Suchergebnisse : Altpeter

Sep 222011
 

Normalerweise verstehen die Richter auch, um was es bei den Klagen geht, Fehlurteile sind selten. Nur ganz selten fließen in die Rechtsprechung ideologisch gefärbte persönliche Meinungen des Gerichts ein, mit dementsprechenden Nachteilen für den vom Urteil Betroffenen.

Wie dieses Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart (Az.: 5 K 2953/10) unter dieser Fragestellung einzuschätzen ist werden wir gleich sehen.

Zum Fall: Ein Waffenbesitzer hat legale Waffen angemeldet in seinem Besitz, die Waffenkontrolleure besuchen ihn unangemeldet(?) zu einer anlaßlosen Aufbewahrungskontrolle nach § 36 Abs. 3 Satz 2 des Waffengesetzes, welche der Waffenbesitzer zuläßt. Es wird nichts beanstandet, alles  in Ordnung. Danach folgt eine Rechnung für die Kontrolle an den Kontrollierten. Dieser ist der Meinung, die Kontrolle liege im öffentlichen Interesse und sei deshalb kostenfrei durchzuführen. Die Behörde sieht das naturgemäß anders, man kann sich nicht einigen, ein Rechtsstreit folgt.

Irgendwann spricht ein Gericht dann Recht, wie hier geschehen. Der Kontrollierte wird verdonnert die streitigen Gebühren zu zahlen, die Begründung ist eindeutig:

„Das Gebührenrecht als Teil des Verwaltungsverfahrens falle in die Regelungskompetenz der Länder, so dass es grundsätzlich den Ländern obliege in eigener Ver-antwortung die Erhebung von Verwaltungsgebühren für die Tätigkeit der eigenen Behörden und zur Deckung des eigenen Verwaltungsaufwandes zu regeln.

Eine entsprechende Ermächtigungsgrundlage zur Gebührenfestsetzung finde sich in Baden-Württemberg in §§ 2, 11 des Kommunalabgabengesetzes i. V. m. § 4 Abs. 3 des Landesgebührengesetzes, wonach die Gemeinden bei einer Aufgabenwahrnehmung als untere Verwaltungsbehörde die gebührenpflichtigen Tatbestände und die Höhe der Gebühren durch Satzung festlegen. Eine solche Satzung habe auch die Stadt Heilbronn erlassen und darin einen hinreichend bestimmten Gebührentatbestand für Prüfungen und Untersuchungen nach dem Waffengesetz, die im Interesse oder auf Veranlassung des Gebührenschuldners vorgenommen werden, vorgesehen.

 Bei der vorgenommenen Waffenkontrolle handle es sich um eine derartige gebührenpflichtige Amtshandlung im Sinne der Gebührensatzung der Stadt Heilbronn, die insbesondere auch vom Kläger veranlasst worden sei.“ 

Und weiter:

„Die durchgeführte Waffenkontrolle knüpfe daher wegen der besonderen Gefährlichkeit des Waffenbesitzes allein an den Waffenbesitz als solches an und falle daher – ungeachtet dessen, ob Anlass zu Beanstandungen oder Kontrollmaßnahmen gegeben worden sei oder nicht – in den Verantwortungsbereich des Klägers als Waffenbesitzer und werde so von ihm veranlasst und ihm zugerechnet.“ 

So weit so gut. Bis auf die Erwähnung der „besonderen Gefährlichkeit des Waffenbesitzes“. Wenn legaler Waffenbesitz gefährlich sein soll (durchschnittlich 8 Tote jährlich) was ist dann mit dem Besitz von Kraftfahrzeugen (ca. 4.000 Tote jährlich)?  Wird in Zukunft jede unbeanstandete Fahrzeugkontrolle durch die Polizei ebenfalls gebührenpflichtig? Ganz sicher nicht.

Und schon haben wir hier ein ideologisch gefärbtes Urteil. Da nützt es auch nichts, wenn der Richter ausführt: „Darüber hinaus enthalte weder das Waffengesetz noch die landesrechtlichen Regelungen sowie die Satzung der Stadt Heilbronn für die seit 2009 eingeführte Kontrollmöglichkeit eine Gebührenfreistellung.“ , denn das ist falsch, die Neuregelung der Verwaltungsvorschriften zum Waffengesetz (auf Seite 145) sagt aus, daß die Kontrollen gebührenfrei sein sollen. Die Verabschiedung dieser Verwaltungsvorschriften wird allerdings seit Monaten von der BaWü-Arbeitsministerin Katrin Altpeter aus fadenscheinigen Gründen blockiert, so daß diese für diesen Fall nicht herangezogen werden konnten.

Wie dem auch sei, die Gebühren für die Kontrolle sind rechtmässig. Der Kontrollierte hat aktiv an der Kontrolle mitgewirkt, hat die Kontrolleure eingelassen, obwohl er dies ja gar nicht gemusst hätte. Ich habe das schonmal erklärt, im Zusammenhang mit einem anderen Gerichtsurteil, die Kontrollen betreffend. Insofern hat der Waffenbesitzer sich die Konsequenzen aus der Kontrolle wiederum selbst zuzuschreiben, im jetztigen Fall eben die Gebührenpflicht.

Er hätte ja von seinem Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung Gebrauch machen und den Kontrolleuren den Zutritt zu derselben verweigern können. Das ist vollkommen legal und darf nicht sanktioniert werden. Das Grundgesetz steht über dem Waffengesetz und genauso steht es auch im § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 selbst:

„Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.“

In diesem Fall hätte er also die Kontrolleure nur fragen brauchen, ob sie die Kontrolle zur „Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit“ durchführen. Bei Verneinung dieser Frage darf die Betretung der Wohnräume zu jeder Zeit -ohne einen Verstoß gegen das Waffengesetz zu begehen- abgelehnt werden. Bei anlaßlosen Aufbewahrungskontrollen besteht niemals eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, sonst wären sie ja anlaßbezogen.

Wirkt man trotzdem -durch hereinlassen- aktiv an der Kontrolle mit, wird man in BaWü gebührenpflichtig, weil das so im §§ 2, 11 des Kommunalabgabengesetzes i. V. m. § 4 Abs. 3 des Landesgebührengesetzes  steht. Die Gebührensatzung der Stadt Heilbronn, die einen hinreichend bestimmten Gebührentatbestand für Prüfungen und Untersuchungen nach dem Waffengesetz, die im Interesse oder auf Veranlassung (aktive Mitwirkung) des Gebührenschuldners vorgenommen werden, enthält, ist insofern rechtskonform.

Wer den Nachteil der Gebührenzahlung und eventuelle weitere -weitaus unangenehmere- Nachteile (siehe dieses Urteil) vermeiden möchte, braucht sich -wie schon gesagt- nur an den  § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 zu halten. Dieser erlaubt zweifellos, die Kontrolle völlig gesetzeskonform -unter Hinweis auf Artikel 13 des Grundgesetzes- nicht zu gestatten. Und zwar ohne irgendwelche Nachteile befürchten zu müssen. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, daß der   § 36 Absatz 3 WaffG Satz 3 ganz klar ausdrückt, daß eine anlaßlose Kontrolle in den Wohnräumen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Waffenbesitzers -welche vorher einzuholen ist- möglich ist. Die Formulierung: “  dürfen gegen den Willen des Inhabers“ sagt dies m.E. eindeutig aus. Wer seine Waffen allerdings nicht in Wohnräumen aufbewahrt muß das Betreten dieser Räume gestatten.

 Michael Kuhn

oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Jun 222010
 

Man könnte jetzt kurz und bündig sagen: Die Grünen, die Linken, das AAW. Stimmt auch in gewissem Maße, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hier mal meine Sicht der Dinge:

Zuerst muß man in Erfahrung bringen, wem es nützt, daß  legaler Waffenbesitz eingeschränkt oder verboten wird. Nicht der illegale, der ist seit Jahrzehnten verboten, dennoch sind in Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen illegale Waffen im unkontrollierbaren Umlauf.

Cui bono? Nur jemand, der finanzielle Vorteile daraus hat, kann an Einschränkungen oder gar Verboten Interesse haben. Ideelle oder moralische Hintergründe (oder man ist einfach nur dumm und ignoriert alle Fakten) können wegen der Vielzahl illegaler Waffen gar nicht greifen, denn deren Besitzer sind halt nicht bekannt, die Besitzer der legalen Waffen sind aber registriert und namentlich bekannt.

Fangen wir mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden an. Wie schon bei „Ehrenwerte Gesellschaft“ erwähnt, sind tatsächlich nur drei Angehörige von 15 Opferangehörigenfamilien dort aktiv. Das verwundert, sind doch alle anderen gleichsam von dem Vorfall betroffen. Zwei der Eltern von erschossenen Kindern, Hardy Schober und Gisela Mayer, sind bei der Stiftung bzw. dem Förderverein federführend, als hauptamtlich angestellte Geschäftsführer tätig. Das dürfte mit einem gewissen Salär (über dessen Höhe man bequemerweise selbst entscheiden kann) verbunden sein, Spesen, Hotel- und Reisekosten kommen dazu. So ein fester Job bei einer Stiftung ist ja in jedem Fall besser als seine Brötchen als selbständiger Versicherungsvertreter zu verdienen, oder als  freiberufliche Seelenklempnerin.

Das Aktionsbündnis und die Stiftung wurde nur zum Zweck des Geldverdienens gegründet, das beweist dieses Interview (ab 2 Minuten 45 Sekunden), Schober: „Wir haben eine Stiftung gegründet, daß wir immer an dem Thema (Verbot des privaten Waffenbesitzes) dranbleiben, wir wollen einfach die Made im Speck sein…..“ So einfach kann man sein Geschäftsprinzip in kurzer Zeit erklären. Es geht nicht um die Verhütung zukünftiger Schulattentate, wie man es sich auf die Fahnen geschrieben hat, nein, ausschließlich der legale Waffenbesitz soll bekämpft werden. Braucht es mehr Beweise? Die Hauptakteure des AAW sind finanzielle Nutznießer.

Wer profitiert noch? Da hätten wir die Firma Armatix im Angebot. Dieses Unternehmen versucht seit einigen Jahren gewisse, dafür empfängliche, Politiker zu überzeugen, daß jede legale Waffe in Deutschland zusätzlich mit ihren Blockiersystemen ausgestattet sein muß. Sie haben es fast geschafft, die Bundesregierung will im Herbst von der Ermächtigung zur Einführung weiterer Blockiersysteme Gebrauch machen. Für Armatix geht es um mehr, als die vielleicht Hunderttausend Euro für Schober/Mayer, man rechnet mit etwa 2 Milliarden Euro Gewinn, nur in Deutschland. Ganz schöner Brocken, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und zu investieren.

Weil man das Geld für diese Investitionen nicht hat (man verkauft noch zu wenig), bekommt man es vermutlich von seiner Mutter, der Firma Simons Voss, einem der größten Hersteller von Schließsystemen weltweit, zugeschossen. Und damit das AAW seine Geschäftsführer bezahlen kann, beteiligt man sich an der Stiftung. Unter unverfänglichem Namen, wer würde hinter „Quellsystem“ Simons Voss und Armatix vermuten? Ist aber so. Armatix ist also finanzieller Nutznießer. Von der Summe her betrachtet sogar Hauptnutznießer.

So wie sich die Sache jetzt darstellt, distanzieren sich die anderen 12 Opferfamilien des „Amoklaufs“ von Winnenden vom AAW/Armatix. Eben wegen dieser finanziellen Machenschaften, die das Leid der Hinterbliebenen zum Geschäftsmodell haben. Wie empfinden Sie das, liebe Leser?

Dann wären da noch die Politiker. Nicht alle. Nur dafür empfängliche. Diejenigen, die gelernt haben, wie man z.B. Parteispenden verschlüsselt damit sie unverfänglich in den Unterlagen auftauchen. Dafür erstellt man dann beispielsweise Gesetzesvorlagen (siehe weiter unten) mit abstrusen Forderungen. Ist man vielleicht schon zufrieden, wenn wenigstens das Milliarden-Euro-Ziel der Biometrie-Blockiersystem-Einführung erreicht ist? Oder Beamte in Ministerien, die das Armatix-System den Ministern und Abgeordneten schmackhaft machen, obwohl sie genau wissen daß es nichts taugt und in Sekunden aus der Waffe entfernt werden kann. Ich könnte mir doch tatsächlich vorstellen, daߠjemand der Armatix unterstützt und empfiehlt finanzieller Nutznießer ist.

Gerade in jüngster Zeit, letzten Freitag, 18.06.2010, haben Das B90-Die Grünen wieder einen (den, den sie immer nehmen 🙂 ) Antrag auf Verschärfung des Waffenrechts gestellt, mit dem -erstmal- vorläufigen Ziel des Verbots aller Faustfeuerwaffen. Hier und hier habe ich darüber berichtet. Das Sitzungsprotokoll gibt Auskunft, sehr interessant zu lesen. Sehr interessant vor allem deswegen, weil es die Gedankengänge der Grünen und auch der Linken deutlich aufzeigt. Vor allem auch deren Pöbeleien vor dem hohen Haus, geschmacklos und wenig neutral  – auch die Linken-Vizepräsidentin. Zum Glück wurden sie so richtig abgewatscht, ich habe mich darüber gefreut.

Nun, die Grünen und die Linken stellen die Forderungen nach einem Verbot des legalen Waffenbesitzes, bzw. weiteren Sicherungen und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit. Die fordern auch noch mehr, wenn der Tag lang ist, produzieren mehr Müll als dem Bundestag gut tut. Und ignorieren die Antworten der Regierung als hätte diese nie etwas gesagt. Grüne und Linke finanzielle Nutznießer? Vielleicht. Warum sonst sollten Sie immer hinter uns her sein? In jedem Fall sind sie aber erkennbare Gegner eines liberalen Waffenrechts und Unterstützer des AAW/Armatix.

Was ist eigentlich mit den Abgeordneten Scheer und Altpeter von der SPD? Originalton Scheer bei der Debatte letzte Woche: „Es gibt in der SPD-Fraktion nicht nur mich, sondern auch viele andere, die mit dem, was der Kollege der Grünen zu dieser Frage hier ausführlich dargelegt hat, mehr übereinstimmen. – Ich denke, das sollte hier festgestellt werden.“ Gut, wir haben festgestellt, daß Scheer ein Gegner liberaler Waffengesetze ist, daß er das AAW/Armatix unterstützt und für viele andere SPD-Abgeordnete spricht, die wie er eigentlich verkappte Grüne sind.

Daß die SPD (trotz sonstiger sehr vernünftiger Aussagen) das Armatix-System weiterhin favorisiert, sieht man an der Aussage von Frau Fograscher: „Es gibt technische Entwicklungen und Fortschritte bei Sicherungssystemen für Waffenschränke und Waffen.Wenn diese ausgereift sind (außer Armatix sind alle Systeme ausgereift!), werden wir erneut darüber beraten, ob die Standards im Waffenrecht angepasst werden müssen.“ Sie sehen, liebe Leser, auch die SPD unterstützt offen Armatix.

Sie wissen nun, wer die Gegner und Feinde eines liberalen Waffengesetzes in Deutschland sind. Sie haben auch erfahren, daß die Bundesregierung im Herbst -definitiv- zusätzliche Blockiersysteme vorschreiben wird.

Sie wissen, daß die Grünen, die Linken und die SPD Armatix favorisieren und unterstützen. Nachdem die Ermächtigung aber durch den Bundesrat abgesegnet werden muß, wartet man bis zum Herbst damit, dann sind dank der neuen Rot/Grün/Dunkelrot-Regierung in NRW die Mehrheiten im Bundesrat so, daß die CDU/FDP (die gegen weitere Verschärfungen sind) untergebuttert wird. Danke Frau Kraft, daß Sie die Ypsilanti machen…..

Der Bundesrat hat hat 69 Mitglieder. 35 Stimmen werden für eine absolute Mehrheit gebraucht. CDU/FDP haben jetzt nur noch 31 statt vorher 37 Stimmen. SPD/Grüne/Linke kommen zusammen auf 38 Stimmen. Wie die Abstimmung zur Einführung neuer Waffenblockiersysteme wohl ausgehen wird? Für welches System sich der Bundesrat wohl entscheiden wird? Wir werden sehen.

Ich wollte Sie nur informieren, daß, sollte Armatix Gesetz werden, für jeden Lauf den Sie besitzen durchschnittlich 300 Euro fällig werden. Rechnen Sie selbst. Es gäbe noch eine günstigere Biometrie-Möglichkeit, ein biometrisches Schloß am Waffenschrank. Da noch keines zur Zertifizierung eingereicht wurde wird’s aber wohl auch keines geben……..

 Posted by at 17:44
Jun 122010
 

Es brennt mir schon lange auf der Seele, einen Artikel zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu schreiben. Die Ehrfurcht vor den Getöteten und Mitleid mit den Hinterbliebenen hat mich bislang daran gehindert. Daß das u. U. ein Fehler war wird sich im Verlauf des Artikels zeigen. Ich möchte aber auch andere Waffenbesitzer mit Ihrer Meinung zu Wort kommen lassen, hier ein paar lesenswerte Beispiele zu diesem Thema mit denen ich mich ebenfalls identifizieren kann.

Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009.

Die auf die Tat folgende Medienhetze sorgte für sehr undifferenziertes Verhalten bei Politik und Kirchen (bitte lesen Sie meinen Blog dazu), mit dem Ergebniss daß das Waffenrecht ein wiederholtes mal verschärft wurde, diesesmal aber mit massiven Grundrechtseinschränkungen. So wurde u.A. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben.
Sehr vielen Politikern ist das aber noch nicht genug. So fordern B90-Die Grünen, Die Linke, sowie weite Teile der SPD faktisch ein komplettes Verbot des Schießsports. Auch einige CDU/CSU-Politiker sind für weitergehende Verschärfungen (Beispiele hier im Blog). Da ist der letzte Drops noch nicht gelutscht…..

Aber zurück zum AAW. Dort sind von 15 Opferfamilien nur noch drei aktiv. Ob es den anderen wohl unheimlich wurde, was da zukünftig geplant ist? Zumindest ich frage mich, weshalb sie sich zurückgezogen haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll es sogar richtig Knatsch mit den Vorturnern Hardy Schober und Gisela Mayer gegeben haben. Vielleicht weiß einer der Leser mehr darüber? Jedenfalls ist diese Stiftung der evangelischen Kirche (diese Links bitte von unten her anklicken) auch drauf und dran dem legalen Waffenbesitz den Gnadenstoß zu geben. Und zwar mit aller Gewalt und allen Mitteln.

Fakt ist, daß das AAW einige scheinprominente Mitstreiter hat, unter anderem den „Bund deutscher Kriminalbeamter“ mit seinem stellvertretendem Bundesvorsitzenden Carstensen sowie die entlarvten SPD-MdB Scheer und SPD-MdL Altpeter. Dieses Quintett will im Remstalforum Amokläufe mit einem neuen Waffengesetz verhindern. Was da wohl wieder ausgebrütet werden soll?

Schober/Mayer haben sich ja hehre Ziele auf’s Banner geschrieben:

  • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
  • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
  • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
  • Verbot von Killerspielen (Egoshooter, Computerspiele mit gewaltrelevantem Inhalt) die das Töten von Menschen simulieren.
  • Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen.
  • Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten.
  • Aufarbeitung der Vorgänge von Winnenden und Wendlingen.
  • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • keine Heroisierung der Täter.
  • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.
  • Gewaltprävention an Schulen.
  • Betreiben einer Fußballmannschaft

Wenn man sich die dahinterstehenden Aktionen (34 Seiten, lesen!) aber mal genauer anschaut, sieht man deutlich, daß diese zum größten Teil -medienwirksam- primär der Geldbeschaffung dienen, nichts anderes. Und mit Verlaub gesagt, da scheint ordentlich Geld zu fließen.

Nun, wofür wird dieses Geld verwendet? Also erstmal für den Lebensunterhalt der beiden Vorstände, die dieses Geschäft schließlich hauptberuflich betreiben. Die Zeiten für Finanzmakler sind ja auch nicht mehr die besten und von irgendwas muß man doch leben. Aber dann, und jetzt kommts: Nächste Woche fliegen 50 Mann nach New York zur UNO.  5+X Tage mit 50 Mann = mindestens 50.000 Euro. Stiftungs- und Spendengelder?

„Schober erhofft sich von der Teilnahme an dem Kongress, der vom UN-Büro für Angelegenheiten der Entwaffnung veranstaltet wird, wieder mehr Aufmerksamkeit für das Thema Amok-Bedrohung durch Waffen in Privatbesitz. „Das Thema droht in Deutschland einzuschlafen“, sagte Schober.“ Er scheint Angst vor dem baldigen Versiegen des Geldstroms zu haben. Deshalb wird jetzt auch bei der UNO um Anerkennung als NGO gekämpft, weil dahinter ja auch wieder Geldzuwendungen stecken, diesmal aus Steuertöpfen. Bis zur Rente ist noch lang……

Diese Aktion mit der UNO stimmt mich sehr bedenklich. Das AAW wird von der IANSA gesteuert und beraten, einer NGO die sich das Verbot von Schußwaffen in Privathänden auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Organisation ist wirklich verdammt gut organisiert und informiert und verfügt über gewaltige Geldmittel. Diese werden u.A. dafür eingesetzt, um das Armatix-Blockiersystem dafür empfänglichen Politikern schmackhaft zu machen. Hinter der Firma „Quellsysteme“ bei den AAW-Stiftungsgründern steckt -nur so nebenbei- die Firma Simons Voss, Mutterfirma von Armatix.

Sie sehen, liebe Leser, die Gegner des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes, sind gut aufgestellt, verfügen über immense Geldmittel und werden diese auch gnadenlos gegen uns einsetzen. Was haben wir Sportschützen, die Legalwaffenbesitzer dagenzusetzen? Weniger. Viel weniger. Noch?

  • Pro-Legal  streitet auch international
  • FvLW         kämpft im Inneren
  • FWR           kümmert sich um die Verbände und Hersteller
  • unsere Schützen-, Sammler- und Jagdverbände.

All diesen Waffenlobby-Organisationen ist gemeinsam daß sie noch zuwenige Geldmittel haben um effektiv Lobbyarbeit (so wie’s die anderen tun) betreiben zu können. Deshalb fordere ich jeden Sportschützen in Deutschland, egal ob Luftdruck- Groß- oder Kleinkaliberschützen, auf, einer der genannten, am besten allen, Organisationen beizutreten. Werden Sie Mitglied! Mit Ihren Beiträgen für Pro-Legal, FvLW und FWR sichern Sie sich den Erhalt Ihres Sportes, Ihres Hobbys. Nur so, es geht leider nicht mehr anders.

Die Schützen- und Jägerverbände haben es verschlafen Ihren Einfluß geltend zu machen. Jetzt ist es zu spät. Deshalb fordere ich ebenfalls alle Verbände auf, Mitglied in den Lobbyorganisationen zu werden! Es wird höchste Zeit! Kein Schießsport – keine Funktionen – keine Pöstchen. So einfach ist das.

Die Hersteller, Großhändler und Händler: Werden Sie Mitglied! Weil: Kein Schießsport – kein Geschäft – kein Job. Auch einfach.

Vielleicht kann man dann irgendwann auch einmal -wenn die Fronten geklärt sind- auf Augenhöhe (wenn auch mit Veilchen) in dann hoffentlich vernünftigem Klima mit den Verantwortlichen des AAW kommunizieren und eventuell zusammenarbeiten? Deren Programm ist nämlich bis auf das Thema Waffen in meinen Augen durchaus auch von Waffenbesitzern unterstützenswert. Aber daran hakt’s halt noch heftig.

Liebe Leser, bitte verbreiten Sie auch diesen Artikel weiter, damit jeder in Ihrem Umfeld diese Information erhält und selbst weiterverbreiten kann. Es ist wichtig für uns alle. Lesen Sie dazu bitte auch die Info’s der Fa. Triebel.

Kommentare sind erwünscht, wie zu allen meinen Artikeln.

 Posted by at 17:45
Jun 092010
 

Anscheinend ja. Zumindest muß man zu diesem Schluß kommen, wenn man die Studie der Zeitschrift „Readers Digest“ „The Brands You Trust“ richtig interpretiert. 90% aller befragten Deutschen mißtrauen diesem Berufsstand zutiefst. Aus guten Gründen würde ich sagen. Die WAZ berichtet dasselbe.

Wie sehr die Ergebnisse der Studie zutreffen sieht man deutlich an Hermann Scheer, MdB im Wahlkreis Waiblingen. Er hat sich in einem seiner letzten Newsletter mit einem Aufsatz „Business as usual beim Deutschen Schützenbund“ im Umfeld der Sportschützen noch unbeliebter als bisher gemacht. Herr Scheer hat sich nicht gescheut, in diesem Artikel die Teilnehmer am Internationalen Juniorenwettkampf (IWK Suhl) in Suhl im Mai dieses Jahres mit dem Mörder Tim K. gleichzustellen.

Niemand weiß,……., wie sie diese erworbenen Fähigkeiten eines Tages einsetzen werden.“ Eine bodenlose Unverschämtheit, ein Schlag ins Gesicht eines jeden Sportschützen. Wir werden als potentielle Amokläufer und Attentäter stigmatisiert. Nicht von irgendjemanden, nein, es ist ein Mitglied des Deutschen Bundestags der das sagt. Einer dieser Politiker, denen wir demokratisch unsere uns zustehenden Befugnisse übertragen haben. War ein Fehler. Solchen Burschen darf man einfach nicht trauen, auch nicht seiner Kumpanin Katrin Altpeter, die ja auch schonmal wider die Sportschützen gelogen hat.

Sie wissen ja, liebe Leser, die SPD fordert vehement die Abschaffung des Sportschützenwesens in Deutschland (steht sogar weiter hinten im selben Newsletter). Einer der Wege, den sie auf dem Weg dorthin beschreitet, scheint tatsächlich die Diskreditierung der deutschen Sportschützen zu sein. Man will uns in der Öffentlichkeit wo es nur geht diffamieren, Schläge unter die Gürtellinie sind für Leute dieses Schlags absolut kein Tabu. Sie sehen, es wird unfair gekämpft. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Wehren Sie sich!

Hier in meinem Waffenblog können Sie sich Anregungen holen. Argumentationen und Fakten, welche die Behauptungen solcher unseriösen Politiker ganz einfach widerlegen. Sie müssen nur den Links folgen und meine Beiträge lesen, zum Beispiel diesen: „Sportschütze = Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer?

 Posted by at 18:04
Mrz 192010
 

Frau Katrin Altpeter (SPD), MdL BaWÜ, hat den Vizepräsidenten des Deutschen Schützenbundes, Herrn Kohlheim eine falsche Aussage in den Mund gelegt und wurde dafür zu Recht kritisiert. Nicht nur daß Sie lügt (nicht zum ersten Mal) und gegen die Sportschützen hetzt, nein, Sie hat auch kein Rückgrat.

Bemerkend, daß sie beim Lügen erwischt wurde, erlaubt sie sich schon den nächsten Hammer, sie läßt Herrn Kohlheim eine Antwort zukommen. Und zwar nicht von ihr geschrieben, (was man aufgrund der Schwere des Vorfalls hätte erwarten können), nein, Sie läßt sich durch ihren parlamentarischen Berater vertreten. Das ist nicht nur feige sondern schlichtweg eine Unverschämtheit. Da sieht man wieder mal, wieviel unsere höchsten Vertreter diesen Politikern wert sind. Nichts.

Im Text des Schreibens ist kein Wort wirklichen Bedauerns oder einer Entschuldigung zu finden, die Ausrede mit dem Paintballspiel kann nicht zählen, denn darüber wurde gar nicht diskutiert. Wieder mal gelogen. Wie immer.

 Posted by at 18:52
Mrz 102010
 

Es reicht. Endgültig.

Nicht genug, daß wir Sportschützen uns als „Waffennarren“ titulieren lassen müssen (Sportschütze  =  Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer ?), nein, jetzt folgt die Steigerung: „Waffenverrückte„.

So nennt uns die SPD-BW-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter (monetäre Unterstützerin des AAW). In diesem Statement vor der Landespressekonferenz Baden-Württemberg bezeichnet sie uns tatsächlich und wirklich als „Waffenverrückte“. Noch dazu lügt Sie ganz unverschämt, indem Sie zum Thema Verbot des IPSC-Schießens sagt: „Auch der als Sachverständiger geladene Vertreter des Deutschen Schützenbundes (DSB), des größten deutschen Schützen-Dachverbandes, (Anmerkung: Sie meint Herrn Kohlheim)………, haben dies vor dem Sonderausschuss gefordert„. Einfach nur gelogen.  Hier die Original-Stellungnahme des Herrn Kohlheim. Die Stellungnahme der Bundesregierung, zu der Herr Kohlheim  auch befragt wurde, sagt  ebenfalls das genaue Gegenteil von dem was Frau Altpeter behauptet.

Hier noch ein Statement zu den Aussagen von Frau Altpeter zu Herrn Otto Obermeyer. O-Text Obermeyer: „Betrachten Sie Polizei, Staatsanwälte, Richter, Behördenmitarbeiter immer als Ihre Feinde. Vertrauen Sie ihnen niemals, gleich, was sie sagen oder versprechen! Es gibt leider zu viele Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Behördenmitarbeiter, die nicht korrekt arbeiten und deshalb nicht vertrauenswürdig sind.  Wissen Sie, wen Sie gerade vor sich haben? Aus meinen jahrzehntelangen schlechten Erfahrungen kann ich vor diesen Personengruppen nur eindringlich warnen!“ Und so einer wird von einer Politikerin zitiert…..

Ich frage mich, in welchen Sphären schwebt die gute Frau? Weiter muß die Frage erlaubt sein, ob alle SPD-ler so ticken. Liebe Leser, Sie kennen die Antwort: Ja, die allermeisten SPD-ler ticken so.

Nun gut, dafür sollte man sie bestrafen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen stehen vor der Tür. Sie wissen was Sie zu tun haben. Keine Stimme mehr der SPD! In Baden-Württemberg sind sie hoffentlich jetzt schon erledigt. Schreiben Sie auf anständige Art  Ihren SPD-Abgeordneten, vor allem aber Frau Altpeter, daß Sie sich nicht in dieser Weise diskriminieren lassen. Das kann nämlich so nicht weitergehen. Wo will das enden?

Mein Werben, sich ein T-Shirt mit dem Ehrenzeichen „Sportschütze“ oder „Waffenbesitzer“ zu drucken ist nach diesem Vorfall aktueller denn je.

Hier die kostenlosen Downloads: Sportschütze   Waffenbesitzer   Machen Sie bitte regen Gebrauch davon.

EDIT: Herr Kohlheim hat sich mittlerweile sehr deutlich von den Statements der Frau Altpeter distanziert und sie aufgefordert, diese Behauptungen zu unterlassen. 

Sportschütze

 Posted by at 17:05