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Mrz 092011
 

Jetzt ham’se den Vogel abgeschossen: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden veranstaltet eine Tim K.-Gedächtnisreise. Hier klicken. Und noch schlimmer: Man will den 11.03. jeden Jahres als bundesweiten Amok-Gedenktag eingeführt haben:

Das „Aktionsbündnis Amoklauf“ strebt einen bundesweiten Präventionstag an jedem 11. März in allen Schulen an. Es habe bereits zusammen mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter Gespräche im Bundespräsidialamt gegeben, sagte Bündnissprecher Hardy Schober, die Signale seien durchaus positiv. An dem Aktionstag sollen besondere Projekte gegen Gewalt vorgestellt und vernetzt werden. Politisch sei bisher zu wenig zum Schutz vor Waffenmissbrauch und gegen Killerspiele getan worden.

Nun, ein Heldengedenktag soll eingeführt werden: Jedes Jahr aufs Neue werden schon Wochen vorher potentielle Nachahmer wieder mit der Nase auf den Fall gestoßen. Die ganze Sache wird immer und immer wieder von vorne her aufgewickelt und vorgekaut, die Medien werden’s schon richten……..

Kennen die Aktivisten des Amokbündnisses nicht die Erkenntnisse der Kriminalpräventologen, die ganz klar sagen: „Hinsichtlich des zuletzt genannten Aspekts der Bekämpfung von Nachahmungstaten (der sog. Copycat-Effekt) schlägt Robertz  das folgende Maßnahmenpaket für Medien und Pressestellen vor:

  • (1) Keine Vermutungen zum Motiv äußern, um eine mögliche Identifikation mit dem Täter zu verhindern.
  • (2) Keine Photos und Namen weitergeben, um Distanz zum Täter zu schaffen.
  • (3) Keine Vermutungen zur Rolle bestimmter Personen im Tathergang äußern, um die Entstehung von Mythen bzw. „Heldengeschichten“ zu verhindern.
  • (4) Keine zu konkrete Darstellung des Tathergangs bzw. bestimmter Details (z. B. Kleidung, Waffen usw.) liefern, um die Gewaltphantasien von möglichen Nachahmungstätern nicht (weiter) anzuregen.
  • (5) Keine zu konkrete Darstellung von Täterphantasien und emotionalem Bildmaterial (Tagebuchauszüge, Videos, Zeichnungen usw.) verfügbar machen, um Schnittstellen zur Situation und Phantasie von potenziellen Nachahmungstätern zu vermeiden.“

Und? Genau das Gegenteil wird getan, die Erinnerung an den Täter und vor allem die Tatwaffe wird hochgehalten. Vielleicht nur zum Teil vom ABW selbst, aber den Rest erledigen die Medien schon. So sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Bildern, Tatablauf, Opfern usw. Sie können das gerne bei Google anhand der aktuellen Berichterstattung im Vorfeld des Jahrestages überprüfen.

Nachdem wir jetzt wissen, daß die Aktionen des ABW die propagierten Präferenzen konterkarikieren, müssen wir uns fragen: Weshalb? Cui bono? Nun, wer was davon hat ist klar: Herr Schober, der umtriebige „Chef“ des Ganzen profitiert als angestellter Geschäftsführer als einziger davon. Er bestreitet schlicht und einfach seinen Lebensunterhalt mit einem selbstgewählten Gehalt. Man munkelt, er sei als Versicherungsvertreter nicht besonders erfolgreich gewesen.

Auch Roman Grafe, Autor, versucht mit seiner immerwährenden Hetze gegen die Sportschützen seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, einfach nur, um seine Publikationen an den Mann zu bringen.

All das erfolgt auf unserem Rücken, man hetzt gegen die Sportschützen als potentielle Mörder, man diskreditiert uns in der Öffentlichkeit. Man verwendet bewußt Methoden der Desinformation, arbeitet nach wie vor mit erwiesenen Lügen. Nun, Grafe hat seine Ausbildung im kommunistischen System der DDR genossen, wer weiß was er da alles gelernt hat……

Sie, liebe Leser, können sich hier auf meinem Blog informieren, Fakten in Erfahrung bringen. Tun Sie es! Lesen Sie in einer ruhigen Stunde mal alle meine Blogbeiträge durch, folgen bitte allen Verlinkungen (wichtig) und holen sich so Ihre eigenen Informationen.

Mir tun nur die desinformierten und mißbrauchten Mitstreiter des ABW und Grafes leid. Sie werden für eine Ideologie, die nur auf finanziellen Vorteilen der Akteure begründet ist, ausgenutzt und mißbraucht. Helfen Sie Ihnen, dies zu erkennen!

Danke für Ihre Mithilfe!

Michael Kuhn

Feb 202011
 

Wow. Das ist eine herzhafte Ansage, ich bin hochbeeindruckt. Alles was es zum Thema Glaubwürdigkeit des AAW (oder ABW) zu sagen gibt – in ehrliche und aufrichtige Worte gefasst. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden bekommt seinen „Anschiß“ vom Jagdwaffennetzwerk. Vielen Dank dafür!

Man hat -so denke ich- die Form des „offenen Briefes“  gewählt um auch eine offene Antwort zu bekommen. Die wird aber -leider- wohl ausbleiben.

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Feb 142011
 

Justitia -die auf dem linken Auge blinde Hure- braucht, um ihrer Waage den richtigen Schubs zu geben, die richtigen Helfer. Bei Verhandlungen vor dem Landgericht, wie dem Winnenden-Prozeß, gibts dafür zusätzlich zu den Berufsrichtern Laienrichter, auch Schöffen genannt:

Schöffen an Amts- und Landgerichten haben die gleichen Rechte und Pflichten. Der ehrenamtliche Richter übt als Vertreter des Volkes neben dem berufenen Richter „das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht“ aus (Definition aus § 30). Dieser Paragraph besagt im Wesentlichen folgendes:

  • Schöffen sind – in der Hauptverhandlung – mit dem Berufsrichter gleichberechtigt, sowohl bei der Urteilsfindung als auch bei der Festsetzung des Strafmaßes
  • Sie nehmen an allen Entscheidungen im Laufe der Hauptverhandlung teil, auch an solchen, die nicht das Urteil, sondern das übrige Verfahren betreffen
  • Wenn ausnahmsweise die Schöffen an einer Entscheidung nicht teilnehmen, muss dies ausdrücklich in einem Gesetz geregelt sein

Nun, solche Helfer sind notwendig und werden sicher auch gebraucht, manchmal ist halt der „gesunde Menschenverstand“ als Gegengewicht zu den oftmals verstümmelten Gesetzen gefragt. Juristen dürfen aus diesem Grund keine Schöffen werden, sind zu sehr „betriebsblind“.

Weiterhin wird eine gewisse Unparteilichkeit von den Schöffen gefordert. Ist auch klar, es soll ja Recht gesprochen werden, da haben Vorurteile keinen Platz. Deshalb wurde auch einer der beiden Schöffen wegen Befangenheit vom Prozeß ausgeschlossen und ersetzt.

Der andere Schöffe  hingegen, Dietmar Näher, ist hier Gegenstand meiner Beobachtungen. Er ist in der Bloggerszene als „Politblogger“ bekannt, ein linker Gutmensch, völligst „politically correct“, mit besten Blog(ck)warteigenschaften. Dazu bekennender Waffenhasser, auch einer derjenigen, die sich nur auf das Tatmittel anstatt auf den Täter konzentrieren.

Er verhehlt das auch nicht, schreibt ganz öffentlich in seinem Blog darüber. Lesen Sie bitte dort! Nun kann man sich fragen, wo denn hier die Unbefangenheit geblieben ist? Wieso darf ein solcher Mensch in einem solch wichtigen Prozeß „Recht sprechen“? Ein Mensch, der nicht begriffen hat, daß der andere Mensch, über den er zu richten hat, nicht für die Taten seines fast volljährigen Sohnes verantwortlich gemacht werden darf? Einer der anderen ganz selbstverständlich das Recht abspricht selbst Schöffe zu werden?

Für mich ist das unverständlich und läßt den Prozeß sowie vor allem das Urteil in ganz anderem Licht scheinen. Sagt man im „Ländle“ nicht „G’schmäckle“ zu so etwas? Sie, liebe Leser, machen sich sicher auch Ihre eigenen Gedanken dazu……..

Aus dem Merkblatt für Baden-Württembergische Schöffen:

3. UNPARTEILICHKEIT
Unparteilichkeit ist die oberste Pflicht der Schöffen wie der Berufsrichter. Schöffen dürfen sich bei der Ausübung ihres Amtes nicht von Regungen der Zuneigung oder der Abneigung gegenüber den Angeklagten beeinflussen lassen.
Sie haben ihre Stimme ohne Ansehen der Person nach bestem Wissen und Gewissen abzugeben. Fühlen sich Schöffen in ihrem Urteil den Angeklagten gegenüber nicht völlig frei oder liegt sonst ein Grund vor, der Misstrauen gegen ihre Unparteilichkeit rechtfertigen könnte, so haben sie das dem Gericht anzuzeigen. Dieses wird darüber entscheiden, ob sie in dem Verfahren mitwirken können.
In ihrem äußeren Verhalten müssen Schöffen alles vermeiden, was geeignet sein könnte, bei anderen Personen Zweifel an ihrer Unparteilichkeit zu erwecken. Insbesondere müssen sie vor, während und angemessene Zeit nach der Verhandlung jeden privaten Umgang mit den Verfahrensbeteiligten sowie mit deren Vertretern und Angehörigen vermeiden, vor allem jede Erörterung über den zur Verhandlung stehenden Fall unterlassen. Zu eigenen Ermittlungen (Zeugenvernehmungen, Tatortbesichtigungen usw.) sind Schöffen nicht befugt.

Erklärung der FvLW: Berechtigte Zweifel 

Nachtrag: Auch der andere, wegen Polizistenbeleidigung und Trunkenheit entlassenene Schöffe Martin S., ist beileibe kein Freund der Waffenbesitzer: Seine Homepage gibt Auskunft. Die von ihm dort gezeigten Verlinkungen  zeigen m.E. eindeutig, wes Geistes Kind auch dieser Herr ist.

Vermutlich stimmt das, mit der Schweinehundtheorie……..

Michael Kuhn 

Feb 102011
 

Nach der sogenannten „Schweinehundtheorie“ soll vor Gericht stets der Schweinehund verlieren – unabhängig von der Rechtslage. Diese Theorie besagt, dass der Angeklagte nicht umsonst auf der Anklagebank sitzt und an den Vorwürfen gegen ihn sicher etwas dran sein muss. Sicher? Zumindest sicher ist, daß vor deutschen Gerichten oftmals nach diesem Schema geurteilt wird.

Vermutlich trifft das auch auf das Urteil gegen den Vater des sogenannten „Amokläufers“ (in Wahrheit nur ein hundsgemeiner Mörder) von Winnenden zu. Sein Vergehen: Nichtordnungsgemäßes Aufbewahren einer Waffe (zum Zeitpunkt des Geschehens eine Ordnungswidrigkeit), seine Verurteilung: Fahrlässige Tötung und Körperverletzung.

Die Vorverurteilung des Vaters durch die Presse und die üblichen Berufsbetroffenen sorgte im Vorfeld für die richtige Stimmung vor Gericht, so daß gar kein anderes Urteil herauskommen konnte durfte. Ursprünglicherweise – ganz zu Anfang –  war nämlich nur die OWI angedacht, evtl. ein Strafbefehl dazu.

Nun, der tatsächliche Täter hat sich (oder wurde?) der Bestrafung entzogen. Also muß ein Sündenbock her, hier sein Vater. Das forderten (und fordern weiter) jedenfalls die Aktivistens des ABW (Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden) und die sonstigen üblichen Verdächtigen. Auch einige Hinterbliebene der Winnenden-Opfer schloßen sich als Nebenkläger dem Prozeß an. Muß auch sein, ohne Verurteilung des Vaters kein erfolgreicher (zukünftiger) Zivilprozeß wegen Schadenersatzansprüchen, vom „echten“ Täter ist ja nichts mehr zu holen. Hoffentlich hat sich jetzt auch die Sache mit der Blutrache erledigt?

Der Verurteilte hat angekündigt das Urteil anzufechten, jetzt bleibt abzuwarten wie eine höhere Instanz entscheidet. Sollte das Urteil aber bestehen bleiben, wird das weitreichende Folgen haben: Jeder von uns – auch die „Nicht-Waffenbesitzer“ –  wird in Zukunft keine Möbel mehr benötigen, nur noch Tresore in den Wohnungen und Kellern – keine Schränke mehr. In diesen Tresoren müßen zukünftig die Autoschlüssel, Küchenmesser, alle Werkzeuge, das Geschirr, die Kleidung – vor allem Damenstrümpfe – , einfach alles, was sich irgendwie als Tötungs- u. Verletzungswerkzeug mißbrauchen läßt, vor dem Zugriff Unbefugter aufbewahrt werden, damit man im Fall der Fälle nicht mit dran ist. Genauso ist dieser Urteilsspruch zu lesen.

Das Verhandlungsende und den Urteilsspruch nutzten natürlich die Sahneabschöpfer der Antiwaffenlobby für Ihre finanziellen Zwecke aus. Das ABW schreibt einen „offenen Brief“ an pro-legal und sagt, sie seien jetzt „mit der Geduld am Ende“, gleichzeitig wird der Biometrie-Partner Armatix aktiv und unverhohlen beworben. Selten so ein Konglomerat von Lügen und Falschaussagen gelesen. Benedikt Krainz hat’s in seinem „Meinungsterror-Blog“ schön zerpflückt. Was war der Auslöser für diesen Rundumschlag? Nun, Katja Triebel hat einen Newsletter herausgebracht, mit Fakten, Fakten, Fakten. Dort wird alles, aber auch wirklich alles, was die Waffengegner an fadenscheinigen Argumenten bringen widerlegt. Lesen Sie bitte, folgen Sie den Links und geben Sie die Informationen weiter!

Schober und Konsorten müssen anscheinend ganz schön pleite sein (Vermutung meinerseits), daß sie jetzt mit der Hetze gegen uns Legalwaffenbesitzer (vor allem aber gegen die Sportschützen!) die Geldmaschine wieder ankurbeln. Scheint (Vermutung meinerseits) einer der Hauptsponsoren,  Armatix, doch selbst heftig von finanziellen Sorgen geplagt zu sein. Haben sich anscheinend etwas verhoben, mit Ihrem Antiwaffenlobbyismus? In der Schweiz haben sie sich’s jedenfalls „verschissen“. Geplante Auftritte auf der SHOT SHOW wurden abgesagt, auf der IWA backt man auch kleinere Brötchen als die Jahre zuvor.

Edit: Ganz neue Informationen 😉 von mir schon lange gemeldet, aber jetzt mal amtlich beim Tagesspiegel: Die Verquickung von Armatix und dem Aktionsbündnis. Da bekommt die Werbung im „offenen Brief“ des ABW für Armatix doch einen tieferen Sinn, oder?

Roman Grafe,  der Allzweckblindgänger (Gegenteil von Allzweckwaffe)  der Antiwaffenlobby, hat sich auch äußern müssen, natürlich. Die Süddeutsche hat im dafür wieder einmal ein Forum für seine Lügenmärchen geboten. Auch hierzu hat Benedikt Krainz seine Meinung geäußert, der ich mich anschließe.

Sie sehen, liebe Leser, es wird von Seiten der Waffengegner nichts unversucht gelassen um uns weiter in die Ecke zu treiben, vor allem mit Lügen und Falschaussagen. Aber auch die Politik, allen voran die Grünen und die SPD, wollen uns Legalwaffenbesitzer vernichtet sehen. Dieses Jahr wird der Prüfstein werden, es sind einige Landtagswahlen, bei denen die Chancen gut stehen, daß Rot-Grün an die Macht kommt. Was das für uns Waffenbesitzer bedeutet brauche ich wohl nicht näher zu erläutern…..

Deshalb: Informieren Sie sich bei den Lobbyorganisationen, bei der FvLW und pro-legal, oder werden Sie am besten gleich Mitglied dort. Auch von mir werden zu gegebener Zeit Wahlempfehlungen mit Begründung kommen.

Michael Kuhn

Mrz 022012
 

Der gestrige Beitrag über die Diskussionsrunde bei Radio Bremen mit dem Thema „Geht der Schuß nach hinten los?“ zeigte sehr schön, daß genau das passiert ist, daß der Schuß nach hinten los ging. Und zwar für die Waffengegner. Das passt einigen Journalisten nicht, und so muß man halt eine Schippe nachlegen.

Georg Bukes, der verantwortliche Redakteur dieses Formats, hat sich sicher etwas dabei gedacht, als er die Teilnehmer dieser Diskussionsrunde zusammenstellte. Tschöpe mußte sein, klar. Roman Grafe als Tschöpes Ideengeber und Vordenker logischerweise auch. Was bei diesem Beitrag rauskommen mußte war auch jedem informierten Sportschützen klar. Hetze, Medienhetze. Gesteuert von Radio Bremen/NDR. Gut, daß genügend Gegenpole anwesend waren um zu widersprechen und den ideologischen Müll ad absurdum führen konnten.

Herr Bukes wollte diese Niederlage natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat gleich heute zum Nachtreten angesetzt. In bewußter Mißachtung des Rundfunkstaatsvertrags und des „Radio-Bremen-Gesetzes“ übt er Kritik am Waffenrecht, fordert (obwohl in Kenntnis der echten Faktenlage, was ihm einen solchen Kommentar verbietet) die Einführung einer Waffensteuer zum Zweck der Reduzierung des Waffenbestandes und schließendlich das Verbot großkalibriger Waffen. Ganz im Sinne seines Arbeitgebers, dem Bundesland Bremen. Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing‘. Trotzdem: Ein klarer Verstoß gegen die genannten Gesetze.

Link: Bukes Kommentar zur Waffensteuer

Er übernimmt -obwohl er es besser wissen müßte- die Argumentation Grafes und Tschöpes, behauptet damit daß die Zahl von über 100 mit legalen Waffen getötenen Menschen in 20 Jahren stimmt und bezieht sie im weiteren Verlauf ausschließlich auf Sportschützen. Auch übernimmt er die von Tschöpe und Grafe genannten Zahlen zu den beanstandeten Aufbewahrungskontrollen, wissend, daß auch diese nicht aussagekräftig und damit falsch sind.

Er redet „zwangsläufige“ weitere „Amokläufe“ herbei, wohl in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft und hohe Einschaltquoten. Diskriminiert die Sportschützen und legale Waffenbesitzer damit ein weiteres mal, welch bösartige Unterstellung.

Hinterlistig stellt er weitere, nicht so leicht durchschaubare Behauptungen auf. Er ist der Meinung, daß die gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungskontrollen nicht ausreichend sind, um die Bevölkerung vor weiteren Amokläufen mit Sportschützenwaffen zu schützen:

„In England erschoss ein Mann 1996 15 Erstklässler und ihre Lehrerin. Die konservative Regierung verbot daraufhin den privaten Besitz von tödlichen Faustfeuerwaffen ganz. Seitdem, also seit 16 Jahren, hat es dort keinen Amoklauf mehr mit einer solchen Waffe gegeben. Eine Erfolggeschichte.

Grundfalsch und zudem gelogen. Erstens: Das Massaker, auf das er sich bezieht war kein Amoklauf. Es handelte sich -wie in allen anderen bekannten Fällen- um ein lange im Voraus geplantes Attentat, nicht um einen anlaßlosen Amoklauf. Geplante Mordtaten zeichnen sich dadurch aus, daß die Verfügbarkeit einer bestimmten Waffe (hier: Faustfeuerwaffen) zweitrangig ist. Der Täter /die Täterin plant im Vorfeld lange genug, um sich irgendeine Waffe (oder Bombe) besorgen zu können, auch das ist ein Merkmal aller bekannten Fälle.

Lassen wir Bukes „mit einer solchen Waffe“ weg, kommt die zweite Falschaussage zum tragen. Es gab nämlich sehr wohl weitere Fälle mit Schußwaffengebrauch seitdem in Großbritannien. Mit Schrotflinten, wie sie von Jägern und Wurfscheibenschützen benutzt werden. Allerdings ist auch hier, genau wie in Deutschland, die Zahl der Opfer insgesamt sehr niedrig. Vernachlässigbar im Vergleich zu den Opfern illegaler Waffen (auch die Waffe von Winnenden war eine illegale, gestohlene Waffe!), deren Anzahl -zig-fach höher liegt.

Was Bukes aber wohlweislich verschweigt ist, daß sich die Zahl der mit illegalen Kurzwaffen getöteten Schußwaffenopfer in England seit dem Verbot bestimmter legaler Kurzwaffen fast verdreifacht! (10,2:29,5/Jahr) hat. Kann aber nach seiner und der Denkweise Tschöpes und Grafes nicht sein, deshalb werden diese Tatsachen schlichtweg nicht erwähnt, bzw. abgestritten.

Link: Gutachten des englischen Parlaments dazu.

Schlußendlich geht es Bukes wie Tschöpe, Grafe, der SPD, den Grünen und Linken nur und ausschließlich um ein Verbot des privaten Waffenbesitzes in Deutschland – aus ideologischen Gründen. So folgert Bukes auch „messerscharf“:

Letztlich geht es um die Abwägung, ob man ein Restrisiko in Kauf nehmen muss, um etwa zwei Millionen Schützen ihren Sport mit scharfen Waffen weiterhin zu ermöglichen. Oder ob man auf Nummer sicher geht, um Schüler irgendwo in Deutschland vielleicht vor dem nächsten Amoklauf zu bewahren. Meine Antwort auf diese Frage ist ganz klar. Ich möchte jungen Menschen das Schicksal von Winnenden oder Erfurt ersparen. Und in dieser Frage ist Bremen auf dem richtigen Weg und die Waffensteuer ein erster Schritt.

Ein typischer Fall von Desinformation, er will an „das Gute“ im Menschen appellieren, schürt damit die Furcht vor den Waffenbesitzern um das Ziel „Waffenverbot“ zu erreichen. Ein rhetorischer und gleichzeitig dummer Trick. Denn bis zum heutigen Tag gab es keinen Amoklauf an irgend einer Schule in Deutschland, es handelte sich erwiesenermaßen immer um nicht verhinderbare, geplante, Attentate. Zudem belegen alle (auch für Herrn Bukes) erhältlichen Zahlen und Fakten, daß wir und unsere Waffen keinerlei Deliktrelevanz in Deutschland aufweisen. Ein gewisses Restrisiko gibt es überall, auch auf Frühchen- u. anderen Krankenstationen, beim Skifahren, beim Fußball und, ja, sogar im Straßenverkehr. Wer will hier den Herrgott spielen?

Daß Bukes sich auf diese Weise äußert ist eine bodenlose Unverschämtheit und ein klarer Verstoß gegen seinen Angestelltenvertrag. Er hat nämlich nur das Recht, „sachlich begründete“ Kritik zu üben, nicht aber seinen Kommentar auf Unsachlichkeit und Lügen aufzubauen. Seine persönliche Meinung sei ihm gegönnt, diese hat er sich aber gefälligst auf Grundlage seriös recherchierter Fakten zu bilden, nicht auf der zusammengelogenen, kruden, Ideologie von Kommunisten.

Wie immer am Schluß: Fragen Sie sich, ob das was an Punkten folgt zutrifft:

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Mrz 012012
     

    So muß man sich -als Sportschütze- von einem Politagitator besonderen Schlages nennen lassen, dem Autor Roman Grafe. Ziel dieser unverschämten Beleidigung war der Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes, Jürgen Kohlheim. Herr Kohlheim wäre Schuld an den Toten des Attentates (Grafe nennt es -wohl wegen kognitiver Probleme-  Amoklauf) von Winnenden im Jahre 2009. So nebenbei wollte er wohl auch Herrn Kohlheim recht bald sterben sehen, als er sagte, dieser hätte „sein Leben zuende gelebt“ und seine „Propagandasoße“ lange genug verbreitet.

    Während seines eigenen verbalen Amoklaufes anläßlich einer Veranstaltung von Radio Bremen im Schützenhaus Bremen-Borgfeld ließ Grafe noch mehr Torheiten vom Stapel, auch Professor Dietmar Heubrock, Direktor des Institutes für Rechtspsychologie an der Universität Bremen wurde mit diesem Prädikat als „Mitverantwortlicher“ bedacht.

    Weiterhin behauptete er, wir Sportschützen würden unsere Waffen nur solange ordnungsgemäß verschließen, bis wir selbst zum nächsten „Amoklauf“ aufbrechen. Er meinte explizit uns alle, und fragte auch, wieviele „Amokläufe“ wohl noch von Sportschützen begangen werden müßten. „Amokläufer“ zu sein wäre wohl eine Tradition trainierter Sportschützen, drückte er sich aus. Da blieb selbst mir das Maul offen, als ich das hörte. Auch gerade deswegen, weil der Attentäter von Winnenden eben kein Sportschütze war, nur die Waffe eines Sportschützen gestohlen hatte.

    Nun, wie immer und wie von ihm gewohnt, log er und argumentierte mit falschen, unwahren Zahlen, indem er uns Sportschützen Morde unterschob die niemals begangen wurden. So wollte er uns für „viel mehr“ als 120 „Sportwaffen“-Tote in den letzten 20 Jahren verantwortlich machen, „tausendfache“ Verstöße gegen die Aufbewahrungspflichten vorwerfen. Zum Großkaliberwaffenverbot in England verwendete er natürlich auch absolut falsche Zahlen. Ein notorischer Lügner halt

    Auch Björn Tschöpe, die Allzweckwaffe der Bremer SPD, verwendet falsche gefälschte Zahlen zur Aufbewahrungskontrolle, wird sogar laut, als das Auditorium das bemängelt. Erst sagte er, das primäre Ziel einer Waffensteuer wäre eine Einnahmenerzielung. Erst auf Nachfrage ließ er die Katze aus dem Sack. Wir Sportschützen hätten zur Zeit „noch“ eine legale Freizeitbeschäftigung, er werde aber für eine „weitestgehende“ Reduzierung unserer Waffen sorgen, das aktuelle Waffenrecht (bereits eines der schärfsten weltweit) sei noch deutlich zu liberal.

    Wilhelm Hinners, Innenpolitischer Sprecher der Bremer CDU-Fraktion (kein Sportschütze), Jürgen Kohlheim, Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes und Dietmar Heubrock, Direktor des Institutes für Rechtspsychologie an der Universität Bremen (kein Sportschütze)  konnten gut mit Fakten kontern und die falschen Behauptungen der GunGrabber widerlegen. An dieser Stelle vielen Dank dafür! Dank auch an die Schützenkameraden, welche es sich nicht nehmen ließen, zu dieser Veranstaltung anzureisen und ihren Unmut über die Lügen kundzutun..

    Bei dieser Veranstaltung konnte man mal wieder deutlich sehen, wie die Waffengegner aus der Politik ticken. Merkbefreit und ideologisch verkommen wollen sie mit Tricks und Hinterfotzigkeit, mit Lug und Betrug, an unser Eigentum. Sei es unser Geld als Steuer oder unsere Waffen als materiellen Besitz. Wollen Sie das zulassen, liebe Leser?

    Was aber jetzt deutlicher denn je zu erkennen ist, das sind die nachfolgenden Worte:

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Feb 012012
     

    Wie oft muß das noch gefordert werden? Wie oft will sich der Württembergische Schützenverband von diesem Kommunisten noch ins eigene Wohnzimmer defäkieren lassen? Wann kapiert Frau Lange, daß Ministerpräsident Kretschmann ein Hardliner ist, der sein Ding auf jeden Fall und ohne Rücksicht auf Verluste durchzieht?

    Bestes Beispiel: Der WSV 1850 führt seine Jahreshauptversammlung, den Landesschützentag 2012 durch. Am 21.04.2012 soll diese Tagung stattfinden. Dazu lädt man, in einem Anfall von Appeasement (das ist, wenn man ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, daß es einen zuletzt frißt) den Ministerpräsidenten als Laudator ein. Schon sehr devot. Aber auch gefährlich, denn auf einer solchen Schleimspur ist schon mancher ausgerutscht und hat sich dabei den Hals gebrochen.

    Nun, wie dem auch sei,  ein Laudator schreibt -so ist das Tradition- sein Grußwort. Im Einladungs und Programmheft des Schützentages. Ganz brav und anständig, man könnte schon sagen lobhudelnd,  lobt er darin die Schützen und das Schützenwesen:

    „Die Entstehung und Tradition der Schützenvereine ge­hören zu unserer vielfältigen Kultur und zeugen bis
    heute von der Heimatverbundenheit der zahlreichen Mitglieder. Das Schützen­wesen hat seine Ursprünge in der mittelalterlichen Stadtkultur als die Schützen die Bürgerinnen und Bürger gegen Übergriffe von außen beschützten. Im Vorfeld der bürgerlichen Revolution von 1848 waren es vor allem die Schützenvereine, die sich nachdrücklich für den demokratischen Oppositionsgeist einsetzten.“

    So weit so gut, Kretschmann scheint erkannt zu haben, was das deutsche Schützenwesen ausmacht. Gleichzeitig hat er aber genau diese Tatsache als für sich und seinesgleichen gefährlich  wahrgenommen. Nicht daß die Schützen ihre Tradition wieder aufleben lassen……

    Und so sagt er dann im gleichen Atemzug, ganz in der Tradition der Despoten von vor 1848:

    „Dennoch halte ich es für richtig, die in unserem Koalitionsvertrag angekündigte Verschärfung des Waffenrechts umzusetzen. Die Landesregierung will deshalb ­ mit Ausnahme der Jäger -ein generelles Verbot für den Privatbesitz von gro߭kalibrigen Faustfeuerwaffen durchsetzen. Diese Waffen stellen aufgrund ihrer Durchschlagskraft eine enorme Gefahr dar. Fürchterliche Geschehnisse wie die Amokläufe von Winnenden oder Norwegen sind unvergessen. Sie mahnen uns, gemeinsam alles dafür zu tun, dass sich diese schrecklichen Ereignisse nicht
    wiederholen.

    Dieses Vorgehen wurde schon 1853 von Heinrich Heine in seinem Gedicht „Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen“ beschrieben, seitdem hat sich nichts geändert, weil sich Geschichte wiederholt. Zwanghaft.

    „Es liefre seine Waffen aus
    Ein jeder in dem Gildenhaus;
    Auch Munition von jeder Sorte
    Wird deponiert am selben Orte.

    Wer auf der Straße räsoniert,
    Wird unverzüglich füsiliert;
    Das Räsonieren durch Gebärden
    Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

    Vertrauet Eurem Magistrat,
    Der fromm und liebend schützt den Staat
    Durch huldreich hochwohlweises Walten;
    Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.“

    Kretschmann bemüht -wie immer- sein Lügenmaul, um uns Sportschützen zu diffamieren und zu diskriminieren, ganz in der Tradition seiner Vorbilder, Mao und  Stalin. Daß das Attentat von Norwegen wirklich nicht geeignet ist, um deutsche Sportschützen als Terroristen anzuprangern sollte wohl jedem klar sein. Auch das Winnender Attentat wurde nicht von einem Sportschützen und mit einer illegal durch Diebstahl erworbenen Waffe von einem hundsgemeinen Mörder verübt. Weshalb aber werden wir unbescholtene Sportschützen von Kretschmann als potentielle Mörder dargestellt? In unserem eigenen Haus? Das ist an Chuzpe nicht zu übertreffen.

    Nun, es wird Zeit, daß Frau Lange vom WSV1850 und Herr Kruse vom Schützenverein 1913 Laiz sich der Direktive des Deutschen Schützenbundes anschließen, welche besagt, daß der DSB und seine Landesverbände hinter allen ihren Disziplinen stehen. Dazu gehört nunmal unausweichlich auch das Großkaliberschießen:

    Auf der Basis der bereits 2009 veröffentlichten „Lübecker Erklärung“ steht der Deutsche Schützenbund in vollem Umfang und ohne Wenn und Aber zu allen von ihm angebotenen Schießdisziplinen. Diese Position werden wir auch weiterhin aktiv vertreten.“

    Unter „aktivem Vertreten“ verstehe ich, daß man jetzt endlich mal ein Zeichen setzt, und diesem unbelehrbaren, faktenresistenten Kommunazisten Kretschmann mal zeigt, wie unsere Schützenehre aussieht. Daß sie noch vorhanden ist.

    Dazu muß er zwangsläufig  -denn er ist ein verbands- und vereinsschädigendes subversives Element, ganz im Sinne der Verbandsstatuten- aus seinem Heimatverein Laiz und dem WSV 1850 ausgeschlossen werden. Ohne Wenn und Aber. Die Satzung sollte das hergeben. Wenn sinngemäß drinsteht:

    „Der Ausschluss kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegendie anerkannten sportlichen Regeln, bei Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins, wobei der Verstoß und die Verletzung im Einzelfall jeweils schwerwiegend bzw. gröblich sein muss.“

    wäre dieses Vorgehen mehr als berechtigt. Denn was kann schwerwiegender sein, als das Verbot vieler anerkannter Sportdisziplinen des Vereins und des Verbands zu fordern?

    Allerdings glaube ich nicht, daß Herr Kruse und Frau Lange diesen Weg gehen werden. Zumindest nicht freiwillig. Die Tatsache, daß der Schmonzes Kretschmanns sogar in der Einladung abgedruckt wurde, spricht dagegen. Ebenfalls die Äußerungen, die Frau Lange und Herr Kruse nach meiner ersten Forderung des Rauswurfs getätigt haben.

    Aber vielleicht sind die beiden ja lernfähig? Vielleicht brauchen sie ja nur einen kleinen „Stupser“ um endlich aufzuwachen? Vielleicht schreiben die Baden-Württembergischen Kameraden die beiden einfach nochmal freundlich an? Die Adressen sollten leicht herauszufinden sein.

    In jedem Fall ist die Duldung dieser Vorfälle nicht tragbar, ein Vereinsvorstand oder ein Landesvorstand der das mitträgt ist auf dem falschen Posten und sollte bei nächster Gelegenheit abgestraft und abgewählt werden.  Denn genau solche Leute – noch dazu aus unseren eigenen Reihen- sind die Sargnägel des Schießsports.

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Dez 302011
     

    Wie schon mehrmals angekündigt (Osloshima) hat die Baden-Württembergische Landesregierung jetzt Ernst mit einem -bundes-weiten- Verbotsantrag gegenüber dem Großkaliberschießen gemacht. Dieser Vorstoß kommt einem Antrag auf Verbot jeglichen Sportschießens gleich, da dies nur ein grün-roter Versuchsballon ist um zu testen, wie weit man bei den Sportschützen gehen kann und wie einig sie sich sind. Quelle.

    Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat seinen Vorstoß für eine Verschärfung des Waffenrechts mit einem Brief an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gestartet. Die grün-rote Regierung dringt auf ein weitreichendes Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen. „Großkalibrige Waffen gehören nicht in private Hände“, sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. „Das ist eine Konsequenz, die wir aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen haben.“ Lediglich Jäger sind ausdrücklich ausgenommen, weil sie diese Waffen zur Ausübung der Jagd bräuchten – Schützen hingegen nicht. Sie hätten mit Luftgewehr- und Kleinkaliber-Disziplinen ein ausreichendes Betätigungsfeld. „Wir sehen beim Großkaliber-Schießen keinerlei sportlichen Mehrwert“, sagt Loos. Allerdings solle eine Novelle des Waffenrechts „in Abstimmung mit den Verbänden“ kommen.

    Man nimmt von Seiten der Politik das geplante und damit unvermeidbare Schulattentat eines Tischtennisspielers als Vorwand, um den Schießsport und auf Dauer jeglichen legalen Waffenbesitz vernichten zu können. Damit das nicht gleich auffällt will man den Jägern und den Kleinkaliber-/Druckluftschützen ihre Waffen vorerst noch lassen. Subversives Vorgehen, um die Einigkeit der Waffenbesitzer zu verhindern. Propagandaarbeit wie im „Dritten Reich“ und der DDR. Innenminister Gall zeigt sich als gelehriger Schüler von Göbbels, Himmler und Karl-Eduard von Schnitzler.

    Grün-Rot hatte bereits im Koalitionsvertrag eine entsprechende Bundesrats-Initiative angekündigt. „Wir wussten, dass das irgendwann kommt“, sagt denn auch Hannelore Lange, Vorsitzende des Württembergischen Schützenverbandes. Für eine genauere Stellungnahme will sie den Inhalt des Gall-Briefes abwarten. „Aber wir werden natürlich um alle unsere Disziplinen kämpfen.“ Großkaliber-Schützen stellen im württembergischen Schützenverband nur rund sechs Prozent der Mitglieder. Lange setzt auf eine besonnene Debatte. „Es gibt noch keinen Grund, die Pferde scheu zu machen.

    Frau Lange meint, daß eine „besonnene Debatte“ jetzt noch einen Sinn hätte. Daß es keinen Grund gäbe, „die Pferde scheu zu machen“. Sie hat ja nur 6% (etwa 5.500) Großkaliberschützen. Bei den anderen Verbänden (BDS, BdMP, DSU usw.) sieht das anders aus, da machen die Großkaliberschützen 99% aus. Frau Lange verkennt, daß das Großkaliberverbot nur der Anfang vom Ende für Ihre 91.000 Mitglieder ist. So sagt sie denn auch nicht, wann es Zeit wird, endlich aktiv gegen die Kommunisten vorzugehen.

    Da auch der Württembergische Schützenverband die „politische Neutralität“ in seiner Satzung stehen hat, wird es ein politisches Vorgehen von Seiten des WSV 1850 gegen diesen unverschämten Vorstoß Galls nicht geben. Weil dann die Gemeinnützigkeit und damit die finanziellen Zuwendungen an den Verband in Gefahr sind.

    Was passieren wird, ist, daß ein Kompromiss ausgearbeitet wird, bei dem vorerst die Großkaliberschützen auf der Strecke bleiben werden. Andere Möglichkeiten sind vom WSV nicht vorgesehen, obwohl Frau Lange ja wusste, daß es so kommen wird.

    Wäre man meiner Forderung nach einem Rausschmiß Kretschmanns aus dem WSV (lesen Sie bitte auch hier: Kretschmann) rechtzeitig gefolgt, hätte man gezeigt, daß der WSV ernst zu nehmen ist. Daß man konsequent für alle seine Mitglieder einsteht. Daß man sich es nicht gefallen läßt, wenn die Politik dem Sport auf der Nase herumtanzt. Aber nein, man wollte lieber „gut Wetter“ machen, sich bei Kretschmann einschleimen.

    Nun, die Großkaliberschützen des WSV 1850 sollten jetzt wirklich Besonnenheit zeigen. Sie sollten als allererstes in ihrer Gesamtheit Mitglieder bei Pro-Legal werden. Dann sollten Sie -geschlossen- Frau Lange auffordern, eine Erklärung an alle anderen Mitglieder, an alle Vereine abzugeben, in der die aktuelle Situation klar dargestellt wird und in der die Mitglieder des WSV 1850 aufgefordert werden, ebenfalls Mitglied bei Pro-Legal zu werden, damit die Wahrung ihrer Rechte auch auf politischer Ebene durchgesetzt werden kann. Denn wie gesagt, Frau Lange ist zu politischer Arbeit per Satzung gar nicht in der Lage. Alle anderen Mitglieder des WSV, denen am Erhalt des Schießsports gelegen ist, sollten sich dieser Aufforderung anschließen.

    Mitglied bei Pro-Legal zu werden, um ein Mitspracherecht in der Politik zu erhalten, ist die einzige Möglichkeit, welche die Sportschützen ganz Deutschlands jetzt noch haben, den drohenden Untergang des Schießsports abzuwenden. Nur wenn alle Betroffenen, auch die Jäger und Waffensammler, sich in dieser „Waffenbesitzergewerkschaft“ zusammengeschlossen haben, können sie sich sicher sein, daß ihre Interessen tatsächlich auch in ihrem Sinne vertreten werden.

    Dies muß auch der DSB, seine übrigen Landesverbände sowie alle anderen Verbände der Waffenbesitzer lernen. Und zwar schnell. Richtig schnell! Von allen Seiten schießen die Grünen, die SPD und die Linken auf den Schießsport ein, Verbote, Steuern, Gebühren sind die taktischen Mittel. Außer ein paar geschriebenen Briefen ist bis jetzt aber noch kein Erfolg einer Abwendung dieser Vorstöße zu erkennen.

    Um den Lernerfolg bei den Verbänden zu erhöhen, müssen Sie, liebe Leser, mithelfen. Unbedingt. Sie müssen -jeder einzelne- mithelfen, damit dieser und weitere Vorstöße im Orkus der Geschichte verschwinden. Nur durch Ihre Mithilfe können wir erreichen, daß die Verbandsvorsitzenden jetzt aufwachen und ihrer Aufgabe, den Mitgliedern Schutz vor durchgeknallten Politikern zu bieten, gerecht werden.

    Also, schreiben Sie einen Brief an Ihre jeweiligen Landesverbands/Verbandsvorsitzenden! Inhalt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wegen akuter, anhaltender Angriffe auf den Schießsport, fordere ich Sie auf, einen Präsidentenbrief an alle Mitglieder unseres Verbands zu verfassen. Der Brief muß zum Inhalt haben, daß unser Verband aufgrund politischer Neutralität keine Möglichkeit hat, aktiv gegen politische Vorstöße wider den legalen Waffenbesitz vorzugehen. Die Vorstöße müssen den Mitgliedern bekannt gegeben werden, damit diese nicht weiterhin „im Tal der Ahnungslosen“ gehalten werden. 

    Sie müssen weiterhin Ihre Mitglieder -uns, die Basis- auffordern, der Waffenrechtsorganisation Pro-Legal -geschlossen- beizutreten, damit unsere Interessen der Politik gegenüber angemessen vertreten werden können. Ihre eigene Art der „Politik“ war in der Vergangenheit nutzlos, hat nicht geholfen, weitere Vorstöße zu verhindern. Das sehen Sie mittlerweile sicher ein.

    Nur so, als Mitglied einer „Waffenbesitzergewerkschaft“, kann die Politik noch eingebremst werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn Sie, als Präsident des Verbands, Ihre Mitglieder persönlich zum Eintritt bei Pro-Legal auffordern. Ich zähle dabei wirklich auf Ihre Mithilfe und Unterstützung, sind Sie ja schließlich auch indirekt mit meiner Stimme Verbandsvorsitzende(r) geworden.

    Vielen Dank und freundliche Grüße“

    Hier die Adressen:

    Diese Aktion wird, -wie es bei vergangenen Anschreibeaktionen auch war- erfolgreich sein, wenn möglichst ALLE Mitglieder, die BASIS, ihre Rechte einfordern. Also, liebe Leser, setzen Sie sich hin, kopieren Sie den Vorschlagstext und senden ihn an den jeweiligen Verband! Fordern Sie Ihre Kameraden ohne Internet auf, dasselbe zu tun! Drucken Sie diesen Aufruf aus und hängen ihn in die Vereinsheime! Setzen Sie ihn in Ihre Vereinszeitung! Erstellen Sie Unterschriftenlisten, damit wirklich alle Mitglieder ihrer Forderung Ausdruck verleihen können. Und – machen Sie es gleich! Es brennt!

    Denn nur wenn wir alle Betroffenen, die Schießsportler und Jäger, die Waffensammler, erreichen können, sind diese auch in der Lage, die Informationen zu erhalten und umzusetzen. Von den Landesverbänden, dem DSB usw. ist das keinesfalls zu erwarten. Die werden erst aktiv, wenn man sie dazu zwingt. Jetzt hat die Basis einen wirklich guten Grund und die Möglichkeit dazu. Vielen Dank für Ihre Mithilfe beim Versuch der Rettung des legalen Waffenbesitzes!

    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
    • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
    • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
    • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
    • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.

    Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Dez 162011
     

    Villingen-Schwenningen ist ein kleines Städtchen am Rande des Schwarzwalds. Beschaulich, aber auch von den üblichen Problemen einer Kleinstadt betroffen: Kein Geld in der Stadtkasse. Um diese aufzufüllen, haben die Grünen das übliche Hilfsmittel ausgepackt: Eine Waffensteuer soll’s richten. Quelle: Südkurier.

    Wenn die Quelle richtig zitiert hat, sprach sich Hans-Joachim von Mirbach (Grüne)  für eine kommunale Waffensteuer in 2013 aus:

    „Nach Winnenden hat Stuttgart eine solche Waffensteuer eingeführt. Die Ziele sind Einnahmen und die Reduzierung des Waffenbestandes.“

    Nun, entweder ist er nicht ganz bei der Sache oder ein Lügner. Suchen Sie es sich aus, liebe Leser. Denn weder Die Stadt Winnenden noch die Stadt Stuttgart hat eine solche Steuer eingeführt, bundesweit gibt es eine solche Steuer (noch) nicht.

    Weshalb sich Herr Mirbach nicht über die tatsächlichen Gegebenheiten ausläßt, sondern seine Stadtratskollegen anlügt, ist mir nicht bekannt. Eine Vermutung hätte ich aber schon, wahrscheinlich ist er ein subversives Element.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Dez 152011
     

    Laut Wikipedia bezieht sich der Begriff der Subversion auf Vorgänge, Bestrebungen oder Darstellungen, die die bestehende soziale Ordnung (Autoritäten, gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Hierarchien, Ausbeutung von Gruppen, Machtkonzentrationen, usw.) in Frage stellen bzw. verändern wollen. In der Regel verwenden ihn die jeweiligen Machthaber (meist aus dem kommunistischen/stalinistischen Bereich), um Andersdenkende oder Oppositionelle als Subversive zu diffamieren und zu verleumden. Um zu erfahren, ob nicht vielleicht das Gegenteil der Fall ist, ob nicht auch die (zukünftigen?) Machthaber Subversion anwenden, um unbequeme Personengruppen (hier die Legalwaffenbesitzer = Sportschützen, Jäger, Waffensammler) auszuschalten, muß man sich etwas näher  mit den Feinheiten der Subversion beschäftigen. Dabei ist es unbedingt wichtig, allen angebotenen Links zu folgen und dort alles zu lesen.

    Methoden der Subversion:

    Terror: Die Verleumdung, Bedrohung, Erpressung, Beraubung, Entführung, Verletzung oder Tötung von Repräsentanten, Mitgliedern, Helfern oder Helfershelfern dieser Ordnung.

    Sabotage: Die Wegnahme, Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen und Bestandteilen der Infrastruktur, die der Aufrechterhaltung dieser Ordnung dienen.

    Diversion: Die Verbreitung von Gerüchten oder Falschmeldungen, die Verfälschung oder Unterdrückung von Nachrichten und Dokumenten, offene oder versteckte Propaganda gegen diese Ordnung oder für Gruppen oder Individuen, die gegen diese Ordnung kämpfen, deren Anwerbung, Ein- oder Ausschleusung und Finanzierung, desgleichen die Korruption oder Abwerbung von Unterstützern der Ordnung.

    Spannung: Die (…) praktizierte Subversion (…) bestand aus 4 Etappen : 1. Demoralisierung 2. Destabilisierung 3. Krise 4. „Normalisierung“ Die meisten Aktionen zur Demoralisierung sind offen, verwenden Methoden welche im Zielland legal sind und sind nicht leicht zu identifizieren, denn sie erstrecken sich über sehr lange Zeiträume. Das fundamentale Prinzip der Demoralisierung und der Destabilisierung ist das Richten der Kräfte des Gegners gegen sich selbst.

    Werden die Legalwaffenbesitzer durch die Grünen, die Linken und die SPD (alle Landesverbände, Bundesparteien) terrorisiert? Die Antwort lautet eindeutig: JA! Psychologischer Terror fügt genauso Wunden zu wie körperlicher Terror, er führt entsprechend bei dem Opfer regelmäßig zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie zu psychischer Belastung, welche entsprechend Ängste (überwiegend soziale Phobien), Depressionen, soziale Isolation und Verfolgungswahn auslöst, die in der weiteren Entwicklung oft zu langanhaltenden oder bleibenden Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Das Opfer ist verletzt, wird krank.

    Der Psychoterror der Grünen, Linken und der SPD, aber auch des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden , von Roman Grafe und Armatix, sieht folgendermaßen aus: Man verleumdet die Legalwaffenbesitzer potentielle Mörder, Terroristen, Nazis und Naziunterstützer zu sein. Die Öffentlichkeit wird auf diese Meinung konditioniert. Daß das sehr gut funktioniert kann man täglich in den Medien verfolgen. Wen würde das nicht belasten, täglich so angegriffen zu werden? Wen würde es nicht seelisch treffen, wenn Fremde, die Nachbarn, sogar Freunde und Familienmitglieder, seinem Hobby plötzlich negativ gegenüber stehen, es angreifen? Stresssituationen sind dabei vorprogrammiert, das ist es, was beabsichtigt ist. Mit dieser Methode fahren die Sportschützengegner zweigleisig, kann man doch einem u.U. derart erkrankten Menschen ganz legal den Waffenbesitz aberkennen!

    Man fordert den Legalwaffenbesitzern von Seiten der SPD erdrosselnde Steuern (Waffensteuer)ab, womit wir bei der Sabotage wären. Was ist eine solche Steuer anderes, als Wegnahme von Besitz und Zerstörung von Eigentum? Wer kann sich eine solche Steuer auf Dauer leisten? Wenn aber die Waffenbesitzer deswegen ihren Waffenbesitz aufgeben, brechen auch die Verbände, die Infrastruktur der Sportschützen und Jäger, zusammen. Derselbe Effekt wird durch das geplante Verbot bestimmter halbautomatischer und Großkaliberwaffen verfolgt. Ziel der Sabotage erreicht. Zwar noch nicht ganz, erst dann wenn die Gesetzesvorschläge durchgehen, aber alleine der Versuch uns auf diese Weise dranzukriegen fällt ja schon wieder unter den Begriff des Terrors.

    Die Diversion funktioniert auch schon ganz gut. Geplant von außen, den genannten Parteien und Organisationen/Firmen, durchgeführt von innen, von unseren Verbänden selbst. Bereits durch erfolgreichen Terror und versuchte Sabotage verunsicherte Funktionäre verfallen in sinnlosen Aktionismus oder nehmen öffentlich die Meinung der Waffengegner an. Siehe DJV oder Armatix, FWR oder DSB, den Reservistenverband. Mittlerweile ist es schon soweit, daß eine Spaltung innerhalb der Verbände erfolgt. Die Druckluft-, Kleinkaliber- oder Bogenschützen sehen ihren Sport nicht oder weniger gefährdet, distanzieren sich deshalb von den Großkaliberschützen. Wollen gerne auf den Großkalibersport verzichten, nur um die eigenen Disziplinen (kurzfristig!) zu retten. Die Jäger distanzieren sich wie der DSB von bestimmten Waffen, diskriminieren ihre eigenen Leute und sich gegenseitig. Damit ist gleichzeitig das Ziel der Spannung, nämlich Demoralisierung und Destabilisierung erreicht.

    So, nocheinmal die Frage: Betreiben alle Grünen, alle Linken, die komplette SPD, das AAW, Grafe, Armatix usw. Subversion, um den legalen Waffenbesitz zu zerstören? *

    Die Antwort ist logischerweise in allen Fällen: JA! Es handelt sich bei diesen Leuten um subversive Elemente. Die Kommunikationsguerilla der Grünen, Linken und der SPD, des AAW, Armatix und Grafe nutzt Desinformation und Manipulation um der Öffentlichkeit einen mindfuck und dem legalen Waffenbesitz den Todesstoß zu verpassen. Aber denken Sie selbst darüber nach, liebe Leser, lassen Sie sich von mir nichts vordenken.

    Fällt Ihnen, liebe Leser, auch auf, daß der doch recht negativ konnotierte Begriff „Subversion“ in der Literatur immer im Zusammenhang mit Kommunismus, Stalinismus und Nationalsozialismus fällt? Daß man ihn auch im Zusammenhang mit der Diskussion zu anderen Themen, wie zum Beispiel Atomausstieg, E10-Sprit, Flaschenpfand, Energiewende, Klimaänderung, Europa, Euro usw. nutzen kann? Ob das nur Leuten auffällt, die selbst denken, sich nichts vordenken lassen?

    *Und um ein für allemal eine Sache zu klären: Wenn ich hier im Zusammenhang mit Parteien oder Organisationen pauschaliere, allen Mitgliedern dieselbe Denke unterstelle (wie oben wieder getan), dann ist das vollkommen korrekt. Denn, sollte jemand aus diesen Vereinigungen anderer Meinung sein als deren Vorturner, muß er das nur laut genug sagen, so daß man es vernimmt (dann bekommt er/sie Absolution) oder -falls er nicht gehört wird- die Konsequenzen daraus ziehen und austreten, kündigen.  Da solches Vorgehen von hier aus nicht erkennbar, ist eine Pauschalierung durchaus zulässig. Vielleicht führt es ja dazu, daß der eine oder andere „Verblendete“ seine Denkmaschine anschaltet, benutzt, und erkennt, welch falschen Weg – den in Unterdrückung und Kommunismus- er geht. Denken Sie bitte auch darüber nach.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Dez 032011
     

     Eigentlich hört sich diese Erklärung der Bremischen SPD zum Thema „Sport“ doch erstmal ganz gut an:

    Wir wissen um die Bedeutung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit und werden dem Sport in Bremen auch weiterhin eine sichere Grundlage bieten. Hierfür ist auch die weitere Vernetzung von Schule, Sportvereinen und sozialen Einrichtungen wichtig. Denn die Vielfalt von Sportangeboten steht nicht nur für Bewegungsförderung, sondern auch für Gesundheitserziehung, soziale Begegnung, Zusammenführung und gesellschaftliches Engagement.

    Daß es sich dabei nur um dummes, sinnentleertes Geschwafel, um Worthülsen, handelt, kann man leider nur erkennen, wenn man die Taten, welche den Worten folgten, analysiert. Denn: Den Schießsport (viertgrößte Sportart in Deutschland) haben die Genossen dabei explizit ausgeschlossen. Steht so zwar nirgendwo, aber wie gesagt, „an ihren Taten sollt Ihr sie erkennen„.

    Bereits im März 2009, wenige Tage nach dem geplanten Massenmord durch einen Tischtennisspieler in Winnenden, äußerte sich der Große Vorsitzende der Bremischen SPD, Björn Tschöpe, folgendermaßen:

    Tschöpe will weitere Riegel gegen Missbrauch ins Waffenrecht einbauen. Härtere Strafen gegen Verstöße gehören dazu. Aber auch ein psychologisches Eignungszeugnis für Waffenbesitzer. Bislang sei das nur für Personen unter 25 Jahren erforderlich. Tschöpe fragt sich auch, ob Kindern der Zugang zum Schießsport verwehrt werden müsse: „Ich finde es schrill, dass Zwölfjährige mit der Wumme auf dem Schießstand stehen dürfen.“ Die SPD fordert nun vom Senat, im Bundesrat eine Initiative zur Verschärfung des Waffenrechts zu starten. Wie die Grünen sich dazu verhalten werden, ist noch unklar.

    Zwei Jahre später, hetzt er gegen den Schulsport, stellt die Kinder unter den Generalverdacht, künftige Mörder zu sein:

    „Skandalös ist schon, dass in Deutschland Mordwaffen legal als Sportwaffen verwendet werden dürfen. Jetzt auch noch gewerbsmäßig Grundschulkinder an Geräte zu gewöhnen, welche Gewehren zum Verwechseln ähnlich sehen, lässt erkennen, dass Teile des organisierten Schützenwesen völlig Maß und Mitte verloren haben. Waffen oder waffenähnliche Gegenstände haben an unseren Schulen nichts verloren.“

    Erst vor kurzem, Anfang November2011, bezweifelt Tschöpe die Rechtmäßigkeit der Gemeinnützigkeit von Schützenvereinen. Nicht die der Miri-Clan-Vereine, nein, die der Sportschützenvereine. Tja, so sind sie, die Kommunisten. Erwischt.

    „5.Sieht der Senat bei der Feststellung oder Versagung der Gemeinnützigkeit von Schützenvereinen einen Ermessensspielraum der Finanzämter im Lande Bremen im Hinblick auf

    a. Die Ausübung und Förderung von nicht olympischen Schießsportdisziplinen mit großkalibrigen Waffen?

    b. Die Bewertung des Schießsportes als die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet förderndeTätigkeit?

    6. Soweit der Senat keinen Ermessensspielraum sehen sollte, hält er landesrechtliche Regelungen für zulässig, Schützenvereinen in Abweichung zu § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO bzw. zum AEAO die Anerkennung als gemeinnützig zu versagen, soweit diese nicht olympische Disziplinen betreiben?“ 

    Nach dieser kleinen Anfrage will man eine finanzielle Grundlage aller Schützenvereine in Deutschland zerstören und gleichzeitig -sollte es nicht wie gewünscht klappen- einen Keil zwischen die „Olympioniken“ (Druckluft-/Kleinkaliberschützen) und die Großkaliberschützen treiben. Begründung: Schießsportler sind potentielle Mörder, deshalb nicht gemeinnützig und förderungswürdig. Sauber ausgedacht. Erwischt.

    Es geht aber weiter: Seit neuestem fordert man eine Waffenbesitzsteuer für das Land Bremen, quasi als Versuchsballon für ganz Deutschland. Dies ist der bisher massivste Vorstoß der SPD (nach meinen Informationen ist auch die Bundes-SPD dafür!) den Waffenbesitz in Deutschland zu verunmöglichen. Denn darum geht es der SPD, den Waffenbesitz durch Steuern zu vergällen.

    Für Änderungen beim Waffengesetz sieht man anscheinend keine Mehrheiten, deshalb hält man es mit der Devise: „If you can’t ban it, tax it„. Und das soll jetzt ganz schnell und brutal geschehen.

    Unter dem Deckmäntelchen von 5 Millionen Euro geschätzte Steuereinnahmen läßt man dann doch die Katze aus dem Sack:

    Neben dem Primärziel der Einnahmeerzielung würde eine solche Steuer den Lenkungszweck verfolgen, den legalen Besitz von Schusswaffen zu reduzieren. Eine solche Reduzierung wäre wünschenswert, da in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland über 100 Menschen mit legal besessenen Schusswaffen getötet worden sind„.

    Neben der Generalverdächtigung, begründet auf LÜGEN, sagt man klar, was man will. Eine Steuer in Höhe von 300 Euro, jedes Jahr, auf jede Waffe. Auch wenn die Waffe nur 100 Euro wert ist. Auch auf Luftdruckwaffen, auf Schreckschuß- und Gaswaffen, Armbrüste, auf alles halt. Erwischt.

     „§ 1 Steuergegenstand (1) Der Besitz von erlaubnispflichtigen Waffen durch natürliche Personen unterliegt im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen der Besteuerung, soweit er nicht ausschließlich der Erzielung von Einnahmen dient.

    (2) Waffen im Sinne dieses Ortsgesetzes sind Schusswaffen und ihnen gleichgestellte Gegenstände im Sinne von § 1 Absatz 2 Nr. 1 des Waffengesetzes.

    Schusswaffen und ihnen gleichgestellte Gegenstände im Sinne von § 1 Absatz 2 Nr. 1 des Waffengesetzes sind:

    1.1 Schusswaffen
    Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden.1.2 Gleichgestellte Gegenstände
    Den Schusswaffen stehen gleich tragbare Gegenstände,
    1.2.1 die zum Abschießen von Munition für die in Nummer 1.1 genannten Zwecke bestimmt sind,
    1.2.2 bei denen bestimmungsgemäß feste Körper gezielt verschossen werden, deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann (z. B. Armbrüste).“

    Also zumindest für uns Sportschützen sähe das schlecht aus. Jegliches Sportgerät, also auch die Druckluftwaffen wie Luftgewehre und Luftpistolen sollen besteuert werden. 300 Euro pro Waffe und Jahr. Da sind die 5 Millionen für Bremen schnell beieinander. Und die Schützen pleite.

    Man sieht aber jetzt schön, daß die Steuer nur ein Vorwand zum Reduzieren des Waffenbestandes sein soll. Kein Schütze wird sich das auf Dauer leisten können, insofern werden die Waffen recht schnell vom Markt verschwinden, der Schießsport komplett zerstört sein. Bis auf die Lichtgewehre. Das sind ja nur Präzisionsleuchten, keine Schußwaffen. Solche „erdrosselnde Steuern“ sind zwar unzulässig, das hat einen Kommunisten aber noch nie interessiert. Erwischt.

    Wer jetzt auf die Idee kommt gegen die Steuer zu klagen, hat leider Pech gehabt. Er muß nämlich vor ein Finanzgericht ziehen, die Kosten dafür werden von den Versicherungen der Verbände leider nicht übernommen, da keine Verwaltungssache. Auch hat ein Widerspruch keine aufschiebende Wirkung, d.h., die Steuer muß erstmal bezahlt werden, bis zu einem Urteil mehrere Jahre lang. Bis dahin werden die meisten Steuerpflichtigen Waffenbesitzer wohl aufgegeben haben. Erwischt.

    Tschöpe ist studierter Verwaltungsrechtler mit eigener Kanzlei, von daher wird er schon wissen, was er tut, nicht wahr? Man sollte annehmen, daß er sich als Jurist mit den feinen Gemeinheiten, die man in einen Gesetzesvorschlag packen kann, auskennt. Man sollte aber auch annehmen können, daß er sich über die Recht- oder Unrechtmäßigkeit seines Vorstoßes im Klaren ist.

    Man hat in den Gesetzesvorschlag auch gleich einen weiteren „Keil“ eingebaut, diesmal den um Schützen und Jäger zu dividieren:

     „Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für:

    1. Waffen von Inhabern eines gültigen Jagdscheines, sofern die Waffen zur waidgerechten Jagdausübung erforderlich und geeignet sind. Als erforderlich und geeignet gelten höchstens eine Flinte, eine Kugelbüchse, eine kleinkalibrige Kurzwaffe sowie eine großkalibrige Kurzwaffe.

    Aber freut euch nicht zu früh, liebe Jäger. Eine Flinte, eine Kugelbüchse, eine Klein- u. eine großkalibrige Kurzwaffe werden sich in der Praxis auf einen Drilling und auf einen .357er Revolver mit .22er Einstecklauf reduzieren. Also zwei Waffen, nicht vier. Und für den Rest wird gezahlt! Erwischt.

    Ich vergaß, es gibt noch eine weitere Steuerbefreiung:

    2. Waffen von gefährdeten Personen im Sinne von § 19 Absatz 1 Waffengesetz, sofern die Waffe erforderlich und geeignet ist, die Gefährdung zu mindern.

    Wissen Sie, liebe Leser, wen das betrifft? Nein? Ich sag’s Ihnen: Diese Kommunazisten wollen Ihre eigenen Waffen, die, welche ihnen als gefährdete Personen zustehen, natürlich nicht besteuern. Ganz klar. Das sind nämlich die einzigen, die dann in Bremen einen Waffenschein dafür haben werden (weil sie ihn brauchen?). Erwischt.

    So. Wer jetzt nicht erkannt hat, auf was die SPD hinaus will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Einer derjenigen, der’s gemerkt hat, ist Jürgen Wintjen, Präsident des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde. Er hat den Tschöpe angeschrieben und ihm auf den Kopf zugesagt, was das für ein linkes Vorhaben ist. Meine Hochachtung dafür!

    In Tschöpes Antwort  werden richtige Fakten als unrichtig dargestellt, er stellt unzulässige, weil unwahre Vergleiche mit England an. Er schlägt ganz frech vor, doch alle Waffen an die Schützenvereine zu übertragen, damit sie von der Steuerpflicht befreit wären. Alternativ könne man ja mit dem Lichtgewehr schießen, das kostet auch nichts.

    Als Gipfel schreibt er dann, Herrn Wintjen damit verhöhnend:

    Vor diesem Hintergrund erscheint mir der Schluß, wir würden die Existenzvernichtung von Schützenvereinen zum Ziel haben, kühn.

    Selten einen Menschen mit einer solchen Chuzpe erlebt. Echt. Ein aalglatter , windelweicher Politschik, sich nicht zu schade die Bevölkerung zu verarschen. Wenn er dann noch Verständnis für die „25 Euro mehr pro Monat“ heuchelt, könnte man schon seine gute Erziehung vergessen. Denn für die meisten Sportschützen und Jäger würden es wohl eher 100 Euro und mehr pro Monat bedeuten. Wie mit einem solchen Ideologen eine „sachorientierte Diskussion“ -welche er unverschämterweise auch noch anbietet- möglich sein soll – keine Ahnung. Ist eh‘ nur Geblubber, Politikergeschwätz.

    Katja Triebel hat eine sehr gute Zusammenstellung von Fakten und Links ins Netz gestellt, bitte auch lesen und vor allem weiterverteilen! Das Beste was es zu diesem Thema gibt, als offener Brief an die SPD.  Bei Visier.de und Legalwaffenbesitzer.de sind zusätzliche Informationen erhältlich.

    Ich bitte um Weiterverteilung dieses Artikels, damit jetzt endlich auch die letzten Schnarchnasen aus unseren Reihen aufwachen, und erkennen wohin die Richtung geht, woher der Wind bläst. Damit sie sehen, was die Bremer SPD-Politiker sind: Gewissenlose Volksverräter, die einfach mal so 3 Millionen Menschen unter Generalverdacht stellen, Mörder und Terroristen zu sein.

    Bei der DSU hat man schon erkannt, was Sache ist, das freut mich sehr! Vor allem, daß Klartext gesprochen wird. Von den anderen Verbänden kam noch keine Mitteilung an Ihre Mitglieder (außer halbherzig vom BdMP), aber das wird sicherlich am Wochenende erfolgen……….

    Hoffentlich dann in anderem Ton, wie noch Anfang August:

    Frage des Weserkuriers an Herrn Kohlheim vom DSB: „Wie ist die Stimmung in den Vereinen? Fürchten die Schützen in Deutschland um ihre Existenz?

    Antwort: „So weit ist es noch nicht. Wir hoffen auf Vernunft und Sachverstand. Das Schützentum ist immer noch tief verwurzelt in diesem Land. Der DSB feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen, als ältester Sportverband. Es gibt immer noch viele Vereine, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Wir haben vieles erlebt und vieles überlebt, nicht zuletzt zwei Diktaturen. Schützen haben immer zusammengestanden. Wir haben uns stets in der Gesellschaft engagiert, auch für die Gesellschaft. Das wird auch künftig so bleiben. Ich gehe von mindestens weiteren 150 Jahren aus.

    Nun, zumindest meine Leser haben jetzt eine Erkenntnis mehr, wenn Sie mein Blog regelmäßig verfolgen wissen Sie, daß Sie nur einen Fehler nicht begehen dürfen: Jemals wieder für die SPD, die Grünen oder die Linken bei irgendeiner Wahl in Deutschland stimmen. Dann wäre dem legalen Waffenbesitz schon viel geholfen. Ich wünsche mir, daß das der DSB auch einmal in dieser Deutlichkeit sagt. Denn mir geht’s wie dem Propheten im eigenen Land, mir glaubt das der Otto Normaldsbschütze nämlich nur zögernd.

    Bei der Bremischen SPD hat man übrigens schon ein kleines bißchen die Bremse gezogen, die Links zu den Veröffentlichungen sind nach den bisherigen Protesten auf der Seite nicht mehr vorhanden. Zum Glück hatte ich sie vorher als .pdf (siehe oben) gesichert. Wenn man weiß wie, kann man die Artikel trotzdem noch finden, aber wie lange noch?:

    http://spdfraktion-bremen.de/popup.php?module=aktuelles&action=popup&relation=direct&elementID=2763

    http://www.spdfraktion-bremen.de/popup.php?module=aktuelles&action=popup&relation=direct&elementID=2715

    Pro-Legal hat dieses Vorhaben der SPD als das erkannt, was es ist: Kalte Enteignung durch die Hintertüre……. Diese Organisation sollte mehr und besser unterstützt werden, sie würde sich geradezu anbieten, als Dachorganisation für alle Waffenbesitzer (Sportschützen, Jäger, Sammler) zu fungieren. Damit die Verbände auch mal etwas sagen dürfen, was sie sonst nicht könnten.

    Wenn der DSB glaubt, auf Fördergelder des Staates angewiesen zu sein, muß ich sagen, da irrt man. Jetzt wäre die Chance, auf diese Judas-Kohle zu pfeifen, um mit Nachdruck den Sport zu retten. Alle Waffenlobbyisten (außer dem FWR) sitzen in den Startlöchern, um zu helfen. Die Zeit der „political correctness“ muß vorbei sein. Lautsprechen ist angesagt. Das fehlende Geld würden die Waffenbesitzer gerne aufbringen, ist es doch nur ein Bruchteil der zu erwartenden Steuer. Aber auch hier fehlt dem DSB höchstwahrscheinlich „der Arsch in der Hose“ dafür.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Okt 122011
     

    Dazu ins Horn geblasen haben -wie jedesmal- die Grünen. Einen willfährigen Helfer hatten sie dabei, ihren Sympathisanten Eric Beres vom Südwest(rot)funk. Dieser Eric Beres hört es gerne, wenn man ihn einen „investigativen“ Journalisten nennt, ich kann jedoch keinen Unterschied in der Qualität seiner Beiträge zu den Schmierfinken von RTL oder der Bildzeitung erkennen.

    Seit Anfang August hat dieser „Investigator“ versucht, bei Schützenvereinen und Sportschützen Material für seine Hetzkampagne zu sammeln. Nachdem er überall abblitzte war zum Schluß nur der Präsident des BDS bereit, sich zum Thema „Sturmgewehr aus dem Katalog“ (schauen Sie sich das Machwerk an) von Beres befragen zu lassen. Natürlich hat dieser das Interview zerstückelt, Antworten aus dem Zusammenhang gerissen, Meinung geBILDet. Kein Wunder, ist er doch wie 76% aller Journalisten dem grün-linken Spektrum zuzuordnen. Ein Kommunazist, sich nicht zu schade, unbescholtene Menschen unter Generalverdacht und an den Pranger zu stellen. Diesesmal hat Beres aber vom falschen Honigtopf genascht, das Gespräch mit Herrn Gepperth wird ihm noch sauer aufstossen.

    Moralinsauer empört sich Beres in seinem Bericht über das Bundeskriminalamt, welches die von ihm so verhassten halbautomatischen Gewehre mit einem Freistellungsbescheid zum Gebrauch als Sportwaffen nach den vom Bundesverwaltungsamt genehmigten Sportordnungen -im Rahmen der gültigen Gesetze- zuläßt. Er unterstellt den Sportschützen, diese Waffen mißbrauchen zu wollen, um Menschen damit zu erschießen. Der typisch grüne Generalverdacht eben.

    Unterstützung für seine Behauptungen erhält er von Wolfgang Wieland, innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von B90/Die Grünen:

    Das zielt auf eine spezielle Klientele von Menschen, die mit solch einer Waffe einfach Machtgefühle haben wollen, die tatsächlich einen, wenn sie mich fragen, Defekt in ihrem Ego haben.“

    Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hetzt auf gleiche Weise, setzt uns dem Mißbrauchsverdacht aus:

    Diese Waffen haben nicht nur die Ähnlichkeit zu Kriegswaffen, sondern sie sind ja auch in der Lage sehr schnell zu schießen und sind deshalb in einer solchen Situation eine Gefahr und solche Gefahren müssen in unserer Gesellschaft nicht unbedingt produziert werden. Und deshalb bin ich gegen diese Waffen.

    Natürlich darf sein Kollege Bernd Carstensen von der Aktionsbündnis-Amoklauf-Winnenden-treuen Minigewerkschaft BDK (Bund deutscher Kriminalbeamter) im Reigen der Berufshetzer nicht fehlen, seine Aussagen können Sie in diesem Video verfolgen. Substanzloses, dummes Geschwafel, von keinerlei Fachwissen getrübt, durch keine Fakten belegt. Die nächsten hundert Toten gehen auf die Kappe der Sportschützen, nur wegen der Halbautomaten. Das zumindest weiß er schon heute. Schwachsinniges, gefährliches Gerede, so wird eine ganze Bevölkerungsgruppe verunglimpft und unter Generalverdacht gestellt.

    Das Konstrukt von Beres hat aber noch weitere Gemeinheiten parat: Waffenfetischisten nennt er uns, will das mit Werbevideos aus den USA belegen. Mit Werbung für Waffen, die für deutsche Sportschützen eben nicht erhältlich sind. Mit Videos von amerikanischen Waffennutzern, die so hier in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage gar nicht drehbar sind.  Er lügt hier bewußt, um die Öffentlichkeit negativ gegen die Sportschützen zu beeinflußen. Für mich ist das keine Berichterstattung sondern pure Polemik, Propaganda, Hetze.

    Er ist sich auch nicht zu blöde, den Attentäter von Oslo/Norwegen als Vergleich zu deutschen Sportschützen darzustellen. Dieser hat ja schließlich auch ein halbautomatisches Gewehr benutzt. Mit diesem hat er zwar nur einmal pro Minute geschossen, aber das ist Herrn Beres egal. Halbautomat. Klingt fast wie Vollautomat. Wohliger Schauer. Feuchte Hose. Scriptorrhoe.

    Gisela Mayer, die rührige Sprecherin der Opferausnutzorganisation AAW, darf im Beres’schen Machwerk auch zu Wort kommen, sie glupscht auf den Monitor und stößt messerscharfe Worte hervor, ihr „was“ durchschneidet Mark und Bein. Ehrlich. Gesagt hat sie aber nichts, zumindest nichts neues.

    „Kriegswaffenähnliche“ Waffen, dieser Begriff zieht sich durch das ganze Filmchen. Was das sein soll, konnte der Autor Beres jedoch nicht erklären. Was daran schlecht sein soll auch nicht. Aber Hauptsache mal wieder so richtig „investigativ“ getan und die Bevölkerung gegen die Sportschützen aufgehetzt. Das war das Ziel dieser Sendung, nichts anderes. Seriöser Journalismus sieht anders aus.

    Aufgefallen ist mir auch diese Schlagzeile des SWR: „Grüne Bundestagsfraktion will Verbot halbautomatischer kriegswaffenähnlicher Gewehre für Sportschützen und Jäger“ . Der Gesetzentwurf dazu liegt dem SWR exklusiv vor. Vorstellen könnt ich mir das schon, die Grünen sind so drauf. Waffen nur für uniformtragende Stasi-Mitarbeiter. Wieland soll ja selbst einer gewesen sein………

    Jetzt hat dieser Terroristenanwaltsfunktionär nicht nur Angst davor, daß die Sportschützen ihre 100% deliktunrelevanten Waffen mißbräuchlich gegen die Staatsgewalt einsetzen, nein, man könnte ja ganz besonders schnell schießen und viele Leute auf einmal umbringen.

    Davon abgesehen, daß das Erschießen von Menschen nicht durch die genehmigten Sportordnungen der einzelnen Verbände abgedeckt und auch sonst verboten ist, sollte sich Wieland doch mal bemühen und mir beim Fallscheibenschießen zusehen. Mit dem Unterhebelgewehr, einer ollen „Winchester“ aus dem vorletzten Jahrhundert, schieße ich 30 15-cm-Scheiben auf 25 Meter in etwas über 36 Sekunden. Mit offener Visierung. Mit einem Repetiergewehr ohne halbautomatische Zuführung. Genausoschnell wie die Selbstladerfraktion. Alles sportlich. Als Wettbewerb. Nichts anderes.

    Und weil immer Norwegen bemüht wird; Die Norweger selbst sehen das ganz locker und treten mit Repetiersportgewehren gegen Halbautomaten an und gewinnen regelmäßig sogar damit. Mein norwegischer Freund Hans Christian Wear kann das besonders gut, sehen Sie selbst:  Video Norwegische Meisterschaft

    Auch ist in Norwegen bisher noch niemand auf die Idee gekommen, halbautomatische Waffen verbieten zu wollen, vor allem nicht im Nachgang zur Wahnsinnstat von Utoya. Aber wie ist das Motto der deutschen Kommunazisten: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Sieht man hier wieder ganz offensichtlich.

    Daß das so kommen wird, habe ich in meinem Artikel „Osloshima“ deutlich vorhergesagt, anscheinend waren unsere Verbandsvertreter nicht in der Lage, die Grünen von der absoluten Harmlosigkeit unseres Sports und der fehlenden Deliktrelevanz der Sportwaffen zu überzeugen. Habe ich aber auch vorhergesagt. Beim FWR glaubt man immer noch, man hätte Innenminister Goll auf seiner Seite……

    Tja liebe Leser, das schlimmste an der Sache ist aber wohl, daß wir diesen -von Beres verbrochenen- Schund auch noch selbst finanzieren. Nicht genug, daß wir die Leidtragenden dieser Medienhetze sind, nein, über unsere Rundfunkgebühren an das Propagandaministerium GEZ sorgen wir auch für den Lebensunterhalt dieser Journaille-isten. Es widerstrebt mir, für solche Berichterstattung Gebühren zu bezahlen. Berichterstattung, welche auf Lug und Betrug aufgebaut ist, Polemik statt Fakten bemüht, die eine ganze Bevölkerungsgruppe unter unberechtigten Generalverdacht stellt.

    Vor diesem Hintergrund sollte man auch einmal hinterfragen, wie denn die anderen „Berichte“ der Report-Mainz-Redaktion zustandekommen. Ich behaupte jetzt mal, daß es da auch nicht so genau mit der Wahrheit genommen wird! Wer dem Rotfunk glaubt ist selber Schuld.

    Nachtrag: Schauen Sie sich doch auch mal die Reaktionen von ganz normalen Menschen auf diesen Hetzbeitrag an. Lesermeinungen beim SWR zum Artikel.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Sep 022011
     

    Ich möchte Ihnen, liebe Leser, heute mal die Wassermelone vorstellen. Sie kennen diese Frucht, sie hat eine grüne Schale, rotes, süß schmeckendes Fruchtfleisch und meistens braune Kerne, das ist der Samen. Sie gedeiht am besten in südlichen Gefilden. Eine reife Wassermelone erkennt man am hohlen Klang, wenn man an sie klopft.

    Was hat die Melone aber mit unserem Sport, unserem Hobby zu tun? Nun, es geht um die Partei B90/Die Grünen. Auch deren Vorturner gedeihen am besten im Süden, man nennt diese Leute die Toskana-Fraktion.  Es handelt sich hierbei um linke (=Kommunisten) Politiker, deren Motto „Wasser predigen und Wein saufen“ ist.

    Eine davon möchte ich heute mal besonders erwähnen: Claudia Roth. Sie ist Bundesvorsitzende der Grünen, also eine der Chefs. Sie hat nichts gelernt, das Studium abgebrochen, aber das scheint die Voraussetzung zu sein, um bei den Grünen erfolgreich zu werden.

    Daß sie nichts gelernt hat, beweist sie immer wieder, soll uns aber heute nicht weiter beschäftigen. Uns geht es um die Melone. Roth gibt sich „grün“, die Wassermelone auch. Innen ist sie aber rot, kommt süß daher, was aber nur eine Geschmackstäuschung ist. Auf diese Täuschung fallen leider viel zuviele Menschen herein, sie erkennen nicht, daß das Fruchtfleisch überwiegend nur aus Wasser und Zucker besteht, was ja nachweislich -in großen Mengen genossen- sehr gesundheitsschädlich ist. Der Verzehr der braunen Kerne kann ebenfalls zu äußerst unangenehmen Nebenwirkungen führen.

    Dieser botanische Vergleich soll zeigen, daß Frau Roth eine Täuscherin, eine Trickserin und natürlich eine grünverkappte Kommunistin mit braunen Tendenzen ist.

    Ein Legalwaffenbesitzer hat jüngst bei Frau Roth an die Schale geklopft und nachgefragt, weshalb die Grünen den legalen Waffenbesitz verbieten wollen, obwohl dieser doch überhaupt nicht deliktrelevant ist. Die Antwort war einer reifen Melone würdig und läßt tiefe Einblicke in das Wesen der Grünen zu.

    Unabhängig davon, mit welchen Relativierungen Sie die Rolle von legalen Waffen in der Kriminalitätsstatistik und der Gefahr für Leib und Leben in der Gesellschaft versuchen kleinzureden, steht für uns außer Frage, dass das jetzige Waffenrecht radikal überarbeitet werden muss, um die Wahrscheinlichkeit von Amokläufen à la Winnenden und Erfurt auf ein Minimum reduzieren zu können. Genau in diesem Sinne sind wir weiterhin für eine weitestgehende Verschärfung des Waffenrechts.

    Weitestgehende Verschärfung„. Damit ist die Katze aus dem Sack. „Weitestgehend“ bedeutet in diesem Zusammenhang nichts anderes als ein geplantes, generelles Verbot des Besitzes von Waffen (Druckluftwaffen sind übrigens auch Waffen nach dem Waffengesetz). Und dieses nicht, weil legal besessene Waffen aufgrund von Fakten gefährlich für die Bevölkerung wären, nein, aus reiner Ideologie. Hauptsächlich, wie ich schon des öfteren schrieb, aus Angst davor, daß der legale Waffenbesitzer -der ja eher ein Mensch mit konservativen Werten ist, also der Grünen Feind- seine Waffen eines Tages gegen diese Kommunisten einsetzen könnte.

    Daß die Grünen Kommunisten sind steht außer Zweifel. Daß sie alles Bürgerliche und Konservative hassen ebenfalls. Sie verachten uns, haben aber gleichzeitig große Angst vor unseren Waffen. Daß die Bevölkerung vor uns geschützt werden muß ist Schwachsinn, genau das Gegenteil dürfte der Fall sein wenn man die Kultur und Vergangenheit der Schützenvereine betrachtet. Sie sehen, liebe Leser, die Grünen arbeiten wie alle Kommunisten, auch die Nazis, mit Lug und Betrug, führen die Bevölkerung an der Nase herum.

    Wenn diese Ökoterroristen jemals wieder an die Macht, in die Regierung kommen, dann wird es dem legalen Waffenbesitz schlecht ergehen. Die Schützenvereine werden sich auflösen müssen, die Waffen (auch Luftgewehre, Luftpistolen) werden konfisziert und zerstört. Milliardenwerte einfach vernichtet.

    Damit die Grünen an die Macht kommen, müssen sie erst vom Volk gewählt werden. Wenn das Volk eine kommunistische Regierung will, wird es eine bekommen. Ich gehe aber davon aus, daß die Mehrheit der Bevölkerung dies nicht wünscht, halt einfach nur zu faul ist zum Wählen zu gehen, oder keine bessere Alternative sieht und deshalb die Wahlen boykottiert.

    Das ist falsch! Gehen Sie zur Wahl! Die Berliner haben jetzt die Möglichkeit, den Grünen die Suppe zu versalzen. Ich will niemandem vorschreiben wen er zu wählen hat, aber wer Grün oder die SPD wählt ist m.E. entweder selbst Kommunist oder einfach nur dumm. Es gibt genügend Alternativen, wäre ich Berliner, würde ich entweder die CDU oder die „Freiheit“ wählen. Wobei die CDU sicherlich die 5%-Hürde knacken wird, bei der Freiheit kann man das nicht genau sagen. Sie müssen nicht nach einer besseren Alternative suchen, die gibt es nicht. Sie müssen mit Ihrem Urnengang nur verhindern, daß Grün/Rot in die Regierung kommt. Also, liebe Berliner, gehen Sie wählen!

    Den übrigen Sermon, den die Kommunistin Roth und ihr Team abgelassen hat, können Sie bei Abgeordnetenwatch nachlesen. Passen Sie auf, daß Ihnen von dieser faulen Frucht nicht schlecht wird.

    oder weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Michael Kuhn

    Jul 282011
     

    Die Mannschaft des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden hat im Spiel AAW:Sportschützen bereits in der ersten Minute ihre Geheimwaffe Gisela Mayer aus der Versenkung geholt und eingewechselt. Leider hat diese schon nach einer Sekunde im Spiel ein bösartiges Foul im Strafraum gespielt und damit sogar ein Eigentor verursacht.

    Ihr scheinen die Argumente gegen den legalen Waffenbesitz auszugehen. Nicht nur, daß das AAW pietätlos unmittelbar nach der Terrortat von Norwegen seine Forderung  nach einem Verbot „tödlicher Sportwaffen“ in opportunistischer Weise bekräftigt hat (mittlerweile von der Seite gelöscht), nein, jetzt geht man her und vermengt unzulässigerweise und hinterhältig – nur um die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen – das norwegische Waffenrecht mit dem deutschen. Sie argumentiert:

    Der Täter von Oslo habe geschrieben, dass ihm leichter war, diese Waffe legal in seinen Besitz zu bringen, als sie illegal zu erwerben. „Das sollte uns zu denken geben“, sagte die Sprecherin des Bündnisses, Gisela Mayer. Quelle.

    Nun, sie und der Täter haben Recht. Es stimmt. In NORWEGEN ist es leicht, eine legale Waffe zu erwerben. Andere Länder, andere Sitten. Ich bin oft beruflich in Norwegen und kenne das dortige Waffenrecht ganz gut.

    So muß man, um den Jagdschein zu erwerben, eine Schulung an sechs (6!) Abenden absolvieren, am nächsten folgenden Samstag ist dann die Prüfung nach dem „multiple choice“ System, ein paar Fragen und mehrere Antworten zur Auswahl. Danach ist man berechtigt, Langwaffen in Jagdkalibern (eine solche benutzte der Attentäter) und Schrotflinten zu erwerben, auch Halbautomaten, aber keine Kurzwaffen. In Deutschland dauert ein solcher Kurs mindestens 25 Wochenenden (50 Tage) die Prüfung erfolgt frühestens nach einem Jahr und dauert zwei Tage. Mehrere hundert Fragen müssen schriftlich beantwortet werden, eine mündliche Prüfung und ein Schießtest (der zwingend bestanden werden muß) gehören auch dazu.

    Kurzwaffen (und andere Langwaffen, auch Halbautomaten) kann man in Norwegen als Sportschütze erwerben, die Mitgliedschaft in einem anerkannten Verband (wie in Deutschland) oder einem Verein ist nicht verlangt. Man muß nur 3-6 Monate (mäßig) trainieren, dies nachweisen und erhält dann nach Freigabe durch die örtliche Polizei automatisch eine Bescheinigung, welche zum Erwerb von Kurzwaffen aller Art berechtigt. In Deutschland sieht das dann doch etwas anders aus: Mindestens ein Jahr (Pflicht-)Mitgliedschaft in einem Verein (welcher einem vom Bundesverwaltungsamt anerkannten Schützenverband angehören muß), mindestens 18 Trainingseinheiten in dieser Zeit, eine zweitägige Waffensachkundeprüfung muß abgelegt und bestanden werden. Dann erhält man ein sogenanntes „Bedürfnis“, wird von der zuständigen Behörde auf Herz und Nieren gecheckt, sauberes polizeiliches Führungszeugnis und Befürwortung der örtlichen Polizei vorausgesetzt, kann man dann zwei Kurzwaffen nur in Sportschützenkalibern erwerben.

    Die Voraussetzungen zum Erwerb von Waffen sind demnach in Deutschland gänzlich anders, wesentlich restriktiver als in Norwegen. Dort sind z.B. Schalldämpfer für alle Waffenarten komplett frei erhältlich, in Deutschland an ein „Bedürfnis“ (was nur extrem selten erteilt wird) gebunden.

    Weshalb argumentiert Mayer dann auf diese Weise? Warum vergleicht sie Äpfel mit Birnen? Wieso stellt sie ihre Argumentation nur und ausschließlich auf das Vorhandensein von legalen Waffen ab?

    Die Antwort ist einfach: Das AAW gehört der IANSA an, einem Netzwerk gegen legalen Waffenbesitz, welches handfeste finanzielle Interessen verfolgt. Da geht es um Fördertöpfe der UNO, der EU und der jeweiligen Staaten. Spendengelder fließen zudem reichlich. Die Vorstandsgehälter und zahlreichen Auslandsreisen des AAW müßen ja irgendwie finanziert werden. Die Argumentation der Frau Mayer ist nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern auf dem der IANSA. Und damit entlarvt sie sich selbst, ihre Betroffenheit ist nur geheuchelt, Opfer anderer Straftaten -vor allem auch die mit illegalen Schußwaffen erfolgten- interessieren sie schlichtweg nicht.

    Ich hoffe sehr, daß der deutsche Wahlmichel diese Widersprüche in der Berichterstattung der Mainstreammedien erkennt und die Verlogenheit des AAW auch als solche wahrnimmt. Genauso wie die Heuchelei der Bessermenschen aus der Politik.

    Lesen Sie dazu auch hier: OSLOSHIMA.  Und wem’s jetzt so langsam stinkt, wie mit uns umgesprungen wird, wer die Schnauze voll hat von diesem Polemisieren, dieser Stigmatisierung als Mörder und Terrorist, der möge sich ein T-Shirt kaufen und es tragen, um seinen Protest zum Ausdruck zu bringen. Die Kleinigkeit, die ich daran verdiene, wird mir ein kleines bischen den Verlust meiner Arbeitszeit ersetzen. Das FWR zahlt mir nämlich nichts dafür, daß ich deren Arbeit erledige.

     

    oder weniger bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Michael Kuhn

    Jul 192011
     

    Das versucht die BILD-Zeitung -wieder mal- der Bevölkerung zu vermitteln. Es könnte aber auch ein Jäger sein. Denn beide Gruppen benutzen „nahezu ausschließlich“ Munition im Kaliber .22 long rifle (Kleinkaliber). Wir sind die bösen Heckenschützen. Niemand anders.

    Diese Medienhetze wird schon seit 2009 geführt, damals waren nur die Sportschützen die Bösen, heute macht man auch die Jäger tatverdächtig.

    2009 Bild.de: BKA jagt mysterioesen Autobahnschützen

    Heute (19.07.2011) ein neuer Artikel: Schiesserei: BKA jagt irren Heckenschützen

    Beim WDR gibt’s ein Video dazu, klicken, auch dort werden die Jäger und Sportschützen als mögliche Täter genannt.

    Die unverschämte Aussage der BILD: „Es könnte sich sowohl um einen Jäger, als auch um einen Sportschützen handeln. Beide nutzen nahezu ausschließlich Munition Kaliber .22, Long Rifle.“  impliziert, daß es sich beim Täter in jedem Fall entweder um einen Sportschützen oder um einen Jäger handeln muß, denn andere Alternativen werden nicht genannt. Man hat für diesen „Stürmer“-Hetzartikel die Pressemeldung des BKA etwas „angepasst“, wesentliche Aussagen wurden verdreht und „passend gemacht“.

    Das BKA schreibt nämlich: „Bei der verwendeten Munition handelt es sich nahezu ausschließlich um Munition Kaliber 22, Long Rifle, die sowohl aus Kurz- als auch aus Langwaffen verschossen werden kann. Dieses Kaliber wird sowohl von Sportschützen als auch zur Jagd verwendet.“ Aber auch das BKA soll hier nicht ungeschoren davonkommen, denn diese Aussage ist um keinen Deut besser als die der BILD. Eigentlich ist das BKA mit seiner „Täterbeschreibung“ erst Schuld daran, daß die Bild für Ihre Hetzerei überhaupt Anhaltspunkte bekam.

    BKA: Schüsse auf Autotransporter

    Denn: Das BKA sollte schon wissen, daß sich ein mehrfaches an illegalen Kleinkaliberwaffen in Deutschland und im Ausland (von da könnte der Täter ja schließlich auch kommen) in den Händen der übrigen Bürger befindet, als es legale und registrierte Kleinkalibersport- u. Jagdwaffen bei Sportschützen und Jägern gibt. Wahrscheinlich die zehnfache Menge, denn diese Art Waffen war z.B. in Deutschland und dem benachbarten Ausland bis in die 70er Jahre hinein frei verkäuflich an jeden Bürger über 18 Jahre. Weshalb dann die Aussage, es müsse sich beim Täter um einen Sportschützen oder Jäger handeln? Es gibt keinerlei Beweise für diese Behauptung. Im übrigen spielt das Kleinkaliber .22 long rifle bei der Jagd absolut keine Rolle.

    Die größte der deutschen Polizeigewerkschaften, die GdP, schätzt die Zahl illegaler Waffen in Deutschland auf 20 Millionen. Die meisten davon werden wohl Kleinkaliberwaffen sein. Und das ist beim BKA sehr wohl bekannt. Weshalb aber dann die Hetze gegen Sportschützen und Jäger? Ich nehme stark an, der Verfasser des Presseberichts ist Mitglied bei der kleinsten deutschen Polizeigewerkschaft, dem Bund deutscher Kriminalbeamter (BDK und seine Machenschaften). Diese Minigewerkschaft ist bekannt für Ihre Hetze gegen den legalen Waffenbesitz, der Vorsitzende Jansen ist Mitglied und Unterstützer des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden. Weht der Wind etwa von daher?

    Wie dem auch sei, dieser Hetze gegen den legalen Waffenbesitz sollte endlich mal Einhalt geboten werden. Langsam wird es unerträglich, von allen Seiten wird auf uns eingedroschen. Eigentlich wäre es Aufgabe der Jagd- u. Sportschützenverbände sowie des FWR gegen solche Diffamierungen zu agieren. Ich hoffe, daß man dort bald mal seine Aufgaben ernst nimmt und gegen diese Art der Berichterstattung vorgeht. Ich für meinen Fall würde eine Entschuldigung des BKA und der Bildzeitung für wichtig erachten, um auch mal zu sehen, daß sich von Seiten unserer Verbände etwas tut. Warten wir’s ab.

     

     

     

    bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

     

     

    Michael Kuhn

    Jun 252011
     

    So, liebe Leser, der Pfingsturlaub ist vorbei, ich hoffe Sie haben sich gut erholt. Ihre neuen Kräfte werden Sie brauchen, um das zu verarbeiten, was während Ihrer Abwesenheit rund um den legalen Waffenbesitz geschen ist. Aber lesen Sie sich erst mal ein:

    Das alles vor dem Hintergrund, daß am 08. Juli 2011 die Beratungen zur Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) im Bundesrat beginnen.

    Irgendjemand scheint dies jetzt zu nutzen, um unverhohlen gegen die Waffenbesitzer zu hetzen, schürt Ängste vor ihnen, stigmatisiert uns als potentielle Mörder. Dieser jemand bedient sich der Medien, Zeitungen, TV und zunehmend auch des Internets, um sein polemisches und ideologisches Gift zu verspritzen. Mit dem Ziel, die Politik zu beeinflussen? Wahrscheinlich.

    Ich frage mich, wie Sie sicher auch, wer das sein könnte. Nun, alle Anzeichen deuten auf Armatix und den deutschen IANSA-Ableger „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden„, sowie Roman Grafe. Wenn Sie die oben verlinkten Artikel gelesen haben, konnten Sie alle Beweise dafür finden.

    Zum Beispiel findet man auf völlig sinnlos gestalteten Blogs, aber auch in Foren, urplötzlich massive Werbung für Armatix:

    http://www.sneakattackcharters.com/sicherheit-beim-reisen/

    http://www.dailytimesofnigeria.com/sicherheit-in-nigeria/

    http://www.morcheeba.net/sicherheit-auf-konzerten-und-grosveranstaltungen/

    http://www.hannover-in-love.de/thread.php?threadid=3043&boardid=22

    http://www.mariuskl.info/blogging/

    http://www.spin.de/forum/16/-/54808

    http://forum.freenet.de/showthread.php?p=3497397

    http://www.erkenntnis.org/forum/showthread.php?t=4747

    http://www.allerleiforum.de/wbb2/index.php?page=Thread&postID=212266&s=5823816109cedb05752ab2f66113cf3e49d99024#post212266

    http://ritalla.bitclix.de/blog/lesen.php/16327/Mein-Abend-mit-Julia

    http://dieters.0kx.org/eine-seite/

    http://heinzer.ixeb.de/viewpage.php?User=heinzer

    Und das ist nur ein kleiner Teil der Einträge! Auch hat Armatix ein neues Werbevideo (bitte die Kommentare dort lesen!) erstellen lassen, mit tatkräftiger Unterstützung des ehemaligen Innenministers und stellvertretenden Ministerpräsidents des Landes Brandenburg, Jörg Schönbohm. Auch hier ist die Macht des Geldes von Armatix zu erkennen, es stinkt halt nicht wenn man es annimmt. Keine Angst, dieses Video ist nur WERBUNG, die Realität sieht so aus: Armatix failed. Im übrigen spricht der neue Werbeslogan von Armatix Bände: WE PROTECT INNOCENTS. Wir schützen die Unschuldigen. Will sagen: Wir wollen Opfer durch die deutschen legalen Waffenbesitzer verhindern. Wir stehen wieder mal unter Generalverdacht, potentielle Mörder zu sein.

    Der Bremer Koalitionsvertrag (Verbot von Großkaliberwaffen) wurde von Armatix mitbeeinflußt, aus allen Kommentaren der Grünen und der SPD zum Thema Waffenrecht tropft die Armatix-Ideologie. Aber auch die des Aktionsbündnisses und Roman Grafes!

    Tja, so ist es. Und uns, bzw. Pro-Legal, wirft man von Seiten der Medien jetzt sogar noch unseriöse Lobbyarbeit vor! Ich hatte ja den Skandal mit dem Übungsszenario der Ganderkeseeer Polizei aufgedeckt, Prolegal hat als einzige Waffenrechtsorganisation darauf reagiert und  einen offenen Brief an die zuständigen Leute verfasst.

    Karsten Krogmann, die giftspritzende Feder der Nord-West-Zeitung,  hetzt mit  krummen Argumenten, Lügen und ideologischer Polemik, die direkt vom AAW und Grafe stammen könnten, gegen Pro-Legal und den legalen Waffenbesitz. Bitte lesen Sie auch die Kommentare dazu, sowie auf jeden Fall den treffenden Artikel von Benedikt Kraintz auf Meinungsterror.de.

    Diese Reaktion der NWZ zeigt, daß die Waffengegner bundesweit vernetzt sind, Einfluß auf höchste Positionen in der Politik und bei den Medien nehmen. Die Hetze gegen den legalen Waffenbesitz von Sportschützen, Jägern und Waffensammlern, auch den Personenschützern, wird verstärkt und massiert fortgeführt, jetzt schon ohne besonderen Anlass. Man kann erkennen, daß die Angriffe eine immer bessere Qualität aufweisen, man will Schießsport und Waffensammeln, auch die Jagd, in Deutschland diskreditieren. Die Bevölkerung soll gegen uns aufgehetzt werden. Nennt man das nicht Volksverhetzung?

    Auch der nächste Logorrhoeanfall Krogmanns paßt zur Lage: Waffenlobbyisten sind „überwiegend ungebildete junge Männer“ (bitte auch hier, wie überall, die Kommentare lesen!) . Dazu bemüht er den Alt-68er Christian Pfeiffer,  einen sehr umstrittenen „Kriminologen“, der bei seinen Studien mehr daneben liegt, als er trifft. Zudem ist er ein Waffengegner, der schon des öfteren Thema im Waffenblog war.

    Lügen, Falschaussagen, unhaltbare Vorwürfe, das sind die Methoden mit denen Pfeiffer arbeitet. Sehr seriös. Unglaublich. Beispiele?

    Zwei Prozent der Befragten gaben an, eine scharfe Schusswaffe zu besitzen

    Ungefähr 67 Millionen Bundesbürger (alle ab 18 J.) dürfen legal Schußwaffen besitzen. Illegale Schußwaffen bei Bürgern unter 18 vernachlässigen wir, sind nicht bekannt, auch Pfeiffer kennt die Zahlen nicht. 2% davon wären 1.340.000 Schußwaffenbesitzer. Falsch. Die etwa 40 Millionen Schußwaffen in Deutschland verteilen sich auf mindestens 13.400.000 Waffenbesitzer (eher 17 Millionen), also auf jeden Fall 10 mal soviel als Pfeiffer angibt. Weshalb diese Fehlinformation? Keine Ahnung.

    „Die Zahlen zeigen, dass wir mit den Verschärfungen des Waffenrechts auf einem richtig guten Kurs sind“, so Pfeiffer. Weitere Gründe für den Rückgang der Schusswaffen-Delikte seien der demografische Wandel, die soziale Stabilisierung von Migranten und die gute Polizeiarbeit.

    Der gute Mann arbeitet mit der Polizeilichen Kriminalstatistik und kann sie nicht mal lesen. Der rückläufige Trend, den er anspricht, ist nicht nur bei Taten mit Schußwaffen zu finden, sondern generell, bei fast allen Straftaten. Das liegt daran, daß die Statistik seit diesem Jahr bundesweit agierende Täter nicht mehr mehrfach, sondern nur noch einmal erfasst. Und diese Aussage der PKS: „Die Anzahl Tatverdächtiger ohne deutsche Staatsangehörigkeit hat gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zugenommen (471.812). Ohne ausländerspezifische Delikte beträgt der Tatverdächtigenanteil Nichtdeutscher 20,0 Prozent (2009: 19,2 Prozent).“ bei einem Ausländeranteil von 8,7% scheint er komplett zu ignorieren oder fehlzuinterpretieren.

    Pfeiffer schlussfolgert: „Es ist ein entscheidender Punkt für die Sicherheitslage in Deutschland, dass die Menschen in dem Moment, in dem sie die Nerven verlieren, keine Waffe zur Verfügung haben – das reduziert das Todesrisiko ungemein.“

    Auch das ist falsch. Menschen die töten wollen, töten. Und verwenden dazu in den allermeisten Fällen -was wohl- ihre Hände. Mit denen bedienen sie die ungewöhnlichsten Mordwerkzeuge, vom Seil, über den Hammer, die Axt, Damenstrümpfe, Gift und natürlich Messern, einfach alles was gerade greifbar ist. Schußwaffen rangieren da an unterster Stelle. Wer hätte das gedacht?: Todesfallstatistik.

    Diese Studie für den Bundestag seines Kollegen Heubrock scheint er auch nicht zu kennen oder kennen zu wollen.

    Liebe Leser, Sie sehen daß hier einiges im Argen liegt, es gibt großen Handlungsbedarf, die Öffentlichkeit muß aufgeklärt werden. Sie muß erfahren, daß wir eben nicht die potentiellen Mörder sind, als die wir von der Politik, aber vor allem von den Medien,  angeprangert werden.

    Aber wer soll das tun? Diejenigen, die von sich behaupten, die alleinigen Vertreter der Schützen, Jäger, Waffensammler, Hersteller und Händler, zu sein, das FWR, tun in dieser Richtung nichts. Die Herrschaften und auch der DSB (der sich da ganz auf das FWR verläßt) haben erklärt, man wolle nichts zur Information der Waffenbesitzer und der Öffentlichkeit tun.

    Für was brauchen wir das FWR dann eigentlich? Bzw, für was braucht das FWR die Fördermitglieder? Die sind ja eh‘ schon Mitglied über die angeschlossenen Verbände! Als Melkkuh? „Zehntausende“ Mitglieder, jeder zahlt 12 Euro im Jahr, meistens „doppelt gemoppelt“, für nichts? Ich sag‘ Ihnen was: Für

    • keine Informationen
    • keine Öffentlichkeitsarbeit
    • keine Unterstützung
    • keinen Notfallplan

    zahle ich zumindest nichts. Keinen Cent. Und die Versicherung gibt’s anderswo auch günstiger. Die 12 Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr wären bei Pro-Legal sicher besser angelegt, dort ist man wach und beobachtet die Lage. Man unternimmt auch etwas, zeigt Aktivitäten und bindet die Mitglieder mit ein. Aber denken Sie, wenn Sie Mitglied im FWR sind, selbst mal darüber nach…..

    Und währenddessen können Sie ja mal hier reinschauen: Unter http://www.legalwaffenbesitzer.de/ gibt’s schonmal einen Teil der Informationen die Sie suchen. Noch nicht alles, aber es füllt sich.

    Wenn Sie noch 20 Sekunden übrig haben, gehen Sie bitte auf die Seiten von Abgeordnetenwatch.de und klicken „Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen“, hinterlassen Ihre E-Mail-Adresse und bekunden damit Ihr Interesse an einer Antwort. Die interessiert Sie doch auch, oder?

    Sie können auch beim Informieren mithelfen, kostet gar nichts. Geben Sie einfach nur die Informationen dieses Blogs und der verlinkten Seiten an Ihre Kameraden -auch an die ohne Internet- weiter. Das ist eigentlich das wichtigste, die Leute müssen erfahren wie es steht, daß es tatsächlich kurz vor zwölf 808 Tage vor Feierabend ist. Damit sie auf ihre Verbandsoberen zugehen und ihre Rechte einfordern können.

    Noch etwas: Hier können Sie mein Blog abonnieren, kostet auch nichts. Dafür werden Sie aber zeitnah mit Informationen versorgt. Kostenlos und ohne Verpflichtungen. Bitte geben Sie auch diesen Link an Ihre Kameraden weiter.

    Danke für Ihre Mithilfe bei der Arbeit für ein liberales Waffenrecht!

    Michael Kuhn

    Mai 172011
     

    So ein Dach über’m Kopf ist schon eine feine Sache. Es hält warm und trocken, gibt eine gewisse Sicherheit vor den Unbilden des Wetters, Taubenkacke und sonstigen äußeren Einflüssen. Schön wenn man eines hat. Wir Sportschützen aller schießsporttreibenenden Verbände könnten im übertragenen Sinne auch eines gebrauchen, ein großes Dach, unter dem wir alle Platz finden, das uns und unseren Sport vor den Anfeindungen der Politik, der Medien und Kirchen schützt.

    Das Forum Waffenrecht nimmt für sich in Anspruch dieses Dach zu sein. Dort sind die größten und maßgeblichen Verbände des Schießsports, der Jagd und der Waffenindustrie Mitglied, bzw. im Fall des DSB partnerschaftlich angeschlossen . Aber erfüllt das FWR mit seinem Alleinvertretungsanspruch auch unsere Anforderungen? Gibt es uns Schutz vor Angriffen der Medien und der Politik? Die Antwort auf diese wichtige Frage ist: Nein.

    Das FWR war nicht in der Lage, trotz „Geheimpolitik“ und „harten Verhandlungen“ die letzten Waffenrechtsverschärfungen nach Erfurt und Winnenden zu verhindern oder abzumildern. Die Medien durften unwidersprochen auf uns Sportler einprügeln, der Makel des potentiellen Mörders hängt uns seitdem  an. Teile der Bevölkerung betrachtet uns mit Mißtrauen, Sportschützen werden geächtet und stigmatisiert. Beispiele weiter unten in meinem Blog.

    Die „Geheimpolitik“ des FWR zeichnet sich vor allem und hauptsächlich dadurch aus, daß die angeschlossenen Mitglieder sowie die beitragszahlenden Fördermitglieder nur sehr spärlich oder gar nicht über die Aktivitäten der Protagonisten informiert werden. Und wenn Informationen herausgegeben werden, dann erst sehr spät und sehr allgemein gehalten. Informationen, die lange vorher in den Foren der Waffenbesitzer, z.B. Waffen-Online oder Gun-Forum, dort zeitnah, veröffentlicht wurden.

    Für was also brauchen wir dieses FWR, wenn es uns doch nicht hilft? Für was gibt es dort fest angestellte Mitarbeiter und Vorstände, die zwar für viel Geld in der Welt herum reisen aber keine Erfolge vorweisen können? Kann man auf der Shot-Show in Las Vegas Geheimkontakte mit deutschen Politikern knüpfen? Eine angenehme Art, sein Geld zu verdienen….

    Das jüngste Beispiel: Am 24. März habe ich meine Wahlempfehlung (auch schon spät, ich geb’s zu) für BaWü herausgegeben. Am 27. April wurde der Grün-Rote Koalitionsvertrag veröffentlicht, meine Mitteilung erfolgte nur Stunden später. Am 28. April forderte ich deshalb: Kretschmann muß weg. Und das FWR? Das schlief den Schlaf des (Selbst)gerechten, gestern, am 16. Mai bequemte man sich zu einer „aktuellen“ 🙂 Mitteilung. Fast acht Wochen zu spät.

    Das war’s zum Thema „Dach“. Kommen wir nun zum „Glashaus“ aus der Überschrift. Die „aktuelle Mitteilung“ des FWR wurde nur aus einem einzigen Grund (wie einige frühere auch) herausgegeben: Man will meine Arbeit und die von Katja Triebel diskreditieren. Beispiel gefällig?:

    „………….hat in den letzten Wochen naturgemäß den einen oder anderen Aktionisten auf den Plan gerufen, der nun wieder einmal allen und damit auch uns zu erklären versucht, was alles falsch gemacht wird und wie es richtig wäre. So wird unter anderem dazu aufgerufen „endlich gemeinsam Lobbying zu betreiben“ und an einem Strang zu ziehen.“

    und weiter:

    „Die in diesen Tagen geforderte Vernetzung der Interessenvertretungen des legalen Waffenbesitzes hat es durch die Realisierung des FWR also schon vor rund 15 Jahren gegeben, und deshalb sehe ich keine Veranlassung, uns durch die Intentionen der Grün-roten Regierung in Baden-Württemberg in Angst und Schrecken und damit in Aktionismus treiben zu lassen.“ 

    Das sind die Parts mich betreffend, resultierend aus diesem Artikel: Wir vernetzen uns. Nur deswegen kam überhaupt etwas von Seiten des FWR.  Zu Katja Triebel sagt Herr Keusgen folgendes:

    „Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass sich jemand pro Waffenrecht einsetzt und dabei primär eigene Interessen im Visier hat. Auch wenn es vordringlich die Steigerung des eigenen Umsatzes ist sehe ich dies als legitim an. Allerdings sollte dabei auf dem Boden der Realitäten geblieben und andere dabei nicht diskriminiert werden. Wenn in dem schon zitierten „Dossier“ dem DSB beispielsweise vorgeworfen wird, er hätte sich allerspätestens 2010 für eine Herabsetzung des Mindestalters einsetzen müssen, dann übersieht, in diesem Falle die Verfasserin, hoffentlich nicht bewusst, dass sich das FWR gemeinsam mit dem DSB im Sinne der rechtzeitigen Heranführung der Jugendlichen an den Leistungssport und einer Anpassung an internationale Gegebenheiten schon einige Jahr früher um eine Absenkung des Mindestalters bemüht haben, dass dies bereits 2008 umgesetzt worden wäre wenn nicht der damalige Innenminister Schäuble bei Bekanntwerden von den einschlägigen Medien „niedergemacht“ worden wäre. Also Schuster bleibe bei der Wahrheit oder bei Deinem Leisten.“ 

    Dazu sage ich: “  Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“:

    In dem Dossier, auf das sich Herr Keusgen bezieht, hat Frau Triebel nicht -wie Herr Keusgen denken lassen möchte- den DSB oder das FWR wegen Untätigkeit in Bezug auf die Altersgrenzen kritisiert, sondern deswegen, daß DSB und FWR zugelassen haben, daß Innenminister Schäuble damals auf Druck der Medien eingeknickt ist. Daß Herr Keusgen jetzt unsere Katja angreift, sie habe nur „eigene Interessen“ und „Umsatz“ im Visier, ist einfach nur schäbig. Aber eventuell schließt er von sich auf andere? Wir erinnern uns: Armatix. Das ist diese Firma, deren Name eigentlich nicht genannt werden darf. Die den legalen Waffenbesitz genauso verunmöglichen will wie die Grünen, die SPD und die Linken.

    Mit dieser Firma war die damalige Spitze des FWR, Herr Keusgen und Herr Streitberger, schwer verbandelt. Der Einfachheit halber verlinke ich hier mal auf den SSV Bad Münster, wo alle Informationen zu finden sind. Fazit: Wer als Lobbyist zuläßt, daß das Erbenprivileg abgeschafft wird und gleichzeitig aktiv und gegen Entgelt Werbung für Erwaffen-Blockiersysteme betreibt, hat alle Moral verloren.  Er sitzt aber auch im Glashaus und sollte tunlichst nicht mit Steinen werfen. Und daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, sieht man am Beschluß des FWR nach der Aufdeckung des Skandals.

    So, das mußte mal gesagt werden. Damit der Wahrheit Platz verschafft wird. Erwähnt werden sollte aber auch, daß das FWR durchaus eine schlagkräftige Organisation sein könnte. Wenn man auf die Stimmen der (z.T. Zwangs-) Mitglieder hören würde. Die Basis derjeniger, die die Waffengesetzänderungen betreffen, diejenigen, die von den Medien und der Politik stigmatisiert werden, diese Leute werden doch gar nicht gehört. Damit muß jetzt Schluß sein. Was spricht dagegen, bei der Politik mit der „Vox Populi“ zu argumentieren, sagen zu können: „Hören Sie mal, was die da draussen sagen“? Weshalb bindet man die geballte Macht aller legalen Waffenbesitzer, ja sogar das Potential der dennoch „braven“ und „guten“ illegalen Waffenbesitzer (welche eine Waffe nur zur ihnen verwehrten häuslichen Eigensicherung besitzen wollen, und ja, es ist ungesetzlich…) nicht mit in die Verhandlungen mit ein? Wäre es nicht perfekt, so argumentieren zu können: „Sorry, darauf habe ich keinen Einfluss mehr. Wenn der Bürgerzorn einmal geweckt ist, ist unser Einfluß leider begrenzt.“?

    Weshalb vernetzt man sich dazu nicht mit anderen Organisationen wie z.B. Pro-Legal, oder den bekannten Waffenforen? Die Wirksamkeit einer Organisation wie dem FWR wäre dadurch massiv erhöht. Daß die Graswurzelarbeit perfekt funktioniert, sieht man doch alleine daran, daß ich jetzt diesen Artikel schreiben darf, daß ein Anlaß dafür gegeben ist….. 🙂

    Nunja, die Basis zufriedenzustellen, dazu gehört einfach nur eine bessere Informationspolitik, ein Aufeinanderzugehen der Verbände und Organisationen. Einige sind schon bereit dazu. Es fehlt nur noch der DSB und das FWR. Dann hätten wir einen Schulterschluß und könnten Seite an Seite kämpfen, jeder auf seine Weise, aber alle gemeinsam. Und nur gemeinsam sind wir stark, stärker als wir es uns jetzt vielleicht vorstellen können.

    Aber anscheinend denken manche immer noch: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“ und verkennen dabei, daß die Taube auf’s Dach scheißt, dieses uns aber schützt. Wenn der Spatz in die Hand kackt kann das viel unangenehmer sein…….

    Michael Kuhn

    Mrz 242011
     

    Baden-Württemberg u. Rheinland-Pfalz:

    Wie das Politbarometer zeigt,  ist die Gefahr einer zukünftigen Rot-Grünen (weniger rot-dunkelrot-grün) Regierung in B-W als auch in R-P  gegeben. Was das für den legalen Waffenbesitz bedeuten würde, muß ich wohl nicht weiter ausführen?

    Schauen Sie selbst, hier sind die Aussagen der Parteien:

    CDU BW

    • Zu Waffen : Nichts
    • Aber:
      Der von der CDU berufener Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner (Karlsruhe) erklärte dieses Jahr:
    • „Jede Waffe weniger bedeutet ein Mehr an Sicherheit. Unser Ziel muss es sein, so wenige Waffen wie möglich in privater Hand zu lassen. Alle Waffenbesitzer sollten prüfen, ob sie ihre Waffe noch benötigen“

    FDP BW

    • keine weiteren Verschärfungen im Waffenrecht anstreben.
    • Wir sprechen uns gegen jede Form der Waffensteuer aus und fordern, dass Kontrollen bei Waffenbesitzern, die nicht zu Beanstandungen führen gebührenfrei durchgeführt werden.

    SPD BW

    • Wir streben ein generelles Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen an.
    • Außerdem muss strenger kontrolliert werden, wer überhaupt eine Waffe besitzen darf.
    • Hierfür brauchen wir sowohl eine Verschärfung des Waffenrechts als auch eine bessere Kontrollmöglichkeiten für die Waffenbehörden.
    • Waffen und Munition sollen in Zukunft an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sein.
    • Wir treten außerdem dafür ein, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.

    Die GrünenBW

    • Die Amoktaten in Winnenden/Wendlingen und Lörrach zeigen auf tragische Weise, dass der private Waffenbesitz im Land deutlich eingeschränkt und effektiver kontrolliert werden muss. Landesregierung und Landtag stehen besonders in der Pflicht zu handeln
    • Als Sofortmaßnahme sind regelmäßige – auch verdachtsunabhängige – Waffenkontrollen unabdingbar.
    • Die Waffenbehörden im Land müssen personell besser ausgestattet werden, um regelmäßig auch die Eignung für und das Bedürfnis für den Waffenbesitz überprüfen zu können.
    • Zur Finanzierung des Mehraufwands schlagen wir die Schaffung einer landeseinheitlichen TÜV-Gebühr für Waffenbesitzer vor.
    • Wir fordern vom Bund, die Amnestieregelungen für die Abgabe „illegaler“ Waffen zu erneuern, nachdem wir diese Forderung bereits im Landtag durchsetzen konnten.
    • Darüber hinaus setzen wir uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein.
    • Funktionsfähige Waffen und ihre Munition (mit Ausnahme von Jagdwaffen) sollen künftig getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt werden
    • Und vom neuen Möchtegernministerpräsidenten (selbst Mitglied eines Sportschützenvereins) himself: “ Beim Thema „Waffenkontrollen“ muss man mehrere Unterscheidungen treffen. Zum einen zwischen verdachtsunabhängigen Kontrollen, die keine Beanstandung liefern und solchen die eine Beanstandung liefern. Vollkommen klar ist, dass bei Beanstandungen eine Gebühr fällig sein muss. Das ist bei Kontrollen in anderen Bereichen nicht anders. Bei verdachtsunabhängigen Kontrollen, welche keine Beanstandung liefern, unterscheiden wir zwischen Jägern und Sportschützen. Jäger schießen im „öffentlichen“ Auftrag und deswegen haben wir uns in der Landtagsfraktion darauf verständigt, hier keine Gebühren zu verlangen. Bei Sportschützen ist die Sachlage allerdings ein wenig anders. Hierbei handelt es sich – auch bei den olympischen Disziplinen – nicht um einen öffentlichen Auftrag sondern um ein privates Hobby mit nicht zu verleugnendem gefährlichem Gerät. Deswegen sind wir hier für eine landeseinheitliche Regelung bezüglich der Gebühren bei verdachtsunabhängigen Kontrollen. Es ist nicht zu vertreten, dass die Allgemeinheit für die Kontrolle eines Hobbys aufkommen muss. Aus ähnlichen Erwägungen fordern wir zum Beispiel, dass bei kommerziellen Veranstaltungen Gebühren für Polizeieinsätze im Zusammenhang mit den Veranstaltungen erhoben werden.Ich hoffe, ich konnte hiermit Ihre Fragen beantworten.Mit  freundlichen  Grüßen Winfried  Kretschmann“  
    • Scheinheilig-unglaubwürdig-Grün.
    • Grüne begehen Hochverrat!

    Die Linke BW Wahlprogramm

    • Aussage zu Waffen: „Justizminister Ulrich Goll (FDP) betreibt seit Jahren eine Politik, die das Gegenteil von liberal ist. Seine Aufgabe wäre es, die Unabhängigkeit der Gerichte gegen Einmischungen aus der Politik zu verteidigen. Tatsächlich jedoch mischt er sich selbst in die Angelegenheiten der Justiz ein. Zum Beispiel ist seine Positionierung gegen die Forderung nach einer Restriktion der privaten Waffenhaltung kaum zu trennen von seiner eigenen hinlänglich bekannten Waffenvorliebe
    • Polizisten: Verbot des Tragens von Schusswaffen im alltäglichen Streifendienst sowie bei Demonstrationen und Großveranstaltungen

    Die Republikaner:

    • ein klares NEIN zu neuen Waffengesetzen, aber konsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze

    Sie sehen, bis auf die FDP wollen alle großen Parteien den legalen Waffenbesitz weiter einschränken, bis zum völligen Verbot. Von den kleinen sind die Republikaner klar gegen weitere Einschränkungen. Auch wenn die sonstigen Wahlprogramme/versprechungen der einzelnen Parteien sich für Sie, liebe Leser, gut „anhören“, trauen Sie ihnen nicht! Seien Sie sich aber sicher, daß die Waffenrechtsprogramme durchgezogen werden, vor allem von den Linken, den Grünen und der SPD. Das ist im übrigen auch die Linie der jeweiligen Bundesparteien.

    Und noch etwas: Vergessen Sie das Thema „Atomkraft“. Hier werden Sie von jeder einzelnen Partei „beschissen“, die lügen alle wie gedruckt. Bei diesem Thema geht es nicht um den Bürger, sondern nur um des Bürgers Geld, und das „regiert die Welt“. Gerade den Grünen ist da nicht zu trauen, auch die lügen unverschämt, wollen nur ihre eigenen „grünen“ Energieprodukte verkaufen. Für Geld natürlich. Die Wahrheit zu diesem Thema werden frühestens unsere Ur-urenkel erfahren……… Bitte hier weiterlesen.

    Für Rheinland-Pfalz gilt das gesagte uneingeschränkt genauso. Die Landesparteien orientieren sich an der Bundespartei.

    Das gefährliche an diesen Wahlen: Die jeweiligen Landtage bestimmen die Zusammensetzung des Bundesrats. Dieses Gremium muß die meisten neuen Gesetze oder Gesetzesänderungen „absegnen“. Kommt in B-W oder R-P eine rot-grüne Regierung an die Macht, stehen deshalb die Chancen für den legalen Waffenbesitz ganz schlecht!

    Also! Gehen Sie zur Wahl! Unbedingt!

    Ich – wäre ich Einwohner von B-W oder RP-  würde, um rot-grün verhindern zu wollen, die FDP wählen. Das wäre die Chance auf eine weitere schwarz-gelbe Koalition, was uns erstmal weitere Einschränkungen ersparen würde. Wollte ich -aus welchen Gründen auch immer- keine der großen Parteien wählen wollen, würde ich meine Stimme den Republikanern geben. Deren Wahlprogramm klingt für mich sehr vernünftig.

    Sollten Sie noch unentschlossen sein: Benutzen Sie den Wahlomaten und schauen ob  er hilfreich für Sie ist.

    Genau so zu handeln, das ist meine Empfehlung an Sie, liebe Leser! Machen Sie es wie bei der Bundestagswahl 2009, da hat es doch auch geklappt! Und die FDP hat Ihre Versprechen uns gegenüber bis zum heutigen Tag eingehalten! An dieser Stelle vielen Dank dafür.

    Hier noch ein Wahlplakat zum herunterladen. Bitte noch in den Vereinen aushängen, oder per Mail weiterverteilen!

    Michael Kuhn 

    Mrz 052011
     

    Das Sterben beginnt mit der Geburt. Wer nicht sterben will sollte am besten nicht geboren werden. Unumstößliche Tatsachen, nicht veränderbar. Endgültig. Im Jahr 2009 sind in Deutschland 854.544 Menschen gestorben.

    Die weitaus meisten Menschen in Deutschland sterben aufgrund einer natürlichen Ursache: Altersbedingt. Mediziner würden das wohl Zelltod nennen, für die Statistiker gibt es das aber nicht. Obwohl der Tod eines Menschen durch die Tatsache, daß keine Gehirntätigkeit mehr nachweisbar und auch kein Herzschlag mehr vorhanden ist, definiert wird, muß für die Statistiker eine Ursache feststellbar sein.

    Zu den natürlichen Todesursachen zählt man Krankheiten und das Versagen von Körperfunktionen. Zu den nicht natürlichen Todesursachen werden Unfälle, Verbrechen, Krieg, Vergiftungen oder Suizide gerechnet. Der Statistiker nennt das: Äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität.

    Aus dieser Statistik können wir ersehen, daß im Jahr 2009 tatsächlich nur 822.712 Menschen das Recht auf natürliches Ableben wahrgenommen haben. 31.832 Menschen sind eines nicht natürlichen Todes gestorben worden, auf verschiedenste Weise. Die meisten davon durch Unfälle, etwa 2 Drittel. Davon 4192 Verkehrstote.

    9.577 Menschen haben sich selbst um ihr Leben gebracht, ihre eigene konsequente und endgültige Entscheidung getroffen nicht bis zum natürlichen Tod mit dem Sterben zu warten. Etwa die Hälfte davon hat sich erhängt (4.488),  ein Viertel sprang in die Tiefe oder vor einen Zug, nahm Gift. Nur 8% (768) der Selbstmörder verwendeten eine Schußwaffe zur Selbsttötung. Ohne diese Schußwaffe hätten sie sich wohl so umgebracht wie der Rest auch, Selbstmörder sind erfinderisch.

    Ein Teil (1.146) der ungewollt gestorbenen hat die Behandlung durch Ärzte nicht überlebt, Kunstfehler, Behandlungsfehler, Krankenhausinfektionen.

    Der Rest wurde von Mördern und Totschlägern getötet (1.130). Diese erwiesen sich genau so kreativ wie die Selbstmörder, Erstechen, Erdrosseln, Erhängen, Erschlagen, Vergiften, aus dem Fenster stürzen waren die beliebtesten Arten jemand anderen zuverlässig um die Ecke zu bringen. Auf Schußwaffen hat man sich nur 88 mal verlassen, auf scharfe Gegenstände wie Messer und Dolche doppelt so oft, nämlich 176 mal.

    Was können wir aus diesen Informationen lernen?

    • Die häufigste Todesursache in Deutschland ist das Sterben, 10.000 von 10.000 Toten
    • 96,3% aller Deutschen sterben eines natürlichen Todes, also etwa 9.630 auf 10.000 Tote
    • 3,7% sterben eines unnatürlichen Todes, also etwa 370 auf 10.000 Tote
    • 1,1%  verüben Selbstmord, also etwa 110 auf 10.000 Tote
    • 0,5% sterben den Verkehrstod, also etwa 50 auf 10.000 Tote
    • 0,14% sind Opfer der Medizin, also etwa 14 auf 10.000 Tote
    • 0,13% sind Mord/Totschlagsopfer, also etwa 13 auf 10.000 Tote
    • 0,02% werden erstochen, also etwa 2 auf 10.000 Tote
    • 0,00999% sind Schußwaffenopfer, also etwa 1 auf 10.000 Tote.

    Warum habe ich das Jahr 2009 für die Statistikauswertung gewählt? Nun, in diesem Jahr fand das Schulattentat von Winnenden statt, mit 16 zusätzlichen Toten durch Schußwaffen. Diese fehlen statistisch die Jahre vorher und danach, insofern ist festzustellen daß die Zahl von Schußwaffenopfern (obschon sehr niedrig) normalerweise niedriger ist.

    Sie sehen, die Gefahr, Opfer eines Tötungsdeliktes zu werden ist schon ziemlich gering in Deutschland. Und wenn, dann wird man sogar nur in einem von 13 Fällen erschossen, in zwei von 13 aber erstochen.

    Was hat das alles, mit legalen, registrierten Waffen zu tun? Viel. Manche üble Menschen machen die Boshaftigkeit von Mördern am Tatmittel fest. Die Herren Grafe und Schober zum Beispiel. Und das alles nur aus handfesten finanziellen Gründen. Dabei ist festzuhalten, daß die Zahl 1/10.000 Schußwaffenopfer sich auf alle verfügbaren Waffen in Deutschland bezieht, das sind grob 30-40 Millionen Stück. Legale und illegale. Das Duo Grafe/Schober will aber nur die legalen  SPORTWAFFEN weghaben, welche nicht mal 1/12 der verfügbaren Waffen darstellen. Der Rest, fast 92%, interessieren die Herren schlichtweg nicht.

    • Im Schnitt werden etwa 3 Menschen jährlich Opfer einer Sportwaffe, aber 1.146 werden Opfer von Ärzten.
    • Im Schnitt werden etwa 3 Menschen jährlich Opfer einer Sportwaffe, aber 1.042 Opfer anderer Mordinstrumente
    • Im Schnitt werden etwa 3 Menschen jährlich Opfer einer Sportwaffe, aber 4.192 Opfer des Straßenverkehrs

    Aber denken Sie selbst, liebe Leser. Lassen Sie sich nichts von anderen vordenken, auch nicht von mir. Sie haben -noch- das Recht und die Freiheit dazu.

    Datei: Unnatürliche Todesfälle 2009

    Michael Kuhn 

    Feb 202011
     

    Einer der größten Hetzer gegen die Sportschützen und das Sportschießen, Roman Grafe, ist quasi in Lebensgefahr. Sein Leben ist bedroht – von wem oder was wohl? Natürlich, die Sportschützen sind’s! Er regt sich über Sportschützen und Waffenhändler auf, hyperventiliert, gerät in Schnappatmung. Und schlägt dabei so um sich, daß er vermutlich bald einen Herzinfarkt bekommt. Aber lesen Sie selbst: Grafe kurz vor’m Exitus.

    Der Grund für seine Hyperaktivität ist eine Antwort von Pro-Legal auf den „offenen Brief“ des Herrn Schober.

    Grafe: „Sie werfen in Ihrem offenen Brief tatsächlich Eltern von in Winnenden ermordeten Schülerinnen vor, sich nun nicht auch noch um jene zu kümmern, die als „Schüler ihren einzigen Ausweg im Freitod suchen“. Die Firma Merkle in Backnang hat dies bereits getan, möchte man sarkastisch antworten – indem sie dem Sportschützen Jörg Kretschmer 1992 jene „Beretta“ verkaufte, mit der sein Sohn den Freitod fand. Daß er zuvor noch fünfzehn Unfreiwillige mit dieser Waffe erschoß, hindert Sie nicht, weiter das Recht auf tödliche Sportwaffen zu propagieren.“

    Nun, nachdem in einem einzigartigen Justizskandal der Vater des Mörders für die Taten seines Sohnes herhalten mußte, geht dieser Waffenhasser jetzt so weit, einem unbeteiligten Waffenhändler auch noch eine Mitschuld am Tod der Opfer zu geben.

    Das einzig gute an diesem Hetzbrief ist, daß es in Deutschland Gottseidank noch nicht verboten ist, sich so zu äußern. Der Herr Grafe sollte seine Forderungen aber gut überlegen. Ist nämlich der private Waffenbesitz erst mal verboten, ist als nächstes die Meinungsfreiheit dran. Und dann geht’s solchen Leuten wie ihm tatsächlich an den Kragen…..

    Nachtrag: Ich vergaß zu erwähnen, daß die Ausführungen des Herrn Grafe zur Faktenlage natürlich von keinerlei Fachwissen getrübt sind, er polemisiert, sagt größtenteils die Unwahrheit. Damit kennt er sich aus, da ist er Profi.

    Michael Kuhn 

    Feb 112011
     
    • „Wir sind weit davon entfernt, Rache nehmen zu wollen.
    • Wollten wir dies, so würden wir handeln, wie der Täter, der sich für subjektiv empfundene Kränkungen an denen, die er für schuldig hielt, rächen wollte.
    • Es kommt also nicht auf ein bestimmtes Strafmaß an – das ist Entscheidung des Gerichts.

    Diese hehren Worte kann man hier auf den Internetseiten des ABW nachlesen. Hört sich doch gut an, oder?

    Nun, der Vater des Attentäters von Winnenden wurde verurteilt -stellvertretend für seinen Sohn. Er bekam ein Jahr und neun Monate Freiheitsstrafe „aufgebrummt“ – zur Bewährung.

    Das geht dem Herrn Schober aber jetzt immer noch nicht weit genug, er findet das Strafmaß „zu milde“: „Er hätte sich allerdings gewünscht, dass der Vater „auch für eine gewisse Zeit ins Gefängnis gemusst hätte“. Durch eine Gefängnisstrafe hätte der Vater des Amokläufers für seine Mitschuld auch Buße ableisten müssen, sagte der 51-jährige Schober am Donnerstag.“ Auch hier im Video, ab 00:52

    Sie sehen, liebe Leser, auch ein Herr Schober verhält sich nur allzu menschlich, wenn es um die Befriedigung seiner persönlichen Rache geht. Und da diese Befriedigung nicht erfolgt ist (weil niemals erfolgen kann)  geht sein Kampf eben weiter. Jetzt um so stärker gegen das Tatmittel Waffe. Verkennt dabei, daß das Tatmittel nicht der Täter ist, verdreht und ignoriert sogar alle verfügbaren Fakten. Armer Mensch.

    Arm, aber gefährlich. Sein „offener Brief“ zeigt, wohin der Weg gehen soll: Die Vernichtung unseres Hobbys.

    Anstatt sich auf die anderen -unzweifelhaft wichtigere- Ziele des ABW zu konzentrieren, die da wären:

    • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
    • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
    • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
    • Keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
    • Keine Heroisierung der Täter.
    • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
    • Besserer Jugendschutz im Internet.
    • Gewaltprävention an Schulen.

    verbündet er sich lieber mit einer Waffenfirma (deren Ziel alleinige Marktbeherrschung ist) und nimmt deren Judaslohn dankend an. Man hat ja Lebenshaltungskosten (als angestellter Geschäftsführer), die bei Konzentration auf die anderen Ziele des ABW (dann wohl ohne Armatix) wahrscheinlich nicht hereinkommen würden………

    KeineWaffen.de verweist dazu auf die Synergieeffekte.

    Pro-Legal hat auf den „offenen Brief“ geantwortet. Mit  der Frage an Herrn Schober: „Löst ein Verbot von Waffen wirklich unser gesellschaftliches Problem ?“

    Armatix – ABW – Quellsysteme 

    Michael Kuhn 

    Sep 212010
     

    BDK fordert Aufbewahrungsvorschriften wie in der DDR

    Eineinhalb Jahre nach dem geplanten Massenmord von Winnenden ein neues Verbrechen in Lörrach - verübt von einer angeblichen Sportschützin. Wieder einmal erheben die Massenmedien die Frage nach der Verschärfung des Waffenrechts - wiedermal sollen nur die Sportschützen betroffen sein. Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), wiederholt sich mit seiner unsinnigen Forderung, dass Waffe und Munition nicht zusammen zuhause aufbewahrt werden dürfen. Warum? Hören Sie doch selbst: Weil es in der DDR auch so war.......

    BDK fordert DDR zurück (WDR2 Morgenmagazin, 21.09.2010)

    Auch hier: Mediathek, ganz unten.

    Na, liebe Leser, sind Sie jetzt aufgewacht? Merken Sie, woher der Wind weht? Aus Osten! Ganz von Osten. Marxistisch-Leninistisches Gedankengut beim BDK. Das Duo Jansen/Carstensen will vermutlich auch die Kriminalpolizei als Stasi 2.0 etablieren, die Vorstöße in anderer Richtung (hier ein Versuch der Erklärung, beachten Sie die Kommentare!) zeigen dies ganz deutlich. Die FDP scheint ähnlicher Meinung zu sein.

    Weiterhin lügt Jansen ganz unverschämt, ganz in der Tradition diktatorischer Organisationen. Die Täterin war keine Sportschützin. Auch seine Aussagen zu den Waffenkontrollen sind nachweisbar falsch.

    N-TV: „Die Amokläuferin von Lörrach war nach Angaben des Deutschen Schützenbundes bereits 1996 aus dem Schützenverein ausgetreten, hatte ihre Waffe aber behalten. „Dies wäre heute so nicht mehr möglich“, sagte Verbandssprecher Birger Tiemann. Seit 2003 müsse ein Schützenverein jeden Austritt der kommunalen Behörde melden. Diese prüfe dann, ob der Ausgetretene weiterhin ein berechtigtes „Bedürfnis“ habe, eine Waffe zu besitzen. Wenn ein Sportschütze nicht mehr regelmäßig im Verein schieße, müsse ihm die Waffe jetzt in der Regel abgenommen werden.

    BDK-Mitglied MdB Wolfgang Wieland, innenpolitischen Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestagsinnenausschusses ist willfähriger Kumpan und ausführendes Organ des BDK. Er betet die alten Forderungen herunter: „Langfristig meinen wir, dass Mordwaffen keine Sportwaffen sind“ und wiederholt damit die Thesen von Roman Grafe. Die Vorhersage bei Keine-Waffen.de wurde somit erfüllt, es passt alles, wie das Tüpfelchen aufs „I“. Wieland ist Mitglied im „Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein“ (RAV), einer illustren Ansammlung von (welch Namensgleichheit?) RAF-Rechtsanwälten- und -Unterstützern. Es sieht so aus, als ob die dummgekifften 68er nochmal ranwollten…..

    Die Lügen der Grünenpolitiker und des BDK zeigen Wirkung: Die Hetz- u. Propagandamaschinerie der linken Blättchen läuft auf Hochtouren, allen voraus glänzen die „Süddeutsche“: „Der Missbrauch legaler Schusswaffen hat mehr Tote gefordert als der Terror der RAF.“ , die „Zeit„, welche auch Hardy Schober zu Wort kommen läßt, sowie der „Spiegel“ und „Focus„. Alles linke Hetzpostillen, Blätter, die weniger von Otto Normalleser denn von unseren sogenannten „Eliten“ konsumiert werden. Jetzt weiß man wenigstens, von wem die ihre Meinung bilden und vordenken lassen. Auch das Innenministerium Baden-Württemberg äußert sich nicht gerade neutral. Die bekannten Verdächtigen halt, hier weitere Artikel.

    Bei der „Rheinpfalz“ schlägt man bedächtigere Töne an, man weist auf den „Werther-Effekt“ im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Winnenden-Prozeß hin. Nachdenkliches (von einer anderen, sorgfältigeren, Journalistin) bei der Süddeutschen: „Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention will überdies nicht ausschließen, dass Sabine R. von dem Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden zu der Tat motiviert wurde. Über die Verhandlung wird seit Donnerstag berichtet. Die sensationelle Berichterstattung über Amokereignisse könnte „die gleiche Denkweise und gleiches Verhalten in Personen auslösen, die sich in einem ähnlichen Stimmungszustand befinden. Bei der „Bild“ hat man nichts, aber auch gar nichts,  dazugelernt, die Täterin wird heroisiert, man mißachtet den Pressekodex des Presserats mit der Bitte um maßvolle Berichterstattung. Da kann man doch gleich auf den nächsten Vorfall warten.

    EDIT: Schon passiert, ging ja schnell. Wieviele Tote noch?? In der Schweiz macht man sich schon Gedanken über den Werther-Effekt.

    Ob mit diesem Artikel der „Welt“ Überschrift: „CDU-Politiker warnt vor Privatarmee in Deutschland“ wohl der Gipfel der Dummheit erreicht ist? Dieser „Qualitätsjournalist“ hat nichtmal gelesen, geschweige denn kapiert, was ihm die Agentur vorgekaut hat. Widerlich.

    Liebe Leser, die Hetze gegen die Sportschützen hat ein Maß erreicht, das erschrecken läßt. Man scheut sich nicht mehr, öffentlich zu lügen, diese Lügen zu wiederholen und aufrechtzuerhalten. Die polemische Diskriminierung, Propaganda vom feinsten, hat sich zum Selbstläufer entwickelt. Jeder Dummkopf bei den Redaktionen fast aller Zeitungen plappert die Agenturmeldungen nach, schmückt sie aus, ohne selbst zu recherchieren, bringt seine eigene, fremdgedachte, Meinung zum Ausdruck. Fakten und Tatsachen interessieren einfach nicht. „Qualitätsjournalismus“, der uns Sportschützen, legale Waffenbesitzer, irgendwann mal zum Abschuß freigibt freigegeben hat.

    Was denken Sie, liebe Leser? Wie soll das weitergehen? Was kann man dagegen unternehmen? Geben Sie doch einfach dem Presserat was zu tun! Schreiben Sie Leserbriefe! Weisen Sie auf die Mißstände hin! Und seien Sie einfach ein(e) gute(r) und rechtschaffende(r) Waffenbesitzer(in)! Machen Sie Werbung für unseren Sport, nehmen Sie Freunde und Bekannte mit auf den Schießstand, das sind die besten Multiplikatoren. Weitere Tips hier im Blog. Einfach mal alles lesen………

    Michael Kuhn

    Aug 142010
     

    Ein im höchsten Maße volksverhetzender Artikel ist heute bei Zeit-Online  (gestern in der Printausgabe) erschienen: „Waffengesetz: Schießen ist kein Menschenrecht„. Autor ist der Waffenhasser und Linkspopulist Roman Grafe (bitte allen Links folgen).

    Ich dachte nicht, daß in Deutschland jemals wieder eine Bevölkerungsminderheit durch Medienberichterstattung dermaßen diskreditiert werden würde. Grafe weckt negative Emotionen, wir Sportschützen werden erneut als potentielle Mörder und Attentäter dargestellt: „Potenzielle Täter vom Typus Robert S. werden ihre Sportwaffen ordnungsgemäß aufbewahren und dies auch kontrollieren lassen – bis zum Beginn der Wahnsinnstat.“ Und weiter: “ Wer erlaubt, dass tödliche Schusswaffen millionenfach als Sportgeräte verteilt werden, muss damit rechnen, dass diese Waffen zum Morden benutzt werden„.

    Eine Presseerklärung von Grafe beeinhaltet folgenden Wortlaut: „“Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten

    Diese Aussagen erfüllen den Tatbestand der Volksverhetzung mehrfach, sowohl vom Autor selbst als auch der Zeitung als verbreitendes Medium. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

    Grafe lügt unter anderem bei seinen Ausschweifungen über das englische Waffenrecht, nichts davon ist wahr:

    Auszug aus Wikipedia:

    „Die Waffengesetze von Großbritannien zählen zu den schärfsten der Welt. Der Amoklauf von Hungerford (1987) führte zu einem Verbot von halbautomatischen Gewehren. 1996 wurden dann 15 Kinder und ihr Lehrer in Dunblane (Schottland) erschossen. Dieses führte zu einem Totalverbot von Kurzwaffen.

    Trotzdem stieg die Zahl von Straftaten mit Schusswaffen seit 1996 von 14.000 auf 21.500 in der Periode 2005/2006. Zwar blieb die Zahl der Toten mit ca. 50 konstant. Mordversuche und Verletzungen stiegen jedoch um 50 % an. Damit hatte Großbritannien eines der härtesten Waffengesetze der Welt, konnte aber nicht den Anstieg der Straftaten mit Schusswaffen stoppen. 2006 wurden die Gesetze nochmals verschärft und unter anderem für illegalen Waffenbesitz eine Mindeststrafe von 5 Jahren Gefängnis eingeführt.“

    Das gab’s schonmal, daß Lügen und Falschaussagen in gewissen Zeitungen zur Diskriminierung und Hetze gegenüber einer Bevölkerungsgruppe genutzt wurden. Nun, es scheint wieder so weit zu sein. Geschichte unterliegt dem Zwang, sich selbst -immer und immer wieder- wiederholen zu müssen. Weil es genügend Menschen vom Schlage eines Herrn Grafe gibt. Und genügend andere, die das nicht merken.

    Sportschützen Stigmatisierung

    Laden Sie sich das Bild herunter, lassen Sie es sich auf ein T-Shirt drucken (z.B. hier für 3,33€) und zeigen Sie damit, daß Sie nicht länger mit dieser Medienhetze einverstanden sind. Insofern verzichte ich für einen privaten Druck auf mein Copyright.

    Michael Kuhn

     Posted by at 15:29
    Jul 292010
     

    Was ich schon immer predigte: Man will mit einer „Salami-Taktik“ den legalen Waffenbesitz bis zur vollständigen Aufgabe in kleinen Scheibchen immer weiter einschränken. Das sieht auch Ernst Krenkel von Backyard Safari so, man beeinflußt die Öffentlichkeit und damit auch die Politik mit bewußt formulierten Lügen, gesteuert von einer linken Presse und willfährigen Helfern.

    Zum Beispiel die Lüge mit der alle drei Jahre wiederkommenden Kontrolle der Aufbewahrung  (auch hier): Dies geht aus keinem Gesetz hervor, schon gar nicht aus dem Waffengesetz. Genauso die Gebühren für die Kontrollen: Man will die Öffentlichkeit aufhetzen daß die Waffenbesitzer diese übernehmen sollen, dabei hat selbst das Bundes-Innenministerium ausgesagt, daß diese Kontrollen im öffentlichen Interesse sind, genauso wie eine Verkehrskontrolle die ja auch nichts kostet. Auszug Seite 71, Deutscher Bundestag Drucksache 16/13423 vom 17.06.2009: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse und deswegen werden keine Gebühren erhoben. Dies wird in der anstehenden Kostenverordnung klargestellt.“ Bayern hat dies in den Vollzugshinweisen des StMI vom 26.09.2009 auch klar umgesetzt: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse, weshalb keine Gebühren erhoben werden

    Die immerwiederkehrende Lüge von 50% Mängeln bei Aufbewahrungskontrollen (eine Waffenkontrolle ist da nicht vorgesehen und nicht zulässig!), FvLW: Irrtümer: „Diese in verschiedenen Medienberichten immer wiederkehrende Meldung ist eine pauschale Vorverurteilung aller Waffenbesitzer. Doch wie kommen solche Schlagzeilen zustande? Mit Hintergrund einer flächendeckenden Aktion der Waffenbehörde des Rems- Murr- Kreises nach den Morden in Winnenden wurden im Jahr 2009 mehr als 3.000 in diesem Landkreis registrierte Besitzer legaler Schusswaffen angeschrieben und zur Vorlage von Nachweisen über die ordnungsgemäße Aufbewahrung aufgefordert.

    Im Anschluss wurden Waffenbesitzer kontrolliert, die trotz wiederholter Aufforderung konsequent die Auskunftspflicht verweigerten. Hierbei wurden bei lediglich 23 notwendigen Kontrollen insgesamt 15 Verstöße festgestellt. Folglich müsste die Schlagzeile „0,5% aller Waffenbesitzer im Rems- Murr- Kreis verstoßen gegen Aufbewahrungsvorschriften“ lauten.

    Ganz anders sieht es aus wenn aus den Kontrollen in Relation zu den Beanstandungen eine Prozentzahl generiert und diese pauschal auf alle Waffenbesitzer in Deutschland übertragen wird. Komplett falsch, aber dennoch eine verkaufsträchtige Schlagzeile. Und nur darum geht es.

    Vergessen wir eines nicht: 99,99% der Waffenbesitzer in Deutschland verwahren ihre Waffen ordnungsgemäß.“

    Sie sehen, liebe Leser, Ihre Hauptinformationsquellen, die Medien, belügen und betrügen Sie (oft durch sehr schlechte Recherche), von Waffengegnern erhalten Sie immer falsche Informationen, Lügen. Nur mit dem Ziel, Sie durch übelste Meinungsmache zu beeinflussen. Aber auch Ihre gewählten Verbandsvertreter sagen nicht immer die Wahrheit! Sei es aus Unwissenheit (meistens) oder aus falsch verstandener politischer Korrektheit (verwerflich). Konfrontieren Sie Ihre Vertreter mit Ihrem Wissen aus diesem Blog! Lassen Sie nicht locker und fordern Sie Wahrheiten!

    Ein fast 50jähriger freier Journalist, der mehrere Medientypen bedient, bemerkt hierzu: „Es wird immer schwerer, angesichts der radikalen Sparmaßnahmen in allen Medien, Qualitätsjournalismus anzubieten. Es besteht die Gefahr, dass die Medien sich auf Grund von Rationalisierungsmaßnahmen immer ähnlicher werden (und zwar auf niedrigerem Niveau)“  Zum Thema Rundfunk bei Keine-Waffen.de.

    Ihnen selbst kann mit Wahrheiten geholfen werden: Lesen Sie dieses Blog sorgfältig, folgen Sie allen Links (Wichtig!) und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Hier finden Sie nicht alle, aber doch die allermeisten Informationen die Sie dafür benötigen. Bei ungeklärten Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, per Mail oder Telefon.

    Werden Sie aktiv! Fordern Sie massiv Unterstützung Ihrer Verbände ein! Unterstützen Sie die Pro-Waffen-Organisationen FvLW und Pro-Legal durch Ihre Mitgliedschaft! Und vor allem: WACHEN SIE AUF!

    Michael Kuhn

     Posted by at 11:52
    Jul 222010
     

    Wie schon geschrieben, haben Roman Grafe und zwei Opfereltern von Winnenden Verfassungsbeschwerde gegen das Waffengesetz eingereicht. Es gibt schon ein paar Meinungen von alten Bekannten dazu, dummes Geschwätze. Die wichtigste Meinung scheint mir die der Innenpolitiker zu sein, die kommen zu anderen Schlüssen. Auch bei der „Tagesschau“ ist man skeptisch. Der Deutsche Schützenbund ist „not amused“, man stellt ja wiedermal die Sportschützen unter den Generalverdacht potentielle Mörder und Terroristen zu sein, das ist nahe am Tatbestand der Volksverhetzung.

    Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ hat erkannt was Recht ist. Bemerkenswert. Und so einfach zu erkennen, nur durch nachdenken.

    Die Grünen haben immer noch nichts dazugelernt, sind durch Fakten einfach nicht von ihrer Ideologie abzubringen. Dabei wäre es so einfach:

    Nachdem in 99,999% der Fälle der/die Täter(in) die eigenen Hände zur Tatausübung verwendet um jemanden vom Leben zum Tode zu befördern, stellt sich ernsthaft die Frage, weshalb ausgerechnet den Sportschützen ihre Sportgeräte genommen werden sollen. Man sollte lieber allen Menschen vorsorglich die Hände amputieren, dann können auch keine Küchenmesser, Äxte, Molotow-Cocktails, Kettensägen, Zahnstocher, Golfschläger, Seile, selbstgebaute Flammenwerfer, Wäscheleinen, Computermonitore, Autos, Steine, Ketten, Kopfkissen  oder die Hände selbst zur Tatausübung verwendet werden. Bei manchen Menschen könnte man  rein prophylaktisch auch das Gehirn entfernen. Dann würden wir uns alle liebhaben und keine Morde würden mehr geschehen. Wobei – Dominik Brunner wurde ja totgetreten. Also Füße auch weg, mitsamt den Turnschuhen.

    Jährlich sterben im Schnitt etwa 2.700 Menschen in Deutschland durch  Mord und Totschlag. Von diesen Taten werden durchschnittlich 12 mit legalen Waffen begangen. Aufgeteilt auf Dienstwaffen, Jagdwaffen, Sportwaffen und Erbwaffen. Also etwa 3 von 2.700 Fällen betreffen tatsächlich Sportwaffen. Exakt 0,111% aller Morde/Totschlag.

    99,889% der Fälle von Mord und Totschlag werden mit anderen Tatmitteln als legalen Sportwaffen begangen. Diese sollen aber nicht verboten werden. Ich frage mich, vor was manche Menschen sonst so Angst haben und wo diese denken lassen. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige.

    Grafe selbst argumentiert so: Presseerklärung Und weiter: Stuttgarter Zeitung

    Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten.“

    Michael Kuhn

     Posted by at 15:10
    Jul 202010
     

    Zwei Wochen sind vergangen seit die Stuttgarter Stadtverwaltung die Einführung einer Waffenbesitzabgabe (Waffensteuer) zum Gespräch gemacht hat. Am 28.07.2010 soll endgültig über die Einführung abgestimmt werden. Die einzelnen Fraktionen im Stadtrat wurden angeschrieben, über die Unsinnigkeit des Vorhabens aufgeklärt. Hat aber bei der CDU und der SPD gar nichts und bei den Grünen noch nicht viel genutzt.

    • Positionen der CDU                               (15 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der SPD                                (10 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der Grünen                          (16 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der SÖS                                (  3 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der Linke                              (  2 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der REP                                (  1   Sitz im Gemeinderat)
    • Positionen der FDP (Landesverband) (  7 Sitze im Gemeinderat)
    • Positionen der Freien Wähler               (  6 Sitze im Gemeinderat)

    Bis jetzt steht es 41:13 für die Waffenbesitzabgabe, grob gerechnet. Mal sehen, ob es Abweichler gibt, oder ob die Hoplophobie bei den Gemeinderäten überwiegt. Dann wird’s teuer, liebe Stuttgarter Waffenbesitzer! Merkt euch das für die nächsten Wahlen!

    Die Verbände, Interessengemeinschaften und Fachzeitschriften haben sich zum Teil schon geäußert:

    Der Waffenhasser Hermann Scheer muß auch wieder seinen unqualifizierten Senf dazu geben, das Gegenteil sagt der neue Bürgermeister von Winnenden, ein Mann mit Augenmaß: „Einer Waffensteuer, wie sie zurzeit in Stuttgart geplant ist, kann Holzwarth wenig abgewinnen, zumal diese für eine Stadt von der Größe Winnendens wenig einbringen würde. „Ich halte nichts von Strafsteuern. Wichtiger ist die Kontrolle der legalen Waffen.“ Hier sehe er Winnenden auf dem richtigen Weg, sagt Holzwarth. „Die Kontrollen kosten nichts, solange nichts zu beanstanden ist. Wenn ich in eine Verkehrskontrolle gerate, muss ich dafür ja auch keine Gebühr bezahlen.“

    Hier ist das Gutachten des Städtetags zur Zulässigkeit der Waffensteuer, allerdings strotzt dieses Pamphlet nur von Ungereimtheiten, der Herr Stehlin sollte sich nach Ansicht aller Rechtsanwälte, mit denen ich gesprochen habe, nochmal zurück zur Uni begeben und die Gesetzesbücher verstehen lernen.

    Hier noch etwas Psychologie zum Thema: „Wie sag‘ ichs meinem Kinde“ So oder so ähnlich soll der Plan der Stuttgarter CDU wohl funktionieren, in Iserlohn ist es allerdings schiefgegangen.

    Also warten wir ab, wie sich die Stuttgarter Gemeinderäte nächsten Mittwoch entscheiden. Sie diskutieren schon darüber. Weitere Infos. Sollte die Steuer eingeführt werden, wird es mächtig Gegenwind geben. Da können sich die Herrschaften schonmal warm anziehen!

    Michael Kuhn

     Posted by at 16:36
    Jul 152010
     

    So würden wohl die Titelgeschichten der Boulevardzeitungen lauten, wenn die Journaille die „erschreckenden“ Erkenntnisse dieses Geheimdossiers interpretieren würde. Um dem zuvorzukommen, sollten zumindest Sie, liebe Leser, vorab informiert sein.

    Wenn man ein linker oder grüner Gutmensch mit linken und grünen Ideologien ist kann man schon gewaltig erschrecken, wenn man erfährt, daß in Deutschland jeden Tag -statistisch gesehen- rund 1,25 Millionen Schuß abgefeuert werden. Das ist doch gefährlich! Da muß man doch große Angst vor den Schützen haben! Das geht doch nicht! VERBIETEN!

    Liebe Grünlinklinge, ANGST ist die Triebfeder vieler Verhaltensweisen und Reaktionen, die der Mensch so an den Tag legt. Das ist von der Natur so vorgesehen und sicherlich sehr hilfreich im täglichen Überlebenskampf. Die größte Angst der Menschen dürfte wohl die Angst vor Tod und Krankheit sein, gefolgt von sozialen Ängsten. Eine Liste der bekannten Ängste (Phobien), bitte beachten Sie den Begriff „Hoplophobie„.  Etwas anderes sind Sorgen, die sind aber nicht krankhaft.

    Seit einigen Jahrzehnten gehören Angststörungen neben Alkoholismus und Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen. Besonders groß ist die Zunahme von sozialen Ängsten, die mit schwächeren sozialen Bindungen und einer als bedrohlich empfundenen Umwelt einhergehen.“ Ich möchte jetzt niemandem empfehlen sich in psychiatrische Behandlung zu begeben, das bleibt jedem selbst überlassen liebe Grünlinklinge, es ist aber auch erwiesen, daß Ängste zu gravierenden Fehlentscheidungen führen können und davor sollte zumindest die Bevölkerung in Deutschland geschützt werden. So mancher Politiker sollte sich das mal zu Herzen nehmen. Vor allem das Grüninnen-Matriarchat, hier ist erklärt, daß Frauen doppelt so häufig an Angststörungen leiden als Männer.

    Zurück zum Thema, zu den „erschreckenden“ Erkenntnissen aus dem oben verlinkten „Geheimdossier„:  In Deutschland werden von Sportschützen und Jägern täglich etwa 1,25 Millionen Schuß abgegeben. Diese verteilen sich auf etwa 15.000 Schüsse in freier Natur, abgegeben von Jägern zur Naturpflege und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung, sowie ungefähr 1.235.000 Schuß von Sportschützen (Training, Wettkämpfe). Täglich! Das summiert sich dann natürlich auf  450 Millionen Schuß im Jahr.

    450 Millionen von Jägern und Sportschützen abgegebene Schüsse jedes Jahr in Deutschland. Wenn man den Gedankengängen der Grün(inn)en folgt, müßte die Deutsche Bevölkerung in 69 Tagen ausgerottet sein. Komplett. Jeder Schuß ein Treffer inklusive anschließender Selbstötung der Täter. Und die Tatsachen? Die werden ignoriert. Komplett ausgeblendet.

    Fakten: Trotz der 450 Millionen legal abgegebenen Schüssen passiert nämlich -statistisch gesehen- nichts. Keine Ausrottung der Bevölkerung, keine überfüllten Krankenhäuser durch Schußverletzungen. Abgesehen von Jagdunfällen mit wenigen verletzten Jägern oder Treibern gibt es durch die Jagdausübung (Betriebsunfälle) durchschnittlich 3-5 Tote im Jahr, durch das Sportschießen noch weniger, statistisch unter der Nachweisgrenze. Selbstmorde außer Acht gelassen, das ist ein anderes Thema und betrifft die Gesellschaft an sich, keinesfalls aber unseren Sport oder das Jagen. Festzustellen ist jedenfalls, daß der Selbstmörder regelmäßig sich und niemanden anders (nur 3% mit Schußwaffen) tötet. (Ausnahmen: erweiterte Suizide mit üblicherweise Kraftfahrzeugen,“Kraftfahrzeug-Unfall“: Man schätzt, dass mehrere hundert Kfz-Unfälle (bis zu tausend?) pro Jahr in suizidaler Absicht durchgeführt werden„.

    Liebe Leser, Sie können jetzt erkennen, daß das legale Schießen absolut ungefährlich ist, zehntausendfach ungefährlicher als Fußball oder der Straßenverkehr. Man will Ihnen aber von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen (genug Beispiele hier im Blog) weismachen daß es anders ist, daß Sportschützen und Jäger potentielle Amokläufer und Terroristen sind. Nichts davon ist wahr. Alles aus undifferenzierten Ängsten geboren? Höchstwahrscheinlich. Man könnte es aber -um seine eigenen Bedenken zu zerstreuen und „sich selbst zu heilen“- genauso machen wie ich: Zwei Stunden Recherche und eine Stunde zum Schreiben des Artikels investieren, dann kommt man schon von selber drauf. Aber Ängste gegen Waffenbesitzer in der Öffentlichkeit zu schüren, wo gar keine angebracht sind, ist einfach nur eine Schweinerei, sollten diese Leute nicht an Hoplophobie leiden sind sie, wie wir wissen, Lügner und nur an Macht und Geld interessiert.

    Die Ängste der von dieser phobischen Störung betroffenen Politiker und Kirchenleute, der Journalisten und der Akteure des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden sollten aber durchaus ernst genommen werden. Wie wir oben lesen konnten ist Hoplophobie eine anerkannte Krankheit (so mancher Soldat oder Polizist wurde schon deswegen dienstunfähig geschrieben!) , der Bevölkerung ist aber noch gar nicht bewußt, wieviele Menschen tatsächlich darunter leiden. Zum Glück ist diese Krankheit heilbar, wie die meisten Phobien.

    Deshalb eine Bitte, liebe Leser: Verbreiten Sie diesen Artikel unter den Sportschützen und Jägern weiter! Hier der Link zu meinem Artikel, den Sie einfach in Ihre Mails einbetten können: http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/147. Dann kann jeder Jäger, jeder Schütze, jeder Waffenbesitzer, damit argumentieren und mithelfen, diesen armen, kranken Menschen Wege zur Heilung ihrer Phobie aufzuzeigen. Und diejenigen, die nicht krank sind wissen auch woran sie sind. Vielen Dank!

    Terror und Angst.

    Michael Kuhn

     Posted by at 13:22
    Jul 112010
     

    Das behauptet der umtriebige Chef des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden zumindest heute. Wieder mal. Und immer wieder dann wenn „saure-Gurken-Zeit“ ist. Und natürlich sind es die Sportschützen, die ihn bedrohen. Hat auf jeden Fall was gutes für ihn: Er darf jetzt ganz offiziell einen Waffenschein beantragen……

    Liebe Leser, Sie wissen sicher, daß „Morddrohungen“ sogenannte Offizialdelikte sind, also Straftaten, die auf jeden Fall von der Staatsanwaltschaft untersucht werden müßen. Egal ob der Geschädigte dies möchte oder nicht. Ich frage mich halt, wenn es tatsächlich massenweise Mordrohungen gäbe, weshalb hat man da noch nicht mal einen der Androher erwischt? Weshalb sollte die Polizei eine Mordrohung nicht ernst nehmen? Ich denke da wird schon untersucht. Aber man berichtet nur deshalb nicht von Erfolgen, weil es keine gibt? Oder weil es überhaupt keine Morddrohungen gab?

    Schober wurde nach Weihnachten 2009 interviewt: „Herr Schober, stimmt es, dass Sie Drohbriefe von Waffenfanatikern erhalten haben? Schober: Ja, zahlreiche. Das geht von Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen.“ Also: Zahlreiche. Und da erwischt man nicht einen davon? Unwahrscheinlich. Aber wieder mal behauptet er, Sportschützen oder „Waffenfanatiker“, wie er uns nennt, würden ihn bedrohen. Beweise? Keine. Aber schön der Öffentlichkeit suggeriert daß Sportschützen böse Menschen sind. Verbreitet mit Hilfe der Süddeutschen Zeitung.

    Heute ist es der Focus, der gegen uns hetzt, die Anschuldigungen des Herrn Schober verbreitet: „Nach FOCUS-Informationen hatte sich vor einigen Tagen ein Unbekannter per E-Mail bei Schober gemeldet und gefragt: „Haben Sie gar keine Angst? Immerhin legen Sie sich mit bewaffneten Menschen an.“ Weiter hieß es: „Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie eines Tages durchsiebt aufgefunden werden …. Man sieht sich!“  Ich frage mich, woher der Focus weiß, daß es sich beim Absender dieses Schreibens (sofern es überhaupt real ist) um einen Waffenbesitzer handelt. Wo doch die Mail anonym versandt wurde? Hauptsache, man kann auf irgendeine Art und Weise gegen die Sportschützen hetzten. Schönes Beispiel, nicht wahr liebe Leser? Bezeichnend auch, daß der Focus kritische Kommentare nicht zuläßt. Andere, die dem Redakteur ins Konzept passen, aber schon.

    Ich behaupte jetzt mal ganz frech, diese Morddrohungen gibt und gab es nicht, die Vorwürfe dahingehend dienen nur einem einzigen Zweck: Die Öffentlichkeit negativ gegen legale Waffenbesitzer einzustellen.

     Posted by at 16:51
    Jul 052010
     

    Der Stadtkasse Stuttgart fehlen 5 Millionen Euro. Da kann man schon mal auf saublöde Gedanken kommen, wenn man CDU-Bürgermeister ist: „OB Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) wollen offenbar lieber einen Teil der Waffenbesitzer schröpfen.“ Eine „Waffenbesitzabgabe“ soll’s jetzt richten, natürlich wieder mal auf Winnenden bezogen, das AAW hat auch hier seine Finger im Spiel. Stuttgarter Nachrichten.

    Zudem könnten Schuster und Föll die Steuer auch zum Steuerungsinstrument erklären. So mancher Waffenbesitzer könnte dadurch den entscheidenden Anreiz bekommen, sich selbst zu entwaffnen oder geerbte Waffen endlich abzugeben.“ Na, da haben wir doch die Motivation. Waffen raus aus dem Volk! Man spricht von 150 Euro, ob gesamt oder pro Waffe ist noch nicht entschieden. Das kann teuer werden. Beschlossen sind 100 Euro pro Waffe. Das wird teuer!

    Allerdings – die Weisheit haben die Stuttgarter anscheinend nicht mit Löffeln gefressen. So produzierte man in der Vergangenheit illegale Waffen (lesen!), aus reiner Faulheit und Dummheit. Jetzt „vergißt“ man, daß die Gutachter des Städtetags  die Waffenbesitzabgabe nur für zulässig halten, wenn jene davon befreit bleiben, die von Berufs wegen eine Waffe tragen müssen, Sportschützen oder gefährdete Personen sind. Die Steuer kann also nur Altbesitzer und Erben von Waffen treffen, evtl. noch Waffensammler, Waffenhändler/hersteller. Die meisten der Altbesitzer sind aber gestorben, die Erben weitestgehend nicht bekannt, der Verbleib der etwa 7.500 Waffen ungewiss. Dumm, dümmer, Stuttgart.

    So richtig die Dummen sind dann aber die  bekannten Altbesitzer und Erben, aber auch die Waffensammler. An deren Stelle würde ich mich gegen die neue Steuer wehren, Argumente gibt’s weiter oben genug. Gleichbehandlung und so……….Oder wie finden Sie das, wenn die illegalen Waffenbesitzer ganz offiziell ihre Steuer hinterziehen dürfen?

    Den Altbesitzern, Erben, Waffensammlern, rate ich noch: Treten Sie einem Schützenverein bei! Sie werden damit automatisch Sportschütze, können nach einem Jahr Mitgliedschaft und 12 Trainingsterminen Ihre eigenen Waffen als Sportwaffen nutzen und schlagen die Schlaumeier im Rathaus mit ihren eigenen Waffen!

    EDIT 06.07.2010: Die Katze ist aus dem Sack, der Beweis daß das AAW und die Grünen dahinter stecken erbracht. Interview bei Wild und Hund. Die selben Argumente, die gleiche Sprache, wie auswendig gelernt. KK=gut=wenig Steuern, GK=böse=hohe Steuern. Zentrale Lagerung usw……..

    Die Sportschützen will man jetzt auch ohne Ausnahmen drankriegen, es sei denn, man schenkt die Waffen dem Verein und diese werden auch dort gelagert. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. Politiker=Abschaum der Menschheit?

     Posted by at 15:40
    Jul 012010
     

    -gegen wen wohl? Sie ahnen es schon, liebe Leser, die Waffenbesitzer, speziell die Sportschützen, sind wieder mal dran, ebenso die Gamer mit ihren „Killerspielen“. Von anderen Vorschlägen und Maßnahmen um „Gewalt an Schulen“ zu verhindern, hört man von diesen verblendeten Ideologen -wie immer-  nichts. War ja auch klar, das paßt nicht ins Geschäftsmodell:“Mit Mitleid Geld verdienen“.

    Dieser Appell an den Deutschen Bundestag wurde übergeben, gebetsmühlenartig werden die immer wieder gleichen, schon mehrmals im Bundestag behandelten, Forderungen gestellt. Ich bin mal gespannt, wann die Politiker davon „die Schnauze voll“ haben.

    Was fällt in diesem Papier auf? Nun, das Geschäftsmodell wird erklärt: „Es wurde, um die Nachhaltigkeit unserer Ziele durch zu setzen, eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet…“.Man will dabei „konzentriert und konsequent“ vorgehen. Das wissen wir schon lange.

    Dann behauptet man, daß „signifikante Besonderheiten eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen„. Welche das sind? Na klar doch: Die Schußwaffen und die Killerspiele. Dabei wissen die AAW-ler genau, daß sie unverschämt lügen. Hier eine Chronologie der „Amokläufe“ in Deutschland. Zeigt deutlich, daß doch ganz gerne auch andere Tatmittel als Schußwaffen verwendet werden und daß es sich nicht immer um Taten an Schulen und Schüler als Täter handelt, im Gegenteil. Auch handelte es sich in nur zwei Fällen um Sportschützen, der Täter von Erfurt wurde nur Mitglied in einem Schützenverein um sich Waffen zu besorgen, die Täter von Eislingen ebenfalls.

    Die Schußwaffen, die männlichen Verwandten (warum sagt man nicht Vater, ist das so schwer?) gehören sind „unzureichend gesichert“ und „zuhause aufbewahrt„. Haben Sie es vernommen? Armatix läßt grüßen. Dies ist insofern bemerkenswert, als daß die Bundesregierung mehrmals erklärt hat, daß die zentrale Lagerung in Schützenhäusern nicht zweckmäßig und insofern indiskutabel ist. Warum stellt das AAW/Armatix diese Forderung trotzdem immer und immer wieder, obwohl man sich dessen bewußt ist? Na klar doch – man hofft darauf, daß die Regierung wenigstens die „unzureichende Sicherung“ abstellt und den Armatix-Dildo für die zusätzliche Sicherung der Waffen im Tresor (welch ein Schwachsinn) vorschreibt. Womit dann wenigstens ein Ziel des AAW erreicht wäre – die eigenen Finanzen kräftig aufbessern.

    Auch ist es mit der Behauptung der „enormen Treffsicherheit durch jahrelange Übung mit Schußwaffen und Computerspielen“ nicht so weit her, nur zwei Attentäter (Erfurt, Eislingen) übten (unregelmäßig), der Attentäter von Winnenden war kein Schützenvereinsmitglied (obwohl oft behauptet) und nur wenige Male mit seinem Vater im Schützenhaus.

    Auf gut deutsch: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden versucht die Öffentlichkeit und die Politik – aus rein finanziellen Gründen und Eigennutz – an der Nase herumzuführen. Dazu paßt dann der Schlußsatz des Pamphlets, in dem man die verantwortlichen Politiker -dieselben, an die man seine Forderungen stellt- nochmal so richtig anpißt: „Eine Gesellschaft, deren Verantwortungsträger hier nicht mehr wissen, wie sie sich zu entscheiden haben, ist auf dem Weg sich selbst aufzugeben. Das Handeln der Vertreter diese Volkes wird in seinem Zögern wie in seiner Konsequenz Signale setzen.“

    Bitte lesen Sie die weiteren Artikel meines Waffenblogs dazu.

     Posted by at 22:25
    Jun 302010
     

    In meinem letzten Beitrag: „Wer sind eigentlich die Gegner eines liberalen Waffenrechts?“ habe ich die Verknüpfungen der Firma Armatix mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden aufgezeigt. Daraufhin wurde ich gefragt, ob denn das tatsächlich stimme, daß ein Waffenhersteller mit dem AAW zusammenarbeitet, das wäre doch kontraproduktiv.

    Nun, daß Armatix außer biometrischen Waffenblockiersystemen auch biometrische Waffen herstellt ist vielen bis jetzt noch unbekannt. Schauen Sie sich mal die Target-Kontrolle an. „Die Waffe funktioniert nur, wenn Sie autorisiert sind und Sie mit der Waffe die Zielscheibe anvisieren. Außerhalb des Zielbereichs wird die Waffe sofort deaktiviert. Ein Missbrauch der Waffe gegen Personen oder Gegenstände außerhalb des Zielbereichs ist daher nicht möglich. Armatix Targetkontrolle ermöglicht sportliches Schiessen ohne Kompromisse.“

    Hört sich doch gut an, oder? Wir ersetzen mal schnell die 10 Millionen registrierten Waffen mit unserer Smartgun, dann kann kein „Amoklauf“ mehr stattfinden. Schöne heile Welt. Wenn da nicht noch die 20 Millionen illegale Waffen wären. Und die Molotow-Cocktails. Und die Messer und Äxte. Und selbstgebaute Flammenwerfer.

    Zudem ist dieses Plastikteil (gibt’s bezeichnenderweise nur in Kleinkaliber) noch nicht mal für den Kleinkaliberschießsport geeignet, da sind andere Griffe, Lauflängen und Abzüge gefragt, individuelle Sportgeräte halt. Oder darf in Zukunft nur noch der Super-Armatix-Cup geschossen werden?

    Jedenfalls verfolgt Armatix ganz normale Firmenziele: Geld verdienen. Und da wollen die Herren Dietel und Mauch so richtig groß einsteigen. Wenn die Ermächtigung zur Einführung zusätzlicher Waffensicherung, von welcher die Bundesregierung noch dieses Jahr Gebrauch machen will, wahrgenommen und die biometrische Sicherung vorgeschrieben wird, ja dann, dann ist Geldzählen angesagt. Bei 10 Millionen zu blockierenden Waffen mit etwa 16-17 Millionen Läufen (Flinten, Drillinge) rechnet man vermutlich mit einem Gewinn von über 2 Milliarden Euro.

    Wenn dann zukünftig, nach der Armatix-Strategie, nur noch überwiegend Smartguns gekauft werden, weil andere Waffen durch die Blockierung zu teuer werden (oder die Smartgun von der Politik vorgeschrieben?), dann ist das Unternehmensziel mit weiteren kassierten Milliarden erreicht.

    Aber: Noch ist es nicht soweit. Vor dem Geldsegen steht erstmal die Lobbyarbeit, schließlich muß der Gesetzgeber ja überzeugt werden, daß die Armatix-Systeme der Weisheit letzter Schluß sind und die Rettung der Menschheit bedeuten. In den GRÜNEN hat man hier willfährige Helfer gefunden, zu dumm (oder schlau genug?) die Hintergründe zu erkennen.

    Auch das AAW hat man begeistert, dort ist man getarnt als Fa. „Quellsysteme GmbH“ Stiftungszeichner. Wer es noch nicht gemerkt hat, Anschrift und Geschäftsführer sind bei Armatix und Quellsysteme dieselben, nämlich Herr Dietel aus Unterföhring. Noch ein feines Fundstück – bei 0:44 und 1:31 befindet sich Stiftungsmitgründer und Waffenproduzent Dietel (getarnt als „Quellsysteme GmbH“) in der ersten Reihe, der gelockte Herr ist es.

    Was glauben Sie, weshalb ein Waffen- und Blockiersystemhersteller sich finanziell im AAW engagiert? Dessen natürliche Ressourcen nutzt, wie da wären: Betroffenheitsbonus in der Öffentlichkeit, ideologische Verblendung der Akteure, notwendige Sicherung deren eigener Existenz und Einkommens, internationale Verbindungen (IANSA), politische Verbindungen zu GRÜNEN, SPD und LINKSPARTEI. Ich erinnere, es geht um mehrere Milliarden Euro. Da sind diese Investitionen doch Peanuts.

    Meine Meinung: der Waffenhersteller Armatix unterstützt durch die Hintertür „Quellsysteme“ das AAW, sichert dessen finanzielles Fortbestehen, natürlich auch das der AAW-Funktionäre und sich selbst damit die Geldbeutel der Waffenbesitzer. Eine (schmutzige?) Hand wäscht die andere. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, Synergieeffekte werden gerne mitgenommen.

    Im Schnitt besitzt jeder registrierte Waffenbesitzer 4,2 Waffen mit etwa 5 Läufen, macht mittlerweile grob 1.500 – 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Nase für Armatix-Waffensicherungen. Und diese taugen nicht mal was. Auch die Smartgun will nicht so recht funktionieren. Bei 0:52 macht’s Klick wo es nicht sollte. Trotzdem beharrt die Bundesregierung auf die Einführung zusätzlicher Sicherungssysteme. Gesteuert von dafür empfänglichen Politikern. Und -wir erinnern uns- die nächste Forderung wird mit Sicherheit die nach der Smartgun sein. Oder was glauben Sie, für welchen Zweck so etwas von einer gewinnorientierten Firma entwickelt wird? Aus reiner Menschenfreundlichkeit?

    Wie finden Sie das, liebe Leser? Sie können mir Ihre Meinung ruhig mitteilen. Gerne aber auch Ihren Abgeordneten.

     Posted by at 13:10
    Jun 222010
     

    Man könnte jetzt kurz und bündig sagen: Die Grünen, die Linken, das AAW. Stimmt auch in gewissem Maße, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hier mal meine Sicht der Dinge:

    Zuerst muß man in Erfahrung bringen, wem es nützt, daß  legaler Waffenbesitz eingeschränkt oder verboten wird. Nicht der illegale, der ist seit Jahrzehnten verboten, dennoch sind in Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen illegale Waffen im unkontrollierbaren Umlauf.

    Cui bono? Nur jemand, der finanzielle Vorteile daraus hat, kann an Einschränkungen oder gar Verboten Interesse haben. Ideelle oder moralische Hintergründe (oder man ist einfach nur dumm und ignoriert alle Fakten) können wegen der Vielzahl illegaler Waffen gar nicht greifen, denn deren Besitzer sind halt nicht bekannt, die Besitzer der legalen Waffen sind aber registriert und namentlich bekannt.

    Fangen wir mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden an. Wie schon bei „Ehrenwerte Gesellschaft“ erwähnt, sind tatsächlich nur drei Angehörige von 15 Opferangehörigenfamilien dort aktiv. Das verwundert, sind doch alle anderen gleichsam von dem Vorfall betroffen. Zwei der Eltern von erschossenen Kindern, Hardy Schober und Gisela Mayer, sind bei der Stiftung bzw. dem Förderverein federführend, als hauptamtlich angestellte Geschäftsführer tätig. Das dürfte mit einem gewissen Salär (über dessen Höhe man bequemerweise selbst entscheiden kann) verbunden sein, Spesen, Hotel- und Reisekosten kommen dazu. So ein fester Job bei einer Stiftung ist ja in jedem Fall besser als seine Brötchen als selbständiger Versicherungsvertreter zu verdienen, oder als  freiberufliche Seelenklempnerin.

    Das Aktionsbündnis und die Stiftung wurde nur zum Zweck des Geldverdienens gegründet, das beweist dieses Interview (ab 2 Minuten 45 Sekunden), Schober: „Wir haben eine Stiftung gegründet, daß wir immer an dem Thema (Verbot des privaten Waffenbesitzes) dranbleiben, wir wollen einfach die Made im Speck sein…..“ So einfach kann man sein Geschäftsprinzip in kurzer Zeit erklären. Es geht nicht um die Verhütung zukünftiger Schulattentate, wie man es sich auf die Fahnen geschrieben hat, nein, ausschließlich der legale Waffenbesitz soll bekämpft werden. Braucht es mehr Beweise? Die Hauptakteure des AAW sind finanzielle Nutznießer.

    Wer profitiert noch? Da hätten wir die Firma Armatix im Angebot. Dieses Unternehmen versucht seit einigen Jahren gewisse, dafür empfängliche, Politiker zu überzeugen, daß jede legale Waffe in Deutschland zusätzlich mit ihren Blockiersystemen ausgestattet sein muß. Sie haben es fast geschafft, die Bundesregierung will im Herbst von der Ermächtigung zur Einführung weiterer Blockiersysteme Gebrauch machen. Für Armatix geht es um mehr, als die vielleicht Hunderttausend Euro für Schober/Mayer, man rechnet mit etwa 2 Milliarden Euro Gewinn, nur in Deutschland. Ganz schöner Brocken, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und zu investieren.

    Weil man das Geld für diese Investitionen nicht hat (man verkauft noch zu wenig), bekommt man es vermutlich von seiner Mutter, der Firma Simons Voss, einem der größten Hersteller von Schließsystemen weltweit, zugeschossen. Und damit das AAW seine Geschäftsführer bezahlen kann, beteiligt man sich an der Stiftung. Unter unverfänglichem Namen, wer würde hinter „Quellsystem“ Simons Voss und Armatix vermuten? Ist aber so. Armatix ist also finanzieller Nutznießer. Von der Summe her betrachtet sogar Hauptnutznießer.

    So wie sich die Sache jetzt darstellt, distanzieren sich die anderen 12 Opferfamilien des „Amoklaufs“ von Winnenden vom AAW/Armatix. Eben wegen dieser finanziellen Machenschaften, die das Leid der Hinterbliebenen zum Geschäftsmodell haben. Wie empfinden Sie das, liebe Leser?

    Dann wären da noch die Politiker. Nicht alle. Nur dafür empfängliche. Diejenigen, die gelernt haben, wie man z.B. Parteispenden verschlüsselt damit sie unverfänglich in den Unterlagen auftauchen. Dafür erstellt man dann beispielsweise Gesetzesvorlagen (siehe weiter unten) mit abstrusen Forderungen. Ist man vielleicht schon zufrieden, wenn wenigstens das Milliarden-Euro-Ziel der Biometrie-Blockiersystem-Einführung erreicht ist? Oder Beamte in Ministerien, die das Armatix-System den Ministern und Abgeordneten schmackhaft machen, obwohl sie genau wissen daß es nichts taugt und in Sekunden aus der Waffe entfernt werden kann. Ich könnte mir doch tatsächlich vorstellen, daߠjemand der Armatix unterstützt und empfiehlt finanzieller Nutznießer ist.

    Gerade in jüngster Zeit, letzten Freitag, 18.06.2010, haben Das B90-Die Grünen wieder einen (den, den sie immer nehmen 🙂 ) Antrag auf Verschärfung des Waffenrechts gestellt, mit dem -erstmal- vorläufigen Ziel des Verbots aller Faustfeuerwaffen. Hier und hier habe ich darüber berichtet. Das Sitzungsprotokoll gibt Auskunft, sehr interessant zu lesen. Sehr interessant vor allem deswegen, weil es die Gedankengänge der Grünen und auch der Linken deutlich aufzeigt. Vor allem auch deren Pöbeleien vor dem hohen Haus, geschmacklos und wenig neutral  – auch die Linken-Vizepräsidentin. Zum Glück wurden sie so richtig abgewatscht, ich habe mich darüber gefreut.

    Nun, die Grünen und die Linken stellen die Forderungen nach einem Verbot des legalen Waffenbesitzes, bzw. weiteren Sicherungen und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit. Die fordern auch noch mehr, wenn der Tag lang ist, produzieren mehr Müll als dem Bundestag gut tut. Und ignorieren die Antworten der Regierung als hätte diese nie etwas gesagt. Grüne und Linke finanzielle Nutznießer? Vielleicht. Warum sonst sollten Sie immer hinter uns her sein? In jedem Fall sind sie aber erkennbare Gegner eines liberalen Waffenrechts und Unterstützer des AAW/Armatix.

    Was ist eigentlich mit den Abgeordneten Scheer und Altpeter von der SPD? Originalton Scheer bei der Debatte letzte Woche: „Es gibt in der SPD-Fraktion nicht nur mich, sondern auch viele andere, die mit dem, was der Kollege der Grünen zu dieser Frage hier ausführlich dargelegt hat, mehr übereinstimmen. – Ich denke, das sollte hier festgestellt werden.“ Gut, wir haben festgestellt, daß Scheer ein Gegner liberaler Waffengesetze ist, daß er das AAW/Armatix unterstützt und für viele andere SPD-Abgeordnete spricht, die wie er eigentlich verkappte Grüne sind.

    Daß die SPD (trotz sonstiger sehr vernünftiger Aussagen) das Armatix-System weiterhin favorisiert, sieht man an der Aussage von Frau Fograscher: „Es gibt technische Entwicklungen und Fortschritte bei Sicherungssystemen für Waffenschränke und Waffen.Wenn diese ausgereift sind (außer Armatix sind alle Systeme ausgereift!), werden wir erneut darüber beraten, ob die Standards im Waffenrecht angepasst werden müssen.“ Sie sehen, liebe Leser, auch die SPD unterstützt offen Armatix.

    Sie wissen nun, wer die Gegner und Feinde eines liberalen Waffengesetzes in Deutschland sind. Sie haben auch erfahren, daß die Bundesregierung im Herbst -definitiv- zusätzliche Blockiersysteme vorschreiben wird.

    Sie wissen, daß die Grünen, die Linken und die SPD Armatix favorisieren und unterstützen. Nachdem die Ermächtigung aber durch den Bundesrat abgesegnet werden muß, wartet man bis zum Herbst damit, dann sind dank der neuen Rot/Grün/Dunkelrot-Regierung in NRW die Mehrheiten im Bundesrat so, daß die CDU/FDP (die gegen weitere Verschärfungen sind) untergebuttert wird. Danke Frau Kraft, daß Sie die Ypsilanti machen…..

    Der Bundesrat hat hat 69 Mitglieder. 35 Stimmen werden für eine absolute Mehrheit gebraucht. CDU/FDP haben jetzt nur noch 31 statt vorher 37 Stimmen. SPD/Grüne/Linke kommen zusammen auf 38 Stimmen. Wie die Abstimmung zur Einführung neuer Waffenblockiersysteme wohl ausgehen wird? Für welches System sich der Bundesrat wohl entscheiden wird? Wir werden sehen.

    Ich wollte Sie nur informieren, daß, sollte Armatix Gesetz werden, für jeden Lauf den Sie besitzen durchschnittlich 300 Euro fällig werden. Rechnen Sie selbst. Es gäbe noch eine günstigere Biometrie-Möglichkeit, ein biometrisches Schloß am Waffenschrank. Da noch keines zur Zertifizierung eingereicht wurde wird’s aber wohl auch keines geben……..

     Posted by at 17:44
    Jun 192010
     

    Was ich hier, unter „Ehrenwerte Gesellschaft“ angekündigt habe hat sich nun bewahrheitet. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat sich mit der IANSA zusammengeschlossen. Damit ist nun klar, daß das AAW unser größter Gegner im Kampf um ein liberales Waffengesetz ist. Hier die Bekanntmachung.

    Nun sollte auch dem letzten klar sein, wie wichtig es ist, den Waffenlobbyorganisationen beizutreten. Oder wollt Ihr eure Waffen abgeben, euren Sport, euer Hobby zerstört sehen, wie in England und  Australien schon geschehen? Jetzt wird es Ernst, Leute! Man will uns vernichten, das ist die Kampfansage!

    Das Aktionsbündnis verspricht sich von der Zusammenarbeit mit der IANSA den Druck auf die Waffenlobby und Politik in Deutschland zu erhöhen. Das im vergangenen Jahr geänderte Waffengesetz bietet immer noch zu viele Schlupflöcher. Waffenkontrollen werden nicht oder viel zu selten durchgeführt. Und wenn es zu Kontrollen kommt, dann mit erschreckenden Ergebnissen und fast immer ohne die vom Gesetzgeber vorgesehenen Konsequenzen. Bei Waffenkontrollen wurden in über 50% aller Fälle Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Regierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug für die Einhaltung der Gesetze zu unternehmen.“

    Um seine Ziele zu erreichen verdreht man sogar ganz ungeniert die Tatsachen, die angeblichen 50% Verstöße waren tatsächlich nur etwa 2% aller Waffenbesitzer, überwiegend ältere „Altbesitzer“ die von den Gesetzesänderungen gar nichts mehr mitbekommen haben. Aber Hauptsache, der Job der Geschäftsführer ist bis zur Rente gesichert.

     Posted by at 15:24
    Jun 182010
     

    Aber so richtig. Ich mußte ein paarmal schmunzeln, als ich die Bundestagsdebatte im Parlamentsfernsehen verfolgte. Die Grünen haben mit ihrem Antrag -wie ich es mir wünschte- so richtig eins auf die Mütze bekommen. Petra Pau (DIE LINKE.), Bundestagsvizepräsidentin, leitete die Debatte (allerdings ziemlich arrogant und wenig neutral). Die Anwesenden des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und von „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ haben auch etwas betreten dreingeschaut und dürften jetzt -hoffentlich- auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt sein. Anscheinend nützt es nichts, wenn man immer nur nach den Sportschützen tritt.

    Wolfgang Wieland von den Grünen hat den Antrag vorgetragen.  Mit viel Polemik und Pathos forderte er gebetsmühlenartig das faktische Verbot des Sportschießens. Fakten interessieren nicht, Hauptsache man hat eine Meinung. 

    Die Arbeit von FvLW und Pro-Legal hat aber auch Früchte getragen, Frau Gabriele Fograscher (SPD) hat sich -dank guter Aufklärung von Seiten der Waffenlobby- vom Saulus zum Paulus gewandelt. Sie zeigte sich gut vorbereitet, ihr Redebeitrag war ganz im Sinne der Legalwaffenbesitzer (das war beileibe nicht immer so!), bis auf die Tatsache, daß die SPD den Biometriegedanken noch nicht aufgegeben hat. Daran muß noch gearbeitet werden. Ich hoffe daߠsie für alle Mitglieder der SPD-Fraktion gesprochen hat. Es ist aber eher nicht so, dazu später. Ihr Redebeitrag ist hier zu finden.

    Günter Lach von der CDU/CSU-Fraktion hat sich mit seinem ersten Redebeitrag vor dem hohen Haus wacker geschlagen, etwas unsicher beim Vortrag, aber fest in der Sache. Er war ebenfalls sehr gut präpariert, das konnte man aber erwarten, ist er doch selbst aktiver Sportschütze. Bemerkenswert die Reaktionen der Grünen und Linken auf seinen Beitrag, auch die Vizepräsidentin (Linke) konnte sich einen abwertenden Kommentar nicht ersparen. Peinlich.

    Serkan Tören (gut vorbereitet)von der FDP hat kurz und bündig klar gestellt, daß nicht die Waffen, sondern der Mensch der sie einsetzt das Problem ist. Er schalt die Symbolpolitik der Grünen, Sportschützen und Jäger werden einem Generalverdacht ausgesetzt. Er empfiehlt, lieber aufrichtig an die tatsächlichen Probleme heranzugehen. Besonders gut hat mir gefallen, als er den Waffengegnern vorwirft, unvorbereitet zur Sitzung zu kommen. Hier sein Beitrag, der argumentativ genau auf unserer Linie ist.

    Frank Tempel von den Linken hat nach einem rhetorischen Schwenk in die Kerbe der Grünen geschlagen, das war aber zu erwarten. Er fordert unter anderem noch mehr unangekündigte Kontrollen.

    Den Vogel abgeschossen hat aber Hermann Scheer, welcher unangemeldet das Wort ergriff und deutlich (naja, eher etwas verlegen, das AAW war ja schließlich auch anwesend) klarstellte, daß vor allem nicht er, aber auch nicht alle Abgeordneten der SPD so denken wie Frau Fograscher, sondern genauso wie die Grünen. Hoffentlich wird er von seiner Fraktion dafür gerügt. Und hoffentlich ist es nicht wahr. Aber der gute Mann nimmt es ja sonst auch nicht so ernst mit der Wahrheit. Vielleicht war er ja so angepisst, weil am Mittwoch sein Remstalforum kräftig in die Hose ging, gerademal 50 Anwesende, über 20% davon Sportschützen.

    Abschließend bleibt festzustellen, daß die Kuh noch lange nicht vom Eis ist, der Antrag geht in die Ausschüsse und wird dort weiter beraten. Da kann noch viel passieren, wie die Vergangenheit leider oft genug gezeigt hat.

    Es ging vorerst -für heute- nochmal gut. Aber wissen Sie auch warum, liebe Leser, liebe Sportschützen, Jäger und Waffensammler? Weil unsere Lobbyorganisationen so langsam ins funktionieren kommen. Es könnte aber noch viel mehr unternommen werden, um unser Image in der Öffentlichkeit in der richtigen Farbe darzustellen, allein, es fehlt das Geld dazu! Deshalb noch einmal die Aufforderung an alle Sportschützen, Jäger und Sammler, an den Groß- und Einzelhandel, an die Schützen- und Jagdverbände: Springen Sie über Ihren Schatten! Gehen Sie gemeinsam mit uns den Weg der Guten! Treten Sie den Lobbyorganisationen bei! Was sind schon 12 Euro im Jahr im Verhältnis zum Wert Ihrer Waffen? 

    Das Sitzungsprotokoll zum nachlesen gibt’s vom Bundestagsserver. Wer gerne lustige Theaterstückchen anschaut wird hier sicherlich zum Lachen gebracht, wenn man die Zwischenrufe der Grünen und Linken liest.

    Bitte lesen Sie auch meine anderen Beiträge und verbreiten sie an Ihre Kameraden weiter. Vielen Dank dafür! Kommentare wie immer erwünscht.

    Jun 162010
     

    Wie die Faust aufs Auge zu meinen letzten beiden Artikeln paßt das, was am Freitag um 13:20h in erster Lesung beim Bundestag auf dem Tisch liegt:

    Ein erneuter Antrag auf faktisches Verbot des Großkaliber- und Kleinkaliberschießsports. Diesmal soll es auch den Jägern an den Kragen gehen.

    Ideologisch verbohrte Demagogen, lernresistent, beratungsresistent und anscheinend zuviel afghanisches Müsli gefressen. Lesen Sie selbst, was die sich wieder ausgedacht haben.

    Der Hintergrund ausgerechnet dieses Termins wird wohl sein, daß ebenfalls am Freitag eine Unterschriftenliste des Aktionsbündnisses Winnenden gegen Waffenbesitz medienwirksam an die Grünen abgegeben werden soll. So ist man wieder mal gemeinsam in Presse und Fernsehen, eine Hand wäscht die andere.

    Ich für meinen Teil wasche meine Hände dann wenn sie dreckig sind.

    Auf der anderen Seite sollte man diesen Müsli-Taliban -von Seiten der Regierung- mal ein’s auf die Mütze geben, wegen wiederholten groben Unfugs. Diese Gesetzesvorlage versuchten die Grünen und Grüninnen nämlich schon mehrfach beim Bundestag unterzubringen.

    EDIT.  Bei Keine-Waffen werden die Väter des Gedankens entlarvt. Interessante Hintergründe werden aufgedeckt!

     Posted by at 17:53
    Jun 122010
     

    Es brennt mir schon lange auf der Seele, einen Artikel zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu schreiben. Die Ehrfurcht vor den Getöteten und Mitleid mit den Hinterbliebenen hat mich bislang daran gehindert. Daß das u. U. ein Fehler war wird sich im Verlauf des Artikels zeigen. Ich möchte aber auch andere Waffenbesitzer mit Ihrer Meinung zu Wort kommen lassen, hier ein paar lesenswerte Beispiele zu diesem Thema mit denen ich mich ebenfalls identifizieren kann.

    Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009.

    Die auf die Tat folgende Medienhetze sorgte für sehr undifferenziertes Verhalten bei Politik und Kirchen (bitte lesen Sie meinen Blog dazu), mit dem Ergebniss daß das Waffenrecht ein wiederholtes mal verschärft wurde, diesesmal aber mit massiven Grundrechtseinschränkungen. So wurde u.A. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben.
    Sehr vielen Politikern ist das aber noch nicht genug. So fordern B90-Die Grünen, Die Linke, sowie weite Teile der SPD faktisch ein komplettes Verbot des Schießsports. Auch einige CDU/CSU-Politiker sind für weitergehende Verschärfungen (Beispiele hier im Blog). Da ist der letzte Drops noch nicht gelutscht…..

    Aber zurück zum AAW. Dort sind von 15 Opferfamilien nur noch drei aktiv. Ob es den anderen wohl unheimlich wurde, was da zukünftig geplant ist? Zumindest ich frage mich, weshalb sie sich zurückgezogen haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll es sogar richtig Knatsch mit den Vorturnern Hardy Schober und Gisela Mayer gegeben haben. Vielleicht weiß einer der Leser mehr darüber? Jedenfalls ist diese Stiftung der evangelischen Kirche (diese Links bitte von unten her anklicken) auch drauf und dran dem legalen Waffenbesitz den Gnadenstoß zu geben. Und zwar mit aller Gewalt und allen Mitteln.

    Fakt ist, daß das AAW einige scheinprominente Mitstreiter hat, unter anderem den „Bund deutscher Kriminalbeamter“ mit seinem stellvertretendem Bundesvorsitzenden Carstensen sowie die entlarvten SPD-MdB Scheer und SPD-MdL Altpeter. Dieses Quintett will im Remstalforum Amokläufe mit einem neuen Waffengesetz verhindern. Was da wohl wieder ausgebrütet werden soll?

    Schober/Mayer haben sich ja hehre Ziele auf’s Banner geschrieben:

    • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
    • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
    • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
    • Verbot von Killerspielen (Egoshooter, Computerspiele mit gewaltrelevantem Inhalt) die das Töten von Menschen simulieren.
    • Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen.
    • Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten.
    • Aufarbeitung der Vorgänge von Winnenden und Wendlingen.
    • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
    • keine Heroisierung der Täter.
    • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
    • Besserer Jugendschutz im Internet.
    • Gewaltprävention an Schulen.
    • Betreiben einer Fußballmannschaft

    Wenn man sich die dahinterstehenden Aktionen (34 Seiten, lesen!) aber mal genauer anschaut, sieht man deutlich, daß diese zum größten Teil -medienwirksam- primär der Geldbeschaffung dienen, nichts anderes. Und mit Verlaub gesagt, da scheint ordentlich Geld zu fließen.

    Nun, wofür wird dieses Geld verwendet? Also erstmal für den Lebensunterhalt der beiden Vorstände, die dieses Geschäft schließlich hauptberuflich betreiben. Die Zeiten für Finanzmakler sind ja auch nicht mehr die besten und von irgendwas muß man doch leben. Aber dann, und jetzt kommts: Nächste Woche fliegen 50 Mann nach New York zur UNO.  5+X Tage mit 50 Mann = mindestens 50.000 Euro. Stiftungs- und Spendengelder?

    „Schober erhofft sich von der Teilnahme an dem Kongress, der vom UN-Büro für Angelegenheiten der Entwaffnung veranstaltet wird, wieder mehr Aufmerksamkeit für das Thema Amok-Bedrohung durch Waffen in Privatbesitz. „Das Thema droht in Deutschland einzuschlafen“, sagte Schober.“ Er scheint Angst vor dem baldigen Versiegen des Geldstroms zu haben. Deshalb wird jetzt auch bei der UNO um Anerkennung als NGO gekämpft, weil dahinter ja auch wieder Geldzuwendungen stecken, diesmal aus Steuertöpfen. Bis zur Rente ist noch lang……

    Diese Aktion mit der UNO stimmt mich sehr bedenklich. Das AAW wird von der IANSA gesteuert und beraten, einer NGO die sich das Verbot von Schußwaffen in Privathänden auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Organisation ist wirklich verdammt gut organisiert und informiert und verfügt über gewaltige Geldmittel. Diese werden u.A. dafür eingesetzt, um das Armatix-Blockiersystem dafür empfänglichen Politikern schmackhaft zu machen. Hinter der Firma „Quellsysteme“ bei den AAW-Stiftungsgründern steckt -nur so nebenbei- die Firma Simons Voss, Mutterfirma von Armatix.

    Sie sehen, liebe Leser, die Gegner des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes, sind gut aufgestellt, verfügen über immense Geldmittel und werden diese auch gnadenlos gegen uns einsetzen. Was haben wir Sportschützen, die Legalwaffenbesitzer dagenzusetzen? Weniger. Viel weniger. Noch?

    • Pro-Legal  streitet auch international
    • FvLW         kämpft im Inneren
    • FWR           kümmert sich um die Verbände und Hersteller
    • unsere Schützen-, Sammler- und Jagdverbände.

    All diesen Waffenlobby-Organisationen ist gemeinsam daß sie noch zuwenige Geldmittel haben um effektiv Lobbyarbeit (so wie’s die anderen tun) betreiben zu können. Deshalb fordere ich jeden Sportschützen in Deutschland, egal ob Luftdruck- Groß- oder Kleinkaliberschützen, auf, einer der genannten, am besten allen, Organisationen beizutreten. Werden Sie Mitglied! Mit Ihren Beiträgen für Pro-Legal, FvLW und FWR sichern Sie sich den Erhalt Ihres Sportes, Ihres Hobbys. Nur so, es geht leider nicht mehr anders.

    Die Schützen- und Jägerverbände haben es verschlafen Ihren Einfluß geltend zu machen. Jetzt ist es zu spät. Deshalb fordere ich ebenfalls alle Verbände auf, Mitglied in den Lobbyorganisationen zu werden! Es wird höchste Zeit! Kein Schießsport – keine Funktionen – keine Pöstchen. So einfach ist das.

    Die Hersteller, Großhändler und Händler: Werden Sie Mitglied! Weil: Kein Schießsport – kein Geschäft – kein Job. Auch einfach.

    Vielleicht kann man dann irgendwann auch einmal -wenn die Fronten geklärt sind- auf Augenhöhe (wenn auch mit Veilchen) in dann hoffentlich vernünftigem Klima mit den Verantwortlichen des AAW kommunizieren und eventuell zusammenarbeiten? Deren Programm ist nämlich bis auf das Thema Waffen in meinen Augen durchaus auch von Waffenbesitzern unterstützenswert. Aber daran hakt’s halt noch heftig.

    Liebe Leser, bitte verbreiten Sie auch diesen Artikel weiter, damit jeder in Ihrem Umfeld diese Information erhält und selbst weiterverbreiten kann. Es ist wichtig für uns alle. Lesen Sie dazu bitte auch die Info’s der Fa. Triebel.

    Kommentare sind erwünscht, wie zu allen meinen Artikeln.

     Posted by at 17:45
    Apr 062010
     

    In Deutschland gilt das Prinzip der Unschuldsvermutung, welches aussagt, daß ein Beschuldigter solange als unschuldig zu gelten hat bis seine Schuld bewiesen ist. Für jeden gilt das anscheinend nicht.  Jedenfalls nicht für manche Schreihälse von der Bildzeitung, insbesondere nicht für den Widerling Franz Josef Wagner, dessen Kolumne von Gutmenschentum nur so strotzt.

    Entweder die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungsakten an die Bildzeitung verhökert, oder jemand von der Polizei oder dem Gericht. Eine weitere Möglichkeit wäre das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, denen würde ich es am ehesten zutrauen. (Dank an thh, siehe comments) In diesem Bericht stehts. Eine Riesensauerei! Und das sagt Franz Josef Wagner dazu. Einfach widerlich.

    Wie gesagt, für jeden Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Ich will den Vater des Tim K. nicht in Schutz nehmen, aber solange seine Schuld nicht geklärt ist soll er bitteschön auch nicht vorverurteilt werden. Nicht von der Staatsanwaltschaft, nicht von der Polizei, dem Gericht oder den Nebenklägern. Da bin ich für Gerechtigkeit. Und der Prozess mit Urteil wird’s irgendwann zeigen, wie’s gelaufen ist. Nicht schon vorher.

    Wie wird es nun weitergehen? Die Medien werden die Angelegenheit weiter bluttriefend ausschlachten.  Die üblichen Politiker werden wie der Pawlowsche Hund darauf anspringen. Das Ganze wird in weiteren Verbotsforderungen enden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur werden die Forderungen zur Verschärfung des Waffengesetzes diesmal nicht bei der Art der Waffenaufbewahrung aufhören, ganz sicher nicht. Jetzt ist das Sportschützentum dran, und zwar komplett. Die Forderungen, das Sportschießen abzuschaffen, wurden schon lange von den Grünen, der Linkspartei und Teilen der SPD gestellt, die werden jetzt ganz massiv an Ihrem Ziel, alle privaten Waffen in Deutschland abzuschaffen, arbeiten. Versprochen. Die Öffentlichkeit ist ja bereits bestens präpariert. Auch mit tatkräftiger Unterstützung des AAW, das sich der Hilfe der IANSA versichert hat. Daß das von der Judikative , der Staatsanwaltschaft Stuttgart, gefördert und forciert wird ist ein Zeichen wie weit es gediehen ist, selbst die Staatsorgane sind gegen uns. (Gestrichen, weil nicht bewiesen)

    Leute! Es ist höchste Zeit jetzt aufzuwachen! Unbedingt! Man will uns an den Kragen. Nicht nur den Großkaliberschützen, nein, jetzt sind auch die Kleinkaliber- und Druckluftschützen mit dran, sogar Biathlon. Es geht um Euren, um meinen Sport. Wollt Ihr wirklich kampflos aufgeben? Wollt Ihr Verhältnisse wie in England? Dort müssen die Olympischen Schnellfeuerpistolenschützen im Ausland trainieren, dürfen in Ihrer Heimat nur mit Sondergenehmigung zu den Olympischen Spielen antreten. Eine Schande!

    Bitte! Folgt meinem Aufruf (hier nachlesen!) und schließt euch einer oder beiden der dort genannten Organisationen an. Leitet diese Information an alle euch bekannten Sportschützen weiter! Jeder wird gebraucht! Wir haben nur noch eine Chance unseren Sport zu erhalten: Zusammenhalt. Ohne euch, als Masse dahinter, sind die Organisationen nur zahnlose Tiger. Mit euch als Mitglieder sind wir eine Macht.

    Geht davon aus, daß der Deutsche Schützenbund als größter Schützenverband Deutschlands nichts für euch tun kann und wird, dafür ist er viel zu sehr vom Staat, der Regierung, abhängig. Wes Brot ich fress‘ des Lied ich sing‘. Fördertöpfe ich hör‘ euch klingeln. Also ist Eigeninitiative gefragt. Tut es! Tretet bei! Es ist eure allereinzigste Chance. Und bitte: Informiert alle die Ihr kennt über diese Schweinerei. Oder was denkt Ihr, weshalb man will, es fördert,  daß die Medien uns fertigmachen?

    Edit 07.04.2010: Ich habe etwas nachgeforscht. Bin dabei auf die Stuttgarter Nachrichten gestossen. Dort wird berichtet, daß ein Verräter gesucht wird. Das war schon im letzten Jahr im Zusammenhang mit Focus-Berichten. „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen angestrengt, um im Zusammenhang mit dem Winnender Amoklauf einem Verräter auf die Spur zu kommen. Untersucht wird, wie geheime Ermittlungsergebnisse in das Nachrichtenmagazin Focus gelangten„. Und weiter: „Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) überprüfen die Ermittler den Kreis der Empfänger bei Behörden, die mit der Aufklärung der Bluttat befasst sind. Dabei wird versucht, den Verlauf der E-Mails nachzuvollziehen. „Kein Kommentar“, heißt es aus der Staatsanwaltschaft zu diesen Erkenntnissen. Klar ist jedoch, dass der Empfängerkreis des Ermittlungsberichts überschaubar ist. Neben der Landespolizeidirektion Stuttgart ist dies die Polizeidirektion Waiblingen sowie das Innenministerium Stuttgart„. Vielleicht müßen sie doch gegen sich selbst ermitteln?

     Posted by at 16:04
    Mrz 082010
     

    Vor dem Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden am 11. März hat der Ulmer Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert an die Medien appelliert, keine Details mehr über die Bluttat und den 17-jährigen Täter zu veröffentlichen. «Am besten wäre es, man würde nicht mehr über seine Persönlichkeit berichten», sagte Fegert den «Stuttgarter Nachrichten». Die Medien trügen sonst ungewollt zur Verherrlichung des Täters bei. Die Stuttgarter Nachrichten mit dem Interview.

    Diese Mitteilung zeugt von großer Vernunft, auch andere Psychiater und Wissenschaftler haben sich in diesem Sinne geäußert. Jetzt muß man nur hoffen, daß die Medien die Nachricht verstehen und kein großes TamTam aus dem Jahrestag machen. Daß auch die Hinterbliebenen, bei denen jetzt alles wieder aufgewühlt wird, in Ruhe trauern können.

    Hallo, aufwachen! Das TamTam wird kommen, wie das Amen in der Kirche!

    Dazu passt auch, daß der Bund Deutscher Kriminalbeamter eben genau an besagtem Jahrestag ein bundesweites TamTam durchgeführt haben will. Dazu werden natürlich Interviews mit dem Vorsitzenden geführt werden, das AAW wird zur Sprache kommen, der Name des vermutlichen Täters tausendfach genannt und die Tat in allen Einzelheiten beschrieben werden. Die Privatsender und auch die öffentlich-rechtlichen werden schon ihren Teil dazu beitragen. Wetten?

    Als ob man die Menschen in Winnenden nicht einfach nur in Ruhe ihrer Toten und Verletzten gedenken lassen könnte. Jenseits der Schamgrenze.

    Edit: Traurig, traurig, es ist ja eigentlich schon losgegangen. Die Medien und ihre Geldgier. Da sieht man schön, wie das Blut aus den Seiten tropft.

    Die sollten sich doch bitte mal an diese Selbstbeschränkung halten. Wäre sinnvoll.


     Posted by at 18:03
    Feb 262010
     

    Daß die allermeisten Grüne-Politiker es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so genau nehmen habe ich ja schon immer vermutet. Jetzt wurde aber ein Beweis dafür veröffentlicht. Zumindest betrifft das Karl-Heinz Haase aus Lübeck.  Dumm gelaufen, Herr Haase, Sie sind entlarvt!

    Die Amokläufe an deutschen Schulen hätten gezeigt, dass alle Täter „stille Waffennarren“ gewesen seien, argumentiert der Lübecker Grünen-Politiker. ……….. Sein Vorschlag: Vereine sollten Schulen freiwillig und diskret über ihren schießenden Nachwuchs in Kenntnis setzen. In Lübeck wären mindestens 45 Jugendliche betroffen. Der Artikel bei den Lübecker Nachrichten.

    Gut, daß die Grünen auch die Intelligenz nicht mit Löffeln gefressen haben ist bekannt. Aber Dummheit alleine kann diesen Ausspruch nicht entschuldigen. Da muß schon ein gerüttelt Maß an Gutmenschentum und sozialer Kälte in Verbindung mit Kontrollwahn vorhanden sein um eine Kennzeichnung von KINDERN zu verlangen.  Aber was sag‘ ich, der Mann ist Psychologe, vielleicht erklärt das sein Tun……….

    Warum muß ich ausgerechnet jetzt an gelbe Armbinden, Blockwarte, Konzentrations- und Umerziehungslager denken?

    Auch der lokale DSB-Fürst und Vorsitzender des Landesverbandes Norddeutscher Schützenverband, Peter Eyferth, ist mit auf den Zug aufgesprungen und würde diese Daten gerne liefern, obwohl man beim Bildungsministerium doch eher „mißtrauisch“ ist. Die Datenschützer scheinen ebenfalls eher Böcke als Gärtner zu sein, die würden bei der Sache ohne Bedenken mitspielen. Da hätten wir auch schon die ersten Mitläufer.

    Ich sage nur eines: Armes Deutschland, weit bist Du wieder mal gekommen……

    Herr Haase, möchten Sie nicht gleich alle Sportschützen in Deutschland zukünftig einheitlich kennzeichnen? Zum Beispiel so:

    Sportschütze    oder so? Sportschütze

    Das wäre doch einfacher für alle Beteiligten. Otto Normalbürger muß bei einer Begegnung nur auf die andere Straßenseite wechseln.

    Edit: Haase läuft Amok. Der Sportschützenhasser hat nachgelegt:

    Haase spricht von einer Risiko-Population. Die deutschen Amokläufer würden ihre mörderischen Taten im Gegensatz zum Wort („Amok“ bedeutet „in blinder Wut töten“) kühl und konzentriert vollbringen. „So schießt keiner, der zum ersten Mal eine Waffe in der Hand hat.“

    Der geneigte Leser möge sich über diese diskriminierenden Ergüße sein eigenes Bild machen. Ich persönlich halte solche Typen wie den Haase für brandgefährlich. Der will Psychologe sein? Führt auf, daß Ausgrenzung, Mobbing usw. die Taten begünstigt? Und dann will er genau das mit seiner Meldepflicht anheizen? Nach Winnenden gab es das schonmal: Mobbing an sportschießenden Schülern durch Lehrer.

    Zu den Fakten: Es handelte sich bei den Tatwaffen von Emsdetten, Erfurt, Freising, Eislingen definitiv um illegal beschaffte Waffen. Die Täter alle keine Kinder mehr. Schon gar nicht ausschließlich Jungen, es sind sehr wohl auch einige weibliche Attentäter zu verzeichnen. Auch sind die verwendeten Tatwaffen bei Schulattentaten bei weitem nicht nur Schusswaffen, es werden gerne auch Flammenwerfer, Messer, Äxte und Molotowcocktails verwendet. Focus. Was soll also diese Brandmarkung der sportschießenden Kinder durch Haase? Was bezweckt er mit der Aussage, daß deutsche Sportschützenvereine eine „Risiko-Population“ heranziehen? Daß die Kinder zu kaltblütigen und konzentriert schießenden Mördern ausgebildet werden? 

    Die Datenschützer haben mittlerweile einen Rückzieher gemacht. So wie es heute aussieht hat sich ein Journalist der Lübecker Nachrichten diesen Punkt einfach nur aus der Nase gezogen. Eine Gegendarstellung ist aber noch nicht erfolgt. 

    Ich werde mir aus Protest ein T-Shirt mit diesem unten gezeigten Ehrenzeichen drucken lassen. Wer will noch eins?

    Sportschütze:Stigma

     Posted by at 17:20
    Jan 052010
     

    3.3 Auswirkungen bei Ablehnung der Stellenschaffungen
    Die gesetzlichen Vorgaben des Waffengesetzes können nicht garantiert werden. Es kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass Erlaubnisinhaber ihre Waffen sicher und vor dem Zugriff unberechtigter Dritter unterbringen. Dadurch kann sich eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit Haftungsansprüchen ergeben.

    Mit dieser Begründung beantragt das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Stuttgart über den Gemeinderat drei zusätzliche Planstellen von A9 – A11, wodurch dem Steuerzahler ein Schaden in sechstelliger Höhe entsteht. Natürlich wird auch die Stelle des Vorgesetzten dadurch aufgewertet, was zu weiteren Kosten führt, dieser wird ja schließlich auch befördert. Die Behauptung daß Waffenbesitzer per se unzuverlässig sind ist allerdings eine bodenlose Frechheit und Eingeständnis eigener Unfähigkeit. In diesem Fall dürfte eine Genehmigung zum Waffenbesitz nämlich gar nicht erst erteilt werden.

    Das delikate an der ganzen Sache ist aber, daß bei 8.200 registrierten Waffenbesitzern in Stuttgart eine Zahl von 4300 verstorbenen Waffenbesitzern entgegensteht, bei diesen ist der Verbleib der Waffen ungeklärt!! Dies betrifft etwa 7.500 Waffen!

    In Stuttgart sind auf ca. 4.300 sog. Alt-Erbfälle aufgelaufen (ursprünglicher Erlaubnisinhaber verstorben, Eigentum an Waffen geht auf Erben über, nicht aber automatisch die Erlaubnis zum Besitz). In diesen Fällen sind die Erben, d.h. die Waffenbesitzer, nicht bekannt. Ebenso ist nichts über den Verbleib der Waffen und deren Aufbewahrung bekannt. Auch die Aufklärung der rückständigen Erbfälle und die Einleitung der dafür notwendigen Maßnahmen sind – spätestens nach dem Amoklauf von Winnenden – überaus wichtig und dringend. Hier lauert ein unkalkulierbares Gefahrenpotential, zumal weder jemals eine Erlaubnis erteilt wurde noch eine Überprüfung der Zuverlässigkeit und der Aufbewahrung erfolgen konnte. Es ist davon auszugehen, dass in Stuttgart viele Personen Waffen besitzen, ohne eine Erlaubnis dafür zu haben.

    Diese Erkenntnis der zuständigen Behörde trifft mich zutiefst. Ich glaubte bisher, daß die Behördenmitarbeiter (wenn auch manchmal langsam) immer zuverlässig arbeiten und das Ergebnis dieser Arbeit immer zuverlässig und richtig ist. Jetzt muß ich feststellen, daß hier in unglaublicher Weise geschlampert wird. Ehemals registrierte Waffen „verschwinden“ unter den Augen der zuständigen Behörden in die Illegalität, man weiß davon und tut jahr(zehnt?)elang nichts dagegen? Das kann doch nicht wahr sein?

    Das ist ein Skandal allergrößten Ausmaßes. Betroffen ist nicht nur die Waffenbehörde, sondern auch das Einwohnermeldeamt. Warum? Ganz einfach: Jeder registrierte Waffenbesitzer hat eine Markierung „W“ ganz oben in seiner Akte des Einwohnermeldeamts. (Analogien zur Kennzeichnungen des Dritten Reiches sind rein zufällig.) Dieses „W“ (für Waffenbesitzer) dient dazu, auch anderen Behörden (z.B. Polizei) Hinweise auf den Waffenbesitz zu geben. Nun, wenn ein solcher registrierter Waffenbesitzer verstirbt muß das Einwohnermeldeamt zwingend die Waffenbehörde verständigen, damit der weitere Verbleib der registrierten Waffen geklärt werden kann. Aber dies scheint regelmäßig in deutschen Amtsstuben nicht zu passieren. Ob aus Dummheit oder Faulheit (was ja nicht abwegig ist) wird man wohl klären müssen.

    Ich bin mal so frei und behaupte, daß das vermutlich auch in anderen deutschen Amtsstuben so gehandhabt wird. Dann ist nämlich auch erklärbar, woher ein großer Teil der illegalen Waffen in Deutschland stammt: Direkt von den Behörden selbst.

     Posted by at 18:33
    Dez 162009
     

    Nachdem jetzt jeder ungestraft auf die registrierten Waffenbesitzer in Deutschland einprügeln darf, hat sich nun auch das Pro7-Format „Galileo“ auf uns eingeschossen. Mit Lügen und Fälschungen wird versucht falsche Eindrücke entstehen zu lassen, um weitere Verschärfungen des Waffenrechts zu fordern. Das wird dann auch getan, Galileo goes politics….

    „Wie einfach ist es, eine Schußwaffe zu bekommen?“ „Nach dem Amoklauf von Winnenden wurde das Waffenrecht verschärft. Wir wollen herausfinden ob ausreichend“. Das war die Ausgangsfrage des Galileo-Investigator-Teams. Die Geschichte scheint doch etwas schwerer als gedacht gewesen zu sein, so mußte man sich halt auf’s Tricksen verlegen.

    Man wußte zumindest, daß von den illegalen Schußwaffen die größte Gefahr ausgeht. Es wären wohl so um die 20 Mio. in Deutschland. Man hat einen illegalen Sammler ausfindig gemacht (es gibt übrigens auch legale Sammler) der 300 illegale Waffen besitzt und diesen befragt, sich die Waffen sogar zeigen lassen und sie befummelt. Quintessenz: Kein Problem eine illegale Waffe zu bekommen. Ist zwar illegal, aber was soll’s.

    Als nächstes hat man einen vermummten Mechaniker gefunden der Schreckschußwaffen zu „scharfen“ umbaut. Dauert eine Woche, kostet 400 Euro. Ist zwar auch illegal, stört aber nicht.

    Dann geht’s nach Belgien, auf eine Waffenbörse. Man will eine Waffe kaufen und nach Deutschland bringen. Die Aktion wäre angeblich mit der dt. Polizei abgesprochen -was unmöglich ist- gelogen! Man kauft offensichtlich ein schwedisches Ordonnanzgewehr von vor 1900 (diese sind in Belgien frei erwerbbar), was anderes hat man aufgrund gesetzestreuer Händler nicht bekommen. Das Gewehr war billig, es ist mit Diopterbohrungen versehen und das Visier fehlt gänzlich. Dann kommt ein obskurer „Waffenfachmann“, der sich schon früher nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, mit ins Spiel. Er erklärt, daß man Munition selbst herstellen kann, problemlos bis zu tausend Patronen die Stunde. Was er verschweigt: Man muß in Deutschland für diese Tätigkeit eine Prüfung bestehen, das Pulver wird registriert und nur an Erlaubnisinhaber abgegeben.

    Als nächsten Gesetzesverstoß verbringt man dann die gekaufte Waffe illegal nach Deutschland um sie bei der Polizei abzugeben. Nur – die abgegebene Waffe ist nicht die gekaufte! Im Film eindeutig zu erkennen fehlen der Waffe urplötzlich die Diopterbohrungen und das Visier ist wieder drauf. Auch der Allgemeinzustand der Waffe ist auf einmal wesentlich besser. Das läßt nur einen Schluß zu: Entweder der Journaille-ur, jemand aus seinem Team oder der (ich lach‘ mal kurz) „Waffenexperte“ hat das Gewehr ausgetauscht, die nicht registrierte Waffe behalten und (Vermutung von mir) eine alte Dekorationswaffe bei der Polizei abgegeben. Somit wäre jetzt eine weitere illegale Waffe in Deutschland im Umlauf.

    Nun, das ach so investigative Galileo-Team hat mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz begangen und sich somit strafbar gemacht. Alle dort involvierten, einschließlich des *g* „Waffenexperten“. Interessiert nicht, genau das wollte man doch zeigen! Und zum Schluß setzt man dem ganzen noch die Krone auf und schreibt an die EU-Kommision, mit der Forderung das Waffengesetz weiter zu verschärfen.

    Wow. Das ist Qualitätsjournalismus. Und alles nur, um Quote zu machen. Wieder mal auf Kosten der gesetzestreuen Legalwaffenbesitzer. Man geht über Leichen und Otto Normalbürger merkt es nichtmal.

     Posted by at 16:33
    Dez 102009
     

    Diese Begriffe spiegeln einen Teil meiner Gefühle wieder, die beim lesen dieses Pamphlets in mir hochgewallt sind. Wobei noch nicht geklärt ist woher es stammt, muß ich hinzufügen. Das Ganze hat schon am 05.10.09 stattgefunden.

    Der Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Baden hat nach Winnenden seine Gemeinden aufgefordert das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu unterstützen, und zwar mit der Forderung des Verbots von Waffen in Privathaushalten. Sogar gleich mit Unterschriftenliste. Sehr zum Unmut der betroffenen Waffenbesitzer, welcher auch lautstark kundgetan wurde. Daraufhin hat man auf Seiten der Kirche Gesprächsnotwendigkeit erkannt und zu einem „Kamingespräch“ geladen. Bei mir zuhause endet sowas immer mit viel gutem Laphroaig.

    Scheint hier auch so gewesen zu sein, anders kann ich mir nicht erklären daß „unsere Vertreter“ sich so über den Tisch ziehen lassen haben. Wahrscheinlich haben sie die dabei entstandene Reibungshitze sogar als Nestwärme der Kirche wahrgenommen. Mannomann. Das Ergebnis eines solchen Gesprächs kann nur sein, daß die von der Kirche getroffenen Aussagen zurückgenommen, sich von Seiten der Kirche dafür entschuldigt wird und sämtliche daraufhin gestarteten Aktionen gestoppt und zurückgefahren werden. Dies ist nicht passiert, es wird im Gegenteil von Konsens und „erheblicher Schnittmenge“ gesprochen. War wohl eher „Verschnitt“…..

    Dann geht man noch her und verbrüdert sich gegen die Computerspieler und hat einen gemeinsamen Sündenbock gefunden. Das ist die typische Art der Kirche, seit Jahrhunderten. Das muß man wissen, muß präpariert sein. Muß Forderungen stellen und sich nicht auf faule Kompromisse einlassen. Für mich haben sich die Vertreter der Waffenbesitzer einfach nur dumm angestellt. Ist leider so.  Wie kann man sich auf diese altbekannte Weise von den Pfaffen verarschen lassen? So stelle ich mir Lobbyarbeit nicht vor, da muß besseres getan werden.

    In diesem Zusammenhang ein interessanter Bericht zu einem ganz anderen Thema. Das wichtigste daran dieser Satz: „Für mich ist es ein Dilemma der Gesellschaft insgesamt, dass sich einzelne Gruppen immer wieder von der Politik gegeneinander ausspielen lassen und am Ende viel zu oft ein kleines Stück Freiheit verloren geht, weil man etwas gefunden hat, dass 20% der Menschen lieben, 30% der Menschen hassen und das den übrigen 50% so egal ist, dass sie sich über ein Verbot nicht weiter aufregen.“  Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. So funktioniert Politik, ganz kurz gesagt.

    Also Jungs, beim nächsten Mal muß das besser werden! Eine zukünftige Zusammenarbeit wurde ja wohl vereinbart. In diesem Sinne: Amen.

     Posted by at 16:30
    Nov 302009
     

    Ob jung sein die Dummheit entschuldigt? Die JuSos fordern mal wieder eine erneute Änderung des Waffengesetzes.

    „Einen weiterer von den Jusos-Lichtenberg stammender Antrag, fordert eine Verschärfung des Waffenrechts. Dieser wurde durch die Jusos-Lichtenberg nach dem letzten Amoklauf in Winnenden verabschiedet und an diesem Wochenende auch durch die Jusos-Berlin. Dabei erhoffen wir uns, dass das Waffengesetz soweit verschärft wird, sodass die Kontrollen der Munition und Waffen verbessert werden und auch eine Grenze der zu lagernden Munition gesetzlich vorgeschrieben wird. Dabei wollen wir weder Berufsgruppen, noch Sportlerinnen und Sportler, oder Andere unter einen Generalverdacht des verantwortungslosen Umgang mit Waffen beziehungsweise mit Munition stellen, jedoch darf es auch keine Einzelfälle geben, bei welchen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einfach an Waffen gelangen.

    Diesen politisch korrekten Schwachsinn kann man hier nachlesen. Die PolitikKiddies suchen wieder mal ’ne eierlegende Wollmilchsau die sie durch’s nächste Dorf treiben können. Ich fühle mich jedenfalls geradeeben schon wieder unter Generalverdacht gestellt. Aber so ist das, wenn die Kids nichts zu tun haben und nichts lernen, dann spielen sie Politiker. Gute Chancen daß das dann mit dem Politikerjob klappt hat man ja in Berlin……..

     Posted by at 22:48
    Nov 112009
     

    Das sind so die Stichwörter die mir gerade einfallen. Und ich denke mir, keine Antwort ist auch eine Antwort.

    •  Der Schützenhammer  Ich habe seine Exzellenz Bischof Dr. Fürst vor drei Wochen  gebeten eine Stellungnahme zu den skandalösen Aussagen des Herrn Kottlorz abzugeben. Ich hatte nicht unbedingt auf eine rege Diskussion über dieses Thema, aber zumindest auf eine Antwort von ihm gehofft. Nach zehn Tagen ohne Rückantwort wurde ich etwas ungeduldig und fragte nach. Wieder keine Antwort. Auch der dritte Versuch einer Kontaktaufnahme mit dem Bischof am 09.11. war leider, leider nicht von Erfolg gekrönt. Diese feige Ignoranz der Kirche, Themen wie dieses anzugehen und abzuarbeiten, dieses armselige Verkriechen und Ausweichen, aber auch das Sticheln und Hetzen im Vorfeld, das ist einfach nur widerlich -und dumm. Kann man das Schweigen der Amtskirche jetzt als Zustimmung zu den Aussagen von Kottlorz deuten? Ich denke ja.                                                                                                    Kottlorz selbst ist nicht dumm. Nein. Er ist ein provokanter Agitator, der genau weiß was er will: Den legalen Waffenbesitz, den Schießssport, die Jagd, das Sammelhobby in Deutschland mit aller Macht bekämpfen. Und das tut er. Zum Glück sind alle seine geistigen Ergüsse gespeichert, der geneigte Leser möge sie sich antun, mir ist schlecht dabei geworden. Der Mann hat sehr wohl die Hintergründe eines Schulmassakers erkannt, gibt er auch offen zu -bitte selbst nachlesen. Es hindert ihn aber nicht, zu behaupten, daß die Verfügbarkeit von Waffen und Killerspielen die Ursachen sind. Das ist gezielte und geplante Stimmungsmache gegen die Sportschützen. Ihm ist bewußt daß nicht die Waffe tötet sondern der Mensch.
      Ihm ist ebenfalls bekannt daß bei den beiden folgenden Attentaten nach Winnenden eben keine Schußwaffen verwendet wurden. Er weiß auch, daß bei den Taten in St. Augustin und Ansbach bewußt Brennstoffe und Hieb/Stichwaffen verwendet werden sollten/wurden.
      Er ist einfach nur ein Gegner privaten Waffenbesitzes und nutzt seine Position dazu seine Meinung über das Radio zu verbreiten. Weiter behauptet er immer wieder, daß es ausschließlich „Jungs, junge Männer“ sind, die alle Massaker der letzten Zeit verübten. Hier lügt er wieder ganz bewußt, denn er weiß, daß die Täterin von St.Augustin eben kein Junge war. Was der Mann wohl gegen Jungs hat? Vielleicht sollte er sich mit diesem Problem einmal in Behandlung begeben.                                                                                                                                Die deutschen Sportschützen jedenfalls haben es nicht nötig sich von der katholischen Kirche als potentielle Mörder abstempeln zu lassen, nur weil sie Waffen besitzen. Deshalb wird -von mir, für meinen Teil-  ab sofort  jedwede Unterstützung der katholischen Kirche, sei es materiell, ideell oder finanziell, eingestellt. Über diese Maßnahme nachzudenken empfiehlt sich im Übrigen für jeden anständigen deutschen Schützen, Waffensammler und Jäger. Auch für die katholischen Schützenbrüderschaften. Die katholische Kirche sollte sich weiterhin sehr gut überlegen, ob so ein Brandstifter wie Herr Kottlorz der Richtige ist um nach außen zu repräsentieren.
    • Ev. Kirche vs. Sportschützen 2:0
    • Ev. Kirche vs. Sportschützen 1:0
    • Gewalt: Fußball und Gewalt. Massaker. Aktionsbündnis. Um mich nicht wiederholen zu müssen: Dieselben Grundaussagen wie zur katholischen Kirche treffen in gleichem Maße auf die evangelische zu. Feige. Ignorant Dumm. Dekan Ulmer hat zwar mit einer nichtssagenden Universal-Rundmail geantwortet und zum Gespräch eingeladen. Alleine schon  der Titel: „Kirche und Sport – Wird Mord alltäglich?“ hält mich aber von einem Besuch dort ab.  Das in dieser Einladung erwähnte Andriof-Papier fordert im Übrigen mal eben nur die Abschaffung des Großkaliberschießsports. Auch dazu gab es einen Skandal.

    Also, so wie’s aussieht führen die Kirchen einen Krieg gegen die Sportschützen. Was das soll und warum – keine Ahnung. Aber vielleicht liegt’s ja wie schon vermutet daran, daß die Sportschützen einfach die bessere Jugendarbeit leisten? Ich weiß es wirklich nicht. Schade. Amen.

     Posted by at 17:05
    Nov 032009
     

    Heute haben die hoplophoben Waffengegner einen vermeintlich wichtigen Schritt getan: Die Stiftung „Gegen Gewalt an Schulen“ wurde gegründet. Obwohl es letzte Woche noch so aussah als würden die Initiatoren des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden das nötige Geld nicht aufbringen können scheint es jetzt leider doch noch geklappt zu haben.

    Eines der wichtigsten Ziele des ABW ist das Verbot des privaten Waffenbesitzes und der Aufbewahrung von Waffen in privaten Haushalten. Diese Ziele wurden von der Stiftung identisch übernommen.

    Das delikate daran ist aber, daß die Stiftung unter dem Dach der evangelischen Landeskirche Württemberg beheimatet ist. So sagt der § 2 der Stiftungssatzung: „Sie ist eine rechtlich selbständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts und untersteht der Aufsicht der Evangelischen Landeskirche in Württemberg„. Zwei Vorstände sind bestellt, die einen Arbeitsvertrag nach geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften erhalten müssen. Aha. Um Geld geht’s, soso.

    Ich habe schonmal über diesen Skandal berichtet, die ev. Kirche hat damals abgewiegelt, das Waffenrecht interessiere niemanden, die Waffenbesitzer seien doch alles brave Leute, nein, nein. Tja, verarscht, verarscht. Daß die Verantwortlichen der ev. Landeskirche Württemberg wirklich so naiv sind mit diesen verbohrten Aktivisten zusammenzuarbeiten hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.

    Jedenfalls ist seit heute Fakt: Die Evangelische Kirche kämpft aktiv gegen den legalen Waffenbesitz in Deutschland und betreibt aktiv einen Feldzug zur  Vernichtung unseres Hobbys, unseres Sports.

    Ich kann jedem anständigen Legalwaffenbesitzer nur raten massiv gegen diesen Kreuzzug anzugehen, sich bei den Verantwortlichen der ev. Kirche zu beschweren, evtl. einen Austritt aus der ev. Kirche zu überdenken (man kann austreten und weiterhin ev. Christ bleiben!). Es kann nicht sein daß die Kirche hier Politik betreibt, sich um Angelegenheiten kümmert welche sie nichts angeht. Schuster bleib‘ bei Deinen Leisten!

     Posted by at 18:14
    Okt 152009
     

    Ich hatte ja unter dem Titel „Fußball vs. Sportschießen 1:0“ die Problematik der Gewalt beim Fußball kurz angesprochen, hatte aber zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Informationen dazu. Diese Recherche ist aber auch extrem schwierig, belastbare €-Beträge konnte ich bis jetzt nicht verifizieren. Trotzdem: Das was ich finden konnte ist erschreckend.

    Jetzt stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, weshalb ausgerechnet das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden so stark auf den Fußball setzt. Da werden regelmäßige Benefizspiele angesetzt, verschwitzte Trikots gesammelt und versteigert, und und und. Dies alles nur um Gelder einzusammeln, die für die Zwecke des Aktionsbündnisses verwendet werden. Dazu gehören natürlich auch die Gehälter des Geschäftsführers und seiner Kollegin.

    Die erschreckenden Tatsachen von oben werden in dieser kleinen Anfrage an die Bundesregierung  genauer ausgeführt. Es wird z.B. erläutert, daß die meisten Delikte beim und um den Fußball Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung sind. Etwa 5000 – 7000 Straftäter rund um den Fußball werden jede Saison festgenommen. Nehmen wir mal ein Mittel, dann sind das in 10 Jahren rund 60.000 Straftaten rund um den Fußball! Und zwar wie gesagt, Körperverletzung, Sachbeschädigung usw. Von 1994/95 bis 2005/06, also in 12 Jahren, sind 10.192 Fälle von Körperverletzung rund um den Fußball bekannt geworden. Alleine während der Bundesligaspiele waren dies 3600 verletzte Personen. Wieviele der Verletzten dann letzendlich gestorben sind? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht einer der Mitleser?

    Interessant ist auch dieser Bericht der Bild. Hier geht es um die Kosten für polizeiliche Maßnahmen eines einzigen Zweitligaspiels: 1 Million Euro. Bei etwa 800 Erst- u. Zweitligaspielen, DFB/UEFA- u. Länderspielen jede Saison plus etwa 650 Regionalligaspielen dürfte die jährliche Belastung des deutschen Steuerzahlers für polizeiliche Maßnahmen rund um den Fußball bei weit über 1 Milliarde Euro liegen! Nur für die Absicherung und Abwicklung der Spiele! Ist das nicht verrückt?

    Wenn man die Kosten für die Versorgung, Abtransport, Krankenhaus, Behandlungen der 3600 Liga-Verletzten nur mit 3000 Euro im Schnitt rechnet kommen da nochmal mindestens 11 Millionen jährlich nur für die Verletzten zusammen. Wahnsinn. Die Sachschäden rund um die Spiele werden dann wohl nochmal ein paar hundert Millionen Euro betragen.

    Noch nicht berücksichtigt habe ich die Anzahl der verletzten oder sogar verstorbenen Fußballspieler, sind sicherlich in Summe auch mehrere 10.000 jedes Jahr (der DFB hat über 6.500.000 gemeldete Mitglieder!) Dafür dürften auch nochmal Kosten in Milliardenhöhe entstehen. Und das sind halt auch Kosten, die von der Allgemeinheit zu tragen sind, in Form von Krankenversicherungsbeiträgen, Rentenversicherungsbeiträgen, AlV, und natürlich Steuern. Und immer noch ohne die versteckten Kosten für Fernsehübertragungsrechte und Werbung in den Produkten des tägliche Lebens!  Wer zahlt dafür? Nur und ausschließlich die Erwerbstätigen, der kleine Mann halt. Die Fußballvereine tragen davon nicht einen Cent! Die Fußballmillionäre auch nicht! Die stecken alle nur ein…..

    Ich mußte wirklich einmal schlucken als mir diese Zahlen bewußt wurden! Das können gut und gerne weit über 100 Euro sein, die jeder Erwerbstätige pro Jahr für den Fußball ausgeben muß! Ob er will oder nicht!

    Diese Situation gefällt mir nicht. Mich damit zu arrangieren fällt schwer. Zu verstehen, warum das Aktionsbündnis, dessen großes Ziel angeblich Gewaltprävention ist (nebenbei auch das Verbot von Waffen in Privathaushalten), ausgerechnet mit dem größten Gewaltpotential in Deutschland zusammenarbeitet ist mir unmöglich. Gewalt gegen Gewalt? Macht des Geldes? Gier nach Macht und Geld? Ich geb’s auf. Das werd ich wohl nie kapieren…..

    Fußball ist ein extrem gefährlicher und hochgradig volksschädlicher Sport. Im Verhältnis dazu ist der legale Besitz von Waffen zum Sportschießen oder Jagen und Sammeln so was von harmlos.  Wer Fußball akzeptiert darf niemals gegen die Sportschützen wettern und hetzen. Wer es dennoch tut (und evtl. sogar noch beruflich) ist in meinen Augen ein armer (selbstzensur) Tropf. Und hat es verdient wenn sein neuer Laden wie der alte Pleite geht.

     Posted by at 21:17
    Okt 152009
     

    Der Schützenkreis Germersheim ist wieder einmal zur Zielscheibe der „Rheinpfalz“ geworden.  Andreas Lapos vertritt dort  unter dem Titel „Hexenjagd auf Schützen?“ die Meinung, daß ein Teil der deutschen Schützen, speziell auch der Germersheimer Schützenkreis, dem militanten rechten Spektrum zuzurechnen sei und das einzige Bedürfnis Waffen zu besitzen sei wohl um „vom Widerstandsrecht gegen eine angebliche oder mögliche Entwicklung Deutschlands zum totalitären Staat Gebrauch zu machen“.  Dieses Abdrängen in die rechte braune Ecke ist man von den linken Journalisten ja mittlerweile gewöhnt, dieser Artikel hat aber eine ganz neue Qualität. Auch das DWJ berichtet.

    Herr Lapos moniert unverholen den Zusammenhalt der Legalwaffenbesitzer in Deutschland, hetzt gegen die FvLW als Lobby und sogar gegen unseren David Schiller.  Die lokalen FDP-Kandidaten werden als Waffenlobbyisten (ich bin stolz einer zu sein)  und Diskussionsverweigerer diffamiert.

    Lapos: „Bleibt die Frage nach den Zielen, die die „Legal-Waffenbesitzer“ verfolgen.  Sicher scheint nur, dass es sich um Menschen handelt, für die der Besitz einer Waffe und der direkte Zugriff darauf eine zentrale Rolle spielt„.

    Tja, Herr Lapos, die Antwort ist einfacher als Sie denken: Ich für meinen Teil möchte mich nicht vom Staat und auch nicht von Ihnen als Medienvertreter bei der Ausübung meines Sports, meines Hobbys einschränken lassen. Ich bin Leistungssportler, meine Waffen sind meine Sportgeräte. Mein Kamerad Ralf Schumann, meine Kameradinnen Kathi Wilhelm und Magdalena Neuner sowie alle anderen Schießsportler sehen ihre Waffen auch ganz pragmatisch als das was sie sind: Sportgeräte. Magdalena spricht sogar ganz zärtlich von „Ihrem Baby„.

    Weshalb haben Sie, Herr Lapos, solche Angst vor uns?  Weil wir unser Recht auf freie Entfaltung, freie Auswahl des Sports einfordern? Unsere Rechte als freie, unbescholtene und zig-fach polizeilich überprüfte Bürger nicht einfach so aufgeben wollen? Weil Sie und einige wenige andere Gutmenschen in diesem Staat dies so wollen?

    Was würde wohl der Golfspieler sagen wenn Sie ihm vorschreiben wollten wie er seine Schläger zu verwenden hat? Ihm vorschreiben wollen daß er nur noch max. 3 Schläger besitzen darf und diese zentral im Golfclub lagern muß? Würden Sie das von ihm verlangen? Würden Sie die Golf-Regeln anzweifeln und diese vom Staat in ein Verordnungskorsett zwängen lassen? Würden Sie von ihm verlangen mindestens 18 Turniere im Jahr zu spielen ansonsten er seine Golf-Lizenz verliert? Ich glaube da denken Sie nicht mal im entferntesten dran. Und Golf ist doch auch Sport, oder Herr Lapos?

    Nein, Herr Lapos, so läuft das nicht. Wenn ich der Golfspieler wäre würde ich die Diskussion mit Ihnen dazu auch verweigern. Aber als Sportschützen, Waffensammler, Jäger, sind wir gar nicht so. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Herrn Kudis und Herrn Woll, besuchen Sie die Herren mal im Schützenhaus und lassen Sie sich von Ihnen unseren Sport zeigen und erklären. Auch die Schwierigkeiten mit denen wir seit Winnenden leben müssen, verursacht ausschließlich von den Medien. Von Ihnen und Ihren Kollegen, Herr Lapos. Ich bin trotzdem sicher, die beiden Herren lassen sich was einfallen, daß es ein interessantes und schönes Treffen wird.

    Und bitte, lassen Sie das Nachtreten sein. Nur um etwas zu schreiben, da fällt Ihnen doch sicherlich was besseres ein?

     Posted by at 15:25
    Okt 072009
     

    Tja, das ist so eine Sache. Sicher ist Fußball ein Sport, ohne Zweifel. Aber ist er auch sicher? Mehrere hundert Schwerverletzte und auch Tote jedes Jahr alleine in Deutschland – nein, Fußball ist kein sicherer Sport. Fußball belastet die Solidargemeinschaft der Steuerzahler und Kranken/Rentenversicherten jährlich mit mehreren hundert Millionen Euro, die Fehlzeiten der verletzen Kicker in Ihren Betrieben (auch Lohnfortzahlungen)  noch gar nicht eingerechnet.

    Das wissen die Fußballer aber auch. Deshalb ist es vor diesem Hintergrund schon etwas seltsam, daß der VfB Stuttgart am kommenden Samstag, 10.10.2009 ein Benefizspiel zugunsten des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden bestreiten will. Solche Dummköpfe.

    Ich würde es ja verstehen, wenn das Geld den Hinterbliebenen des Attentats zukommen würde, aber nein, der VfB Stuttgart unterstützt damit exakt 2 Personen die von diesem Geld ausschließlich Ihren Lebensunterhalt mangels anderer Einkünfte aus vernünftiger und geregelter Arbeit bestreiten. Vermutlich werden auch diverse Hobbies wie z.B. teure Oldtimer damit finanziert.

    Soll das jetzt die erste Halbzeit Fußballer gegen Legalwaffenbesitzer sein? Zur Erinnerung: Das Aktionsbündnis verfolgt mit Unterstützung der IANSA das Ziel, jeglichen privaten Waffenbesitz in Deutschland abzuschaffen, was ja das Ende unseres Sports und Hobbys bedeuten würde. Ob die GEZ-finanzierten und sponsorgefütterten Fußballer wohl begeistert wären wenn wir eine Organisation zur Abschaffung des Fußballs gründen würden?

    Nein, ich will jetzt nicht dazu aufrufen den Fußball zu boykottieren, ganz gewiss (noch) nicht. Aber darüber nachdenken kann man ja schon mal, oder?

     Posted by at 11:22
    Okt 012009
     

    Also nochmal von vorne, der besseren Verständlichkeit wegen:

    Heute, am 01.10.2009 tritt in Stuttgart eine Kommission zusammen, um Experten zu den Attentaten von Winnenden und Eislingen anzuhören. Hier die Tagesordnung. Diese Kommission hat sich zur Aufgabe gemacht Lösungen zu entwickeln um zukünftige Schulmassaker zu verhindern, was ja sinnvoll und wünschenswert ist.

    Die Gründung des Ausschusses  (hier die Mitglieder) hat nebenbei folgenden Zweck:

    Beim Thema „Zugang zu Waffen“ sollen insbesondere
    – Kontrollmöglichkeit und Sanktionierung hiervon betroffener geltender Gesetze
    – Verschärfung der Aufbewahrungsvorschriften von Waffen und Munition in Privaträumen
    – Umfassende bzw. waffentypspezifische Beschränkungen des legalen Zugangs zu Waffen und Munition z. B. bei Sportschützen
    – Eindämmung illegalen Waffenbesitzes
    – Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Registrierung von Waffen in Privatbesitz
    behandelt werden.

    Die  Anhörungen des Sonderausschusses finden an folgenden Terminen statt:
    · am 1. Oktober, zum Thema „Zugang zu Waffen“,
    · am 19. Oktober, zum Thema „Gewaltdarstellung in Medien, u. a. in Computerspielen“,
    · am 22. Oktober, zum Thema „Sicherheitsmaßnahmen an Schulen“,
    · am 11. November, zum Thema „Stärkung des Erziehungsauftrags der Eltern“.

    Anschließend wird der Sonderausschuss des Landtags von Baden-Württemberg die in den Anhörungen gewonnenen Erkenntnisse auswerten und bis zum Jahresende seine Empfehlungen formulieren.

    In diesem Zusammenhang ist es schon etwas verwunderlich, daß gestern, 30.09.2009, eine Pressemitteilung lanciert wurde, die dieses Schriftstück (Stand 25.09.2009!!) zum Inhalt hat. Ob das ein Versehen oder Absicht war, keine Ahnung. Ein Versehen könnte ich gut verstehen, eine Absicht dahinter nicht erkennen. Sollte aber eventuell doch eine dahinterstecken?

    In jedem Fall ist es aber eine Riesenschweinerei was da abgezogen wird. Die Öffentlichkeit sowie wir Legalwaffenbesitzer werden belogen und betrogen, auf gut Deutsch: Verarscht!

    Wie kann es angehen, daß eine Kommission zur Erarbeitung von Vorschlägen noch bis Mitte November tagt, heute Herr Kohlheim vom DSB und Herr Heubrock nach Stuttgart fahren um ihre Stellungnahmen als Sachverständige abzugeben, das Ergebnis dieser Kommission aber schon am 25.09.2009 feststeht? Hier werden doch ganz klar vorgefasste (von wem wohl?) Meinungen verbreitet, was die Sachverständigen dazu zu sagen haben interessiert absolut niemanden! Das ist ein starkes Stück! Die ganze Kommission (was das kostet) nur ein Schauspiel, großes Kino, wie in der DDR , alles arrangiert. Man kann den Politikern doch nichts mehr glauben, oder?

    Ab Seite 39 des Berichts wird sich über den Punkt 5, „Waffen“, ausgelassen. Nach viel Blabla und den gewohnten Lügen zu den Vorgängen von Winnenden wird ab Seite 46 die Katze aus dem Sack gelassen. Punkt 39-47 sind einfach der Hammer. Ich will aber nicht verhehlen, daß gerade auch zum Thema „Presse“ viele gute Ansätze genannt werden.

    Zum Glück haben wir bei der Bundestagswahl richtig gewählt. Die Chancen, daß dieser Schwachsinn Gesetz wird, dürften vorerst nicht sehr groß sein. Wir müßen aber aufpassen, daß diese Vorschläge sich nicht in einigen Köpfen festzementieren.

    Deshalb: Speichert euch diesen Bericht hier ab! Leitet den Link an alle euch bekannten Legalwaffenbesitzer und Politiker, Zeitungen und Fernsehstationen weiter! Wehrt euch dagegen, daß Ihr von der eigenen Regierung belogen werdet! Was hier herausgekommen ist, ist nur die Spitze des Eisberges. Wo und wie wir sonst noch von der herrschenden Kaste belogen werden kann sich kein normal denkender Mensch vorstellen. Das ist für mich seit heute Fakt!

     Posted by at 10:27
    Sep 302009
     

    Es scheint sich herauszukristallisieren, das wir Legalwaffenbesitzer sowie die Bevölkerung in Deutschland und weltweit von unseren Politikern -hier speziell die Landesregierung Baden-Württemberg- belogen und betrogen werden. Wie ich darauf komme?

    Nun, dem SWR wurde von der Regierung eine Pressemitteilung lanciert, wie hier geschrieben. Jetzt scheint es so zu sein, daß den Jungs dabei ein Fehler passiert ist. Wie kann es sonst sein, daß schon heute Ergebnisse einer öffentlichen Anhörung gedruckt werden, deren Kommission erst morgen zusammentritt?

    Seltsam, seltsam.

    Ob wir mit „Winnenden“ wohl auch so angelogen und betrogen wurden?

    Edit: Auch das DWJ berichtet.

     Posted by at 12:48
    Sep 302009
     

    Als erstes möchte ich mich bei allen Lesern entschuldigen daß ich meine gestrige Meldung mehrfach selbst zensiert habe. Was bin ich für ein Dummkopf.  Alle Schimpfwörter mit denen ich die Politiker bedacht hatte und welche ich geändert habe treffen natürlich und ganz selbstverständlich unverändert zu. Warum?

    Die „Expertenkommission zum Amoklauf von Winnenden und Wendlingen“ der baden-württembergischen Landesregierung hat ihren Abschlußbericht von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) vorstellen lassen. Dies berichtet der SWR.

    Dort steht geschrieben:

    Änderung des Waffenrechts: Die Verfügbarkeit von Waffen ist nach Erkenntnis der Expertenkommission ein erheblicher Risikofaktor für Amoktaten. Eingeschränkt werden soll die Verfügbarkeit durch gebührenpflichtige Kontrollen bei Waffenbesitzern, die Anhebung der Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen von 18 auf 21 Jahren sowie eine Änderung der Sportordnung mit dem Ziel, auf den Gebrauch besonders gefährlicher Waffen zu verzichten.  Rech wies darauf hin, dass alle Waffenbesitzer von den Behörden bereits aufgefordert worden seien, einen Nachweis über die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen zu erbringen. Weitere Vorschläge der Kommission sind das Verbot von Killerspielen, die Alterskennzeichnung und Altersverifikationssysteme für Internetspiele und die Anhebung der Höchststrafe für Amokdrohungen von drei auf fünf Jahre.
    Diese Schwachköpfe haben doch tatsächlich nicht kapiert, daß Waffen nicht das Problem sind, auch nicht die Verfügbarkeit von Waffen. Es ist der Mensch, der töten will. Und der nimmt auch ganz gerne mal einen Molotow-Cocktail oder ein Beil.

     Posted by at 11:35
    Sep 292009
     

    In Baden-Württemberg tagt am 01.10.2009 der „Sonderausschuß Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Jugendgefährdung und Jugendgewalt.“ Hier ist die Tagesordnung nachzulesen.

    *selbstzensur*
    Es wird doch tatsächlich nur und ausschließlich auf das „Problem“ Waffen gezielt, alle anderen Möglichkeiten weshalb Jugendliche gewalttätig werden nicht einmal nur angeschnitten. Als ob die Waffen an den sogenannten „Amokläufen“ (die in Wirklichkeit immer kaltblütig und lange vorher geplante Attentate sind) schuld wären.

    Ein bischen zweifele ich am Willen der BaWü-Abgeordneten das Ganze objektiv zu sehen schon. Was bei dieser Sitzung herauskommen kann : Weitere Verbotsforderungen.

    Allerdings können die gestellten Fragen -sofern sachlich richtig beantwortet- schon auch zur Erkenntnis beitragen, daß Waffen nicht das Problem sind. Hoffentlich trifft das die Abgeordneten nicht zu heftig……

     Posted by at 10:52
    Sep 142009
     

    Nach dem kaltblütigen Mord an einem hilfsbereiten Mann in der Münchener U-Bahn und im Nachgang des geplanten Massakers von Winnenden hat die Bundesregierung nach bisher unbestätigten Quellen beschlossen solche Taten für die weitere Zukunft zuverlässig  zu verhindern.

    So sollen an Frauen (ab 12 bis 79 Jahren) in Zukunft sogenannte GEZ (Gebärerlaubniszertifikat) und an Männer (ab 13 bis 106 Jahren) eine ZEK (Zeugungserlaubniskarte) ausgegeben werden, natürlich nur nach Ablegung einer vorherigen Prüfung. Diese Prüfung testet die Fähigkeit zur Aufzucht und Erziehung von Kindern nach verschiedenen Kriterien. Diese Kriterien bleiben aber geheim. Zuchtversuche ohne die notwendige Erlaubnis werden mit mindestens 3 Jahren Gefängnis bestraft.

    Nach erfolgreicher Prüfung erhält man sein Zertifikat mit der Auflage, jeden Zuchtversuch unverzüglich einzutragen. Diese Eintragungen werden regelmäßig von der Behörde überprüft. Die Verwendung von Verhütungsmitteln ist kein legaler Zuchtversuch und wird ebenfalls bei Strafe untersagt. Den Quellen zufolge sollen Mitbürger mit Migrationshintergrund die Zuchterlaubnispapiere erst frühestens in der zweiten Generation erhalten.

    Solange noch nicht alle Mitbürger nach den geheimen Kriterien geprüft sind werden Frauen zunächst so lange zuhause eingeschlossen bis sie nachweisen können vorerst nicht empfängnisbereit zu sein, z.B. durch Verschließen (mit Schloß) des Empfängnisorgans.  Männer können ihre vorläufige Zuchtunfähigkeit beweisen indem sie sich auf dem Amt mindestens  zweimals täglich unter Aufsicht der Zuchtflüssigkeit entleeren.

    Angeblich sollen sich die Verantwortlichen aller Parteien über diese Maßnahmen einig sein, was mich etwas zweifeln läßt.

     Posted by at 14:23
    Jul 132009
     

    Die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. teilt mit:                                                                                                                                                                                              Waffengesetz verschärft

    Das als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verschärfte Waffenrecht tritt in Kraft. Der Bundesrat stimmte am 10.07.2009 der Gesetzesänderung zu. In einer Entschließung forderten einige Verhandlungsführer der Länder, hier in der Hauptsache Baden-Württemberg, das sportliche Schießen mit großkalibrigen Waffen generell auf den Prüfstand zu stellen. Um das neue Waffenrecht noch vor der Sommerpause beschließen zu können, waren die neuen Bestimmungen an eine Änderungen des Sprengstoffgesetzes angehängt worden.

    Nach dem neuen Recht müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren (bisher Bußgeld, jetzt Gefängnis bis ein Jahr). Für Besitzer von illegalen Waffen wird eine bis Jahresende befristete Amnestieregelung eingeführt, damit sie ihre Waffen zurückgeben können, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Zudem soll bis 2012 ein nationales Waffenregister aufgebaut werden. Derzeit gibt es rund 570 Waffenerlaubnisbehörden in Deutschland. Die Altersgrenze, ab der Jugendliche mit Großkaliberwaffen schießen dürfen, steigt von 14 auf 18 Jahre. Ferner wird das Bundesinnenministerium ermächtigt, per Verordnung zusätzliche technische Sicherungssysteme (z.B. Biometrie) für Waffen und Munition vorzuschreiben.

    Das ursprüngliche geplante Verbot des Paintball-Spiels, bei dem sich Erwachsene mit Farbkugeln beschießen, war aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen worden. In einer Entschließung fordert der Bundesrat, kampfmäßiges Westernschießen zu verbieten. Sportordnungen, die dies erlaubten, sollten widerrufen werden. Diese Sportart kommt aus den USA. Nach den Regeln der 1976 gegründeten International Practical Shooting Confederation (IPSC) wird mit Kurzwaffen in schneller Folge auch auf bewegliche Ziele geschossen.

    In einer Entschließung vom 10.07.2009 spricht  sich der Bundesrat  jedoch dafür aus, im Dialog mit den Schießsportverbänden zu überlegen, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden kann. Außerdem ist er der Ansicht, dass die Genehmigung von Sportordnungen der Schießsportverbände nur noch im Einvernehmen mit den Ländern erfolgen darf.

    Weitere Informationen:
    http://www.visier.de/
    http://www.dwj.de/

     Posted by at 21:43
    Jun 152009
     

    Die linksradikale Populistin Prof. Dr. Britta Bannenberg, Unterstützerin des AB Winnenden,  hat Ihre Stellungnahme  als sogenannte „Sachverständige“ zur Anhörung (heute Nachmittag 15:00h)  ebenfalls veröffentlicht. Einen Richter würde man anhand der rein subjektiven Beurteilung sofort wegen Befangenheit ablehnen. Sie hetzt unverblümt gegen den legalen Waffenbesitz und stellt schwachsinnige politische Forderungen auf, welche ihr als Anscheinssachverständige überhaupt nicht zustehen.

    Schau’n wir mal, wie sie damit im Ausschuß ankommt…………

     Posted by at 13:08
    Jun 152009
     

    Im Parlamentsfernsehen wird die öffentliche Anhörung des Innenausschusses zur Änderung des Waffengesetzes von 15:00-18:00h  live übertragen. Einfach mal reinschauen und sich sein eigenes Bild machen.

    Die ARD sendet um 21:45h beim Format Report München eine Reportage zum Thema „Nutzlose Waffengesetze“

    Der MDR hat zu guter Letzt um 22:05h bei „Fakt ist“eine Sendung mit dem Thema „Tödliches Vergnügen?“ im Angebot.

    Zumindest die ARD-Sendung sollte sehr interessant für uns sein, also den Videorecorder programmieren!

    Lesenswert und passend dazu die heutigen „Querschüsse“ von Georg Zakrajsek: Österreichisches.

     Posted by at 09:26
    Jun 092009
     

    Die 100. Sitzung des Innenausschusses findet statt am:
    Montag, dem 15.06.2009, von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

    T a g e s o r d n u n g
    Öffentliche Anhörung von Sachverständigen zur „Änderung des Waffenrechts“

    Und jetzt zur Falle:

    Die sogenannten „Sachverständigen“ sind bis auf zwei Ausnahmen keine! Es handelt sich zum Teil um Unterstützer des Aktionsbündnisses „Amoklauf Winnenden“, diese fordern eine Abschaffung des privaten Waffenbesitzes in Deutschland!

    • Prof. Dr. Britta Bannenberg: „Im Bewusstsein der Vorläufigkeit der Auswertung fallen bislang bei acht ausgewählten Fällen verschiedene Umstände auf: Die Verfügbarkeit
      von Schusswaffen ist ein sehr hoher Risikofaktor. Die Waffen gehören in der Regel Vätern oder männlichen Verwandten, sind unzureichend gesichert und werden gemeinsam mit der Munition gelagert. Zudem zeigen die jungen Täter über Jahre eine ausgeprägte
      Affinität zu Waffen und Militärinhalten. Auch andere Tatmittel (Sprengmittel, Rauchbomben, Macheten und Messer) üben eine Faszination aus und finden sich zahlreich in den Zimmern der Jungen. Die Schwere der Verletzungen wird erheblich von der Verwendung scharfer und durchschlagskräftiger Waffen bestimmt. Zudem verfügen
      die Täter zum Teil über enorme Treffsicherheit, was die Frage der Einübung durch scharfe Waffen wie auch durch bestimmte Computerspiele
      aufwirft. Die Beziehung zum Vater scheint in einigen Fällen allein über den Umgang mit Waffen bestimmt zu sein. Auffällig ist die Ambivalenz der Verherrlichung von Waffen und Militaria (auch etwa durch Spielen mit Airsoft-Waffen im Wald) und körperlicher Untrainiertheit sowie Angst vor körperlicher Anstrengung und Auseinandersetzung.
      Schwarze Kleidung mit Rächerfiguren (Stichwort Matrix) weisen auf Nachahmung von oder Identifikation mit fiktiven Helden, aber auch etwa auf andere Amokläufe (Columbine) hin. Ebenso zeigt sich eine intensive Beschäftigung mit Videofilmen und Computerspielen mit gewaltrelevanten Inhalten.“ Frau Bannenberg ist also eine Gegnerin privaten Waffenbesitzes.
    • Bernd Carstensen, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Berlin. Er ist kein Sachverständiger, nur Sprecher, stellvertr. Voritzender. Diese Gewerkschaft ist in der Vergangenheit äußerst unangenehm durch Forderungen nach dem Verbot des privaten Waffenbesitzes aufgefallen.
    • Dr. Dieter Deuschle  Rechtsanwalt, Landesjägermeister.  Kann hoffentlich in unserem Sinne argumentieren.Oder auch nicht wirklich….
    • Roman Grafe Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“, ABSOLUTER, UNEINSICHTIGER WAFFENGEGNER! Hier seine Stellungnahme.
    • Joachim Herrmann Bayerischer Staatsminister des Innern. Scheint einsichtig zu sein, wird aber wohl dem CSU/CDU Fraktionszwang pro Verschärfung unterliegen, schade.
    • Holger Hövelmann Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt. Will härteres Waffenrecht!
    • Rainer Hofius Oberstaatsanwalt, Mainz.  Recht positive Stellungnahme.
    • Jürgen Kohlheim Vizepräsident Deutscher Schützenbund e. V.   Hier seine Stellungnahme, allerdings etwas sehr DSB-lastig, ist auch schon durch negative Äußerungen gegenüber den anderen Verbänden aufgefallen.

    Für uns gesetztestreue Legalwaffenbesitzer scheint sich ein ähnliches Szenario aufzutun wie seinerzeit bei der Messeraffäre. Es wird schon seinen Grund haben, weshalb die Regierung eine Sachverständigenrunde, bestehend aus überwiegend Waffengegnern (die Krankheit dieser Leute nennt sich übrigens Hoplophobie) , einberuft um über die Gesetztesänderung zu diskutieren……  Honi soit qui mal y pense…..

    Mal sehen, was da bei rumkommt.

     Posted by at 13:43
    Jun 052009
     

    In wenigen Stunden müßen Sie eine Entscheidung treffen: Gehe ich wählen oder nicht?

    Ich empfehle Ihnen: Gehen Sie wählen! Es ist die einzige demokratische Möglichkeit uns gegen die Bevormundung von oben im Vorfeld zu wehren. Natürlich müßen Sie auch wissen, wen Sie wählen möchten oder können. Dazu kann ich vielleicht eine kleine Hilfestellung geben. Glauben Sie nicht, daß die Europawahl oder die Kommunalwahlen kein Signal für die Parteien setzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Wahlen am Wochenende werden von den Parteien sehr wohl beachtet werden!

    Für uns als gesetzestreue Bürger, als Legalwaffenbesitzer, gibt es nicht viele Möglichkeiten unsere Stimme zu platzieren, das können Sie mir glauben. Hier finden Sie die Aussagen der Parteien zum Thema privater, legaler Waffenbesitz:

    Die SPD-Bundestagsfraktion wird zur Waffenrechtsänderung ein Bündel von Maßnahmen vorschlagen, das den Waffenmissbrauch effektiv eindämmen soll. Hierzu gehören:
    – Das Verbot großkalibriger Waffen im Schießsport.
    – Die obligatorische Einführung biometrischer Sicherungssysteme für
    großkalibrige Waffen und Waffenschränke.
    – Unangemeldete Kontrollen legaler Waffenbesitzer durch Einschränkung der Unverletzlichkeit der Wohnung
    – Laufende Überprüfung des Bedürfnisses und Einzug der WBK bei Bedürfniswegfall,  Änderung des Bedürfnisprinzips, die    gelbe WBK und der Jugendjagdschein werden wegfallen.

    Gabriele Fograscher (SPD):
    „Das Verbot von großkalibrigen Waffen, vor allem Kurzwaffen, im Schießsport halten wir für eine Maßnahme zur Eindämmung der Anzahl besonders gefährlicher Waffen…. Es gibt auch kein gesellschaftlich anerkanntes Bedürfnis, mit großkalibrigen Waffen … Sport zu betreiben…
    Die Entwicklung technischer Sicherungssysteme für Waffen hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht…. elektronisch, mechanisch und biometrisch…
    Die Kosten hierfür halten sich inzwischen in einem überschaubaren Rahmen. Eine so erreichte Schussunfähigkeit der Waffe bietet das größte Maß an Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff.“

    Die SPD ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Grünen-Chefin Claudia Roth
    „In Deutschland befinden sich rund sieben Millionen gefährliche Schusswaffen legal in privater Hand. Bei dieser Zahl kann die Forderung nach Winnenden nur lauten:
    Abrüstung und Entwaffnung.“

    Silke Stokar von Neuforn (Grüne)
    „Ich möchte… deutlich machen, dass wir uns mit ein paar Placebos… oder irgendwelchen biometrischen Schlössern – nicht zufrieden geben werden…
    Wir werden alle Initiativen, die sich derzeit bilden fördern und unterstützen, weil das Ziel eine Entwaffnung in der Bevölkerung sein muss.
    … die Überbewaffnung in Privatwohnungen abbauen. Über nichts anderes werden wir mit Ihnen diskutieren.“

    Hans Christian Stroebele (Grüne)
    „Auch ich bin dagegen, dass in Haushalten scharfe Waffen mit Munition vorrätig sind.“

    Auszug aus dem Antrag der Fraktion vom 25.03.09 an die Bundesregierung
    „Besonders gefährliche Handwaffen wie die 9 mm Beretta … dürfen als Sportwaffen nicht zugelassen werden…
    Der unbeschränkte Besitz von Waffen und deren Lagerung in Privathäusern wirft nicht nur bei den Sportschützen, sondern auch bei den Jägern Probleme auf…
    … der unbeschränkte Erwerb und Besitz von Munition für Langwaffen von Jägern ist unter Sicherheitsgesichtspunkten nicht vertretbar.“

    Die GRÜNEN sind somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Gregor Gysi (Die Linke)
    „Die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten muss untersagt werden.“

    DIE LINKE fordert in einem Antrag an den Bundestag die Bundesregierung auf, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen, damit Waffen und Munition künftig nur noch in rund um die Uhr überwachten, bewachten und entsprechend gesicherten Arsenalen von Organisationen und Vereinen aufbewahrt werden, die den Waffengebrauch pflegen dürfen (wie in der DDR üblich).
    Die LINKE/PDS ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
    schlägt vor, Waffenbesitzer stärker und unangemeldet zu kontrollieren.

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU):“
    Natürlich sollte man unangemeldet kontrollieren. Angemeldete Kontrollen bringen doch nichts.“
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat eine Woche nach dem Amoklauf von Winnenden eine Verschärfung des Waffenrechts ins Gespräch gebracht.
    Er könne sich vorstellen, dass die Hürde für Waffenbesitz angehoben wird.

    Reinhard Grindel (CDU):
    „… Ich finde ebenso richtig, dass wir alle neuen technischen Möglichkeiten im Bereich der Biometrie nutzen, um Waffen und Waffenschränke gegen den Zugriff Unbefugter besser zu sichern.
    … Wir müssen diskutieren, ob die Vereine nicht auf das großkalibrige Schießen verzichten können…“

    Wolfgang Bosbach (CDU)
    Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach setzt sich für Verschärfungen des Waffenrechts ein. Die Hersteller sollten moderne Blockiersysteme einführen, um einen unbefugten Zugriff auf Schusswaffen technisch auszuschließen, …

    Weitere Vorhaben der CDU:
    – effektivere Prüfung des waffenrechtlichen Bedürfnisses damit wirklich nur der Waffen hat, der tatsächlich aktiv im Schützenverein in der jeweiligen Disziplin schießt.
    – Verdachtsunabhängige Kontrollen bei legalen Waffenbesitzern, usw. usw…..

    Die CDU ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Hartfried Wolff (FDP)
    „Ein Generalverdacht gegen alle Sportschützen, Waffensammler, Jäger oder Berufswaffenträger ist nicht gerechtfertigt ….
    Nicht zuerst die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch, der sie einsetzt.
    Derzeit erschweren Bürokratie und die Kompliziertheit des Waffenrechts den gesetzlichen Vollzug. Einfache, wirkungsvolle und anwendbare Gesetze nützen der Sicherheit mehr als immer neue Vorgaben.
    Nach Auskunft der Bundesregierung stammen lediglich 2 bis 3 Prozent aller bei Schusswaffenkriminalität eingesetzten Waffen aus legalem Besitz.
    … Jäger und Schützen zu kriminalisieren … hält die FDP vor diesem Hintergrund nicht für sinnvoll.
    Wir können nur Gesetze machen. Aber kein Gesetz kann schützen, wenn es nicht beachtet und vollzogen wird.“ Daneben hat die Bayern-FDP klipp und klar erklärt, daß sie eine Änderung des Waffenrechts nicht mittragen wird und alle FDP-(mit)regierten Länder aufgefordert dasselbe zu tun. Näheres weiter unten auf dieser Seite.
    Die FDP ist somit für alle Legalwaffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, Sammler die einzige wählbare Partei in Deutschland.

    Hier noch ein Auszug aus dem Kabinettsbeschluss vom 27.05.05 (CDU/CSU, SPD):

    Das BMI erhält eine Verordnungsermächtigung für Regelung neuer Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen und Munition, wobei in der VO u.a. auch die biometrische Sicherung sowohl von Waffenschränken als auch von bestimmten Schusswaffen geregelt werden soll.

    Das bedeutet, daß der Bundestag und der Bundesrat gar nicht mehr gefragt werden müßen, und das Bundesministerium des Innern seine eigenen Gesetze ohne Überprüfung durch die Legislative durch die Hintertür einführen könnte! Wie würden Sie soetwas bezeichnen? Ich sag‘ da mal nichts zu, müßte mich sonst wieder selbst zensieren….

    Bitte lesen Sie auch meine Ausführungen weiter unten auf dieser Seite, ich hoffe sie helfen Ihnen die richtige Wahlentscheidung zu treffen. Wenn Sie Fragen zu meinen Ausführungen haben, kontaktieren Sie mich bitte.

    Gehen Sie am Sonntag wählen!  Geben Sie Ihre Stimme der FDP! Nur so können Sie Ihr Hobby retten.

     Posted by at 21:53
    Mai 272009
     

    „Die Bundesregierung hat heute (27. Mai 2009) in enger Absprache mit den Koalitionsfraktionen des deutschen Bundestages die notwendigen waffenrechtlichen Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen, um eine Verbesserung des Waffenrechts noch in dieser Legislaturperiode zu ermöglichen. 
    Hierzu hat das Bundeskabinett heute die vom Bundesminister des Innern vorgelegte Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag zum Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Sprengstoffgesetzes beschlossen. Damit hat die Bundesregierung zügig und konsequent das umgesetzt, was waffenrechtlich möglich und erforderlich ist, um solch ein tragisches Ereignis wie in Winnenden verhindern zu helfen.“

    Das wird eine Gesetzesänderung durch die Hintertür, die Anbindung an das Sprengstoffgesetz macht’s möglich. Ein feiner Schachzug unserer Politikermehrheiten, zutiefst unmoralisch, populistisch und aktionistisch. Zur Information: Die Anbindung an das Sprengstoffgesetz ermöglicht es den Herrschaften sich die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag  zu ersparen. Das wird dann in der zweiten einfach so durchgewunken!  Der Bundesrat wird komplett umgangen! Gut gemacht, große Koalition, feiner Trick! Habe ich schon bemerkt, daß das Ganze ein Ermächtigungsgesetz wird? Schönen Zeiten gehen wir entgegen!

    Die letzten 20 Jahre wurden wir erst verKohlt, dann zerSchrödert, jetzt werden wir ausgeMerkelt. Es wird Zeit das zu ändern.

    Ich möchte daran erinnern, daß die Grünen und die Linken privaten Waffenbesitz komplett verbieten wollen, teilweise steht das sogar in deren Wahlkampfprogramm.  Die SPD ist ebenfalls gegen den Besitz großkalibriger Sportwaffen, die CDU/CSU macht dazu nur diffuse Aussagen, einige hochrangige Politiker (z.B. Herr Bosbach) sind jedoch Waffengegner. Für uns gesetzestreue, überprüfte Legalwaffenbesitzer gibt es jetzt nur noch eine Alternative: Die FDP. Dort wird die Freiheit des Bürgers noch großgeschrieben, der legale Waffenbesitz steht nicht zur Debatte, ganz im Gegenteil.

    Wir müssen in jedem Fall verhindern, daß bei den anstehenden Wahlen Koalitionen von SPD/Grüne/Linke oder SPD/CDU entstehen können. Das wäre fatal für den legalen Waffenbesitz. Eine „Entwaffnung“ der deutschen Schützen, Jäger und Waffensammler in der nächsten Legislaturperiode wäre die unausweichliche Folge. Unser Sport, unser Hobby würde uns unmöglich gemacht. Von den verlorenen Arbeitsplätzen in der Branche gar nicht zu reden. Das ist kein Witz, die Überlegungen dazu sind schon lange angestellt worden, die Pläne liegen schon in den Schubladen!

    Es muß jetzt alles getan werden um die FDP zu stärken. Nur eine starke FDP hat die Möglichkeit in einer Koalition mit der CDU ein gewichtiges Wort zum Thema Waffenrecht mitzureden. Gehen Sie zu den Wahlen! Geben Sie Ihre Stimme, auch wenn es manchen schwerfällt, der FDP! Ohne eine starke FDP haben wir verloren! Nur mit der FDP haben wir eine Chance unseren Sport, unser Hobby auch weiterhin auszuüben! Übrigens – Nichtwählen zählt auch nicht! Wenn Sie etwas verändern wollen müßen Sie wählen gehen! Das Thema Waffenrecht ist im übrigen nicht das einzige was die FDP wählbar macht. Schauen Sie sich mal deren Wahlprogramm an.

     Posted by at 16:17
    Apr 282009
     

    Nach dem geplanten Massaker von Winnenden und den daraufhin folgenden Vorfällen will die Bundesregierung das Waffenrecht weiterhin massivst einschränken.

    Die Vorschläge der einzelnen Parteien reichen von der kompletten Abschaffung des Großkaliberschießsports über zentrale Lagerung der Waffen, Einschränkung der grundgesetzlichen Rechte bis zur biometrischen Sicherung jeder einzelnen Waffe. Sollte die biometrische Sicherung Pflicht werden, bedeutet dies zusätzliche Kosten von durchschnittlich 300 Euro pro Lauf, also etwa 2.500 Euro für den durchschnittlichen Waffenbesitzer.

    Wir haben bereits eines der strengsten Waffengesetze in der Welt, weitere Beschränkungen unseres Sports, der Jagd und des Sammelns sind nicht zielführend und daher abzulehnen. Die Politik weis dies auch, nimmt aber jetzt die Vorfälle zum Anlass uns legale Waffenbesitzer quasi zu enteignen. Vor was die Politiker wohl Angst haben? Zur Erinnerung: Es gibt in Deutschland geschätzte 10 Millionen legale Waffen, aber auch etwa 20 Millionen illegale.

    Wie dem auch sei, es folgen in diesem Jahr noch einige Landtagswahlen, die Europawahl und ganz wichtig, die Bundestagswahl. In diesem Papier sind die einzelnen Positionen der Parteien zum geplanten Waffengesetz aufgelistet. Es soll Ihnen als Hilfestellung zu Ihrer Wahlentscheidung dienen. Bitte drucken Sie es auch aus und reichen es in Ihrem Bekanntenkreis weiter!

    Eine große Bitte: Auch wenn sie wahlmüde und politikverdrossen sind, bitte gehen Sie diesmal zu den Wahlen und üben Ihr Recht, Ihre Pflicht als mündiger Bürger aus! Sie, und nur Sie, haben dann die Möglichkeit Ihre Zukunft als legaler Waffenbesitzer selbst zu bestimmen! Tun Sie es nicht, dürfen Sie danach auch nicht jammern.

     Posted by at 10:17
    Mrz 192009
     

    Bei Waffen-Online schrieb der User Hinnerk:

    Liebe Foristi,

    durch einen Kommentator der Lippischen Zeitung wurden wir auf eine Studie der Universität Bremen aufmerksam gemacht. Die Ergebnisse dieser Studie wurde „nach Erfurt“ in einer von den GRÜNEN initiierten Anhörung des Innenausschusses präsentiert. Die Studie ist von 2008, also aktuell.

    Hier der Link: Studie für den Bundestag

    Die Studie gründet sich im wesentlichen auf zwei Erhebungen. Ich zitiere:

    „Als maßgebliche Datensammlungen für diese weiter gehende Betrachtung ist neben dem (öffentlich nicht zugänglichen) „Jahresbericht zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität“ auch die jährliche „Polizeiliche Kriminalstatistik“3 (PKS) verfügbar. Dabei ist zu beachten, dass lediglich die erstgenannte Datensammelung aufschlüsselt, ob eine zur Begehung einer Straftat verwendete Waffe aus legalen Besitzverhältnissen stammt, illegal oder erlaubnisfrei ist.“

    Für eine differenzierte und damit angemessene Betrachtung ist also der nicht öffentliche „Jahresbericht zur Waffen- und Sprengstoffkriminalität“ ausschlaggebend. Das interessante ist nun, dass die bisher nicht öffentlich zugänglichen Zahlen und Erhebungen des Jahresberichts in der Studie, wenn auch nur zusammengefasst, öffentlich werden!

    Hier die Kernaussagen (Hervorhebungen durch mich):

    „Vereinfacht dargestellt wird in ca. doppelt so vielen Fällen mit einer Schusswaffe, ohne hierbei den Typ zu spezifizieren, gedroht als geschossen. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass in Relation zur Gesamtmenge erfasster Straftaten diejenigen, bei denen eine Schusswaffe involviert war, nur einen Anteil von 0,31% ausmacht. Dies entspricht 19 419 Fällen von insgesamt 6.264 723 Straftaten für das Jahr 2000 (vgl. PKS, 2000).
    Dieser skizzierte Trend ist von den Fallzahlen her seit Mitte der 90-er Jahre rückläufig.

    (…)

    Unter diesem Gesichtspunkt verschieben sich die bereits genannten 4% Anteil an den Gesamtstraftaten und verlangen einen deutlicheren Blick auf diese Taten, welche in öffentlichen Diskussionen auch diejenigen sind, die eine emotionalisierte Debatte anstoßen. Es handelt sich hierbei nach Angaben des BKA zu einem großen Anteil um Taten aus dem psychosozialen Nahraum (…). Hervorzuheben ist, dass bei Raub, Nötigung und räuberischer Erpressung etc. Legalwaffen gar nicht verwendet wurden.

    Des Weiteren sagt der Vertreter des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Holger Bernsee, vor dem Innenausschuss des Bundestages, dass es nicht die Verwahrung und der Umgang mit legal erworbenen Schusswaffen sei, die kriminalpolitisch relevant sind (Bernsee, 2002, S. 21)5. Dieser Aussage schließt sich auch Wolfgang Dicke von der GdP an: „Der private Waffenbesitz ist aus polizeilicher Sicht, das haben wir schon öfter gehört, überhaupt nicht das Problem“ (Dicke, 2002, S. 33). Und auch von Seiten der Rechtsmedizin wird der legale Waffenbesitz nicht als ein wesentliches Problem gesehen: „Jäger, Waffensammler oder Sportschützen sind nicht unsere Klientel, sie treten nicht als Täter oder Töter auf“ (Rothschild, 2002, S. 14).

    Diese Einschätzung kann durch die erst unlängst veröffentlichten Ergebnisse eigener empirischer Untersuchungen gestützt werden, in denen eine Legalwaffenbesitzer-Stichprobe (Jäger) mit einer Stichprobe ohne Legalwaffenbesitz in Bezug auf eine Vielzahl von relevanten Persönlichkeitsdimensionen (u.a. Depressivität, Lebenszufriedenheit, Aggressivität, Gewissenhaftigkeit, Werteausrichtung) verglichen wurde (vgl. Dobat, Heubrock & Prinz, 2006b, c). Hierbei zeigte sich, dass die Stichprobe der Legalwaffenbesitzer in psychopathologischer Hinsicht überhaupt nicht (…) auffällig war und in den meisten Persönlichkeitsdimensionen sogar bessere Werte erzielte als die Vergleichsstichprobe (…)“

    Diese Ergebnisse sind für uns Legalwaffenbesitzer mehr als positiv. Ich verstehe nicht, warum unsere Funktionäre mit dieser Studie „unter dem Arm“ nicht in der Lage sein sollten auch schärfste Angriffe von Kritikern und „Waffenrechtsverschärfen“ zu entschärfen. Hier ist Festigkeit und Unnachgiebigkeit in der Sache, aber auch ein angemessener, nüchterner und sachlicher Ton gefordert. Bitte sprecht die Funktionäre eures Verbandes auf diese Studie an und verteilt sie weiter, damit sie entsprechend handeln können.

    Ich verstehe jetzt auch, warum einige Mitglieder des Innenausschusses wie Herr Edathy nach den Vorfällen in Winnenden so nüchtern geblieben sind. Sie kennen und akzeptieren die Ergebnisse dieser Studie.

    Auch die massive Empörung der GRÜNEN und der LINKEN sowie ihre Forderungen nach Waffenrechtsverschärfung kann ich jetzt verstehen. Auch sie kennen natürlich die Ergebnisse der Bremer Studie ganz genau. Wir haben es hier nicht mit Anfängern zu tun. Aber sie akzeptieren die Ergebnisse aus weltanschaulichen Gründen nicht. Stattdessen wird die Studie unter den Tisch gekehrt und der tragische Mehrfachmord von Winnenden ausgeschlachtet und vor den allzu bereiten „medialen Karren“ gespannt. Ich nenne das menschenverachtend.

    Hinnerk
    Mein Kommentar dazu: Man sollte dieses Wissen doch ganz einfach weiterverbreiten.

     Posted by at 15:35