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Aug 302011
 

Das ist die Nachricht, die uns der 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes (Mitglied des Deutschen Schützenbundes), Wolfgang Kink, vermitteln möchte. Im Editorial der Bayerischen Schützenzeitung, Ausgabe 08/2011, erklärt er die Sichtweise des BSSB und des DSB zu meinem Waffen-Blog und Pro-Legal.

„“Pro-legale“ Rufe nach Aktionen im Vorfeld, gar den Ausschluss von Politikern bestimmter Parteien aus unseren Vereinen sind nicht tragbar. Das Landesschützenmeisteramt hat daher diesen Organisationen ein Verbot der Präsentation auf dem Gelände der Olympiaschießanlage erteilt. Wer gegen dieses Verbot -z.B. während der Deutschen Meisterschaft, die dieser Tage beginnt- verstößt, muß mit einem Hausverbot und einem sofortigen Verweis vom Gelände rechnen. Damit ist zwangsweise ein Startverbot verbunden.“ 

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Genauso wie die Landesoberschützenmeisterin Lange vom Württembergischen Schützenverband  stellt sich jetzt anscheinend auch Herr Kink hinter die Regierungserklärung des Kommunisten Kretschmann, der mit seiner Partei B90/die Grünen nichts anderes als die Abschaffung des Schießsports durch die Politik vorantreibt. Seine Begründung ist schon etwas seltsam:

„Wir sehen die Maßnahme als erforderlich, weil wir nicht unser gutes Verhältnis zu Politikern aller Parteien gefährden wollen. Die Aktionen dieser Organisationen sind nicht dazu geeignet, Vertrauen bei den Volksvertretern und der breiten Bevölkerung zu schaffen. Der BSSB und der DSB setzen sich mit allen Kräften für die berechtigten Interessen aller Schützinnen und Schützen ein; Agitation und Verunglimpfungen sind hingegen nicht unser und der verantwortungsbewussten bayerischen Schützen Stil.“

Und dann setzt er noch einen obendrauf: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Lobby-Arbeit schlimmeres verhindert.“ 

Ja, ja, das sah man sehr schön an der FWR-Aktion mit Frau Lange, als sie kurz vor dem Attentat von Norwegen den BaWü-Innenminister Gall -zwischen Tür und Angel- besucht  haben. Folgegespräche wurden vereinbart. Eine Woche danach hat genau dieser Gall dem deutschen Schützensport den nächsten „Dolchstoß“ verpasst. Sehr erfolgreiche Aktion, nicht wahr?

Das Einschleimen bei gewissen Politikern hat System beim DSB und seinen Landesverbänden. Nur muß man dabei aufpassen, daß man nicht auf seiner eigenen Schleimspur ausrutscht. Es sind nicht alle Funktionäre, die so handeln und denken, bei weitem nicht, ein paar hohe aber schon.

Wenn man sich die Historie des Waffenrechts seit 1972 betrachtet, dann sieht man deutlich, daß es fast ausschließlich Verschärfungen waren die von den Politikern beschlossen wurden. Besonders in jüngster Zeit entwickelte sich das Waffengesetz zu einem -sogar in Teilen grundgesetzwidrigen- Bürokratieauswuchs höchsten Maßes. Grün/Rot/Linke wollen den Schießsport mittlerweile komplett abschaffen.

Nun, das als Erfolg der Geheimdiplomatie verkaufen zu wollen scheint mir jetzt doch etwas verwegen. Ein „gutes Verhältnis“ zu Politikern, welche uns das Messer in den Rücken stoßen, weiterhin aufrecht erhalten zu wollen ist schon sehr devot. Ich denke, daß „die andere Wange hinhalten“ unter diesen Umständen doch nicht so der richtige Weg ist.

Sehr bedenklich ist ebenfalls, daß vom DSB und einigen Landesverbänden mir -und meinen Mitstreitern- gegenüber die „Nazikeule“ ausgepackt wird. Mir wurde zugetragen, daß man meine T-Shirt-Grafik als „rechtsradikal“  verurteilt und deswegen alle meine Mitstreiter und Unterstützer pauschal in die rechte Ecke stellt, uns als „Neonazis“ bezeichnet.

Wer diese Grafik als „rechtsradikal“ und „neonazistisch“ bezeichnet, hat entweder im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, oder plappert einfach dumm und unbedarft die gefährliche Ideologie der linksgeföhnten Kommunazisten nach.

Was wird bemängelt? Nun, als erstes die „Nazirunen“ Welche Nazirunen? Ah, es wird die verwendete Schriftart kritisiert. Diese würde gerne von den Neonazis in ihren Pamphleten verwendet, also müsse ich auch einer sein. Ja was kann ich denn dafür, wenn die Nazis so blöde sind, eine Schriftart, deren Verwendung ihr „Führer“ höchstpersönlich verboten hat, die „Schwabacher Judenlettern„,  trotzdem zu benutzen?! Bin ich deshalb ein Nazi?

Lesen Sie dazu bitte auch: Friedrich Beck: „Schwabacher Judenlettern“ – Schriftverruf im Dritten Reich. in: Die Kunst des Vernetzens, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2006, ISBN 3-86650-344-X, auch hier geht es um dieses Thema.

So. Man sieht, daß ich diese Schriftart bewusst und auch gezielt verwende. Damit Verbote kritisiere, die Stigmatisierung anderer ablehne.

Man verurteilt aber auch das auf dem Kopf stehende rote Dreieck in der Grafik. Das wäre auch „so ein Nazikram“. Das stimmt allerdings. Die Nazis haben es erfunden. Allerdings ist es nicht so, wie es sich manche Gutmenschen vorstellen. Mit diesem Dreieck wurden politische Häftlinge in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten gekennzeichnet, es diente der Gruppierung und -wieder mal, wie bei der Schriftart- der Stigmatisierung nicht genehmer Personen.

Weil die Bemühungen der Grünen, SPD und Linken, mit ihrer ständigen Behauptung „Sportschützen sind potentielle Mörder“, uns stigmatisieren und ausgrenzen sollen, weil die Politik dieser Parteien auf eine „DDR2.0“ sowie ein „Viertes Reich“ hinauslaufen, deshalb verwende ich diese Grafik, um aufzuzeigen, wohin der Zug fährt. Geschichte wiederholt sich.

Ich fühle mich stigmatisiert und ausgegrenzt, nur weil ich Sportschütze bin. Mein Sport -ich bin Leistungssportler- soll verboten werden, nur weil ein paar Kommunisten der Meinung sind, ich und meine Sportkameraden wären eine Gefahr für sie selbst. Könnten ja unsere Waffen gegen sie verwenden. Und so wie mir geht es wohl den meisten Sportschützen.

Was glauben Sie wohl, weshalb der Grüne Ministerpräsident Kretschmann als Mitglied des „Kommunistischen Bund Westdeutschland„, einer ultrakommunistischen Vereinigung, schon bald einem bourgeoisen Schützenverein beigetreten ist? Vermutlich doch nur aus einem Grund: Ausbildung an Waffen und Waffen selbst erlangen zu können, um diese zum bewaffneten Aufstand gegen die Regierung und das Volk einzusetzen, genau das war der Plan des KBW. Diese „Politiker“ wissen genau was sie wollen, auch warum. DESHALB wollen sie mit aller Gewalt das Sportschießen abschaffen. Weil wir der Feind sind. Die Konservativen, die Burgeoisie. Sich selbst gestehen sie aber sehr wohl den Waffenbesitz zu.

Wer kann mir, uns, mit diesem Wissen, noch unterstellen ein Neonazi zu sein? Nur weil wir uns dagegen wehren, stigmatisiert und ausgegrenzt zu werden? Die Aussage: „Achtung! Sportschütze. Für ein liberales Waffenrecht. Gegen Stigmatisierung durch Medien und Politik“, die Verwendung der „verbotenen“ Schriftart und des stigmatisierenden Kennzeichens soll einfach nur meinen Protest ausdrücken. Wenn Sie das auch möchten: Hier gibt’s das T-Shirt dazu.

Liebe Leser, machen Sie sich einfach Ihr eigenes Bild von den Vorgängen. Denken Sie darüber nach, welchen Sinn es hat, solchen Politikern weiterhin Honig ums Maul zu schmieren und sie zu hofieren. Es spricht ja nichts dagegen, das mit denen zu tun, die uns wohlgesonnen sind, das dürften auch recht viele sein. Aber die Grünen und die SPD -gerade die, welche erklärt haben unseren Sport abschaffen zu wollen- muss man wirklich nicht bevorzugen. Es besteht nämlich absolut keine Hoffnung, diese Ideologen von ihrer Meinung abzubringen. Aus den oben genannten Gründen.

Denken Sie auch darüber nach, weshalb man uns in die rechte Ecke stellen will. Das ist schon seit langer Zeit ein probates Mittel, um unliebsame Menschen kaltzustellen. Derjenige, der es nutzt, handelt aber in jedem Fall aus unlauteren Gründen.  Welche könnten das sein?

Trotz der Drohung des Landesschützenmeisteramts bin ich natürlich zur Deutschen Meisterschaft nach München gefahren, habe gut geschossen und wurde Deutscher Meister in der Disziplin 25 Meter Sportpistole, mein Zorn auf die Geschehnisse hat mir dabei sehr geholfen. Jetzt erst recht! 🙂

Die Geschäftsleitung des BSSB hat mir in einem sehr netten, persönlichen Anschreiben zu meinem Erfolg gratuliert und hofft auf weitere -gemeinsame- sportliche Erfolge. Das gefällt mir sehr gut, mein Dank an dieser Stelle.

Vielleicht ergibt sich ja daraus das eine oder andere persönliche Gespräch mit verantwortlichen Personen, das nicht von Angst vor der Politik und Populismus geprägt ist. Ich bin da guter Hoffnung.

oder weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Michael Kuhn

Apr 102010
 

Liebe Leser, Don Quijote de la Mancha war ein Waisenknabe. Einer der „nur“ gegen Windmühlen kämpfte und den sogar der Löwe als unwürdige, als fade Speise ansieht. Ein Waisenknabe gegen die Kämpfer der Sportschützenlobby. Die Windmühlen gegen die wir kämpfen sind die Dummheit und Faulheit der Menschen. Ich persönlich komme mir dabei immer mehr vor wie der spanische Junker von der traurigen Gestalt. Eigentlich aber eher wie Elias, der Mahner in der Wüste.

„Wehret den Anfängen!“ ist meine Botschaft. „Wacht auf!“ meine Bitte. Fakten zur Absicht der Regierung den privaten Schußwaffenbesitz abzuschaffen meine Argumentation.

Doch was nutzt das alles, wenn in den (vor allem aus dem DSB und dessen Landesverbänden) Schützenvereinen die unselige Meinung: „unsere Oberen werden das schon richten“ oder „uns betrifft das nicht“ oder „wenn’s kommt dann kommt’s halt“ oder „dann hör‘ ich halt mit dem Schießen auf“ vorherrscht. Wie war das nochmal mit den Kälbern die sich ihren Metzger selbst aussuchen?

Die weitaus verbreitetste Meinung scheint aber die zu sein: „Macht Ihr mal, geht ja eh‘ in die Hose, wenn’s aber doch gut geht um so besser. Beitreten? Ich nicht, Sollen andere machen“.

Auf die Frage: „Sagt mal Leute, habt Ihr den Schlag noch nicht gehört?“ kommt dann meistens die Antwort: „Doch, aber kämpfen nutzt doch nichts, die in Berlin sind uns eh‘ über“. Also stimmt es doch, daß nur die dümmsten Kälber sich ihren Schlachter selbst aussuchen.

Das verletzendste aber ist, daß man mich persönlich für meine Aktivitäten angreift, mich für dumm erklärt, den Kampf überhaupt aufgenommen zu haben. Ausgrenzung in den eigenen Reihen. Für das eigene Seelenheil, vor allem aber für das der Kameraden, wäre es wohl besser, den Kampf für unseren Schießsport aufzugeben und dem Fußballverein beizutreten. Oder das Kampfspiel „Schach“ zu erlernen. Oder Boxen, Fechten, Motorradfahren, mir einen Hund kaufen oder einem Trachtenverein beitreten. Letzteres bräuchte ich noch nicht mal zu machen, mein Heimat-Schützenverein wird -wenn’s soweit ist- sowieso in einen umgewandelt……..

Nein, nein, liebe Leser, soweit wird es nicht kommen. Der Kampf gegen Politik, Kirchen und vor allem die Medien geht weiter. Auch ohne SieSie und Sie. (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute). Das ist schade, denn auch Ihre Stimme, Ihre Mitgliedschaft in den Lobbyorganisationen würde für die anstehenden Verhandlungen dringend gebraucht.

Sie, Sie, auch Sie (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute), die dem Schießsport, dem legalen Waffenbesitz positiv gegenüberstehen und dessen Erhalt wollen, Sie bitte ich nochmals: Treten Sie den Schützenlobbyorganisationen FvLW und Pro-Legal bei! Besuchen Sie deren Internetseiten, machen Sie sich ein Bild der Aktivitäten und entscheiden Sie sich ob Sie einer oder beiden Organisationen beitreten wollen. Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils 12 Euro im Jahr, ein Euro im Monat. Ich finde, das sollte Ihnen der Erhalt Ihres Sportes wert sein.

Zum wiederholten Male: Hoffen Sie nicht auf den Schützenbund. Durch dessen Schweigen, seiner politischen Untätigkeit, seiner verfehlten Geheimdiplomatie, sind wir überhaupt erst in die jetztige Situation gekommen. Den Schützenbund interessieren die Großkaliberschützen absolut nicht, die sind froh wenn sie weiter Luftgewehr schießen dürfen. Haben aber noch nicht kapiert, daß auch das olympische Pistolenschießen von den Aktionen der Politik und ganz aktuell der Regierung betroffen ist. Breitensport ade. Hoffentlich wacht man dort noch rechtzeitig auf und kämpft ebenfalls um seinen Sport. Mann, Mann, wie das Karnickel im Scheinwerferlicht……

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat bereits verloren. Liebe uns wohlgesonnene, liebe Mitstreiter, der persönliche Kampf wird von Ihnen nicht verlangt. Das erledigen die Spezialisten der Lobbyorganisationen für Sie. Sie persönlich müssen nur einen Mitgliedsantrag ausfüllen und absenden, das hilft den Organisationen schon ungemein. Die Anzahl der Mitglieder und die Beiträge sind enorm wichtig um in der Politik ernst genommen zu werden. Sie können mit Ihrem Beitritt dafür sorgen. Im Moment ist die Lobby trotz kontinuierlich steigender Mitgliedszahlen noch  klein. Deshalb: Machen wir sie stark! Ist das nicht ein gutes Gefühl, sich selbst zu helfen, nicht auf andere zu warten bis es zu spät ist? In diesem Sinne: Haben Sie Mut! Tun Sie es! Tun Sie es gleich!

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