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Feb 012012
 

Wie oft muß das noch gefordert werden? Wie oft will sich der Württembergische Schützenverband von diesem Kommunisten noch ins eigene Wohnzimmer defäkieren lassen? Wann kapiert Frau Lange, daß Ministerpräsident Kretschmann ein Hardliner ist, der sein Ding auf jeden Fall und ohne Rücksicht auf Verluste durchzieht?

Bestes Beispiel: Der WSV 1850 führt seine Jahreshauptversammlung, den Landesschützentag 2012 durch. Am 21.04.2012 soll diese Tagung stattfinden. Dazu lädt man, in einem Anfall von Appeasement (das ist, wenn man ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, daß es einen zuletzt frißt) den Ministerpräsidenten als Laudator ein. Schon sehr devot. Aber auch gefährlich, denn auf einer solchen Schleimspur ist schon mancher ausgerutscht und hat sich dabei den Hals gebrochen.

Nun, wie dem auch sei,  ein Laudator schreibt -so ist das Tradition- sein Grußwort. Im Einladungs und Programmheft des Schützentages. Ganz brav und anständig, man könnte schon sagen lobhudelnd,  lobt er darin die Schützen und das Schützenwesen:

„Die Entstehung und Tradition der Schützenvereine ge­hören zu unserer vielfältigen Kultur und zeugen bis
heute von der Heimatverbundenheit der zahlreichen Mitglieder. Das Schützen­wesen hat seine Ursprünge in der mittelalterlichen Stadtkultur als die Schützen die Bürgerinnen und Bürger gegen Übergriffe von außen beschützten. Im Vorfeld der bürgerlichen Revolution von 1848 waren es vor allem die Schützenvereine, die sich nachdrücklich für den demokratischen Oppositionsgeist einsetzten.“

So weit so gut, Kretschmann scheint erkannt zu haben, was das deutsche Schützenwesen ausmacht. Gleichzeitig hat er aber genau diese Tatsache als für sich und seinesgleichen gefährlich  wahrgenommen. Nicht daß die Schützen ihre Tradition wieder aufleben lassen……

Und so sagt er dann im gleichen Atemzug, ganz in der Tradition der Despoten von vor 1848:

„Dennoch halte ich es für richtig, die in unserem Koalitionsvertrag angekündigte Verschärfung des Waffenrechts umzusetzen. Die Landesregierung will deshalb ­ mit Ausnahme der Jäger -ein generelles Verbot für den Privatbesitz von gro߭kalibrigen Faustfeuerwaffen durchsetzen. Diese Waffen stellen aufgrund ihrer Durchschlagskraft eine enorme Gefahr dar. Fürchterliche Geschehnisse wie die Amokläufe von Winnenden oder Norwegen sind unvergessen. Sie mahnen uns, gemeinsam alles dafür zu tun, dass sich diese schrecklichen Ereignisse nicht
wiederholen.

Dieses Vorgehen wurde schon 1853 von Heinrich Heine in seinem Gedicht „Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen“ beschrieben, seitdem hat sich nichts geändert, weil sich Geschichte wiederholt. Zwanghaft.

„Es liefre seine Waffen aus
Ein jeder in dem Gildenhaus;
Auch Munition von jeder Sorte
Wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.“

Kretschmann bemüht -wie immer- sein Lügenmaul, um uns Sportschützen zu diffamieren und zu diskriminieren, ganz in der Tradition seiner Vorbilder, Mao und  Stalin. Daß das Attentat von Norwegen wirklich nicht geeignet ist, um deutsche Sportschützen als Terroristen anzuprangern sollte wohl jedem klar sein. Auch das Winnender Attentat wurde nicht von einem Sportschützen und mit einer illegal durch Diebstahl erworbenen Waffe von einem hundsgemeinen Mörder verübt. Weshalb aber werden wir unbescholtene Sportschützen von Kretschmann als potentielle Mörder dargestellt? In unserem eigenen Haus? Das ist an Chuzpe nicht zu übertreffen.

Nun, es wird Zeit, daß Frau Lange vom WSV1850 und Herr Kruse vom Schützenverein 1913 Laiz sich der Direktive des Deutschen Schützenbundes anschließen, welche besagt, daß der DSB und seine Landesverbände hinter allen ihren Disziplinen stehen. Dazu gehört nunmal unausweichlich auch das Großkaliberschießen:

Auf der Basis der bereits 2009 veröffentlichten „Lübecker Erklärung“ steht der Deutsche Schützenbund in vollem Umfang und ohne Wenn und Aber zu allen von ihm angebotenen Schießdisziplinen. Diese Position werden wir auch weiterhin aktiv vertreten.“

Unter „aktivem Vertreten“ verstehe ich, daß man jetzt endlich mal ein Zeichen setzt, und diesem unbelehrbaren, faktenresistenten Kommunazisten Kretschmann mal zeigt, wie unsere Schützenehre aussieht. Daß sie noch vorhanden ist.

Dazu muß er zwangsläufig  -denn er ist ein verbands- und vereinsschädigendes subversives Element, ganz im Sinne der Verbandsstatuten- aus seinem Heimatverein Laiz und dem WSV 1850 ausgeschlossen werden. Ohne Wenn und Aber. Die Satzung sollte das hergeben. Wenn sinngemäß drinsteht:

„Der Ausschluss kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegendie anerkannten sportlichen Regeln, bei Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins, wobei der Verstoß und die Verletzung im Einzelfall jeweils schwerwiegend bzw. gröblich sein muss.“

wäre dieses Vorgehen mehr als berechtigt. Denn was kann schwerwiegender sein, als das Verbot vieler anerkannter Sportdisziplinen des Vereins und des Verbands zu fordern?

Allerdings glaube ich nicht, daß Herr Kruse und Frau Lange diesen Weg gehen werden. Zumindest nicht freiwillig. Die Tatsache, daß der Schmonzes Kretschmanns sogar in der Einladung abgedruckt wurde, spricht dagegen. Ebenfalls die Äußerungen, die Frau Lange und Herr Kruse nach meiner ersten Forderung des Rauswurfs getätigt haben.

Aber vielleicht sind die beiden ja lernfähig? Vielleicht brauchen sie ja nur einen kleinen „Stupser“ um endlich aufzuwachen? Vielleicht schreiben die Baden-Württembergischen Kameraden die beiden einfach nochmal freundlich an? Die Adressen sollten leicht herauszufinden sein.

In jedem Fall ist die Duldung dieser Vorfälle nicht tragbar, ein Vereinsvorstand oder ein Landesvorstand der das mitträgt ist auf dem falschen Posten und sollte bei nächster Gelegenheit abgestraft und abgewählt werden.  Denn genau solche Leute – noch dazu aus unseren eigenen Reihen- sind die Sargnägel des Schießsports.

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Mai 192011
     

    Liebe Leser und Sportsfreunde, die Württembergische Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange scheint von unserer Aktion „Kretschmann muß weg!“  ziemlich „angetan“ zu sein. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls beim Lesen ihres neuen Rundbriefes, der sich zu zwei Dritteln mit dieser Aktion beschäftigt. Aber schauen Sie erst mal, dieses Schreiben erklärt sich von selbst.

    „Absolut kein Verständnis habe ich für eine von außerhalb unseres Verbandes inszenierte und gesteuerte Forderung nach einem Ausschluss unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann aus seinem Schützenverein und aus unserem Verband.“

    Das glaube ich ihr gerne. Wer einem erklärten Waffenhasser wie Kretschmann so den Honig um’s Maul schmiert:

    „Als besonders positiv empfinde ich hier, dass unser neuer Ministerpräsident Mitglied in einem unserer Schützenvereine ist.“

    der muß selbstverständlich auch dafür sorgen, daß dem Herrn Kretschmann keiner an den Karren fährt.

    Zur Erinnerung, Frau Lange: Ihr neuer Ministerpräsident will zusammen mit der SPD den Großkaliberschießsport in ganz Deutschland  verunmöglichen, komplett abschaffen! Ja, ich weiß, das interessiert Sie nicht, bei Ihren sportlichen Aktivitäten werden ja nur Druckluft- und Kleinkalibersportgeräte benutzt. Sagt zumindest Ihr DSB-Präsident Ambacher, der im Fernsehen behauptet, daß im DSB kein Großkaliber geschossen wird. Nur so nebenbei gesagt, ist das: „Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger).“ jetzt im Regierungsprogramm festgeschrieben und Sie glauben doch nicht im Ernst, daß die Grünen und die SPD sich so nah vorm Ziel noch von Ihnen ausbremsen lassen? In welcher Welt leben Sie? In einer Matrix?

    Wenn diese Ökokommunisten dieses erste Ziel erreicht haben, wird es weitergehen! Auch Ihre Salami wird dann Stück für Stück eingekürzt, bis dann das Beschleunigen von Diabolos und KK-Projektilen auch als ungesetzliche Tätigkeit eingestuft wird. In Bremen geht die SPD schon so weit, das Lichtpunktschießen verbieten zu wollen! Nicht einmal das wird Ihnen dann bleiben. Und die Jäger kommen auch noch dran, das wird so enden wie in der DDR.

    Ja, ich weiß, auch das ist Ihnen scheinbar egal:

    „Es geht in unseren Verbänden um weit mehr als um den Waffenbesitz. Unsere Aufgaben zur Erhaltung unseres Sports und unserer Traditionen beschränken sich nicht auf den Besitz unserer Sportgeräte. Jugendarbeit, Sportförderung, Pflege der Traditionen, soziales Engagement in den Kommunen, Förderung der Gemeinschaft in allen Bereichen, das sind wichtige Komponenten in unseren Vereinen.“ 

    Ach soooo, es geht Ihnen gar nicht um den Schießsport? Sie brauchen keine „Sportgeräte“ zur Ausübung des Sportschießens? Ja dann, entschuldigen Sie bitte, ich wusste nicht, daß es sich beim Württembergischen Schützenverband um einen ganz gewöhnlichen Heimat- u. Trachtenverein handelt. Dann ist das ja gaaaanz was anderes.

    „Sehr bedauerlich ist allerdings, dass es auch in unseren Reihen Unterstützer dieser Vorgehensweise gibt. Sie treten diesen Vereinigungen bei und bezahlen Beiträge damit diese Vereinigungen unser Engagement verunglimpfen und unsere Ehrenamtlichen beschimpfen.“

    Der war gut. Sie wollen allen Ernstes Ihre Mitglieder, die sich Sorgen um ihren Sport machen, die sich für dessen Erhalt engagieren, diskriminieren und ausgrenzen? Menschen, die erkannt haben, daß mit Ihrer Art Politik nichts mehr zu gewinnen ist, weil sie uns nämlich mit Ihrem Alleinvertretungsanspruch dahingeführt hat wo wir heute stehen: Vor dem Abgrund?  Das sind Sportschützen, Ihre Basis, denen Sie Ihren Posten zu verdanken haben! Denken Sie darüber mal nach! Arbeiten Sie lieber mit ihnen zusammen, anstatt sie so abzuqualifizieren.

    Ihr ehemaliger Kollege Nessel vom Badischen Sportschützenverband hat gemerkt, daß es sich seit neuestem um eine ungewohnte Qualität von Angriffen aller Seiten (Politik, Medien) gegen den Schießsport handelt, daß mit bisheriger Politik nichts mehr zu gewinnen ist. Er hat erkannt, daß die Politiker bei Kaffee und Schnittchen zwar viel versprechen, aber nicht viel davon einhalten. Er war aber so konsequent, zurückzutreten, machte Platz für eine hoffentlich neue Generation von Funktionären. Dafür gebührt ihm Hochachtung, es gibt leider nicht viele von seiner Sorte.

    Frau Lange, Sie haben sich sicher in der Vergangenheit im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für den Schießsport verdient gemacht, darüber bestehen absolut keine Zweifel. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb Sie die aktuelle Gefahr von Seiten der Grünen und der SPD nicht erkennen wollen. Spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden die ihr Ding durchziehen, dann haben sie alle Möglichkeiten und Mehrheiten, auch im Bundestag, dazu. Wollen Sie das wirklich zulassen?

    Die Zeiten haben sich geändert, die Politik wird immer hemmungsloser, nicht nur was den Schießsport betrifft. Dies bedingt eine andere Gegenpolitik als die, welche Sie kennen. Mit Kaminzimmergesprächen ist es nicht mehr getan. Hören Sie auf Ihre Basis, verstehen Sie deren Sorgen! Lernen Sie von den Grünen, schauen Sie wie die es machen, wie die zu ihren Erfolgen kommen. Und deshalb bitte ich Sie, springen Sie über Ihren Schatten, setzten Sie sich mit den Verantwortlichen von Pro-Legal zusammen und besprechen ein gemeinsames Vorgehen gegen dieses unverschämte Agieren der Grünen und der SPD. Ich glaube nämlich, daß Sie alleine, ohne weitere Unterstützung Ihrer Basis, nicht gegen diese Ideologen ankommen. Sie sollten dieses Angebot wirklich annehmen.

    Ich kann Ihnen nicht versprechen, daß der Schießsport dadurch gerettet wird, die Chancen stehen aber ungleich größer. Und in der jetztigen Situation sollte man nicht nach Strohhalmen greifen, sondern -bildlich gesehen- einen Strohballen anzünden.

    Michael Kuhn

    Dies ist meine persönliche Meinung zu der Mitteilung von Frau Lange. Sollten Sie, liebe Leser, diese Meinung unterstützen, dann verbreiten Sie es bitte an alle Ihre Kontakte weiter, mit der Bitte um weitere Verteilung! Jeder Sportschütze, jeder Jäger in Deutschland sollte darüber informiert werden, wie die Funktionäre des DSB über die Zusammenarbeit mit der Basis denken. Diese Denkweise findet man nämlich nicht nur beim WSV, sie geht durch ziemlich alle Landesverbände des DSB und bei den Jägern sieht es nicht viel besser aus. Vielleicht kommt ja dann auch genügend Protest um die Herrschaften zu einem Umdenken und zur Zusammenarbeit zu bewegen? Das wäre nämlich sehr wichtig, im Sinne eines liberalen Waffenrechts! Also los! Packen wir’s!

    Apr 282011
     

    Liebe Leser, Sie haben ja mitbekommen, daß der designierte Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, selbst „Sportschütze“ ist. Das hindert ihn aber nicht, das faktische Verbot des Großkaliberschießens zu fordern: siehe Koalitionsvertrag. Deshalb ist ein Ausschluß des Herrn Kretschmann aus seinem Verein unumgänglich, der Mann muß für sein vereins- u. verbandsschädigendes Verhalten bestraft werden.

    Ich habe seinen Heimatverein bereits angeschrieben, ebenfalls den Bezirk und den Landesverband. Wer möchte, kann sich gerne anschließen, in diesem Fall hilft viel vielleicht viel. Also: Schreiben Sie eine Mail an den Verein, den Bezirk, den Landesverband, auch gerne in Kopie an den DSB. Mein Schreiben kann gerne verwendet werden:

     

    hiermit fordere ich den Ausschluß des Winfried Kretschmann, designierter Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Mitglied des Schützenverein Laiz 1913 e.V. (Schützenkreis Saulgau, Bezirk Oberschwaben im Württembergischen Schützenverband) aus dem Verein. Bitte nehmen Sie dies als Tagesordnungspunkt zu Ihrer nächsten Vorstandsversammlung auf.

     

    Begründung: Herr Kretschmann fordert in der Koalitionsvereinbarung mit der SPD die faktische Abschaffung des Großkaliberschießsports nach den von der Bundesregierung genehmigten Schießsportordnungen der einzelnen Verbände, u.A. auch des Württembergischen Schützenverbandes und des DSB.

     

    Auszug: “Waffenrecht verschärfen: Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte durch die Waffenbehörden an“.

     

    Die Aussage des Herrn Kretschmann ist extrem Vereins- u. Verbandsschädigend und rechtfertigt einen sofortigen Ausschluß aus dem Verein.

     

    Dieses Schreiben wird zeitgleich in diversen Schießsportbezogenen Internetdomänen veröffentlicht und zu gegebener Zeit auch der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

     

    Ich danke für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und verbleibe

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Einfach den eigenen Briefkopf darüber, Unterschrift und fertig. Die Adressen:

     

    Schützenverein Laiz: auf Wunsch des Herrn Kruse entfernt, lesen Sie bitte auch bei den Kommentaren dazu.

    Bezirk Oberschwaben: Oberschützenmeister Leonhard Schunk,  l-s-r@web.de

    Württembergischer Schützenverband Landesoberschützenmeisterin
    Hannelore Lange
    E-Mail: Hannelore_Lange@t-online.de

    Ich bitte um rege Beteiligung, man soll merken, daß wir uns nicht alles gefallen lassen. Es wäre auch schön, wenn sich die Druckluft- und KK-Schützen solidarisch beteiligen würden! Vielen Dank!

    Edit: Ich habe auf der Laizer Homepage nur flüchtig gelesen. Auf der Homepage steht zwar „Bezirk Schwarzwald Hohenzollern“, tatsächlich ist es aber der Bezirk Oberschwaben. Wurde geändert, bitte Herrn Schunk nochmal anschreiben.

    Michael Kuhn

    Feb 032012
     

    Ministerpräsident Kretschmann hat’s da schon wirklich gut. Seine beiden besten Freunde -er selbst weiß das noch nicht wohl- sind vermutlich der Schützenmeister des  Schützenvereins Laiz, Ralf Kruse,  und die WSV-Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange. Diese beiden stehen zu hundert Prozent hinter ihm und auch zu seinen Aussagen.

    Sie erinnern sich, liebe Leser, am 24. März 2011 habe ich Sie gebeten bei der BaWü-Landtagswahl nicht Rot oder Grün zu wählen: Wen soll man wählen? Wie die Wahl ausgegangen ist, eben weil auch viele aus den Reihen der Sportschützen Grün und Rot gewählt haben, konnte man dann am Wahltag sehen. Nachdem dann der Grün-Rote Koalitionsvertrag, in dem die faktische Abschaffung des Schießsports gefordert wird, in trockenen Tüchern war, forderte ich am 28. April 2011: Kretschmann muß weg.

    Man hätte mit einer solchen, medienwirksamen, Aktion auf die Probleme der Sportschützen aufmerksam machen können, man hätte gezeigt, daß man sich nicht alles gefallen läßt und auch mal Zähne zeigen kann. Aber nichts geschah, die Verantwortlichen beim SV Laiz -Herr Kruse- und beim WSV -Frau Lange-  nahmen Kretschmann in Schutz, sagten, er sei ja gar kein so schlechter Kerl und außerdem bestimmt noch nützlich.

    Wie nützlich die Grün-Rote Brut für uns Sportschützen ist, hat sich dann schnell erwiesen.  Trotz „sehr guter Gespräche“ mit Innenminister Gall hatte dieser -wenige Tage nach dem Attentat von Oslo- nichts besseres zu tun, als Kretschmanns Forderungen zu wiederholen. Meine damalige Mahnung, daß Oslo zum Fukushima der Sportschützen werden würde, unser persönliches Osloshima quasi, wurde von den Verantwortlichen – auch von Frau Lange und Herrn Kruse- nicht ernstgenommen.

    Erst nachdem ich das Märchen vom Michel und seinem Vater veröffentlicht hatte, kam ein kleines bißchen Bewegung in die Sache. Aber nur bei einem anderen Verband, keinesfalls beim WSV und dem DSB. Dort war man damit beschäftigt, mich mundtot zu machen. Kapiert, um was es mittlerweile tatsächlich geht, nämlich um ein künftiges Komplettverbot des Schießsports, hatte bis dahin keiner der DSB-Mitglieder.

    Zwischenzeitlich hatte mich ein anderer Verband sogar als Nazi „enttarnt“.  Das war nicht lustig. Anstatt gemeinsam gegen den gemeinsamen Gegner vorzugehen, bekämpft man lieber den Überbringer der schlechten Nachrichten.

    Nun, am 30. Dezember 2011 war es dann soweit, die Katze wurde aus dem Sack gelassen, ein bundesweites Verbot des Großkaliberschießens gefordert. Frau Lange wollte daraufhin „um alle Disziplinen kämpfen„. Nicht sehr erfolgreich, hat sie doch auch kategorisch die Unterstützung von Pro-Legal, der Waffenbesitzergewerkschaft, abgelehnt. Was sie in ihrem Präsidenten-brief schreibt, zeugt von purer Ohnmacht, vor allem wenn sie am Schluß des Schreibens regelrecht bettelt:

    Ebenso wäre ich dankbar für Rückmeldungen, wer über gute Kontakte zu Bundespolitikern verfügt, wir werden alle Unterstützung brauchen, die wir bekommen können.

    Tja, Pro-Legal hätte ihr sicherlich helfen können. Aber wer nicht will, hat schon, dem ist nicht mehr zu helfen……

    Aber die Sahne auf dem Kuchen, das Tüpfelchen auf dem „I“, das, was -zumindest bei mir- das Faß zum Überlaufen gebracht hat, das war, was Kretschmann sich dieser Tage erneut geleistet hat. Er hat dem WSV ins eigene Wohnzimmer gekackt, Frau Lange wischt es auf und sagt: „ist doch nicht so schlimm“.

    Meiner erneuten Forderung nach einem Rausschmiß des Nestbeschmutzers Kretschmann kommt der Laizer Schützenverein natürlich nicht nach. Ein längeres Gespräch mit Herrn Kruse war sehr ernüchternd, er ist anscheinend -ob seiner Blauäugigkeit- nicht in der Lage, diese gefährliche Situation zu analysieren und zu bewerten. Auf die Frage, was wohl passieren würde, wenn nächstes Jahr eine Grün-Rote Bundesregierung gewählt würde (die Chancen dafür stehen sehr gut) sagt er, daß er dann einen Stammtisch hätte, das Schießen wäre ihm nicht so wichtig. „I könnt‘ morge scho damit aufhöre“ war seine Aussage.  Seinen Großkaliberschützen würde ein Verbot ebenfalls nichts ausmachen, die würden dann halt Kleinkaliber oder Luftpistole schießen. „Solang’s no geht„. Aber den Kretschmann rausschmeißen, nein, „ein so ein lieber Mensch“ das kann man dem nicht antun. Der Verein hätte das einstimmig beschlossen, alle Mitglieder.

    Politik interessiere ihn nicht, er habe genug zu tun, da wolle er sich nicht auch noch darum kümmern. Auf meine Argumente, daß der Schießsport in arger Bedrängnis ist, wollte er gar nicht eingehen. Die Frau Lange sähe das wohl auch nicht so eng.

    Liebe Leser, diese Argumentation höre ich fast täglich. Viele Gespräche mit Vereinspräsidenten und Schützenmeistern, vor allem aus dem DSB,  ergeben dasselbe Bild: Sie gehen sehenden Auges in den Untergang, nur weil ihre jeweilige Landesverbandsleitung nicht in der Lage ist, ihre Vereine umfassend über die aktuelle Situation aufzuklären. Stattdessen fährt man eine Politik des Stillhaltens, „Ruhe bewahren“ ist das Motto. Was zu anderen Zeiten sicher taugen würde. Aber nicht heute.

    Heute ist eher ein kleines bißchen ziviler Ungehorsam gefragt. Was aber mit vielen der derzeitigen „Fürsten“ einfach nicht machbar ist, aufgrund derselben oder ähnlicher Denkweise wie bei Kruse und Lange.

    Was kann man aber tun? Herr Kruse hat mir rechtliche Schritte angedroht, sollte meine Berichterstattung über unser Gespräch „unpassend“ ausfallen. Ebenso möchte er keine Mails oder Briefe erhalten, die ihn zum Rauswurf Kretschmanns auffordern. Das würde m.E. auch gar nichts mehr nutzen, er ist da sehr resistent. Besser wäre wohl, ihm zu seiner Entscheidung zu gratulieren. 🙂

    Aber vielleicht -weil Herr Kruse ja ausdrücklich im Namen aller seiner Mitglieder spricht- würde es helfen, diese Mitglieder mal anzupacken, sind diese ja auch an der Misere mitschuldig. Wenn’s stimmt, was Herr Kruse sagt. Wenn nicht, kriegt er eine auf den Deckel, und zwar von seinen eigenen Leuten. Was dann auch wieder hilft.

    Man könnte -wenn man wollte-  die Wettkämpfe der Laizer Mannschaften sabotieren,  einfach als Gegner nicht zu den angesetzten Wettkämpfen antreten. Oder hingehen und dann nicht schießen. Mit der Begründung, daß die Laizer lieber ihr Mitglied Kretschmann decken, als für den Schießsport als ganzes einzutreten und man nichts mit solchen „Sportkameraden“ zu tun haben möchte.

    Man könnte auch die Meisterschaften des WSV meiden, einfach nicht melden oder hingehen, aber in jedem Fall eine schriftliche Begründung dafür hinterlassen. An Frau Lange gerichtet. Ich weiß, daß andere Kameraden dies schon getan haben, für mich, als mich der BSSB auf dem Kieker hatte. (Danke Oliver, stellvertretend für alle!)

    Mir ist klar, daß das schwierig wird, für diejenigen, die es durchziehen. Es ist auch mit Kosten verbunden, wer nicht antritt muß ein Strafgeld zahlen. Die evtl. sicheren Punkte fallen flach, gehen an Laiz. Das will gut überlegt sein.

    Zuguter Letzt denke ich, daß, wer eine solche Haltung zu unserem Sport zeigt, auf seinem Posten untragbar ist. Sie, liebe Leser aus Württemberg, sollten Ihre Delegierten zum Landesschützentag über diese Vorgänge informieren, sie auffordern, Konsequenzen daraus zu ziehen.

    Wem fällt etwas besseres ein? Kommentare sind erwünscht.

    ————————————————————————————-

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Dez 302011
     

    Wie schon mehrmals angekündigt (Osloshima) hat die Baden-Württembergische Landesregierung jetzt Ernst mit einem -bundes-weiten- Verbotsantrag gegenüber dem Großkaliberschießen gemacht. Dieser Vorstoß kommt einem Antrag auf Verbot jeglichen Sportschießens gleich, da dies nur ein grün-roter Versuchsballon ist um zu testen, wie weit man bei den Sportschützen gehen kann und wie einig sie sich sind. Quelle.

    Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat seinen Vorstoß für eine Verschärfung des Waffenrechts mit einem Brief an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gestartet. Die grün-rote Regierung dringt auf ein weitreichendes Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen. „Großkalibrige Waffen gehören nicht in private Hände“, sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. „Das ist eine Konsequenz, die wir aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen haben.“ Lediglich Jäger sind ausdrücklich ausgenommen, weil sie diese Waffen zur Ausübung der Jagd bräuchten – Schützen hingegen nicht. Sie hätten mit Luftgewehr- und Kleinkaliber-Disziplinen ein ausreichendes Betätigungsfeld. „Wir sehen beim Großkaliber-Schießen keinerlei sportlichen Mehrwert“, sagt Loos. Allerdings solle eine Novelle des Waffenrechts „in Abstimmung mit den Verbänden“ kommen.

    Man nimmt von Seiten der Politik das geplante und damit unvermeidbare Schulattentat eines Tischtennisspielers als Vorwand, um den Schießsport und auf Dauer jeglichen legalen Waffenbesitz vernichten zu können. Damit das nicht gleich auffällt will man den Jägern und den Kleinkaliber-/Druckluftschützen ihre Waffen vorerst noch lassen. Subversives Vorgehen, um die Einigkeit der Waffenbesitzer zu verhindern. Propagandaarbeit wie im „Dritten Reich“ und der DDR. Innenminister Gall zeigt sich als gelehriger Schüler von Göbbels, Himmler und Karl-Eduard von Schnitzler.

    Grün-Rot hatte bereits im Koalitionsvertrag eine entsprechende Bundesrats-Initiative angekündigt. „Wir wussten, dass das irgendwann kommt“, sagt denn auch Hannelore Lange, Vorsitzende des Württembergischen Schützenverbandes. Für eine genauere Stellungnahme will sie den Inhalt des Gall-Briefes abwarten. „Aber wir werden natürlich um alle unsere Disziplinen kämpfen.“ Großkaliber-Schützen stellen im württembergischen Schützenverband nur rund sechs Prozent der Mitglieder. Lange setzt auf eine besonnene Debatte. „Es gibt noch keinen Grund, die Pferde scheu zu machen.

    Frau Lange meint, daß eine „besonnene Debatte“ jetzt noch einen Sinn hätte. Daß es keinen Grund gäbe, „die Pferde scheu zu machen“. Sie hat ja nur 6% (etwa 5.500) Großkaliberschützen. Bei den anderen Verbänden (BDS, BdMP, DSU usw.) sieht das anders aus, da machen die Großkaliberschützen 99% aus. Frau Lange verkennt, daß das Großkaliberverbot nur der Anfang vom Ende für Ihre 91.000 Mitglieder ist. So sagt sie denn auch nicht, wann es Zeit wird, endlich aktiv gegen die Kommunisten vorzugehen.

    Da auch der Württembergische Schützenverband die „politische Neutralität“ in seiner Satzung stehen hat, wird es ein politisches Vorgehen von Seiten des WSV 1850 gegen diesen unverschämten Vorstoß Galls nicht geben. Weil dann die Gemeinnützigkeit und damit die finanziellen Zuwendungen an den Verband in Gefahr sind.

    Was passieren wird, ist, daß ein Kompromiss ausgearbeitet wird, bei dem vorerst die Großkaliberschützen auf der Strecke bleiben werden. Andere Möglichkeiten sind vom WSV nicht vorgesehen, obwohl Frau Lange ja wusste, daß es so kommen wird.

    Wäre man meiner Forderung nach einem Rausschmiß Kretschmanns aus dem WSV (lesen Sie bitte auch hier: Kretschmann) rechtzeitig gefolgt, hätte man gezeigt, daß der WSV ernst zu nehmen ist. Daß man konsequent für alle seine Mitglieder einsteht. Daß man sich es nicht gefallen läßt, wenn die Politik dem Sport auf der Nase herumtanzt. Aber nein, man wollte lieber „gut Wetter“ machen, sich bei Kretschmann einschleimen.

    Nun, die Großkaliberschützen des WSV 1850 sollten jetzt wirklich Besonnenheit zeigen. Sie sollten als allererstes in ihrer Gesamtheit Mitglieder bei Pro-Legal werden. Dann sollten Sie -geschlossen- Frau Lange auffordern, eine Erklärung an alle anderen Mitglieder, an alle Vereine abzugeben, in der die aktuelle Situation klar dargestellt wird und in der die Mitglieder des WSV 1850 aufgefordert werden, ebenfalls Mitglied bei Pro-Legal zu werden, damit die Wahrung ihrer Rechte auch auf politischer Ebene durchgesetzt werden kann. Denn wie gesagt, Frau Lange ist zu politischer Arbeit per Satzung gar nicht in der Lage. Alle anderen Mitglieder des WSV, denen am Erhalt des Schießsports gelegen ist, sollten sich dieser Aufforderung anschließen.

    Mitglied bei Pro-Legal zu werden, um ein Mitspracherecht in der Politik zu erhalten, ist die einzige Möglichkeit, welche die Sportschützen ganz Deutschlands jetzt noch haben, den drohenden Untergang des Schießsports abzuwenden. Nur wenn alle Betroffenen, auch die Jäger und Waffensammler, sich in dieser „Waffenbesitzergewerkschaft“ zusammengeschlossen haben, können sie sich sicher sein, daß ihre Interessen tatsächlich auch in ihrem Sinne vertreten werden.

    Dies muß auch der DSB, seine übrigen Landesverbände sowie alle anderen Verbände der Waffenbesitzer lernen. Und zwar schnell. Richtig schnell! Von allen Seiten schießen die Grünen, die SPD und die Linken auf den Schießsport ein, Verbote, Steuern, Gebühren sind die taktischen Mittel. Außer ein paar geschriebenen Briefen ist bis jetzt aber noch kein Erfolg einer Abwendung dieser Vorstöße zu erkennen.

    Um den Lernerfolg bei den Verbänden zu erhöhen, müssen Sie, liebe Leser, mithelfen. Unbedingt. Sie müssen -jeder einzelne- mithelfen, damit dieser und weitere Vorstöße im Orkus der Geschichte verschwinden. Nur durch Ihre Mithilfe können wir erreichen, daß die Verbandsvorsitzenden jetzt aufwachen und ihrer Aufgabe, den Mitgliedern Schutz vor durchgeknallten Politikern zu bieten, gerecht werden.

    Also, schreiben Sie einen Brief an Ihre jeweiligen Landesverbands/Verbandsvorsitzenden! Inhalt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wegen akuter, anhaltender Angriffe auf den Schießsport, fordere ich Sie auf, einen Präsidentenbrief an alle Mitglieder unseres Verbands zu verfassen. Der Brief muß zum Inhalt haben, daß unser Verband aufgrund politischer Neutralität keine Möglichkeit hat, aktiv gegen politische Vorstöße wider den legalen Waffenbesitz vorzugehen. Die Vorstöße müssen den Mitgliedern bekannt gegeben werden, damit diese nicht weiterhin „im Tal der Ahnungslosen“ gehalten werden. 

    Sie müssen weiterhin Ihre Mitglieder -uns, die Basis- auffordern, der Waffenrechtsorganisation Pro-Legal -geschlossen- beizutreten, damit unsere Interessen der Politik gegenüber angemessen vertreten werden können. Ihre eigene Art der „Politik“ war in der Vergangenheit nutzlos, hat nicht geholfen, weitere Vorstöße zu verhindern. Das sehen Sie mittlerweile sicher ein.

    Nur so, als Mitglied einer „Waffenbesitzergewerkschaft“, kann die Politik noch eingebremst werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn Sie, als Präsident des Verbands, Ihre Mitglieder persönlich zum Eintritt bei Pro-Legal auffordern. Ich zähle dabei wirklich auf Ihre Mithilfe und Unterstützung, sind Sie ja schließlich auch indirekt mit meiner Stimme Verbandsvorsitzende(r) geworden.

    Vielen Dank und freundliche Grüße“

    Hier die Adressen:

    Diese Aktion wird, -wie es bei vergangenen Anschreibeaktionen auch war- erfolgreich sein, wenn möglichst ALLE Mitglieder, die BASIS, ihre Rechte einfordern. Also, liebe Leser, setzen Sie sich hin, kopieren Sie den Vorschlagstext und senden ihn an den jeweiligen Verband! Fordern Sie Ihre Kameraden ohne Internet auf, dasselbe zu tun! Drucken Sie diesen Aufruf aus und hängen ihn in die Vereinsheime! Setzen Sie ihn in Ihre Vereinszeitung! Erstellen Sie Unterschriftenlisten, damit wirklich alle Mitglieder ihrer Forderung Ausdruck verleihen können. Und – machen Sie es gleich! Es brennt!

    Denn nur wenn wir alle Betroffenen, die Schießsportler und Jäger, die Waffensammler, erreichen können, sind diese auch in der Lage, die Informationen zu erhalten und umzusetzen. Von den Landesverbänden, dem DSB usw. ist das keinesfalls zu erwarten. Die werden erst aktiv, wenn man sie dazu zwingt. Jetzt hat die Basis einen wirklich guten Grund und die Möglichkeit dazu. Vielen Dank für Ihre Mithilfe beim Versuch der Rettung des legalen Waffenbesitzes!

    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
    • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
    • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
    • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
    • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
    • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.

    Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Nov 182011
     

    Es war einmal vor nicht allzulanger Zeit ein kleiner Junge, Michel war sein Name. Die älteren Menschen mochten ihn sehr, denn er war stets anständig und immer hilfsbereit. In der Schule war er beliebt, obwohl ein paar wenige andere Kinder ihn „Streber“ nannten, denn er hatte auch immer gute Noten. Manchmal verübte er auch einen Streich, alleine oder mit seinen zahlreichen Freunden, aber immer konnten die Menschen darüber lachen. Er war ein normales Kind, mitten im Leben.

    Eines Tages, Michel war gerade auf dem Heimweg von der Schule, rannte eine dicke Frau, gekleidet wie der Pumuckl, mit orangen Haaren, hinter ihm her und schrie mit fürchterliche Stimme: „Seht her, der Michel wird einmal ein Mörder!“

    Die Menschen wunderten sich und fragten den Michel: „Ist das wahr Michel? Wirst Du ein Mörder? Und Michel antwortete, mit Tränen in den Augen: „Nein! Weshalb denn auch? Ich kenne die Frau ja noch nicht einmal!“ Da fragten die Menschen die Frau: „Weshalb behaupten Sie, der Michel würde ein Mörder werden?“ Die Frau mit der grünen Hose, sie hieß übrigens Claudia, antwortete: „Weil das so ist.“ Die Menschen verstanden diese Antwort nicht und wandten sich wieder ihrem Tagwerk zu.

    Einige Tage später, Michel und die Menschen hatten den Vorfall schon fast vergessen, rannte Claudia wieder auf der Straße  hinter Michel her und schrie: „Ein Mörder, Michel wird ein Mörder!“ Jetzt erinnerten sich die Menschen wieder, auch waren mehr als beim letzten Mal auf der Straße und sie fragten wieder: „Ist das wahr?“ Und Claudia sagte „Ja, das ist wahr. Michel wird ein Mörder„. „Wieso und woher weißt Du das?“ fragten die Menschen. „Weil das so ist. Der Michel ist ein Böser“ sagte Claudia. Die Menschen schüttelten den Kopf und gingen verwirrt ihrer Wege. Sie dachten sich: „Was ist, wenn Claudia Recht hat? Vielleicht ist Michel ja wirklich ein Böser und wird ein Mörder?

    Michel war ganz traurig und sich keiner Schuld bewusst. Er ging zu seinem Vater und fragte ihn: „Lieber Vater, weshalb ist die Claudia so gemein zu mir?“ Sein Vater antwortete ihm: „Mach‘ Dir nichts draus Michel, die Claudia kennt Dich doch gar nicht, sei einfach so ein lieber Junge wie bisher, sie wird Dir dann Deine Ruhe lassen.“ Michel vertraute auf seinen Vater und beruhigte sich.

    Aber schon am nächsten Morgen, Michel hatte kaum das Haus verlassen, kam Claudia schon wieder gerannt, sie hatte auch noch den Wolfgang, den Volker, die Ingrid, den Memet, den Jerzy, den Konstantin und den Josef Philip mitgebracht. Alle zusammen schrien: „Mörder! Mörder! Seht her, der Michel ist ein Mörder!“

    Da um diese Zeit sehr viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit waren, hörten das auch sehr viele. Sie fragten die Schreihälse: „Woher wißt ihr das?“ Die Schreihälse sagten: „Weil in einem fremden Land, weit weg, ein kleiner Junge der auch Michel heißt ganz böse war und zum Mörder geworden ist, wird der Michl auch einer. Eigentlich ist er es schon!“ Und die Menschen gingen wieder ihrer Wege und dachten sich: „Ja wenn das so ist, vielleicht ist der Michel ja wirklich ein Mörder?

    Michel weinte und lief zu seinem Vater: „Vater, Vater, die Menschen denken, ich wäre ein Mörder, dabei stimmt das doch gar nicht!“ Sein Vater antwortete:“ Nein, mein Sohn, keine Angst, Du bist ein so anständiges Kind, mach‘ Dir keine Gedanken, sei immer schön brav, die hören dann auch wieder damit auf.“ Michel konnte das aber nicht glauben: „Vater, die haben das jetzt schon so oft gesagt, selbst die Menschen auf der Straße glauben ich wäre ein Mörder!“ Sein Vater konnte das Kind gar nicht beruhigen. Verzweifelt sagte Michel: „Vater, wenn das so weitergeht, glaube ich selbst daran ein Mörder zu sein! Bitte gehe zu Claudia und den anderen Leuten und sage ihnen, daß das nicht stimmt! Ich bin kein Mörder!

    Aber der Vater sprach: „Sohn, ich kann diese Menschen nicht belästigen, vielleicht sagen sie dann ja auch daß ich ein Mörder bin. Nein, wir warten bis sie wieder damit aufhören.

    Am nächsten Morgen traute sich Michel gar nicht aus dem Haus. „Geh“ sagte sein Vater „Es wird Dir schon nichts geschehen!“ Aber das stimmte nicht. Kaum war Michel um die Ecke gelaufen, kamen die grausamen Menschen mit den grünen Hosen wieder angerannt. Sie schrieen immer lauter: „Mörder, Mörder, Michel ist ein Mörder!“ Von der anderen Seite liefen noch ein paar Schreihälse mit roten Socken an den Füßen herbei: „Wir wollen Dein Geld, Du Mörder! Für jeden Deiner Mörderfinger wollen wir 300 Taler!“ Es handelte sich um Björn, Max und Sükrü, die gleich an Michels Geldbeutel zerrten und ihn bestehlen wollten. „Wenn Du willst, daß wir aufhören, gib uns Dein Geld!

    Jetzt musste der arme Michel wieder weinen. „Aber ich habe doch gar nichts getan! Was wollt ihr denn von mir!“ Zur Antwort bekam er nur zu hören: „Du bist auch so ein Mörder wie der Michel aus dem  fremden Land.“ Die mit den grünen Hosen meinten noch: „Deshalb hacken wir Dir jetzt die Finger ab“ und die roten Socken ergänzten: “ oder Du bezahlst uns 300 Taler Steuer für jeden Deiner Verbrecherfinger! Jedes Jahr! Dann lassen wir Dir Deine Ruhe.

    Ich bin doch gar kein Mörder, wirklich nicht!“ weinte Michel, „lasst mir doch bitte meine Ruhe, ich habe bestimmt nichts getan! Alle meine Freunde können das bestätigen, die Polizei weiß auch nichts davon, daß ich ein Mörder sei.“Das stimmt nicht“ schrieen die mit den grünen Hosen und die mit den roten Socken gemeinsam. „Du bist der gleiche Michel wie der im fernen Land, du bist gefährlich!“ Und die Menschen die herumstanden und zuhörten fingen an zu glauben, daß die Claudia und der Björn Recht haben müssten, weil sie so laut schrieen. Sie gingen erst Michel aus dem Weg und dann  ihrer eigenen Wege und schüttelten dabei den Kopf: „Vor dem Michel muß man ja richtig Angst haben! Das ist ja ein ganz Böser! Wer hätte das gedacht.

    Todtraurig lief Michel zu seinem Vater. „Bitte hilf mir lieber Vater, ich kann mich alleine nicht gegen diese schlechten Menschen wehren! Die anderen Menschen auf der Straße glauben auch schon daß es stimmt, daß ich ein Mörder bin!

    Aber sein Vater sagte ihm nur: „Da musst Du alleine mit fertigwerden, Du bist schon ein großer Junge. Ich kann Dir nicht helfen, sonst sagen sie zu mir auch, ich wäre ein Mörder oder wollten Geld von mir. Vielleicht wollen sie mir dann auch die Finger abhacken? Ich habe selbst Angst vor denen!

    Aber Vater, die lügen doch nur, es stimmt doch alles gar nicht, ich bin kein Mörder!“ rief Michel verzweifelt. „Bitte, bitte, lieber Vater, hilf mir doch!“ Aber der Vater war nicht zu erweichen. „Geh!“ sagte er, „Ich kann und will Dir da nicht helfen. Warum hast Du auch denselben Namen wie der böse Mörder aus dem fernen Land!

    Vater, Vater, ich bin Dein Sohn, den Namen hast Du mir gegeben, bitte hilf mir!“ schluchzte Michel. „Ich kann mich alleine nicht gegen diese verlogenen Menschen wehren, ich brauche Dich! Bitte sage ihnen, daß das alles nicht stimmt!“ Doch der hartherzige Vater war nicht zu erweichen, er hatte zuviel Angst vor den Menschen mit den grünen Hosen und denen mit den roten Socken.

    So ging Michel wieder ganz alleine auf die Straße und wurde sogleich von Claudia und den Menschen mit den grünen Hosen zu Boden geworfen. Sie nahmen ein scharfes Messer und schnitten ihm beide Zeigefinger ab. Björn, die rote Socke, stahl ihm, als er blutend am Boden lag noch den Geldbeutel und nahm alles Geld heraus. „So, Du wirst jetzt niemanden mehr umbringen!“ schrie die verkommene Bande. „Und mit allen anderen Micheln im Lande machen wir jetzt dasselbe! Alle Michel sind Mörder!

    Aber zuerst holen wir uns Deinen Vater. Der hat Dich schließlich gezeugt und könnte ja neue Michel zeugen.“ Und so taten Sie. Sie holten den Vater aus dem Haus, all sein Wehren nützte nichts. Mit einem Strick um den Hals hängten sie ihn an den höchsten Baum der Straße. Sie befestigten ein Schild an seiner Brust, auf welchem stand: „Ich habe einen Mörder gezeugt und musste dafür büßen“ Die Menschen auf der Straße schüttelten den Kopf und gingen weiter. „Das hätten wir nicht von dem geglaubt,“ tuschelten sie „der sah doch immer so anständig aus. Wie kann man sich täuschen……“ Und weiter: „Da sind wir doch mal froh, daß die Claudia, der Wolfgang, der Volker, die Ingrid, der Memet, der Jerzy, der Konstantin, der Josef Philip,  der Björn, der Max und der Sükrü uns vor diesen Mördern gerettet haben! Jetzt haben wir wieder ein schönes Leben!

    Und so lebten die Menschen glücklich und zufrieden und merkten erst gar nicht, daß immer wieder mal einer aus ihren Reihen fehlte. Bis zu dem Tag, als einer fragte: „Wo ist denn der Max geblieben?“ „Ja, wo ist der Max? Und den Klaus habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen.“ Aber Claudia und Björn hatten eine gute Antwort parat: „Das waren auch solche Mördertypen, wie der Michel und sein Vater damals, erinnert ihr euch? Wir haben dafür gesorgt, daß die euch nicht mehr gefährlich werden können.“ Ach, was waren die Menschen glücklich seit dieser Zeit………………

    Die meisten meiner Leser werden den Sinn dieses „Märchens“ verstehen. Für die anderen habe ich einen Tip: Lesen Sie es doch mal ihren Kindern oder Enkelkindern vor. Oder dem Nachbarskind. Achten Sie auf die Reaktionen der Kinder. Die erste Frage wird sein: „Warum hat der Papa dem Michel nicht geholfen?“ Die zweite Frage wird lauten: „Warum waren die Menschen glücklich, obwohl der Michel und sein Vater, der Max und der Klaus so bestraft wurden, wo sie doch gar nichts böses getan haben?

    Kinder haben ein feines Gespür für Unrecht. Es wurde ihnen noch nicht aberzogen. Sie sollten sich eine gute Antwort auf diese Fragen zurechtlegen, sonst machen Sie sich unglaubwürdig…….. 🙂

    Die Auflösung: In meinem Artikel „Grüne Politiker sind gewissenlose Lügner“  konnten Sie erfahren, auf welche propagandistische Art und Weise die grünen Populisten den Bundestag und die Bevölkerung betrügen wollen, um ihre Ideologie eines sportschützenfreien Deutschlands durchzusetzen.

    In einer konzertierten Aktion hat die Bremer SPD mit ihrer merkbefreiten Allzweckwaffe Björn Tschöpe noch einen draufgesetzt. Falls der Plan der Grünen auffliegen und nicht gelingen sollte tritt Plan „B“ in Kraft, eine erdrosselnde Steuer auf jede besessene Schußwaffe. Was nach dem Wortlaut des Waffengesetzes im Übrigen auch die Druckluftwaffen wie Luftgewehre und Luftpistolen betrifft. Wenns soweit ist kann man den Plan „B“ hier nachlesen. Bis dahin müssen Sie mit der Information der Bildzeitung vorlieb nehmen. Oder bei Visier nachschauen. Ich könnte mir auch vorstellen, daß diese kleine Anfrage für Sie interessant ist.

    Klappt der Plan der Grünen und der der Roten, ist es aus mit dem Schießsport. Sofort. Finito, Ende, Aus. Klappt nur einer der beiden, oder der grüne Vorstoß aus BaWü und Bremen, dauert es ein Jahr länger bis Feierabend ist.

    Daß das so kommen wird, habe ich schon in einigen meiner über 200 Artikel angekündigt. In sehr vielen meiner Beiträge habe ich auch den großen „Vater“ DSB und das FWR aufgefordert, dem kleinen „Michel“ Schießsport Hilfe und Unterstützung zu geben, bzw. habe gefragt, weshalb nichts passiert und unternommen wird. Weshalb keinerlei Aktionen bezüglich Medienhetze und Politikerlügen gestartet werden.

    Diese Frage stelle ich mir noch immer. Und komme zu keinem echten Ergebnis. Tatsache, mir fällt nichts dazu ein. Alles dreht sich im Kreis, jeder kann sehen wohin der Zug fährt, aber keiner der Verbandsoberen unternimmt etwas dagegen. Im Gegenteil, ich werde vom DSB als Nazi gebrandmarkt und diffamiert, nur damit niemand auf das hört, was ich sage. Der Bayerische Sportschützenbund BSSB wollte mir Startverbot für die Deutsche Meisterschaft erteilen, um mich zu disziplinieren.

    Frau Lange vom Württembergischen Schützenverband hofiert Kretschmann und Gall, obwohl sie von beiden so kräftig abgewatscht wurde wie sonst keiner aus dem illustren DSB-Gremium.

    Von Herrn Keusgen (FWR) hört man seit langem nichts mehr, die Gall-Klatsche scheint ein langes Echo in seinen Gehörgängen ausgelöst zu haben. Auch Herr Göpper, Geschäftsführer des Forum Waffenrecht, scheint sich sehr zurückzuhalten.

    Was die Gründe für die Zurückhaltung aller Protagonisten betrifft, kann man sich nur Gedanken machen. Wie gesagt, alles dreht sich im Kreis, für mich taucht aber immer wieder ein Stichwort auf: ARMATIX. In diesem Zusammenhang bitte unbedingt diesen Artikel lesen: Armatix schmierte Politiker. Ganz wichtig: Die Kommentare und speziell die von Juliane Weisser studieren! Ich hoffe doch sehr, daß diese vermuteten Zusammenhänge nicht zutreffen………..

    So. Nochmal. Wir haben ein Problem. Unsere „Väter“ scheinen uns -aus welchen Gründen auch immer- nicht helfen und unterstützen zu wollen. Vor allem die Herren Keusgen/Göpper vom FWR glänzen mit Abwesenheit, obwohl das FWR sich gerade diese Arbeit, auch bei den Medien, auf die Fahnen geschrieben hat. Man lese: Kampf dem Vorurteil und Öffentlichkeitsarbeit. Nichts, aber auch gar nichts wird in diese Richtung von Seiten des FWR unternommen. Eine Schande ist das.

    Wie’s aussieht müssen wir uns selbst helfen. Trotzdem sollten wir noch einen Versuch starten, unsere Vertreter zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Da es uns alle betrifft, Groß- u. Kleinkaliberschützen, Druckluftschützen, Jäger und Sammler, müssen auch alle mitmachen. Schreiben Sie einfach an Ihre Verbandsvertreter und in jedem Fall an das FWR einen Brief oder eine Mail, das ist wirklich kein Aufwand. Drei Schreiben mit Ihrem Absender, eines an den Landesverband, eines an den Bundesverband und eines ans FWR.

    Der Text: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um freundliche Mitteilung, auf welche Art und Weise Sie konkret die aktuellen Angriffe von B90/Die Grünen und der SPD gegen den Schießsport/die Jagd/das Waffensammeln und gegen uns Sportschützen/Jäger/Waffensammler abwehren werden. Ferner interessiert mich, welche Aktivitäten in der Vergangenheit getätigt wurden um den Schießsport/die Jagd/das Waffensammeln auch zukünftig dauerhaft zu erhalten. Vielen Dank für eine schnelle Antwort, die ich auf http://GunTalk.de veröffentlichen werde. Mit freundlichen Grüßen.

    Das ist alles. Nichtzutreffendes vor Absenden streichen! Die Antworten würde ich gerne hier einstellen (keine Antwort ist auch eine Antwort), bitte dann in den Kommentaren posten! So kann man schnell erkennen, wer sich wie um seine Verbandsmitglieder kümmert. Das klappt natürlich nur, wenn möglichst viele an der Aktion teilnehmen! Nur dann können wir zeigen, daß uns etwas am Erhalt unseres Sports, unseres Hobbys liegt. Trudeln da nur wenige Schreiben ein verpufft alles, die hohen Herren lehnen sich zurück und sagen: „Na, dann können wir ja so weitermachen“

    Wer mir vertraut setzt mich bei seiner Mail auf CC, die Mails werden nur gezählt und dann gelöscht. Oder ein kurzes „done“ bei den Comments/Kommentaren.

    Bitte diesen Artikel unbedingt weiterverbreiten, auch in den Schützenhäusern aushängen, evtl. kann man auch Unterschriftslisten für die „Nicht-Interneter“ aushängen und die dann versenden.

    Ich hoffe auf ein Gelingen der Aktion und auf ein Umdenken bei den Verantwortlichen. Wenn es nur dazu beiträgt, daß die Verbände ihre Mitglieder zukünftig zeitnah informieren, was die Politik und die Medien planen, haben wir schon etwas gewonnen. Am Besten wäre natürlich, wenn sich die Verbände mal gemeinsam gegen die Politik und die Medienhetze stellen würden. Ohne Wischiwaschi.

    Vielen Dank für Ihre/Eure Hilfe beim Erhalt unseres Sports!

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Aug 302011
     

    Das ist die Nachricht, die uns der 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes (Mitglied des Deutschen Schützenbundes), Wolfgang Kink, vermitteln möchte. Im Editorial der Bayerischen Schützenzeitung, Ausgabe 08/2011, erklärt er die Sichtweise des BSSB und des DSB zu meinem Waffen-Blog und Pro-Legal.

    „“Pro-legale“ Rufe nach Aktionen im Vorfeld, gar den Ausschluss von Politikern bestimmter Parteien aus unseren Vereinen sind nicht tragbar. Das Landesschützenmeisteramt hat daher diesen Organisationen ein Verbot der Präsentation auf dem Gelände der Olympiaschießanlage erteilt. Wer gegen dieses Verbot -z.B. während der Deutschen Meisterschaft, die dieser Tage beginnt- verstößt, muß mit einem Hausverbot und einem sofortigen Verweis vom Gelände rechnen. Damit ist zwangsweise ein Startverbot verbunden.“ 

    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Genauso wie die Landesoberschützenmeisterin Lange vom Württembergischen Schützenverband  stellt sich jetzt anscheinend auch Herr Kink hinter die Regierungserklärung des Kommunisten Kretschmann, der mit seiner Partei B90/die Grünen nichts anderes als die Abschaffung des Schießsports durch die Politik vorantreibt. Seine Begründung ist schon etwas seltsam:

    „Wir sehen die Maßnahme als erforderlich, weil wir nicht unser gutes Verhältnis zu Politikern aller Parteien gefährden wollen. Die Aktionen dieser Organisationen sind nicht dazu geeignet, Vertrauen bei den Volksvertretern und der breiten Bevölkerung zu schaffen. Der BSSB und der DSB setzen sich mit allen Kräften für die berechtigten Interessen aller Schützinnen und Schützen ein; Agitation und Verunglimpfungen sind hingegen nicht unser und der verantwortungsbewussten bayerischen Schützen Stil.“

    Und dann setzt er noch einen obendrauf: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Lobby-Arbeit schlimmeres verhindert.“ 

    Ja, ja, das sah man sehr schön an der FWR-Aktion mit Frau Lange, als sie kurz vor dem Attentat von Norwegen den BaWü-Innenminister Gall -zwischen Tür und Angel- besucht  haben. Folgegespräche wurden vereinbart. Eine Woche danach hat genau dieser Gall dem deutschen Schützensport den nächsten „Dolchstoß“ verpasst. Sehr erfolgreiche Aktion, nicht wahr?

    Das Einschleimen bei gewissen Politikern hat System beim DSB und seinen Landesverbänden. Nur muß man dabei aufpassen, daß man nicht auf seiner eigenen Schleimspur ausrutscht. Es sind nicht alle Funktionäre, die so handeln und denken, bei weitem nicht, ein paar hohe aber schon.

    Wenn man sich die Historie des Waffenrechts seit 1972 betrachtet, dann sieht man deutlich, daß es fast ausschließlich Verschärfungen waren die von den Politikern beschlossen wurden. Besonders in jüngster Zeit entwickelte sich das Waffengesetz zu einem -sogar in Teilen grundgesetzwidrigen- Bürokratieauswuchs höchsten Maßes. Grün/Rot/Linke wollen den Schießsport mittlerweile komplett abschaffen.

    Nun, das als Erfolg der Geheimdiplomatie verkaufen zu wollen scheint mir jetzt doch etwas verwegen. Ein „gutes Verhältnis“ zu Politikern, welche uns das Messer in den Rücken stoßen, weiterhin aufrecht erhalten zu wollen ist schon sehr devot. Ich denke, daß „die andere Wange hinhalten“ unter diesen Umständen doch nicht so der richtige Weg ist.

    Sehr bedenklich ist ebenfalls, daß vom DSB und einigen Landesverbänden mir -und meinen Mitstreitern- gegenüber die „Nazikeule“ ausgepackt wird. Mir wurde zugetragen, daß man meine T-Shirt-Grafik als „rechtsradikal“  verurteilt und deswegen alle meine Mitstreiter und Unterstützer pauschal in die rechte Ecke stellt, uns als „Neonazis“ bezeichnet.

    Wer diese Grafik als „rechtsradikal“ und „neonazistisch“ bezeichnet, hat entweder im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, oder plappert einfach dumm und unbedarft die gefährliche Ideologie der linksgeföhnten Kommunazisten nach.

    Was wird bemängelt? Nun, als erstes die „Nazirunen“ Welche Nazirunen? Ah, es wird die verwendete Schriftart kritisiert. Diese würde gerne von den Neonazis in ihren Pamphleten verwendet, also müsse ich auch einer sein. Ja was kann ich denn dafür, wenn die Nazis so blöde sind, eine Schriftart, deren Verwendung ihr „Führer“ höchstpersönlich verboten hat, die „Schwabacher Judenlettern„,  trotzdem zu benutzen?! Bin ich deshalb ein Nazi?

    Lesen Sie dazu bitte auch: Friedrich Beck: „Schwabacher Judenlettern“ – Schriftverruf im Dritten Reich. in: Die Kunst des Vernetzens, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2006, ISBN 3-86650-344-X, auch hier geht es um dieses Thema.

    So. Man sieht, daß ich diese Schriftart bewusst und auch gezielt verwende. Damit Verbote kritisiere, die Stigmatisierung anderer ablehne.

    Man verurteilt aber auch das auf dem Kopf stehende rote Dreieck in der Grafik. Das wäre auch „so ein Nazikram“. Das stimmt allerdings. Die Nazis haben es erfunden. Allerdings ist es nicht so, wie es sich manche Gutmenschen vorstellen. Mit diesem Dreieck wurden politische Häftlinge in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten gekennzeichnet, es diente der Gruppierung und -wieder mal, wie bei der Schriftart- der Stigmatisierung nicht genehmer Personen.

    Weil die Bemühungen der Grünen, SPD und Linken, mit ihrer ständigen Behauptung „Sportschützen sind potentielle Mörder“, uns stigmatisieren und ausgrenzen sollen, weil die Politik dieser Parteien auf eine „DDR2.0“ sowie ein „Viertes Reich“ hinauslaufen, deshalb verwende ich diese Grafik, um aufzuzeigen, wohin der Zug fährt. Geschichte wiederholt sich.

    Ich fühle mich stigmatisiert und ausgegrenzt, nur weil ich Sportschütze bin. Mein Sport -ich bin Leistungssportler- soll verboten werden, nur weil ein paar Kommunisten der Meinung sind, ich und meine Sportkameraden wären eine Gefahr für sie selbst. Könnten ja unsere Waffen gegen sie verwenden. Und so wie mir geht es wohl den meisten Sportschützen.

    Was glauben Sie wohl, weshalb der Grüne Ministerpräsident Kretschmann als Mitglied des „Kommunistischen Bund Westdeutschland„, einer ultrakommunistischen Vereinigung, schon bald einem bourgeoisen Schützenverein beigetreten ist? Vermutlich doch nur aus einem Grund: Ausbildung an Waffen und Waffen selbst erlangen zu können, um diese zum bewaffneten Aufstand gegen die Regierung und das Volk einzusetzen, genau das war der Plan des KBW. Diese „Politiker“ wissen genau was sie wollen, auch warum. DESHALB wollen sie mit aller Gewalt das Sportschießen abschaffen. Weil wir der Feind sind. Die Konservativen, die Burgeoisie. Sich selbst gestehen sie aber sehr wohl den Waffenbesitz zu.

    Wer kann mir, uns, mit diesem Wissen, noch unterstellen ein Neonazi zu sein? Nur weil wir uns dagegen wehren, stigmatisiert und ausgegrenzt zu werden? Die Aussage: „Achtung! Sportschütze. Für ein liberales Waffenrecht. Gegen Stigmatisierung durch Medien und Politik“, die Verwendung der „verbotenen“ Schriftart und des stigmatisierenden Kennzeichens soll einfach nur meinen Protest ausdrücken. Wenn Sie das auch möchten: Hier gibt’s das T-Shirt dazu.

    Liebe Leser, machen Sie sich einfach Ihr eigenes Bild von den Vorgängen. Denken Sie darüber nach, welchen Sinn es hat, solchen Politikern weiterhin Honig ums Maul zu schmieren und sie zu hofieren. Es spricht ja nichts dagegen, das mit denen zu tun, die uns wohlgesonnen sind, das dürften auch recht viele sein. Aber die Grünen und die SPD -gerade die, welche erklärt haben unseren Sport abschaffen zu wollen- muss man wirklich nicht bevorzugen. Es besteht nämlich absolut keine Hoffnung, diese Ideologen von ihrer Meinung abzubringen. Aus den oben genannten Gründen.

    Denken Sie auch darüber nach, weshalb man uns in die rechte Ecke stellen will. Das ist schon seit langer Zeit ein probates Mittel, um unliebsame Menschen kaltzustellen. Derjenige, der es nutzt, handelt aber in jedem Fall aus unlauteren Gründen.  Welche könnten das sein?

    Trotz der Drohung des Landesschützenmeisteramts bin ich natürlich zur Deutschen Meisterschaft nach München gefahren, habe gut geschossen und wurde Deutscher Meister in der Disziplin 25 Meter Sportpistole, mein Zorn auf die Geschehnisse hat mir dabei sehr geholfen. Jetzt erst recht! 🙂

    Die Geschäftsleitung des BSSB hat mir in einem sehr netten, persönlichen Anschreiben zu meinem Erfolg gratuliert und hofft auf weitere -gemeinsame- sportliche Erfolge. Das gefällt mir sehr gut, mein Dank an dieser Stelle.

    Vielleicht ergibt sich ja daraus das eine oder andere persönliche Gespräch mit verantwortlichen Personen, das nicht von Angst vor der Politik und Populismus geprägt ist. Ich bin da guter Hoffnung.

    oder weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Michael Kuhn

    Mai 172011
     

    So ein Dach über’m Kopf ist schon eine feine Sache. Es hält warm und trocken, gibt eine gewisse Sicherheit vor den Unbilden des Wetters, Taubenkacke und sonstigen äußeren Einflüssen. Schön wenn man eines hat. Wir Sportschützen aller schießsporttreibenenden Verbände könnten im übertragenen Sinne auch eines gebrauchen, ein großes Dach, unter dem wir alle Platz finden, das uns und unseren Sport vor den Anfeindungen der Politik, der Medien und Kirchen schützt.

    Das Forum Waffenrecht nimmt für sich in Anspruch dieses Dach zu sein. Dort sind die größten und maßgeblichen Verbände des Schießsports, der Jagd und der Waffenindustrie Mitglied, bzw. im Fall des DSB partnerschaftlich angeschlossen . Aber erfüllt das FWR mit seinem Alleinvertretungsanspruch auch unsere Anforderungen? Gibt es uns Schutz vor Angriffen der Medien und der Politik? Die Antwort auf diese wichtige Frage ist: Nein.

    Das FWR war nicht in der Lage, trotz „Geheimpolitik“ und „harten Verhandlungen“ die letzten Waffenrechtsverschärfungen nach Erfurt und Winnenden zu verhindern oder abzumildern. Die Medien durften unwidersprochen auf uns Sportler einprügeln, der Makel des potentiellen Mörders hängt uns seitdem  an. Teile der Bevölkerung betrachtet uns mit Mißtrauen, Sportschützen werden geächtet und stigmatisiert. Beispiele weiter unten in meinem Blog.

    Die „Geheimpolitik“ des FWR zeichnet sich vor allem und hauptsächlich dadurch aus, daß die angeschlossenen Mitglieder sowie die beitragszahlenden Fördermitglieder nur sehr spärlich oder gar nicht über die Aktivitäten der Protagonisten informiert werden. Und wenn Informationen herausgegeben werden, dann erst sehr spät und sehr allgemein gehalten. Informationen, die lange vorher in den Foren der Waffenbesitzer, z.B. Waffen-Online oder Gun-Forum, dort zeitnah, veröffentlicht wurden.

    Für was also brauchen wir dieses FWR, wenn es uns doch nicht hilft? Für was gibt es dort fest angestellte Mitarbeiter und Vorstände, die zwar für viel Geld in der Welt herum reisen aber keine Erfolge vorweisen können? Kann man auf der Shot-Show in Las Vegas Geheimkontakte mit deutschen Politikern knüpfen? Eine angenehme Art, sein Geld zu verdienen….

    Das jüngste Beispiel: Am 24. März habe ich meine Wahlempfehlung (auch schon spät, ich geb’s zu) für BaWü herausgegeben. Am 27. April wurde der Grün-Rote Koalitionsvertrag veröffentlicht, meine Mitteilung erfolgte nur Stunden später. Am 28. April forderte ich deshalb: Kretschmann muß weg. Und das FWR? Das schlief den Schlaf des (Selbst)gerechten, gestern, am 16. Mai bequemte man sich zu einer „aktuellen“ 🙂 Mitteilung. Fast acht Wochen zu spät.

    Das war’s zum Thema „Dach“. Kommen wir nun zum „Glashaus“ aus der Überschrift. Die „aktuelle Mitteilung“ des FWR wurde nur aus einem einzigen Grund (wie einige frühere auch) herausgegeben: Man will meine Arbeit und die von Katja Triebel diskreditieren. Beispiel gefällig?:

    „………….hat in den letzten Wochen naturgemäß den einen oder anderen Aktionisten auf den Plan gerufen, der nun wieder einmal allen und damit auch uns zu erklären versucht, was alles falsch gemacht wird und wie es richtig wäre. So wird unter anderem dazu aufgerufen „endlich gemeinsam Lobbying zu betreiben“ und an einem Strang zu ziehen.“

    und weiter:

    „Die in diesen Tagen geforderte Vernetzung der Interessenvertretungen des legalen Waffenbesitzes hat es durch die Realisierung des FWR also schon vor rund 15 Jahren gegeben, und deshalb sehe ich keine Veranlassung, uns durch die Intentionen der Grün-roten Regierung in Baden-Württemberg in Angst und Schrecken und damit in Aktionismus treiben zu lassen.“ 

    Das sind die Parts mich betreffend, resultierend aus diesem Artikel: Wir vernetzen uns. Nur deswegen kam überhaupt etwas von Seiten des FWR.  Zu Katja Triebel sagt Herr Keusgen folgendes:

    „Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass sich jemand pro Waffenrecht einsetzt und dabei primär eigene Interessen im Visier hat. Auch wenn es vordringlich die Steigerung des eigenen Umsatzes ist sehe ich dies als legitim an. Allerdings sollte dabei auf dem Boden der Realitäten geblieben und andere dabei nicht diskriminiert werden. Wenn in dem schon zitierten „Dossier“ dem DSB beispielsweise vorgeworfen wird, er hätte sich allerspätestens 2010 für eine Herabsetzung des Mindestalters einsetzen müssen, dann übersieht, in diesem Falle die Verfasserin, hoffentlich nicht bewusst, dass sich das FWR gemeinsam mit dem DSB im Sinne der rechtzeitigen Heranführung der Jugendlichen an den Leistungssport und einer Anpassung an internationale Gegebenheiten schon einige Jahr früher um eine Absenkung des Mindestalters bemüht haben, dass dies bereits 2008 umgesetzt worden wäre wenn nicht der damalige Innenminister Schäuble bei Bekanntwerden von den einschlägigen Medien „niedergemacht“ worden wäre. Also Schuster bleibe bei der Wahrheit oder bei Deinem Leisten.“ 

    Dazu sage ich: “  Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“:

    In dem Dossier, auf das sich Herr Keusgen bezieht, hat Frau Triebel nicht -wie Herr Keusgen denken lassen möchte- den DSB oder das FWR wegen Untätigkeit in Bezug auf die Altersgrenzen kritisiert, sondern deswegen, daß DSB und FWR zugelassen haben, daß Innenminister Schäuble damals auf Druck der Medien eingeknickt ist. Daß Herr Keusgen jetzt unsere Katja angreift, sie habe nur „eigene Interessen“ und „Umsatz“ im Visier, ist einfach nur schäbig. Aber eventuell schließt er von sich auf andere? Wir erinnern uns: Armatix. Das ist diese Firma, deren Name eigentlich nicht genannt werden darf. Die den legalen Waffenbesitz genauso verunmöglichen will wie die Grünen, die SPD und die Linken.

    Mit dieser Firma war die damalige Spitze des FWR, Herr Keusgen und Herr Streitberger, schwer verbandelt. Der Einfachheit halber verlinke ich hier mal auf den SSV Bad Münster, wo alle Informationen zu finden sind. Fazit: Wer als Lobbyist zuläßt, daß das Erbenprivileg abgeschafft wird und gleichzeitig aktiv und gegen Entgelt Werbung für Erwaffen-Blockiersysteme betreibt, hat alle Moral verloren.  Er sitzt aber auch im Glashaus und sollte tunlichst nicht mit Steinen werfen. Und daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, sieht man am Beschluß des FWR nach der Aufdeckung des Skandals.

    So, das mußte mal gesagt werden. Damit der Wahrheit Platz verschafft wird. Erwähnt werden sollte aber auch, daß das FWR durchaus eine schlagkräftige Organisation sein könnte. Wenn man auf die Stimmen der (z.T. Zwangs-) Mitglieder hören würde. Die Basis derjeniger, die die Waffengesetzänderungen betreffen, diejenigen, die von den Medien und der Politik stigmatisiert werden, diese Leute werden doch gar nicht gehört. Damit muß jetzt Schluß sein. Was spricht dagegen, bei der Politik mit der „Vox Populi“ zu argumentieren, sagen zu können: „Hören Sie mal, was die da draussen sagen“? Weshalb bindet man die geballte Macht aller legalen Waffenbesitzer, ja sogar das Potential der dennoch „braven“ und „guten“ illegalen Waffenbesitzer (welche eine Waffe nur zur ihnen verwehrten häuslichen Eigensicherung besitzen wollen, und ja, es ist ungesetzlich…) nicht mit in die Verhandlungen mit ein? Wäre es nicht perfekt, so argumentieren zu können: „Sorry, darauf habe ich keinen Einfluss mehr. Wenn der Bürgerzorn einmal geweckt ist, ist unser Einfluß leider begrenzt.“?

    Weshalb vernetzt man sich dazu nicht mit anderen Organisationen wie z.B. Pro-Legal, oder den bekannten Waffenforen? Die Wirksamkeit einer Organisation wie dem FWR wäre dadurch massiv erhöht. Daß die Graswurzelarbeit perfekt funktioniert, sieht man doch alleine daran, daß ich jetzt diesen Artikel schreiben darf, daß ein Anlaß dafür gegeben ist….. 🙂

    Nunja, die Basis zufriedenzustellen, dazu gehört einfach nur eine bessere Informationspolitik, ein Aufeinanderzugehen der Verbände und Organisationen. Einige sind schon bereit dazu. Es fehlt nur noch der DSB und das FWR. Dann hätten wir einen Schulterschluß und könnten Seite an Seite kämpfen, jeder auf seine Weise, aber alle gemeinsam. Und nur gemeinsam sind wir stark, stärker als wir es uns jetzt vielleicht vorstellen können.

    Aber anscheinend denken manche immer noch: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“ und verkennen dabei, daß die Taube auf’s Dach scheißt, dieses uns aber schützt. Wenn der Spatz in die Hand kackt kann das viel unangenehmer sein…….

    Michael Kuhn

    Mai 052011
     

    Beziehungsnetze sind im Internetzeitalter wohl zu einer der wichtigsten Kommunikationsebene geworden, geht halt alles sehr schnell und direkt. Diese gibt es aber nicht erst seit der Erfindung des Internets und des Mobiltelefons, sondern viel länger. Früher waren es die dörflichen Gemeinschaften, später Vereine und Verbindungen. Allen Beziehungsnetzen gemeinsam ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl und das Eintreten für eine gemeinsame Sache.

    Diese „gemeinsamen Sachen“ sind höchst unterschiedlich, so sind heutzutage viele Menschen gleichzeitig in verschiedenen Netzwerken organisiert, die zum Teil konträre Ziele verfolgen. Oder es so aussehen lassen wollen? Nehmen wir zum Beispiel:

    Den „Kommunistischen Bund Westdeutschland„. Mittlerweile aufgelöst, sind aber die ehemaligen Mitglieder noch vorhanden und aktiv, haben sich nur verschiedenen anderen Zielen zugewandt. Das bedeutet aber nicht, daß darunter nicht auch gleiche Ziele verfolgt werden, man kennt sich ja schließlich und ist befreundet, ja sogar in derselben Partei tätig. Die meisten davon wohl bei den Grünen, wie auch das ehemalige Mitglied Winfried Kretschmann, künftiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Dessen „anderes Ziel“ ist das aller Grünen, die Abschaffung des Schießsports.

    Es gibt aber noch andere Politiker mit dem Ziel „Abschaffung des Schießsports“. Zum Beispiel Renate Künast, seit 2005 Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Diese sitzt zusammen mit einem anderen Grünen Waffengegner, Wolfgang Wieland, zusammen in einer Kanzlei in Berlin. (Wieland im Blog) Dieser wiederum ist in weiteren Netzwerken aktiv, er ist  Mitglied im Bund Deutscher Kriminalbeamter (sicc!!!), und beim Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, einem Zusammenschluß von Terroristenanwälten.

    Beiden gemeinsam ist die Mitgliedschaft in der Humanistischen Union, einer vorgeblichen  Bürgerrechtsvereinigung, deren vordringlichstes Ziel unter anderem die Abschaffung des Verfassungsschutzes ist. Liste der Beiratsmitglieder.

    Liebe Leser,wenn Sie bis jetzt allen Verlinkungen, die ich Ihnen angeboten habe, gefolgt sind, können Sie sehr schön die Beziehungsnetze der Waffengegner, Kretschmann und Konsorten, nachvollziehen. Sie haben festgestellt, daß Mitglieder aller Parteien, auch sehr hochrangige bis zum Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder oder welche von denen man es gar nicht dachte, sich vernetzt haben, mit Zielen, die oftmals der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland widersprechen. Die alt-68er lassen grüßen.

    Jetzt kennen Sie auch den Grund, weshalb diese Kommunisten, obwohl (oder gerade deshalb?) sie in den 70er Jahren selbst den bewaffneten Widerstand probten, sogar eigene „Soldaten- und Reservistenkomitees“ unterhielten, so sehr gegen den legalen Waffenbesitz agieren. So sehr, daß es in Baden-Württemberg sogar Regierungsprogramm wird!

    Diese macht- und geldgeilen  Volksvertreter haben einfach nur Angst, daß im Fall der Fälle, dann, wenn alles den Bach hinunter geht (alle Zeichen stehen gut dafür), unsere Waffen gegen sie selbst eingesetzt werden. Artikel 20, Abs. 4 GG. Weil sie selbst so schlecht sind, daß sie es auch machen würden.

    Ich glaube schon seit längerem, daß die Politik unser Hauptgegner ist, nicht nur der BDK oder das ABW oder Roman Grafe. Die sind aber dennoch willfährige Helfer dieses Systems, werden sogar als solche aufgebaut und gehätschelt, wurden in die Netzwerke eingebaut. Diese Politiker, die mittlerweile sogar das Lichtgewehrschießen für Jungschützen verbieten wollen, nur damit niemand mehr an einer Waffe ausgebildet wird, werden nicht eher Ruhe geben, bis jeglicher Schießsport, auch der mit Druckluftwaffen, zunichte gemacht ist, auch die Jäger werden früher oder später betroffen sein, wenn die Jagd nur noch wie in der DDR ausgeübt werden darf.

    „Was tun?“ fragte Lenin – seine Urenkel bei den Grünen und der SPD, den Linken, wissen es, haben es lange genug studiert (im wahrsten Sinne des Wortes). Das ist deren vorgezeichneter und vorgeplanter Weg. Wollen Sie so etwas menschenverachtendes und diktatorisches (nochmal) erleben liebe Leser? Nein? Nun, dann fragen Sie sich doch auch „Was tun?“, oder? Oder wollen Sie sich wirklich weiter von den Grünen verarschen lassen, wie es Jutta Ditfurth so schön beschreibt? „Grünen-Wähler wollen getäuscht werden“ (zwei Seiten)

    Ich habe einen Traum. Sie auch? Hoffentlich bleibt es nicht nur beim Traum. Ich (Sie auch?) möchte, daß alle Organisationen, die bundesweit irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, zusammen an einem Strang ziehen, sich zu einer übergeordneten, dann sehr mächtigen Waffenbesitzerorganisation vereinigen. Nur mit dem gemeinsamen Ziel, den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu fördern und zu unterstützen, der Politik ein Gewicht entgegenzusetzen. Genauso wie die NRA in den USA. Man kann doch getrennt marschieren und trotzdem vereint schlagen, oder etwa nicht?

    Sie liebe Leser, können dabei helfen. Wenn Ihnen daran liegt. Die sehr erfolgreiche Kretschmann-Aktion (darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch informieren) war nur eine Fingerübung, jetzt geht’s richtig los. Es erfordert nur zehn Minuten Ihrer Zeit, die aber sehr gut investiert sind – wenn alles klappt und Sie mitspielen.

    Bitte senden Sie nachfolgenden Text per Mail oder Post an alle Ihre Verbandsvertreter, angefangen bei der kleinsten Organisationseinheit. Das wären z.B. die Gauschützenmeister, die Bezirksschützenmeister, die Landesschützenmeister und -aber in jedem Fall- die obersten, die Verbände. Bei den Jägern dasselbe. Jedem einzeln. So, daß das Netz zusammenbricht. Die Vereinsvorstände dürfen gerne auch in die Pflicht genommen werden.

    Der Text, kann gerne verfeinert und abgeändert werden:

    Liebe Kameraden/Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit fordere ich Sie auf, sich mit allen Verbänden und Organisationen, welche irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, im Sinne des Kampfes gegen weitere Waffenrechtsverschärfungen zu einer übergeordneten Waffenbesitzerorganisation zusammenzuschließen, mit dem Ziel, weitere Waffenrechtsverschärfungen zu verhindern und vorhandene Restriktionen abzubauen. Dies ist im Interesse aller Ihrer Mitglieder und wird Ihre Vereinigung/Verband in Zukunft erhalten. Sie wissen ja: Keine Waffenbesitzer -kein Verband/Geschäft.

    Je nach Gusto noch ein paar individuelle Worte hinzufügen, einen persönlichen, unterschiedlichen Betreff wählen (wichtig!) und ab die Post. Briefe wären natürlich das Beste, aber das macht jeder wie er will. Zeigen wir unseren Verbänden, daß wir nicht gewillt sind, weitere Einschränkungen unseres Sports, unserer Hobbys, hinzunehmen, daß das Faß am Überlaufen ist.

    Ganz wichtig: Bitte verbreiten Sie, jeder von Ihnen!, den Link zu meinem Artikel hier: „Wir vernetzen uns“ http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/181 an alle Ihnen bekannten Waffenbesitzer weiter, damit alle teilnehmen können und die Aktion auch ein Erfolg wird.

    Die Mailadressen der „Großen“, jeder sucht sich „seinen“ aus:

    • j.kohlheim@dsb.de     Deutscher Schützenbund
    • info@bdsnet.de     Bund Deutscher Schützen
    • KLICK     DSB-Landesverbände
    • info@bund-bruderschaften.de     Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
    • info@d-s-u.de     Deutsche Schießsportunion
    • kyffhaeuserbund@t-online.de     Kyffhäuserbund
    • bdmp.bgst@tonline.de     Bund der Militär- u. Polizeischützen
    • info@reservistenverband.de     Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr
    • KLICK     Landesjagdverbände
    • info@waffensammler-kuratorium.de     Kuratorium zu Förderung historischer Waffensammlungen

    Diese Verbände bitte in jedem Fall anschreiben:

    • info@fvlw.de     Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz
    • info@fwr.de     Forum Waffenrecht
    • info@pro-legal.de     Pro-Legal
    • info@vdw-duesseldorf.de     Verband für Waffentechnik und Geschichte
    • info@vdb-waffen.de     Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler
    • Pressestelle@jagdschutzverband.de     Deutscher Jagdschutzverband
    • info@jsm-waffen.de     Verband der Hersteller von Waffen und Munition

    Die weiteren, kleineren Verbände bitte selbst heraussuchen, jeder Betroffene kennt ja „seine“ Ansprechpartner. Wer weitere Adressen kennt, bitte bei den Kommentaren/Comments eintragen. Warten Sie nicht auf Antwort, ich denke da wird nichts zurückkommen. Es soll mit der Aktion nur unser Wille ausgedrückt werden, daß wir von unseren gewählten Vertretern auch richtig vertreten werden. DANKE!

    Jetzt spielen WIR Vernetzung!

    Michael Kuhn 

    Mrz 242011
     

    Baden-Württemberg u. Rheinland-Pfalz:

    Wie das Politbarometer zeigt,  ist die Gefahr einer zukünftigen Rot-Grünen (weniger rot-dunkelrot-grün) Regierung in B-W als auch in R-P  gegeben. Was das für den legalen Waffenbesitz bedeuten würde, muß ich wohl nicht weiter ausführen?

    Schauen Sie selbst, hier sind die Aussagen der Parteien:

    CDU BW

    • Zu Waffen : Nichts
    • Aber:
      Der von der CDU berufener Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner (Karlsruhe) erklärte dieses Jahr:
    • „Jede Waffe weniger bedeutet ein Mehr an Sicherheit. Unser Ziel muss es sein, so wenige Waffen wie möglich in privater Hand zu lassen. Alle Waffenbesitzer sollten prüfen, ob sie ihre Waffe noch benötigen“

    FDP BW

    • keine weiteren Verschärfungen im Waffenrecht anstreben.
    • Wir sprechen uns gegen jede Form der Waffensteuer aus und fordern, dass Kontrollen bei Waffenbesitzern, die nicht zu Beanstandungen führen gebührenfrei durchgeführt werden.

    SPD BW

    • Wir streben ein generelles Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen an.
    • Außerdem muss strenger kontrolliert werden, wer überhaupt eine Waffe besitzen darf.
    • Hierfür brauchen wir sowohl eine Verschärfung des Waffenrechts als auch eine bessere Kontrollmöglichkeiten für die Waffenbehörden.
    • Waffen und Munition sollen in Zukunft an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sein.
    • Wir treten außerdem dafür ein, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.

    Die GrünenBW

    • Die Amoktaten in Winnenden/Wendlingen und Lörrach zeigen auf tragische Weise, dass der private Waffenbesitz im Land deutlich eingeschränkt und effektiver kontrolliert werden muss. Landesregierung und Landtag stehen besonders in der Pflicht zu handeln
    • Als Sofortmaßnahme sind regelmäßige – auch verdachtsunabhängige – Waffenkontrollen unabdingbar.
    • Die Waffenbehörden im Land müssen personell besser ausgestattet werden, um regelmäßig auch die Eignung für und das Bedürfnis für den Waffenbesitz überprüfen zu können.
    • Zur Finanzierung des Mehraufwands schlagen wir die Schaffung einer landeseinheitlichen TÜV-Gebühr für Waffenbesitzer vor.
    • Wir fordern vom Bund, die Amnestieregelungen für die Abgabe „illegaler“ Waffen zu erneuern, nachdem wir diese Forderung bereits im Landtag durchsetzen konnten.
    • Darüber hinaus setzen wir uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein.
    • Funktionsfähige Waffen und ihre Munition (mit Ausnahme von Jagdwaffen) sollen künftig getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt werden
    • Und vom neuen Möchtegernministerpräsidenten (selbst Mitglied eines Sportschützenvereins) himself: “ Beim Thema „Waffenkontrollen“ muss man mehrere Unterscheidungen treffen. Zum einen zwischen verdachtsunabhängigen Kontrollen, die keine Beanstandung liefern und solchen die eine Beanstandung liefern. Vollkommen klar ist, dass bei Beanstandungen eine Gebühr fällig sein muss. Das ist bei Kontrollen in anderen Bereichen nicht anders. Bei verdachtsunabhängigen Kontrollen, welche keine Beanstandung liefern, unterscheiden wir zwischen Jägern und Sportschützen. Jäger schießen im „öffentlichen“ Auftrag und deswegen haben wir uns in der Landtagsfraktion darauf verständigt, hier keine Gebühren zu verlangen. Bei Sportschützen ist die Sachlage allerdings ein wenig anders. Hierbei handelt es sich – auch bei den olympischen Disziplinen – nicht um einen öffentlichen Auftrag sondern um ein privates Hobby mit nicht zu verleugnendem gefährlichem Gerät. Deswegen sind wir hier für eine landeseinheitliche Regelung bezüglich der Gebühren bei verdachtsunabhängigen Kontrollen. Es ist nicht zu vertreten, dass die Allgemeinheit für die Kontrolle eines Hobbys aufkommen muss. Aus ähnlichen Erwägungen fordern wir zum Beispiel, dass bei kommerziellen Veranstaltungen Gebühren für Polizeieinsätze im Zusammenhang mit den Veranstaltungen erhoben werden.Ich hoffe, ich konnte hiermit Ihre Fragen beantworten.Mit  freundlichen  Grüßen Winfried  Kretschmann“  
    • Scheinheilig-unglaubwürdig-Grün.
    • Grüne begehen Hochverrat!

    Die Linke BW Wahlprogramm

    • Aussage zu Waffen: „Justizminister Ulrich Goll (FDP) betreibt seit Jahren eine Politik, die das Gegenteil von liberal ist. Seine Aufgabe wäre es, die Unabhängigkeit der Gerichte gegen Einmischungen aus der Politik zu verteidigen. Tatsächlich jedoch mischt er sich selbst in die Angelegenheiten der Justiz ein. Zum Beispiel ist seine Positionierung gegen die Forderung nach einer Restriktion der privaten Waffenhaltung kaum zu trennen von seiner eigenen hinlänglich bekannten Waffenvorliebe
    • Polizisten: Verbot des Tragens von Schusswaffen im alltäglichen Streifendienst sowie bei Demonstrationen und Großveranstaltungen

    Die Republikaner:

    • ein klares NEIN zu neuen Waffengesetzen, aber konsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze

    Sie sehen, bis auf die FDP wollen alle großen Parteien den legalen Waffenbesitz weiter einschränken, bis zum völligen Verbot. Von den kleinen sind die Republikaner klar gegen weitere Einschränkungen. Auch wenn die sonstigen Wahlprogramme/versprechungen der einzelnen Parteien sich für Sie, liebe Leser, gut „anhören“, trauen Sie ihnen nicht! Seien Sie sich aber sicher, daß die Waffenrechtsprogramme durchgezogen werden, vor allem von den Linken, den Grünen und der SPD. Das ist im übrigen auch die Linie der jeweiligen Bundesparteien.

    Und noch etwas: Vergessen Sie das Thema „Atomkraft“. Hier werden Sie von jeder einzelnen Partei „beschissen“, die lügen alle wie gedruckt. Bei diesem Thema geht es nicht um den Bürger, sondern nur um des Bürgers Geld, und das „regiert die Welt“. Gerade den Grünen ist da nicht zu trauen, auch die lügen unverschämt, wollen nur ihre eigenen „grünen“ Energieprodukte verkaufen. Für Geld natürlich. Die Wahrheit zu diesem Thema werden frühestens unsere Ur-urenkel erfahren……… Bitte hier weiterlesen.

    Für Rheinland-Pfalz gilt das gesagte uneingeschränkt genauso. Die Landesparteien orientieren sich an der Bundespartei.

    Das gefährliche an diesen Wahlen: Die jeweiligen Landtage bestimmen die Zusammensetzung des Bundesrats. Dieses Gremium muß die meisten neuen Gesetze oder Gesetzesänderungen „absegnen“. Kommt in B-W oder R-P eine rot-grüne Regierung an die Macht, stehen deshalb die Chancen für den legalen Waffenbesitz ganz schlecht!

    Also! Gehen Sie zur Wahl! Unbedingt!

    Ich – wäre ich Einwohner von B-W oder RP-  würde, um rot-grün verhindern zu wollen, die FDP wählen. Das wäre die Chance auf eine weitere schwarz-gelbe Koalition, was uns erstmal weitere Einschränkungen ersparen würde. Wollte ich -aus welchen Gründen auch immer- keine der großen Parteien wählen wollen, würde ich meine Stimme den Republikanern geben. Deren Wahlprogramm klingt für mich sehr vernünftig.

    Sollten Sie noch unentschlossen sein: Benutzen Sie den Wahlomaten und schauen ob  er hilfreich für Sie ist.

    Genau so zu handeln, das ist meine Empfehlung an Sie, liebe Leser! Machen Sie es wie bei der Bundestagswahl 2009, da hat es doch auch geklappt! Und die FDP hat Ihre Versprechen uns gegenüber bis zum heutigen Tag eingehalten! An dieser Stelle vielen Dank dafür.

    Hier noch ein Wahlplakat zum herunterladen. Bitte noch in den Vereinen aushängen, oder per Mail weiterverteilen!

    Michael Kuhn