Mai 052011
 

Beziehungsnetze sind im Internetzeitalter wohl zu einer der wichtigsten Kommunikationsebene geworden, geht halt alles sehr schnell und direkt. Diese gibt es aber nicht erst seit der Erfindung des Internets und des Mobiltelefons, sondern viel länger. Früher waren es die dörflichen Gemeinschaften, später Vereine und Verbindungen. Allen Beziehungsnetzen gemeinsam ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl und das Eintreten für eine gemeinsame Sache.

Diese „gemeinsamen Sachen“ sind höchst unterschiedlich, so sind heutzutage viele Menschen gleichzeitig in verschiedenen Netzwerken organisiert, die zum Teil konträre Ziele verfolgen. Oder es so aussehen lassen wollen? Nehmen wir zum Beispiel:

Den „Kommunistischen Bund Westdeutschland„. Mittlerweile aufgelöst, sind aber die ehemaligen Mitglieder noch vorhanden und aktiv, haben sich nur verschiedenen anderen Zielen zugewandt. Das bedeutet aber nicht, daß darunter nicht auch gleiche Ziele verfolgt werden, man kennt sich ja schließlich und ist befreundet, ja sogar in derselben Partei tätig. Die meisten davon wohl bei den Grünen, wie auch das ehemalige Mitglied Winfried Kretschmann, künftiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Dessen „anderes Ziel“ ist das aller Grünen, die Abschaffung des Schießsports.

Es gibt aber noch andere Politiker mit dem Ziel „Abschaffung des Schießsports“. Zum Beispiel Renate Künast, seit 2005 Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Diese sitzt zusammen mit einem anderen Grünen Waffengegner, Wolfgang Wieland, zusammen in einer Kanzlei in Berlin. (Wieland im Blog) Dieser wiederum ist in weiteren Netzwerken aktiv, er ist  Mitglied im Bund Deutscher Kriminalbeamter (sicc!!!), und beim Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, einem Zusammenschluß von Terroristenanwälten.

Beiden gemeinsam ist die Mitgliedschaft in der Humanistischen Union, einer vorgeblichen  Bürgerrechtsvereinigung, deren vordringlichstes Ziel unter anderem die Abschaffung des Verfassungsschutzes ist. Liste der Beiratsmitglieder.

Liebe Leser,wenn Sie bis jetzt allen Verlinkungen, die ich Ihnen angeboten habe, gefolgt sind, können Sie sehr schön die Beziehungsnetze der Waffengegner, Kretschmann und Konsorten, nachvollziehen. Sie haben festgestellt, daß Mitglieder aller Parteien, auch sehr hochrangige bis zum Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder oder welche von denen man es gar nicht dachte, sich vernetzt haben, mit Zielen, die oftmals der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland widersprechen. Die alt-68er lassen grüßen.

Jetzt kennen Sie auch den Grund, weshalb diese Kommunisten, obwohl (oder gerade deshalb?) sie in den 70er Jahren selbst den bewaffneten Widerstand probten, sogar eigene „Soldaten- und Reservistenkomitees“ unterhielten, so sehr gegen den legalen Waffenbesitz agieren. So sehr, daß es in Baden-Württemberg sogar Regierungsprogramm wird!

Diese macht- und geldgeilen  Volksvertreter haben einfach nur Angst, daß im Fall der Fälle, dann, wenn alles den Bach hinunter geht (alle Zeichen stehen gut dafür), unsere Waffen gegen sie selbst eingesetzt werden. Artikel 20, Abs. 4 GG. Weil sie selbst so schlecht sind, daß sie es auch machen würden.

Ich glaube schon seit längerem, daß die Politik unser Hauptgegner ist, nicht nur der BDK oder das ABW oder Roman Grafe. Die sind aber dennoch willfährige Helfer dieses Systems, werden sogar als solche aufgebaut und gehätschelt, wurden in die Netzwerke eingebaut. Diese Politiker, die mittlerweile sogar das Lichtgewehrschießen für Jungschützen verbieten wollen, nur damit niemand mehr an einer Waffe ausgebildet wird, werden nicht eher Ruhe geben, bis jeglicher Schießsport, auch der mit Druckluftwaffen, zunichte gemacht ist, auch die Jäger werden früher oder später betroffen sein, wenn die Jagd nur noch wie in der DDR ausgeübt werden darf.

„Was tun?“ fragte Lenin – seine Urenkel bei den Grünen und der SPD, den Linken, wissen es, haben es lange genug studiert (im wahrsten Sinne des Wortes). Das ist deren vorgezeichneter und vorgeplanter Weg. Wollen Sie so etwas menschenverachtendes und diktatorisches (nochmal) erleben liebe Leser? Nein? Nun, dann fragen Sie sich doch auch „Was tun?“, oder? Oder wollen Sie sich wirklich weiter von den Grünen verarschen lassen, wie es Jutta Ditfurth so schön beschreibt? „Grünen-Wähler wollen getäuscht werden“ (zwei Seiten)

Ich habe einen Traum. Sie auch? Hoffentlich bleibt es nicht nur beim Traum. Ich (Sie auch?) möchte, daß alle Organisationen, die bundesweit irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, zusammen an einem Strang ziehen, sich zu einer übergeordneten, dann sehr mächtigen Waffenbesitzerorganisation vereinigen. Nur mit dem gemeinsamen Ziel, den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu fördern und zu unterstützen, der Politik ein Gewicht entgegenzusetzen. Genauso wie die NRA in den USA. Man kann doch getrennt marschieren und trotzdem vereint schlagen, oder etwa nicht?

Sie liebe Leser, können dabei helfen. Wenn Ihnen daran liegt. Die sehr erfolgreiche Kretschmann-Aktion (darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch informieren) war nur eine Fingerübung, jetzt geht’s richtig los. Es erfordert nur zehn Minuten Ihrer Zeit, die aber sehr gut investiert sind – wenn alles klappt und Sie mitspielen.

Bitte senden Sie nachfolgenden Text per Mail oder Post an alle Ihre Verbandsvertreter, angefangen bei der kleinsten Organisationseinheit. Das wären z.B. die Gauschützenmeister, die Bezirksschützenmeister, die Landesschützenmeister und -aber in jedem Fall- die obersten, die Verbände. Bei den Jägern dasselbe. Jedem einzeln. So, daß das Netz zusammenbricht. Die Vereinsvorstände dürfen gerne auch in die Pflicht genommen werden.

Der Text, kann gerne verfeinert und abgeändert werden:

Liebe Kameraden/Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit fordere ich Sie auf, sich mit allen Verbänden und Organisationen, welche irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, im Sinne des Kampfes gegen weitere Waffenrechtsverschärfungen zu einer übergeordneten Waffenbesitzerorganisation zusammenzuschließen, mit dem Ziel, weitere Waffenrechtsverschärfungen zu verhindern und vorhandene Restriktionen abzubauen. Dies ist im Interesse aller Ihrer Mitglieder und wird Ihre Vereinigung/Verband in Zukunft erhalten. Sie wissen ja: Keine Waffenbesitzer -kein Verband/Geschäft.

Je nach Gusto noch ein paar individuelle Worte hinzufügen, einen persönlichen, unterschiedlichen Betreff wählen (wichtig!) und ab die Post. Briefe wären natürlich das Beste, aber das macht jeder wie er will. Zeigen wir unseren Verbänden, daß wir nicht gewillt sind, weitere Einschränkungen unseres Sports, unserer Hobbys, hinzunehmen, daß das Faß am Überlaufen ist.

Ganz wichtig: Bitte verbreiten Sie, jeder von Ihnen!, den Link zu meinem Artikel hier: „Wir vernetzen uns“ http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/181 an alle Ihnen bekannten Waffenbesitzer weiter, damit alle teilnehmen können und die Aktion auch ein Erfolg wird.

Die Mailadressen der „Großen“, jeder sucht sich „seinen“ aus:

  • j.kohlheim@dsb.de     Deutscher Schützenbund
  • info@bdsnet.de     Bund Deutscher Schützen
  • KLICK     DSB-Landesverbände
  • info@bund-bruderschaften.de     Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
  • info@d-s-u.de     Deutsche Schießsportunion
  • kyffhaeuserbund@t-online.de     Kyffhäuserbund
  • bdmp.bgst@tonline.de     Bund der Militär- u. Polizeischützen
  • info@reservistenverband.de     Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr
  • KLICK     Landesjagdverbände
  • info@waffensammler-kuratorium.de     Kuratorium zu Förderung historischer Waffensammlungen

Diese Verbände bitte in jedem Fall anschreiben:

  • info@fvlw.de     Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz
  • info@fwr.de     Forum Waffenrecht
  • info@pro-legal.de     Pro-Legal
  • info@vdw-duesseldorf.de     Verband für Waffentechnik und Geschichte
  • info@vdb-waffen.de     Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler
  • Pressestelle@jagdschutzverband.de     Deutscher Jagdschutzverband
  • info@jsm-waffen.de     Verband der Hersteller von Waffen und Munition

Die weiteren, kleineren Verbände bitte selbst heraussuchen, jeder Betroffene kennt ja „seine“ Ansprechpartner. Wer weitere Adressen kennt, bitte bei den Kommentaren/Comments eintragen. Warten Sie nicht auf Antwort, ich denke da wird nichts zurückkommen. Es soll mit der Aktion nur unser Wille ausgedrückt werden, daß wir von unseren gewählten Vertretern auch richtig vertreten werden. DANKE!

Jetzt spielen WIR Vernetzung!

Michael Kuhn 

  9 Responses to “Die neuen alten Waffengegner: Kommunistische Netzwerke oder wie Böcke zu Gärtnern gemacht werden”

  1. Diese Aktion ist wichtig und sinnvoll,
    jeder der mit Waffen zu zun hat sollte Sie unterstützen!

    Der Antiwaffenlobby muss endlich klargemacht werden das wir genug von ihren sinnfreien Waffenrechtsverschärfungen haben und anfangen uns zu wehren.

    Das Schreckgespenst „England“ schwebt über uns und es ist 5 vor 12.

    Es ist lZeit sich zu solidarisieren, gemeinsam sind wir eine Macht die nicht unterschätzt werden sollte.

    Nur auf diesem Weg können wir noch etwas erreichen!

  2. Gut das die OK (organisierte Kriminalität) noch nicht mitbekommen hat, daß man nur einen Lobbyverein (ala Humanistische Union) gründen muß,
    um jene staatlichen Organisationen (z.B. BKA, LKA, etc) abzuschaffen, die das eigene Handeln kritisch beobachten (im Fall der HU, der Verfassungsschutz).

    Einfach brilliant! Parallel dazu wird dann noch das politische System entsprechen infiltriert (was man auch den „Langen Marsch durch die Institutionen“ nennt). Und wenn man dann entsprechend die Macht ergriffen hat, kann man ganz anders agieren und sich jene vom Hals schaffen, welche die eigene Position gefährden oder dieser gefährlich werden könnten.

    Irgendwie kommt mir dieses „Verfahren“ aus dem Geschichtsunterricht bekannt vor … ich meine das war deutsche Geschichte.

    Wie war gleich damals die Parole … ?

  3. So.
    Das FWR, namentlich Herr Keusgen, ist aufgewacht.
    Insofern hat die Aktion also Erfolg gezeigt.

    http://www.fwr.de/was-gibt-es-neues/newsdetails/gruen-rot-in-baden-wuerttemberg/

    Allerdings zieht er immer noch die falschen Schlüsse.
    Meine und die Arbeit von Katja Triebel zu negieren zeigt bewährte Arbeitsweise des FWR.

  4. Herr Keusgen kann anscheinend nicht lesen.

    Ich selber habe in WP geschrieben, dass der Antrag 2008 zur Alterssenkung für LG vom DSB kam.

    Ich habe jedoch moniert, dass dieser Antrag im Hinterzimmer gestellt wurde, von der Ministerialbürokratie befürwortet wurde, jedoch durch die negative Einstellung der Medien nicht zum Zuge kam.

    Ich habe jedoch moniert, dass die Hinterzimmermänner vergessen hatten, den Protest der Basis zu nutzen, vergessen hatten, die Öffentlichkeit zu informieren.

    Daher bleibe ich bei meiner getätigten Aussage: FWR im Hinterzimmer ja, Protest und Aufklärung müssen dies aber begleiten.

  5. Das hier ist eine Seite, die Zweifel an den Sinn der Demokratie aufkommen lässt. Wie krank im Hirm muss man für solche Hirngespinste sein ?

    Bei dem was hier geschrieben wird, sollte man Ihnen dringend sämtliche Waffen abnehmen. Sie könnten bei weiteren Wahnvorstellungen eine Gefahr für unsere Gesellschaft werden. Gefahr im Sinne eines Amoklaufes und nicht eine Umsturzes. Denn glauben Sie, die meisten Menschen in diesem Land lehnen das Führen von Waffen ab … und in der Demokratie entscheidet die Mehrheit und nicht der Verblendete Waffennahr.

  6. Es könnte sich beim Verfasser obiger Zeilen aufgrund der e-mail-Adresse und seines Schreibstils tatsächlich um diesen Herrn hier handeln:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Mahler

    Vielleicht aber auch nicht. Er mag sein, wer er will, um was es hier geht scheint er aber ganz gut verstanden zu haben. Oder auch nicht.

  7. Interessanter Wiki-Eintrag..

  8. Nein, das ist nicht anzunehmen. Horst Mahler (das Original) mag ein Extremist sein, mal links, mal rechts, auch mental etwas daneben, aber er ist Jurist soviel ich weiß, und sein Niveau in Sachen Rechtschreibung liegt sicher über dem einer Grundschule.
    Zu unserem Horst Mahler hier sei gesagt: Tatsächlich kann Ihre Demokratievorstellung „Modell Stalin“ Widerstand erforderlich machen. Denn Demokratie braucht auch Freiheit. Was sie nicht braucht ist einen Opberschlauen, der dem Volk dann jeweils sagt, was die Volksmehrheit angeblich will. Die Waffen, die wir aber brauchen, um uns solche Typen vom Leibe zu halten, liegen auf Polizeiwachen, Kasernen und Fliegerhorsten, nicht in Privathäusern.

Sorry, the comment form is closed at this time.