Jun 052009
 

In wenigen Stunden müßen Sie eine Entscheidung treffen: Gehe ich wählen oder nicht?

Ich empfehle Ihnen: Gehen Sie wählen! Es ist die einzige demokratische Möglichkeit uns gegen die Bevormundung von oben im Vorfeld zu wehren. Natürlich müßen Sie auch wissen, wen Sie wählen möchten oder können. Dazu kann ich vielleicht eine kleine Hilfestellung geben. Glauben Sie nicht, daß die Europawahl oder die Kommunalwahlen kein Signal für die Parteien setzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Wahlen am Wochenende werden von den Parteien sehr wohl beachtet werden!

Für uns als gesetzestreue Bürger, als Legalwaffenbesitzer, gibt es nicht viele Möglichkeiten unsere Stimme zu platzieren, das können Sie mir glauben. Hier finden Sie die Aussagen der Parteien zum Thema privater, legaler Waffenbesitz:

Die SPD-Bundestagsfraktion wird zur Waffenrechtsänderung ein Bündel von Maßnahmen vorschlagen, das den Waffenmissbrauch effektiv eindämmen soll. Hierzu gehören:
– Das Verbot großkalibriger Waffen im Schießsport.
– Die obligatorische Einführung biometrischer Sicherungssysteme für
großkalibrige Waffen und Waffenschränke.
– Unangemeldete Kontrollen legaler Waffenbesitzer durch Einschränkung der Unverletzlichkeit der Wohnung
– Laufende Überprüfung des Bedürfnisses und Einzug der WBK bei Bedürfniswegfall,  Änderung des Bedürfnisprinzips, die    gelbe WBK und der Jugendjagdschein werden wegfallen.

Gabriele Fograscher (SPD):
„Das Verbot von großkalibrigen Waffen, vor allem Kurzwaffen, im Schießsport halten wir für eine Maßnahme zur Eindämmung der Anzahl besonders gefährlicher Waffen…. Es gibt auch kein gesellschaftlich anerkanntes Bedürfnis, mit großkalibrigen Waffen … Sport zu betreiben…
Die Entwicklung technischer Sicherungssysteme für Waffen hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht…. elektronisch, mechanisch und biometrisch…
Die Kosten hierfür halten sich inzwischen in einem überschaubaren Rahmen. Eine so erreichte Schussunfähigkeit der Waffe bietet das größte Maß an Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff.“

Die SPD ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Grünen-Chefin Claudia Roth
„In Deutschland befinden sich rund sieben Millionen gefährliche Schusswaffen legal in privater Hand. Bei dieser Zahl kann die Forderung nach Winnenden nur lauten:
Abrüstung und Entwaffnung.“

Silke Stokar von Neuforn (Grüne)
„Ich möchte… deutlich machen, dass wir uns mit ein paar Placebos… oder irgendwelchen biometrischen Schlössern – nicht zufrieden geben werden…
Wir werden alle Initiativen, die sich derzeit bilden fördern und unterstützen, weil das Ziel eine Entwaffnung in der Bevölkerung sein muss.
… die Überbewaffnung in Privatwohnungen abbauen. Über nichts anderes werden wir mit Ihnen diskutieren.“

Hans Christian Stroebele (Grüne)
„Auch ich bin dagegen, dass in Haushalten scharfe Waffen mit Munition vorrätig sind.“

Auszug aus dem Antrag der Fraktion vom 25.03.09 an die Bundesregierung
„Besonders gefährliche Handwaffen wie die 9 mm Beretta … dürfen als Sportwaffen nicht zugelassen werden…
Der unbeschränkte Besitz von Waffen und deren Lagerung in Privathäusern wirft nicht nur bei den Sportschützen, sondern auch bei den Jägern Probleme auf…
… der unbeschränkte Erwerb und Besitz von Munition für Langwaffen von Jägern ist unter Sicherheitsgesichtspunkten nicht vertretbar.“

Die GRÜNEN sind somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Gregor Gysi (Die Linke)
„Die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten muss untersagt werden.“

DIE LINKE fordert in einem Antrag an den Bundestag die Bundesregierung auf, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen, damit Waffen und Munition künftig nur noch in rund um die Uhr überwachten, bewachten und entsprechend gesicherten Arsenalen von Organisationen und Vereinen aufbewahrt werden, die den Waffengebrauch pflegen dürfen (wie in der DDR üblich).
Die LINKE/PDS ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
schlägt vor, Waffenbesitzer stärker und unangemeldet zu kontrollieren.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU):“
Natürlich sollte man unangemeldet kontrollieren. Angemeldete Kontrollen bringen doch nichts.“
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat eine Woche nach dem Amoklauf von Winnenden eine Verschärfung des Waffenrechts ins Gespräch gebracht.
Er könne sich vorstellen, dass die Hürde für Waffenbesitz angehoben wird.

Reinhard Grindel (CDU):
„… Ich finde ebenso richtig, dass wir alle neuen technischen Möglichkeiten im Bereich der Biometrie nutzen, um Waffen und Waffenschränke gegen den Zugriff Unbefugter besser zu sichern.
… Wir müssen diskutieren, ob die Vereine nicht auf das großkalibrige Schießen verzichten können…“

Wolfgang Bosbach (CDU)
Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach setzt sich für Verschärfungen des Waffenrechts ein. Die Hersteller sollten moderne Blockiersysteme einführen, um einen unbefugten Zugriff auf Schusswaffen technisch auszuschließen, …

Weitere Vorhaben der CDU:
– effektivere Prüfung des waffenrechtlichen Bedürfnisses damit wirklich nur der Waffen hat, der tatsächlich aktiv im Schützenverein in der jeweiligen Disziplin schießt.
– Verdachtsunabhängige Kontrollen bei legalen Waffenbesitzern, usw. usw…..

Die CDU ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

Hartfried Wolff (FDP)
„Ein Generalverdacht gegen alle Sportschützen, Waffensammler, Jäger oder Berufswaffenträger ist nicht gerechtfertigt ….
Nicht zuerst die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch, der sie einsetzt.
Derzeit erschweren Bürokratie und die Kompliziertheit des Waffenrechts den gesetzlichen Vollzug. Einfache, wirkungsvolle und anwendbare Gesetze nützen der Sicherheit mehr als immer neue Vorgaben.
Nach Auskunft der Bundesregierung stammen lediglich 2 bis 3 Prozent aller bei Schusswaffenkriminalität eingesetzten Waffen aus legalem Besitz.
… Jäger und Schützen zu kriminalisieren … hält die FDP vor diesem Hintergrund nicht für sinnvoll.
Wir können nur Gesetze machen. Aber kein Gesetz kann schützen, wenn es nicht beachtet und vollzogen wird.“ Daneben hat die Bayern-FDP klipp und klar erklärt, daß sie eine Änderung des Waffenrechts nicht mittragen wird und alle FDP-(mit)regierten Länder aufgefordert dasselbe zu tun. Näheres weiter unten auf dieser Seite.
Die FDP ist somit für alle Legalwaffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, Sammler die einzige wählbare Partei in Deutschland.

Hier noch ein Auszug aus dem Kabinettsbeschluss vom 27.05.05 (CDU/CSU, SPD):

Das BMI erhält eine Verordnungsermächtigung für Regelung neuer Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen und Munition, wobei in der VO u.a. auch die biometrische Sicherung sowohl von Waffenschränken als auch von bestimmten Schusswaffen geregelt werden soll.

Das bedeutet, daß der Bundestag und der Bundesrat gar nicht mehr gefragt werden müßen, und das Bundesministerium des Innern seine eigenen Gesetze ohne Überprüfung durch die Legislative durch die Hintertür einführen könnte! Wie würden Sie soetwas bezeichnen? Ich sag‘ da mal nichts zu, müßte mich sonst wieder selbst zensieren….

Bitte lesen Sie auch meine Ausführungen weiter unten auf dieser Seite, ich hoffe sie helfen Ihnen die richtige Wahlentscheidung zu treffen. Wenn Sie Fragen zu meinen Ausführungen haben, kontaktieren Sie mich bitte.

Gehen Sie am Sonntag wählen!  Geben Sie Ihre Stimme der FDP! Nur so können Sie Ihr Hobby retten.

 Posted by at 21:53

Sorry, the comment form is closed at this time.