Nov 302009
 

Ob jung sein die Dummheit entschuldigt? Die JuSos fordern mal wieder eine erneute Änderung des Waffengesetzes.

„Einen weiterer von den Jusos-Lichtenberg stammender Antrag, fordert eine Verschärfung des Waffenrechts. Dieser wurde durch die Jusos-Lichtenberg nach dem letzten Amoklauf in Winnenden verabschiedet und an diesem Wochenende auch durch die Jusos-Berlin. Dabei erhoffen wir uns, dass das Waffengesetz soweit verschärft wird, sodass die Kontrollen der Munition und Waffen verbessert werden und auch eine Grenze der zu lagernden Munition gesetzlich vorgeschrieben wird. Dabei wollen wir weder Berufsgruppen, noch Sportlerinnen und Sportler, oder Andere unter einen Generalverdacht des verantwortungslosen Umgang mit Waffen beziehungsweise mit Munition stellen, jedoch darf es auch keine Einzelfälle geben, bei welchen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einfach an Waffen gelangen.

Diesen politisch korrekten Schwachsinn kann man hier nachlesen. Die PolitikKiddies suchen wieder mal ’ne eierlegende Wollmilchsau die sie durch’s nächste Dorf treiben können. Ich fühle mich jedenfalls geradeeben schon wieder unter Generalverdacht gestellt. Aber so ist das, wenn die Kids nichts zu tun haben und nichts lernen, dann spielen sie Politiker. Gute Chancen daß das dann mit dem Politikerjob klappt hat man ja in Berlin……..

 Posted by at 22:48

  15 Responses to “Die JuSos mal wieder…..”

  1. Wie wir in unserem Antrag und in der Debatte deutlich gemacht haben, stellen wir niemanden unter Generalverdacht. Ebenso wissen wir, dass Gewalt mit und durch Waffen, in ihrer Extremform bspw. beim Amoklauf von Winnenden, nicht einfach durch Verbote unterbunden werden kann. Aus diesem Grund haben wir einen zweiten Antrag mit dem Thema „Soziale Schule“ verabschiedet, indem wir bessere Betreuung der Jugendlichen fordern, ein ausgewogeneres Lernklima sowie kleinere Klassen etc. Auf der anderen Seite wären die Opfer aus Winnenden noch am Leben, wenn der Zugang zu Waffen stärker reglementiert würde und wenn Munition dem Privatschützen nicht in diesen Mengen zur Verfügung stünden. Ich habe den Führerschein gemacht, und indem ich auf deutschen Straßen unterwegs bin, räume ich der Polizei das Recht ein, mich, auch ohne Verdacht, aus dem Verkehr zu ziehen und einer Alkohol- und Drogenkontrolle zu unterziehen. Und Nein, ich fühle mich nicht unter den Generalverdacht gestellt, Alkoholiker zu sein oder Drogenabhängig. Vielleicht würde die Einsetzung und Durchführung unserer Vorschläge ja sogar helfen, das Bild der Sportschützen zu verbessern, die in 99% der Fälle zu Unrecht von den Medien unter Beschuss genommen worden sind.
    Diese Vorschläge allerdings als Schwachsinn zu bezeichnen und das Politikmachen als „eierlegende Wollmilchsau durchs dorf treiben“ zu titulieren zeugt von Verantwortungslosigkeit. Ich würde mich über ein tatsächliches Argument in der Sache sehr freuen.

  2. Soso, Stefan, kein Generalverdacht?

    Dieser Antrag hier: JuSo Forderunghttp://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/11/J6.JPG zeigt doch expressis verbis das gutmenschliche linke Gedankengut dahinter. Und auch die Dummheit, Forderungen zu einem Thema aufzustellen von dem man nichts versteht. Generalverdacht eben. Denn: Sie verdächtigen mit Ihren Forderungen auch mich ungesetzlich zu handeln, stellen mich auf eine Stufe mit Verbrechern und unterstellen mir damit ein potentieller Mörder zu sein. Was Sie mir vorschreiben wollen würde meinen Sport in einem Maße einschränken daß ich ihn nicht mehr ausüben könnte. Aber genau das ist es ja, was Sie wollen.

    Eine kleine Hilfestellung: Bitte lesen Sie meinen Waffenblog sorgfältig. Alles. Am besten von unten nach oben. Folgen Sie allen Links die sie finden. Lesen Sie auch das dort geschriebene. Sorgfältig. Dann finden Sie Ihre „tatsächlichen Argumente“. Wenn Sie in ein paar Tagen damit fertig sind werden Sie eine andere, die richtige, Meinung zu diesem sehr komplexen Thema haben. aber nur sofern Sie Willens sind das dort Geschriebene auch verstehen zu wollen und sich damit auseinanderzusetzen. Leider fehlt den allermeisten Politikern erfahrungsgemäß die Lust und der Wille dazu….

    Parole: „Was kommen Sie mir mit Fakten, meine Meinung steht fest!“ Erfahrungen halt. Würde mich freuen wenn Sie da „besser“ wären.

  3. Wieviel deutlicher als mit den Worten ab Zeile 25 können wir Sportschützen dem Generalverdacht entziehen? Zurecht bezeichnen Sie diese Politik als links, dazu stehe ich, genauso wie zu meiner Überzeugung, dass der Umgang mit Waffen innerhalb einer Gesellschaft bestimmten Regelungen bedarf, die aus meiner Sicht nur zentral, sprich vom Staat, in Angriff genommen werden können. Bevor ich meine erste Antwort geschrieben habe, habe ich ihren Blog bereits gelesen, und auch um Zuge der Antragsdiskussion und -beratung gab es bei uns unterschiedliche, teils sehr konträre Argumente. Dennoch war dieser Antragstext mehrheitsfähig, und trotz sorgfältigen Lesens dieses Blogs sehe ich nicht, in wie weit Ihr Sport in einem Maße eingeschränkt würde, dass Sie ihn nicht mehr ausüben können. Zeile 16-18 betreffen Sportschützen im Besonderen: Worin läge das Problem, sein Sportgerät dort zu Lagern, wo der Sport auch tatsächlich ausgeübt wird. Ich will hier gar nicht mit an den Haaren herbeigezogenen Vergleichen kommen, aber den Mehraufwand für den einzelnen Schützen erachte ich als gering. Ähnlich verhält es sich mit der Forderung nach der Beschränkung der bevorrateten Munition. Ich sehe den wirtschaftlichen Vorteil, wenn sich Schützen größere Mengen an Munition beschaffen wollen. Gleichzeitig empfinde ich es als beängstigend, zu wissen, dass in deutschen Haushalten teils unbekannte Mengen an Munition lagert und diese, sicher in den wenigsten, vielleicht aber den entscheidenen Fällen, nicht ordnungsgemäß. In Kürze: Mit keinem Wort und Gedanken verdächtigen wir Sie, ungesetzlich zu handeln. Wir fordern aber ein System der Kontrolle, das diejenigen, die tatsächlich gegen Gesetze verstoßen (wie beispielsweise auch alskohlisierte Autofahrer) auch zur Verantwortung zieht. Dieses Vorgehen funktioniert auf allen gesellschaftlichen Eben und in allen Bereichen, warum also nicht auch, wenn es um den Besitz und die Benutzung von Waffen geht.

  4. Stefan,

    das was Sie so vehement fordern, gibt es bereits. Das ganze nennt sich „Waffengesetz der Bundesrepublik Deutschland“. Dort können Sie nachlesen welche Ihrer Forderungen bereits erfüllt sind. Bis auf die zentrale Lagerung nämlich alle. Und die Strafen für einen Verstoß stehen auch dort. Schon mal gelesen?

    Ich (und viele meiner Kameraden) schieße etwa 100 Wettkämpfe im Jahr, reise dafür zu etwa 30 verschiedenen Schießständen in Deutschland und dem Ausland. Das war’s dann mit zentraler Lagerung.
    Übrigens: Das Massaker von Eislingen konnte nur geschehen weil dort die Vereinswaffen im Schützenhaus zentral gelagert waren. Die Täter sind einfach eingebrochen und haben die Waffen gestohlen…..

    Wieviele Schuß Munition wollen Sie mir denn eigentlich zugestehen? 50? 100? 500? Ich verschieße durchaus 15.000 bis 20.000 Schuß pro Jahr. Genauso wie ein ernsthafter Radsportler 15.000 bis 20.000 km fahren wird. Nur- dort gibt’s mehr Tote und Verletzte. Oder beim Fußball. Oder beim Skifahren. Oder beim Wandern. Oder bei jedem anderen Sport. Der Schießsport ist definitiv der Sicherste. Es passiert am Wenigsten. Nachprüfbar mit belastbaren Zahlen.

    So, und jetzt die Frage: Was geht SIE eigentlich MEIN Sport an?

    Zu Ihrer weiteren Information: Seit mehr als 130 Jahren ist es den Bürgern „Deutschlands“ erlaubt Waffen zu besitzen. Gottseidank. Es gab Zeiten dazwischen wo es z.B. für Juden nicht erlaubt war, aber dann doch wieder. Und nie ist der legale Waffenbesitz statistisch aufgefallen. Waffenbesitzer sind nämlich üblicherweise anständige Leute, Stützen der Gesellschaft.
    Alles was SIE meinen darüber zu wissen kennen Sie aus dem linksgesteuerten Fernsehen, den linksgesteuerten Medien und dem Kino. Aber keine Wahrheiten. Die erfahren Sie dort nicht (mehr).
    Mit fadenscheinigsten Argumenten (Terror usw.) hat der Staat seit den 70er Jahren versucht das Recht auf Waffenbesitz immer weiter einzuschränken. Weil der Staat Angst vor seinen Bürgern hat. So wie jeder andere Faulenzer und Schmarotzer auch, der auf Staatskosten lebt, Angst hat vor dem, der seinen Unterhalt bezahlt. Angst vor demjenigen, der Arbeit hat und Steuern zahlt. Seinem Souverän. Noch dazu, wenn dieser Waffenbesitzer ist.

    Lieber Stefan, die DDR mit ihren Kontrollsystemen, die Sie sich so sehr zurück wünschen, wird vielleicht eines Tages wiederauferstehen. Ich für meinen Teil werde aber mit allem was ich habe dafür kämpfen daß das nicht geschieht.

    Noch etwas: In Großbritannien wurde jeglicher Besitz von Kurzwaffen verboten. Das Ergebnis: Eine um das fünffache höhere Zahl von Straftaten mit Schußwaffen als vor dem Verbot. Diese Zahlen sind auch in den Tiefen meines Blogs versteckt.

    Also: Schauen Sie mal über Ihren Tellerrand hinaus. Und lassen Sie sich von meinen Fakten mal verwirren, auch wenn Ihre Meinung feststeht. Vielleicht sind Sie ja noch nicht so verblendet um die Wahrheit doch noch zu erkennen?

  5. Meine Meinung wird vielleicht in linken Medien widergespiegelt, aber nicht nur da. Gebildet habe ich sie mir allerdings durch eigene Erfahrung: Als Aufsicht beim Schützen konnte ich nur knapp einen Vorfall verhindern, dessen Ausmaße ich mich lieber nicht ausmalen will. Ich spreche also durchaus mit einiger Erfahrung, sowohl was Ihren Sport angeht als auch die Gesetzeslage.
    Sie haben recht wenn sie schreiben, dass in der Ausübung ihres Sports die wenigsten Opfer zu beklagen sind, aber wollen Sie mir mit ihrem Vergleich im Ernst erzählen, dass im Jahr mehr Menschen durch Fußbälle ermordet oder durch Fahrräder erschlagen werden? Ich bin nicht gegen Ihren Sport, sondern aus Überzeugung (nennen Sie mich hier gerne Pazifist) gegen Ihr Sportgerät, die Waffen. Und noch einmal gebe ich Ihnen recht: Ihr Sport geht mich als solcher nichts an. Die Folgen, die Ihre Sportgeräte jedoch in einigen Fällen anrichten, gehen mich als politisch und gesellschaftlich aktiver Mensch sehr wohl etwas an.
    Lassen Sie mich eine utopische Frage formulieren: Wenn niemand Waffen besäße, wem würden sie dann geklaut, um mit ihnen Schaden anzurichten?
    So gern ich an Utopien glaube, so sehr weiß ich sie im Reich der Träume. Aus diesem Grund versuchen wir, den Zugang zu Waffen so schwierig wie möglich zu machen. Und wenn das für Schützen heißt, vor jedem Wettkampf neue Munition kaufen zu müssen, dann nehme ich Ihren Unmut über diesen Mehraufwand sehr gern in Kauf.

    Sie erwarten von mir, über den Tellerrand herauszuschauen… Ich glaube, das habe ich getan, schon als jemand, der bereits in seinem Leben Waffen geschossen hat. Aber wenn wir dabei sind: (und ich kann mir denken, in welche Richtung Ihre Antwort gehen wird) Müssen wir das Schießen als Sport betrachten? In der Freizeit etwas zu trainieren, was in anderen Lebensbereichen Menschen umbringt zählt nach meiner Auffassung nicht in die Kategorie Sport. Und bitte sagen Sie nicht, Fußballspieler üben das Treten und Foulen.

  6. Stefan,

    Sie behaupten meinen Blog gelesen zu haben. Dabei scheint Ihnen dieser Artikel, betreffend Fußball, entgangen zu sein.
    Und mein Zitat: „Ich verschieße durchaus 15.000 bis 20.000 Schuß pro Jahr. Genauso wie ein ernsthafter Radsportler 15.000 bis 20.000 km fahren wird. Nur- dort gibt’s mehr Tote und Verletzte. Oder beim Fußball. Oder beim Skifahren. Oder beim Wandern. Oder bei jedem anderen Sport. Der Schießsport ist definitiv der Sicherste. Es passiert am Wenigsten. Nachprüfbar mit belastbaren Zahlen.“ dürfen Sie gerne so nehmen wie ich es oben geschrieben habe. Bitte prüfen Sie meine Aussagen nach. Sie werden sich wundern.

    Und nachdem wir jetzt alle wissen, daß beim Fußball, beim Radsport und beim Wandern ein zig- bis hundertfaches an Toten und Verletzten anfällt, diese Tatsache jedoch von Ihnen und den meisten anderen Politikern konsequent ausgeblendet wird muß auch dem letzten klar sein, daß die Aussage „weniger Waffen im Volk“ (übrigens ein Nazi-Zitat) minimiert den „Schaden“ nur eine Ausrede sein kann.

    Weshalb Ausrede? Na klar, Stefan, Sie geben die Antwort doch selbst: „In der Freizeit etwas zu trainieren, was in anderen Lebensbereichen Menschen umbringt zählt nach meiner Auffassung nicht in die Kategorie Sport. Und bitte sagen Sie nicht, Fußballspieler üben das Treten und Foulen.“ Sie haben Angst. Große Angst. Unbegründete Angst wenn man nach den Fakten geht.

    „Dein Hund hat mich weder angebellt noch gebissen – aber ich fühle mich als Opfer und es stört mein Leben, dass Dein Hund die Möglichkeit zum bellen und beissen hat.
    Deine Waffe hatt mich weder bedroht noch verletzt – aber ich fühle mich bedroht und verletzt in meiner Ohnmacht Deiner Macht gegenüber die Dir durch den Besitz der Waffe erwächst.
    Dein Auto hat mich nicht getroffen und nicht getötet – aber ich fühle mich betroffen, wenn ich sehe wieviele durch Dein Auto getötet werden könnten.“

    Vor Jahren hiess es bei solchen Ängsten: „Gehen sie zu einem Facharzt“. Und heute schreit jeder nach einem Verbot.

  7. Hallo Stefan, die Überreglementierung privater Lebensbereiche, in denen Vater Staat nicht des geringste zu suchen hat spiegelt dich in diesen Forderungen genaus wieder, wie eine völlig abstrakte Angst vor etwas, dass Staat nicht zu 100% kontrollieren kann. Das ist eine der undemokratischsten Forderungen die ich je lesen musste. Bin gespannt, wann Risikosportarten grundsätzlich reglemtiert werden. Mir fallen auch noch etwa 200 weitere Verbote ein, die einen Sicherheitsgewinn erbrächten. Beispielsweise sollten alle Menschen nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend fahren. Auch verletzungsintensive Sportarten sollte man verbieten, da die Krankenkassen damit über Gebühr belastet werden, nur weil eine Minderheit einen Lustgewinn am Schmerz verspürt.
    Die SPD hat in den letzten Jahren recht deutlich gemacht, wohin die Reise mit ihr geht.

  8. Lieber Stefan,

    jemand, der fordert, daß Waffen dort gelagert werden sollen, wo sie benutzt werden = Schützenverein, kann nur jemand sein, der sich mit der Frage niemals wirklich befaßt hat.
    1. In unserem Verein haben wir etwa 100 aktive Schützen. Jeder von Ihnen hat 2~3 Waffen. Macht in der Summe etwa 300 Stück. Das entspricht etwa (bei sachgemäßer Lagerung) einem Hochseecontainer.
    2. Dieser müßte so gesichert sein, daß die Deutsche Bank dagegen ein Scherz ist, da die allermeisten (auch unseres) Schützenhäuser mitten im Wald stehen.
    3. Dieser Lageraum wäre immer noch ein gefundenes Fressen für alle diejenigen, die illegal an eine Waffe kommen wollen, denn in der Regel sind die Schützenhäuser nur an zwei Tagen, für wenige Stunden überhaupt „bemannt“.
    4. Wen wollen Sie verantwortlich machen für die Lagerung von 300 Waffen? Mich als Vorstand? Nein, danke. Allein der Aufwand, den ich jetzt schon habe, um alle Waffenrechtlichen Genehmigungen, Änderungen, Eintragungen, Ummeldungen, etc. zu verwalten reicht mir bereits völlig.
    5. Wenn die Schützen zu ihren Wettbewerben fahren (mindestens einmal die Woche, jeder woandershin, jeder zu einer anderen Zeit), wer soll die Waffen herausgeben und wieder einsammeln? Bezahlen Sie uns den Hausmeister?
    6. Ich glaube Ihnen ist nicht bewußt, daß die allermeisten Schützenvereine bettelarm sind, mit Beiträgen von etwa 30~80€ / Jahr.
    7. Ihre Vergleiche mit dem Auto, hinken VÖLLIG. Mein Auto können sie meinetwegen abfackeln (das ist bei Linken glaube ich Tradition? ;-). Aber in meinem Haus lebt meine Familie und da darf niemand rein außer uns!
    8. Sie finden Waffen gefährlich? Azeton können Sie in jedem Baumarkt kaufen, tonnenweise. Kennen Sie die Gefahr? Und wie wollen Sie die unterbinden? Stellen Sie sich einen VW-Bus mit einer Tonne Azeton vor, sagen wir unter den Säureleitungen des Bayerwerkes in Leverkusen Innenstadt. Und das kann JEDER machen, dafür braucht man weder eine Sachkunde, noch ein Polizeiliches Führungszeugnis.
    9. Die häufigste (unnatürliche) Todesursache in Deutschland ist das Auto mit tausenden von Toten. Dicht gefolgt von Herzinfarkt. Wäre es durch Kampf gegen Rauchen, Alkohol, etc. nicht viel leichter, Menschenleben zu retten?
    10. Durch Waffensanktionierung wäre Winnenden vermieden worden? Mumpitz, der Spinner hätte es nur auf einem anderen Weg versucht, mit vielleicht noch mehr Toten. Zugentgleisung vielleicht? Wer kann das schon mit Sicherheit sagen?
    11. Wenn es etwa gefährliches auf dieser Welt gibt, dann fallen mir vor allem zwei Sachen ein: Religionen und linkes Gedankengut. Wenn ich an die Millionen denke, die durch Linke Idioten (Lenin,Stalin, Mao, RAF, etc.) hingemetzelt wurden, dann ist die Gefahr, die von Sportschützen ausgeht, ein Witz dagegen.
    12. Haben Sie sich schon mal Gedanken dazu gemacht, daß es mittlerweile WESENTLICH leichter ist an eine illegale, als an eine legale Waffe zu kommen? Was wollen SIe dagegen tun?

  9. @ admin: Ich dachte, ich hätte deutlich gemacht, dass ich Ihnen recht gebe, wenn sie sagen, dass andere Sportarten als „Sportarten“ gefährlicher sind. Sie können mir allerdings nicht erzählen, dass Fußbälle, Fahrräder oder Wanderstöcke mehr vorsätzliche Körperverletzungen (oder Schlimmeres) verursachen, als Waffen. Ich weiß beim besten Willen nicht, warum Sie zu Ihrer Verteidigung ein Nazizitat aus der Schublade holen müssen, und ob Sie es tatsächlich ernst meinen und mich mit jenen auf eine Stufe stellen wollen. Auf einer solchen Grundlage ist jegliche Diskussion undenkbar, das sollten Sie genauso gut wissen, wie ich. Ich gebe zu: Ich habe Angst vor Waffen, vor allem dann, wenn sie in den Händen verantwortungsloser Menschen landen. Ich kenne Sie nicht, zähle Sie aber nach dem Lesen dieses Blogs nicht zu dieser Kategorie; sprich, meine Argumentation richtet sich mit keinem Wort gegen Sie!
    Ich bin übrigens für Maulkörbe für Hunde, denn zuviel ist schon passiert, vor allem kleinen Kindern. Nicht selten spreche ich Hundebesitzer in dem Park an, in dem ich Joggen gehe, und mache sie freundlich auf diese Tatsache aufmerksam. Damit nehme ich dem Hund in der Öffentlichkeit die Möglichkeit, zu beißen… und dahinter stehe ich.

    @Dr. Gaida: So wie ich hier niemanden bezichtige, Straftaten zu begehen, erwarte ich es auch mir gegenüber. Ich drehe den Spieß einmal um: Hätten Sie sich einmal etwas näher mit Politik beschäftigt, würden sie den Unterschied zwischen Jusos und Linksradikalen Gruppen erkennen… alles, von mitte-links bis links-extremistisch über einen Kamm zu scheren, finde ich primitiv. Ich bin an einer Diskussion interessiert, die auf Fakten basiert und in der sich die Teilnehmer nicht subtil irgendwelcher Dinge bezichtigen. Was ich von Vergleichen halte, indenen Sie einen demokratischen Prozess mit der Auswirkung von Diktaturen vergleiche, habe ich weiter oben schon deutlich gemacht. Ich habe durchaus einiges gelernt in dieser Diskussion, Dinge, die ich vorher nicht wusste und über die es sich auch für die Politik nachzudenken lohnt.

    Ein weiterer Hinweis sei mir zum Abschluss erlaubt: Sie implizieren, dass wir uns mit einem Antrag zum Waffengesetz zufrieden geben. So funktioniert Politik nicht, vor allem keine verantwortungsvolle. Aus diesem Grund kämpfe ich für das Rauchverbot, für Suchtprävention im Allgemeinen und wünsche mir viel mehr Kontrollen (sowie bessere Ausstattung) auf Seiten des Zoll, um vor allem das Schmuggeln illegaler Waffen an den EU-Ostgrenzen einzudämmen. Nennen Sie es gern Politik der kleinen Schritte…

  10. Stefan,

    Sie täuschen sich, wenn Sie denken ich würde mich verteidigen…..
    Egal was ich sage und zitiere. Und wenn Sie jetzt wissen, wem Sie in Sachen Waffengesetz nachreden, umso besser.

    Und nachdem wir uns einig sind, daß der Schießsport der sicherste Sport in Deutschland ist, sie mich (und damit die allermeisten meiner Kameraden) als zuverlässig ansehen, sind wir auf dem richtigen Weg.

    Im übrigen sieht uns auch unser Staat als zuverlässig an, sonst würde er uns den Waffenbesitz nicht genehmigen, siehe Waffengesetz. Wenn jemand unzuverlässig wird -weshalb auch immer, wird man sehr schnell, schneller als jeder andere Bürger- wird ihm dieses Recht abgesprochen. Sie sehen also, die Gesetze sind ausreichend.

    Es gibt noch weitere Gesetze, zum Teil sehr alt:
    Du sollst nicht töten. Tausende von Jahren alt. Auf Mord gibt es seit allen Zeiten hohe Strafen, in manchen Ländern wird man dafür noch heute hingerichtet. Aber hindert das die Menschen zu morden? Nein. Nirgendwo. Weil der Mensch morden will. Übrigens – legale Schußwaffen sind nur im Promillesatz dabei involviert.

    Du sollst nicht stehlen. Wird auch in jeder Kultur bestraft. Hindert aber keinen Dieb seinem Handwerk nachzugehen. Weil er stehlen will. Und wenn er die eigenen Eltern bestiehlt.

    Wenn ein Mörder seine Mordwerkzeuge stiehlt -wie in Winnenden und Eislingen geschehen- wie will man das mit schärferen Gesetzen verhindern?

    Nein Stefan, vor den Waffen der verantwortungsvollen deutschen Sportschützen, Jäger und Waffensammler müssen Sie sich nicht fürchten.

    Große Angst sollten Sie vor den Waffen im Besitz von Achmed und Igor von nebenan haben. Die sind nämlich weder registriert noch sicher verwahrt. Auch sind die Verhältnisse in diesen Haushalten üblicherweise nicht so gut wie in denen der mehrfach überprüften Legalwaffenbesitzer.

    In meiner Blogroll sind „Fakten zum Waffenbesitz“ Schon gelessen?

  11. Das Thema hier ist zwar schon etwas älter und betrifft mich nicht, da ich aus der Schweiz komme.

    Grundsätzlich ist aber auch hier die gleiche Geschichte im Gange.
    Ich äussere mich nicht aus der Sicht eines Sportschützen, sondern möchte lediglich den ganz generellen Waffenbesitz etwas beleuchten. Quasi das zwecklose Besitzen einer Feuerwaffe.
    Ich möchte mir eine kleine Ausführung erlauben.

    Der erste Punkt ist folgender:
    In der Geschichte der Menschheit wurden schon viele Völker durch ihre Regierung entwaffnet. In den allermeisten dieser Fälle hat sich gezeigt, dass das Volk daraufhin unterdrückt, versklavt, oder ermordet wurde. Die einzige Ausnahme, die mir jetzt einfällt ist England. Dort wird das Volk bislang erst bis ins Detail überwacht – Polizeistaat pur. Alle anderen Beispiele sind genau so, wie ich sie beschrieben habe. China, Nazi-Deutschland, etc. alles kriminelle Regierungen, die das Volk – entschuldigung – in die Scheisse tauchen.

    Der zweite Punkt:
    Wieso wird verboten mit 200 Sachen durch ein Wohnquartier zu brettern? Weil man Angst hat, man selbst oder Leute die einem nahe stehen, könnten überfahren werden.
    Wieso werden Drogen verboten? Weil man Angst hat, die eigenen Kinder konsumieren das Zeug (das ist sicher nicht der einzige Grund, aber ein sehr zentraler).
    Und wieso werden Waffen verboten, bzw. beinahe verboten? Weil, wie schon erwähnt, die Linke Angst vor einem bewaffneten Volk hat.

    Führt man jetzt Punkt eins und zwei zusammen, so drängt sich unweigerlich eine einzige Frage auf:
    Was haben die Linken mit uns vor, bei dem wir unbewaffnet und wehrlos sein müssen?
    Ich denke nicht, dass die Linke darauf eine brauchbare Antwort geben kann, da der grosse Plan ja nicht verraten werden darf.
    Stefan, falls Sie das noch lesen: Ich behaupte nicht, sie würden eben diesen „Plan“ verfolgen. Keineswegs. Das ist lediglich die linke Elite. Sie sind dabei ein Nutztier, das auf die Propaganda reinfällt und sich von den Medien beinflussen lässt. Dass Sie sich eine unabhängige Meinung gebildet haben, das glaube ich Ihnen einfach nicht. Denn niemand, schon gar kein Mann (ich gehe ob ihres Namens davon aus, sie seien ein solcher), empfindet beim Abfeuern einer Waffe ein negatives Gefühl. Niemand, der jemals Geschossen hat, sagt, es sei nicht schön gewesen. Die Ansicht, die Sie hier offenlegen, ist keine Meinung, sondern falsch. Wer Fakten übergeht oder verdreht ist ein Lügner, nichts weiter.

    Zugegeben, irgendwo im Unterbewusstsein hat das Schiessen vielleicht auch mit Macht zu tun. Aber ist es denn in einem Staat, der Demokratie heuchelt, nicht richtig, dass das Volk ein wenig Macht besitzt? Die Juden wären damals bestimmt froh gewesen, sie hätten etwas mehr Macht besessen, denken Sie nicht? (Wenn Sie aufgepasst haben merken Sie, wir sind wieder bei der einen Frage.. Was haben die mit uns vor?) Klar, das Risiko, einst eine Waffe gegen eine kriminelle Regierung erheben zu müssen, ist verschwindend klein und auch aus der Sicht der Waffenbesitzer nicht wünschenswert, aber die Gefahr besteht. Schliesslich baue ich auch nicht das Schloss aus meiner Haustür aus, nur weil hier noch nie eingebrochen wurde. Und obwohl ich die Polizei noch nie gebraucht habe (andere aber froh darum waren), fordere ich nicht, diese abzuschaffen.

    Lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen, am besten vor dem Einschlafen und bei ausgeschaltetem Fernsehgerät.

  12. Zur Begrenzung der Munitionsmenge wäre noch zu erwähnen das es Wiederlader gibt, die ihre Munition selbst herstellen, von wenigen Kalibern abgesehen.Aus 500 g Nitropulver bekomme ich in dem einen Kaliber ca. 1500 Schuß und in einem anderen „nur“ 500 Schuß.Niemand kann kontrollieren welches ich gerade lade.Bei guter Vorbereitung, Hülsen aufgweitet und gezündert, sind ein paar hundert Schuß relativ schnell hergestellt.

  13. @ Stefan

    Du bist ein widerlicher Heuchler, denn wenn du wirklich Pazifist wärst, dann würdet ihr Sozis zuerstmal dafür sorgen, dass die sexistische Wehrpflicht nur für Männe abgeschafft wird wo Jungs das Töten lernen, zweitens würde ich erstmal bei der Rücstungsindustrie anfangen und Exporte verbiten und drittens den Abzug aus Afghanistan fordern.

    Waffen in staatlicher Hand haben bisher zu 100.000 Millionen toten Menschen geführt..nicht die Waffen allerdings, sondern linke Ideologen wie eure Vorbilder in Russland oder China.

    Waffen in Privathände fordern Demokraten, NUR Faschisten, egal welcher Coleur fordern Waffenverbote…

  14. Sorry für die rechtschreibung, aber meine Tastatur klemmt

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