Mai 192011
 

Liebe Leser und Sportsfreunde, die Württembergische Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange scheint von unserer Aktion „Kretschmann muß weg!“  ziemlich „angetan“ zu sein. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls beim Lesen ihres neuen Rundbriefes, der sich zu zwei Dritteln mit dieser Aktion beschäftigt. Aber schauen Sie erst mal, dieses Schreiben erklärt sich von selbst.

„Absolut kein Verständnis habe ich für eine von außerhalb unseres Verbandes inszenierte und gesteuerte Forderung nach einem Ausschluss unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann aus seinem Schützenverein und aus unserem Verband.“

Das glaube ich ihr gerne. Wer einem erklärten Waffenhasser wie Kretschmann so den Honig um’s Maul schmiert:

„Als besonders positiv empfinde ich hier, dass unser neuer Ministerpräsident Mitglied in einem unserer Schützenvereine ist.“

der muß selbstverständlich auch dafür sorgen, daß dem Herrn Kretschmann keiner an den Karren fährt.

Zur Erinnerung, Frau Lange: Ihr neuer Ministerpräsident will zusammen mit der SPD den Großkaliberschießsport in ganz Deutschland  verunmöglichen, komplett abschaffen! Ja, ich weiß, das interessiert Sie nicht, bei Ihren sportlichen Aktivitäten werden ja nur Druckluft- und Kleinkalibersportgeräte benutzt. Sagt zumindest Ihr DSB-Präsident Ambacher, der im Fernsehen behauptet, daß im DSB kein Großkaliber geschossen wird. Nur so nebenbei gesagt, ist das: „Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger).“ jetzt im Regierungsprogramm festgeschrieben und Sie glauben doch nicht im Ernst, daß die Grünen und die SPD sich so nah vorm Ziel noch von Ihnen ausbremsen lassen? In welcher Welt leben Sie? In einer Matrix?

Wenn diese Ökokommunisten dieses erste Ziel erreicht haben, wird es weitergehen! Auch Ihre Salami wird dann Stück für Stück eingekürzt, bis dann das Beschleunigen von Diabolos und KK-Projektilen auch als ungesetzliche Tätigkeit eingestuft wird. In Bremen geht die SPD schon so weit, das Lichtpunktschießen verbieten zu wollen! Nicht einmal das wird Ihnen dann bleiben. Und die Jäger kommen auch noch dran, das wird so enden wie in der DDR.

Ja, ich weiß, auch das ist Ihnen scheinbar egal:

„Es geht in unseren Verbänden um weit mehr als um den Waffenbesitz. Unsere Aufgaben zur Erhaltung unseres Sports und unserer Traditionen beschränken sich nicht auf den Besitz unserer Sportgeräte. Jugendarbeit, Sportförderung, Pflege der Traditionen, soziales Engagement in den Kommunen, Förderung der Gemeinschaft in allen Bereichen, das sind wichtige Komponenten in unseren Vereinen.“ 

Ach soooo, es geht Ihnen gar nicht um den Schießsport? Sie brauchen keine „Sportgeräte“ zur Ausübung des Sportschießens? Ja dann, entschuldigen Sie bitte, ich wusste nicht, daß es sich beim Württembergischen Schützenverband um einen ganz gewöhnlichen Heimat- u. Trachtenverein handelt. Dann ist das ja gaaaanz was anderes.

„Sehr bedauerlich ist allerdings, dass es auch in unseren Reihen Unterstützer dieser Vorgehensweise gibt. Sie treten diesen Vereinigungen bei und bezahlen Beiträge damit diese Vereinigungen unser Engagement verunglimpfen und unsere Ehrenamtlichen beschimpfen.“

Der war gut. Sie wollen allen Ernstes Ihre Mitglieder, die sich Sorgen um ihren Sport machen, die sich für dessen Erhalt engagieren, diskriminieren und ausgrenzen? Menschen, die erkannt haben, daß mit Ihrer Art Politik nichts mehr zu gewinnen ist, weil sie uns nämlich mit Ihrem Alleinvertretungsanspruch dahingeführt hat wo wir heute stehen: Vor dem Abgrund?  Das sind Sportschützen, Ihre Basis, denen Sie Ihren Posten zu verdanken haben! Denken Sie darüber mal nach! Arbeiten Sie lieber mit ihnen zusammen, anstatt sie so abzuqualifizieren.

Ihr ehemaliger Kollege Nessel vom Badischen Sportschützenverband hat gemerkt, daß es sich seit neuestem um eine ungewohnte Qualität von Angriffen aller Seiten (Politik, Medien) gegen den Schießsport handelt, daß mit bisheriger Politik nichts mehr zu gewinnen ist. Er hat erkannt, daß die Politiker bei Kaffee und Schnittchen zwar viel versprechen, aber nicht viel davon einhalten. Er war aber so konsequent, zurückzutreten, machte Platz für eine hoffentlich neue Generation von Funktionären. Dafür gebührt ihm Hochachtung, es gibt leider nicht viele von seiner Sorte.

Frau Lange, Sie haben sich sicher in der Vergangenheit im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für den Schießsport verdient gemacht, darüber bestehen absolut keine Zweifel. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb Sie die aktuelle Gefahr von Seiten der Grünen und der SPD nicht erkennen wollen. Spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden die ihr Ding durchziehen, dann haben sie alle Möglichkeiten und Mehrheiten, auch im Bundestag, dazu. Wollen Sie das wirklich zulassen?

Die Zeiten haben sich geändert, die Politik wird immer hemmungsloser, nicht nur was den Schießsport betrifft. Dies bedingt eine andere Gegenpolitik als die, welche Sie kennen. Mit Kaminzimmergesprächen ist es nicht mehr getan. Hören Sie auf Ihre Basis, verstehen Sie deren Sorgen! Lernen Sie von den Grünen, schauen Sie wie die es machen, wie die zu ihren Erfolgen kommen. Und deshalb bitte ich Sie, springen Sie über Ihren Schatten, setzten Sie sich mit den Verantwortlichen von Pro-Legal zusammen und besprechen ein gemeinsames Vorgehen gegen dieses unverschämte Agieren der Grünen und der SPD. Ich glaube nämlich, daß Sie alleine, ohne weitere Unterstützung Ihrer Basis, nicht gegen diese Ideologen ankommen. Sie sollten dieses Angebot wirklich annehmen.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, daß der Schießsport dadurch gerettet wird, die Chancen stehen aber ungleich größer. Und in der jetztigen Situation sollte man nicht nach Strohhalmen greifen, sondern -bildlich gesehen- einen Strohballen anzünden.

Michael Kuhn

Dies ist meine persönliche Meinung zu der Mitteilung von Frau Lange. Sollten Sie, liebe Leser, diese Meinung unterstützen, dann verbreiten Sie es bitte an alle Ihre Kontakte weiter, mit der Bitte um weitere Verteilung! Jeder Sportschütze, jeder Jäger in Deutschland sollte darüber informiert werden, wie die Funktionäre des DSB über die Zusammenarbeit mit der Basis denken. Diese Denkweise findet man nämlich nicht nur beim WSV, sie geht durch ziemlich alle Landesverbände des DSB und bei den Jägern sieht es nicht viel besser aus. Vielleicht kommt ja dann auch genügend Protest um die Herrschaften zu einem Umdenken und zur Zusammenarbeit zu bewegen? Das wäre nämlich sehr wichtig, im Sinne eines liberalen Waffenrechts! Also los! Packen wir’s!

  12 Responses to “Kretschmann: Württembergischer Schützenverband hofiert und bettelt um Gunst”

  1. Du bist der Beste!

    … und wann wachen die Leute vom DSB endlich auf?
    Wenn ihnen auch die KK-Gewehre in Lichtpunkt-Stäbe und die Druckluftpistolen in Laserpointer getauscht werden?

    Oder doch erst wenn sie die grünen Jacken abgeben müssen und das Fahnenschwenken verboten wird?

    Dann wird es zu spät sein!

    Danke Michael für Deine Bemühungen!

  2. Man muss wohl durch die Mühlen der Kreis- und Landesverbände gegangen sein, um soviel Unsinn verzapfen zu können wie Frau Lange.

    Die verbandseigenen Grundregeln, Rituale und Informationen scheinen in manchen Fällen den gesunden Menschenverstand einfach mal abzuschalten.

    Frau Lange ist Mitglied des WSV 1850 e.V., der zur Waffensteuer im Juli 2010 noch ein richtig gutes Statement – jedoch im Namen von Günter Schray – abgegeben hatte: http://www.dsb.de/media/PDF/Recht/Waffenrecht/Aktuelles/Pressemitteilung_WSV_zur_Waffensteuer.pdf

    Frau Langes Antwort im Mai 2011 als Landesoberschützenmeisterin, die sich für die Belange des Schießsports schlechthin einsetzen sollte, ist m.E. jedoch völlig unqualifiziert.

    Statt gegen die mittlerweile verbreite Hoplophobie (Angst vor Waffen lt. Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoplophobie ) anzugehen, begrüßt Frau Lange im Mai 2011, dass eine Schützin in die USA fliegen darf:
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schwarzwald-baar-kreis-eva-friedel-fliegt-in-die-usa.809c25b5-0f9e-4627-9ecc-807294a82105.html

    Kein Kommentar hören wir jedoch von ihr oder von der Verbandsspitze gegenüber den Plänen des Bremer Innenmnisters, der sogar Lichtgewehre verbieten will: http://www.triebel.de/2011/Landtagswahl-Bremen.pdf

    Auch hören wir vom DSB und Frau Lange nichts darüber, dass die DHL den Export von Schusswaffen zum 1. Juli 2011 verbietet, dem naturgemäß auch ein Post-Import-Verbot schnellstmöglich folgen wird.

    Stattdessen beschimpft Frau Lange ihre eigenen Vereinsmitglieder, die durch den Verbandssumpf durchsteigen und sehen, dass ihre Verbandsspitzen zu träge sind, wenn diese sich für wirkliche Belange einsetzen und ECHTE Interessenvertretungen wie PROLEGAL unterstützen.

    Statt zu honorieren, dass es legale Waffenbesitzer gibt, die zu den ganzen Zwangsabgaben, die dieses Hobby mit sich bringt, noch freiwillig eine Interessengemeinschaft mit GELD unterstützen, die sich für den Erhalt des legalen Privatbesitzes von Waffen engagiert, ‚“disst“ Frau Lange gegen diese IGs.

    BTW: Herr Ambacher hatte es bei seiner Rede zum 150. Schützentag in Neubrandenburg im Mai 2011 vor 2000 Besuchern geschafft, weder auf die Bundesrats-Initiative der neuen Baden-Württembergischen Regierung einzugehen, noch auf die Repressalien, die durch die Waffengesetzänderung 2009 auf Schützen zukam.

    Genauso stelle ich mir Verbandsarbeit vor.
    Und wegen solcher Äußerungen von Landesverbandsspitzen bin ich auch im November 2009 – kurz nach deren Gründung – Mitglied bei prolegal geworden.

    Frau Lange ist neben Herrn Ambacher der lebende Beweis dafür, dass Verbandsarbeit für den Erhalt des legalen Privatbesitzes von GK-Waffen gar nichts bringt.

  3. Ich halte persönliche Angriffe auf Herrn Kretschmann für schädlich und unsachlich. Damit macht man nur einen uneinsichtigen Eindruck.

    Man muss stattdessen die Öffentlichkeit überzeugen, dass die Forderungen im Koalitionsvertrag unsinnig sind. Parteibasis und Wähler können dann vielleicht auch dazu beitragen, dass die rot-grüne Regierung dazulernt.

    Meine E-Mail an die Frau Landesoberschützenmeister blieb leider unbeantwortet. Vermutlich ist sie fälschlich im Anti-Kretschmann-Ordner gelandet:

    ===== E-Mail: =====

    über die heutige [7.5.2011] Stellungnahme von Klaus Tappeser (WLSB)
    in http://www.wlsb.de/cms/docs/doc8760.pdf
    wundere ich mich sehr:
    „Das Waffenrecht ist ein wichtiges, aber auch schwieriges Thema. Unser
    Schützen-verbände und der Sport in Baden-Württemberg sind jederzeit
    zu fairen, fachkundigen Gesprächen und Neuregelungen bereit.“

    Bitte, zeigen Sie bei dem Thema auch öffentlich klare Kante und bieten keine Neuregelungen an, für die es keinen sachlichen Grund gibt!
    Weder sind KK-Waffen für Verbrechen ungeeignet, noch spielen eingetragene Waffen überhaupt eine nennenswerte Rolle bei rechtswidrigen Taten.

  4. Herr Leske,

    Sie scheinen das typische Beispiel eines von seinem Verband desinformierten Vereinsfunktionärs (Sie sind ja zweiter Vorstand eines Schützenvereins) zu sein, wie man sie landauf landab zu Hauf‘ findet. Ein bischen Obrigkeitshörigkeit dazu, schon sind wir da gelandet wo wir jetzt stehen.

    Die Grüne Parteibasis werden Sie nicht überzeugen können, vergebliche Mühe. Das sind kommunistische Ideologen, denen ist mit Argumenten nicht beizukommen. Wurde doch alles seit langem schon versucht.
    Das Ergebnis sehen Sie jetzt. Die Grünen und die SPD setzten zum finalen Todesstoß auf den Schießsport an.

    Auch Ihr Bezug auf KK-Waffen zeigt deutlich, daß viele Funktionäre den GK-Schießsport liebend gerne opfern würden, nur um ihr geliebtes KK-Schießen weiter betreiben zu dürfen.

    Dazu empfehle ich Ihnen das Studium der Geschichte des DSB und speziell dessen „ruhmvollen“ Verhalten im dritten Reich. Gab’s alles schon einmal. Wollen Sie wirklich, daß sich die Geschichte wiederholt? Sieht so aus, nicht wahr?

    Erst GK, dann KK, dann Druckluft. So ist der Plan der grünen Volksentwaffner. Und dem muß vorgebeugt werden. Oder sehen Sie das anders? Ist Ihr Verein ein Heimat- u. Trachtenverein oder ein Sportschützenverein?

    Zur weiteren Information empfehle ich Ihnen, mal mein Blog von vorne bis hinten zu lesen. Bitte folgen Sie auch allen Verlinkungen, speziell auch denen meiner Blogroll. Nehmen Sie sich bitte Zeit dafür und vorsorglich ein paar Kopfschmerztabletten…… 🙂

  5. Hallo Herr Kuhn,

    vor lauter Klischees über Verbandsfunktionäre haben Sie glatt überlesen, dass ich schrieb, dass KK gerade *nicht* ungefährlich ist. Deshalb falle ich auch auf keine Salami-Taktik herein, die nach dem Prinzip „Teile-und-Herrsche“ gute und böse Waffenbesitzer gegeneinander ausspielt.

    Ich lese Ihr Blog schon einige Wochen und brauche Kopfschmerztabletten ganz bestimmt nicht wegen Ihrer Beiträge sondern eher wegen Herrn Kretschmann und Konsorten.

    Es stimmt natürlich, dass die Argumente eigentlich schon lange bekannt sind, und auch die Grünen-Wähler diese lesen könnten, wenn sie sich denn je auf ein Pro-Waffen-Blog verirren. Die Verbandsspitze sollte aber die Gelegenheit nutzen und diese Argumente auch bekannt machen. Stattdessen bietet man der Anti-Waffen-Regierung auch noch Gespräche an, als gäbe es dabei vernünftige Gründe zu diskutieren.

    Die Schlagzeile „Waffennarren werfen Kretschmann raus“ bringt uns bestimmt nicht weiter.

  6. Danke Herr Leske,

    ich sehe, wir sind da doch weitestgehend beeinander. Das freut mich sehr.
    Die Kopfschmerztabletten sollten Sie ja genau aus dem von Ihnen genannten Grund nehmen! 🙂

    Zur Schlagzeile, diese sollte lauten:
    „Sportschützen lassen sich von Kretschmann nicht stigmatisieren“

    Dazu ist professionelle Pressearbeit notwendig. Diese kann ich jedoch von Seiten der Verbände nirgendwo erkennen.
    Und ich meine damit nicht die positiven Berichte über eine Schützenveranstaltung im Heimatblatt.

  7. Sehr geehrter Herr Leske,

    Sie haben vollkommen recht damit, dass die Verbandsspitze die Argumente bekannt machen sollte.
    Sie könnten sich aber auch, sefern Sie das noch nicht machen, aktiv daran beteiligen und solche Informationen, wie sie hier im Blog von Herrn Kuhn zu finden sind, oder in den einschlägigen Waffenforen ständig veröffentlicht werden, auch an Ihre Vereinmitglieder per Aushang und Newsletter verteilen würden.
    Je mehr Mitglieder Informationen zu Themen wie der Waffensteuer, der gerichtlichen Beführwortung der Kontrollgebühren oder dem Koalitionsvertrag der Grün/Roten Landesregierung, erhalten, desto eher kann sich auch die Graswurzelbewegung vergrößern und auch den Verbänden eine Änderung der Marschrichtung einfordern.

    Leider ist es ja so, dass viele DSB Vereine, Informationen die sie bekommen nur dann an dei Mitglieder weiterreichen, wenn sie auch mit einem DSB Siegel/Logo versehen sind. Also bleiben Infomails von Mitglieder teils unbenutzt im Papierkorb.

    Nur wenn der Basis in den Vereinen die Augen geöffnet werden, die Diskrepantzen zwischen den Druckluft-, Kleinkaliber- und Großkaliberschützen beendet werden und alle als Sportschützen, die wir sind angesehen werden, dann haben wir eine Chance.

  8. Sehr geehrter Herr Smith,

    Infomails von Mitglieder bekomme ich keine. Die beste Lösung ist es, wenn sich Schützen direkt bei Prolegal informieren oder gleich dort Mitglied werden.

    =====

    Herr Kuhn,

    ich glaube, dass man Otto-Normal-Wähler ansprechen muss: Pfeil und Bogen erscheinen gut, weil aus den Robin-Hood-Filmen bekannt; obwohl es natürlich auch tödliche „Waffen“ sind. Karateschulen werben mit pseudophilosophischen Sprüchen für ihren gewalttätigen Sport. Selbst Boxtraining für jugendliche Intensivtäter geht als Besserungsmaßnahme durch. Irgendetwas machen wir Schützen also gründlich falsch …

    Man muss Gefühle ansprechen. Die Plakate von Oleg Volk gehen in die richtige Richtung. Aber sie sind stark auf US-Verhältnisse zugeschnitten und kommen oft zu sehr mit dem Holzhammer daher. Ich starte gerade einen Blog, in dem ich eigene Plakate unter einer freien Lizenz veröffentliche (bisher nur eins, abgesehen von den Übersetzungen einiger Oleg-Volk-Plakate).

  9. Herr Leske,

    der Grund warum Sie keine Infomail bekommen liegt entweder darin, dass Sie sich nirgends für Newsletter, wie die von Pro Legal angemeldet haben, die im übrigen für Jedermann zu bekommen ist, nicht nur für Mitglieder und scheinbar, dass Ihre Vereinsmitglieder sich nicht informieren bzw. es nicht für nötig erachten, wichtige Informationen zu verteilen.

    Wäre es für Sie nicht möglich, sich z.B. für den Pro Legal Newsletter anzumelden und diesen nach Erhalt zum einen an Ihre Kontakte oder Vereinskamerden verteilen und zusätzlich ans Schwarze Brett des Vereins aufhängen?

    Wenn man nur darauf wartet, Informationen von andernen zu bekommen oder zu erwarten, dass andere sich ihre Informationen selber zusammensuchen, dann ist es tatsächlich kein Wunder, dass so viele Sportschützen ein massives Informationsdefizit haben.

  10. Herr Smith,

    danke für Ihre Anregung. Ich bin selber erst Anfang Mai bei Prolegal eingetreten, und habe mich bis kurz zuvor nur über die normale Presse informiert (und mich still darüber gewundert, dass der eigene Verband zu allem schweigt). Die ersten Artikel habe ich mittlerweile ausgehängt. Und *ein* Prolegal-Info-Briefleser hat sich daraufhin bei mir geoutet.

  11. Hallo Herr Leske,

    dann hat sich das schon gelohnt.
    Ich weis ja nichtm, wo sie herkommen, ab morgen findet in der SV Hadamar ein Inforabend statt, wo es genau um diese Themen geht.

    Wenn Sie es einrichten können und es nicht zu weit ist, sind Sie herzlichst eingeladen.

  12. Danke leider wohne ich zu weit weg (in Württemberg).

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