Suchergebnisse : Kirche

Nov 042009
 

Liebe Leser, es herrscht Krieg. Nicht nur in Afghanistan oder im Irak, nein auch hier in Deutschland, mitten unter uns.

Die evangelische Kirche hat einen Kreuzzug gegen den legalen Waffenbesitz, insbesondere gegen die Sportschützen gestartet. Originaltext Dekan Rolf Ulmer vor der Bezirkssynode: „Für mich ist verständlich dass in einer Zivilgesellschaft die Polizei bewaffnet sein muss und auch die Jäger über Schusswaffen verfügen müssen. Alles was darüber hinaus geht, bedeutet aber Versuchung für Einzelne und Gefahr für die Allgemeinheit“, so Ulmer. Auf die Frage aus dem Gremium, ob er damit auch die Schützenvereine meine, sagte der Dekan: „Ja, die meine ich„. Also wenn das keine Kriegserklärung (hier nachzulesen) der evangelischen Kirche ist, was dann? Vor allem, wenn man diesen Hintergrund hier betrachtet: Ev. Kirche vs. Sportschützen 1:0  muß doch jedem Leser ein großes Licht aufgehen, oder?

Ich habe lange überlegt was der Grund für diese Kampfansage sein soll. Mir ist wenig eingefallen. Liegt es vielleicht daran, daß die Schützenvereine exzellente Jugendarbeit betreiben, die Kinder von der Straße wegholen, sie zu anständigen Menschen formen? Daß Schießtraining im jugendlichen Alter sehr positive Einflüsse auf die Entwicklung der Kinder hat wurde ja wissenschaftlich bewiesen. Hier gerne beim Deutschen Schützenbund nachzulesen:

http://www.dsb.de/media/PDF/Publikationen/Kinder_trainieren_anders.pdf

http://www.dsb.de/media/PDF/Publikationen/Einfluss_des_Sportschiessens.pdf

Neid auf Erfolge anderer war ja schon des öfteren Auslöser für Kriege, vor allem Glaubenskriege. Daß die evangelische Kirche uns Sportschützen aber derart neidig ist, uns unsere Sportgeräte komplett verbieten zu wollen, das ist traurig.

Sehr traurig ist auch, daß jetzt hoffentlich jeder  Sportschütze, der noch einen Funken Anstand und Ehre im Leib hat, seine ehrenamtlichen Aktivitäten für die evangelische Kirche leider, leider in Frage stellen muß. Stellen Sie auch  Ihre Spendenfreudigkeit in Frage! Gerade jetzt im November geh’n doch alle von Haus zu Haus sammeln.  Fragen Sie die Kirche aber auch ob dieses Ergebnis ihrer Aktivitäten so gewollt ist! Fragen Sie die Kirchenoberen ob sie diese Reaktionen von uns anständigen Mitbürgern in Ihre Kalkulation eingerechnet haben. Vielleicht (hören Sie die leichte Ironie?) denken die Pfaffen ja noch um…..

Von mir gibt’s in jedem Fall nichts mehr. Meine Begründung können Sie sich sicher vorstellen.

 Posted by at 12:27
Nov 032009
 

Heute haben die hoplophoben Waffengegner einen vermeintlich wichtigen Schritt getan: Die Stiftung „Gegen Gewalt an Schulen“ wurde gegründet. Obwohl es letzte Woche noch so aussah als würden die Initiatoren des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden das nötige Geld nicht aufbringen können scheint es jetzt leider doch noch geklappt zu haben.

Eines der wichtigsten Ziele des ABW ist das Verbot des privaten Waffenbesitzes und der Aufbewahrung von Waffen in privaten Haushalten. Diese Ziele wurden von der Stiftung identisch übernommen.

Das delikate daran ist aber, daß die Stiftung unter dem Dach der evangelischen Landeskirche Württemberg beheimatet ist. So sagt der § 2 der Stiftungssatzung: „Sie ist eine rechtlich selbständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts und untersteht der Aufsicht der Evangelischen Landeskirche in Württemberg„. Zwei Vorstände sind bestellt, die einen Arbeitsvertrag nach geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften erhalten müssen. Aha. Um Geld geht’s, soso.

Ich habe schonmal über diesen Skandal berichtet, die ev. Kirche hat damals abgewiegelt, das Waffenrecht interessiere niemanden, die Waffenbesitzer seien doch alles brave Leute, nein, nein. Tja, verarscht, verarscht. Daß die Verantwortlichen der ev. Landeskirche Württemberg wirklich so naiv sind mit diesen verbohrten Aktivisten zusammenzuarbeiten hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.

Jedenfalls ist seit heute Fakt: Die Evangelische Kirche kämpft aktiv gegen den legalen Waffenbesitz in Deutschland und betreibt aktiv einen Feldzug zur  Vernichtung unseres Hobbys, unseres Sports.

Ich kann jedem anständigen Legalwaffenbesitzer nur raten massiv gegen diesen Kreuzzug anzugehen, sich bei den Verantwortlichen der ev. Kirche zu beschweren, evtl. einen Austritt aus der ev. Kirche zu überdenken (man kann austreten und weiterhin ev. Christ bleiben!). Es kann nicht sein daß die Kirche hier Politik betreibt, sich um Angelegenheiten kümmert welche sie nichts angeht. Schuster bleib‘ bei Deinen Leisten!

 Posted by at 18:14
Mai 172011
 

So ein Dach über’m Kopf ist schon eine feine Sache. Es hält warm und trocken, gibt eine gewisse Sicherheit vor den Unbilden des Wetters, Taubenkacke und sonstigen äußeren Einflüssen. Schön wenn man eines hat. Wir Sportschützen aller schießsporttreibenenden Verbände könnten im übertragenen Sinne auch eines gebrauchen, ein großes Dach, unter dem wir alle Platz finden, das uns und unseren Sport vor den Anfeindungen der Politik, der Medien und Kirchen schützt.

Das Forum Waffenrecht nimmt für sich in Anspruch dieses Dach zu sein. Dort sind die größten und maßgeblichen Verbände des Schießsports, der Jagd und der Waffenindustrie Mitglied, bzw. im Fall des DSB partnerschaftlich angeschlossen . Aber erfüllt das FWR mit seinem Alleinvertretungsanspruch auch unsere Anforderungen? Gibt es uns Schutz vor Angriffen der Medien und der Politik? Die Antwort auf diese wichtige Frage ist: Nein.

Das FWR war nicht in der Lage, trotz „Geheimpolitik“ und „harten Verhandlungen“ die letzten Waffenrechtsverschärfungen nach Erfurt und Winnenden zu verhindern oder abzumildern. Die Medien durften unwidersprochen auf uns Sportler einprügeln, der Makel des potentiellen Mörders hängt uns seitdem  an. Teile der Bevölkerung betrachtet uns mit Mißtrauen, Sportschützen werden geächtet und stigmatisiert. Beispiele weiter unten in meinem Blog.

Die „Geheimpolitik“ des FWR zeichnet sich vor allem und hauptsächlich dadurch aus, daß die angeschlossenen Mitglieder sowie die beitragszahlenden Fördermitglieder nur sehr spärlich oder gar nicht über die Aktivitäten der Protagonisten informiert werden. Und wenn Informationen herausgegeben werden, dann erst sehr spät und sehr allgemein gehalten. Informationen, die lange vorher in den Foren der Waffenbesitzer, z.B. Waffen-Online oder Gun-Forum, dort zeitnah, veröffentlicht wurden.

Für was also brauchen wir dieses FWR, wenn es uns doch nicht hilft? Für was gibt es dort fest angestellte Mitarbeiter und Vorstände, die zwar für viel Geld in der Welt herum reisen aber keine Erfolge vorweisen können? Kann man auf der Shot-Show in Las Vegas Geheimkontakte mit deutschen Politikern knüpfen? Eine angenehme Art, sein Geld zu verdienen….

Das jüngste Beispiel: Am 24. März habe ich meine Wahlempfehlung (auch schon spät, ich geb’s zu) für BaWü herausgegeben. Am 27. April wurde der Grün-Rote Koalitionsvertrag veröffentlicht, meine Mitteilung erfolgte nur Stunden später. Am 28. April forderte ich deshalb: Kretschmann muß weg. Und das FWR? Das schlief den Schlaf des (Selbst)gerechten, gestern, am 16. Mai bequemte man sich zu einer „aktuellen“ 🙂 Mitteilung. Fast acht Wochen zu spät.

Das war’s zum Thema „Dach“. Kommen wir nun zum „Glashaus“ aus der Überschrift. Die „aktuelle Mitteilung“ des FWR wurde nur aus einem einzigen Grund (wie einige frühere auch) herausgegeben: Man will meine Arbeit und die von Katja Triebel diskreditieren. Beispiel gefällig?:

„………….hat in den letzten Wochen naturgemäß den einen oder anderen Aktionisten auf den Plan gerufen, der nun wieder einmal allen und damit auch uns zu erklären versucht, was alles falsch gemacht wird und wie es richtig wäre. So wird unter anderem dazu aufgerufen „endlich gemeinsam Lobbying zu betreiben“ und an einem Strang zu ziehen.“

und weiter:

„Die in diesen Tagen geforderte Vernetzung der Interessenvertretungen des legalen Waffenbesitzes hat es durch die Realisierung des FWR also schon vor rund 15 Jahren gegeben, und deshalb sehe ich keine Veranlassung, uns durch die Intentionen der Grün-roten Regierung in Baden-Württemberg in Angst und Schrecken und damit in Aktionismus treiben zu lassen.“ 

Das sind die Parts mich betreffend, resultierend aus diesem Artikel: Wir vernetzen uns. Nur deswegen kam überhaupt etwas von Seiten des FWR.  Zu Katja Triebel sagt Herr Keusgen folgendes:

„Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass sich jemand pro Waffenrecht einsetzt und dabei primär eigene Interessen im Visier hat. Auch wenn es vordringlich die Steigerung des eigenen Umsatzes ist sehe ich dies als legitim an. Allerdings sollte dabei auf dem Boden der Realitäten geblieben und andere dabei nicht diskriminiert werden. Wenn in dem schon zitierten „Dossier“ dem DSB beispielsweise vorgeworfen wird, er hätte sich allerspätestens 2010 für eine Herabsetzung des Mindestalters einsetzen müssen, dann übersieht, in diesem Falle die Verfasserin, hoffentlich nicht bewusst, dass sich das FWR gemeinsam mit dem DSB im Sinne der rechtzeitigen Heranführung der Jugendlichen an den Leistungssport und einer Anpassung an internationale Gegebenheiten schon einige Jahr früher um eine Absenkung des Mindestalters bemüht haben, dass dies bereits 2008 umgesetzt worden wäre wenn nicht der damalige Innenminister Schäuble bei Bekanntwerden von den einschlägigen Medien „niedergemacht“ worden wäre. Also Schuster bleibe bei der Wahrheit oder bei Deinem Leisten.“ 

Dazu sage ich: “  Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht“:

In dem Dossier, auf das sich Herr Keusgen bezieht, hat Frau Triebel nicht -wie Herr Keusgen denken lassen möchte- den DSB oder das FWR wegen Untätigkeit in Bezug auf die Altersgrenzen kritisiert, sondern deswegen, daß DSB und FWR zugelassen haben, daß Innenminister Schäuble damals auf Druck der Medien eingeknickt ist. Daß Herr Keusgen jetzt unsere Katja angreift, sie habe nur „eigene Interessen“ und „Umsatz“ im Visier, ist einfach nur schäbig. Aber eventuell schließt er von sich auf andere? Wir erinnern uns: Armatix. Das ist diese Firma, deren Name eigentlich nicht genannt werden darf. Die den legalen Waffenbesitz genauso verunmöglichen will wie die Grünen, die SPD und die Linken.

Mit dieser Firma war die damalige Spitze des FWR, Herr Keusgen und Herr Streitberger, schwer verbandelt. Der Einfachheit halber verlinke ich hier mal auf den SSV Bad Münster, wo alle Informationen zu finden sind. Fazit: Wer als Lobbyist zuläßt, daß das Erbenprivileg abgeschafft wird und gleichzeitig aktiv und gegen Entgelt Werbung für Erwaffen-Blockiersysteme betreibt, hat alle Moral verloren.  Er sitzt aber auch im Glashaus und sollte tunlichst nicht mit Steinen werfen. Und daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, sieht man am Beschluß des FWR nach der Aufdeckung des Skandals.

So, das mußte mal gesagt werden. Damit der Wahrheit Platz verschafft wird. Erwähnt werden sollte aber auch, daß das FWR durchaus eine schlagkräftige Organisation sein könnte. Wenn man auf die Stimmen der (z.T. Zwangs-) Mitglieder hören würde. Die Basis derjeniger, die die Waffengesetzänderungen betreffen, diejenigen, die von den Medien und der Politik stigmatisiert werden, diese Leute werden doch gar nicht gehört. Damit muß jetzt Schluß sein. Was spricht dagegen, bei der Politik mit der „Vox Populi“ zu argumentieren, sagen zu können: „Hören Sie mal, was die da draussen sagen“? Weshalb bindet man die geballte Macht aller legalen Waffenbesitzer, ja sogar das Potential der dennoch „braven“ und „guten“ illegalen Waffenbesitzer (welche eine Waffe nur zur ihnen verwehrten häuslichen Eigensicherung besitzen wollen, und ja, es ist ungesetzlich…) nicht mit in die Verhandlungen mit ein? Wäre es nicht perfekt, so argumentieren zu können: „Sorry, darauf habe ich keinen Einfluss mehr. Wenn der Bürgerzorn einmal geweckt ist, ist unser Einfluß leider begrenzt.“?

Weshalb vernetzt man sich dazu nicht mit anderen Organisationen wie z.B. Pro-Legal, oder den bekannten Waffenforen? Die Wirksamkeit einer Organisation wie dem FWR wäre dadurch massiv erhöht. Daß die Graswurzelarbeit perfekt funktioniert, sieht man doch alleine daran, daß ich jetzt diesen Artikel schreiben darf, daß ein Anlaß dafür gegeben ist….. 🙂

Nunja, die Basis zufriedenzustellen, dazu gehört einfach nur eine bessere Informationspolitik, ein Aufeinanderzugehen der Verbände und Organisationen. Einige sind schon bereit dazu. Es fehlt nur noch der DSB und das FWR. Dann hätten wir einen Schulterschluß und könnten Seite an Seite kämpfen, jeder auf seine Weise, aber alle gemeinsam. Und nur gemeinsam sind wir stark, stärker als wir es uns jetzt vielleicht vorstellen können.

Aber anscheinend denken manche immer noch: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“ und verkennen dabei, daß die Taube auf’s Dach scheißt, dieses uns aber schützt. Wenn der Spatz in die Hand kackt kann das viel unangenehmer sein…….

Michael Kuhn

Apr 272011
 

Das habt Ihr nun davon, Ihr Dummköpfe. Ich hatte euch ja gewarnt, keiner hat’s mir geglaubt. Hier klicken, meine Wahlempfehlung. Aber Ihr mußtet ja unbedingt die Grünen und Roten wählen, bzw. seid gar nicht wählen gegangen. Jetzt sind deswegen erstmal alle Sportschützen und Altbesitzer dran: Die Grün-Rote Brut will nun nämlich über einen üblen Trick den privaten Besitz von Großkaliberwaffen komplett abschaffen, man will dazu eine Bundesratsinitiative starten.

„Waffenrecht verschärfen: Über eine Bundesratsinitiative werden wir eine Verschärfung des Waffenrechts angehen, insbesondere mit dem Ziel, ein generelles Verbot für den Privatbesitz von großkalibrigen Faustfeuerwaffen durchzusetzen (mit Ausnahme der Jäger). Auch die Kontrolle der so genannten Altfälle unter den Sportschützen im Waffenrecht muss strenger und rechtssicher geregelt werden. Wir werden zudem rasch die erforderlichen Konsequenzen aus der vom Landtag bereits beschlossenen Evaluation der Kontrollen von Waffen und Munition ziehen. Wir streben eine dauerhafte höhere Kontrolldichte durch die Waffenbehörden an„.

Was jetzt kommt, hatte ich vorhergesagt, die dann neue Zusammensetzung des Bundesrats gibt die Mehrheit für Grün-Rot her, spätestens aber nach den noch kommenden Wahlen.

Für diese Situation gilt es zu danken, und zwar allen Sportschützen, Jägern und Waffensammlern sowie den Waffen-Altbesitzern die entweder gar nicht erst zur Wahl gegangen sind oder aber trotzdem Grün oder Rot gewählt haben. Euch sollen die Finger der Wahlhand abfaulen!

Ihr habt aber noch eine Möglichkeit euch reinzuwaschen: Schreibt die Mitglieder des Bundesrats an, weist Sie auf das Vorhaben der Baden-Württembergischen Müsli-Taliban hin und fordert Sie auf, von dieser Maßnahme abzusehen. Argumente pro-Legalen-Waffenbesitzes gibt es hier und auf den verlinkten Seiten meiner Blogroll genug, macht euch die Arbeit!

Und für diejenigen, die heute noch sagen, „das betrifft mich nicht, ich schieße nur Druckluft und Kleinkaliber“, euch sei gesagt: „Ihr seid die nächsten!“ So sicher wie das Amen in der Kirche und so sicher wie die Salami scheibchenweise abgeschnitten wird. Macht euren Verbandsoberen die Hölle heiß, fordert sie auf, endlich mal ihren Job zu machen.

Danke im Namen aller gesetzestreuer und mehrfach überprüften, jetzt schon gegängelten und vorverurteilten Waffenbesitzer.

Michael Kuhn 

Apr 202011
 

Das Thema Verkehrstote hatten wir ja schonmal, bitte hier klicken: Fahrzeugführer töten zehnmal mehr Menschen als Waffenbesitzer. Damals, im Juli 2010 war ich noch der Meinung, man würde die Kfz-Besitzer u. -Benutzer nicht weiter drangsalieren wollen, deren Lobby wäre wohl zu groß. Diese Ansicht muß ich nun wohl (nur) etwas revidieren, wie dieser Artikel der Süddeutschen zeigt: Ramsauer will Alkoholsünder mit „Alkolocks“ stoppen„.

„Sie sind gerade mal so groß wie Navigationsgeräte und direkt mit der Zündung des Autos gekoppelt: Alkolocks. Hat der Fahrer getrunken, dann verhindern sie, dass der Wagen anspringt. Union und FDP wollen Alkoholfahrten nun von vorneherein verhindern und machen sich für die Einführung solcher elektronischer Wegfahrsperren stark.“

Im Jahr 2009 (letzte erhältliche Statistik) standen 3% der in Personenschadensunfälle verwickelten Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluß, was genau 17.658 Personen betrifft. Diese verursachten 17.434 Unfälle mit 22.175 Verunglückten, davon 440 Tote. Wohlgemerkt, nur Alkoholunfälle! Bei insgesamt 4.152 (dieselbe Quelle spricht andernorts von 4.192) Verkehrstoten entspricht dies 10,6%.

Insgesamt waren 43.821 Unfälle unter Alkoholeinfluß zu verzeichnen, was bedeutet, daß nur knapp 1 Promille aller Führerscheininhaber in einen alkoholbedingten Unfall verwickelt waren.

Alles vermeidbar? Nach Ansicht der Bundesregierung – Ja! Einfach ein zusätzliches Kästchen ins Auto, vor Fahrtantritt pusten, das Kfz geht oder geht nicht. Soweit so gut. Es würden sich also mindestens 440 Tote vermeiden lassen, aber nur, wenn jedes Kfz mit einem „Alkolock“ ( oder Alkmatix?) ausgestattet wäre. Genau das will man dann aber doch nicht haben:

„Allerdings sollten die elektronischen Wegfahrsperren nicht verpflichtend für alle Autofahrer eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums in Berlin. Für bereits wegen Alkohol am Steuer aufgefallene Verkehrsteilnehmer sei eine freiwillige Lösung jedoch sinnvoll.

Eine Ministeriumssprecherin sagte, Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stehe einem freiwilligen Einbau offen gegenüber, lehne aber einen verpflichtenden Einbau ab. Dagegen sprächen zum einen moralische Gründe, weil man nicht alle Autofahrer unter einen Generalverdacht stellen dürfe. Zum anderen verwies sie auf die Kosten für den Einbau, die Eichung und die Wartung der Geräte. Der Einsatz von „Alkolocks“ müsse auf EU-Ebene geklärt werden.

Interessant dabei: 71% aller Alkoholunfälle waren Vorsatztaten, die Verursacher hatten über 1,1 Promille Blutalkohol, jeder fünfte (20%) hatte sogar mehr als 2,0 Promille.

Nun, Vergleiche mit Waffenbesitzern anzustellen, wäre jetzt wohl nach Meinung einiger Gutmenschen nicht zulässig. Die darf man gerne unter Generalverdacht stellen, sind sie doch per se die „Bösen“. In Deutschland wurden 2009 zwar nur 88 Menschen vorsätzlich mit  Schußwaffen (illegal/legal) umgebracht, davon nur 3 von Sportschützen, die zählen bei unseren Politikern und den Medien aber anscheinend jeder einzelne hundertfach. Denn, alkoholbedingte, vorsätzliche Tötungen im Straßenverkehr sind etwa 312 zu zählen.

Ich sage: Es ist richtig, nicht jeden Autofahrer unter den Generalverdacht, er sei Alkoholsünder, zu stellen. Ich wehre mich aber auch gegen die Vorverurteilung von Sportschützen als potentielle Mörder, als die wir von der Politik, den Medien und den Kirchen bezeichnet werden. Beispiele dafür sind hier in meinem Blog genug zu finden.

Michael Kuhn

Mrz 092011
 

Jetzt ham’se den Vogel abgeschossen: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden veranstaltet eine Tim K.-Gedächtnisreise. Hier klicken. Und noch schlimmer: Man will den 11.03. jeden Jahres als bundesweiten Amok-Gedenktag eingeführt haben:

Das „Aktionsbündnis Amoklauf“ strebt einen bundesweiten Präventionstag an jedem 11. März in allen Schulen an. Es habe bereits zusammen mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter Gespräche im Bundespräsidialamt gegeben, sagte Bündnissprecher Hardy Schober, die Signale seien durchaus positiv. An dem Aktionstag sollen besondere Projekte gegen Gewalt vorgestellt und vernetzt werden. Politisch sei bisher zu wenig zum Schutz vor Waffenmissbrauch und gegen Killerspiele getan worden.

Nun, ein Heldengedenktag soll eingeführt werden: Jedes Jahr aufs Neue werden schon Wochen vorher potentielle Nachahmer wieder mit der Nase auf den Fall gestoßen. Die ganze Sache wird immer und immer wieder von vorne her aufgewickelt und vorgekaut, die Medien werden’s schon richten……..

Kennen die Aktivisten des Amokbündnisses nicht die Erkenntnisse der Kriminalpräventologen, die ganz klar sagen: „Hinsichtlich des zuletzt genannten Aspekts der Bekämpfung von Nachahmungstaten (der sog. Copycat-Effekt) schlägt Robertz  das folgende Maßnahmenpaket für Medien und Pressestellen vor:

  • (1) Keine Vermutungen zum Motiv äußern, um eine mögliche Identifikation mit dem Täter zu verhindern.
  • (2) Keine Photos und Namen weitergeben, um Distanz zum Täter zu schaffen.
  • (3) Keine Vermutungen zur Rolle bestimmter Personen im Tathergang äußern, um die Entstehung von Mythen bzw. „Heldengeschichten“ zu verhindern.
  • (4) Keine zu konkrete Darstellung des Tathergangs bzw. bestimmter Details (z. B. Kleidung, Waffen usw.) liefern, um die Gewaltphantasien von möglichen Nachahmungstätern nicht (weiter) anzuregen.
  • (5) Keine zu konkrete Darstellung von Täterphantasien und emotionalem Bildmaterial (Tagebuchauszüge, Videos, Zeichnungen usw.) verfügbar machen, um Schnittstellen zur Situation und Phantasie von potenziellen Nachahmungstätern zu vermeiden.“

Und? Genau das Gegenteil wird getan, die Erinnerung an den Täter und vor allem die Tatwaffe wird hochgehalten. Vielleicht nur zum Teil vom ABW selbst, aber den Rest erledigen die Medien schon. So sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Bildern, Tatablauf, Opfern usw. Sie können das gerne bei Google anhand der aktuellen Berichterstattung im Vorfeld des Jahrestages überprüfen.

Nachdem wir jetzt wissen, daß die Aktionen des ABW die propagierten Präferenzen konterkarikieren, müssen wir uns fragen: Weshalb? Cui bono? Nun, wer was davon hat ist klar: Herr Schober, der umtriebige „Chef“ des Ganzen profitiert als angestellter Geschäftsführer als einziger davon. Er bestreitet schlicht und einfach seinen Lebensunterhalt mit einem selbstgewählten Gehalt. Man munkelt, er sei als Versicherungsvertreter nicht besonders erfolgreich gewesen.

Auch Roman Grafe, Autor, versucht mit seiner immerwährenden Hetze gegen die Sportschützen seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, einfach nur, um seine Publikationen an den Mann zu bringen.

All das erfolgt auf unserem Rücken, man hetzt gegen die Sportschützen als potentielle Mörder, man diskreditiert uns in der Öffentlichkeit. Man verwendet bewußt Methoden der Desinformation, arbeitet nach wie vor mit erwiesenen Lügen. Nun, Grafe hat seine Ausbildung im kommunistischen System der DDR genossen, wer weiß was er da alles gelernt hat……

Sie, liebe Leser, können sich hier auf meinem Blog informieren, Fakten in Erfahrung bringen. Tun Sie es! Lesen Sie in einer ruhigen Stunde mal alle meine Blogbeiträge durch, folgen bitte allen Verlinkungen (wichtig) und holen sich so Ihre eigenen Informationen.

Mir tun nur die desinformierten und mißbrauchten Mitstreiter des ABW und Grafes leid. Sie werden für eine Ideologie, die nur auf finanziellen Vorteilen der Akteure begründet ist, ausgenutzt und mißbraucht. Helfen Sie Ihnen, dies zu erkennen!

Danke für Ihre Mithilfe!

Michael Kuhn

Jul 152010
 

So würden wohl die Titelgeschichten der Boulevardzeitungen lauten, wenn die Journaille die „erschreckenden“ Erkenntnisse dieses Geheimdossiers interpretieren würde. Um dem zuvorzukommen, sollten zumindest Sie, liebe Leser, vorab informiert sein.

Wenn man ein linker oder grüner Gutmensch mit linken und grünen Ideologien ist kann man schon gewaltig erschrecken, wenn man erfährt, daß in Deutschland jeden Tag -statistisch gesehen- rund 1,25 Millionen Schuß abgefeuert werden. Das ist doch gefährlich! Da muß man doch große Angst vor den Schützen haben! Das geht doch nicht! VERBIETEN!

Liebe Grünlinklinge, ANGST ist die Triebfeder vieler Verhaltensweisen und Reaktionen, die der Mensch so an den Tag legt. Das ist von der Natur so vorgesehen und sicherlich sehr hilfreich im täglichen Überlebenskampf. Die größte Angst der Menschen dürfte wohl die Angst vor Tod und Krankheit sein, gefolgt von sozialen Ängsten. Eine Liste der bekannten Ängste (Phobien), bitte beachten Sie den Begriff „Hoplophobie„.  Etwas anderes sind Sorgen, die sind aber nicht krankhaft.

Seit einigen Jahrzehnten gehören Angststörungen neben Alkoholismus und Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen. Besonders groß ist die Zunahme von sozialen Ängsten, die mit schwächeren sozialen Bindungen und einer als bedrohlich empfundenen Umwelt einhergehen.“ Ich möchte jetzt niemandem empfehlen sich in psychiatrische Behandlung zu begeben, das bleibt jedem selbst überlassen liebe Grünlinklinge, es ist aber auch erwiesen, daß Ängste zu gravierenden Fehlentscheidungen führen können und davor sollte zumindest die Bevölkerung in Deutschland geschützt werden. So mancher Politiker sollte sich das mal zu Herzen nehmen. Vor allem das Grüninnen-Matriarchat, hier ist erklärt, daß Frauen doppelt so häufig an Angststörungen leiden als Männer.

Zurück zum Thema, zu den „erschreckenden“ Erkenntnissen aus dem oben verlinkten „Geheimdossier„:  In Deutschland werden von Sportschützen und Jägern täglich etwa 1,25 Millionen Schuß abgegeben. Diese verteilen sich auf etwa 15.000 Schüsse in freier Natur, abgegeben von Jägern zur Naturpflege und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung, sowie ungefähr 1.235.000 Schuß von Sportschützen (Training, Wettkämpfe). Täglich! Das summiert sich dann natürlich auf  450 Millionen Schuß im Jahr.

450 Millionen von Jägern und Sportschützen abgegebene Schüsse jedes Jahr in Deutschland. Wenn man den Gedankengängen der Grün(inn)en folgt, müßte die Deutsche Bevölkerung in 69 Tagen ausgerottet sein. Komplett. Jeder Schuß ein Treffer inklusive anschließender Selbstötung der Täter. Und die Tatsachen? Die werden ignoriert. Komplett ausgeblendet.

Fakten: Trotz der 450 Millionen legal abgegebenen Schüssen passiert nämlich -statistisch gesehen- nichts. Keine Ausrottung der Bevölkerung, keine überfüllten Krankenhäuser durch Schußverletzungen. Abgesehen von Jagdunfällen mit wenigen verletzten Jägern oder Treibern gibt es durch die Jagdausübung (Betriebsunfälle) durchschnittlich 3-5 Tote im Jahr, durch das Sportschießen noch weniger, statistisch unter der Nachweisgrenze. Selbstmorde außer Acht gelassen, das ist ein anderes Thema und betrifft die Gesellschaft an sich, keinesfalls aber unseren Sport oder das Jagen. Festzustellen ist jedenfalls, daß der Selbstmörder regelmäßig sich und niemanden anders (nur 3% mit Schußwaffen) tötet. (Ausnahmen: erweiterte Suizide mit üblicherweise Kraftfahrzeugen,“Kraftfahrzeug-Unfall“: Man schätzt, dass mehrere hundert Kfz-Unfälle (bis zu tausend?) pro Jahr in suizidaler Absicht durchgeführt werden„.

Liebe Leser, Sie können jetzt erkennen, daß das legale Schießen absolut ungefährlich ist, zehntausendfach ungefährlicher als Fußball oder der Straßenverkehr. Man will Ihnen aber von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen (genug Beispiele hier im Blog) weismachen daß es anders ist, daß Sportschützen und Jäger potentielle Amokläufer und Terroristen sind. Nichts davon ist wahr. Alles aus undifferenzierten Ängsten geboren? Höchstwahrscheinlich. Man könnte es aber -um seine eigenen Bedenken zu zerstreuen und „sich selbst zu heilen“- genauso machen wie ich: Zwei Stunden Recherche und eine Stunde zum Schreiben des Artikels investieren, dann kommt man schon von selber drauf. Aber Ängste gegen Waffenbesitzer in der Öffentlichkeit zu schüren, wo gar keine angebracht sind, ist einfach nur eine Schweinerei, sollten diese Leute nicht an Hoplophobie leiden sind sie, wie wir wissen, Lügner und nur an Macht und Geld interessiert.

Die Ängste der von dieser phobischen Störung betroffenen Politiker und Kirchenleute, der Journalisten und der Akteure des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden sollten aber durchaus ernst genommen werden. Wie wir oben lesen konnten ist Hoplophobie eine anerkannte Krankheit (so mancher Soldat oder Polizist wurde schon deswegen dienstunfähig geschrieben!) , der Bevölkerung ist aber noch gar nicht bewußt, wieviele Menschen tatsächlich darunter leiden. Zum Glück ist diese Krankheit heilbar, wie die meisten Phobien.

Deshalb eine Bitte, liebe Leser: Verbreiten Sie diesen Artikel unter den Sportschützen und Jägern weiter! Hier der Link zu meinem Artikel, den Sie einfach in Ihre Mails einbetten können: http://waffenpflege.tetra-gun.de/archives/147. Dann kann jeder Jäger, jeder Schütze, jeder Waffenbesitzer, damit argumentieren und mithelfen, diesen armen, kranken Menschen Wege zur Heilung ihrer Phobie aufzuzeigen. Und diejenigen, die nicht krank sind wissen auch woran sie sind. Vielen Dank!

Terror und Angst.

Michael Kuhn

 Posted by at 13:22
Jul 072010
 

Daß die Stuttgarter Waffenbesitzer mit einer Waffensteuer abgezockt werden sollen hatte ich ja schon geschrieben. Vor etwa 4 Monaten berichtete ich schonmal über dieselbe Idee der LINKEN in Iserlohn.  Dort wird bereits heute über die Einführung der Waffenbesitzabgabe entschieden. Mal sehen, wie das dort ausgeht.

Damit ist allerdings noch kein Ende abzusehen, weitere Gemeinden denken schon über eine Einführung der Steuer nach. Der Städtetag BW empfiehlt „durch die Blume“ allen seinen Mitgliedern  ebenfalls eine solche Waffensteuer einzuführen: „Der Städtetag empfiehlt seinen Mitgliedern, diesen Empfehlungen streng zu folgen, falls sie eine Waffenbesitzsteuer einführen wollen. „Wir erwarten von der Steuer eine positive Lenkungswirkung, da vermutlich nicht wenige Waffenbesitzer ihre Waffen zurückgeben werden“, sagte Verbandssprecher Manfred Stehle„.

Nun, der Samen dieser neuen Idee der Geldbeschaffung für die klammen Gemeindekassen wird weiterhin auf fruchtbaren Boden fallen, das wird nicht nur auf BW beschränkt bleiben, da werden sich die Gemeinden aller Bundesländer anschließen, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Unmoral, eine solche Steuer auf dem Leid der Hinterbliebenen zu begründen, zeigt aber, welch Geistes Kind die Initiatoren sind. Lesen Sie dazu bei Pro-Legal: Geschmacklos.

Der bereits überregulierte deutsche Staat will über die Einfuhr der Waffensteuer als ersten Schritt die Lebensumstände und Freiheiten seiner Bürger weiter einschränken. Der Staat und sein verlängerter Arm, in diesem Fall die Kommunen entscheiden, was wir brauchen und haben dürfen. Das erinnert an die Steuerung des Lebens in der DDR. Von diesen Regularien nicht betroffen bleiben nur Privilegierte, in der DDR zeichneten sich diese durch ein entsprechendes Parteibuch aus, in der Bundesrepublik durch ein entsprechendes finanzielles Polster.“

Der legale Waffenbesitz soll durch die kommende Steuer abgewürgt werden (obwohl Schober dabei skeptisch ist). Daß dadurch der illegale Waffenbesitz künstlich gefördert wird, die illegalen Waffenbesitzer aber nicht besteuert werden können und weiterhin existent sind, interessiert nicht. Man will halt erstmal die bekannten Waffenbesitzer „entwaffnen“ dann sind die im Fall der Fälle schon mal unbewaffnet. Merken Sie, wo’s hingeht? Das wird auch beim Luftgewehr und der Luftpistole nicht enden.

Das Krebsgeschwür unserer Demokratie, die GRÜNEN und LINKEN Kommunazisten, auch große Teile der SPD und der CDU bauen auf ein Matriarchat des Sozialismus. Da sind Waffenbesitzer suspekt, könnten die Waffen ja gegen die Despoten eingesetzt werden.

Warum geht es von Seiten der Politik immer nur gegen den legalen Waffenbesitz, nie gegen den illegalen? Das ist leicht zu beantworten. Legale Waffenbesitzer sind bekannt, mehrfach behördlich überprüft, regelmäßig dem sogenannten „Mittelstand“ zugehörig, Menschen in Lohn und Brot, anständig, strebsam, in der Öffentlichkeit eingebunden, sozial integriert und in ihren Vereinen sozial tätig . Vor solchen Menschen muß man als zukünftiges sozialistisches diktatorisches Regime einfach Angst haben, denn die Waffen dieser anständigen Leute könnten zur Durchsetzung des Artikels 20 (4) des Grundgesetzes verwendet werden, wenn man sie noch weiter drangsaliert und finanziell knechtet. Diese Angst der Politiker zeigt, daß es mit unserem Staat schon wesentlich schlechter bestellt ist, als man uns scheinen macht. Geschichte wiederholt sich, immer wieder. Wir stehen zur Zeit an einem solchen Wendepunkt. Ein liberales Waffengesetz zeichnet einen liberalen Staat aus, die Entwaffnung der Bevölkerung war immer und zu allen Zeiten der Beginn einer Diktatur, überall in der Welt. Auch die Hetze durch Medien und Politik gegen gewisse Bevölkerungsteile. Fällt Ihnen das auf, liebe Leser?

Wie dem auch sei, noch haben wir keine komplette Diktatur, jetzt gilt es erstmal die unselige Steuer vom Tisch zu bekommen. Armatix ist eine weitere Baustelle, die Blockiersysteme sollen ja noch dieses Jahr eingeführt werden. Was tun Sie, ja SIE! meine ich, dafür? Schreiben Sie täglich Ihre Abgeordneten an, telefonieren mit Ihnen, führen Sie Gespräche mit den zuständigen Politikern und Verbandsoberen? Ja? Vielen Dank dafür und machen Sie weiter so!

Und SIE? Sie, die Sie nichts unternehmen, Ihre Waffen aber trotzdem gerne behalten möchten? Wann bekommen Sie endlich Ihren Hintern hoch steigen Sie endlich auf und werden Mitglied bei unseren Vertreterorganisationen? Die FvLW und Pro-Legal reißen sich den „Arsch“ -auch für SIE!- auf, damit SIE auch zukünftig Ihre Waffen behalten dürfen. Mann, Mann, Mann, 12 Euro im Jahr und Ihre Stimme für die Verhandlungen, ist es das nicht wert? Diese Leute arbeiten ehrenamtlich, mit all den Stärken und Schwächen eines Ehrenamts. Das ist irgendwann mal ausgereizt. Es würden ja gerne weitere Profis eingestellt um die Arbeit zu machen, die kosten aber Geld, nicht wenig. Nur mit IHREM zusätzlichen Beitrag ist das zu stemmen. Von Ihnen wird nichts weiter verlangt, als Mitglied zu werden, keine weiteren Aktivitäten! Das erledigen dann andere für Sie und in Ihrem Auftrag.  Die Organisationen sind bereits gut aufgestellt, für einen überwältigenden Sieg gegen die Antiwaffenlobby fehlt halt genau IHR Mitgliedsbeitrag und Ihre Stimme für die Verhandlungen.

In der Schweiz hat es genau so funktioniert, weshalb nicht bei uns auch? Interessengemeinschaft Schießen Schweiz. Man hat die Volksinitiative „Volksentwaffnung“ einfach durch gute Lobbyarbeit und Argumentation ausgehebelt, die Schweizer dürfen ihre Waffen behalten. Das klappte nur durch Zusammenhalt und monetäre Unterstützung. Also: Treten Sie einer oder allen der Organisationen bei, am besten noch heute! Und vielen Dank schon jetzt dafür!

Ein Kommentar bei Visier auf der Startseite, auch hier vom DWJ.  Die FvLW hat schon reagiert.

Bitte verbreiten Sie diesen Artikel per Mail weiter! Und lesen Sie mein Blog, weitere interessante Informationen sind garantiert!

 Posted by at 15:57
Jun 122010
 

Es brennt mir schon lange auf der Seele, einen Artikel zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu schreiben. Die Ehrfurcht vor den Getöteten und Mitleid mit den Hinterbliebenen hat mich bislang daran gehindert. Daß das u. U. ein Fehler war wird sich im Verlauf des Artikels zeigen. Ich möchte aber auch andere Waffenbesitzer mit Ihrer Meinung zu Wort kommen lassen, hier ein paar lesenswerte Beispiele zu diesem Thema mit denen ich mich ebenfalls identifizieren kann.

Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009.

Die auf die Tat folgende Medienhetze sorgte für sehr undifferenziertes Verhalten bei Politik und Kirchen (bitte lesen Sie meinen Blog dazu), mit dem Ergebniss daß das Waffenrecht ein wiederholtes mal verschärft wurde, diesesmal aber mit massiven Grundrechtseinschränkungen. So wurde u.A. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben.
Sehr vielen Politikern ist das aber noch nicht genug. So fordern B90-Die Grünen, Die Linke, sowie weite Teile der SPD faktisch ein komplettes Verbot des Schießsports. Auch einige CDU/CSU-Politiker sind für weitergehende Verschärfungen (Beispiele hier im Blog). Da ist der letzte Drops noch nicht gelutscht…..

Aber zurück zum AAW. Dort sind von 15 Opferfamilien nur noch drei aktiv. Ob es den anderen wohl unheimlich wurde, was da zukünftig geplant ist? Zumindest ich frage mich, weshalb sie sich zurückgezogen haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll es sogar richtig Knatsch mit den Vorturnern Hardy Schober und Gisela Mayer gegeben haben. Vielleicht weiß einer der Leser mehr darüber? Jedenfalls ist diese Stiftung der evangelischen Kirche (diese Links bitte von unten her anklicken) auch drauf und dran dem legalen Waffenbesitz den Gnadenstoß zu geben. Und zwar mit aller Gewalt und allen Mitteln.

Fakt ist, daß das AAW einige scheinprominente Mitstreiter hat, unter anderem den „Bund deutscher Kriminalbeamter“ mit seinem stellvertretendem Bundesvorsitzenden Carstensen sowie die entlarvten SPD-MdB Scheer und SPD-MdL Altpeter. Dieses Quintett will im Remstalforum Amokläufe mit einem neuen Waffengesetz verhindern. Was da wohl wieder ausgebrütet werden soll?

Schober/Mayer haben sich ja hehre Ziele auf’s Banner geschrieben:

  • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
  • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
  • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
  • Verbot von Killerspielen (Egoshooter, Computerspiele mit gewaltrelevantem Inhalt) die das Töten von Menschen simulieren.
  • Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen.
  • Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten.
  • Aufarbeitung der Vorgänge von Winnenden und Wendlingen.
  • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • keine Heroisierung der Täter.
  • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.
  • Gewaltprävention an Schulen.
  • Betreiben einer Fußballmannschaft

Wenn man sich die dahinterstehenden Aktionen (34 Seiten, lesen!) aber mal genauer anschaut, sieht man deutlich, daß diese zum größten Teil -medienwirksam- primär der Geldbeschaffung dienen, nichts anderes. Und mit Verlaub gesagt, da scheint ordentlich Geld zu fließen.

Nun, wofür wird dieses Geld verwendet? Also erstmal für den Lebensunterhalt der beiden Vorstände, die dieses Geschäft schließlich hauptberuflich betreiben. Die Zeiten für Finanzmakler sind ja auch nicht mehr die besten und von irgendwas muß man doch leben. Aber dann, und jetzt kommts: Nächste Woche fliegen 50 Mann nach New York zur UNO.  5+X Tage mit 50 Mann = mindestens 50.000 Euro. Stiftungs- und Spendengelder?

„Schober erhofft sich von der Teilnahme an dem Kongress, der vom UN-Büro für Angelegenheiten der Entwaffnung veranstaltet wird, wieder mehr Aufmerksamkeit für das Thema Amok-Bedrohung durch Waffen in Privatbesitz. „Das Thema droht in Deutschland einzuschlafen“, sagte Schober.“ Er scheint Angst vor dem baldigen Versiegen des Geldstroms zu haben. Deshalb wird jetzt auch bei der UNO um Anerkennung als NGO gekämpft, weil dahinter ja auch wieder Geldzuwendungen stecken, diesmal aus Steuertöpfen. Bis zur Rente ist noch lang……

Diese Aktion mit der UNO stimmt mich sehr bedenklich. Das AAW wird von der IANSA gesteuert und beraten, einer NGO die sich das Verbot von Schußwaffen in Privathänden auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Organisation ist wirklich verdammt gut organisiert und informiert und verfügt über gewaltige Geldmittel. Diese werden u.A. dafür eingesetzt, um das Armatix-Blockiersystem dafür empfänglichen Politikern schmackhaft zu machen. Hinter der Firma „Quellsysteme“ bei den AAW-Stiftungsgründern steckt -nur so nebenbei- die Firma Simons Voss, Mutterfirma von Armatix.

Sie sehen, liebe Leser, die Gegner des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes, sind gut aufgestellt, verfügen über immense Geldmittel und werden diese auch gnadenlos gegen uns einsetzen. Was haben wir Sportschützen, die Legalwaffenbesitzer dagenzusetzen? Weniger. Viel weniger. Noch?

  • Pro-Legal  streitet auch international
  • FvLW         kämpft im Inneren
  • FWR           kümmert sich um die Verbände und Hersteller
  • unsere Schützen-, Sammler- und Jagdverbände.

All diesen Waffenlobby-Organisationen ist gemeinsam daß sie noch zuwenige Geldmittel haben um effektiv Lobbyarbeit (so wie’s die anderen tun) betreiben zu können. Deshalb fordere ich jeden Sportschützen in Deutschland, egal ob Luftdruck- Groß- oder Kleinkaliberschützen, auf, einer der genannten, am besten allen, Organisationen beizutreten. Werden Sie Mitglied! Mit Ihren Beiträgen für Pro-Legal, FvLW und FWR sichern Sie sich den Erhalt Ihres Sportes, Ihres Hobbys. Nur so, es geht leider nicht mehr anders.

Die Schützen- und Jägerverbände haben es verschlafen Ihren Einfluß geltend zu machen. Jetzt ist es zu spät. Deshalb fordere ich ebenfalls alle Verbände auf, Mitglied in den Lobbyorganisationen zu werden! Es wird höchste Zeit! Kein Schießsport – keine Funktionen – keine Pöstchen. So einfach ist das.

Die Hersteller, Großhändler und Händler: Werden Sie Mitglied! Weil: Kein Schießsport – kein Geschäft – kein Job. Auch einfach.

Vielleicht kann man dann irgendwann auch einmal -wenn die Fronten geklärt sind- auf Augenhöhe (wenn auch mit Veilchen) in dann hoffentlich vernünftigem Klima mit den Verantwortlichen des AAW kommunizieren und eventuell zusammenarbeiten? Deren Programm ist nämlich bis auf das Thema Waffen in meinen Augen durchaus auch von Waffenbesitzern unterstützenswert. Aber daran hakt’s halt noch heftig.

Liebe Leser, bitte verbreiten Sie auch diesen Artikel weiter, damit jeder in Ihrem Umfeld diese Information erhält und selbst weiterverbreiten kann. Es ist wichtig für uns alle. Lesen Sie dazu bitte auch die Info’s der Fa. Triebel.

Kommentare sind erwünscht, wie zu allen meinen Artikeln.

 Posted by at 17:45
Mai 192010
 

Durch die Diskussion bei „eigentümlich frei“ aufmerksam geworden habe ich mir mal die Mühe gemacht und verlässliches Zahlenmaterial zusammengetragen.

Danach (Quelle KBA) existieren in Deutschland 43,6 Mio. Fahrerlaubnisse. 41,32 Mio. Halter haben 50,2 Mio. Fahrzeuge zugelassen.

Geschätzte 10 Mio. Waffenbesitzer (2,5 Mio. legal, 7,5 Mio. illegal) besitzen etwa 30-40 Mio. Waffen, davon ca. 10 Mio. legal.

Durch die 43,6 Mio. Fahrer wurden 2009 genau 4160 Menschen umgebracht. Durch die 10 Mio. Waffenbesitzer sind etwa 100 Menschen (keine genaueren Zahlen zu finden) zu Tode gekommen.

Diese Zahlen sagen ganz deutlich, daß das Führen eines Kfz ungefähr zehnmal tödlicher ist als der Besitz einer Waffe. Man darf also zehnmal weniger Angst vor Waffen haben als vor dem Straßenverkehr. Am Straßenverkehr dürfte aber so ziemlich jeder Bürger teilnehmen, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder Führer eines Kfz.

Der Besitz eines Autos wird aber nicht reglementiert, der von Waffen ganz extrem. Auch wird keine Hetzkampagne von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen gegen Autofahrer geführt. Gegen Waffenbesitzer schon ganz gerne.

Die Argumente von Bernd Lessing auf „eigentümlich frei“ sind perfekt geeignet, um Waffengegner (die ja höchstwahrscheinlich auch Kfz-Benutzer sind) mal auf ihren Irrglauben aufmerksam zu machen. Nutzen Sie es!

 Posted by at 15:47
Apr 102010
 

Liebe Leser, Don Quijote de la Mancha war ein Waisenknabe. Einer der „nur“ gegen Windmühlen kämpfte und den sogar der Löwe als unwürdige, als fade Speise ansieht. Ein Waisenknabe gegen die Kämpfer der Sportschützenlobby. Die Windmühlen gegen die wir kämpfen sind die Dummheit und Faulheit der Menschen. Ich persönlich komme mir dabei immer mehr vor wie der spanische Junker von der traurigen Gestalt. Eigentlich aber eher wie Elias, der Mahner in der Wüste.

„Wehret den Anfängen!“ ist meine Botschaft. „Wacht auf!“ meine Bitte. Fakten zur Absicht der Regierung den privaten Schußwaffenbesitz abzuschaffen meine Argumentation.

Doch was nutzt das alles, wenn in den (vor allem aus dem DSB und dessen Landesverbänden) Schützenvereinen die unselige Meinung: „unsere Oberen werden das schon richten“ oder „uns betrifft das nicht“ oder „wenn’s kommt dann kommt’s halt“ oder „dann hör‘ ich halt mit dem Schießen auf“ vorherrscht. Wie war das nochmal mit den Kälbern die sich ihren Metzger selbst aussuchen?

Die weitaus verbreitetste Meinung scheint aber die zu sein: „Macht Ihr mal, geht ja eh‘ in die Hose, wenn’s aber doch gut geht um so besser. Beitreten? Ich nicht, Sollen andere machen“.

Auf die Frage: „Sagt mal Leute, habt Ihr den Schlag noch nicht gehört?“ kommt dann meistens die Antwort: „Doch, aber kämpfen nutzt doch nichts, die in Berlin sind uns eh‘ über“. Also stimmt es doch, daß nur die dümmsten Kälber sich ihren Schlachter selbst aussuchen.

Das verletzendste aber ist, daß man mich persönlich für meine Aktivitäten angreift, mich für dumm erklärt, den Kampf überhaupt aufgenommen zu haben. Ausgrenzung in den eigenen Reihen. Für das eigene Seelenheil, vor allem aber für das der Kameraden, wäre es wohl besser, den Kampf für unseren Schießsport aufzugeben und dem Fußballverein beizutreten. Oder das Kampfspiel „Schach“ zu erlernen. Oder Boxen, Fechten, Motorradfahren, mir einen Hund kaufen oder einem Trachtenverein beitreten. Letzteres bräuchte ich noch nicht mal zu machen, mein Heimat-Schützenverein wird -wenn’s soweit ist- sowieso in einen umgewandelt……..

Nein, nein, liebe Leser, soweit wird es nicht kommen. Der Kampf gegen Politik, Kirchen und vor allem die Medien geht weiter. Auch ohne SieSie und Sie. (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute). Das ist schade, denn auch Ihre Stimme, Ihre Mitgliedschaft in den Lobbyorganisationen würde für die anstehenden Verhandlungen dringend gebraucht.

Sie, Sie, auch Sie (Stellen Sie sich vor, daß ich mit dem Finger auf Sie deute), die dem Schießsport, dem legalen Waffenbesitz positiv gegenüberstehen und dessen Erhalt wollen, Sie bitte ich nochmals: Treten Sie den Schützenlobbyorganisationen FvLW und Pro-Legal bei! Besuchen Sie deren Internetseiten, machen Sie sich ein Bild der Aktivitäten und entscheiden Sie sich ob Sie einer oder beiden Organisationen beitreten wollen. Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils 12 Euro im Jahr, ein Euro im Monat. Ich finde, das sollte Ihnen der Erhalt Ihres Sportes wert sein.

Zum wiederholten Male: Hoffen Sie nicht auf den Schützenbund. Durch dessen Schweigen, seiner politischen Untätigkeit, seiner verfehlten Geheimdiplomatie, sind wir überhaupt erst in die jetztige Situation gekommen. Den Schützenbund interessieren die Großkaliberschützen absolut nicht, die sind froh wenn sie weiter Luftgewehr schießen dürfen. Haben aber noch nicht kapiert, daß auch das olympische Pistolenschießen von den Aktionen der Politik und ganz aktuell der Regierung betroffen ist. Breitensport ade. Hoffentlich wacht man dort noch rechtzeitig auf und kämpft ebenfalls um seinen Sport. Mann, Mann, wie das Karnickel im Scheinwerferlicht……

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat bereits verloren. Liebe uns wohlgesonnene, liebe Mitstreiter, der persönliche Kampf wird von Ihnen nicht verlangt. Das erledigen die Spezialisten der Lobbyorganisationen für Sie. Sie persönlich müssen nur einen Mitgliedsantrag ausfüllen und absenden, das hilft den Organisationen schon ungemein. Die Anzahl der Mitglieder und die Beiträge sind enorm wichtig um in der Politik ernst genommen zu werden. Sie können mit Ihrem Beitritt dafür sorgen. Im Moment ist die Lobby trotz kontinuierlich steigender Mitgliedszahlen noch  klein. Deshalb: Machen wir sie stark! Ist das nicht ein gutes Gefühl, sich selbst zu helfen, nicht auf andere zu warten bis es zu spät ist? In diesem Sinne: Haben Sie Mut! Tun Sie es! Tun Sie es gleich!

 Posted by at 11:38
Apr 062010
 

In Deutschland gilt das Prinzip der Unschuldsvermutung, welches aussagt, daß ein Beschuldigter solange als unschuldig zu gelten hat bis seine Schuld bewiesen ist. Für jeden gilt das anscheinend nicht.  Jedenfalls nicht für manche Schreihälse von der Bildzeitung, insbesondere nicht für den Widerling Franz Josef Wagner, dessen Kolumne von Gutmenschentum nur so strotzt.

Entweder die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungsakten an die Bildzeitung verhökert, oder jemand von der Polizei oder dem Gericht. Eine weitere Möglichkeit wäre das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, denen würde ich es am ehesten zutrauen. (Dank an thh, siehe comments) In diesem Bericht stehts. Eine Riesensauerei! Und das sagt Franz Josef Wagner dazu. Einfach widerlich.

Wie gesagt, für jeden Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Ich will den Vater des Tim K. nicht in Schutz nehmen, aber solange seine Schuld nicht geklärt ist soll er bitteschön auch nicht vorverurteilt werden. Nicht von der Staatsanwaltschaft, nicht von der Polizei, dem Gericht oder den Nebenklägern. Da bin ich für Gerechtigkeit. Und der Prozess mit Urteil wird’s irgendwann zeigen, wie’s gelaufen ist. Nicht schon vorher.

Wie wird es nun weitergehen? Die Medien werden die Angelegenheit weiter bluttriefend ausschlachten.  Die üblichen Politiker werden wie der Pawlowsche Hund darauf anspringen. Das Ganze wird in weiteren Verbotsforderungen enden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur werden die Forderungen zur Verschärfung des Waffengesetzes diesmal nicht bei der Art der Waffenaufbewahrung aufhören, ganz sicher nicht. Jetzt ist das Sportschützentum dran, und zwar komplett. Die Forderungen, das Sportschießen abzuschaffen, wurden schon lange von den Grünen, der Linkspartei und Teilen der SPD gestellt, die werden jetzt ganz massiv an Ihrem Ziel, alle privaten Waffen in Deutschland abzuschaffen, arbeiten. Versprochen. Die Öffentlichkeit ist ja bereits bestens präpariert. Auch mit tatkräftiger Unterstützung des AAW, das sich der Hilfe der IANSA versichert hat. Daß das von der Judikative , der Staatsanwaltschaft Stuttgart, gefördert und forciert wird ist ein Zeichen wie weit es gediehen ist, selbst die Staatsorgane sind gegen uns. (Gestrichen, weil nicht bewiesen)

Leute! Es ist höchste Zeit jetzt aufzuwachen! Unbedingt! Man will uns an den Kragen. Nicht nur den Großkaliberschützen, nein, jetzt sind auch die Kleinkaliber- und Druckluftschützen mit dran, sogar Biathlon. Es geht um Euren, um meinen Sport. Wollt Ihr wirklich kampflos aufgeben? Wollt Ihr Verhältnisse wie in England? Dort müssen die Olympischen Schnellfeuerpistolenschützen im Ausland trainieren, dürfen in Ihrer Heimat nur mit Sondergenehmigung zu den Olympischen Spielen antreten. Eine Schande!

Bitte! Folgt meinem Aufruf (hier nachlesen!) und schließt euch einer oder beiden der dort genannten Organisationen an. Leitet diese Information an alle euch bekannten Sportschützen weiter! Jeder wird gebraucht! Wir haben nur noch eine Chance unseren Sport zu erhalten: Zusammenhalt. Ohne euch, als Masse dahinter, sind die Organisationen nur zahnlose Tiger. Mit euch als Mitglieder sind wir eine Macht.

Geht davon aus, daß der Deutsche Schützenbund als größter Schützenverband Deutschlands nichts für euch tun kann und wird, dafür ist er viel zu sehr vom Staat, der Regierung, abhängig. Wes Brot ich fress‘ des Lied ich sing‘. Fördertöpfe ich hör‘ euch klingeln. Also ist Eigeninitiative gefragt. Tut es! Tretet bei! Es ist eure allereinzigste Chance. Und bitte: Informiert alle die Ihr kennt über diese Schweinerei. Oder was denkt Ihr, weshalb man will, es fördert,  daß die Medien uns fertigmachen?

Edit 07.04.2010: Ich habe etwas nachgeforscht. Bin dabei auf die Stuttgarter Nachrichten gestossen. Dort wird berichtet, daß ein Verräter gesucht wird. Das war schon im letzten Jahr im Zusammenhang mit Focus-Berichten. „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen angestrengt, um im Zusammenhang mit dem Winnender Amoklauf einem Verräter auf die Spur zu kommen. Untersucht wird, wie geheime Ermittlungsergebnisse in das Nachrichtenmagazin Focus gelangten„. Und weiter: „Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) überprüfen die Ermittler den Kreis der Empfänger bei Behörden, die mit der Aufklärung der Bluttat befasst sind. Dabei wird versucht, den Verlauf der E-Mails nachzuvollziehen. „Kein Kommentar“, heißt es aus der Staatsanwaltschaft zu diesen Erkenntnissen. Klar ist jedoch, dass der Empfängerkreis des Ermittlungsberichts überschaubar ist. Neben der Landespolizeidirektion Stuttgart ist dies die Polizeidirektion Waiblingen sowie das Innenministerium Stuttgart„. Vielleicht müßen sie doch gegen sich selbst ermitteln?

 Posted by at 16:04
Mrz 312010
 

Liebe Leser, die öffentliche Meinungsmache, der Feldzug der Politiker und Medien gegen die Sportschützen, die Waffenbesitzer allgemein, wird immer verschärfter geführt. Sie haben das schon mitbekommen, Sie müssen dazu nur Ihre Tageszeitung lesen oder den Fernseher einschalten. So wollen etwa die Grünen den Schießsport -auch Biathlon und Olympische Schnellfeuerpistole, das Kleinkaliberschießen- komplett abschaffen, ebenfalls die Linken. Die SPD will den Großkaliber-schießsport vernichten.

Die Fa. Triebel aus Berlin, ebenfalls glühende Verfechter unserer Sache, hat dieses Anschreiben herausgegeben in welchem um Unterstützung der Organisationen FvLW und Pro-Legal gebeten wird. Diese Organisationen unterstützen SIE, SIE, und SIE ebenfalls, bei der Durchsetzung Ihrer Rechte im Kampf um den Erhalt des legalen Waffenbesitzes. Dies im Gegenteil zu den Bemühungen der meisten Schießsportverbände. Es formiert sich hier eine bisher unbekannte Macht, ähnlich der amerikanischen NRA. Bitte lesen Sie das Anschreiben, folgen Sie den darin enthaltenen Links und bilden sich eine Meinung. Vielleicht gibt es da Informationen die Sie noch nicht erhalten haben?

Um gegen unsere Gegner aus Politik, Medien und Kirchen (bitte lesen Sie den Blog dazu) vorgehen zu können, dazu wird allerdings Geld gebraucht. Viel Geld, aber gut angelegtes Geld. Wie schon gesagt, unser Widerstand hat eine neue Qualität erreicht. Es wird eine Verfassungsklage vorbereitet, Einzelpersonen gegen Behörden- und Justizwillkür unterstützt. Vielleicht müssen ja gerade SIE auch einmal um Unterstützung bitten? In jedem Fall wird aber gegen die Abschaffung des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes gekämpft. Weil: Wir sind auf dem besten Weg dazu alles zu verlieren, leider.

Deshalb bitte ich jeden Sportschützen, Jäger, Waffensammler, Erben von Waffen, wirklich jeden Waffenbesitzer und alle, denen am Erhalt des Schießsports, der Jagd und des legalen Waffenbesitzes etwas gelegen ist: Treten Sie einer oder beiden der genannten Organisationen bei! Der Beitrag beträgt etwa einen Euro pro Monat, das sollte jedem Waffenbesitzer unsere Sache mehr als wert sein! Sie erhalten das hundert-, ja u.U. tausendfache zurück wenn Sie betroffen sind.

Schicken Sie die Verlinkung zum Anschreiben (und diesen Blog?) an alle Waffenbesitzer die Sie kennen per E-Mail weiter. Drucken Sie das Anschreiben aus und verteilen Sie es in den Vereinen, damit soviele Kameraden wie möglich davon erfahren. Die weitaus meisten Waffenbesitzer, Sportschützen, Jäger, auch unsere Schießsportverbände träumen nämlich noch den Schlaf des (Selbst)Gerechten, wissen noch gar nicht um was es tatsächlich geht: Man will uns erst diskriminieren, stigmatisieren, ausgrenzen, dann abschaffen. Denken Sie mal nach, warum wohl………

 Posted by at 13:10
Mrz 082010
 

Vor dem Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden am 11. März hat der Ulmer Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert an die Medien appelliert, keine Details mehr über die Bluttat und den 17-jährigen Täter zu veröffentlichen. «Am besten wäre es, man würde nicht mehr über seine Persönlichkeit berichten», sagte Fegert den «Stuttgarter Nachrichten». Die Medien trügen sonst ungewollt zur Verherrlichung des Täters bei. Die Stuttgarter Nachrichten mit dem Interview.

Diese Mitteilung zeugt von großer Vernunft, auch andere Psychiater und Wissenschaftler haben sich in diesem Sinne geäußert. Jetzt muß man nur hoffen, daß die Medien die Nachricht verstehen und kein großes TamTam aus dem Jahrestag machen. Daß auch die Hinterbliebenen, bei denen jetzt alles wieder aufgewühlt wird, in Ruhe trauern können.

Hallo, aufwachen! Das TamTam wird kommen, wie das Amen in der Kirche!

Dazu passt auch, daß der Bund Deutscher Kriminalbeamter eben genau an besagtem Jahrestag ein bundesweites TamTam durchgeführt haben will. Dazu werden natürlich Interviews mit dem Vorsitzenden geführt werden, das AAW wird zur Sprache kommen, der Name des vermutlichen Täters tausendfach genannt und die Tat in allen Einzelheiten beschrieben werden. Die Privatsender und auch die öffentlich-rechtlichen werden schon ihren Teil dazu beitragen. Wetten?

Als ob man die Menschen in Winnenden nicht einfach nur in Ruhe ihrer Toten und Verletzten gedenken lassen könnte. Jenseits der Schamgrenze.

Edit: Traurig, traurig, es ist ja eigentlich schon losgegangen. Die Medien und ihre Geldgier. Da sieht man schön, wie das Blut aus den Seiten tropft.

Die sollten sich doch bitte mal an diese Selbstbeschränkung halten. Wäre sinnvoll.


 Posted by at 18:03
Mrz 042010
 

Die diskriminierende Darstellung der Sportschützen, der Waffenbesitzer allgemein, in Medien, durch die Politik und die Kirchen hat ein ungeheures Ausmaß angenommen. Alleine der Begriff „Waffennarr“ bei Google eingegeben ergibt 279.000 Treffer. Diese sind zu 99,999% negativ unterlegt, will heißen, sie bringen den Waffenbesitzer mit einem Verbrechen oder Straftaten in Zusammenhang. Noch schlimmer wird es, wenn man „Waffennarr und Sportschütze“ kombiniert.

Was hier gezeigt wird sind größtenteils Pressemeldungen. Also das, was Otto Normalverbraucher beim Frühstück liest – und glaubt. Im Fernsehen ist es nicht besser, sogar die öffentlich-rechtlichen Sender hetzen unverblümt gegen die Sportschützen als Waffennarren und potentielle Killer. Auch das sieht Otto – und glaubt. In den Kirchen agieren die Priester sogar von der Kanzel herunter, bezeichnen uns als Waffennarren. Otto hört’s – und glaubt. Er geht ja gerade weil er gläubig ist in die Kirchen. Aus der Politik kommen -überwiegend von Seiten der Grünen und der Linken sowie der SPD- unverhohlene Angriffe -verbale Amokläufe- gegen uns mit dem Ziel unsere Sportwaffen nach Möglichkeit verbieten zu wollen.

So ist es nicht verwunderlich, daß die Sportschützen von allen Seiten angefeindet werden, immer öfter sogar im persönlichen Gespräch. Man könnte fast meinen, man meidet uns wie der Teufel das Weihwasser. Das ist zumindest mein Eindruck in letzter Zeit nach vielen Gesprächen in dieser Richtung. Wenn Sie meinen Blog sorgfältig verfolgt haben sind auch auf dieser Seite hier genügend Beispiele zu finden.

Nun, ich bin ferner der Meinung daß diese Stigmatisierung durch Medien, Politik und Kirche gewollt und gesteuert ist. Man will uns damit ausgrenzen, zu minderwertigen Menschen degradieren. Man will uns so fernsteuern, daß wir am liebsten unsere Waffen von alleine abgeben würden um wieder „gute“ Menschen zu werden. Bei einigen hat es schon Wirkung gezeigt, man muß nur betrachten wieviele Legalwaffenbesitzer ihre Waffen im Rahmen der sogenannten „Amnestie“ abgegeben haben. „Absolution“ wäre der bessere Begriff gewesen.

Mir ist schon klar, daß gewisse Gutmenschen und zum Teil auch unsere Regierenden uns um unsere Waffen gebracht sehen wollen, die müßen ja Angst vor Bewaffneten haben, in diesen Zeiten. Sie vergessen dabei aber, daß das Wort „Schütze“ den Begriff „schützen“ beinhaltet, den Ursprung des Sportschützenwesens. Da ging es nämlich nicht immer nur um sportliches Schießen, ganz im Gegenteil. Es ging darum, eine Gemeinde im Verteidigungsfall zu beschützen, und zwar mit Waffengewalt. Die Staatsmacht konnte und kann halt nicht überall sein. Aber diese Zeiten sind lange her, heute werden unsere Waffen friedlich genutzt und ich hoffe trotzdem, daß dies für alle Zeiten so bleibt. Ich persönlich weiß aber, wen ich im Fall der Fälle „beschütze“ und wen garantiert nicht.

Wie dem auch sei, wir werden zur Zeit immer mehr gesellschaftlich ausgegrenzt, unsere Kinder an den Schulen von ihren Lehrern wegen ihres Sports gemobbt. Diese Situation wird sich zum Jahrestag des Attentats auf die Winnender Schule nur noch verstärken, seien Sie sich sicher!

Auch die Paintballspieler, die Hundebesitzer, die Videospieler, die Jäger haben mit denselben Problemen wie wir zu kämpfen. Auch sie werden sozial diskriminiert und genau wie wir -noch- verbal und mit unsinnigen Gesetzen bekämpft.

Deshalb habe ich mir ein T-Shirt drucken lassen, Sie haben es sicher weiter unten schon gelesen. Mit dem Tragen dieses Hemdchens will ich meinen Protest gegen die Bevormundung durch die Politik, die Medien und die Kirchen zum Ausdruck bringen. Und glauben Sie mir, es wirkt! Da kommen Gespräche mit Mitmenschen zustande die ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Menschen die vorher eher negativ gegen uns eingestellt waren sehen die Welt danach plötzlich mit offenen Augen und erkennen die Vorgänge. Sie merken, daß mit der Stigmatisierung ein „in die Ecke drängen“ und eine Ausgrenzung verbunden ist, die u.U. hier noch lange nicht halt macht.

Und das ist die große Gefahr: Daß die soziale Ausgrenzung, die Diskriminierung und Stigmatisierung erst der Anfang ist. Der Anfang von was? Ich trau‘ mich gar nicht darüber nachzudenken….

Deshalb: Wehret den Anfängen, nicht daß uns unsere Kinder irgendwann mal fragen: „Weshalb hast DU nichts dagegen unternommen?

Also: Ich stelle meine Protestgrafik unter Beachtung des Copyrights für jeden zur Verfügung der sich auch so ein T-Shirt o.Ä. zur ausschließlich privaten Nutzung drucken lassen will. Gewerbliche Nutzung ist da nicht eingeschlossen! Unter denselben Bedingungen können gerne auch die Paintballer, Hundebesitzer und Gamer „Ihr“ passendes Motiv herunterladen und benutzen. Ich würde mich freuen, wenn es rege genutzt wird. Wenn jemand seinen Dank dafür ausdrücken möchte soll er/sie mir halt ein kleines Geschäft zukommen lassen……  😉

SportschützeWaffenbesitzer

HundebesitzerGamer

Hier sind die Dateien zum Download:

Sportschütze     Waffenbesitzer    Hundebesitzer    Gamer

 Posted by at 15:51
Dez 102009
 

Diese Begriffe spiegeln einen Teil meiner Gefühle wieder, die beim lesen dieses Pamphlets in mir hochgewallt sind. Wobei noch nicht geklärt ist woher es stammt, muß ich hinzufügen. Das Ganze hat schon am 05.10.09 stattgefunden.

Der Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Baden hat nach Winnenden seine Gemeinden aufgefordert das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu unterstützen, und zwar mit der Forderung des Verbots von Waffen in Privathaushalten. Sogar gleich mit Unterschriftenliste. Sehr zum Unmut der betroffenen Waffenbesitzer, welcher auch lautstark kundgetan wurde. Daraufhin hat man auf Seiten der Kirche Gesprächsnotwendigkeit erkannt und zu einem „Kamingespräch“ geladen. Bei mir zuhause endet sowas immer mit viel gutem Laphroaig.

Scheint hier auch so gewesen zu sein, anders kann ich mir nicht erklären daß „unsere Vertreter“ sich so über den Tisch ziehen lassen haben. Wahrscheinlich haben sie die dabei entstandene Reibungshitze sogar als Nestwärme der Kirche wahrgenommen. Mannomann. Das Ergebnis eines solchen Gesprächs kann nur sein, daß die von der Kirche getroffenen Aussagen zurückgenommen, sich von Seiten der Kirche dafür entschuldigt wird und sämtliche daraufhin gestarteten Aktionen gestoppt und zurückgefahren werden. Dies ist nicht passiert, es wird im Gegenteil von Konsens und „erheblicher Schnittmenge“ gesprochen. War wohl eher „Verschnitt“…..

Dann geht man noch her und verbrüdert sich gegen die Computerspieler und hat einen gemeinsamen Sündenbock gefunden. Das ist die typische Art der Kirche, seit Jahrhunderten. Das muß man wissen, muß präpariert sein. Muß Forderungen stellen und sich nicht auf faule Kompromisse einlassen. Für mich haben sich die Vertreter der Waffenbesitzer einfach nur dumm angestellt. Ist leider so.  Wie kann man sich auf diese altbekannte Weise von den Pfaffen verarschen lassen? So stelle ich mir Lobbyarbeit nicht vor, da muß besseres getan werden.

In diesem Zusammenhang ein interessanter Bericht zu einem ganz anderen Thema. Das wichtigste daran dieser Satz: „Für mich ist es ein Dilemma der Gesellschaft insgesamt, dass sich einzelne Gruppen immer wieder von der Politik gegeneinander ausspielen lassen und am Ende viel zu oft ein kleines Stück Freiheit verloren geht, weil man etwas gefunden hat, dass 20% der Menschen lieben, 30% der Menschen hassen und das den übrigen 50% so egal ist, dass sie sich über ein Verbot nicht weiter aufregen.“  Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. So funktioniert Politik, ganz kurz gesagt.

Also Jungs, beim nächsten Mal muß das besser werden! Eine zukünftige Zusammenarbeit wurde ja wohl vereinbart. In diesem Sinne: Amen.

 Posted by at 16:30
Nov 222009
 

Der katholische Wadlbeißer Kottlorz hat sich nach einiger Zeit der (verordneten?) Abstinenz wieder mal unter seinem Hoftor hervorgetraut und gleich wieder auf die Sportschützen losgebissen. Nur ganz zart und subtil, vielleicht merkt’s ja keiner? Dumm nur, daß auch die kleinen Bisse weh tun. Genau das beabsichtigt dieser gestörte Weltverbesserer. Uns brave Sportschützen verletzen.

Der Mann sollte sich mal in Behandlung begeben, zuviel Kirche schadet anscheinend seinem Denkvermögen………

Außerdem bekomme ich so langsam Angst daß der Typ auf dem Weg ist einen von ihm so genannten „Amoklauf“ vorzubereiten, so wie der sich verhält.

 Posted by at 20:05
Nov 112009
 

Das sind so die Stichwörter die mir gerade einfallen. Und ich denke mir, keine Antwort ist auch eine Antwort.

  •  Der Schützenhammer  Ich habe seine Exzellenz Bischof Dr. Fürst vor drei Wochen  gebeten eine Stellungnahme zu den skandalösen Aussagen des Herrn Kottlorz abzugeben. Ich hatte nicht unbedingt auf eine rege Diskussion über dieses Thema, aber zumindest auf eine Antwort von ihm gehofft. Nach zehn Tagen ohne Rückantwort wurde ich etwas ungeduldig und fragte nach. Wieder keine Antwort. Auch der dritte Versuch einer Kontaktaufnahme mit dem Bischof am 09.11. war leider, leider nicht von Erfolg gekrönt. Diese feige Ignoranz der Kirche, Themen wie dieses anzugehen und abzuarbeiten, dieses armselige Verkriechen und Ausweichen, aber auch das Sticheln und Hetzen im Vorfeld, das ist einfach nur widerlich -und dumm. Kann man das Schweigen der Amtskirche jetzt als Zustimmung zu den Aussagen von Kottlorz deuten? Ich denke ja.                                                                                                    Kottlorz selbst ist nicht dumm. Nein. Er ist ein provokanter Agitator, der genau weiß was er will: Den legalen Waffenbesitz, den Schießssport, die Jagd, das Sammelhobby in Deutschland mit aller Macht bekämpfen. Und das tut er. Zum Glück sind alle seine geistigen Ergüsse gespeichert, der geneigte Leser möge sie sich antun, mir ist schlecht dabei geworden. Der Mann hat sehr wohl die Hintergründe eines Schulmassakers erkannt, gibt er auch offen zu -bitte selbst nachlesen. Es hindert ihn aber nicht, zu behaupten, daß die Verfügbarkeit von Waffen und Killerspielen die Ursachen sind. Das ist gezielte und geplante Stimmungsmache gegen die Sportschützen. Ihm ist bewußt daß nicht die Waffe tötet sondern der Mensch.
    Ihm ist ebenfalls bekannt daß bei den beiden folgenden Attentaten nach Winnenden eben keine Schußwaffen verwendet wurden. Er weiß auch, daß bei den Taten in St. Augustin und Ansbach bewußt Brennstoffe und Hieb/Stichwaffen verwendet werden sollten/wurden.
    Er ist einfach nur ein Gegner privaten Waffenbesitzes und nutzt seine Position dazu seine Meinung über das Radio zu verbreiten. Weiter behauptet er immer wieder, daß es ausschließlich „Jungs, junge Männer“ sind, die alle Massaker der letzten Zeit verübten. Hier lügt er wieder ganz bewußt, denn er weiß, daß die Täterin von St.Augustin eben kein Junge war. Was der Mann wohl gegen Jungs hat? Vielleicht sollte er sich mit diesem Problem einmal in Behandlung begeben.                                                                                                                                Die deutschen Sportschützen jedenfalls haben es nicht nötig sich von der katholischen Kirche als potentielle Mörder abstempeln zu lassen, nur weil sie Waffen besitzen. Deshalb wird -von mir, für meinen Teil-  ab sofort  jedwede Unterstützung der katholischen Kirche, sei es materiell, ideell oder finanziell, eingestellt. Über diese Maßnahme nachzudenken empfiehlt sich im Übrigen für jeden anständigen deutschen Schützen, Waffensammler und Jäger. Auch für die katholischen Schützenbrüderschaften. Die katholische Kirche sollte sich weiterhin sehr gut überlegen, ob so ein Brandstifter wie Herr Kottlorz der Richtige ist um nach außen zu repräsentieren.
  • Ev. Kirche vs. Sportschützen 2:0
  • Ev. Kirche vs. Sportschützen 1:0
  • Gewalt: Fußball und Gewalt. Massaker. Aktionsbündnis. Um mich nicht wiederholen zu müssen: Dieselben Grundaussagen wie zur katholischen Kirche treffen in gleichem Maße auf die evangelische zu. Feige. Ignorant Dumm. Dekan Ulmer hat zwar mit einer nichtssagenden Universal-Rundmail geantwortet und zum Gespräch eingeladen. Alleine schon  der Titel: „Kirche und Sport – Wird Mord alltäglich?“ hält mich aber von einem Besuch dort ab.  Das in dieser Einladung erwähnte Andriof-Papier fordert im Übrigen mal eben nur die Abschaffung des Großkaliberschießsports. Auch dazu gab es einen Skandal.

Also, so wie’s aussieht führen die Kirchen einen Krieg gegen die Sportschützen. Was das soll und warum – keine Ahnung. Aber vielleicht liegt’s ja wie schon vermutet daran, daß die Sportschützen einfach die bessere Jugendarbeit leisten? Ich weiß es wirklich nicht. Schade. Amen.

 Posted by at 17:05
Okt 232009
 

Nach langem Nachdenken hat sich jetzt auch die katholische Kirche zum Thema legaler Waffenbesitz geäußert. Nein, keine Bulle vom Papst, aber so ein kleines Lichtchen aus dem Radio hat jetzt schon ein paarmal die Lanze gegen uns Legalwaffenbesitzer ausgefahren, ganz im Sinne des Aktionsbündnisses.

Der Exorzist aus der schwäbischen Provinz, aus Rottenburg, Dr. Peter Kottlorz, hat den Schützenhammer geschrieben. Das nicht zum erstenmal, er ist in der Vergangenheit schon öfters mit dem Thema aufgefallen. Und da er von seinen Oberen nicht zurückgepfiffen wurde muß man jetzt davon ausgehen daß es sich um die amtliche Meinung der katholischen Kirche handelt.

Ich will dem Herrn Kottlorz keine Berühmtheit zustehen die er nicht hat. Seine Ergüsse im Radio werden wohl von einer anderen Zielgruppe gehört. Das Internet vergißt aber nicht. Was da geschrieben ist steht in alle Ewigkeit. Ewigkeit? War da nicht noch was? Ach ja, die Kirchensteuer wird bis in alle Ewigkeit kassiert!

Für alle die es interessiert: Es gibt eine Möglichkeit aus der Institution Kirche auszutreten und trotzdem katholischer/evangelischer/wasauchimmer Gläubiger mit allen Sakramenten bleiben zu können! Das aber nur am Rande. Jetzt gilt es die katholische Kirche auf den rechten Weg zurückzuführen und sie daran zu erinnern was wohl ihre Aufgaben sind. Die Verteufelung der Waffenbesitzer sicherlich nicht. Man sollte sie auch daran erinnern, daß die größte Schützenbruderschaft der Welt eine urkatholische Einrichtung ist. Alles schon vergessen, Herr Kottlorz?

 Posted by at 08:14
Aug 192009
 

Die evangelische Kirche mischt sich jetzt in die Politik ein…..

Aber sehen Sie selbst, das DWJ hat einen Bericht verfasst.  Ich sag‘ da nur: „Schuster, bleib bei Deinen Leisten!“ Wer evangelischer Legalwaffenbesitzer ist sollte doch mal über Konsequenzen nachdenken, zumindest aber die Landeskirche anschreiben und seinen Unmut kund tun.

Hier ist das Anschreiben an die Kirchengemeinden nachzulesen. Es strotzt nur so von Unwahrheiten und dummen Formulierungen. Daran ist ganz klar zu erkennen, daß dieses Pamphlet aus der Feder der Aktionsbündnisorganisatoren stammt. Daß sich die evangelische Landeskirche Baden auf so etwas einläßt ist schon ein starkes Stück und zeugt von großer Dummheit der Verantwortlichen.

Wäre ich evangelisch – ich würde sofort aus diesem Verein austreten.

 Posted by at 22:36