Okt 152009
 

Der Schützenkreis Germersheim ist wieder einmal zur Zielscheibe der „Rheinpfalz“ geworden.  Andreas Lapos vertritt dort  unter dem Titel „Hexenjagd auf Schützen?“ die Meinung, daß ein Teil der deutschen Schützen, speziell auch der Germersheimer Schützenkreis, dem militanten rechten Spektrum zuzurechnen sei und das einzige Bedürfnis Waffen zu besitzen sei wohl um „vom Widerstandsrecht gegen eine angebliche oder mögliche Entwicklung Deutschlands zum totalitären Staat Gebrauch zu machen“.  Dieses Abdrängen in die rechte braune Ecke ist man von den linken Journalisten ja mittlerweile gewöhnt, dieser Artikel hat aber eine ganz neue Qualität. Auch das DWJ berichtet.

Herr Lapos moniert unverholen den Zusammenhalt der Legalwaffenbesitzer in Deutschland, hetzt gegen die FvLW als Lobby und sogar gegen unseren David Schiller.  Die lokalen FDP-Kandidaten werden als Waffenlobbyisten (ich bin stolz einer zu sein)  und Diskussionsverweigerer diffamiert.

Lapos: „Bleibt die Frage nach den Zielen, die die „Legal-Waffenbesitzer“ verfolgen.  Sicher scheint nur, dass es sich um Menschen handelt, für die der Besitz einer Waffe und der direkte Zugriff darauf eine zentrale Rolle spielt„.

Tja, Herr Lapos, die Antwort ist einfacher als Sie denken: Ich für meinen Teil möchte mich nicht vom Staat und auch nicht von Ihnen als Medienvertreter bei der Ausübung meines Sports, meines Hobbys einschränken lassen. Ich bin Leistungssportler, meine Waffen sind meine Sportgeräte. Mein Kamerad Ralf Schumann, meine Kameradinnen Kathi Wilhelm und Magdalena Neuner sowie alle anderen Schießsportler sehen ihre Waffen auch ganz pragmatisch als das was sie sind: Sportgeräte. Magdalena spricht sogar ganz zärtlich von „Ihrem Baby„.

Weshalb haben Sie, Herr Lapos, solche Angst vor uns?  Weil wir unser Recht auf freie Entfaltung, freie Auswahl des Sports einfordern? Unsere Rechte als freie, unbescholtene und zig-fach polizeilich überprüfte Bürger nicht einfach so aufgeben wollen? Weil Sie und einige wenige andere Gutmenschen in diesem Staat dies so wollen?

Was würde wohl der Golfspieler sagen wenn Sie ihm vorschreiben wollten wie er seine Schläger zu verwenden hat? Ihm vorschreiben wollen daß er nur noch max. 3 Schläger besitzen darf und diese zentral im Golfclub lagern muß? Würden Sie das von ihm verlangen? Würden Sie die Golf-Regeln anzweifeln und diese vom Staat in ein Verordnungskorsett zwängen lassen? Würden Sie von ihm verlangen mindestens 18 Turniere im Jahr zu spielen ansonsten er seine Golf-Lizenz verliert? Ich glaube da denken Sie nicht mal im entferntesten dran. Und Golf ist doch auch Sport, oder Herr Lapos?

Nein, Herr Lapos, so läuft das nicht. Wenn ich der Golfspieler wäre würde ich die Diskussion mit Ihnen dazu auch verweigern. Aber als Sportschützen, Waffensammler, Jäger, sind wir gar nicht so. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Herrn Kudis und Herrn Woll, besuchen Sie die Herren mal im Schützenhaus und lassen Sie sich von Ihnen unseren Sport zeigen und erklären. Auch die Schwierigkeiten mit denen wir seit Winnenden leben müssen, verursacht ausschließlich von den Medien. Von Ihnen und Ihren Kollegen, Herr Lapos. Ich bin trotzdem sicher, die beiden Herren lassen sich was einfallen, daß es ein interessantes und schönes Treffen wird.

Und bitte, lassen Sie das Nachtreten sein. Nur um etwas zu schreiben, da fällt Ihnen doch sicherlich was besseres ein?

 Posted by at 15:25

  2 Responses to “Medienhetze: Schon wieder! Die „Rheinpfalz“ tritt auf niedrigstem Niveau nach.”

  1. Der Stil von Lapos ist typisch und gleicht seitens der Argumentation der von Wiedmann auf der Seite http://www.gkd-ev.de, auf die Lapos mit seinem Seitenhieb auf Dr. David Schiller auch Bezug nimmt.

    Betrachten wir diese Musterbeispiel von pseudoinvestigativem Journalismus aber einmal von der anderen Seite, so zeigt sich, daß wir Waffenbesitzer auf dem richtigen, politischen Weg sind.
    Wir haben bei dieser Wahl durch die Formierung, Vernetzung und die eigene Nutzung von Medien und Informationstechnologie das erste Mal gemeinsam ein wichtiges Ziel erreicht, nämlich die massive Beeinflussung des Wahlergebnisses einer Bundestagswahl. SPD, Grüne und Linke bestreiten dies zwar, aber gerade das ist der eigentliche Beweis.

    Diese neue, geschlossene und gestraffte Vorgehensweise hat unsere politischen Gegner, die sich selbst bereits kurz vor dem Ziel gesehen haben, verschreckt und aufgeschreckt.

    Dem jetzigen Versuch, der Bevölkerung zu suggerieren, die Mehrheit würde die Jagd und das Schützenwesen nicht dulden und wir stünden mit unseren berechtigten Forderungen nach einem vernünftigen und liberalen Waffengesetz als Minderheit im Abseits, müssen wir genauso geschlossen und entschieden entgeggen wirken.

    Die denkende Mehrheit unserer Bevölkerung akzeptiert nämlich die Jagd und die Leistung, die wir Jäger für die Allgemeinheit erbringen.
    Die denkende Mehrheit akzeptiert auch das traditionsreiche, deutsche Schützenwesen und stellt uns nicht in eine Ecke mit Kriminellen und Psychopathen. Letzeres wird nur von einem kleinen Kreis von Ideologen praktiziert, die bisher meinten die geballte Macht der Medien und der schnellen Informationstechnologie für sich allein in Anspruch nehmen zu können.

    Das ist definitiv vorbei, lasst uns weiter daran arbeiten!

    Good luck!

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