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Dez 302011
 

Wie schon mehrmals angekündigt (Osloshima) hat die Baden-Württembergische Landesregierung jetzt Ernst mit einem -bundes-weiten- Verbotsantrag gegenüber dem Großkaliberschießen gemacht. Dieser Vorstoß kommt einem Antrag auf Verbot jeglichen Sportschießens gleich, da dies nur ein grün-roter Versuchsballon ist um zu testen, wie weit man bei den Sportschützen gehen kann und wie einig sie sich sind. Quelle.

Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat seinen Vorstoß für eine Verschärfung des Waffenrechts mit einem Brief an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gestartet. Die grün-rote Regierung dringt auf ein weitreichendes Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen. „Großkalibrige Waffen gehören nicht in private Hände“, sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. „Das ist eine Konsequenz, die wir aus dem Amoklauf von Winnenden gezogen haben.“ Lediglich Jäger sind ausdrücklich ausgenommen, weil sie diese Waffen zur Ausübung der Jagd bräuchten – Schützen hingegen nicht. Sie hätten mit Luftgewehr- und Kleinkaliber-Disziplinen ein ausreichendes Betätigungsfeld. „Wir sehen beim Großkaliber-Schießen keinerlei sportlichen Mehrwert“, sagt Loos. Allerdings solle eine Novelle des Waffenrechts „in Abstimmung mit den Verbänden“ kommen.

Man nimmt von Seiten der Politik das geplante und damit unvermeidbare Schulattentat eines Tischtennisspielers als Vorwand, um den Schießsport und auf Dauer jeglichen legalen Waffenbesitz vernichten zu können. Damit das nicht gleich auffällt will man den Jägern und den Kleinkaliber-/Druckluftschützen ihre Waffen vorerst noch lassen. Subversives Vorgehen, um die Einigkeit der Waffenbesitzer zu verhindern. Propagandaarbeit wie im „Dritten Reich“ und der DDR. Innenminister Gall zeigt sich als gelehriger Schüler von Göbbels, Himmler und Karl-Eduard von Schnitzler.

Grün-Rot hatte bereits im Koalitionsvertrag eine entsprechende Bundesrats-Initiative angekündigt. „Wir wussten, dass das irgendwann kommt“, sagt denn auch Hannelore Lange, Vorsitzende des Württembergischen Schützenverbandes. Für eine genauere Stellungnahme will sie den Inhalt des Gall-Briefes abwarten. „Aber wir werden natürlich um alle unsere Disziplinen kämpfen.“ Großkaliber-Schützen stellen im württembergischen Schützenverband nur rund sechs Prozent der Mitglieder. Lange setzt auf eine besonnene Debatte. „Es gibt noch keinen Grund, die Pferde scheu zu machen.

Frau Lange meint, daß eine „besonnene Debatte“ jetzt noch einen Sinn hätte. Daß es keinen Grund gäbe, „die Pferde scheu zu machen“. Sie hat ja nur 6% (etwa 5.500) Großkaliberschützen. Bei den anderen Verbänden (BDS, BdMP, DSU usw.) sieht das anders aus, da machen die Großkaliberschützen 99% aus. Frau Lange verkennt, daß das Großkaliberverbot nur der Anfang vom Ende für Ihre 91.000 Mitglieder ist. So sagt sie denn auch nicht, wann es Zeit wird, endlich aktiv gegen die Kommunisten vorzugehen.

Da auch der Württembergische Schützenverband die „politische Neutralität“ in seiner Satzung stehen hat, wird es ein politisches Vorgehen von Seiten des WSV 1850 gegen diesen unverschämten Vorstoß Galls nicht geben. Weil dann die Gemeinnützigkeit und damit die finanziellen Zuwendungen an den Verband in Gefahr sind.

Was passieren wird, ist, daß ein Kompromiss ausgearbeitet wird, bei dem vorerst die Großkaliberschützen auf der Strecke bleiben werden. Andere Möglichkeiten sind vom WSV nicht vorgesehen, obwohl Frau Lange ja wusste, daß es so kommen wird.

Wäre man meiner Forderung nach einem Rausschmiß Kretschmanns aus dem WSV (lesen Sie bitte auch hier: Kretschmann) rechtzeitig gefolgt, hätte man gezeigt, daß der WSV ernst zu nehmen ist. Daß man konsequent für alle seine Mitglieder einsteht. Daß man sich es nicht gefallen läßt, wenn die Politik dem Sport auf der Nase herumtanzt. Aber nein, man wollte lieber „gut Wetter“ machen, sich bei Kretschmann einschleimen.

Nun, die Großkaliberschützen des WSV 1850 sollten jetzt wirklich Besonnenheit zeigen. Sie sollten als allererstes in ihrer Gesamtheit Mitglieder bei Pro-Legal werden. Dann sollten Sie -geschlossen- Frau Lange auffordern, eine Erklärung an alle anderen Mitglieder, an alle Vereine abzugeben, in der die aktuelle Situation klar dargestellt wird und in der die Mitglieder des WSV 1850 aufgefordert werden, ebenfalls Mitglied bei Pro-Legal zu werden, damit die Wahrung ihrer Rechte auch auf politischer Ebene durchgesetzt werden kann. Denn wie gesagt, Frau Lange ist zu politischer Arbeit per Satzung gar nicht in der Lage. Alle anderen Mitglieder des WSV, denen am Erhalt des Schießsports gelegen ist, sollten sich dieser Aufforderung anschließen.

Mitglied bei Pro-Legal zu werden, um ein Mitspracherecht in der Politik zu erhalten, ist die einzige Möglichkeit, welche die Sportschützen ganz Deutschlands jetzt noch haben, den drohenden Untergang des Schießsports abzuwenden. Nur wenn alle Betroffenen, auch die Jäger und Waffensammler, sich in dieser „Waffenbesitzergewerkschaft“ zusammengeschlossen haben, können sie sich sicher sein, daß ihre Interessen tatsächlich auch in ihrem Sinne vertreten werden.

Dies muß auch der DSB, seine übrigen Landesverbände sowie alle anderen Verbände der Waffenbesitzer lernen. Und zwar schnell. Richtig schnell! Von allen Seiten schießen die Grünen, die SPD und die Linken auf den Schießsport ein, Verbote, Steuern, Gebühren sind die taktischen Mittel. Außer ein paar geschriebenen Briefen ist bis jetzt aber noch kein Erfolg einer Abwendung dieser Vorstöße zu erkennen.

Um den Lernerfolg bei den Verbänden zu erhöhen, müssen Sie, liebe Leser, mithelfen. Unbedingt. Sie müssen -jeder einzelne- mithelfen, damit dieser und weitere Vorstöße im Orkus der Geschichte verschwinden. Nur durch Ihre Mithilfe können wir erreichen, daß die Verbandsvorsitzenden jetzt aufwachen und ihrer Aufgabe, den Mitgliedern Schutz vor durchgeknallten Politikern zu bieten, gerecht werden.

Also, schreiben Sie einen Brief an Ihre jeweiligen Landesverbands/Verbandsvorsitzenden! Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen akuter, anhaltender Angriffe auf den Schießsport, fordere ich Sie auf, einen Präsidentenbrief an alle Mitglieder unseres Verbands zu verfassen. Der Brief muß zum Inhalt haben, daß unser Verband aufgrund politischer Neutralität keine Möglichkeit hat, aktiv gegen politische Vorstöße wider den legalen Waffenbesitz vorzugehen. Die Vorstöße müssen den Mitgliedern bekannt gegeben werden, damit diese nicht weiterhin „im Tal der Ahnungslosen“ gehalten werden. 

Sie müssen weiterhin Ihre Mitglieder -uns, die Basis- auffordern, der Waffenrechtsorganisation Pro-Legal -geschlossen- beizutreten, damit unsere Interessen der Politik gegenüber angemessen vertreten werden können. Ihre eigene Art der „Politik“ war in der Vergangenheit nutzlos, hat nicht geholfen, weitere Vorstöße zu verhindern. Das sehen Sie mittlerweile sicher ein.

Nur so, als Mitglied einer „Waffenbesitzergewerkschaft“, kann die Politik noch eingebremst werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn Sie, als Präsident des Verbands, Ihre Mitglieder persönlich zum Eintritt bei Pro-Legal auffordern. Ich zähle dabei wirklich auf Ihre Mithilfe und Unterstützung, sind Sie ja schließlich auch indirekt mit meiner Stimme Verbandsvorsitzende(r) geworden.

Vielen Dank und freundliche Grüße“

Hier die Adressen:

Diese Aktion wird, -wie es bei vergangenen Anschreibeaktionen auch war- erfolgreich sein, wenn möglichst ALLE Mitglieder, die BASIS, ihre Rechte einfordern. Also, liebe Leser, setzen Sie sich hin, kopieren Sie den Vorschlagstext und senden ihn an den jeweiligen Verband! Fordern Sie Ihre Kameraden ohne Internet auf, dasselbe zu tun! Drucken Sie diesen Aufruf aus und hängen ihn in die Vereinsheime! Setzen Sie ihn in Ihre Vereinszeitung! Erstellen Sie Unterschriftenlisten, damit wirklich alle Mitglieder ihrer Forderung Ausdruck verleihen können. Und – machen Sie es gleich! Es brennt!

Denn nur wenn wir alle Betroffenen, die Schießsportler und Jäger, die Waffensammler, erreichen können, sind diese auch in der Lage, die Informationen zu erhalten und umzusetzen. Von den Landesverbänden, dem DSB usw. ist das keinesfalls zu erwarten. Die werden erst aktiv, wenn man sie dazu zwingt. Jetzt hat die Basis einen wirklich guten Grund und die Möglichkeit dazu. Vielen Dank für Ihre Mithilfe beim Versuch der Rettung des legalen Waffenbesitzes!

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.

Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

Und Sie, liebe Leser?

SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

„Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

 

 Michael Kuhn

oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin
wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Apr 272011
 

Das habt Ihr nun davon, Ihr Dummköpfe. Ich hatte euch ja gewarnt, keiner hat’s mir geglaubt. Hier klicken, meine Wahlempfehlung. Aber Ihr mußtet ja unbedingt die Grünen und Roten wählen, bzw. seid gar nicht wählen gegangen. Jetzt sind deswegen erstmal alle Sportschützen und Altbesitzer dran: Die Grün-Rote Brut will nun nämlich über einen üblen Trick den privaten Besitz von Großkaliberwaffen komplett abschaffen, man will dazu eine Bundesratsinitiative starten.

„Waffenrecht verschärfen: Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte durch die Waffenbehörden an„.

Was jetzt kommt, hatte ich vorhergesagt, die dann neue Zusammensetzung des Bundesrats gibt die Mehrheit für Grün-Rot her, spätestens aber nach den noch kommenden Wahlen.

Für diese Situation gilt es zu danken, und zwar allen Sportschützen, Jägern und Waffensammlern sowie den Waffen-Altbesitzern die entweder gar nicht erst zur Wahl gegangen sind oder aber trotzdem Grün oder Rot gewählt haben. Euch sollen die Finger der Wahlhand abfaulen!

Ihr habt aber noch eine Möglichkeit euch reinzuwaschen: Schreibt die Mitglieder des Bundesrats an, weist Sie auf das Vorhaben der Baden-Württembergischen Müsli-Taliban hin und fordert Sie auf, von dieser Maßnahme abzusehen. Argumente pro-Legalen-Waffenbesitzes gibt es hier und auf den verlinkten Seiten meiner Blogroll genug, macht euch die Arbeit!

Und für diejenigen, die heute noch sagen, „das betrifft mich nicht, ich schieße nur Druckluft und Kleinkaliber“, euch sei gesagt: „Ihr seid die nächsten!“ So sicher wie das Amen in der Kirche und so sicher wie die Salami scheibchenweise abgeschnitten wird. Macht euren Verbandsoberen die Hölle heiß, fordert sie auf, endlich mal ihren Job zu machen.

Danke im Namen aller gesetzestreuer und mehrfach überprüften, jetzt schon gegängelten und vorverurteilten Waffenbesitzer.

Michael Kuhn 

Mrz 242011
 

Baden-Württemberg u. Rheinland-Pfalz:

Wie das Politbarometer zeigt,  ist die Gefahr einer zukünftigen Rot-Grünen (weniger rot-dunkelrot-grün) Regierung in B-W als auch in R-P  gegeben. Was das für den legalen Waffenbesitz bedeuten würde, muß ich wohl nicht weiter ausführen?

Schauen Sie selbst, hier sind die Aussagen der Parteien:

CDU BW

  • Zu Waffen : Nichts
  • Aber:
    Der von der CDU berufener Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner (Karlsruhe) erklärte dieses Jahr:
  • „Jede Waffe weniger bedeutet ein Mehr an Sicherheit. Unser Ziel muss es sein, so wenige Waffen wie möglich in privater Hand zu lassen. Alle Waffenbesitzer sollten prüfen, ob sie ihre Waffe noch benötigen“

FDP BW

  • keine weiteren Verschärfungen im Waffenrecht anstreben.
  • Wir sprechen uns gegen jede Form der Waffensteuer aus und fordern, dass Kontrollen bei Waffenbesitzern, die nicht zu Beanstandungen führen gebührenfrei durchgeführt werden.

SPD BW

  • Wir streben ein generelles Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen an.
  • Außerdem muss strenger kontrolliert werden, wer überhaupt eine Waffe besitzen darf.
  • Hierfür brauchen wir sowohl eine Verschärfung des Waffenrechts als auch eine bessere Kontrollmöglichkeiten für die Waffenbehörden.
  • Waffen und Munition sollen in Zukunft an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sein.
  • Wir treten außerdem dafür ein, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.

Die GrünenBW

  • Die Amoktaten in Winnenden/Wendlingen und Lörrach zeigen auf tragische Weise, dass der private Waffenbesitz im Land deutlich eingeschränkt und effektiver kontrolliert werden muss. Landesregierung und Landtag stehen besonders in der Pflicht zu handeln
  • Als Sofortmaßnahme sind regelmäßige – auch verdachtsunabhängige – Waffenkontrollen unabdingbar.
  • Die Waffenbehörden im Land müssen personell besser ausgestattet werden, um regelmäßig auch die Eignung für und das Bedürfnis für den Waffenbesitz überprüfen zu können.
  • Zur Finanzierung des Mehraufwands schlagen wir die Schaffung einer landeseinheitlichen TÜV-Gebühr für Waffenbesitzer vor.
  • Wir fordern vom Bund, die Amnestieregelungen für die Abgabe „illegaler“ Waffen zu erneuern, nachdem wir diese Forderung bereits im Landtag durchsetzen konnten.
  • Darüber hinaus setzen wir uns für ein Verbot großkalibriger Faustfeuerwaffen als Sportwaffen und für Begrenzungen von Waffen- und Munitionsbesitz ein.
  • Funktionsfähige Waffen und ihre Munition (mit Ausnahme von Jagdwaffen) sollen künftig getrennt und außerhalb von Privaträumen aufbewahrt werden
  • Und vom neuen Möchtegernministerpräsidenten (selbst Mitglied eines Sportschützenvereins) himself: “ Beim Thema „Waffenkontrollen“ muss man mehrere Unterscheidungen treffen. Zum einen zwischen verdachtsunabhängigen Kontrollen, die keine Beanstandung liefern und solchen die eine Beanstandung liefern. Vollkommen klar ist, dass bei Beanstandungen eine Gebühr fällig sein muss. Das ist bei Kontrollen in anderen Bereichen nicht anders. Bei verdachtsunabhängigen Kontrollen, welche keine Beanstandung liefern, unterscheiden wir zwischen Jägern und Sportschützen. Jäger schießen im „öffentlichen“ Auftrag und deswegen haben wir uns in der Landtagsfraktion darauf verständigt, hier keine Gebühren zu verlangen. Bei Sportschützen ist die Sachlage allerdings ein wenig anders. Hierbei handelt es sich – auch bei den olympischen Disziplinen – nicht um einen öffentlichen Auftrag sondern um ein privates Hobby mit nicht zu verleugnendem gefährlichem Gerät. Deswegen sind wir hier für eine landeseinheitliche Regelung bezüglich der Gebühren bei verdachtsunabhängigen Kontrollen. Es ist nicht zu vertreten, dass die Allgemeinheit für die Kontrolle eines Hobbys aufkommen muss. Aus ähnlichen Erwägungen fordern wir zum Beispiel, dass bei kommerziellen Veranstaltungen Gebühren für Polizeieinsätze im Zusammenhang mit den Veranstaltungen erhoben werden.Ich hoffe, ich konnte hiermit Ihre Fragen beantworten.Mit  freundlichen  Grüßen Winfried  Kretschmann“  
  • Scheinheilig-unglaubwürdig-Grün.
  • Grüne begehen Hochverrat!

Die Linke BW Wahlprogramm

  • Aussage zu Waffen: „Justizminister Ulrich Goll (FDP) betreibt seit Jahren eine Politik, die das Gegenteil von liberal ist. Seine Aufgabe wäre es, die Unabhängigkeit der Gerichte gegen Einmischungen aus der Politik zu verteidigen. Tatsächlich jedoch mischt er sich selbst in die Angelegenheiten der Justiz ein. Zum Beispiel ist seine Positionierung gegen die Forderung nach einer Restriktion der privaten Waffenhaltung kaum zu trennen von seiner eigenen hinlänglich bekannten Waffenvorliebe
  • Polizisten: Verbot des Tragens von Schusswaffen im alltäglichen Streifendienst sowie bei Demonstrationen und Großveranstaltungen

Die Republikaner:

  • ein klares NEIN zu neuen Waffengesetzen, aber konsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze

Sie sehen, bis auf die FDP wollen alle großen Parteien den legalen Waffenbesitz weiter einschränken, bis zum völligen Verbot. Von den kleinen sind die Republikaner klar gegen weitere Einschränkungen. Auch wenn die sonstigen Wahlprogramme/versprechungen der einzelnen Parteien sich für Sie, liebe Leser, gut „anhören“, trauen Sie ihnen nicht! Seien Sie sich aber sicher, daß die Waffenrechtsprogramme durchgezogen werden, vor allem von den Linken, den Grünen und der SPD. Das ist im übrigen auch die Linie der jeweiligen Bundesparteien.

Und noch etwas: Vergessen Sie das Thema „Atomkraft“. Hier werden Sie von jeder einzelnen Partei „beschissen“, die lügen alle wie gedruckt. Bei diesem Thema geht es nicht um den Bürger, sondern nur um des Bürgers Geld, und das „regiert die Welt“. Gerade den Grünen ist da nicht zu trauen, auch die lügen unverschämt, wollen nur ihre eigenen „grünen“ Energieprodukte verkaufen. Für Geld natürlich. Die Wahrheit zu diesem Thema werden frühestens unsere Ur-urenkel erfahren……… Bitte hier weiterlesen.

Für Rheinland-Pfalz gilt das gesagte uneingeschränkt genauso. Die Landesparteien orientieren sich an der Bundespartei.

Das gefährliche an diesen Wahlen: Die jeweiligen Landtage bestimmen die Zusammensetzung des Bundesrats. Dieses Gremium muß die meisten neuen Gesetze oder Gesetzesänderungen „absegnen“. Kommt in B-W oder R-P eine rot-grüne Regierung an die Macht, stehen deshalb die Chancen für den legalen Waffenbesitz ganz schlecht!

Also! Gehen Sie zur Wahl! Unbedingt!

Ich – wäre ich Einwohner von B-W oder RP-  würde, um rot-grün verhindern zu wollen, die FDP wählen. Das wäre die Chance auf eine weitere schwarz-gelbe Koalition, was uns erstmal weitere Einschränkungen ersparen würde. Wollte ich -aus welchen Gründen auch immer- keine der großen Parteien wählen wollen, würde ich meine Stimme den Republikanern geben. Deren Wahlprogramm klingt für mich sehr vernünftig.

Sollten Sie noch unentschlossen sein: Benutzen Sie den Wahlomaten und schauen ob  er hilfreich für Sie ist.

Genau so zu handeln, das ist meine Empfehlung an Sie, liebe Leser! Machen Sie es wie bei der Bundestagswahl 2009, da hat es doch auch geklappt! Und die FDP hat Ihre Versprechen uns gegenüber bis zum heutigen Tag eingehalten! An dieser Stelle vielen Dank dafür.

Hier noch ein Wahlplakat zum herunterladen. Bitte noch in den Vereinen aushängen, oder per Mail weiterverteilen!

Michael Kuhn 

Okt 182009
 

Nach Informationen des GSVBW findet in der 44. KW, vom 26.10.09 bis 30.10.08 in einer konzertierten Aktion jeweils zwischen 08:00 und 20:00 Uhr unangekündigte Waffenaufbewahrungskontrollen in BaWü statt. Es sollen vorrangig Waffenbesitzer die bisher keine gesetzeskonforme Aufbewahrung nachgewiesen haben besucht werden.

Wie man sich bei einer solchen Kontrolle am Besten verhält und was zulässig und nicht zulässig ist hat hier der Deutsche Schützenbund  sehr gut beschrieben.

 Posted by at 14:49
Feb 252012
 

Oder etwa doch? Eigentlich lautet die Seligpreisung bei Matthäus 5.1 etwas anders. Doch das gönne ich nicht jedem. Das Himmelreich, meine ich. Schon gar nicht Leuten, die nur so tun, als ob sie tatsächlich nicht wissen würden, was sie tun.

Da wären zum Beispiel 56 von 76 anwesenden Abgeordneten des Bremer Senats, die am 23.02.2012 über einen Antrag der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen abgestimmt haben. Trickreich haben die Senatsmitglieder uns legalen Waffenbesitzern einige faule Eier ins Nest gelegt. Vordergründig ging es um eine Waffensteuer. Dies war aber nur ein Vorwand, wohl wissend, daß man damit nicht durchkommen wird. Der Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat nämlich noch mehr Überaschungen parat, diese wurden in Gänze angenommen. Bumm. Volltreffer. Tschöpe hat auf breiter Linie gewonnen. Und (fast) keiner hat’s wieder mal gemerkt. Was jetzt geschehen wird habe ich schon mehrfach so gesagt, (fast) keiner wollte es hören. Nun, manche Menschen müßen halt durch Schmerzen lernen. Jetzt ist es soweit. Der Beschluß der Bremischen Bürgerschaft lautet:

  • „1. Die Bürgerschaft (Landtag) fordert den Senat auf, sich auf Bundesebene für eine Reform des Waffengesetzes einzusetzen, die
  • a) die formalen Blockaden beendet, technisch ausgereifte und verfügbare Waffensicherungssysteme, wie zum Beispiel digitalisierte Benutzungs- und Abschusskontrollsysteme, als legales Mittel der Waffensicherung zulässt.
  • b) zusätzlich die gleichzeitige Aufbewahrung von funktionsfähigen Schusswaffen und Munition in Privatwohnungen grundsätzlich untersagt. Waffen und Munition müssen örtlich getrennt oder an einem besonders gesicherten Ort außerhalb der Wohnung aufbewahrt werden.
  • c) den Erwerb und Besitz von Sportwaffen an den Nachweis einer sicheren Lagerungsmöglichkeit für Munition und Waffen außerhalb der Wohnung koppelt.
  • d) Großkaliber-Kurzwaffen für den privaten Besitz und die private Nutzung verbietet.
  • e) ein Verbot von Munition mit besonderer Durchschlagskraft vorsieht und den perspektivischen Umstieg des Schießsports auf für Menschen ungefährliche Munition anstrebt.
  • f) eine generelle Begrenzung für den privaten Waffenbesitz beinhaltet.
  • g) unverzüglich das in der EU-Waffenrichtlinie 2008/51/EG vorgesehene zentrale elektronische Waffenregister einführt.
  • h) für Kauf und Besitz von Schreckschusswaffen die Vorlage des kleinen Waffenscheins vorsieht. Zudem muss durch eine Buchführungs- und Kennzeichnungspflicht sichergestellt werden, dass solche Waffen nur noch an Personen verkauft werden, deren Zuverlässigkeit und persönliche Eignung vorher behördlich überprüft wurden.
  • Die Bürgerschaft (Landtag) fordert den Senat ferner auf, der Bürgerschaft (Landtag) binnen dreier Monate orts- beziehungsweise landesrechtliche Regelungen zur Einführung einer Aufwandsteuer für den privaten Waffenbesitz vorzulegen, hilfsweise der Bürgerschaft (Landtag) einen durch ein externes Gutachten hinterlegten Bericht zu erstatten, aus welchen rechtlichen Gründen Abstand von der Einführung einer solchen Waffenbesitzsteuer genommen werden sollte.“

Durch die Hintertür soll bundesweit eine digitale Benutzungs- u. Abschußsicherung (per Funk?)  für Waffen eingeführt werden. Das Monopol darauf hat ARMATIX, eine Firma die zu den erklärten Gegnern des legalen Waffenbesitzes zählt. Bei etwa einer Million sicherungsfähiger Waffen und einem Gewinn von 200 Euro pro System geht es für diese Firma um schlappe zweihundert Millionen Euro Gewinn. Wenn die Sache in trockenen Tüchern ist. Als Vertriebler weiß ich, daß damit eine Gesamtprovision von mindestens 10 Millionen Euro (5%) verbunden ist. Zahlbar an den- oder diejenigen, die das Geschäft mit der Regierung einfädeln. Ob man jemals herausbekommt, an wen das Armatix-Geld geht?

Durch die Hintertür soll zukünftig bundesweit die Aufbewahrung von allen Kleinkaliber- und Druckluftwaffen in jedem Fall außerhalb der eigenen Wohnung erfolgen.

Durch die Hintertür soll der Besitz und Gebrauch von Großkaliber-Kurzwaffen bundesweit verboten werden.

Durch die Hintertür soll als Endziel zukünftig bundesweit ein Verbot aller Waffen eingeführt werden, die in irgend einer Art Munition verschießen. Einschließlich Druckluftwaffen.

Die Buchstaben a-h des oben genannten Beschlußes der Bremischen Bürgerschaft werden sich -nach dem Auftrag der Bürgerschaft- recht bald in einem Gesetzesentwurf des Bremer Landtages zur Neugestaltung des Waffenrechts an den Bundestag oder den Bundesrat wiederfinden. Sehr bald sogar. Das hat dann eine andere Qualität, als wenn es nur eine Parteifraktion eines kleinen Bundeslandes fordert.

Unser Pech wird sein, daß bereits alle Bundestagsfraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und der Linken erklärt haben, diesen kommenden Gesetzesentwurf zu unterstützen. So zumindest die Aussagen der jeweiligen Fraktionssprecher während der Sitzung der Bremischen Bürgerschaft. Im Bundesrat hat Rot/Rot/Grün bereits die Mehrheit, im Bundestag steht es (noch) 290:330 Kommunisten:Bürgerliche. Da man aber nicht allen CDU/CSU- und FDP-Abgeordneten trauen kann, ist die Gefahr groß, daß sich 41 Abweichler finden. Und dann ist das Kraut fett.

Auch wenn es in dieser Legislaturperiode hoffentlich/wahrscheinlich nicht mehr zum Äußersten für uns kommen würde, nach der nächsten Wahl sieht das u.U. ganz anders aus. Das aktuelle Politbarometer zeigt, daß heute etwa 52% der Wähler für die Kommunisten stimmen würden. Wenn das so kommt, dann ist es ganz sicher aus mit dem Schießsport, der Jagd, dem Waffensammeln. Und mit unseren Bürgerrechten.

Der Patron der Bremer SPD, Björn Tschöpe, war ganz schön angepisst, als er sich über ein Filmzitat eines Waffenlobby-Mitstreiters aufregte: „Hören Sie. Ich bin „Politiker“, was bedeutet ich bin ein Betrüger und ein Lügner und wenn ich Kindern keine Küsschen gebe, dann klaue ich ihnen Bonbons!“ Gescheit so, denn das Zitat hat einen sehr großen Kern aus reiner Wahrheit. Daß es zutrifft, bewies u.a. Innensenator Mäurer, der frei von der Leber weg log, mit falschen Zahlen argumentierte. Wohl in der Hoffnung, daß es keiner merkt. Leider verloren, Sie „Politiker“, Sie. Mir ist es aufgefallen.

Nun, was können wir legale Waffenbesitzer jetzt, in dieser besch…eidenen Lage, noch unternehmen? Zuallererst: Trauen Sie niemals wieder einem „Politiker“ der SPD, der Grünen und der Linken! Egal wie positiv er sich vielleicht vorher zum legalen Waffenbesitz äußert! Bei der notwendigen Abstimmung in Bundestag und Bundesrat wird er dagegen, gegen uns alle votieren! Sein Fraktionszwang gibt das vor! Schön zu sehen an den Bremerhavener SPD-Abgeordneten in der Bremischen Bürgerschaft, die für die Stadt Bremerhaven eine Waffensteuer ablehnten, im Landtag aber dafür stimmten!

Dann: Egal wie Ihr persönliches Wahlverhalten bisher war, wählen Sie -bei egal welcher Wahl- niemals wieder einen „Politiker“ von SPD/Grüne/Linke oder die Parteien. Sorgen Sie dafür, daß Ihre Familie, Ihre Angehörigen und Freunde dies genauso halten! Wir sind viele, fast zwei Millionen betroffene Menschen, mit diesem neuen Wahlverhalten könnten wir etwas bewegen. Wenn jeder mitmacht werden die Kommunisten keinen Fuß mehr in die Tür bekommen. Wir müssen aber wählen gehen! Unbedingt! Dann halt eine andere Partei. Welche? Wir werden sehen. Was aber passiert, wenn Sie nicht zur Wahl gehen, konnte man bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg schön sehen. Dort herrscht jetzt das Chaos.

Weiter: Trauen Sie keinen anderen Aussagen von SPD/Grünen/Linken-„Politikern“ mehr! Niemals wieder! Daß sie Lügner und Betrüger sind, haben sie beim Thema Waffenrecht oft genug bewiesen. Und trotzdem gibt es Menschen, die diesen Populisten bei anderen Sachen glauben, was sie sagen. Denken, daß es stimmt. Nein! Genauso wie sie beim Waffengesetz lügen, lügen diese „Politker“ auch bei anderen Themen. Nur um ihre Ideologie durchzusetzen. Sie, liebe Leser, sind -wie ich auch- größtenteils gar nicht in der Lage, diese Schweinereien zu durchschauen. Nur jetzt, beim Waffenrecht, wo Sie selbst betroffen sind, können Sie selbst einen winzig kleinen Einblick erhalten.

Nur wenn wir zukünftig zusammenhalten, an einem Strang ziehen, werden wir die Versuche mancher „Politiker“, unseren Sport, unser Hobby zu zerstören, abwehren können. Mittlerweile ist es nicht mehr „fünf vor zwölf“, sondern schon viel weiter! Also: Beginnen Sie jetzt! Leiten Sie diesen Artikel an alle Ihre Kontakte -mit der Bitte um Weiterleitung- weiter! Informieren Sie alle Kameraden, die Sie kennen! Drucken Sie diesen Artikel aus und verteilen ihn in den Vereinsheimen. Mitmachen! Dann werden wir es schon schaffen!

Wenn Sie „die Schnauze voll“ haben, von den Lügen der „Politiker“ und den Medien, dann zeigen Sie es doch! Kaufen Sie sich dieses T-Shirt und tragen es. Sie sind damit bereits jetzt in sehr guter Gesellschaft!

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  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Feb 012012
     

    Wie oft muß das noch gefordert werden? Wie oft will sich der Württembergische Schützenverband von diesem Kommunisten noch ins eigene Wohnzimmer defäkieren lassen? Wann kapiert Frau Lange, daß Ministerpräsident Kretschmann ein Hardliner ist, der sein Ding auf jeden Fall und ohne Rücksicht auf Verluste durchzieht?

    Bestes Beispiel: Der WSV 1850 führt seine Jahreshauptversammlung, den Landesschützentag 2012 durch. Am 21.04.2012 soll diese Tagung stattfinden. Dazu lädt man, in einem Anfall von Appeasement (das ist, wenn man ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, daß es einen zuletzt frißt) den Ministerpräsidenten als Laudator ein. Schon sehr devot. Aber auch gefährlich, denn auf einer solchen Schleimspur ist schon mancher ausgerutscht und hat sich dabei den Hals gebrochen.

    Nun, wie dem auch sei,  ein Laudator schreibt -so ist das Tradition- sein Grußwort. Im Einladungs und Programmheft des Schützentages. Ganz brav und anständig, man könnte schon sagen lobhudelnd,  lobt er darin die Schützen und das Schützenwesen:

    „Die Entstehung und Tradition der Schützenvereine ge­hören zu unserer vielfältigen Kultur und zeugen bis
    heute von der Heimatverbundenheit der zahlreichen Mitglieder. Das Schützen­wesen hat seine Ursprünge in der mittelalterlichen Stadtkultur als die Schützen die Bürgerinnen und Bürger gegen Übergriffe von außen beschützten. Im Vorfeld der bürgerlichen Revolution von 1848 waren es vor allem die Schützenvereine, die sich nachdrücklich für den demokratischen Oppositionsgeist einsetzten.“

    So weit so gut, Kretschmann scheint erkannt zu haben, was das deutsche Schützenwesen ausmacht. Gleichzeitig hat er aber genau diese Tatsache als für sich und seinesgleichen gefährlich  wahrgenommen. Nicht daß die Schützen ihre Tradition wieder aufleben lassen……

    Und so sagt er dann im gleichen Atemzug, ganz in der Tradition der Despoten von vor 1848:

    „Dennoch halte ich es für richtig, die in unserem Koalitionsvertrag angekündigte Verschärfung des Waffenrechts umzusetzen. Die Landesregierung will deshalb ­ mit Ausnahme der Jäger -ein generelles Verbot für den Privatbesitz von gro߭kalibrigen Faustfeuerwaffen durchsetzen. Diese Waffen stellen aufgrund ihrer Durchschlagskraft eine enorme Gefahr dar. Fürchterliche Geschehnisse wie die Amokläufe von Winnenden oder Norwegen sind unvergessen. Sie mahnen uns, gemeinsam alles dafür zu tun, dass sich diese schrecklichen Ereignisse nicht
    wiederholen.

    Dieses Vorgehen wurde schon 1853 von Heinrich Heine in seinem Gedicht „Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen“ beschrieben, seitdem hat sich nichts geändert, weil sich Geschichte wiederholt. Zwanghaft.

    „Es liefre seine Waffen aus
    Ein jeder in dem Gildenhaus;
    Auch Munition von jeder Sorte
    Wird deponiert am selben Orte.

    Wer auf der Straße räsoniert,
    Wird unverzüglich füsiliert;
    Das Räsonieren durch Gebärden
    Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

    Vertrauet Eurem Magistrat,
    Der fromm und liebend schützt den Staat
    Durch huldreich hochwohlweises Walten;
    Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.“

    Kretschmann bemüht -wie immer- sein Lügenmaul, um uns Sportschützen zu diffamieren und zu diskriminieren, ganz in der Tradition seiner Vorbilder, Mao und  Stalin. Daß das Attentat von Norwegen wirklich nicht geeignet ist, um deutsche Sportschützen als Terroristen anzuprangern sollte wohl jedem klar sein. Auch das Winnender Attentat wurde nicht von einem Sportschützen und mit einer illegal durch Diebstahl erworbenen Waffe von einem hundsgemeinen Mörder verübt. Weshalb aber werden wir unbescholtene Sportschützen von Kretschmann als potentielle Mörder dargestellt? In unserem eigenen Haus? Das ist an Chuzpe nicht zu übertreffen.

    Nun, es wird Zeit, daß Frau Lange vom WSV1850 und Herr Kruse vom Schützenverein 1913 Laiz sich der Direktive des Deutschen Schützenbundes anschließen, welche besagt, daß der DSB und seine Landesverbände hinter allen ihren Disziplinen stehen. Dazu gehört nunmal unausweichlich auch das Großkaliberschießen:

    Auf der Basis der bereits 2009 veröffentlichten „Lübecker Erklärung“ steht der Deutsche Schützenbund in vollem Umfang und ohne Wenn und Aber zu allen von ihm angebotenen Schießdisziplinen. Diese Position werden wir auch weiterhin aktiv vertreten.“

    Unter „aktivem Vertreten“ verstehe ich, daß man jetzt endlich mal ein Zeichen setzt, und diesem unbelehrbaren, faktenresistenten Kommunazisten Kretschmann mal zeigt, wie unsere Schützenehre aussieht. Daß sie noch vorhanden ist.

    Dazu muß er zwangsläufig  -denn er ist ein verbands- und vereinsschädigendes subversives Element, ganz im Sinne der Verbandsstatuten- aus seinem Heimatverein Laiz und dem WSV 1850 ausgeschlossen werden. Ohne Wenn und Aber. Die Satzung sollte das hergeben. Wenn sinngemäß drinsteht:

    „Der Ausschluss kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegendie anerkannten sportlichen Regeln, bei Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins, wobei der Verstoß und die Verletzung im Einzelfall jeweils schwerwiegend bzw. gröblich sein muss.“

    wäre dieses Vorgehen mehr als berechtigt. Denn was kann schwerwiegender sein, als das Verbot vieler anerkannter Sportdisziplinen des Vereins und des Verbands zu fordern?

    Allerdings glaube ich nicht, daß Herr Kruse und Frau Lange diesen Weg gehen werden. Zumindest nicht freiwillig. Die Tatsache, daß der Schmonzes Kretschmanns sogar in der Einladung abgedruckt wurde, spricht dagegen. Ebenfalls die Äußerungen, die Frau Lange und Herr Kruse nach meiner ersten Forderung des Rauswurfs getätigt haben.

    Aber vielleicht sind die beiden ja lernfähig? Vielleicht brauchen sie ja nur einen kleinen „Stupser“ um endlich aufzuwachen? Vielleicht schreiben die Baden-Württembergischen Kameraden die beiden einfach nochmal freundlich an? Die Adressen sollten leicht herauszufinden sein.

    In jedem Fall ist die Duldung dieser Vorfälle nicht tragbar, ein Vereinsvorstand oder ein Landesvorstand der das mitträgt ist auf dem falschen Posten und sollte bei nächster Gelegenheit abgestraft und abgewählt werden.  Denn genau solche Leute – noch dazu aus unseren eigenen Reihen- sind die Sargnägel des Schießsports.

  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die von Presse, Funk und Fernsehen in „Goebbels-Manier“ diffamiert werden. Weil sie ein Hobby haben, das von diesen „Journalisten“ nicht akzeptiert wird.
  • Es gibt in diesem Land wieder ehrliche, unschuldige Menschen, die damit rechnen müssen, daß morgens um 6 Uhr die Polizei in ihre Wohnung will. Weil für sie das Grundrecht der „Unverletzlichkeit der Wohnung“ nur noch eingeschränkt gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die Angst um ihr ehrlich erworbenes Eigentum haben müssen. Weil für sie das Grundrecht auf Eigentum nicht mehr gilt!
  • Es gibt in diesem Land wieder Organisationen und Bündnisse, die diffamieren diese ehrlichen, unschuldigen Menschen als potentielle Mörder und Amokläufer! Weil sie erst DANN einen Grund haben, schärfere Gesetze gegen diese Menschen zu fordern.
  • Es gibt in diesem Land wieder Parteien, die stellen diese Menschen GENERELL als Gefahr für unsere Sicherheit dar. Weil ihnen eingeschränkte Grundrechte noch nicht ausreichen und sie Gesetze wie in Polizeistaaten einführen wollen!
  • Es gibt in diesem Land wieder Politiker, die zu FEIGE sind, sich schützend vor diese Menschen zu stellen. Weil sie Angst um ihre Karriere haben.
  • Es gibt in diesem Land wieder Menschen, die finden das alles richtig und korrekt! Weil es ja Recht und Ordnung ist. Und weil es ja NUR „die Anderen“ betrifft.
  • Denn eines ist wohl klar: Wer unschuldige Menschen als Mörder und Amokläufer diffamiert, sie als Gefahr für unsere Sicherheit bezeichnet, und damit einverstanden ist, daß für diese Menschen die Grundrechte nicht mehr gelten, der hätte 1933 auch die braune Uniform angezogen!

    Und Sie, liebe Leser?

    SIE wissen überhaupt nicht wer hier gemeint ist?  Dann sollten SIE sich schnellstens kundig machen!  Damit SIE nicht eines schönen Tages sagen müssen, so wie viele Menschen nach 1945:

    „Das habe ICH alles nicht gewusst…!“

     

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Nov 232011
     

    So langsam trudeln nach unserer Anschreibeaktion die Antworten der Verbände auf die zahlreichen Anfragen der Mitglieder bei diesen auch ein. Nicht bei mir persönlich, außer dem FWR hat mir noch niemand geantwortet, ich bin für einige die „persona non grata“. An dieser Stelle erstmal herzlichen Dank an alle Mitstreiter, zeigt es doch, daß wir „Viele“ sind. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen, auch die bisher unentschlossenen sollten noch mit ihrem Brief oder Mail zeigen, daß wir „mehr“ sind, als von den Verbänden angenommen.

    Erschreckend die Antwort des FWR, dort wußte man bis dato nicht, daß die Grünen ihren Gesetzesentwurf bzgl. „kriegswaffenähnlicher halbautomatischer Waffen“ bereits beim Bundestag eingereicht hatten! Auch scheint es, daß die Problematik des Bremer SPD-Vorstoßes in Sachen Waffensteuer, nicht so recht erkannt wurde.  Zum Rest der Antwort kann ich nichts sagen, ich komme damit der Bitte des FWR nach.

    Bitte schauen Sie mal unter den Kommentaren zu meiner „Märchenstunde“ nach, dort ist mittlerweile die Antwort des DSB eingestellt.

    Nun, wie ist das Schreiben des von mir sehr geschätzten Herrn Kohlheim zu werten? Als das, was es ist, die Meinung des DSB. Herr Kohlheim spricht für das Präsidium.

    Quintessenz: Wir machen weiter wie bisher.

    Meine Meinung: Wenn Herr Kohlheim sagt:

     “Der Deutsche Schützenbund sucht das Gespräch und den fairen Dialog miteinander; auch mit Politikern die sich sehr kritisch über uns und unseren Sport äußern. Unsere Erfahrung zeigt, dass dieses Vorgehen uns in der Vergangenheit vor weit größerem Ungemach bewahrt hat.”

    verkennt der DSB die heutige Situation komplett, die eben anders ist als noch vor Jahren.

    Diese “neue” Sorte von “Politikern” hält sich nämlich nicht mehr an einmal gegebene Versprechungen. Bestes Beispiel dafür ist der Baden-Württembergische Innenminister Gall, der nur wenige Tage nach einem “positiven” Gespräch die “Rolle rückwärts” vollführte und massivst Verschärfungen des Waffenrechts forderte. Und dieser Mann ist nur einer von vielen.
    Auch verkennt Herr Kohlheim/DSB, daß mit B90/Die Grünen -ob deren Ideologie- überhaupt kein Gespräch möglich ist, bzw. geführte Gespräche wie bei Gall nutzlos sind.

    Auch diese Aussage Herrn Kohlheims/des DSB:

    “Sehr kritisch werden aber auch von den dem Schießsport positiv gegenüber stehenden Politikern die Äußerungen aus Schützenkreisen eingestuft, die mit der “Hau-drauf-Methode” sich Luft verschaffen und die Politiker angreifen. In der Sache schadet uns ein solches Verhalten sehr. (Ich glaube ich brauche Ihnen nicht zu verdeutlichen, was die Politiker denken, denen unser Sport nicht zusagt: diese fühlen sich durch persönliche Beleidigungen oder gar Drohungen nur in ihrer Einstellung bestätigt.)”

    zeugt von wenig Realitätssinn. Unzweifelhaft richtig in der geklammerten Schlußfolgerung, verkennt man, daß diese “Politiker” grundlos und ohne dahinterstehende Fakten einen massiven Angriff auf die deutschen Sportschützen gestartet haben, nach dem Motto: “Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen”. Wenn wir keinen Grund für einen Angriff haben, erfinden wir halt einen…..

    Sollte oder wollte ein Politiker hinter dem Schießsport stehen, müßte er das dann halt auch mal unmißverständlich ausdrücken, den Schützen gegenüber, öffentlich,  und sich nicht hinter Parteiprogrammen und -Ideologien verstecken. Eine Rede auf einer Schützenbezirksversammlung sagt da erstmal garnichts aus. Oft genug erlebt. Im Übrigen werden ja genau diese Politiker nicht angegriffen. Einzig die Demagogen und Faktenverdreher unter ihnen. Niemand muß sich einen Schuh anziehen, der ihm nicht passt.

    Deshalb zeugt es von wenig Weitsicht, wenn derartige Angriffe, die ja in den Medien genüßlich ausgeschlachtet werden, vom DSB öffentlich unwidersprochen bleiben. Hier muß gekontert werden. Und zwar mit passenden Mitteln. Damit sich diese Volksvzertreter weitere Angriffe vorher gut überlegen.

    Nicht wenige Sportschützen haben bei den vergangenen Wahlen die Grünen und die SPD, auch die Linken, gewählt. Genausoviele wie der Durchschnitt der Bevölkerung, nämlich fast oder über 50%. Wie kann man Parteien wählen, die einen enteignen und seinen Sport zerstören wollen?

    Wie kann man, -obwohl klar absehbar, daß sich dieser Trend u.U. bis zur Bundestagswahl fortsetzen wird- von Seiten der Verbände mit dieser Geheimpolitik fortfahren, anstatt den Mitgliedern reinen Wein einzuschenken und zu sagen: “Wenn ihr Euren Sport und euer Eigentum behalten wollt, dürft Ihr gerade NICHT die Grünen, die SPD oder die Linken wählen?

    Wegen dieser „Geheim“-Politik des DSB und der anderen Verbände stehen wir Sportschützen genau dort wo wir heute sind, vor dem Abgrund, vor dem Verlust unseres Sports und unseres Eigentums. Auch die Verschärfungen der Vergangenheit wären entgegen der Aussagen Herrn Kohlheims/des DSB sicher nicht in diesem Ausmaß erfolgt, wenn der DSB und das FWR sich im Vorfeld entschlossener und entschiedener für die Sache -auch auf anderem Wege- eingesetzt hätten.

    Die Aussage Herrn Kohlheims/DSB zur Waffensteuer in Städten hat nichts mit der Waffensteuer eines Bundeslandes zu tun! Speziell in Bremen, wo die Kommunisten traditionell in der Überzahl sind, reicht eine Lesung und der Beschluß in der Bürgerschaftssitzung aus, damit die Steuer zum 01.01.2012 (vorerst) Rechtens ist. Die Mehrheiten in der Bremer Bürgerschaft sind dafür vorhanden. Dies wird von DSB und FWR offensichtlich verkannt! Sollte die Steuer kommen, bedeutet dies das AUS für den Bremer Schützensport. Jahrelanges Klagen bis hin zu den obersten Gerichten wird sich kaum einer der Bremer Schützen antun. Und wenn, ist er bis zu einem Erfolg finanziell am Ende. Ob der DSB das wirklich will?

    Wenn der DSB Angst hat, seinen Status als “seriöser Gesprächspartner” zu verlieren, dann soll er doch bitte seine Aufgabe, sich öffentlich gegen die Unterstellungen , nämlich daß Sportschützen Mörder und Nazi-Ausbilder wären, zu erwehren, an eine dafür besser geeignete Organisation übertragen: Pro-Legal. Die steht nämlich schon in den Startlöchern. Dieses Angebot gilt sinngemäß für alle anderen Verbände auch.

    Aber davon distanziert man sich lieber. Zitat Kohlheim/DSB: „Insofern suchen wir nicht den Schulterschluss zu Personen und Verbänden, die sich gerne dieser aggressiven Diskussionsform bedienen.

    Danke für nichts, lieber DSB.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin
    wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Sep 222011
     

    Normalerweise verstehen die Richter auch, um was es bei den Klagen geht, Fehlurteile sind selten. Nur ganz selten fließen in die Rechtsprechung ideologisch gefärbte persönliche Meinungen des Gerichts ein, mit dementsprechenden Nachteilen für den vom Urteil Betroffenen.

    Wie dieses Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart (Az.: 5 K 2953/10) unter dieser Fragestellung einzuschätzen ist werden wir gleich sehen.

    Zum Fall: Ein Waffenbesitzer hat legale Waffen angemeldet in seinem Besitz, die Waffenkontrolleure besuchen ihn unangemeldet(?) zu einer anlaßlosen Aufbewahrungskontrolle nach § 36 Abs. 3 Satz 2 des Waffengesetzes, welche der Waffenbesitzer zuläßt. Es wird nichts beanstandet, alles  in Ordnung. Danach folgt eine Rechnung für die Kontrolle an den Kontrollierten. Dieser ist der Meinung, die Kontrolle liege im öffentlichen Interesse und sei deshalb kostenfrei durchzuführen. Die Behörde sieht das naturgemäß anders, man kann sich nicht einigen, ein Rechtsstreit folgt.

    Irgendwann spricht ein Gericht dann Recht, wie hier geschehen. Der Kontrollierte wird verdonnert die streitigen Gebühren zu zahlen, die Begründung ist eindeutig:

    „Das Gebührenrecht als Teil des Verwaltungsverfahrens falle in die Regelungskompetenz der Länder, so dass es grundsätzlich den Ländern obliege in eigener Ver-antwortung die Erhebung von Verwaltungsgebühren für die Tätigkeit der eigenen Behörden und zur Deckung des eigenen Verwaltungsaufwandes zu regeln.

    Eine entsprechende Ermächtigungsgrundlage zur Gebührenfestsetzung finde sich in Baden-Württemberg in §§ 2, 11 des Kommunalabgabengesetzes i. V. m. § 4 Abs. 3 des Landesgebührengesetzes, wonach die Gemeinden bei einer Aufgabenwahrnehmung als untere Verwaltungsbehörde die gebührenpflichtigen Tatbestände und die Höhe der Gebühren durch Satzung festlegen. Eine solche Satzung habe auch die Stadt Heilbronn erlassen und darin einen hinreichend bestimmten Gebührentatbestand für Prüfungen und Untersuchungen nach dem Waffengesetz, die im Interesse oder auf Veranlassung des Gebührenschuldners vorgenommen werden, vorgesehen.

     Bei der vorgenommenen Waffenkontrolle handle es sich um eine derartige gebührenpflichtige Amtshandlung im Sinne der Gebührensatzung der Stadt Heilbronn, die insbesondere auch vom Kläger veranlasst worden sei.“ 

    Und weiter:

    „Die durchgeführte Waffenkontrolle knüpfe daher wegen der besonderen Gefährlichkeit des Waffenbesitzes allein an den Waffenbesitz als solches an und falle daher – ungeachtet dessen, ob Anlass zu Beanstandungen oder Kontrollmaßnahmen gegeben worden sei oder nicht – in den Verantwortungsbereich des Klägers als Waffenbesitzer und werde so von ihm veranlasst und ihm zugerechnet.“ 

    So weit so gut. Bis auf die Erwähnung der „besonderen Gefährlichkeit des Waffenbesitzes“. Wenn legaler Waffenbesitz gefährlich sein soll (durchschnittlich 8 Tote jährlich) was ist dann mit dem Besitz von Kraftfahrzeugen (ca. 4.000 Tote jährlich)?  Wird in Zukunft jede unbeanstandete Fahrzeugkontrolle durch die Polizei ebenfalls gebührenpflichtig? Ganz sicher nicht.

    Und schon haben wir hier ein ideologisch gefärbtes Urteil. Da nützt es auch nichts, wenn der Richter ausführt: „Darüber hinaus enthalte weder das Waffengesetz noch die landesrechtlichen Regelungen sowie die Satzung der Stadt Heilbronn für die seit 2009 eingeführte Kontrollmöglichkeit eine Gebührenfreistellung.“ , denn das ist falsch, die Neuregelung der Verwaltungsvorschriften zum Waffengesetz (auf Seite 145) sagt aus, daß die Kontrollen gebührenfrei sein sollen. Die Verabschiedung dieser Verwaltungsvorschriften wird allerdings seit Monaten von der BaWü-Arbeitsministerin Katrin Altpeter aus fadenscheinigen Gründen blockiert, so daß diese für diesen Fall nicht herangezogen werden konnten.

    Wie dem auch sei, die Gebühren für die Kontrolle sind rechtmässig. Der Kontrollierte hat aktiv an der Kontrolle mitgewirkt, hat die Kontrolleure eingelassen, obwohl er dies ja gar nicht gemusst hätte. Ich habe das schonmal erklärt, im Zusammenhang mit einem anderen Gerichtsurteil, die Kontrollen betreffend. Insofern hat der Waffenbesitzer sich die Konsequenzen aus der Kontrolle wiederum selbst zuzuschreiben, im jetztigen Fall eben die Gebührenpflicht.

    Er hätte ja von seinem Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung Gebrauch machen und den Kontrolleuren den Zutritt zu derselben verweigern können. Das ist vollkommen legal und darf nicht sanktioniert werden. Das Grundgesetz steht über dem Waffengesetz und genauso steht es auch im § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 selbst:

    „Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.“

    In diesem Fall hätte er also die Kontrolleure nur fragen brauchen, ob sie die Kontrolle zur „Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit“ durchführen. Bei Verneinung dieser Frage darf die Betretung der Wohnräume zu jeder Zeit -ohne einen Verstoß gegen das Waffengesetz zu begehen- abgelehnt werden. Bei anlaßlosen Aufbewahrungskontrollen besteht niemals eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, sonst wären sie ja anlaßbezogen.

    Wirkt man trotzdem -durch hereinlassen- aktiv an der Kontrolle mit, wird man in BaWü gebührenpflichtig, weil das so im §§ 2, 11 des Kommunalabgabengesetzes i. V. m. § 4 Abs. 3 des Landesgebührengesetzes  steht. Die Gebührensatzung der Stadt Heilbronn, die einen hinreichend bestimmten Gebührentatbestand für Prüfungen und Untersuchungen nach dem Waffengesetz, die im Interesse oder auf Veranlassung (aktive Mitwirkung) des Gebührenschuldners vorgenommen werden, enthält, ist insofern rechtskonform.

    Wer den Nachteil der Gebührenzahlung und eventuelle weitere -weitaus unangenehmere- Nachteile (siehe dieses Urteil) vermeiden möchte, braucht sich -wie schon gesagt- nur an den  § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 zu halten. Dieser erlaubt zweifellos, die Kontrolle völlig gesetzeskonform -unter Hinweis auf Artikel 13 des Grundgesetzes- nicht zu gestatten. Und zwar ohne irgendwelche Nachteile befürchten zu müssen. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, daß der   § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 ganz klar ausdrückt, daß eine anlaßlose Kontrolle in den Wohnräumen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Waffenbesitzers -welche vorher einzuholen ist- möglich ist. Die Formulierung: “  dürfen gegen den Willen des Inhabers“ sagt dies m.E. eindeutig aus. Wer seine Waffen allerdings nicht in Wohnräumen aufbewahrt muß das Betreten dieser Räume gestatten.

     Michael Kuhn

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
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    Aug 222011
     

    Was eigentlich schon immer gesagt wurde, nämlich daß man die Waffenkontrolleure mit Hinweis auf die Unverletzlichkeit der Wohnung lt. Grundgesetz abweisen sollte, hat sich jetzt durch höchstrichterliche Rechtsprechung bestätigt: Wer die Kontrolleure in die Wohnung lässt, verliert u.U. seine Zuverlässigkeit.

    Dieses Urteil des VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 03.08.2011, Az. 1 S 1391/11,  zeigt diesen Sachverhalt in der Urteilsbegründung deutlich auf:

    „Im Übrigen hat der Antragsteller den ihm noch unbekannten Beamten des Landratsamtes zu einem Zeitpunkt, zu dem die Waffen nicht sicher aufbewahrt waren, Zutritt zur Wohnung gewährt. Dies lässt ebenfalls auf ein mangelndes Problembewusstsein im Hinblick auf die sichere Aufbewahrung der Waffen schließen.“

    Man darf sollte den Kontrolleuren keinen Zutritt zu seinen Wohnräumen gewähren. Die Begründung der Regierung zur Änderung des Waffengesetzes ist hier eindeutig:

    „Durch die Übernahme von § 36 Absatz 3 Satz 3 WaffG der geltenden Fassung wird klargestellt, dass Wohnräume gegen den Willen nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden dürfen.“

    In diesem speziellen Fall war es so, daß der Waffenbesitzer völlig zu Recht seine Waffen -weil er sie reinigte- zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht ordnungsgemäß verwahrt hatte. Das darf er, wer alleine zuhause ist und/oder seine Waffen Unberechtigten nicht zugänglich macht wenn er zuhause ist, muß sie in diesem Fall nicht im zertifizierten Schrank aufbewahren. Läßt man aber jetzt die Kontrolleure ins Haus, macht man sich strafbar, weil Unberechtigte Zugriff auf die Waffen haben können. Sind also die Kontrolleure „unberechtigte Personen“? Macht man sich dann auch strafbar, wenn man seine Waffen waffengesetzkonform im zertifizierten Schrank aufbewahrt hat und den Schrank im Beisein der Kontrolleure öffnet?

    Es betrifft immer die Fälle freiwilligen Mitwirkens um so in die Gesetzesfalle zu tappen, also dann, wenn man die Kontrolleure selbst einlässt. Erst durch seine Einwilligung zur Kontrolle hat sich der Waffenbesitzer in die Situation gebracht, daß man ihm ungenügende Verwahrung -obwohl in diesem Fall bis zum Eintreten der Kontrolleure zulässig- vorwerfen konnte. Der Richter hat dies auch verdeutlicht:

    „Die Voraussetzungen des § 36 Abs. 3 Satz 3 WaffG mussten nicht beachtet werden, weil der Antragsteller wirksam in das Betreten der Wohnung eingewilligt hat. An einem Eingriff in das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung fehlt es, wenn das Betreten der Wohnung vom Willen des Berechtigten gedeckt ist. Weil Art. 13 GG das Selbstbestimmungsrecht des Wohnungsinhabers schützt, beseitigt eine gesetzlich erzwungene (z.B. durch Bußgeldandrohung im Fall der Weigerung) oder durch Täuschung oder Drohung staatlich herbeigeführte Zustimmung die grundrechtliche Relevanz des Eingriffs nicht (Hermes in Dreier, GG, 2. Aufl., Art. 13 Rn. 106 m.w.N.; vgl. allgemein zum sog. Grundrechtsverzicht Sachs, GG, 4. Aufl., vor Art. 1 Rn. 52 ff.). Die nach § 36 Abs. 3 Satz 2 WaffG erforderliche Einwilligung wird nicht gesetzlich erzwungen“.

    Auf gut deutsch: „Selbst schuld, daß Du die Kontrolleure überhaupt reingelassen hast“.

    Durch das o.g. Gerichtsurteil wurde klargestellt, daß die Kontrolleure  im Sinne des WaffG „Unberechtigte Personen“ sind, wenn Waffen zwar korrekt gelagert werden, man die „Besucher“ aber einlässt. Für die Zukunft bedeutet dies für jeden Waffenbesitzer, daß er zwangsläufig jeglichen Kontrollwunsch der Behörden nach  § 36 Absatz 3 WaffG unter Hinweis auf § 36 Absatz 3 WaffG  Satz 3 (Unverletzlichkeit der Wohnung) ablehnen muß, um sich nicht einen evtl. Verstoß gegen das Waffengesetz vorwerfen zu lassen. Das Recht ist dabei auf seiner Seite.

    oder weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
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    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Michael Kuhn

    Jul 272011
     

    Wenn nicht schnell gehandelt wird: Ja! Genausowenig wie jemals ein Tsunami deutsche Atomkraftwerke überrollen wird, die Atomkraftwerke (nur in Deutschland) wegen eines Erdbebens in Japan aber trotzdem abgeschaltet werden , kann man die Deutschen Sportschützen  als Verursacher der Terrortat in Norwegen ausmachen. Trotzdem sehen sich einige Wichtigtuer aus Politik und Medien gemüßigt, dieses Attentat als Vorwand zu nehmen um das Verbot des Großkaliberschießsports zu fordern. Wenn diese Mechanismen jetzt genauso wie vor kurzem wieder funktionieren, dann „Gute Nacht“ Schießsport. Es sieht ganz danach aus.

    Die kommunistische Melonenpartei (außen grün, innen rot), B90/Die Grünen, fordert pietätlos (Leichenfledderer, die Opfer von Oslo sind noch nichtmal beerdigt): «Das Ziel muss sein, dass Sportschützen nicht mehr mit Großkaliberwaffen schießen dürfen»  und weiter:

    «Es gibt immer noch zu viele Waffen in Privathaushalten», sagte Wieland. Schätzungen zufolge seien es zehn Millionen Schusswaffen. «Nicht allen Sportschützen geht es ausschließlich ums Zielen und Treffen», sagte Wieland. «Die Vereine sind ein Schirm, unter dem sich auch Waffennarren aufhalten.» Amokläufer und ähnliche Täter hätten häufig zunächst eine legale Ausbildung an Waffen gemacht. «Dazu kommen oft Computerspiele, wo man lernt, auf den Jagdmodus umzuschalten», erläuterte Wieland.

    Daß natürlich auch Polizisten und Soldaten eine ausführliche Ausbildung an Waffen bekommen, diese sogar auf Mannziele trainieren dürfen müssen (was dem deutschen Sportschützen bei Höchststrafe -Verlust der Waffenbesitzkarte- verwehrt ist), erwähnt der verkommene Linkspopulist Wieland -wie selbstverständlich- nicht. Jeder Polizist und jeder Soldat, fast jeder ehemaliger Wehrpflichtige, ist besser im Erschießen von Menschen ausgebildet als irgend ein Sportschütze. Das dürften deutschlandweit so etwa 25-30 Millionen Menschen sein. Sind das bessere Menschen als durchleuchtete, überprüfte und ihrer Grundrechte beraubte Sportschützen?

    Hier zum nachlesen: Entwaffnung der Sportschützen

    Ein sehr guter Kommentar von Benedikt Krainz dazu: „Verbietet die Grünen

    Die SPD schlägt sofort und reflexhaft in dieselbe Bresche: Nach den Attentaten von Norwegen fordert Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) ein schärferes Waffenrecht:

    «Wir streben ein generelles Verbot für den privaten Besitz großkalibriger Faustfeuerwaffen an», ließ Gall am Mittwoch in Stuttgart mitteilen. Der Minister kündigte eine Bundesratsinitiative an. Ausnahmen solle es nur noch für Jäger geben. 

    Und das, obwohl doch das Forum Waffenrecht und Frau Landesoberschützenmeisterin Lange  -angeblich- die Lage „in äußerst sachlicher und sehr guter Atmosphäre“ mit Gall im Vorfeld geklärt hatten: Erstes Gespräch in Stuttgart. Man schreibt:

    „Wie kürzlich bereits angekündigt, konnte inzwischen durch die Initiative unseres Vorsitzenden ein erstes Gespräch mit dem Innenminister der neuen Regierung in Baden-Württemberg, Reinhold Gall, MdL, geführt werden.Dieses Gespräch diente einer ersten Kontaktaufnahme und verlief in äußerst sachlicher und sehr guter Atmosphäre. Für die nahe Zukunft wurden Folgegespräche vereinbart. Wir halten Sie selbstverständlich informiert.“ 

    Wie beim FWR auf dem Bild zu sehen ist, fand dieses Gespräch zwischen Tür und Angel im Foyer des Stuttgarter Landtags statt, auch gab es diesmal anscheinend keinen Kaffee und Schnittchen. Wie die obige Aussage des FWR vor diesem Hintergrund zu werten ist, bleibt Ihnen überlassen, liebe Leser. So wie es aussieht, wurden Herr Keusgen und Frau Lange einfach – wieder mal – verarscht, so wie eigentlich jedesmal. Aussagen und Versprechen von Politikern ist halt nicht zu trauen.  Ich für meinen Teil hoffe, daß das FWR einen guten Notfallplan für die jetztige Situation hat. Angemahnt wurde er zumindest oft genug.

    Wie der eine oder andere Politiker in der Zeit nach Oslo sonst so tickt, können Sie hier lesen: Die Zeit: Warum auch sachlich bleiben.

    Naja, vielleicht halten sich ja diese populistischen Politiker, die üblichen Hetzmedien,  zukünftig an das Motto von Falk Heunemann von der Financial Times Deutschland, der da sagt:  „Einfach mal die Klappe halten„.

    Vor allem auch bei der monströsen und abscheulichen Berichterstattung ist Zurückhaltung gefordert, die Gefahr von Nachahmern ist groß. Das weiß man zwar in den Redaktionen, aber der alte Leitsatz „only bad news are good news“ und die Gier nach Auflage schaltet bei den Redakteuren oftmals das Gehirn aus. Aber warten wir einfach mal ab, wielange es dauert bis der erste Nachahmer diese Schandtat übertrumpfen will.

    Nun, sei’s wie’s will, der Terrorist von Oslo hat auf jeden Fall alle seine Ziele erreicht, er ist in diesen Tagen der bekannteste Mann der Welt, seine Intention, sein „Manifest“ wird überall verbreitet. Der Mann hat 9 Jahre daran gearbeitet, in ein paar Stunden soviele Menschen wie möglich zu töten. Er ist ein Soziopath, etwa 2-3% der Bevölkerung leiden an dieser Persönlichkeitsstörung. Polizisten, Soldaten, Metzger, Politiker, Pfarrer, Journalisten, Sportschützen können betroffen sein, auch Angestellte, Arbeiter, Bettler, Handwerker, einfach jeder. Und jeder, der 9 Jahre an einem Plan arbeitet, wird Möglichkeiten finden, diesen durchzuführen. Jeder. Unausweichlich.

    Die Norweger selbst haben keinen Zweifel daran, sie wissen das und deshalb wird man dort das Waffenrecht auch nicht verschärfen. Sie wollen den Täter nicht gewinnen lassen, lassen sich ihre Freiheit nicht nehmen. Einen Gouvernantenstaat, wie wir ihn in Deutschland haben, ist dort undenkbar.

    Mal mit den Worten der Grünen zu argumentieren: „Wir müssen begreifen und akzeptieren, dass es in keiner Gesellschaft absolute Sicherheit gibt. Wer den Menschen eine solche verspricht, ist ein verantwortungsloser Scharlatan.“ Da ging es aber um ein anderes Thema, grüne Klientel war betroffen. Erkennen Sie den Widerspruch zum Waffenrecht, liebe Leser?

    Diese verabscheuungswürdigen Politiker wollen nur und ausschließlich die Sportschützen „entwaffnen“, weil sie Angst um ihr eigenes Leben haben. Weil sie wissen, wie moralisch verkommen und verdorben sie sind, haben sie einfach nur Angst davor, daß sich irgendwann mal einer an sie heranmacht. So wie der Täter von Oslo dort die Politiker bestrafen wollte, befürchten sie nun auch, eines Tages, für ihre Macht- und Geldgier zuungunsten des Bürgers, abgestraft zu werden. Sie scheinen gute Gründe für diese Angst zu haben. Die illegalen Waffenbesitzer (20-30 Mio. illegale Waffen in Deutschland) scheinen ihr ureigenstes Klientel zu sein, vor denen haben sie keine Angst. Und die Polizei und die Soldaten sollen sie mit ihren Waffen vor uns beschützen. Kranke Denkweise, nicht wahr?

    Sie liebe Sportkameraden, sollten dem Herrn Keusgen vom FWR mal eine Mail schicken. Wieder mal. Sie sollten ihn auffordern, endlich das Appeasement gegenüber der Politik zu beenden, einfach mal Klartext zu sprechen statt unnütze „Geheimpolitik“ zu betreiben. Fordern sie ihn auf, das FWR mit den anderen Verbänden wie Pro-Legal und FvLW zusammenzutun.  „Kräfte bündeln“ ist das Zauberwort. Es ist höchste Zeit, etwas gegen das drohende Waffenverbot zu unternehmen. Ob die Herren Keusgen und Ambacher dafür die richtigen sind? Ja. Wenn sie mal von ihrem hohen Ross herunterkommen würden. Wenn sie etwas von ihrer „Macht“ abgeben würden. Wenn sie auf ihre Basis hören würden. Wenn sie Unterstützung annehmen würden. Dann wären sie genau die richtigen. Aber so? Man distanziert sich lieber voneinander. Wo das hinführt kann man jetzt sehr schön sehen. In den Untergang nämlich. Gotteslob 913: Näher mein Gott zu Dir.

    oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
    der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
    Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
    sowie
    dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
    und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
    (auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

    Michael Kuhn

    Jun 292011
     

    Als erster der deutschen Schützenverbände hat sich der BdMP zum Bremer Vorstoß geäußert. Immerhin schon fast 14 Tage nach bekanntwerden. Das war beispielhaft fix. Von den anderen ist immer noch nichts zu hören und zu sehen.

    Die Schlagzeile: Digitale Sperrelemente sollen für JEDEN Waffentransport bald Gesetz werden  und der Hinweis: „unter dem o.g. Titel findet derzeit eine beispiellose Panikmache statt“ verleitet geradezu zu einer Google-Suche. Diese führt schnurstracks wieder zur BDMP-Seite, zu einem Feed-Reader und jetzt auch hierher. Sonst nirgendwohin. Seltsam.

    „In einem sich ständig steigernden politischen Amateurstil soll uns glauben gemacht werden, dass die bloße Idee des Bundeslandes Bremen bereits zur bundesgesetzlichen Umsetzung führt. Wer darauf hereinfällt, hat wohl am Politikunterricht nur sporadisch teilgenommen.“ 

    Meine persönliche, amateurhafte Meinung: Ein Koalitionsvertrag ist das Regierungsprogramm der jeweiligen Regierung, in diesem Fall der neuen Bremer Landesregierung. Und nicht nur eine „Idee“. Eine Vereinbarung der Grünen und der Roten, was sie künftig während ihrer Regierungsdauer zu unternehmen gedenken, und was nicht. Da steht nunmal in Stein gemeißelt:

    “Auch wenn ein Großteil der Straftaten mit illegalen Waffen verübt wird, so wurden in der Vergangenheit nicht nur bei Amokläufen an deutschen Schulen viele Menschen auch durch legale, aber ungesicherte, Waffen verletzt oder sogar getötet. Im Waffenrecht werden wir deshalb versuchen, über den Bundesrat ein Verbot großkalibriger Waffen – auch für Sportschützen – herbeizuführen. Darüber hinaus werden wir zur effektiveren Sicherung von Sport- und anderen privaten legalen Waffen eine Initiative ergreifen, endlich die technisch bereits ausgereifte digitale Sicherung von Waffen auf dem Verordnungs- und Gesetzeswege mit der manuellen Sicherung, zum Beispiel durch Waffenschränke, gleichzustellen. Um die nach dem Waffengesetz erforderlichen Kontrollen von Waffenbesitzern effektiver als bisher durchführen zu können, wollen wir die Waffenbesitzer zur Erstattung des mit den Kontrollen verbundenen Personal- und Sachaufwands heranziehen.”

    Im Bundesrat wären schon jetzt die Mehrheiten zur Umsetzung dieser „Idee“ vorhanden, im Bundestag nicht. Noch nicht. Es steht aber gewaltig zu vermuten, daß es im September 2013 zu diesen Mehrheiten kommen wird. Und dann? Wer glaubt ernsthaft, daß die Grünen dann, wenn sie am Ziel sind, gerade vom Waffenrecht ablassen werden? Wo doch die Bundespartei noch weitgehendere Forderungen stellt als die Bremer und Baden-Württemberger?

    „Darüber hinaus habe ich gleich heute Morgen einen breit angelegten Suchauftrag nach den Materialien der Werbekampagne des FWR für die Produkte der Firma Armatix erteilt. Erste Reaktionen: „Wir suchen noch.“ 

    Klar. Böcke wühlen den Garten um. Finden werden sie wohl nichts.

    „Daher, Mitglieder des BDMP e.V., behaltet Ruhe. Sollten sich gesetzgeberische Aktivitäten abzeichnen, werden die Verbände tätig, weil wir -wie in der Vergangenheit auch- stets von der Politik bei dieser Thematik eingebunden werden.“ 

    Ruhe bewahren. Erste Bürgerpflicht. Dieser Spruch kommt immer und ausnahmslos nachdem etwas nachteiliges geschehen ist. Niemals vorher. Und soll immer nur die eigene Hilflosigkeit ausdrücken. Wissen Sie was, liebe Leser, nach der Gesetzesverschärfung ist vor der Gesetzesverschärfung. Das war auch schon immer so.

    Im übrigen scheinen einige der sporadisch am „Politikunterricht“ (in meinem System und zu meiner Zeit hieß das noch „Sozialkunde“) teilgenommen zu habende Menschen -die Basis des BdMP, die Mitglieder- meine Befürchtungen zu teilen, sonst hätte es von Seiten des BdMP keine Notwendigkeit für dieses „Ruhe bewahren“ gegeben……..

    Ich hoffe für den BdMP und uns alle, daß man beim nächsten Angriff auf den Legalwaffenbesitz einen besseren Notfallplan hat. Vielleicht hat das FWR bis dahin seine Unterlagen gefunden…..

    808 Tage bis Feierabend.

    Michael Kuhn

    Jun 212011
     

    Am 17.06.2011 hat die neue Rot-Grüne Koalition in Bremen Ihren endgültigen Koalitionsvertrag veröffentlicht. Ich hatte schon darüber berichtet. Die Original-Formulierung betreffs des Waffenrechts lautet:

    „Auch wenn ein Großteil der Straftaten mit illegalen Waffen verübt wird, so wurden in der Vergangenheit nicht nur bei Amokläufen an deutschen Schulen viele Menschen auch durch legale, aber ungesicherte, Waffen verletzt oder sogar getötet. Im Waffenrecht werden wir deshalb versuchen, über den Bundesrat ein Verbot großkalibriger Waffen – auch für Sportschützen – herbeizuführen. Darüber hinaus werden wir zur effektiveren Sicherung von Sport- und anderen privaten legalen Waffen eine Initiative ergreifen, endlich die technisch bereits ausgereifte digitale Sicherung von Waffen auf dem Verordnungs- und Gesetzeswege mit der manuellen Sicherung, zum Beispiel durch Waffenschränke, gleichzustellen. Um die nach dem Waffengesetz erforderlichen Kontrollen von Waffenbesitzern effektiver als bisher durchführen zu können, wollen wir die Waffenbesitzer zur Erstattung des mit den Kontrollen verbundenen Personal- und Sachaufwands heranziehen.“

    Wenn man den fettgedruckten Text genauer betrachtet, kann man eine einzigartige Handschrift erkennen, nämlich die der Firma Armatix:

    Die Firma Armatix steht mit ihren Waffensicherungen für eine Alternative Waffensicherung zum Tresor (Nicht zusätzlich zum Tresor). Wir sind der Meinung dass ein Armatixsicherungssystem einen gleichwertigen wenn nicht höheren Sicherungsgrad zum Tresor bietet.“

    Schon erstaunlich, wie die Ideologien der Firma, deren Namen nicht genannt werden darf, in diesen Koalitionsvertrag eingeflossen sind, nicht? Dabei hat Armatix doch erklärt, man würde in Deutschland keinen Einfluß auf die Politik (wie in der Schweiz?) nehmen……

    Armatix-Dossier: Was Sie garantiert noch nicht wussten!

    Nun, das sind die Tatsachen, jeder kann es sehen. Diese Fakten zum Koalitionsvertrag waren schon vor einer Woche bekannt. Zumindest konnte sich jeder innerhalb kürzester Zeit darüber schlau machen. Ob sich unsere Waffenrechtsorganisation mit Alleinvertretungsanspruch, das FWR, sowie der die Schützen alleinvertretende DSB auch die Mühe gemacht haben?

    Auf deren Websites und in den Newslettern war -bis heute- dazu jedenfalls nichts zu finden. Genauso wie letztesmal, als die Grün-Rote Koalition in Baden-Württemberg sich gegen den legalen Waffenbesitz erklärte. Ob es diesmal auch wieder 8 Wochen dauert, bis man sich von der Couch erhebt? Wann kapieren die Verantwortlichen dort, daß die Basis informiert werden will und muß?

    Die Politik schafft Fakten und unsere Vertreter, genau diejenigen, die das verhindern sollen, schauen zu. Wie das Karnickel im Scheinwerferlicht. Schockstarre?

    Warum geht man nicht her und informiert seine Mitglieder, organisiert Widerstand, unternimmt überhaupt etwas? Wie kann es überhaupt zu so einer Situation kommen? Weshalb wurde nicht schon im Vorfeld dagegen agiert? Wieso muß die Basis sich selbst aufklären und informieren? Was ist der Grund dafür? Cui bono?

    Liebe Leser, bitte stellen Sie diese Fragen den zuständigen Personen Ihrer eigenen Organisationen. Ich kann sie nämlich auch nicht beantworten, obwohl ich so meine eigenen Gedanken dazu habe…..

    Michael Kuhn 

    Jun 152011
     

    So sieht der Plan der Grün-Roten Koalition für Bremen aus. Wahlrecht für den Miri-Clan, dafür Reduzierung der Polizeikräfte und zusätzlich Verbot von Großkaliberwaffen. Toll.

    Da großkalibrige Waffen bei der Kriminalitätsentwicklung eine Rolle spielen, will Rot-Grün in den kommenden vier Jahren auf Bundesebene deren Verbot anstreben.

    Das kennen wir ja schon von den Grünen aus Baden-Württemberg. Lesen Sie dazu auch hier.

    Sie sehen liebe Leser, die Grünen kriminalisieren -grundlos und auf Lügen basiert- die Sportschützen, das geht bundesweit so weiter. War aber abzusehen, ich habe hier in meinem Blog schon genug dazu geschrieben.

    Für bundeseinheitliche Regelungen will sich der künftige Senat auch beim Thema Integration einsetzen. Konkret geht es um eine Altfall- bzw. Bleiberechtsregelung von Ausländern. Die Zahl der Duldungen in Bremen soll weiter reduziert werden, um Betroffenen eine gesicherte Aufenthaltsperspektive zu schaffen. Zum Thema Integration gehört für SPD und Grüne das kommunale Ausländerwahlrecht, wie es schon für die Beiräte gilt. Allerdings existiert hier noch ein Dissens mit dem Bremischen Staatsgerichtshof, der verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet hatte. Nun soll das Gespräch mit der Judikative gesucht werden, inwieweit das kommunale Ausländerwahlrecht sich im Lichte neuerer Rechtsprechung doch als verfassungsrechtlich zulässig erweisen könnte. Das Verhältnis zu den muslimischen Gemeinden in Bremen soll verbessert werden, wobei konkrete Vereinbarungen – eventuell durch einen Staatsvertrag – angestrebt werden.

    Mit dem Bleibe- und Wahlrecht für die Miris will man dann auch gleich noch jegliches Deutsche in Bremen und Deutschland kaputtmachen. Da werden dann nämlich noch mehr kommen um die Annehmlichkeiten, die der deutsche Staat bietet,  in Anspruch nehmen zu können.

    Die Bremer Polizei hat gegen die Miris eh‘ schon nichts zu melden, also verkleinern wir sie und legen sie mit der Bremerhavener zusammen damit erstrecht nichts mehr geht.

    Die Grünen und die SPD, zumindest in Bremen,  sind in meinen Augen Staatsfeinde, an Ihren Taten sollt Ihr sie erkennen……..

    Wissen Sie, liebe Leser, was das mit den legalen Großkaliberwaffen zu tun hat? Die grüne kommunistische Brut hat Angst, daß der anständige deutsche Michel, wenn er denn eventuell mal aufwacht, diese gegen sie einsetzt, nämlich dann, wenn sie ganz Deutschland an die Wand gefahren haben. Das ist der einzige Grund für die grüne Hetze gegen uns Sportschützen. Sie haben Angst, daß der ursprüngliche Zweck der Schützenvereine, der Schutz des Volkes, irgendwann mal wieder reaktiviert werden könnte. Deshalb will man ja auch vorsorglich schon das Lichtgewehrschießen für Jugendliche ebenfalls verbieten, nur damit niemand mehr an einer Waffe ausgebildet wird.

    Was hat das aber mit illegalen Waffen zu tun? Nun, die libanesischen Kulturbereicherer haben eine Tradition, die sie nur in Deutschland ausleben dürfen, nirgends sonst in der Welt. Sie dürfen illegale Waffen besitzen, ist zwar verboten, aber dennoch ungestraft. Traditionen müssen schließlich bewahrt werden. Die Aufbewahrung der Waffen muß auch nicht kontrolliert werden, bei denen wird gar nichts kontrolliert. Die Miris und deren Kalaschnikows werden die Grünen aber dann, wenn’s wie oben beschrieben, so weit ist, brauchen, um uns Deutsche im Zaum zu halten. Das werden die gerne tun, sie fangen ja schon seit längerer Zeit damit an. Und für ihr Wahl- und Bleiberecht müßen sie sich ja auch noch bedanken, da sind sie ganz Ehrenmänner……

    Das sagen grüne Politiker zu diesem Thema: Paukenschlag. Oder hier, bei Youtube.

    So. Und ich sage, wer jetzt noch in Zukunft – als Sportschütze, Jäger, Waffensammler, Altbesitzer oder auch Erbe, als Waffenbesitzer – die Grünen oder die SPD wählt hat einen an der Waffel. So dumm kann man doch nicht sein, oder?

    Hier steht das Drama zum Nachlesen im Weser-Kurier.

    Michael Kuhn 

    Mai 192011
     

    Naja, so richtig glaube ich nicht daran. Aber trotzdem: Alle Bremer Waffenbesitzer sollten sich am Wochenende zur Wahlurne begeben und ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen.

    Das richtige Kreuzchen ist NICHT bei der SPD, den Grünen oder den Linken!

    Hier die Aussagen der Bremer Parteien zum Waffenrecht. Bitte noch verteilen (auch per Mail!) und in den Schützenhäusern und bei den Jägervereinen aushängen!

    Ich gebe zu erinnern, welches Desaster der Wähler schon in Baden-Württemberg angerichtet hat, also sorgen Sie dafür, daß wenigstens die FDP über die 5% kommt. Vielleicht kann dann noch das Schlimmste verhindert werden.

    Michael Kuhn 

    Mai 172011
     

    So ein Dach über’m Kopf ist schon eine feine Sache. Es hält warm und trocken, gibt eine gewisse Sicherheit vor den Unbilden des Wetters, Taubenkacke und sonstigen äußeren Einflüssen. Schön wenn man eines hat. Wir Sportschützen aller schießsporttreibenenden Verbände könnten im übertragenen Sinne auch eines gebrauchen, ein großes Dach, unter dem wir alle Platz finden, das uns und unseren Sport vor den Anfeindungen der Politik, der Medien und Kirchen schützt.

    Das Forum Waffenrecht nimmt für sich in Anspruch dieses Dach zu sein. Dort sind die größten und maßgeblichen Verbände des Schießsports, der Jagd und der Waffenindustrie Mitglied, bzw. im Fall des DSB partnerschaftlich angeschlossen . Aber erfüllt das FWR mit seinem Alleinvertretungsanspruch auch unsere Anforderungen? Gibt es uns Schutz vor Angriffen der Medien und der Politik? Die Antwort auf diese wichtige Frage ist: Nein.

    Das FWR war nicht in der Lage, trotz „Geheimpolitik“ und „harten Verhandlungen“ die letzten Waffenrechtsverschärfungen nach Erfurt und Winnenden zu verhindern oder abzumildern. Die Medien durften unwidersprochen auf uns Sportler einprügeln, der Makel des potentiellen Mörders hängt uns seitdem  an. Teile der Bevölkerung betrachtet uns mit Mißtrauen, Sportschützen werden geächtet und stigmatisiert. Beispiele weiter unten in meinem Blog.

    Die „Geheimpolitik“ des FWR zeichnet sich vor allem und hauptsächlich dadurch aus, daß die angeschlossenen Mitglieder sowie die beitragszahlenden Fördermitglieder nur sehr spärlich oder gar nicht über die Aktivitäten der Protagonisten informiert werden. Und wenn Informationen herausgegeben werden, dann erst sehr spät und sehr allgemein gehalten. Informationen, die lange vorher in den Foren der Waffenbesitzer, z.B. Waffen-Online oder Gun-Forum, dort zeitnah, veröffentlicht wurden.

    Für was also brauchen wir dieses FWR, wenn es uns doch nicht hilft? Für was gibt es dort fest angestellte Mitarbeiter und Vorstände, die zwar für viel Geld in der Welt herum reisen aber keine Erfolge vorweisen können? Kann man auf der Shot-Show in Las Vegas Geheimkontakte mit deutschen Politikern knüpfen? Eine angenehme Art, sein Geld zu verdienen….

    Das jüngste Beispiel: Am 24. März habe ich meine Wahlempfehlung (auch schon spät, ich geb’s zu) für BaWü herausgegeben. Am 27. April wurde der Grün-Rote Koalitionsvertrag veröffentlicht, meine Mitteilung erfolgte nur Stunden später. Am 28. April forderte ich deshalb: Kretschmann muß weg. Und das FWR? Das schlief den Schlaf des (Selbst)gerechten, gestern, am 16. Mai bequemte man sich zu einer „aktuellen“ 🙂 Mitteilung. Fast acht Wochen zu spät.

    Das war’s zum Thema „Dach“. Kommen wir nun zum „Glashaus“ aus der Überschrift. Die „aktuelle Mitteilung“ des FWR wurde nur aus einem einzigen Grund (wie einige frühere auch) herausgegeben: Man will meine Arbeit und die von Katja Triebel diskreditieren. Beispiel gefällig?:

    „………….hat in den letzten Wochen naturgemäß den einen oder anderen Aktionisten auf den Plan gerufen, der nun wieder einmal allen und damit auch uns zu erklären versucht, was alles falsch gemacht wird und wie es richtig wäre. So wird unter anderem dazu aufgerufen „endlich gemeinsam Lobbying zu betreiben“ und an einem Strang zu ziehen.“

    und weiter:

    „Die in diesen Tagen geforderte Vernetzung der Interessenvertretungen des legalen Waffenbesitzes hat es durch die Realisierung des FWR also schon vor rund 15 Jahren gegeben, und deshalb sehe ich keine Veranlassung, uns durch die Intentionen der Grün-roten Regierung in Baden-Württemberg in Angst und Schrecken und damit in Aktionismus treiben zu lassen.“ 

    Das sind die Parts mich betreffend, resultierend aus diesem Artikel: Wir vernetzen uns. Nur deswegen kam überhaupt etwas von Seiten des FWR.  Zu Katja Triebel sagt Herr Keusgen folgendes:

    „Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass sich jemand pro Waffenrecht einsetzt und dabei primär eigene Interessen im Visier hat. Auch wenn es vordringlich die Steigerung des eigenen Umsatzes ist sehe ich dies als legitim an. Allerdings sollte dabei auf dem Boden der Realitäten geblieben und andere dabei nicht diskriminiert werden. Wenn in dem schon zitierten „Dossier“ dem DSB beispielsweise vorgeworfen wird, er hätte sich allerspätestens 2010 für eine Herabsetzung des Mindestalters einsetzen müssen, dann übersieht, in diesem Falle die Verfasserin, hoffentlich nicht bewusst, dass sich das FWR gemeinsam mit dem DSB im Sinne der rechtzeitigen Heranführung der Jugendlichen an den Leistungssport und einer Anpassung an internationale Gegebenheiten schon einige Jahr früher um eine Absenkung des Mindestalters bemüht haben, dass dies bereits 2008 umgesetzt worden wäre wenn nicht der damalige Innenminister Schäuble bei Bekanntwerden von den einschlägigen Medien „niedergemacht“ worden wäre. Also Schuster bleibe bei der Wahrheit oder bei Deinem Leisten.“ 

    Dazu sage ich: “  Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“:

    In dem Dossier, auf das sich Herr Keusgen bezieht, hat Frau Triebel nicht -wie Herr Keusgen denken lassen möchte- den DSB oder das FWR wegen Untätigkeit in Bezug auf die Altersgrenzen kritisiert, sondern deswegen, daß DSB und FWR zugelassen haben, daß Innenminister Schäuble damals auf Druck der Medien eingeknickt ist. Daß Herr Keusgen jetzt unsere Katja angreift, sie habe nur „eigene Interessen“ und „Umsatz“ im Visier, ist einfach nur schäbig. Aber eventuell schließt er von sich auf andere? Wir erinnern uns: Armatix. Das ist diese Firma, deren Name eigentlich nicht genannt werden darf. Die den legalen Waffenbesitz genauso verunmöglichen will wie die Grünen, die SPD und die Linken.

    Mit dieser Firma war die damalige Spitze des FWR, Herr Keusgen und Herr Streitberger, schwer verbandelt. Der Einfachheit halber verlinke ich hier mal auf den SSV Bad Münster, wo alle Informationen zu finden sind. Fazit: Wer als Lobbyist zuläßt, daß das Erbenprivileg abgeschafft wird und gleichzeitig aktiv und gegen Entgelt Werbung für Erwaffen-Blockiersysteme betreibt, hat alle Moral verloren.  Er sitzt aber auch im Glashaus und sollte tunlichst nicht mit Steinen werfen. Und daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, sieht man am Beschluß des FWR nach der Aufdeckung des Skandals.

    So, das mußte mal gesagt werden. Damit der Wahrheit Platz verschafft wird. Erwähnt werden sollte aber auch, daß das FWR durchaus eine schlagkräftige Organisation sein könnte. Wenn man auf die Stimmen der (z.T. Zwangs-) Mitglieder hören würde. Die Basis derjeniger, die die Waffengesetzänderungen betreffen, diejenigen, die von den Medien und der Politik stigmatisiert werden, diese Leute werden doch gar nicht gehört. Damit muß jetzt Schluß sein. Was spricht dagegen, bei der Politik mit der „Vox Populi“ zu argumentieren, sagen zu können: „Hören Sie mal, was die da draussen sagen“? Weshalb bindet man die geballte Macht aller legalen Waffenbesitzer, ja sogar das Potential der dennoch „braven“ und „guten“ illegalen Waffenbesitzer (welche eine Waffe nur zur ihnen verwehrten häuslichen Eigensicherung besitzen wollen, und ja, es ist ungesetzlich…) nicht mit in die Verhandlungen mit ein? Wäre es nicht perfekt, so argumentieren zu können: „Sorry, darauf habe ich keinen Einfluss mehr. Wenn der Bürgerzorn einmal geweckt ist, ist unser Einfluß leider begrenzt.“?

    Weshalb vernetzt man sich dazu nicht mit anderen Organisationen wie z.B. Pro-Legal, oder den bekannten Waffenforen? Die Wirksamkeit einer Organisation wie dem FWR wäre dadurch massiv erhöht. Daß die Graswurzelarbeit perfekt funktioniert, sieht man doch alleine daran, daß ich jetzt diesen Artikel schreiben darf, daß ein Anlaß dafür gegeben ist….. 🙂

    Nunja, die Basis zufriedenzustellen, dazu gehört einfach nur eine bessere Informationspolitik, ein Aufeinanderzugehen der Verbände und Organisationen. Einige sind schon bereit dazu. Es fehlt nur noch der DSB und das FWR. Dann hätten wir einen Schulterschluß und könnten Seite an Seite kämpfen, jeder auf seine Weise, aber alle gemeinsam. Und nur gemeinsam sind wir stark, stärker als wir es uns jetzt vielleicht vorstellen können.

    Aber anscheinend denken manche immer noch: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“ und verkennen dabei, daß die Taube auf’s Dach scheißt, dieses uns aber schützt. Wenn der Spatz in die Hand kackt kann das viel unangenehmer sein…….

    Michael Kuhn

    Mai 052011
     

    Beziehungsnetze sind im Internetzeitalter wohl zu einer der wichtigsten Kommunikationsebene geworden, geht halt alles sehr schnell und direkt. Diese gibt es aber nicht erst seit der Erfindung des Internets und des Mobiltelefons, sondern viel länger. Früher waren es die dörflichen Gemeinschaften, später Vereine und Verbindungen. Allen Beziehungsnetzen gemeinsam ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl und das Eintreten für eine gemeinsame Sache.

    Diese „gemeinsamen Sachen“ sind höchst unterschiedlich, so sind heutzutage viele Menschen gleichzeitig in verschiedenen Netzwerken organisiert, die zum Teil konträre Ziele verfolgen. Oder es so aussehen lassen wollen? Nehmen wir zum Beispiel:

    Den „Kommunistischen Bund Westdeutschland„. Mittlerweile aufgelöst, sind aber die ehemaligen Mitglieder noch vorhanden und aktiv, haben sich nur verschiedenen anderen Zielen zugewandt. Das bedeutet aber nicht, daß darunter nicht auch gleiche Ziele verfolgt werden, man kennt sich ja schließlich und ist befreundet, ja sogar in derselben Partei tätig. Die meisten davon wohl bei den Grünen, wie auch das ehemalige Mitglied Winfried Kretschmann, künftiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Dessen „anderes Ziel“ ist das aller Grünen, die Abschaffung des Schießsports.

    Es gibt aber noch andere Politiker mit dem Ziel „Abschaffung des Schießsports“. Zum Beispiel Renate Künast, seit 2005 Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Diese sitzt zusammen mit einem anderen Grünen Waffengegner, Wolfgang Wieland, zusammen in einer Kanzlei in Berlin. (Wieland im Blog) Dieser wiederum ist in weiteren Netzwerken aktiv, er ist  Mitglied im Bund Deutscher Kriminalbeamter (sicc!!!), und beim Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, einem Zusammenschluß von Terroristenanwälten.

    Beiden gemeinsam ist die Mitgliedschaft in der Humanistischen Union, einer vorgeblichen  Bürgerrechtsvereinigung, deren vordringlichstes Ziel unter anderem die Abschaffung des Verfassungsschutzes ist. Liste der Beiratsmitglieder.

    Liebe Leser,wenn Sie bis jetzt allen Verlinkungen, die ich Ihnen angeboten habe, gefolgt sind, können Sie sehr schön die Beziehungsnetze der Waffengegner, Kretschmann und Konsorten, nachvollziehen. Sie haben festgestellt, daß Mitglieder aller Parteien, auch sehr hochrangige bis zum Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder oder welche von denen man es gar nicht dachte, sich vernetzt haben, mit Zielen, die oftmals der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland widersprechen. Die alt-68er lassen grüßen.

    Jetzt kennen Sie auch den Grund, weshalb diese Kommunisten, obwohl (oder gerade deshalb?) sie in den 70er Jahren selbst den bewaffneten Widerstand probten, sogar eigene „Soldaten- und Reservistenkomitees“ unterhielten, so sehr gegen den legalen Waffenbesitz agieren. So sehr, daß es in Baden-Württemberg sogar Regierungsprogramm wird!

    Diese macht- und geldgeilen  Volksvertreter haben einfach nur Angst, daß im Fall der Fälle, dann, wenn alles den Bach hinunter geht (alle Zeichen stehen gut dafür), unsere Waffen gegen sie selbst eingesetzt werden. Artikel 20, Abs. 4 GG. Weil sie selbst so schlecht sind, daß sie es auch machen würden.

    Ich glaube schon seit längerem, daß die Politik unser Hauptgegner ist, nicht nur der BDK oder das ABW oder Roman Grafe. Die sind aber dennoch willfährige Helfer dieses Systems, werden sogar als solche aufgebaut und gehätschelt, wurden in die Netzwerke eingebaut. Diese Politiker, die mittlerweile sogar das Lichtgewehrschießen für Jungschützen verbieten wollen, nur damit niemand mehr an einer Waffe ausgebildet wird, werden nicht eher Ruhe geben, bis jeglicher Schießsport, auch der mit Druckluftwaffen, zunichte gemacht ist, auch die Jäger werden früher oder später betroffen sein, wenn die Jagd nur noch wie in der DDR ausgeübt werden darf.

    „Was tun?“ fragte Lenin – seine Urenkel bei den Grünen und der SPD, den Linken, wissen es, haben es lange genug studiert (im wahrsten Sinne des Wortes). Das ist deren vorgezeichneter und vorgeplanter Weg. Wollen Sie so etwas menschenverachtendes und diktatorisches (nochmal) erleben liebe Leser? Nein? Nun, dann fragen Sie sich doch auch „Was tun?“, oder? Oder wollen Sie sich wirklich weiter von den Grünen verarschen lassen, wie es Jutta Ditfurth so schön beschreibt? „Grünen-Wähler wollen getäuscht werden“ (zwei Seiten)

    Ich habe einen Traum. Sie auch? Hoffentlich bleibt es nicht nur beim Traum. Ich (Sie auch?) möchte, daß alle Organisationen, die bundesweit irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, zusammen an einem Strang ziehen, sich zu einer übergeordneten, dann sehr mächtigen Waffenbesitzerorganisation vereinigen. Nur mit dem gemeinsamen Ziel, den legalen Waffenbesitz in Deutschland zu fördern und zu unterstützen, der Politik ein Gewicht entgegenzusetzen. Genauso wie die NRA in den USA. Man kann doch getrennt marschieren und trotzdem vereint schlagen, oder etwa nicht?

    Sie liebe Leser, können dabei helfen. Wenn Ihnen daran liegt. Die sehr erfolgreiche Kretschmann-Aktion (darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch informieren) war nur eine Fingerübung, jetzt geht’s richtig los. Es erfordert nur zehn Minuten Ihrer Zeit, die aber sehr gut investiert sind – wenn alles klappt und Sie mitspielen.

    Bitte senden Sie nachfolgenden Text per Mail oder Post an alle Ihre Verbandsvertreter, angefangen bei der kleinsten Organisationseinheit. Das wären z.B. die Gauschützenmeister, die Bezirksschützenmeister, die Landesschützenmeister und -aber in jedem Fall- die obersten, die Verbände. Bei den Jägern dasselbe. Jedem einzeln. So, daß das Netz zusammenbricht. Die Vereinsvorstände dürfen gerne auch in die Pflicht genommen werden.

    Der Text, kann gerne verfeinert und abgeändert werden:

    Liebe Kameraden/Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit fordere ich Sie auf, sich mit allen Verbänden und Organisationen, welche irgendwie mit legalem Waffenbesitz zu tun haben, im Sinne des Kampfes gegen weitere Waffenrechtsverschärfungen zu einer übergeordneten Waffenbesitzerorganisation zusammenzuschließen, mit dem Ziel, weitere Waffenrechtsverschärfungen zu verhindern und vorhandene Restriktionen abzubauen. Dies ist im Interesse aller Ihrer Mitglieder und wird Ihre Vereinigung/Verband in Zukunft erhalten. Sie wissen ja: Keine Waffenbesitzer -kein Verband/Geschäft.

    Je nach Gusto noch ein paar individuelle Worte hinzufügen, einen persönlichen, unterschiedlichen Betreff wählen (wichtig!) und ab die Post. Briefe wären natürlich das Beste, aber das macht jeder wie er will. Zeigen wir unseren Verbänden, daß wir nicht gewillt sind, weitere Einschränkungen unseres Sports, unserer Hobbys, hinzunehmen, daß das Faß am Überlaufen ist.

    Ganz wichtig: Bitte verbreiten Sie, jeder von Ihnen!, den Link zu meinem Artikel hier: „Wir vernetzen uns“ http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/181 an alle Ihnen bekannten Waffenbesitzer weiter, damit alle teilnehmen können und die Aktion auch ein Erfolg wird.

    Die Mailadressen der „Großen“, jeder sucht sich „seinen“ aus:

    • j.kohlheim@dsb.de     Deutscher Schützenbund
    • info@bdsnet.de     Bund Deutscher Schützen
    • KLICK     DSB-Landesverbände
    • info@bund-bruderschaften.de     Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
    • info@d-s-u.de     Deutsche Schießsportunion
    • kyffhaeuserbund@t-online.de     Kyffhäuserbund
    • bdmp.bgst@tonline.de     Bund der Militär- u. Polizeischützen
    • info@reservistenverband.de     Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr
    • KLICK     Landesjagdverbände
    • info@waffensammler-kuratorium.de     Kuratorium zu Förderung historischer Waffensammlungen

    Diese Verbände bitte in jedem Fall anschreiben:

    • info@fvlw.de     Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz
    • info@fwr.de     Forum Waffenrecht
    • info@pro-legal.de     Pro-Legal
    • info@vdw-duesseldorf.de     Verband für Waffentechnik und Geschichte
    • info@vdb-waffen.de     Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler
    • Pressestelle@jagdschutzverband.de     Deutscher Jagdschutzverband
    • info@jsm-waffen.de     Verband der Hersteller von Waffen und Munition

    Die weiteren, kleineren Verbände bitte selbst heraussuchen, jeder Betroffene kennt ja „seine“ Ansprechpartner. Wer weitere Adressen kennt, bitte bei den Kommentaren/Comments eintragen. Warten Sie nicht auf Antwort, ich denke da wird nichts zurückkommen. Es soll mit der Aktion nur unser Wille ausgedrückt werden, daß wir von unseren gewählten Vertretern auch richtig vertreten werden. DANKE!

    Jetzt spielen WIR Vernetzung!

    Michael Kuhn 

    Apr 282011
     

    Liebe Leser, Sie haben ja mitbekommen, daß der designierte Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, selbst „Sportschütze“ ist. Das hindert ihn aber nicht, das faktische Verbot des Großkaliberschießens zu fordern: siehe Koalitionsvertrag. Deshalb ist ein Ausschluß des Herrn Kretschmann aus seinem Verein unumgänglich, der Mann muß für sein vereins- u. verbandsschädigendes Verhalten bestraft werden.

    Ich habe seinen Heimatverein bereits angeschrieben, ebenfalls den Bezirk und den Landesverband. Wer möchte, kann sich gerne anschließen, in diesem Fall hilft viel vielleicht viel. Also: Schreiben Sie eine Mail an den Verein, den Bezirk, den Landesverband, auch gerne in Kopie an den DSB. Mein Schreiben kann gerne verwendet werden:

     

    hiermit fordere ich den Ausschluß des Winfried Kretschmann, designierter Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Mitglied des Schützenverein Laiz 1913 e.V. (Schützenkreis Saulgau, Bezirk Oberschwaben im Württembergischen Schützenverband) aus dem Verein. Bitte nehmen Sie dies als Tagesordnungspunkt zu Ihrer nächsten Vorstandsversammlung auf.

     

    Begründung: Herr Kretschmann fordert in der Koalitionsvereinbarung mit der SPD die faktische Abschaffung des Großkaliberschießsports nach den von der Bundesregierung genehmigten Schießsportordnungen der einzelnen Verbände, u.A. auch des Württembergischen Schützenverbandes und des DSB.

     

    Auszug: “Waffenrecht verschärfen: Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte durch die Waffenbehörden an“.

     

    Die Aussage des Herrn Kretschmann ist extrem Vereins- u. Verbandsschädigend und rechtfertigt einen sofortigen Ausschluß aus dem Verein.

     

    Dieses Schreiben wird zeitgleich in diversen Schießsportbezogenen Internetdomänen veröffentlicht und zu gegebener Zeit auch der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

     

    Ich danke für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und verbleibe

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Einfach den eigenen Briefkopf darüber, Unterschrift und fertig. Die Adressen:

     

    Schützenverein Laiz: auf Wunsch des Herrn Kruse entfernt, lesen Sie bitte auch bei den Kommentaren dazu.

    Bezirk Oberschwaben: Oberschützenmeister Leonhard Schunk,  l-s-r@web.de

    Württembergischer Schützenverband Landesoberschützenmeisterin
    Hannelore Lange
    E-Mail: Hannelore_Lange@t-online.de

    Ich bitte um rege Beteiligung, man soll merken, daß wir uns nicht alles gefallen lassen. Es wäre auch schön, wenn sich die Druckluft- und KK-Schützen solidarisch beteiligen würden! Vielen Dank!

    Edit: Ich habe auf der Laizer Homepage nur flüchtig gelesen. Auf der Homepage steht zwar „Bezirk Schwarzwald Hohenzollern“, tatsächlich ist es aber der Bezirk Oberschwaben. Wurde geändert, bitte Herrn Schunk nochmal anschreiben.

    Michael Kuhn

    Feb 142011
     

    Justitia -die auf dem linken Auge blinde Hure- braucht, um ihrer Waage den richtigen Schubs zu geben, die richtigen Helfer. Bei Verhandlungen vor dem Landgericht, wie dem Winnenden-Prozeß, gibts dafür zusätzlich zu den Berufsrichtern Laienrichter, auch Schöffen genannt:

    Schöffen an Amts- und Landgerichten haben die gleichen Rechte und Pflichten. Der ehrenamtliche Richter übt als Vertreter des Volkes neben dem berufenen Richter „das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht“ aus (Definition aus § 30). Dieser Paragraph besagt im Wesentlichen folgendes:

    • Schöffen sind – in der Hauptverhandlung – mit dem Berufsrichter gleichberechtigt, sowohl bei der Urteilsfindung als auch bei der Festsetzung des Strafmaßes
    • Sie nehmen an allen Entscheidungen im Laufe der Hauptverhandlung teil, auch an solchen, die nicht das Urteil, sondern das übrige Verfahren betreffen
    • Wenn ausnahmsweise die Schöffen an einer Entscheidung nicht teilnehmen, muss dies ausdrücklich in einem Gesetz geregelt sein

    Nun, solche Helfer sind notwendig und werden sicher auch gebraucht, manchmal ist halt der „gesunde Menschenverstand“ als Gegengewicht zu den oftmals verstümmelten Gesetzen gefragt. Juristen dürfen aus diesem Grund keine Schöffen werden, sind zu sehr „betriebsblind“.

    Weiterhin wird eine gewisse Unparteilichkeit von den Schöffen gefordert. Ist auch klar, es soll ja Recht gesprochen werden, da haben Vorurteile keinen Platz. Deshalb wurde auch einer der beiden Schöffen wegen Befangenheit vom Prozeß ausgeschlossen und ersetzt.

    Der andere Schöffe  hingegen, Dietmar Näher, ist hier Gegenstand meiner Beobachtungen. Er ist in der Bloggerszene als „Politblogger“ bekannt, ein linker Gutmensch, völligst „politically correct“, mit besten Blog(ck)warteigenschaften. Dazu bekennender Waffenhasser, auch einer derjenigen, die sich nur auf das Tatmittel anstatt auf den Täter konzentrieren.

    Er verhehlt das auch nicht, schreibt ganz öffentlich in seinem Blog darüber. Lesen Sie bitte dort! Nun kann man sich fragen, wo denn hier die Unbefangenheit geblieben ist? Wieso darf ein solcher Mensch in einem solch wichtigen Prozeß „Recht sprechen“? Ein Mensch, der nicht begriffen hat, daß der andere Mensch, über den er zu richten hat, nicht für die Taten seines fast volljährigen Sohnes verantwortlich gemacht werden darf? Einer der anderen ganz selbstverständlich das Recht abspricht selbst Schöffe zu werden?

    Für mich ist das unverständlich und läßt den Prozeß sowie vor allem das Urteil in ganz anderem Licht scheinen. Sagt man im „Ländle“ nicht „G’schmäckle“ zu so etwas? Sie, liebe Leser, machen sich sicher auch Ihre eigenen Gedanken dazu……..

    Aus dem Merkblatt für Baden-Württembergische Schöffen:

    3. UNPARTEILICHKEIT
    Unparteilichkeit ist die oberste Pflicht der Schöffen wie der Berufsrichter. Schöffen dürfen sich bei der Ausübung ihres Amtes nicht von Regungen der Zuneigung oder der Abneigung gegenüber den Angeklagten beeinflussen lassen.
    Sie haben ihre Stimme ohne Ansehen der Person nach bestem Wissen und Gewissen abzugeben. Fühlen sich Schöffen in ihrem Urteil den Angeklagten gegenüber nicht völlig frei oder liegt sonst ein Grund vor, der Misstrauen gegen ihre Unparteilichkeit rechtfertigen könnte, so haben sie das dem Gericht anzuzeigen. Dieses wird darüber entscheiden, ob sie in dem Verfahren mitwirken können.
    In ihrem äußeren Verhalten müssen Schöffen alles vermeiden, was geeignet sein könnte, bei anderen Personen Zweifel an ihrer Unparteilichkeit zu erwecken. Insbesondere müssen sie vor, während und angemessene Zeit nach der Verhandlung jeden privaten Umgang mit den Verfahrensbeteiligten sowie mit deren Vertretern und Angehörigen vermeiden, vor allem jede Erörterung über den zur Verhandlung stehenden Fall unterlassen. Zu eigenen Ermittlungen (Zeugenvernehmungen, Tatortbesichtigungen usw.) sind Schöffen nicht befugt.

    Erklärung der FvLW: Berechtigte Zweifel 

    Nachtrag: Auch der andere, wegen Polizistenbeleidigung und Trunkenheit entlassenene Schöffe Martin S., ist beileibe kein Freund der Waffenbesitzer: Seine Homepage gibt Auskunft. Die von ihm dort gezeigten Verlinkungen  zeigen m.E. eindeutig, wes Geistes Kind auch dieser Herr ist.

    Vermutlich stimmt das, mit der Schweinehundtheorie……..

    Michael Kuhn 

    Sep 212010
     

    BDK fordert Aufbewahrungsvorschriften wie in der DDR

    Eineinhalb Jahre nach dem geplanten Massenmord von Winnenden ein neues Verbrechen in Lörrach - verübt von einer angeblichen Sportschützin. Wieder einmal erheben die Massenmedien die Frage nach der Verschärfung des Waffenrechts - wiedermal sollen nur die Sportschützen betroffen sein. Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), wiederholt sich mit seiner unsinnigen Forderung, dass Waffe und Munition nicht zusammen zuhause aufbewahrt werden dürfen. Warum? Hören Sie doch selbst: Weil es in der DDR auch so war.......

    BDK fordert DDR zurück (WDR2 Morgenmagazin, 21.09.2010)

    Auch hier: Mediathek, ganz unten.

    Na, liebe Leser, sind Sie jetzt aufgewacht? Merken Sie, woher der Wind weht? Aus Osten! Ganz von Osten. Marxistisch-Leninistisches Gedankengut beim BDK. Das Duo Jansen/Carstensen will vermutlich auch die Kriminalpolizei als Stasi 2.0 etablieren, die Vorstöße in anderer Richtung (hier ein Versuch der Erklärung, beachten Sie die Kommentare!) zeigen dies ganz deutlich. Die FDP scheint ähnlicher Meinung zu sein.

    Weiterhin lügt Jansen ganz unverschämt, ganz in der Tradition diktatorischer Organisationen. Die Täterin war keine Sportschützin. Auch seine Aussagen zu den Waffenkontrollen sind nachweisbar falsch.

    N-TV: „Die Amokläuferin von Lörrach war nach Angaben des Deutschen Schützenbundes bereits 1996 aus dem Schützenverein ausgetreten, hatte ihre Waffe aber behalten. „Dies wäre heute so nicht mehr möglich“, sagte Verbandssprecher Birger Tiemann. Seit 2003 müsse ein Schützenverein jeden Austritt der kommunalen Behörde melden. Diese prüfe dann, ob der Ausgetretene weiterhin ein berechtigtes „Bedürfnis“ habe, eine Waffe zu besitzen. Wenn ein Sportschütze nicht mehr regelmäßig im Verein schieße, müsse ihm die Waffe jetzt in der Regel abgenommen werden.

    BDK-Mitglied MdB Wolfgang Wieland, innenpolitischen Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestagsinnenausschusses ist willfähriger Kumpan und ausführendes Organ des BDK. Er betet die alten Forderungen herunter: „Langfristig meinen wir, dass Mordwaffen keine Sportwaffen sind“ und wiederholt damit die Thesen von Roman Grafe. Die Vorhersage bei Keine-Waffen.de wurde somit erfüllt, es passt alles, wie das Tüpfelchen aufs „I“. Wieland ist Mitglied im „Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein“ (RAV), einer illustren Ansammlung von (welch Namensgleichheit?) RAF-Rechtsanwälten- und -Unterstützern. Es sieht so aus, als ob die dummgekifften 68er nochmal ranwollten…..

    Die Lügen der Grünenpolitiker und des BDK zeigen Wirkung: Die Hetz- u. Propagandamaschinerie der linken Blättchen läuft auf Hochtouren, allen voraus glänzen die „Süddeutsche“: „Der Missbrauch legaler Schusswaffen hat mehr Tote gefordert als der Terror der RAF.“ , die „Zeit„, welche auch Hardy Schober zu Wort kommen läßt, sowie der „Spiegel“ und „Focus„. Alles linke Hetzpostillen, Blätter, die weniger von Otto Normalleser denn von unseren sogenannten „Eliten“ konsumiert werden. Jetzt weiß man wenigstens, von wem die ihre Meinung bilden und vordenken lassen. Auch das Innenministerium Baden-Württemberg äußert sich nicht gerade neutral. Die bekannten Verdächtigen halt, hier weitere Artikel.

    Bei der „Rheinpfalz“ schlägt man bedächtigere Töne an, man weist auf den „Werther-Effekt“ im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Winnenden-Prozeß hin. Nachdenkliches (von einer anderen, sorgfältigeren, Journalistin) bei der Süddeutschen: „Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention will überdies nicht ausschließen, dass Sabine R. von dem Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden zu der Tat motiviert wurde. Über die Verhandlung wird seit Donnerstag berichtet. Die sensationelle Berichterstattung über Amokereignisse könnte „die gleiche Denkweise und gleiches Verhalten in Personen auslösen, die sich in einem ähnlichen Stimmungszustand befinden. Bei der „Bild“ hat man nichts, aber auch gar nichts,  dazugelernt, die Täterin wird heroisiert, man mißachtet den Pressekodex des Presserats mit der Bitte um maßvolle Berichterstattung. Da kann man doch gleich auf den nächsten Vorfall warten.

    EDIT: Schon passiert, ging ja schnell. Wieviele Tote noch?? In der Schweiz macht man sich schon Gedanken über den Werther-Effekt.

    Ob mit diesem Artikel der „Welt“ Überschrift: „CDU-Politiker warnt vor Privatarmee in Deutschland“ wohl der Gipfel der Dummheit erreicht ist? Dieser „Qualitätsjournalist“ hat nichtmal gelesen, geschweige denn kapiert, was ihm die Agentur vorgekaut hat. Widerlich.

    Liebe Leser, die Hetze gegen die Sportschützen hat ein Maß erreicht, das erschrecken läßt. Man scheut sich nicht mehr, öffentlich zu lügen, diese Lügen zu wiederholen und aufrechtzuerhalten. Die polemische Diskriminierung, Propaganda vom feinsten, hat sich zum Selbstläufer entwickelt. Jeder Dummkopf bei den Redaktionen fast aller Zeitungen plappert die Agenturmeldungen nach, schmückt sie aus, ohne selbst zu recherchieren, bringt seine eigene, fremdgedachte, Meinung zum Ausdruck. Fakten und Tatsachen interessieren einfach nicht. „Qualitätsjournalismus“, der uns Sportschützen, legale Waffenbesitzer, irgendwann mal zum Abschuß freigibt freigegeben hat.

    Was denken Sie, liebe Leser? Wie soll das weitergehen? Was kann man dagegen unternehmen? Geben Sie doch einfach dem Presserat was zu tun! Schreiben Sie Leserbriefe! Weisen Sie auf die Mißstände hin! Und seien Sie einfach ein(e) gute(r) und rechtschaffende(r) Waffenbesitzer(in)! Machen Sie Werbung für unseren Sport, nehmen Sie Freunde und Bekannte mit auf den Schießstand, das sind die besten Multiplikatoren. Weitere Tips hier im Blog. Einfach mal alles lesen………

    Michael Kuhn

    Mrz 102010
     

    Es reicht. Endgültig.

    Nicht genug, daß wir Sportschützen uns als „Waffennarren“ titulieren lassen müssen (Sportschütze  =  Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer ?), nein, jetzt folgt die Steigerung: „Waffenverrückte„.

    So nennt uns die SPD-BW-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter (monetäre Unterstützerin des AAW). In diesem Statement vor der Landespressekonferenz Baden-Württemberg bezeichnet sie uns tatsächlich und wirklich als „Waffenverrückte“. Noch dazu lügt Sie ganz unverschämt, indem Sie zum Thema Verbot des IPSC-Schießens sagt: „Auch der als Sachverständiger geladene Vertreter des Deutschen Schützenbundes (DSB), des größten deutschen Schützen-Dachverbandes, (Anmerkung: Sie meint Herrn Kohlheim)………, haben dies vor dem Sonderausschuss gefordert„. Einfach nur gelogen.  Hier die Original-Stellungnahme des Herrn Kohlheim. Die Stellungnahme der Bundesregierung, zu der Herr Kohlheim  auch befragt wurde, sagt  ebenfalls das genaue Gegenteil von dem was Frau Altpeter behauptet.

    Hier noch ein Statement zu den Aussagen von Frau Altpeter zu Herrn Otto Obermeyer. O-Text Obermeyer: „Betrachten Sie Polizei, Staatsanwälte, Richter, Behördenmitarbeiter immer als Ihre Feinde. Vertrauen Sie ihnen niemals, gleich, was sie sagen oder versprechen! Es gibt leider zu viele Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Behördenmitarbeiter, die nicht korrekt arbeiten und deshalb nicht vertrauenswürdig sind.  Wissen Sie, wen Sie gerade vor sich haben? Aus meinen jahrzehntelangen schlechten Erfahrungen kann ich vor diesen Personengruppen nur eindringlich warnen!“ Und so einer wird von einer Politikerin zitiert…..

    Ich frage mich, in welchen Sphären schwebt die gute Frau? Weiter muß die Frage erlaubt sein, ob alle SPD-ler so ticken. Liebe Leser, Sie kennen die Antwort: Ja, die allermeisten SPD-ler ticken so.

    Nun gut, dafür sollte man sie bestrafen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen stehen vor der Tür. Sie wissen was Sie zu tun haben. Keine Stimme mehr der SPD! In Baden-Württemberg sind sie hoffentlich jetzt schon erledigt. Schreiben Sie auf anständige Art  Ihren SPD-Abgeordneten, vor allem aber Frau Altpeter, daß Sie sich nicht in dieser Weise diskriminieren lassen. Das kann nämlich so nicht weitergehen. Wo will das enden?

    Mein Werben, sich ein T-Shirt mit dem Ehrenzeichen „Sportschütze“ oder „Waffenbesitzer“ zu drucken ist nach diesem Vorfall aktueller denn je.

    Hier die kostenlosen Downloads: Sportschütze   Waffenbesitzer   Machen Sie bitte regen Gebrauch davon.

    EDIT: Herr Kohlheim hat sich mittlerweile sehr deutlich von den Statements der Frau Altpeter distanziert und sie aufgefordert, diese Behauptungen zu unterlassen. 

    Sportschütze

     Posted by at 17:05
    Dez 012009
     

    Daß Baden-Württemberg im Gegensatz zu Bayern und anderen Ländern für die anlaßunabhängigen Waffenaufbewahrungskontrollen eine „Dienstleistungsgebühr“ von 46 Euro erheben will (und wohl auch wird) war schon seit längerem klar.

    Jetzt sind aber auch (schon) die einen oder anderen betroffenen Schützen darauf aufmerksam geworden. Der Südkurier berichtet. Man kann dort auch abstimmen….

     Posted by at 12:31
    Nov 182009
     

    Der BDK hat eine Pressemappe veröffentlicht. Dort steht, den Großkaliber-Schießsport in Deutschland erledigen zu wollen. So jedenfalls verstehe ich die Aussage: „Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat nach fachlich breiter Diskussion den Beschluss gefasst, sich für ein Verbot von Großkaliber-Kurzwaffen im privaten Besitz einzusetzen„.

    Als Aufhänger verwenden die Jungs um Herrn Carstensen und Herrn Jansen die kürzlich erfolgten Kontrollen der Aufbewahrung in Baden-Württemberg. Sie behaupten, wie auch der BaWü-Innenminister Rech, daß bei über 50% der kontrollierten Haushalte Beanstandungen gewesen wären. Mit dieser Aussage implizieren sie gleichermaßen, daß das bei allen Waffenbesitzern in allen Bundesländern so sei.

    Und das ist die Lüge. Der BDK sollte es einfach besser wissen. Naja, eigentlich wissen es diese Volksverhetzer ja, es passt Ihnen aber nicht in ihr gutmenschliches Weltverbessererbild. Die Wahrheit ist nämlich, daß in BaWü nur ein ganz geringer Prozentsatz der Waffenbesitzer besucht wurde. 1/8% oder so. Oder knapp 1 Promille.  Und das waren auch nur diejenigen, die im Vorfeld die Aufbewahrung ihrer Waffen nicht oder nicht ausreichend nachgewiesen haben ( alle anderen haben es nämlich getan!). Die wenigsten davon Sportschützen, überwiegend ältere Witwen und Angehörige mit Erbwaffen, aber auch Waffenbesitzer aus der Vor-1972-Zeit als im Prinzip noch alles frei erhältlich war. Diese Leute, von denen die meisten noch nicht einmal wußten wie Ihre Waffen seit 2003 aufzubewahren sind (es hat Ihnen nämlich keiner vom Amt etwas gesagt), die zum allergrößten Teil nur ein altes KK- oder Flobertgewehr besitzen, die werden jetzt hergenommen um den Sportschützen was ans Zeug zu flicken. Sie finden das gemein? Ich auch.

    Es ist aber auch ein Kreuz. Da wird man aufgefordert seine illegalen Waffen (straffrei!) abzugeben, und dann wird man doch dafür bestraft. Verarscht, verarscht. Wen wundert es, daß die Bevölkerung verunsichert ist?

     Posted by at 09:31
    Nov 132009
     

    Armer Herr Sachbearbeiter beim Landratsamt Heidenheim, Sie haben sich in etwas verrannt. Etwas, das hoffentlich Übel für Sie ausgehen wird. Ich hatte ja schonmal über den Fall geschrieben, jetzt folgt der zweite Teil.

    Der erwähnte Sportschütze hat ein neues Anschreiben erhalten (große Datei!), indem er nochmals zur nochmaligen  Abgabe eines nochmaligen Bedürfnisses für alle seine Waffen und Wechselsysteme aufgefordert wird.

    Die Anschreiben weisen einige rechtliche Fehler auf: Zunächst sind Wechselsysteme gleichen oder kleineren Kalibers erlaubnisfrei und daher auch erst recht bedürfnisfrei. Die den Vorgang auslösende Waffe sollte auf eine gelbe WBK eingetragen werden. Auch danach ist kein gesondertes Bedürfnis für die einzutragende Waffe nachzuweisen. Ausreichend ist, dass diese Waffe für eine Schießdisziplin einer zugelassenen Schießsportordnung zugelassen ist, diese Voraussetzung liegt vor. Des weiteren ist für die Bescheinigung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses der Verband zuständig und nicht der einzelne Schütze. Dies hat der Kamerad veranlaßt, der Landesverbandsleiter des BdMP hat das Bedürfnis dem LRA Heidenheim gegenüber bestätigt. Damit sollte dem Gesetz genüge getan sein. Eine Nachweisführung über das dritte Jahr nach der ersten Erteilung der WBK  ist gesetzlich nicht normiert und der Schütze ist folglich hierzu nicht verpflichtet. Auch der Verband ist bisher nur gehalten, die Trainingstermine des Schützen für diese drei Jahre aufzuzeichnen. Die anhaltende Forderung, Bedürfnisse für jede einzelne Waffe sowie die Wechselsysteme nachzuweisen, ist von keinem bundesdeutschen Gesetz gedeckt. Vielleicht von einem Gesetz der DDR, da bin ich aber nicht so bewandert.

    Lieber Herr Sachbearbeiter, kennen Sie diesen Paragraphen auch?:                                                                                     STGB § 240 Nötigung
    (1) Wer einen Menschen rechtswidrig … durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn … die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
    (3) Der Versuch ist strafbar.
    (4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    1….
    2….
    3.seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

    Tja, weit sind wir gekommen, wenn jeder Behördenmitarbeiter seine Macht mißbrauchen und unbescholtene Bürger drangsalieren kann. Der Mann nimmt den alten Nazi-Spruch „Sowenig Waffen wie möglich ins Volk“ ganz schön ernst. Auffallend ist auch, daß sich die Fälle von Behördenwillkür gegen unbescholtene Waffenbesitzer in Baden-Württemberg häufen. Woran das liegen könnte? Keine Ahnung.  Mir ist aber bekannt, daß der betroffene Schütze sich das nicht gefallen lassen wird. Der Sachbearbeiter wird ob seines Verhaltens schon noch ins Schwitzen kommen, er soll sich warm anziehen, nicht daß er sich einen Zug holt!

     Posted by at 00:07
    Nov 042009
     

    Wie das Deutsche Waffenjournal meldet  haben die Baden-Württembergischen Grünen eine Möglichkeit gesucht um die Anzahl der Legalwaffenbesitzer  zu dezimieren:  diese finanziell ausbluten lassen. Die anlaßunabhängigen Kontrollen sollen von den Kontrollierten selbst finanziert werden. Man munkelt von 150 – 200 Euro pro Kontrolle. Das wäre so, wie wenn Sie eine Fahrzeugkontrolle haben und der Polizist danach eine Rechnung über 100 – 200 Euro für die Kontrolle ausstellt. Diesen armen verblendeten Gutmenschen fällt doch wahrlich nichts gescheites mehr ein. Hoffentlich verschwinden sie bald in der Bedeutungslosigkeit.

    In Donaueschingen soll das im Übrigen genauso durchgezogen werden. Die Legalwaffenbesitzer dort werden sich hoffentlich genau merken wem Sie den Aderlass zu verdanken haben und sich zu gegebener Zeit daran erinnern.

     Posted by at 14:59
    Okt 012009
     

    Jobbörse-Klick. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (Haupt und Personalamt)  sucht 5 (fünf) Waffenkontrolleure. Diese sollen dann im Nebenerwerb/Minijob auf 400-Euro-Basis die Waffenbesitzer (natürlich nur die mit gemeldeten Waffen) schikanieren. Wird wohl nicht die einzige Behörde bleiben die auf diesem Wege nach Personal sucht.

    Das gewünschte Mitarbeiterprofil:

     die Wahrnehmung von Kontrollpflichten gemäß § 36 Abs. 3 Waffengesetz (WaffG),
     die stichprobenartige Durchführung von Vor-Ort-Kontrollen bei den Waffenbesitzern,
     die Durchführung von Prüfungen hinsichtlich der ordnungsgemäßen Aufbewahrung von Waffen und Munition in den Räumlichkeiten der Waffenbesitzer sowie die Anforderung von entsprechenden Nachweisen.

    Es handelt sich um Tätigkeiten,

     die das Vorliegen von waffenrechtlichen Grundkenntnissen bedingen,
     für die ein sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen im Umgang mit den Waffenbesitzern notwendig ist,
     die das Vorhandensein von Sensibilität hinsichtlich der Durchführung der Vor-Ort-Kontrollen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten erfordern,
     für deren Erledigung es notwendig ist, die EDV-Kenntnisse in den einschlägigen MS-Office-Programmen zu beherrschen,
     die die Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung bedingen,
     für die Organisationstalent, Flexibilität und die Fähigkeit zu selbstständigem, eigenverantwortlichem Handeln innerhalb des Verantwortungsbereichs notwendig ist,
     für die der Führerschein der Klasse B, sowie die Bereitschaft zur dienstlichen Nutzung des privateigenen Kraftfahrzeugs gegen Kostenerstattung Voraussetzung ist,
     die zeitliche Flexibilität und die Bereitschaft erfordern, auch außerhalb der Standarddienstzeiten zu arbeiten.

    Mal schauen was dabei rauskommt. Bezahlen müßen wir die Besuche dieser Herrschaften in Zukunft ja selbst. Eine Gebührenordnung dafür soll schon erstellt sein, munkelt man zumindest in Baden-Württemberg.

     Posted by at 20:47
    Okt 012009
     

    Also nochmal von vorne, der besseren Verständlichkeit wegen:

    Heute, am 01.10.2009 tritt in Stuttgart eine Kommission zusammen, um Experten zu den Attentaten von Winnenden und Eislingen anzuhören. Hier die Tagesordnung. Diese Kommission hat sich zur Aufgabe gemacht Lösungen zu entwickeln um zukünftige Schulmassaker zu verhindern, was ja sinnvoll und wünschenswert ist.

    Die Gründung des Ausschusses  (hier die Mitglieder) hat nebenbei folgenden Zweck:

    Beim Thema „Zugang zu Waffen“ sollen insbesondere
    – Kontrollmöglichkeit und Sanktionierung hiervon betroffener geltender Gesetze
    – Verschärfung der Aufbewahrungsvorschriften von Waffen und Munition in Privaträumen
    – Umfassende bzw. waffentypspezifische Beschränkungen des legalen Zugangs zu Waffen und Munition z. B. bei Sportschützen
    – Eindämmung illegalen Waffenbesitzes
    – Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Registrierung von Waffen in Privatbesitz
    behandelt werden.

    Die  Anhörungen des Sonderausschusses finden an folgenden Terminen statt:
    · am 1. Oktober, zum Thema „Zugang zu Waffen“,
    · am 19. Oktober, zum Thema „Gewaltdarstellung in Medien, u. a. in Computerspielen“,
    · am 22. Oktober, zum Thema „Sicherheitsmaßnahmen an Schulen“,
    · am 11. November, zum Thema „Stärkung des Erziehungsauftrags der Eltern“.

    Anschließend wird der Sonderausschuss des Landtags von Baden-Württemberg die in den Anhörungen gewonnenen Erkenntnisse auswerten und bis zum Jahresende seine Empfehlungen formulieren.

    In diesem Zusammenhang ist es schon etwas verwunderlich, daß gestern, 30.09.2009, eine Pressemitteilung lanciert wurde, die dieses Schriftstück (Stand 25.09.2009!!) zum Inhalt hat. Ob das ein Versehen oder Absicht war, keine Ahnung. Ein Versehen könnte ich gut verstehen, eine Absicht dahinter nicht erkennen. Sollte aber eventuell doch eine dahinterstecken?

    In jedem Fall ist es aber eine Riesenschweinerei was da abgezogen wird. Die Öffentlichkeit sowie wir Legalwaffenbesitzer werden belogen und betrogen, auf gut Deutsch: Verarscht!

    Wie kann es angehen, daß eine Kommission zur Erarbeitung von Vorschlägen noch bis Mitte November tagt, heute Herr Kohlheim vom DSB und Herr Heubrock nach Stuttgart fahren um ihre Stellungnahmen als Sachverständige abzugeben, das Ergebnis dieser Kommission aber schon am 25.09.2009 feststeht? Hier werden doch ganz klar vorgefasste (von wem wohl?) Meinungen verbreitet, was die Sachverständigen dazu zu sagen haben interessiert absolut niemanden! Das ist ein starkes Stück! Die ganze Kommission (was das kostet) nur ein Schauspiel, großes Kino, wie in der DDR , alles arrangiert. Man kann den Politikern doch nichts mehr glauben, oder?

    Ab Seite 39 des Berichts wird sich über den Punkt 5, „Waffen“, ausgelassen. Nach viel Blabla und den gewohnten Lügen zu den Vorgängen von Winnenden wird ab Seite 46 die Katze aus dem Sack gelassen. Punkt 39-47 sind einfach der Hammer. Ich will aber nicht verhehlen, daß gerade auch zum Thema „Presse“ viele gute Ansätze genannt werden.

    Zum Glück haben wir bei der Bundestagswahl richtig gewählt. Die Chancen, daß dieser Schwachsinn Gesetz wird, dürften vorerst nicht sehr groß sein. Wir müßen aber aufpassen, daß diese Vorschläge sich nicht in einigen Köpfen festzementieren.

    Deshalb: Speichert euch diesen Bericht hier ab! Leitet den Link an alle euch bekannten Legalwaffenbesitzer und Politiker, Zeitungen und Fernsehstationen weiter! Wehrt euch dagegen, daß Ihr von der eigenen Regierung belogen werdet! Was hier herausgekommen ist, ist nur die Spitze des Eisberges. Wo und wie wir sonst noch von der herrschenden Kaste belogen werden kann sich kein normal denkender Mensch vorstellen. Das ist für mich seit heute Fakt!

     Posted by at 10:27
    Sep 302009
     

    Es scheint sich herauszukristallisieren, das wir Legalwaffenbesitzer sowie die Bevölkerung in Deutschland und weltweit von unseren Politikern -hier speziell die Landesregierung Baden-Württemberg- belogen und betrogen werden. Wie ich darauf komme?

    Nun, dem SWR wurde von der Regierung eine Pressemitteilung lanciert, wie hier geschrieben. Jetzt scheint es so zu sein, daß den Jungs dabei ein Fehler passiert ist. Wie kann es sonst sein, daß schon heute Ergebnisse einer öffentlichen Anhörung gedruckt werden, deren Kommission erst morgen zusammentritt?

    Seltsam, seltsam.

    Ob wir mit „Winnenden“ wohl auch so angelogen und betrogen wurden?

    Edit: Auch das DWJ berichtet.

     Posted by at 12:48
    Sep 302009
     

    Als erstes möchte ich mich bei allen Lesern entschuldigen daß ich meine gestrige Meldung mehrfach selbst zensiert habe. Was bin ich für ein Dummkopf.  Alle Schimpfwörter mit denen ich die Politiker bedacht hatte und welche ich geändert habe treffen natürlich und ganz selbstverständlich unverändert zu. Warum?

    Die „Expertenkommission zum Amoklauf von Winnenden und Wendlingen“ der baden-württembergischen Landesregierung hat ihren Abschlußbericht von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) vorstellen lassen. Dies berichtet der SWR.

    Dort steht geschrieben:

    Änderung des Waffenrechts: Die Verfügbarkeit von Waffen ist nach Erkenntnis der Expertenkommission ein erheblicher Risikofaktor für Amoktaten. Eingeschränkt werden soll die Verfügbarkeit durch gebührenpflichtige Kontrollen bei Waffenbesitzern, die Anhebung der Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen von 18 auf 21 Jahren sowie eine Änderung der Sportordnung mit dem Ziel, auf den Gebrauch besonders gefährlicher Waffen zu verzichten.  Rech wies darauf hin, dass alle Waffenbesitzer von den Behörden bereits aufgefordert worden seien, einen Nachweis über die sichere Aufbewahrung ihrer Waffen zu erbringen. Weitere Vorschläge der Kommission sind das Verbot von Killerspielen, die Alterskennzeichnung und Altersverifikationssysteme für Internetspiele und die Anhebung der Höchststrafe für Amokdrohungen von drei auf fünf Jahre.
    Diese Schwachköpfe haben doch tatsächlich nicht kapiert, daß Waffen nicht das Problem sind, auch nicht die Verfügbarkeit von Waffen. Es ist der Mensch, der töten will. Und der nimmt auch ganz gerne mal einen Molotow-Cocktail oder ein Beil.

     Posted by at 11:35
    Sep 292009
     

    In Baden-Württemberg tagt am 01.10.2009 der „Sonderausschuß Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Jugendgefährdung und Jugendgewalt.“ Hier ist die Tagesordnung nachzulesen.

    *selbstzensur*
    Es wird doch tatsächlich nur und ausschließlich auf das „Problem“ Waffen gezielt, alle anderen Möglichkeiten weshalb Jugendliche gewalttätig werden nicht einmal nur angeschnitten. Als ob die Waffen an den sogenannten „Amokläufen“ (die in Wirklichkeit immer kaltblütig und lange vorher geplante Attentate sind) schuld wären.

    Ein bischen zweifele ich am Willen der BaWü-Abgeordneten das Ganze objektiv zu sehen schon. Was bei dieser Sitzung herauskommen kann : Weitere Verbotsforderungen.

    Allerdings können die gestellten Fragen -sofern sachlich richtig beantwortet- schon auch zur Erkenntnis beitragen, daß Waffen nicht das Problem sind. Hoffentlich trifft das die Abgeordneten nicht zu heftig……

     Posted by at 10:52
    Sep 012009
     

    Das Deutsche Waffenjournal DWJ hat Informationen, daß in Baden-Württemberg im Oktober konzertierte Aufbewahrungskontrollen  durchgeführt werden sollen. Diese sollen auch pressemäßig aufgearbeitetet werden.

    Andere Bundesländer könnten sich dem ohne weiteres anschließen.

    Die Väter des Grundgesetzes würden sich ob dieser Verbiegung im Grabe umdrehen….

     Posted by at 11:12
    Jul 132009
     

    Die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. teilt mit:                                                                                                                                                                                              Waffengesetz verschärft

    Das als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verschärfte Waffenrecht tritt in Kraft. Der Bundesrat stimmte am 10.07.2009 der Gesetzesänderung zu. In einer Entschließung forderten einige Verhandlungsführer der Länder, hier in der Hauptsache Baden-Württemberg, das sportliche Schießen mit großkalibrigen Waffen generell auf den Prüfstand zu stellen. Um das neue Waffenrecht noch vor der Sommerpause beschließen zu können, waren die neuen Bestimmungen an eine Änderungen des Sprengstoffgesetzes angehängt worden.

    Nach dem neuen Recht müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren (bisher Bußgeld, jetzt Gefängnis bis ein Jahr). Für Besitzer von illegalen Waffen wird eine bis Jahresende befristete Amnestieregelung eingeführt, damit sie ihre Waffen zurückgeben können, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Zudem soll bis 2012 ein nationales Waffenregister aufgebaut werden. Derzeit gibt es rund 570 Waffenerlaubnisbehörden in Deutschland. Die Altersgrenze, ab der Jugendliche mit Großkaliberwaffen schießen dürfen, steigt von 14 auf 18 Jahre. Ferner wird das Bundesinnenministerium ermächtigt, per Verordnung zusätzliche technische Sicherungssysteme (z.B. Biometrie) für Waffen und Munition vorzuschreiben.

    Das ursprüngliche geplante Verbot des Paintball-Spiels, bei dem sich Erwachsene mit Farbkugeln beschießen, war aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen worden. In einer Entschließung fordert der Bundesrat, kampfmäßiges Westernschießen zu verbieten. Sportordnungen, die dies erlaubten, sollten widerrufen werden. Diese Sportart kommt aus den USA. Nach den Regeln der 1976 gegründeten International Practical Shooting Confederation (IPSC) wird mit Kurzwaffen in schneller Folge auch auf bewegliche Ziele geschossen.

    In einer Entschließung vom 10.07.2009 spricht  sich der Bundesrat  jedoch dafür aus, im Dialog mit den Schießsportverbänden zu überlegen, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden kann. Außerdem ist er der Ansicht, dass die Genehmigung von Sportordnungen der Schießsportverbände nur noch im Einvernehmen mit den Ländern erfolgen darf.

    Weitere Informationen:
    http://www.visier.de/
    http://www.dwj.de/

     Posted by at 21:43
    Jun 272009
     

    Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat einen Antrag an den Bundesrat gestellt, das Schießen mit Großkalibrigen Kurzwaffen weiter einzuschränken! So soll unter anderen Kröten die wir zusätzlich schlucken sollen jetzt doch noch auch das IPSC-Schießen sowie das Paintball-Spiel verboten werden! Die Sportordnungen der Verbände sollen widerrufen werden.

    Zur Erinnerung: Am 18. Juni 2009 hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken (einzige Gegenstimmen: FDP!) die Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Bei Legalwaffen.de kann man das Protokoll nachlesen. Übrigens eine tolle Lektüre für Leute die mal so richtig Ihre Meinung über bekiffte Politiker bestätigt haben möchten. Man muß nur die Wortbeiträge der Grünen und Linken lesen, perfektes Kino! Noch besser war es live im Parlamentsfernsehen. Beim Deutschen Schützenbund kann man auch alles nochmal in Reihenfolge durchlesen.

    Wenn das jetzt zusätzlich kommt, dann Gute Nacht Schießsport in Deutschland! Das Ganze geht auf ein Komplettverbot des Großkaliberschießens hinaus.

     Posted by at 18:00
    Jun 052009
     

    In wenigen Stunden müßen Sie eine Entscheidung treffen: Gehe ich wählen oder nicht?

    Ich empfehle Ihnen: Gehen Sie wählen! Es ist die einzige demokratische Möglichkeit uns gegen die Bevormundung von oben im Vorfeld zu wehren. Natürlich müßen Sie auch wissen, wen Sie wählen möchten oder können. Dazu kann ich vielleicht eine kleine Hilfestellung geben. Glauben Sie nicht, daß die Europawahl oder die Kommunalwahlen kein Signal für die Parteien setzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Wahlen am Wochenende werden von den Parteien sehr wohl beachtet werden!

    Für uns als gesetzestreue Bürger, als Legalwaffenbesitzer, gibt es nicht viele Möglichkeiten unsere Stimme zu platzieren, das können Sie mir glauben. Hier finden Sie die Aussagen der Parteien zum Thema privater, legaler Waffenbesitz:

    Die SPD-Bundestagsfraktion wird zur Waffenrechtsänderung ein Bündel von Maßnahmen vorschlagen, das den Waffenmissbrauch effektiv eindämmen soll. Hierzu gehören:
    – Das Verbot großkalibriger Waffen im Schießsport.
    – Die obligatorische Einführung biometrischer Sicherungssysteme für
    großkalibrige Waffen und Waffenschränke.
    – Unangemeldete Kontrollen legaler Waffenbesitzer durch Einschränkung der Unverletzlichkeit der Wohnung
    – Laufende Überprüfung des Bedürfnisses und Einzug der WBK bei Bedürfniswegfall,  Änderung des Bedürfnisprinzips, die    gelbe WBK und der Jugendjagdschein werden wegfallen.

    Gabriele Fograscher (SPD):
    „Das Verbot von großkalibrigen Waffen, vor allem Kurzwaffen, im Schießsport halten wir für eine Maßnahme zur Eindämmung der Anzahl besonders gefährlicher Waffen…. Es gibt auch kein gesellschaftlich anerkanntes Bedürfnis, mit großkalibrigen Waffen … Sport zu betreiben…
    Die Entwicklung technischer Sicherungssysteme für Waffen hat in den letzten Jahren Fortschritte gemacht…. elektronisch, mechanisch und biometrisch…
    Die Kosten hierfür halten sich inzwischen in einem überschaubaren Rahmen. Eine so erreichte Schussunfähigkeit der Waffe bietet das größte Maß an Sicherheit vor unberechtigtem Zugriff.“

    Die SPD ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Grünen-Chefin Claudia Roth
    „In Deutschland befinden sich rund sieben Millionen gefährliche Schusswaffen legal in privater Hand. Bei dieser Zahl kann die Forderung nach Winnenden nur lauten:
    Abrüstung und Entwaffnung.“

    Silke Stokar von Neuforn (Grüne)
    „Ich möchte… deutlich machen, dass wir uns mit ein paar Placebos… oder irgendwelchen biometrischen Schlössern – nicht zufrieden geben werden…
    Wir werden alle Initiativen, die sich derzeit bilden fördern und unterstützen, weil das Ziel eine Entwaffnung in der Bevölkerung sein muss.
    … die Überbewaffnung in Privatwohnungen abbauen. Über nichts anderes werden wir mit Ihnen diskutieren.“

    Hans Christian Stroebele (Grüne)
    „Auch ich bin dagegen, dass in Haushalten scharfe Waffen mit Munition vorrätig sind.“

    Auszug aus dem Antrag der Fraktion vom 25.03.09 an die Bundesregierung
    „Besonders gefährliche Handwaffen wie die 9 mm Beretta … dürfen als Sportwaffen nicht zugelassen werden…
    Der unbeschränkte Besitz von Waffen und deren Lagerung in Privathäusern wirft nicht nur bei den Sportschützen, sondern auch bei den Jägern Probleme auf…
    … der unbeschränkte Erwerb und Besitz von Munition für Langwaffen von Jägern ist unter Sicherheitsgesichtspunkten nicht vertretbar.“

    Die GRÜNEN sind somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Gregor Gysi (Die Linke)
    „Die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten muss untersagt werden.“

    DIE LINKE fordert in einem Antrag an den Bundestag die Bundesregierung auf, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen, damit Waffen und Munition künftig nur noch in rund um die Uhr überwachten, bewachten und entsprechend gesicherten Arsenalen von Organisationen und Vereinen aufbewahrt werden, die den Waffengebrauch pflegen dürfen (wie in der DDR üblich).
    Die LINKE/PDS ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
    schlägt vor, Waffenbesitzer stärker und unangemeldet zu kontrollieren.

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU):“
    Natürlich sollte man unangemeldet kontrollieren. Angemeldete Kontrollen bringen doch nichts.“
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat eine Woche nach dem Amoklauf von Winnenden eine Verschärfung des Waffenrechts ins Gespräch gebracht.
    Er könne sich vorstellen, dass die Hürde für Waffenbesitz angehoben wird.

    Reinhard Grindel (CDU):
    „… Ich finde ebenso richtig, dass wir alle neuen technischen Möglichkeiten im Bereich der Biometrie nutzen, um Waffen und Waffenschränke gegen den Zugriff Unbefugter besser zu sichern.
    … Wir müssen diskutieren, ob die Vereine nicht auf das großkalibrige Schießen verzichten können…“

    Wolfgang Bosbach (CDU)
    Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach setzt sich für Verschärfungen des Waffenrechts ein. Die Hersteller sollten moderne Blockiersysteme einführen, um einen unbefugten Zugriff auf Schusswaffen technisch auszuschließen, …

    Weitere Vorhaben der CDU:
    – effektivere Prüfung des waffenrechtlichen Bedürfnisses damit wirklich nur der Waffen hat, der tatsächlich aktiv im Schützenverein in der jeweiligen Disziplin schießt.
    – Verdachtsunabhängige Kontrollen bei legalen Waffenbesitzern, usw. usw…..

    Die CDU ist somit für alle Sportschützen, Jäger, Sammler und sonstige Legalwaffenbesitzer nicht wählbar!

    Hartfried Wolff (FDP)
    „Ein Generalverdacht gegen alle Sportschützen, Waffensammler, Jäger oder Berufswaffenträger ist nicht gerechtfertigt ….
    Nicht zuerst die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch, der sie einsetzt.
    Derzeit erschweren Bürokratie und die Kompliziertheit des Waffenrechts den gesetzlichen Vollzug. Einfache, wirkungsvolle und anwendbare Gesetze nützen der Sicherheit mehr als immer neue Vorgaben.
    Nach Auskunft der Bundesregierung stammen lediglich 2 bis 3 Prozent aller bei Schusswaffenkriminalität eingesetzten Waffen aus legalem Besitz.
    … Jäger und Schützen zu kriminalisieren … hält die FDP vor diesem Hintergrund nicht für sinnvoll.
    Wir können nur Gesetze machen. Aber kein Gesetz kann schützen, wenn es nicht beachtet und vollzogen wird.“ Daneben hat die Bayern-FDP klipp und klar erklärt, daß sie eine Änderung des Waffenrechts nicht mittragen wird und alle FDP-(mit)regierten Länder aufgefordert dasselbe zu tun. Näheres weiter unten auf dieser Seite.
    Die FDP ist somit für alle Legalwaffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, Sammler die einzige wählbare Partei in Deutschland.

    Hier noch ein Auszug aus dem Kabinettsbeschluss vom 27.05.05 (CDU/CSU, SPD):

    Das BMI erhält eine Verordnungsermächtigung für Regelung neuer Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen und Munition, wobei in der VO u.a. auch die biometrische Sicherung sowohl von Waffenschränken als auch von bestimmten Schusswaffen geregelt werden soll.

    Das bedeutet, daß der Bundestag und der Bundesrat gar nicht mehr gefragt werden müßen, und das Bundesministerium des Innern seine eigenen Gesetze ohne Überprüfung durch die Legislative durch die Hintertür einführen könnte! Wie würden Sie soetwas bezeichnen? Ich sag‘ da mal nichts zu, müßte mich sonst wieder selbst zensieren….

    Bitte lesen Sie auch meine Ausführungen weiter unten auf dieser Seite, ich hoffe sie helfen Ihnen die richtige Wahlentscheidung zu treffen. Wenn Sie Fragen zu meinen Ausführungen haben, kontaktieren Sie mich bitte.

    Gehen Sie am Sonntag wählen!  Geben Sie Ihre Stimme der FDP! Nur so können Sie Ihr Hobby retten.

     Posted by at 21:53