Feb 092012
 

Viele unserer Mitbürger sind der Meinung, daß Bundestagsabgeordnete -schon alleine wegen Ihres hohen Einkommens (11.967,20 € mtl.)- ganz besonders kluge Menschen sein müssten. Daß sie ganz sicher wüßten, von was sie sprechen und über was sie im Plenum abstimmen. Daß man diesen Leuten, seien es Abgeordnete oder Ministerpräsidenten,  -ob ihrer Klugheit- mit einer gewissen Ehrfurcht begegnen und sie quasi über den normalen Bürger erheben müsse. Ist diese Einstellung richtig?

Für den einen oder anderen Bundestagsabgeordneten mag dies zutreffen. Das sind dann Personen, die tatsächlich über ein großes Wissen verfügen, speziell auch zu den ihnen zugedachten Aufgaben. Menschen, die ihre Aufgabe ernst nehmen und sich nur aufgrund der Faktenlage ein Urteil bilden und sich auch nur zu Themen äußern, von denen sie wirklich etwas verstehen. Manche müssen sich erst einarbeiten und entwickeln sich dabei zu Spezialisten. All diesen Charakteren ist jedoch eines gemeinsam: Sie sind ehrlich. Zu sich selbst und zu ihren Mitmenschen.

Der deutsche Bundestag hat aktuell 620 Mitglieder. Was denken Sie, liebe Leser, auf wieviele Abgeordnete o.g. Spezifizierung zutrifft? Wieviele unserer Volksvertreter sind tatsächlich so ehrlich und arbeiten im Sinne ihrer Wähler und zum Wohle des deutschen Volkes? Viele werden es wohl nicht sein, betrachtet man die von diesen Leuten getroffenen Entscheidungen, gerade auch der jüngsten Zeit.

Da mir gerade kein positives Beispiel einfallen will,  werde ich mich hier einigen negativen zuwenden. Da wäre zuerst mal der Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert von der SED den Linken zu nennen. Ein typischer Vertreter der zahlreichen Nichtdenkenkönner u. -woller in den Plenen, derer, deren kognitive Fähigkeiten entweder nicht besonders ausgebildet oder durch ideologische Verblendung verkümmert sind. Er verlässt sich auf sein Gefühl anstatt auf Fakten und handelt dementsprechend – er belügt die Bevölkerung, schürt damit Ängste vor den legalen Waffenbesitzern.

Auf Abgeordnetenwatch.de wurde er nach seiner Einstellung zum legitimierten Besitz von Waffen in privater Hand gefragt.

Seine Antwort, rein aus dem Bauch heraus, anscheinend geprägt von der Medienberichterstattung anstatt von sauber recherchierten Fakten:

Die Anzahl der Waffen in privaten Haushalten und die Anzahl der Haushalte mit Schusswaffen ist mir viel zu hoch. Unberechtigte Familienmitglieder der Inhaber von Waffenscheinen kommen zu oft und zu leicht an die Waffen heran.

Lassen wir das mal so stehen. Sie, liebe Leser, wissen, daß diese Antwort völliger Quatsch ist, durch nichts belegt. Außer durch die Ideologie seiner eigenen Partei und die der Grünen sowie seiner daraus resultierenden persönlichen Angst. Man sieht sehr schön, daß Herr Lenkert nicht selbst denkt, sondern sich vordenken läßt.

In einem weiteren Beitrag genau darauf angesprochen, schwadroniert Lenkert in einem Anfall von Sprechinkontinenz von seiner Zeit als Volksarmist, und von einem Kameraden, der seine Frau und deren Liebhaber mit einer AK47 umbringen wollte. Diese Geschichte dürfte frei erfunden oder weit überzogen dargestellt sein. In der DDR war vieles möglich, daß ein Soldat seine Kaschi und Munition aus dem abgeriegelten Bereich einer Kaserne bringt um damit jemanden zu töten aber ganz sicher nicht.

Weiter verweist er auf eine Harvard-Studie, die belegen soll, daß mit der Anzahl der verfügbaren Schusswaffen die Anzahl von Morden, Gewaltverbrechen und Selbstmorden steigt. Leider „vergißt“ er zu sagen, daß sich diese Studie ausschließlich auf illegale Waffen bezieht, nicht auf legale. Weshalb hantiert Herr Lenkert mit getürkten Argumenten? Um die Bevölkerung zu „behumpsen“? Es gibt in den letzten Jahren mehrere, ausschließlich positive Studien, die belegen, daß der legale Besitz von Waffen zu einem Rückgang der Gewaltkriminalität führt. Als Fachmann sollte er diese kennen.

Auf die Frage, wie viele unberechtigte Familienmitglieder in den letzten fünf Jahren an legale Waffen in Privathaushalten herangekommen sind weicht er aus, ihm fällt nur ein Fall ein, der, welcher jedem dabei einfällt. Wäre die Frage 10 oder mehr Jahre gewesen hätte er auch nicht mehr Fälle nennen können. Auf die Frage nach Fakten, und wo man diese nachlesen könne gibt er wohlweislich keine Antwort.

Seine vollständige Ahnungslosigkeit zum Thema „legaler Waffenbesitz“ zeigt sich aber bei seiner letzten Antwort. 3,1 Mio. Menschen hätten -so behauptet Lenkert-  25 Mio. legale Waffen in ihrem Besitz. Es wäre wirklich schön, wenn dem so wäre. Letzte Schätzungen der Bundesregierung -also der Firma, für die Lenkert arbeitet- sprechen von etwa 7,5 Mio. legaler Waffen im Besitz von ca. 1,9 Mio. Bürgern. Die Zahl 25 Mio. stimmt aber trotzdem irgendwie – es handelt sich um die Anzahl illegaler, unregistrierter Waffen in Deutschland. Auch hier stellt sich mir die Frage: Dummheit oder Kalkül?

Josef Philip Winkler Bundestagsabgeordneter von Bündnis90/Die Grünen ist das nächste Exemplar eines merkbefreiten, dummschwafelnden und ahnungslosen Parlamentariers. Einer dieser Sorte, die ihr Fachwissen über legale Schußwaffen aus Hollywood beziehen. Einer derer, die die Ideologie der Partei unreflektiert und undifferenziert nachbeten, die Fakten verdrehen und lügen, um zu ihrem Ziel, der Entwaffnung der rechtstreuen Legalwaffenbesitzer zu gelangen. Und natürlich bei ihren unwissenden Wählern damit punkten wollen.

Auch er wurde bei Abgeordnetenwatch.de gefragt,  weshalb er es notwendig findet, den legalen Waffenbesitz in Deutschland weiter totregulieren zu müssen. Von viel bekanntem BlaBla abgesehen, behauptet er, daß das -im übrigen schon lange von der EU (und nicht von den Grünen, wie Winkler behauptet) beschlossene- nationale Waffenregister helfen würde den illegalen Waffenbesitz einzudämmen. Ich -und Sie sicher auch, liebe Leser- frage mich, wie das geschehen soll, werden dort doch nur die legalen, die registrierten Waffen erfasst?

Er fabuliert -ganz nach „Leathal Weapon3“- von „Cop Killer“-Munition, die für jeden Sportschützen erhältlich wäre. Behauptet damit gleichzeitig, daß Sportschützen diese benutzen würden, um auf Menschen mit besonderer Schutzkleidung (was ja nur Polizei und Militär sein kann) zu schießen. Nicht die Jäger – für die würde er solche Munition befürworten, auch sollen Jäger ihre Waffen zuhause aufbewahren dürfen. Jäger sind anscheinend bessere Menschen als Sportschützen, jedenfalls in den Augen dieses Agitators.

Daß das Waffengesetz den Umgang mit solcherart Munition für jeden privaten Waffenbesitzer schon seit langem verbietet weiß Winkler doch ganz sicher, oder etwa doch nicht? Er ist doch der Fachmann von der Regierung?

Auf die weitere Frage, weshalb die Grünen ein Verbot von halbautomatischen Schußwaffen fordern, die optisch Kriegswaffen ähneln, blamiert er sich vollständig, plappert wieder die Parteiideologie nach:

Der menschenverachtende Massenmord auf der Insel Utøya im Sommer 2011 hat auf brutale Weise vor Augen geführt, welches Unheil mit halbautomatischen Schusswaffen, die vollautomatischen Kriegswaffen nachgebaut sind, im Falle eines Missbrauchs angerichtet werden kann. Derartige Waffen dienen in erster Linie dem Zweck, möglichst schnell möglichst viele Schüsse abfeuern zu können und dabei das Gefühl zu vermitteln, mit einer Kriegswaffe zu schießen. Weder für den Schießsport noch für die Jagd ist diese Art von Schusswaffen erforderlich. Sie bringen keinen sportlichen bzw. jagdbezogenen Mehrwert. Problematisch ist zudem, dass sie mit größeren Magazinen kompatibel sind, deren Verwendung im Schießsport sowie bei der Jagd zwar nicht gestattet ist, die aber ohne Altersbeschränkung freiverkäuflich sind.“

Ich kann es nicht mehr hören. Dieses grüne Lügengeschwafel geht mir auf den Geist. Ja, es sind Lügen, alles was er hier behauptet. Der Bombenleger von Norwegen benutzte nicht eine solche Waffe, sondern ein weitverbreitetes Jagdgewehr der Marke Ruger, ein „Mini 14“. Also keineswegs einer vollautomatischen Kriegswaffe nachgebaut. Erste Lüge.

Und nein, Herr Winkler, wenn wir solche Waffen im Schießsport verwenden geht es uns in erster Linie um das präzise Treffen der Scheibe, nicht wie Sie verleumderisch behaupten darum,  „möglichst schnell möglichst viele Schüsse abfeuern zu können und dabei das Gefühl zu haben, mit einer Kriegswaffe zu schießen“. Nein. Wir dürfen unsere Disziplinen nur nach einer von der Regierung genehmigten Sportordnung schießen, darin kommen solche Fantastereien wie die der Grünen nicht vor. Und ja, es hat einen sportlichen Mehrwert, den Sie in Ihrer beschränkten Welt leider nicht erkennen können.

Außerdem: Seit über 40 Jahren, solange sind Waffen dieser Art in Deutschland erhältlich, ist mit einer solchen weder ein Mensch bedroht, verletzt oder getötet worden. Nicht einer! Jedenfalls nicht von Sportschützen oder Jägern oder Waffensammlern. Von Polizei und Militär dagegen schon, sehr viele sogar. Weshalb also diese Hetze gegen uns Sportschützen? Lügen über Lügen, alles was er sagt.

Oder doch Dummheit? Egal was es ist, Lüge oder Dummheit, man benutzt diese Argumente um uns Sportschützen in der Öffentlichkeit zu diskreditieren, uns als Mörder und Attentäter zu diffamieren. Man behauptet, wir und unsere Waffen würden eine Gefahr für die Bevölkerung und die Exekutive darstellen. Das hört nicht auf, wird immer schlimmer. Die Angriffe auf den Schießsport von Seiten der Grünen, der SPD und der Linken folgen in immer kürzeren Abständen. Auf Lügen basierend, von den Medien transportiert.

Da die Grünen, die Linken und die SPD den tatsächlichen Fakten nicht zugänglich sind, das Wissen darüber ableugnen -obwohl gerade den Abgeordneten alle Statistiken zugänglich sind- und stattdessen mit Lügen argumentieren um das Sportschießen und das Training mit Waffen zu zerstören und abzuschaffen, sollten wir alles daran setzen, daß diese Brut nie wieder in Regierungsverantwortung kommt. Denn das wäre unser und ganz Deutschlands Untergang. Denn: Diese Politagitatoren belügen die Öffentlichkeit nicht nur im Fall des legalen Waffenbesitzes, nein, hier bekommen wir es nur mit. Was sonst noch so gelogen ist können wir nur erahnen……

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  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

      6 Responses to “Kognitive Grenzen bei Bundestagsabgeordneten”

    1. Mal wieder beide Daumen hoch!

    2. ein sehr guter artikel den ich gleich mal auf face weiterposten werde

    3. Ich kann mich deinen Schlussfolgerungen in weiten Teilen anschließen. Auch mir geht die Galle über, wenn ich intelligenzfreie Wortabsonderungen von Grünen oder Linken lese oder höre.
      Leider muss man keinen Befähigungsnachweis erbringen, wenn man sich wählen lassen will, es reicht gewählt zu werden und dann geschieht nach der Wahl eine wunderbare Wandlung mit den Gewählten: Sie glauben plötzlich, dass sie wirklich wichtig sind und Ahnung haben! Und gegen Weltverbesserer, die an selbsterfüllende Prophezeiungen glauben .da ist Argumentation vergebens. Die kennen nur eine Antwort – ihren Kauderwelsch aus Halb- und Unwahrheiten, weil sich der ja so leicht ungestraft verbreiten läßt. Kompetenzfreies, sinnentleertes Geschwafel müsste unter Strafe gestellt werden.

    4. Michael hat es wieder einmal auf den Punkt gebracht!
      Hierzu ein Zitat: „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“
      …und ein paar Gedanken zu den hier im Internet geführten „Debatten“ mit Vertretern und Angehörigen bestimmter Parteien.
      Ich halte die Parteifunktionäre nicht für Dumm – (s.o.) … und ich meine, mit diesen XXX kann man niemals eine sachliche Debatte führen.
      Weil:
      In einer sachlich geführten Debatte nehmen die Debattierenden den Standpunkt des Gegners ernst und gehen auf Argumente ein – besonders wenn es sich um fundierte und ehrliche Argumente handelt. In einer gut geführten Debatte kann man auch durchaus einmal den eigenen Standpunkt verlassen und den des Gegenübers einnehmen (um evtl. das Thema auch durch seine Augen zu sehen). Meines Erachtens macht das eine gute Debatte, einen guten Streit oder eine Diskussion aus.
      Ich bin verheiratet und weiß wovon ich rede ;o)
      Ideologisch gedrillt und in einer kaum zu überbietenden Sturheit ersetzen aber die Links- und Öko-Parteien (und/oder ihre Mitglieder) ihre „Argumente“ durch Populismus und Polemik, durch Lügen und dem Verschweigen der wirklichen Tatsachen und Zahlen. Sie glänzen dabei mit Unkenntnis der bestehenden Gesetze und mit ideologischer Engstirnigkeit. Dafür aber wüten sie im blinden Eifer.
      Ihr Verhalten drängt den Schluss auf, sie hassen alle anders denkenden und ihren Wunsch nicht „gleichgeschaltet“ zu werden.
      Im Dialog nehmen sie einen ideologisch zementierten Standpunkt ein und führen unwahre und/oder frei erfundene Argumente an – dabei nutzen sie gerne einprägsame Schlagworte (die aber hohl und ohne echten Inhalt sind)!
      Echte Argumente fehlen ihnen – es geht halt nur um Ideologie. Darum, so glaube ich, werden sie auch immer einer sachlichen und auf Fakten basierenden Debatte ausweichen – oder (wie bei anderen politischen oder gesellschaftlichen Themen) nur mal kurz ihre „Moralkeule“ herausholen, zuschlagen und sich schnell wieder hinter Phrasen verstecken.
      Ich denke, sie schließen eine sachlich geführte Debatte für sich völlig aus, weil diese, nach ihren ideologisch geprägten Vorstellungen, auch gar nicht erwünscht ist. Schließlich sind in ihren Vorstellungen alle, die nicht ihrer Ideologie folgen, moralisch und charakterlich minderwertig. Nur ihr eigenes tun, findet „Gefallen im Auge des Herrn“.
      Inflatiös benutzen manche „Anscheinsdemokraten“ in ihrer Argumentation dann auch die Begriffe „Gefahr“, „Schutz“ oder „tief Betroffen“. Getragen werden diese „Argumente“ durch eine permanente „moralische Entrüstung“ – das macht sich natürlich immer gut, zumindest bei ihren Anhängern oder den nicht mehr selbst denkenden Mitmenschen. Diese vorgeführte „moralische Entrüstung“ kann aber das eigene moralische Verhalten der Parteivertreter durchaus ausschließen. Hierfür gibt es genügend Beispiele.
      Durch dieses Verhalten drängt sich natürlich der Gedanke auf, dass Anstand, Wertvorstellungen, Liberalismus, Bürgerdemokratie und Freiheit ihnen echt zuwider sind.
      In ihre Ideologievorstellung passt sicher auch nicht, dass sich Bürger sozial und umweltbewusst verhalten, keine religiösen oder kulturellen Vorurteile haben, jede Art von Faschismus ablehnen (gleichgültig ob links, rechts, öko oder “Antifa“) – aber trotzdem ihrer Ideologie nicht folgen wollen oder dem Wunsch nach Gleichschaltung beseelt sind.
      Ich glaube auch, manchen Parteifunktionären ist unerträglich und zuwider, dass es immer noch Mitbürger gibt, die eigene Gedanken, Wünsche, Vorstellungen und Einschätzungen vom Miteinander in diesem Land haben, dass Bürger für Freiheit, Demokratie und Grundgesetz eintreten, ihre Meinung sagen, Kritik an ihren „Volksvertretern“ üben und sich eine Meinung/Ideologie nicht diktieren lassen wollen – was diese Bürger natürlich „gefährlich“ macht – besonders, wenn man ihrer Sekte (sorry: ich meinte Partei) nicht angehören will – oder die „Genossenschaft“ bereits verlassen hat.
      Dass manche „Qualitätsmedien“ diese „Meinungsdiktatur“ unterstützen wundert mich nicht – man muss sich hier nur einmal die Mühe machen um die Eigentums- und Anteilsverhältnisse von Parteien an Sende- oder Printmedien zu recherchieren oder die „Parteifreundlichkeit“ mancher Redakteure und Journalisten zu hinterfragen.
      Nicht gerade vertrauensfördernd ist auch, dass manche „Volksvertreter“ sich irgendwann selbst, oft aber ihre Eltern, für demokratische Themen eingesetzt haben, die sie selbst heute mit allen Mitteln bekämpfen. Das macht sie unglaubwürdig und letztlich dann wohl auch die „Politikerverdrossenheit“ aus. Leider melden sich Politiker, die sich nicht dem Fraktionszwang beugen, dem Wählerwillen folgen, eine gute demokratische Grundeinstellung oder „einen A…in der Hose haben“, viel zu selten zu Wort. Warum? Geht es ihnen letztlich auch nur um Diäten oder Mandatserhalt?
      Könnte die Aussage: „Macht korrumpiert“ – richtig sein?
      Ein gesichertes Einkommen , eine Kameralinse, ein „Blitzlichtgewitter“ und natürlich das gefühlte „über der Masse“ Schweben, haben schon was. Der Gang über den roten Teppich beim Sport- und Presseball oder der Berlinale ist schon geil. Und wenn es manchem „Volksvertreter“ immer noch nicht für einen „Ich bin wer-Orgasmus“ reicht, besteht ja glücklicherweise die Möglichkeit sich von „Freunden“ einladen und aushalten lassen. Dann läuft wieder alles wie „geschmiert“.
      Was mir aber Hoffnung auf den Erhalt der demokratischen Grundwerte macht, ist der Umstand, dass sich jetzt immer mehr Menschen/Bürger/LWB zusammenfinden, sich vernetzen und austauschen, Informationen verbreiten, sich engagieren, sich nicht mehr unterdrücken oder „schlachten/melken“ lassen wollen.
      Das sie frei und laut ihre Meinung sagen und die Lügner auch hörbar Lügner nennen!
      Inzwischen ist es gleichgültig geworden ob man Sammler, Sportschütze, Jäger, Paintballer ist oder welcher Passion frau/man(n) sonst anhängt – es geht inzwischen nicht mehr nur um LWB! Es geht um unsere Bürgerrechte!
      Der Wind scheint sich aber endlich in Deutschland zu drehen.
      Wozu engagierte Mitbürger, die mit demokratischen Mitteln etwas bewegen wollen und auch können, in der Lage sind, zeigte sich bei der Petition, bei der, in so kurzer Zeit, so viele Bürger aktiviert werden konnten

    5. Ich bin voll Deiner Meinung. Was kommt als Nächstes für ein Sche.. ???!!!

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