Apr 142011
 

So lautet der Slogan der Kriminalitätsopferorganisation „Weißer Ring e.V.“ . Ein lobenswerter Vorsatz, anscheinend ist dieser Verein sehr rege und kann auch etwas in Sachen Opferhilfe bewegen. Soweit so gut.

Allerdings sind die Verantwortlichen des „Weißer Ring e.V.“ auch sehr darauf bedacht, ihr Geschäftsmodell am Laufen zu halten. Deshalb ist man strikt gegen die Möglichkeit, einem potentiellen oder tatsächlichen Opfer das Recht auf Selbstverteidigung mit einer Waffe einzuräumen. Eben damit es Opfer gibt (unbewaffnet ist man schnell eins), die man dann vertreten kann. Und so nebenbei gibt es neben Spenden ja auch Zuschüsse vom Staat, die sich an der geleisteten Arbeit bemessen. Bewaffnete „Opfer“, welche sich effektiv wehren, würden demnach die Geschäftsgrundlage des Vereins zerstören. Also agiert man vehement gegen bewaffnete Selbstverteidigung, nicht nur mit Schußwaffen, sondern sogar mit den extra dafür vorgesehenen Schreckschuß- u. Reizgaswaffen, aber auch Messern, Schlagstöcken und dergleichen.

Das ist allerdings nicht alles. Man hetzt auch gegen den legalen Waffenbesitz, besonders gegen die Sportschützen. Ob man das nötig hat weiß ich nicht, es wirft allerdings kein besonders gutes Licht auf den Verein. Der größte Hetzer scheint der niedersächsische Landesvorsitzende des „Weisser Ring“, Rainer Bruckert,  zu sein, er äußert sich in der „Hannoversche Allgemeine Zeitung“:  „Die meisten schweren Straftaten werden nach wie vor mit legalen Waffen begangen

Daß dieser Vorwurf eine perfide Lüge ist, das wissen Sie liebe Leser. Sie haben meinen Beitrag zu den unnatürlichen Todesfällen in Deutschland gelesen,  Sie wissen, daß von etwa 1.130 Fällen Mord/Totschlag jährlich im Schnitt nur 3 von einem Sportschützen begangen werden.

Der Lügner Bruckert kennt diese Zahlen auch, ist er doch hauptberuflich Kriminalbeamter, „leitender Kriminaldirektor“,  Abteilungsleiter beim Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen in Hannover. Weshalb dann diese Falschaussage: „Der Mörder ist immer der legale Waffenbesitzer„?

Da müßen wir etwas tiefer schauen, Bruckert war nämlich in den neunziger Jahren Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter. BDK? War da nicht etwas? Ist das nicht diese obskure Mini-Gewerkschaft, die linkes und kommunistisches Gedankengut pflegt? Deren Vorsitzende den Kampf gegen den legalen Waffenbesitz und die Sportschützen im allgemeinen aufgenommen haben? Aber lesen Sie selbst: Die Machenschaften des BDK. Bitte allen Links folgen.

Daher weht also der Wind. Ob das Bruckerts Kollegen beim „Weissen Ring“ auch bekannt ist? Diese Aktion Bruckerts zeigt ganz deutlich, daß die Vernetzung der Gegner des legalen Waffenbesitzes weiter fortgeschritten ist als man vermuten könnte. Wer würde schon hinter dem „Weissen Ring“ die Antiwaffenlobby vermuten?

Herr Bruckert, das ging in die Hose, sie sind entlarvt. Als Landesvorsitzender des „Weisser Ring“ sind Sie damit untragbar geworden, treten Sie zurück! Daß ein Polizist so infam lügt, wie Sie, trägt ebenfalls wenig zur Vertrauensbildung gegenüber der Polizei bei. Man muß sich ja fragen, wo Sie anderswo noch lügen? Ihnen ist nicht mehr zu trauen, Ihre Vorgesetzten sollten sich mal um Sie kümmern. Diese Verquickung von Politik und Ehrenamt in Verbindung mit Ihrer Lügerei ist untragbar und eines hohen deutschen Beamten unwürdig. Schämen Sie sich!

Michael Kuhn 

  4 Responses to “„Wir helfen Kriminalitätsopfern“”

  1. >>Allerdings sind die Verantwortlichen des “Weißer Ring e.V.” auch sehr >>darauf bedacht, ihr Geschäftsmodell am Laufen zu halten. Deshalb ist >>man strikt gegen die Möglichkeit, einem potentiellen oder tatsächlichen >>Opfer das Recht auf Selbstverteidigung mit einer Waffe einzuräumen. >>Eben damit es Opfer gibt (unbewaffnet ist man schnell eins), die man >>dann vertreten kann. Und so nebenbei gibt es neben Spenden ja auch >>Zuschüsse vom Staat, die sich an der geleisteten Arbeit bemessen. >>Bewaffnete “Opfer”, welche sich effektiv wehren, würden demnach die >>Geschäftsgrundlage des Vereins zerstören. Also agiert man vehement >>gegen bewaffnete Selbstverteidigung, nicht nur mit Schußwaffen, >>sondern sogar mit den extra dafür vorgesehenen Schreckschuß- u. >>Reizgaswaffen, aber auch Messern, Schlagstöcken und dergleichen.

    Nee tut mir leid, aber die Aussage ist zynisch oder dumm. Der Trend gegen Bewaffnung ist halt politisch korrekt und das muss man nicht für den besten Weg halten, aber dass der Weiße Ring an Erhalt der Opferzahlen auf Grund von Profitgier interessiert ist ist abenteuerlich. Das Nutzen falscher Statistiken ist natürlich ein klare Lüge, lässt aber trotzdem diesen Schluss nicht zu.

    Und Ehrlich nachgedacht ist eine Bewaffnung von Opfern gar nicht so einfach umzusetzen. Man denke an Training im Umgang mit der Waffe. Training zum gezielten Einsatz gegen einen Angreifer…. usw. Das können Sie nicht verleugnen, dass hier auch ein erhebliches Risiko für ein bewaffnetes Opfer heraus resultieren könnte, wenn dieses nicht fehlerfrei seine Bewaffnung beherrscht.

    Nur mal so als Denkansatz

    H.Barth

  2. Herr/Frau Barth,
    leider ist es unbestritten, daß der „Weisse Ring“ strikt gegen Selbstverteidigung mit möglichen Verteidigungswerkzeugen agiert.
    Wären mögliche Opfer bewaffnet und in der Handhabung Ihrer Werkzeuge (egal ob Schuß- oder sonstige Waffen) trainiert (was man ja auch fordern könnte, im Sinne des Opferschutzes), gäbe es unzweifelhaft weniger Opfer

    Viel weniger. Sehr viel weniger.
    Und ohne (oder mit viel weniger) Opfer entfällt nun mal die Geschäftsgrundlage, bzw. würde der Einfluß der Organisation geringer.

    Macht und Geld. Nur darum geht es in der Welt, im Großen wie im Kleinen.
    Aber haben Sie schonmal bei den Böcken und Gärtnern nachgeschaut?

    Michael Kuhn

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