Feb 102011
 

Nach der sogenannten „Schweinehundtheorie“ soll vor Gericht stets der Schweinehund verlieren – unabhängig von der Rechtslage. Diese Theorie besagt, dass der Angeklagte nicht umsonst auf der Anklagebank sitzt und an den Vorwürfen gegen ihn sicher etwas dran sein muss. Sicher? Zumindest sicher ist, daß vor deutschen Gerichten oftmals nach diesem Schema geurteilt wird.

Vermutlich trifft das auch auf das Urteil gegen den Vater des sogenannten „Amokläufers“ (in Wahrheit nur ein hundsgemeiner Mörder) von Winnenden zu. Sein Vergehen: Nichtordnungsgemäßes Aufbewahren einer Waffe (zum Zeitpunkt des Geschehens eine Ordnungswidrigkeit), seine Verurteilung: Fahrlässige Tötung und Körperverletzung.

Die Vorverurteilung des Vaters durch die Presse und die üblichen Berufsbetroffenen sorgte im Vorfeld für die richtige Stimmung vor Gericht, so daß gar kein anderes Urteil herauskommen konnte durfte. Ursprünglicherweise – ganz zu Anfang –  war nämlich nur die OWI angedacht, evtl. ein Strafbefehl dazu.

Nun, der tatsächliche Täter hat sich (oder wurde?) der Bestrafung entzogen. Also muß ein Sündenbock her, hier sein Vater. Das forderten (und fordern weiter) jedenfalls die Aktivistens des ABW (Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden) und die sonstigen üblichen Verdächtigen. Auch einige Hinterbliebene der Winnenden-Opfer schloßen sich als Nebenkläger dem Prozeß an. Muß auch sein, ohne Verurteilung des Vaters kein erfolgreicher (zukünftiger) Zivilprozeß wegen Schadenersatzansprüchen, vom „echten“ Täter ist ja nichts mehr zu holen. Hoffentlich hat sich jetzt auch die Sache mit der Blutrache erledigt?

Der Verurteilte hat angekündigt das Urteil anzufechten, jetzt bleibt abzuwarten wie eine höhere Instanz entscheidet. Sollte das Urteil aber bestehen bleiben, wird das weitreichende Folgen haben: Jeder von uns – auch die „Nicht-Waffenbesitzer“ –  wird in Zukunft keine Möbel mehr benötigen, nur noch Tresore in den Wohnungen und Kellern – keine Schränke mehr. In diesen Tresoren müßen zukünftig die Autoschlüssel, Küchenmesser, alle Werkzeuge, das Geschirr, die Kleidung – vor allem Damenstrümpfe – , einfach alles, was sich irgendwie als Tötungs- u. Verletzungswerkzeug mißbrauchen läßt, vor dem Zugriff Unbefugter aufbewahrt werden, damit man im Fall der Fälle nicht mit dran ist. Genauso ist dieser Urteilsspruch zu lesen.

Das Verhandlungsende und den Urteilsspruch nutzten natürlich die Sahneabschöpfer der Antiwaffenlobby für Ihre finanziellen Zwecke aus. Das ABW schreibt einen „offenen Brief“ an pro-legal und sagt, sie seien jetzt „mit der Geduld am Ende“, gleichzeitig wird der Biometrie-Partner Armatix aktiv und unverhohlen beworben. Selten so ein Konglomerat von Lügen und Falschaussagen gelesen. Benedikt Krainz hat’s in seinem „Meinungsterror-Blog“ schön zerpflückt. Was war der Auslöser für diesen Rundumschlag? Nun, Katja Triebel hat einen Newsletter herausgebracht, mit Fakten, Fakten, Fakten. Dort wird alles, aber auch wirklich alles, was die Waffengegner an fadenscheinigen Argumenten bringen widerlegt. Lesen Sie bitte, folgen Sie den Links und geben Sie die Informationen weiter!

Schober und Konsorten müssen anscheinend ganz schön pleite sein (Vermutung meinerseits), daß sie jetzt mit der Hetze gegen uns Legalwaffenbesitzer (vor allem aber gegen die Sportschützen!) die Geldmaschine wieder ankurbeln. Scheint (Vermutung meinerseits) einer der Hauptsponsoren,  Armatix, doch selbst heftig von finanziellen Sorgen geplagt zu sein. Haben sich anscheinend etwas verhoben, mit Ihrem Antiwaffenlobbyismus? In der Schweiz haben sie sich’s jedenfalls „verschissen“. Geplante Auftritte auf der SHOT SHOW wurden abgesagt, auf der IWA backt man auch kleinere Brötchen als die Jahre zuvor.

Edit: Ganz neue Informationen 😉 von mir schon lange gemeldet, aber jetzt mal amtlich beim Tagesspiegel: Die Verquickung von Armatix und dem Aktionsbündnis. Da bekommt die Werbung im „offenen Brief“ des ABW für Armatix doch einen tieferen Sinn, oder?

Roman Grafe,  der Allzweckblindgänger (Gegenteil von Allzweckwaffe)  der Antiwaffenlobby, hat sich auch äußern müssen, natürlich. Die Süddeutsche hat im dafür wieder einmal ein Forum für seine Lügenmärchen geboten. Auch hierzu hat Benedikt Krainz seine Meinung geäußert, der ich mich anschließe.

Sie sehen, liebe Leser, es wird von Seiten der Waffengegner nichts unversucht gelassen um uns weiter in die Ecke zu treiben, vor allem mit Lügen und Falschaussagen. Aber auch die Politik, allen voran die Grünen und die SPD, wollen uns Legalwaffenbesitzer vernichtet sehen. Dieses Jahr wird der Prüfstein werden, es sind einige Landtagswahlen, bei denen die Chancen gut stehen, daß Rot-Grün an die Macht kommt. Was das für uns Waffenbesitzer bedeutet brauche ich wohl nicht näher zu erläutern…..

Deshalb: Informieren Sie sich bei den Lobbyorganisationen, bei der FvLW und pro-legal, oder werden Sie am besten gleich Mitglied dort. Auch von mir werden zu gegebener Zeit Wahlempfehlungen mit Begründung kommen.

Michael Kuhn

  2 Responses to “Schweinehundtheorie – Schweinehundurteil – Trifft das auf Winnenden zu?”

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