie diese Argumentationshilfe und „hauen Sie sie denen um die Ohren“.

Dieses Druckwerk ist eine erstklassige Diskussionsgrundlage und kann auch unterstützend zur Wahlentscheidung beitragen!

Also: Wer die Ausgabe 07/2009 nicht als Abonnent bekommt, bitte ab 10. Juni zum Zeitschriftenhandel gehen und dort kaufen! Es ist halt wesentlich einfacher etwas gedrucktes in Händen zu halten als immer den Computer mit sich herumschleppen zu müssen, oder?

Ich denke, daß auch in der kommenden VISIER-Ausgabe einiges zu diesem Thema kommen wird!

 Posted by at 14:38
Jun 082009
 

mit Knirschen im Gebälk‘ gab es bei der Europawahl am Sonntag. Die große Koalition wurde kräftig abgewatscht und ist jetzt am Jammern ob der Mißverständnisse zwischen Politik und Wähler. Mein Mitleid hält sich in Grenzen……

Sehr positiv zu werten ist das Abschneiden der FDP! Wir unbescholtene Waffenbesitzer haben sicherlich kräftig daran mitgewirkt. Danke dafür! Wir dürfen aber jetzt nicht mit unseren Aktivitäten nachlassen, bereits am 18. Juni will der Bundestag die Gesetzesänderung beschließen. Bitte schreiben Sie noch vorher Ihre Abgeordneten an und informieren Sie diese über die Unsinnigkeit der geplanten Änderungen! Teilen Sie Ihnen auch mit, daß Sie sich eine Beschneidung Ihrer (Grund)Rechte nicht gefallen lassen und daß Sie auch bei der Bundestagswahl Ihre Wahlentscheidung von den Aussagen (siehe unten) der Parteien abhängig machen.

 Posted by at 13:43
Jun 052009
 

In wenigen Stunden müßen Sie eine Entscheidung treffen: Gehe ich wählen oder nicht?

Ich empfehle Ihnen: Gehen Sie wählen! Es ist die einzige demokratische Möglichkeit uns gegen die Bevormundung von oben im Vorfeld zu wehren. Natürlich müßen Sie auch wissen, wen Sie wählen möchten oder können. Dazu kann ich vielleicht eine kleine Hilfestellung geben. Glauben Sie nicht, daß die Europawahl oder die Kommunalwahlen kein Signal für die Parteien setzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Wahlen am Wochenende werden von den Parteien sehr wohl beachtet werden!

Für uns als gesetzestreue Bürger, als Legalwaffenbesitzer, gibt es nicht viele Möglichkeiten unsere Stimme zu platzieren, das können Sie mir glauben. Hier finden Sie die Aussagen der Parteien zum Thema privater, legaler Waffenbesitz:

Die SPD-Bundestagsfraktion wird zur Waffenrechtsänderung ein Bündel von Maßnahmen vorschlagen, das den Waffenmissbrauch effektiv eindämmen soll. Hierzu gehören:
– Das Verbot großkalibriger Waffen im Schießsport.
– Die obligatorische Einführung biometrischer Sicherungssysteme für
großkalibrige Waffen und Waffenschränke.
– Unangemeldete Kontrollen legaler Waffenbesitzer durch Einschränkung der Unverletzlichkeit der Wohnung
– Laufende Überprüfung des Bedürfnisses und Einzug der WBK bei Bedürfniswegfall,  Änderung des Bedürfnisprinzips, die    gelbe WBK und der Jugendjagdschein werden wegfallen.

Gabriele Fograscher (SPD):
„Das Verbot von großkalibrigen Waffen, vor allem Kurzwaffen, im Schießsport halten wir für eine Maßnahme zur Eindämmung der Anzahl besonders gefährlicher Waffen…. Es gibt auch kein gesellschaftlich anerkanntes Bedürfnis, mit großkalibrigen Waffen … Sport zu betreiben…
Die Entwicklung technischer Sicherungssysteme für Waffen hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht…. elektronisch, mechanisch und biometrisch…
Die Kosten hierfür halten sich inzwischen in einem überschaubaren Rahmen. Eine so erreichte Schussunfähigkeit der Waffe bietet das größte Maß an Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff.“

Die SPD ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Grünen-Chefin Claudia Roth
„In Deutschland befinden sich rund sieben Millionen gefährliche Schusswaffen legal in privater Hand. Bei dieser Zahl kann die Forderung nach Winnenden nur lauten:
Abrüstung und Entwaffnung.“

Silke Stokar von Neuforn (Grüne)
„Ich möchte… deutlich machen, dass wir uns mit ein paar Placebos… oder irgendwelchen biometrischen Schlössern – nicht zufrieden geben werden…
Wir werden alle Initiativen, die sich derzeit bilden fördern und unterstützen, weil das Ziel eine Entwaffnung in der Bevölkerung sein muss.
… die Überbewaffnung in Privatwohnungen abbauen. Über nichts anderes werden wir mit Ihnen diskutieren.“

Hans Christian Stroebele (Grüne)
„Auch ich bin dagegen, dass in Haushalten scharfe Waffen mit Munition vorrätig sind.“

Auszug aus dem Antrag der Fraktion vom 25.03.09 an die Bundesregierung
„Besonders gefährliche Handwaffen wie die 9 mm Beretta … dürfen als Sportwaffen nicht zugelassen werden…
Der unbeschränkte Besitz von Waffen und deren Lagerung in Privathäusern wirft nicht nur bei den Sportschützen, sondern auch bei den Jägern Probleme auf…
… der unbeschränkte Erwerb und Besitz von Munition für Langwaffen von Jägern ist unter Sicherheitsgesichtspunkten nicht vertretbar.“

Die GRÜNEN sind somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Gregor Gysi (Die Linke)
„Die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten muss untersagt werden.“

DIE LINKE fordert in einem Antrag an den Bundestag die Bundesregierung auf, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen, damit Waffen und Munition künftig nur noch in rund um die Uhr überwachten, bewachten und entsprechend gesicherten Arsenalen von Organisationen und Vereinen aufbewahrt werden, die den Waffengebrauch pflegen dürfen (wie in der DDR üblich).
Die LINKE/PDS ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
schlägt vor, Waffenbesitzer stärker und unangemeldet zu kontrollieren.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU):“
Natürlich sollte man unangemeldet kontrollieren. Angemeldete Kontrollen bringen doch nichts.“
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat eine Woche nach dem Amoklauf von Winnenden eine Verschärfung des Waffenrechts ins Gespräch gebracht.
Er könne sich vorstellen, dass die Hürde für Waffenbesitz angehoben wird.

Reinhard Grindel (CDU):
„… Ich finde ebenso richtig, dass wir alle neuen technischen Möglichkeiten im Bereich der Biometrie nutzen, um Waffen und Waffenschränke gegen den Zugriff Unbefugter besser zu sichern.
… Wir müssen diskutieren, ob die Vereine nicht auf das großkalibrige Schießen verzichten können…“

Wolfgang Bosbach (CDU)
Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach setzt sich für Verschärfungen des Waffenrechts ein. Die Hersteller sollten moderne Blockiersysteme einführen, um einen unbefugten Zugriff auf Schusswaffen technisch auszuschließen, …

Weitere Vorhaben der CDU:
– effektivere Prüfung des waffenrechtlichen Bedürfnisses damit wirklich nur der Waffen hat, der tatsächlich aktiv im Schützenverein in der jeweiligen Disziplin schießt.
– Verdachtsunabhängige Kontrollen bei legalen Waffenbesitzern, usw. usw…..

Die CDU ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Hartfried Wolff (FDP)
„Ein Generalverdacht gegen alle Sportschützen, Waffensammler, Jäger oder Berufswaffenträger ist nicht gerechtfertigt ….
Nicht zuerst die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch, der sie einsetzt.
Derzeit erschweren Bürokratie und die Kompliziertheit des Waffenrechts den gesetzlichen Vollzug. Einfache, wirkungsvolle und anwendbare Gesetze nützen der Sicherheit mehr als immer neue Vorgaben.
Nach Auskunft der Bundesregierung stammen lediglich 2 bis 3 Prozent aller bei Schusswaffenkriminalität eingesetzten Waffen aus legalem Besitz.
… Jäger und Schützen zu kriminalisieren … hält die FDP vor diesem Hintergrund nicht für sinnvoll.
Wir können nur Gesetze machen. Aber kein Gesetz kann schützen, wenn es nicht beachtet und vollzogen wird.“ Daneben hat die Bayern-FDP klipp und klar erklärt, daß sie eine Änderung des Waffenrechts nicht mittragen wird und alle FDP-(mit)regierten Länder aufgefordert dasselbe zu tun. Näheres weiter unten auf dieser Seite.
Die FDP ist somit für alle Legalwaffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, Sammler die einzige wählbare Partei in Deutschland.

Hier noch ein Auszug aus dem Kabinettsbeschluss vom 27.05.05 (CDU/CSU, SPD):

Das BMI erhält eine Verordnungsermächtigung für Regelung neuer Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen und Munition, wobei in der VO u.a. auch die biometrische Sicherung sowohl von Waffenschränken als auch von bestimmten Schusswaffen geregelt werden soll.

Das bedeutet, daß der Bundestag und der Bundesrat gar nicht mehr gefragt werden müßen, und das Bundesministerium des Innern seine eigenen Gesetze ohne Überprüfung durch die Legislative durch die Hintertür einführen könnte! Wie würden Sie soetwas bezeichnen? Ich sag‘ da mal nichts zu, müßte mich sonst wieder selbst zensieren….

Bitte lesen Sie auch meine Ausführungen weiter unten auf dieser Seite, ich hoffe sie helfen Ihnen die richtige Wahlentscheidung zu treffen. Wenn Sie Fragen zu meinen Ausführungen haben, kontaktieren Sie mich bitte.

Gehen Sie am Sonntag wählen!  Geben Sie Ihre Stimme der FDP! Nur so können Sie Ihr Hobby retten.

 Posted by at 21:53
Jun 022009
 

Die FDP will (Bayern, da hat sie Regierungsverantwortung) die Änderungen des Waffengesetzes nicht mittragen. Ehrliche Politik! Keine Gesetzesänderungen wo keine nötig sind. Da können sich die Regierungssimulanten in Berlin eine Scheibe von abschneiden!

Mal sehen was es hilft. Bitte schreiben Sie Ihre Abgeordneten an und zeigen Ihnen auf, daß sie von Ihren Fraktionsführern massiv  belogen werden. Manche sind tatsächlich der Meinung, die vorgeschlagenen Verschlimmbesserungen würden von den Schützen, Jägern und Waffensammlern mitgetragen! Dem ist ja -wie Sie selbst wissen- nicht so!

UPDATE: Hier die Passauer Neue Presse. Unser Widerstand zeigt erste Erfolge. Jetzt nur nicht nachlassen! Die FDP beweist wieder einmal, daß nur mit ihrer Hilfe ein Umdenken beim Waffengesetz einsetzen kann.

 Posted by at 07:34
Mai 292009
 

Wenn man hier klickt kommt man zur Armatixseite. Da wird erklärt was die Jungs weiter vorhaben. Rechtsweg und so…..

Zur Erinnerung: Frontal 21 hat aufgedeckt, daß die Sicherungssysteme von Armatix nix taugen und die geforderten 30 Minuten Widerstandsfähigkeit angeblich bereits nach 7 Sekunden um sind.  Einfach mal den Film anschauen. (Link entfernt)

Das hat denen dort natürlich nicht gefallen. Jetzt steigt die PTB -deren Prüfsystem anscheinend versagt hat- darauf ein und behauptet daß alles nur getrickst wäre.

Wer da jetzt Recht hat werden wohl die Gerichte entscheiden müßen, denn Armatix hat auch eine einstweilige Verfügung gegen das ZDF erwirkt.

 Posted by at 22:18
Mai 272009
 

„Die Bundesregierung hat heute (27. Mai 2009) in enger Absprache mit den Koalitionsfraktionen des deutschen Bundestages die notwendigen waffenrechtlichen Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen, um eine Verbesserung des Waffenrechts noch in dieser Legislaturperiode zu ermöglichen. 
Hierzu hat das Bundeskabinett heute die vom Bundesminister des Innern vorgelegte Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Sprengstoffgesetzes beschlossen. Damit hat die Bundesregierung zügig und konsequent das umgesetzt, was waffenrechtlich möglich und erforderlich ist, um solch ein tragisches Ereignis wie in Winnenden verhindern zu helfen.“

Das wird eine Gesetzesänderung durch die Hintertür, die Anbindung an das Sprengstoffgesetz macht’s möglich. Ein feiner Schachzug unserer Politikermehrheiten, zutiefst unmoralisch, populistisch und aktionistisch. Zur Information: Die Anbindung an das Sprengstoffgesetz ermöglicht es den Herrschaften sich die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag  zu ersparen. Das wird dann in der zweiten einfach so durchgewunken!  Der Bundesrat wird komplett umgangen! Gut gemacht, große Koalition, feiner Trick! Habe ich schon bemerkt, daß das Ganze ein Ermächtigungsgesetz wird? Schönen Zeiten gehen wir entgegen!

Die letzten 20 Jahre wurden wir erst verKohlt, dann zerSchrödert, jetzt werden wir ausgeMerkelt. Es wird Zeit das zu ändern.

Ich möchte daran erinnern, daß die Grünen und die Linken privaten Waffenbesitz komplett verbieten wollen, teilweise steht das sogar in deren Wahlkampfprogramm.  Die SPD ist ebenfalls gegen den Besitz großkalibriger Sportwaffen, die CDU/CSU macht dazu nur diffuse Aussagen, einige hochrangige Politiker (z.B. Herr Bosbach) sind jedoch Waffengegner. Für uns gesetzestreue, überprüfte Legalwaffenbesitzer gibt es jetzt nur noch eine Alternative: Die FDP. Dort wird die Freiheit des Bürgers noch großgeschrieben, der legale Waffenbesitz steht nicht zur Debatte, ganz im Gegenteil.

Wir müssen in jedem Fall verhindern, daß bei den anstehenden Wahlen Koalitionen von SPD/Grüne/Linke oder SPD/CDU entstehen können. Das wäre fatal für den legalen Waffenbesitz. Eine „Entwaffnung“ der deutschen Schützen, Jäger und Waffensammler in der nächsten Legislaturperiode wäre die unausweichliche Folge. Unser Sport, unser Hobby würde uns unmöglich gemacht. Von den verlorenen Arbeitsplätzen in der Branche gar nicht zu reden. Das ist kein Witz, die Überlegungen dazu sind schon lange angestellt worden, die Pläne liegen schon in den Schubladen!

Es muß jetzt alles getan werden um die FDP zu stärken. Nur eine starke FDP hat die Möglichkeit in einer Koalition mit der CDU ein gewichtiges Wort zum Thema Waffenrecht mitzureden. Gehen Sie zu den Wahlen! Geben Sie Ihre Stimme, auch wenn es manchen schwerfällt, der FDP! Ohne eine starke FDP haben wir verloren! Nur mit der FDP haben wir eine Chance unseren Sport, unser Hobby auch weiterhin auszuüben! Übrigens – Nichtwählen zählt auch nicht! Wenn Sie etwas verändern wollen müßen Sie wählen gehen! Das Thema Waffenrecht ist im übrigen nicht das einzige was die FDP wählbar macht. Schauen Sie sich mal deren Wahlprogramm an.

 Posted by at 16:17
Mai 202009
 

Tja, dumm gelaufen, Armatix. Erst ein unnützes Produkt erfinden das niemand braucht, sich dann ein paar Politiker suchen die den Krampf promoten – es hätte so schön  werden können. Aber leider ist der Milliardentraum  jetzt ausgeträumt. Gottseidank gibt es noch anständige Journalisten, die sich eines solchen Skandals annehmen und die Angelegenheit hinterfragen. Auch gegen den Widerstand vonRechtsverdrehern und Dauerbeschuß von Seiten der Helfershelfer aus der Politik. Auch die einstweilige Verfügung gegen Visier dürfte damit vom Tisch sein.

Anscheinend doch nicht, auch das ZDF hat mittlerweile eine einstweilige Verfügung bekommen und darf den Film so nicht mehr zeigen. 

Für uns anständige und rechtmäßige Waffenbesitzer muß die weitere Linie sein: Null Toleranz. Keine weiteren Verschärfungen des Waffenrechts. Nicht jetzt und nicht in einer der weiteren Legislaturperioden. Wir haben eines der schärfsten Waffengesetze der Welt, es passieren Straftaten im 0,xx Prozentbereich mit unseren legalen Waffen, wir sind die zuverlässigsten Menschen im Staat, immer und immer wieder überprüft.

Sagt es euren Abgeordneten. Sagt Ihnen auch, daß wir nicht aufgeben, die unsinnigen Forderungen nach einer Verschärfung des Waffengesetzes zu bekämpfen. Helft euch selbst, dann wird euch geholfen wie das Beispiel biometrische Sicherung zeigt.

In ein paar Tagen sind Kommunalwahlen und die Europawahl, im Herbst die Bundestagswahl. Geht hin und wählt! Zeigt den Herrschaften in Berlin, daß wir für unsere Rechte einstehen und keine weiteren Verschärfungen hinnehmen! Sagte ich schon, daß die FDP die einzige Partei ist die für unsere Rechte einsteht?

 Posted by at 08:05
Mai 192009
 

Heute lief ein guter Beitrag des Formats Frontal21 (Link entfernt) des ZDF. Hier wurden die angeblich gravierenden Nachteile des PTB-geprüften Armatix Sperrsystems aufgezeigt. Gerademal 7 Sekunden hat es angeblich laut dieses Beitrags gedauert bis die Mindestwiderstandsdauer von 30 Minuten erreicht war.

Ebenfalls wurden die angeblichen Verknüpfungen von Armatix zur Politik erwähnt. Ob da wohl noch mehr herauskommt? Das wäre ja ein Ding, wenn da Geld-Lobbyismus betrieben worden wäre…….

Naja, wie dem auch sei, die biometrische Sicherung von Schußwaffen ist erstmal vom Tisch. Oder nicht? Nein. So bescheuert können unsere Volksvertreter (oder waren es die Zitronenfalter?) gar nicht sein, jetzt noch daran festhalten zu wollen.

Harren wir der Dinge die da kommen werden.

 Posted by at 20:54
Mai 132009
 

Die Welt, namentlich Herr Ulrich Clauß, hat die erneute Verschärfung des Waffenrechts als das gegeißelt was es ist: Kompletter Schwachsinn. Ein sehr lesenswerter Artikel der es auch wert ist verbreitet zu werden.

Ich denke daß unsere herrschende Kaste in Berlin komplett abgehoben ist und auf Wolke sieben schwebt. Zuviel guten Stoff geraucht/geschnupft? Sämtliche wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema legaler Waffenbesitz werden ignoriert, es wird gelogen und betrogen (Messeraffäre), mir wird himmelangst.

Wo soll das noch hinführen? Wir Legalwaffenbesitzer, aber auch jeder andere mündige Bürger, müssen uns jetzt mit den Mitteln der Demokratie zur Wehr setzen, damit diese nicht untergraben und zum Einsturz gebracht wird.

Gehen Sie zu den Europawahlen, zu den Bundestagswahlen! Wählen Sie die FDP! Wenn Sie Ihre legal besessenen Waffen auch nach den Wahlen behalten möchten bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig! Alle nennenswerten Parteien außer der FDP sind gegen privaten Waffenbesitz und wollen diesen abschaffen! Die FDP ist in jedem Fall gegen weitere Verschärfungen des Waffenrechts. Sie kann aber nur mitreden, wenn Sie auch gewählt wird.

Sagen Sie Ihren Stimmkreisabgeordneten der anderen Parteien warum Sie sie nicht wählen werden und sagen Sie auch den Abgeordneten der FDP warum Sie gewählt werden. Wahltag ist Zahltag. Wer nicht hingeht hat schon verloren. Wer CDU/SPD/Grüne/Linke wählt ebenfalls. Nur mit einer starken FDP haben wir die Möglichkeit unseren Sport, unser Hobby, weiterhin auszuüben.

 Posted by at 14:47
Mai 122009
 

Das Waffenrecht wird verschärft!

Heute Abend hat sich die große Koalition in einem beispiellosen Amoklauf auf eine erneute Verschärfung des Waffenrechts geeinigt:

  • Verbot des Paintballspiels, auch Gotcha, Laserdome,
  • unangemeldete, verdachtsunabhängige  Kontrolle der Waffenaufbewahrung,  Straftatbestand bei Nichteinhaltung der Vorschriften, bis 3 Jahre Gefängnis bei Entwendung der Waffen.
  • Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen wird auf 18 Jahre angehoben
  • häufigere Überprüfung des Bedürfnisses und der Zuverlässigkeit (bis jetzt alle 3 Jahre)
  • Biometrische Sicherung für jede einzelne bestimmte Waffen
  • weitere Einzelheiten auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 13.05.2009

Mal schauen, wie sich diese Anlaßgesetzgebung vor dem Bundesverfassungsgericht schlägt……

Ich habe mich hier selbst wegen Unflätigkeiten zensiert……

Unsere Demokratie geht den Bach hinunter, ich hoffe Ihr merkt euch wer euch das eingebrockt hat!

Für die Vergesslichen: Es war die große Koalition aus CDU und SPD! Und wer jetzt noch ernsthaft glaubt oder hofft, daß dies das Ende sein soll, Haaaaaallooo, Aufwachen!!  „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ Die Verschärfungen werden weitergehen, sollte diese Koalition weiteren Bestand haben. Erst Recht, wenn die Grünen Kommunisten und die Linken Kommunisten mit an die Macht kommen! Also – wehret den Anfängen! Wahltag ist Zahltag!

 Posted by at 22:00
Mai 122009
 

Diese Ausrede gilt nicht mehr. Sogar die Gewerkschaft der Polizei  (die müssen’s wissen) ist der Meinung, daß eine Waffenrechtsverschärfung so unnötig wie ein Kropf ist. In ihrer Zeitschrift „Deutsche Polizei“ 5/2009 wird sehr gut erklärt warum. Auch die Ursachen von Schulattentaten werden  ausführlich erläutert. Dazu braucht’s nicht mal viel Text.

Daran sollte man unsere Politiker erinnern! Denn, die wissen ja von nichts, obwohl sie es wissen müßten.  Wem die Problematik zu umfangreich wird – die hier im Waffen-Blog gesetzten Links zeigen alle Informationen die zu einer Meinungsbildung notwendig sind. Die oben genannte Zeitschrift der GdP kompensiert das Ganze auf ein Minimum Lesestoff.

Also: Sorgen Sie dafür, daß unsere Politiker informiert werden! Nicht daß nachher einer sagt, er hätte nichts davon gewußt…

 Posted by at 13:17
Mai 122009
 

Unsere Politclowns entblöden sich nicht, nun als eine Art Test-Schnellschuß, das Paintballspiel verbieten zu wollen. Als ob jeder Paintballspieler ein potentieller Attentäter wäre. Es scheint aber so, daß das Paintballspiel eine bessere Lobby bei der Presse hat als der „andere“ legale Waffenbesitz.

Der Tagesspiegel und der Spreeblick zeigen die verlogene Dummheit unserer Möchtegern-Weltverbesserer aus den Parteien auf. Dieselben Argumente treffen natürlich auch auf Großkaliberwaffen zu.

Vielleicht werden in Zukunft auch endgültig die bösen, bösen Küchenmesser und Benzin verboten? Das 16-jährige Mädchen aus St.Augustin konnte nur mit viel Glück (von einer Mitschülerin!) an der Durchführung Ihres Planes gehindert werden. Ich will mir gar nicht vorstellen wieviel Tote und Verletzte es bei günstigster Plazierung der Brandsätze in dieser Schule gegeben hätte. Unsere Anscheinspolitiker aber anscheinend auch nicht.

Ach übrigens – Gewalt ist jung und männlich –  (SPD/Wiefelspütz) es hat sich damit bewahrheitet daß auch andere als legale Waffenbesitzer gewalttätig sind……

Nochmal zur Erinnerung: Nur die FDP ist gegen eine Verschärfung des Waffenrechts, alle andere Parteien wollen den privaten Waffenbesitz mehr oder weniger abschaffen. Wenn nicht noch vor den Wahlen, dann danach! 

 Posted by at 10:53
Apr 282009
 

Nach dem geplanten Massaker von Winnenden und den daraufhin folgenden Vorfällen will die Bundesregierung das Waffenrecht weiterhin massivst einschränken.

Die Vorschläge der einzelnen Parteien reichen von der kompletten Abschaffung des Großkaliberschießsports über zentrale Lagerung der Waffen, Einschränkung der grundgesetzlichen Rechte bis zur biometrischen Sicherung jeder einzelnen Waffe. Sollte die biometrische Sicherung Pflicht werden, bedeutet dies zusätzliche Kosten von durchschnittlich 300 Euro pro Lauf, also etwa 2.500 Euro für den durchschnittlichen Waffenbesitzer.

Wir haben bereits eines der strengsten Waffengesetze in der Welt, weitere Beschränkungen unseres Sports, der Jagd und des Sammelns sind nicht zielführend und daher abzulehnen. Die Politik weis dies auch, nimmt aber jetzt die Vorfälle zum Anlass uns legale Waffenbesitzer quasi zu enteignen. Vor was die Politiker wohl Angst haben? Zur Erinnerung: Es gibt in Deutschland geschätzte 10 Millionen legale Waffen, aber auch etwa 20 Millionen illegale.

Wie dem auch sei, es folgen in diesem Jahr noch einige Landtagswahlen, die Europawahl und ganz wichtig, die Bundestagswahl. In diesem Papier sind die einzelnen Positionen der Parteien zum geplanten Waffengesetz aufgelistet. Es soll Ihnen als Hilfestellung zu Ihrer Wahlentscheidung dienen. Bitte drucken Sie es auch aus und reichen es in Ihrem Bekanntenkreis weiter!

Eine große Bitte: Auch wenn sie wahlmüde und politikverdrossen sind, bitte gehen Sie diesmal zu den Wahlen und üben Ihr Recht, Ihre Pflicht als mündiger Bürger aus! Sie, und nur Sie, haben dann die Möglichkeit Ihre Zukunft als legaler Waffenbesitzer selbst zu bestimmen! Tun Sie es nicht, dürfen Sie danach auch nicht jammern.

 Posted by at 10:17
Apr 232009
 

Auch bei PI-News ist die geplante Waffengesetzänderung wieder einmal Thema. Sehr gut recherchiert und wirklich fundiert geschrieben. Man macht sich also auch außerhalb der abgegrenzten Waffenbesitzer Gedanken über diesen unsäglichen Vorgang, der einem Bruch des Grundgesetzes gleichzustellen ist.

Bis auf die FDP sind alle großen Parteien für die Abschaffung des Großkaliber-Schießsports. Was als nächstes folgt ist klar, oder?? Man nennt das Salamitaktik. Luftdruck- und Kleinkaliberschützen, paßt gut auf!

Wer unter diesen Voraussetzungen als Legalwaffenbesitzer noch die Grünen, Linken, SPD oder auch die CDU wählt ist ein Verräter an der Sache legaler Waffenbesitz und braucht sich nachher nicht zu beschweren.  Die Europawahl und die Bundestagswahl nahen!

Ich kann jedem Waffenbesitzer nur eindringlichst empfehlen zu den Wahlen zu gehen und die FDP zu wählen.

 Posted by at 22:05
Mrz 192009
 

Bei Waffen-Online schrieb der User Hinnerk:

Liebe Foristi,

durch einen Kommentator der Lippischen Zeitung wurden wir auf eine Studie der Universität Bremen aufmerksam gemacht. Die Ergebnisse dieser Studie wurde „nach Erfurt“ in einer von den GRÜNEN initiierten Anhörung des Innenausschusses präsentiert. Die Studie ist von 2008, also aktuell.

Hier der Link: Studie für den Bundestag

Die Studie gründet sich im wesentlichen auf zwei Erhebungen. Ich zitiere:

„Als maßgebliche Datensammlungen für diese weiter gehende Betrachtung ist neben dem (öffentlich nicht zugänglichen) „Jahresbericht zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität“ auch die jährliche „Polizeiliche Kriminalstatistik“3 (PKS) verfügbar. Dabei ist zu beachten, dass lediglich die erstgenannte Datensammelung aufschlüsselt, ob eine zur Begehung einer Straftat verwendete Waffe aus legalen Besitzverhältnissen stammt, illegal oder erlaubnisfrei ist.“

Für eine differenzierte und damit angemessene Betrachtung ist also der nicht öffentliche „Jahresbericht zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität“ ausschlaggebend. Das interessante ist nun, dass die bisher nicht öffentlich zugänglichen Zahlen und Erhebungen des Jahresberichts in der Studie, wenn auch nur zusammengefasst, öffentlich werden!

Hier die Kernaussagen (Hervorhebungen durch mich):

„Vereinfacht dargestellt wird in ca. doppelt so vielen Fällen mit einer Schusswaffe, ohne hierbei den Typ zu spezifizieren, gedroht als geschossen. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass in Relation zur Gesamtmenge erfasster Straftaten diejenigen, bei denen eine Schusswaffe involviert war, nur einen Anteil von 0,31% ausmacht. Dies entspricht 19 419 Fällen von insgesamt 6.264 723 Straftaten für das Jahr 2000 (vgl. PKS, 2000).
Dieser skizzierte Trend ist von den Fallzahlen her seit Mitte der 90-er Jahre rückläufig.

(…)

Unter diesem Gesichtspunkt verschieben sich die bereits genannten 4% Anteil an den Gesamtstraftaten und verlangen einen deutlicheren Blick auf diese Taten, welche in öffentlichen Diskussionen auch diejenigen sind, die eine emotionalisierte Debatte anstoßen. Es handelt sich hierbei nach Angaben des BKA zu einem großen Anteil um Taten aus dem psychosozialen Nahraum (…). Hervorzuheben ist, dass bei Raub, Nötigung und räuberischer Erpressung etc. Legalwaffen gar nicht verwendet wurden.

Des Weiteren sagt der Vertreter des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Holger Bernsee, vor dem Innenausschuss des Bundestages, dass es nicht die Verwahrung und der Umgang mit legal erworbenen Schusswaffen sei, die kriminalpolitisch relevant sind (Bernsee, 2002, S. 21)5. Dieser Aussage schließt sich auch Wolfgang Dicke von der GdP an: „Der private Waffenbesitz ist aus polizeilicher Sicht, das haben wir schon öfter gehört, überhaupt nicht das Problem“ (Dicke, 2002, S. 33). Und auch von Seiten der Rechtsmedizin wird der legale Waffenbesitz nicht als ein wesentliches Problem gesehen: „Jäger, Waffensammler oder Sportschützen sind nicht unsere Klientel, sie treten nicht als Täter oder Töter auf“ (Rothschild, 2002, S. 14).

Diese Einschätzung kann durch die erst unlängst veröffentlichten Ergebnisse eigener empirischer Untersuchungen gestützt werden, in denen eine Legalwaffenbesitzer-Stichprobe (Jäger) mit einer Stichprobe ohne Legalwaffenbesitz in Bezug auf eine Vielzahl von relevanten Persönlichkeitsdimensionen (u.a. Depressivität, Lebenszufriedenheit, Aggressivität, Gewissenhaftigkeit, Werteausrichtung) verglichen wurde (vgl. Dobat, Heubrock & Prinz, 2006b, c). Hierbei zeigte sich, dass die Stichprobe der Legalwaffenbesitzer in psychopathologischer Hinsicht überhaupt nicht (…) auffällig war und in den meisten Persönlichkeitsdimensionen sogar bessere Werte erzielte als die Vergleichsstichprobe (…)“

Diese Ergebnisse sind für uns Legalwaffenbesitzer mehr als positiv. Ich verstehe nicht, warum unsere Funktionäre mit dieser Studie „unter dem Arm“ nicht in der Lage sein sollten auch schärfste Angriffe von Kritikern und „Waffenrechtsverschärfen“ zu entschärfen. Hier ist Festigkeit und Unnachgiebigkeit in der Sache, aber auch ein angemessener, nüchterner und sachlicher Ton gefordert. Bitte sprecht die Funktionäre eures Verbandes auf diese Studie an und verteilt sie weiter, damit sie entsprechend handeln können.

Ich verstehe jetzt auch, warum einige Mitglieder des Innenausschusses wie Herr Edathy nach den Vorfällen in Winnenden so nüchtern geblieben sind. Sie kennen und akzeptieren die Ergebnisse dieser Studie.

Auch die massive Empörung der GRÜNEN und der LINKEN sowie ihre Forderungen nach Waffenrechtsverschärfung kann ich jetzt verstehen. Auch sie kennen natürlich die Ergebnisse der Bremer Studie ganz genau. Wir haben es hier nicht mit Anfängern zu tun. Aber sie akzeptieren die Ergebnisse aus weltanschaulichen Gründen nicht. Stattdessen wird die Studie unter den Tisch gekehrt und der tragische Mehrfachmord von Winnenden ausgeschlachtet und vor den allzu bereiten „medialen Karren“ gespannt. Ich nenne das menschenverachtend.

Hinnerk
Mein Kommentar dazu: Man sollte dieses Wissen doch ganz einfach weiterverbreiten.

 Posted by at 15:35
Nov 222008
 

Die Tetra-Gun Produkte von FTI, dem führenden Hersteller für Extrem-Schmierstoffe aus den U.S.A., basieren auf einem Tetrafluorkohlenstoff. Diese winzigen Partikel in Nano-Größe (etwa 500 mal kleiner als Teflonpartikel) sind der eigentliche Schmierstoff.

Die Wirkungsweise ist vergleichbar einfach, praktisch gesehen wirken sie zwischen zwei reibenden Flächen wie Kugellager und reduzieren so Verschleiß und Reibung. Es reibt nicht mehr Metall auf Metall, sondern Tetra auf Tetra. Der Verschleiß an der Waffe reduziert sich somit auf ein Minimum.

Ebenso glättet Tetra Gun die behandelten Oberflächen, indem es sich in den mikroskopisch kleinen Rissen und Riefen des Metalls (auch Holz oder Kunststoff) ansammelt und eine elektrostatische Verbindung eingeht. Tetra Gun ist so mit dem Metall fest verbunden und läßt sich nicht mehr lösen, es sei denn,  Metall wird vorsätzlich abgetragen. Auch wenn Sie keinen Schmier- oder Fettfilm mehr sehen ist die Wirkung voll erhalten, denn die Tetra Gun Partikel haften wie ein Magnet am Metall. Tetra Gun hält so selbst bei Feuchtigkeit und sehr niedrigen Temperaturen Ihre Waffen gängig.

Diese hervorragenden Eigenschaften wirken nicht nur dem Verschleiß entgegen, sondern schützen durch dieselbe Wirkungsweise hervorragend gegen Rost und Oxydation.

Ob am Luftgewehr oder am Gewehr .50BMG, Tetra-Gun-Produkte schützen vor Lade- und Funktionsstörungen und steigern in den meisten Fällen die Schußleistung Ihrer Waffe.

Selbst Schwarzpulverschützen schwören darauf, weil das Haftenbleiben von Pulverrückständen minimiert wird indem der Lauf geglättet wird und diese Rückstände wenig Halt finden.

Unsere Schmiermittel benutzen Sie an Pistolenschlitten, Kammerstängeln, Verschlüssen aller Art sowie an Abzügen (Tetra Gun Grease/Fett).                                                   

Das Öl (Lubricant) nutzen Sie als allgemeines Waffenschmiermittel, Korrosionsschutz und Schußleistungsverbesserer. 

Das Spray reinigt und konserviert, löst alte Fette und Öle und hinterläßt ebenfalls eine Schmierschicht.

 Posted by at 16:19
Jul 022008
 

Und alle anderen Gesetze der BRD?

Dieser Blogger stellt eine interessante Theorie auf.

Der Ansatz erscheint mir schlüssig und wert weiter verfolgt zu werden.
Leider fehlt mir das Wissen um die Zusammenhänge.
Gibt es einen Verfassungsrechtler, der sich öffentlich zu dem Thema
äußern würde? Auch mal die genannten Gesetze und Verordnungen,
die Beschlüße für einen Nichtjuristen aufdröseln würde?

Wenn das wahr wäre – war das Waffengesetz von 1919 eigentlich
besser oder schlechter für uns heutige Legalwaffenbesitzer?

 Posted by at 10:41
Apr 112008
 

Bei Juris.de

Allerdings ist die Einpflegung des neuen Gesetzestextes 
nicht so sehr gelungen, diese Version ist mit Vorsicht 
zu genießen, da Fehlerbehaftet!
Es ist aber leider die einzige erhältliche Version.
Auch hier – Dilettantismus pur!

 Posted by at 10:26
Apr 022008
 

Auf geht’s, jetzt wird Druck gemacht!

Jetzt gilt’s. Wir müssen zusammenhalten und gemeinsam Druck auf unsere
Herrscher ausüben.
Bei Waffen-Online hat man sich Gedanken gemacht und
eine 12-Punkte Forderung für den Bundestag erarbeitet.
Bitte auch die Unterschriftenliste herunterladen
und ausdrucken, ab damit in den Verein und Unterschriften sammeln.
Der Herausgeber -siehe letzte Zeile unten- sammelt die Unterschriftslisten dann bis 15.06.2008 wieder ein und übergibt sie an den Bundestag. Also bitte rechtzeitig zurückschicken!
Ich hoffe daß diese Aktion den ihr gebührenden Erfolg erfährt.

 Posted by at 10:38
Mrz 182008
 

Wie von unseren Politikern nicht anders zu erwarten hat der Bundesrat am 14.03.2008 die Novellierung des Waffengesetzes abgesegnet. Es ist eine Schande, daß unsere „Volksvertreter“ (falten Zitronenfalter eigentlich Zitronen?) keinen Sach- u. Menschenverstand besitzen. Einzig Hartfried Wolff, MdB der FDP, hat sich im Bundestag massiv für die Belange der Sportschützen, Jäger und Waffensammler eingesetzt. Mit dieser Gesetzesnovellierung werden hunderttausende Taschenmesserbesitzer kriminalisiert, die Waffenbesitzer weiter in Ihren Grundrechten eingeschränkt.

Es gibt nur eine Möglichkeit, dem Treiben in Berlin Einhalt zu gebieten –
die Verantwortlichen müßen abgewählt werden.
Die FDP ist in meinen Augen die einzige Partei welche für unsere Belange
noch tragbar ist.
Deshalb mein Aufruf: Gebt der jetzigen Bundesregierung bei der Wahl 2009
die Quittung und eure Stimme der FDP.

 Posted by at 16:52
Mrz 122008
 

Nach dem Skandal um die Anhörung des Innenausschusses ist von offizieller Seite noch nicht bekannt, wie das neue Waffengesetz endgültig aussehen soll. VISIER hat sich bemüht, und eine Zusammenfassung der Änderungen ins Netz gestellt.

Um auch weiterhin unseren Sport, das Hobby ausüben zu können und
unsere Waffen legal besitzen zu dürfen, ist es notwendig aktiv zu werden.

Schreibt an eure Abgeordneten, Parteienvertreter und auch an die Medien und weist auf diese Mißstände hin. Schaut auch mal hier, zum selben Thema. Auch bei Waffen-Online geht’s dazu hoch her. Hier sind weitere Fakten. Auch bei E.L.F. ist mehr nachzulesen.

Kommentare dazu sind gerne gewünscht.

 Posted by at 13:42