Mai 192010
 

Durch die Diskussion bei „eigentümlich frei“ aufmerksam geworden habe ich mir mal die Mühe gemacht und verlässliches Zahlenmaterial zusammengetragen.

Danach (Quelle KBA) existieren in Deutschland 43,6 Mio. Fahrerlaubnisse. 41,32 Mio. Halter haben 50,2 Mio. Fahrzeuge zugelassen.

Geschätzte 10 Mio. Waffenbesitzer (2,5 Mio. legal, 7,5 Mio. illegal) besitzen etwa 30-40 Mio. Waffen, davon ca. 10 Mio. legal.

Durch die 43,6 Mio. Fahrer wurden 2009 genau 4160 Menschen umgebracht. Durch die 10 Mio. Waffenbesitzer sind etwa 100 Menschen (keine genaueren Zahlen zu finden) zu Tode gekommen.

Diese Zahlen sagen ganz deutlich, daß das Führen eines Kfz ungefähr zehnmal tödlicher ist als der Besitz einer Waffe. Man darf also zehnmal weniger Angst vor Waffen haben als vor dem Straßenverkehr. Am Straßenverkehr dürfte aber so ziemlich jeder Bürger teilnehmen, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder Führer eines Kfz.

Der Besitz eines Autos wird aber nicht reglementiert, der von Waffen ganz extrem. Auch wird keine Hetzkampagne von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen gegen Autofahrer geführt. Gegen Waffenbesitzer schon ganz gerne.

Die Argumente von Bernd Lessing auf „eigentümlich frei“ sind perfekt geeignet, um Waffengegner (die ja höchstwahrscheinlich auch Kfz-Benutzer sind) mal auf ihren Irrglauben aufmerksam zu machen. Nutzen Sie es!

 Posted by at 15:47

  3 Responses to “Fahrzeugführer töten zehnmal mehr Menschen als Waffenbesitzer”

  1. […] Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009. […]

  2. […] legale Schießen absolut ungefährlich ist, zehntausendfach ungefährlicher als Fußball oder der Straßenverkehr. Man will Ihnen aber von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen (genug Beispiele hier im […]

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