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Dez 152011
 

Laut Wikipedia bezieht sich der Begriff der Subversion auf Vorgänge, Bestrebungen oder Darstellungen, die die bestehende soziale Ordnung (Autoritäten, gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Hierarchien, Ausbeutung von Gruppen, Machtkonzentrationen, usw.) in Frage stellen bzw. verändern wollen. In der Regel verwenden ihn die jeweiligen Machthaber (meist aus dem kommunistischen/stalinistischen Bereich), um Andersdenkende oder Oppositionelle als Subversive zu diffamieren und zu verleumden. Um zu erfahren, ob nicht vielleicht das Gegenteil der Fall ist, ob nicht auch die (zukünftigen?) Machthaber Subversion anwenden, um unbequeme Personengruppen (hier die Legalwaffenbesitzer = Sportschützen, Jäger, Waffensammler) auszuschalten, muß man sich etwas näher  mit den Feinheiten der Subversion beschäftigen. Dabei ist es unbedingt wichtig, allen angebotenen Links zu folgen und dort alles zu lesen.

Methoden der Subversion:

Terror: Die Verleumdung, Bedrohung, Erpressung, Beraubung, Entführung, Verletzung oder Tötung von Repräsentanten, Mitgliedern, Helfern oder Helfershelfern dieser Ordnung.

Sabotage: Die Wegnahme, Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen und Bestandteilen der Infrastruktur, die der Aufrechterhaltung dieser Ordnung dienen.

Diversion: Die Verbreitung von Gerüchten oder Falschmeldungen, die Verfälschung oder Unterdrückung von Nachrichten und Dokumenten, offene oder versteckte Propaganda gegen diese Ordnung oder für Gruppen oder Individuen, die gegen diese Ordnung kämpfen, deren Anwerbung, Ein- oder Ausschleusung und Finanzierung, desgleichen die Korruption oder Abwerbung von Unterstützern der Ordnung.

Spannung: Die (…) praktizierte Subversion (…) bestand aus 4 Etappen : 1. Demoralisierung 2. Destabilisierung 3. Krise 4. „Normalisierung“ Die meisten Aktionen zur Demoralisierung sind offen, verwenden Methoden welche im Zielland legal sind und sind nicht leicht zu identifizieren, denn sie erstrecken sich über sehr lange Zeiträume. Das fundamentale Prinzip der Demoralisierung und der Destabilisierung ist das Richten der Kräfte des Gegners gegen sich selbst.

Werden die Legalwaffenbesitzer durch die Grünen, die Linken und die SPD (alle Landesverbände, Bundesparteien) terrorisiert? Die Antwort lautet eindeutig: JA! Psychologischer Terror fügt genauso Wunden zu wie körperlicher Terror, er führt entsprechend bei dem Opfer regelmäßig zu einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie zu psychischer Belastung, welche entsprechend Ängste (überwiegend soziale Phobien), Depressionen, soziale Isolation und Verfolgungswahn auslöst, die in der weiteren Entwicklung oft zu langanhaltenden oder bleibenden Persönlichkeitsstörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Das Opfer ist verletzt, wird krank.

Der Psychoterror der Grünen, Linken und der SPD, aber auch des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden , von Roman Grafe und Armatix, sieht folgendermaßen aus: Man verleumdet die Legalwaffenbesitzer potentielle Mörder, Terroristen, Nazis und Naziunterstützer zu sein. Die Öffentlichkeit wird auf diese Meinung konditioniert. Daß das sehr gut funktioniert kann man täglich in den Medien verfolgen. Wen würde das nicht belasten, täglich so angegriffen zu werden? Wen würde es nicht seelisch treffen, wenn Fremde, die Nachbarn, sogar Freunde und Familienmitglieder, seinem Hobby plötzlich negativ gegenüber stehen, es angreifen? Stresssituationen sind dabei vorprogrammiert, das ist es, was beabsichtigt ist. Mit dieser Methode fahren die Sportschützengegner zweigleisig, kann man doch einem u.U. derart erkrankten Menschen ganz legal den Waffenbesitz aberkennen!

Man fordert den Legalwaffenbesitzern von Seiten der SPD erdrosselnde Steuern (Waffensteuer)ab, womit wir bei der Sabotage wären. Was ist eine solche Steuer anderes, als Wegnahme von Besitz und Zerstörung von Eigentum? Wer kann sich eine solche Steuer auf Dauer leisten? Wenn aber die Waffenbesitzer deswegen ihren Waffenbesitz aufgeben, brechen auch die Verbände, die Infrastruktur der Sportschützen und Jäger, zusammen. Derselbe Effekt wird durch das geplante Verbot bestimmter halbautomatischer und Großkaliberwaffen verfolgt. Ziel der Sabotage erreicht. Zwar noch nicht ganz, erst dann wenn die Gesetzesvorschläge durchgehen, aber alleine der Versuch uns auf diese Weise dranzukriegen fällt ja schon wieder unter den Begriff des Terrors.

Die Diversion funktioniert auch schon ganz gut. Geplant von außen, den genannten Parteien und Organisationen/Firmen, durchgeführt von innen, von unseren Verbänden selbst. Bereits durch erfolgreichen Terror und versuchte Sabotage verunsicherte Funktionäre verfallen in sinnlosen Aktionismus oder nehmen öffentlich die Meinung der Waffengegner an. Siehe DJV oder Armatix, FWR oder DSB, den Reservistenverband. Mittlerweile ist es schon soweit, daß eine Spaltung innerhalb der Verbände erfolgt. Die Druckluft-, Kleinkaliber- oder Bogenschützen sehen ihren Sport nicht oder weniger gefährdet, distanzieren sich deshalb von den Großkaliberschützen. Wollen gerne auf den Großkalibersport verzichten, nur um die eigenen Disziplinen (kurzfristig!) zu retten. Die Jäger distanzieren sich wie der DSB von bestimmten Waffen, diskriminieren ihre eigenen Leute und sich gegenseitig. Damit ist gleichzeitig das Ziel der Spannung, nämlich Demoralisierung und Destabilisierung erreicht.

So, nocheinmal die Frage: Betreiben alle Grünen, alle Linken, die komplette SPD, das AAW, Grafe, Armatix usw. Subversion, um den legalen Waffenbesitz zu zerstören? *

Die Antwort ist logischerweise in allen Fällen: JA! Es handelt sich bei diesen Leuten um subversive Elemente. Die Kommunikationsguerilla der Grünen, Linken und der SPD, des AAW, Armatix und Grafe nutzt Desinformation und Manipulation um der Öffentlichkeit einen mindfuck und dem legalen Waffenbesitz den Todesstoß zu verpassen. Aber denken Sie selbst darüber nach, liebe Leser, lassen Sie sich von mir nichts vordenken.

Fällt Ihnen, liebe Leser, auch auf, daß der doch recht negativ konnotierte Begriff „Subversion“ in der Literatur immer im Zusammenhang mit Kommunismus, Stalinismus und Nationalsozialismus fällt? Daß man ihn auch im Zusammenhang mit der Diskussion zu anderen Themen, wie zum Beispiel Atomausstieg, E10-Sprit, Flaschenpfand, Energiewende, Klimaänderung, Europa, Euro usw. nutzen kann? Ob das nur Leuten auffällt, die selbst denken, sich nichts vordenken lassen?

*Und um ein für allemal eine Sache zu klären: Wenn ich hier im Zusammenhang mit Parteien oder Organisationen pauschaliere, allen Mitgliedern dieselbe Denke unterstelle (wie oben wieder getan), dann ist das vollkommen korrekt. Denn, sollte jemand aus diesen Vereinigungen anderer Meinung sein als deren Vorturner, muß er das nur laut genug sagen, so daß man es vernimmt (dann bekommt er/sie Absolution) oder -falls er nicht gehört wird- die Konsequenzen daraus ziehen und austreten, kündigen.  Da solches Vorgehen von hier aus nicht erkennbar, ist eine Pauschalierung durchaus zulässig. Vielleicht führt es ja dazu, daß der eine oder andere „Verblendete“ seine Denkmaschine anschaltet, benutzt, und erkennt, welch falschen Weg – den in Unterdrückung und Kommunismus- er geht. Denken Sie bitte auch darüber nach.

 Michael Kuhn

oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin
wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Okt 122011
 

Dazu ins Horn geblasen haben -wie jedesmal- die Grünen. Einen willfährigen Helfer hatten sie dabei, ihren Sympathisanten Eric Beres vom Südwest(rot)funk. Dieser Eric Beres hört es gerne, wenn man ihn einen „investigativen“ Journalisten nennt, ich kann jedoch keinen Unterschied in der Qualität seiner Beiträge zu den Schmierfinken von RTL oder der Bildzeitung erkennen.

Seit Anfang August hat dieser „Investigator“ versucht, bei Schützenvereinen und Sportschützen Material für seine Hetzkampagne zu sammeln. Nachdem er überall abblitzte war zum Schluß nur der Präsident des BDS bereit, sich zum Thema „Sturmgewehr aus dem Katalog“ (schauen Sie sich das Machwerk an) von Beres befragen zu lassen. Natürlich hat dieser das Interview zerstückelt, Antworten aus dem Zusammenhang gerissen, Meinung geBILDet. Kein Wunder, ist er doch wie 76% aller Journalisten dem grün-linken Spektrum zuzuordnen. Ein Kommunazist, sich nicht zu schade, unbescholtene Menschen unter Generalverdacht und an den Pranger zu stellen. Diesesmal hat Beres aber vom falschen Honigtopf genascht, das Gespräch mit Herrn Gepperth wird ihm noch sauer aufstossen.

Moralinsauer empört sich Beres in seinem Bericht über das Bundeskriminalamt, welches die von ihm so verhassten halbautomatischen Gewehre mit einem Freistellungsbescheid zum Gebrauch als Sportwaffen nach den vom Bundesverwaltungsamt genehmigten Sportordnungen -im Rahmen der gültigen Gesetze- zuläßt. Er unterstellt den Sportschützen, diese Waffen mißbrauchen zu wollen, um Menschen damit zu erschießen. Der typisch grüne Generalverdacht eben.

Unterstützung für seine Behauptungen erhält er von Wolfgang Wieland, innenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von B90/Die Grünen:

Das zielt auf eine spezielle Klientele von Menschen, die mit solch einer Waffe einfach Machtgefühle haben wollen, die tatsächlich einen, wenn sie mich fragen, Defekt in ihrem Ego haben.“

Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hetzt auf gleiche Weise, setzt uns dem Mißbrauchsverdacht aus:

Diese Waffen haben nicht nur die Ähnlichkeit zu Kriegswaffen, sondern sie sind ja auch in der Lage sehr schnell zu schießen und sind deshalb in einer solchen Situation eine Gefahr und solche Gefahren müssen in unserer Gesellschaft nicht unbedingt produziert werden. Und deshalb bin ich gegen diese Waffen.

Natürlich darf sein Kollege Bernd Carstensen von der Aktionsbündnis-Amoklauf-Winnenden-treuen Minigewerkschaft BDK (Bund deutscher Kriminalbeamter) im Reigen der Berufshetzer nicht fehlen, seine Aussagen können Sie in diesem Video verfolgen. Substanzloses, dummes Geschwafel, von keinerlei Fachwissen getrübt, durch keine Fakten belegt. Die nächsten hundert Toten gehen auf die Kappe der Sportschützen, nur wegen der Halbautomaten. Das zumindest weiß er schon heute. Schwachsinniges, gefährliches Gerede, so wird eine ganze Bevölkerungsgruppe verunglimpft und unter Generalverdacht gestellt.

Das Konstrukt von Beres hat aber noch weitere Gemeinheiten parat: Waffenfetischisten nennt er uns, will das mit Werbevideos aus den USA belegen. Mit Werbung für Waffen, die für deutsche Sportschützen eben nicht erhältlich sind. Mit Videos von amerikanischen Waffennutzern, die so hier in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage gar nicht drehbar sind.  Er lügt hier bewußt, um die Öffentlichkeit negativ gegen die Sportschützen zu beeinflußen. Für mich ist das keine Berichterstattung sondern pure Polemik, Propaganda, Hetze.

Er ist sich auch nicht zu blöde, den Attentäter von Oslo/Norwegen als Vergleich zu deutschen Sportschützen darzustellen. Dieser hat ja schließlich auch ein halbautomatisches Gewehr benutzt. Mit diesem hat er zwar nur einmal pro Minute geschossen, aber das ist Herrn Beres egal. Halbautomat. Klingt fast wie Vollautomat. Wohliger Schauer. Feuchte Hose. Scriptorrhoe.

Gisela Mayer, die rührige Sprecherin der Opferausnutzorganisation AAW, darf im Beres’schen Machwerk auch zu Wort kommen, sie glupscht auf den Monitor und stößt messerscharfe Worte hervor, ihr „was“ durchschneidet Mark und Bein. Ehrlich. Gesagt hat sie aber nichts, zumindest nichts neues.

„Kriegswaffenähnliche“ Waffen, dieser Begriff zieht sich durch das ganze Filmchen. Was das sein soll, konnte der Autor Beres jedoch nicht erklären. Was daran schlecht sein soll auch nicht. Aber Hauptsache mal wieder so richtig „investigativ“ getan und die Bevölkerung gegen die Sportschützen aufgehetzt. Das war das Ziel dieser Sendung, nichts anderes. Seriöser Journalismus sieht anders aus.

Aufgefallen ist mir auch diese Schlagzeile des SWR: „Grüne Bundestagsfraktion will Verbot halbautomatischer kriegswaffenähnlicher Gewehre für Sportschützen und Jäger“ . Der Gesetzentwurf dazu liegt dem SWR exklusiv vor. Vorstellen könnt ich mir das schon, die Grünen sind so drauf. Waffen nur für uniformtragende Stasi-Mitarbeiter. Wieland soll ja selbst einer gewesen sein………

Jetzt hat dieser Terroristenanwaltsfunktionär nicht nur Angst davor, daß die Sportschützen ihre 100% deliktunrelevanten Waffen mißbräuchlich gegen die Staatsgewalt einsetzen, nein, man könnte ja ganz besonders schnell schießen und viele Leute auf einmal umbringen.

Davon abgesehen, daß das Erschießen von Menschen nicht durch die genehmigten Sportordnungen der einzelnen Verbände abgedeckt und auch sonst verboten ist, sollte sich Wieland doch mal bemühen und mir beim Fallscheibenschießen zusehen. Mit dem Unterhebelgewehr, einer ollen „Winchester“ aus dem vorletzten Jahrhundert, schieße ich 30 15-cm-Scheiben auf 25 Meter in etwas über 36 Sekunden. Mit offener Visierung. Mit einem Repetiergewehr ohne halbautomatische Zuführung. Genausoschnell wie die Selbstladerfraktion. Alles sportlich. Als Wettbewerb. Nichts anderes.

Und weil immer Norwegen bemüht wird; Die Norweger selbst sehen das ganz locker und treten mit Repetiersportgewehren gegen Halbautomaten an und gewinnen regelmäßig sogar damit. Mein norwegischer Freund Hans Christian Wear kann das besonders gut, sehen Sie selbst:  Video Norwegische Meisterschaft

Auch ist in Norwegen bisher noch niemand auf die Idee gekommen, halbautomatische Waffen verbieten zu wollen, vor allem nicht im Nachgang zur Wahnsinnstat von Utoya. Aber wie ist das Motto der deutschen Kommunazisten: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Sieht man hier wieder ganz offensichtlich.

Daß das so kommen wird, habe ich in meinem Artikel „Osloshima“ deutlich vorhergesagt, anscheinend waren unsere Verbandsvertreter nicht in der Lage, die Grünen von der absoluten Harmlosigkeit unseres Sports und der fehlenden Deliktrelevanz der Sportwaffen zu überzeugen. Habe ich aber auch vorhergesagt. Beim FWR glaubt man immer noch, man hätte Innenminister Goll auf seiner Seite……

Tja liebe Leser, das schlimmste an der Sache ist aber wohl, daß wir diesen -von Beres verbrochenen- Schund auch noch selbst finanzieren. Nicht genug, daß wir die Leidtragenden dieser Medienhetze sind, nein, über unsere Rundfunkgebühren an das Propagandaministerium GEZ sorgen wir auch für den Lebensunterhalt dieser Journaille-isten. Es widerstrebt mir, für solche Berichterstattung Gebühren zu bezahlen. Berichterstattung, welche auf Lug und Betrug aufgebaut ist, Polemik statt Fakten bemüht, die eine ganze Bevölkerungsgruppe unter unberechtigten Generalverdacht stellt.

Vor diesem Hintergrund sollte man auch einmal hinterfragen, wie denn die anderen „Berichte“ der Report-Mainz-Redaktion zustandekommen. Ich behaupte jetzt mal, daß es da auch nicht so genau mit der Wahrheit genommen wird! Wer dem Rotfunk glaubt ist selber Schuld.

Nachtrag: Schauen Sie sich doch auch mal die Reaktionen von ganz normalen Menschen auf diesen Hetzbeitrag an. Lesermeinungen beim SWR zum Artikel.

 Michael Kuhn

oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Aug 112011
 

Diese Frage sollte sich jeder stellen, der von Hetze in Verbindung mit Angstmacherei betroffen ist. Im Fall der Sportschützen und Jäger wird ja von Seiten skrupelloser Geschäftemacher (AAW ) (Grafe) , der Politik und der Medien ausschließlich mit der Angst der Bürger vor Tod und Verletzung, Verlust des Lebens und der Gesundheit,  gearbeitet. Man schürt Angst vor Sportschützen als potentielle Mörder, die mit ihren Sportwaffen „Amok“ laufen könnten.

„Cui bono? Wem nutzt es?“ Und warum? Es geht in allererster Linie um Geld. Geld in Form von Vorstandsgehältern, verkauften Büchern, Auflagensteigerung, auf einen einfachen Nenner gebracht: Lebensunterhaltsicherung und weitere Steigerung der eigenen Lebensqualität. Der unbedingte Wille, Anerkennung und Macht zu besitzen, kommt hinzu. Alles auf dem Rücken der betroffenen Sportschützen ausgetragen.

Wenn man dann aber die Hintergründe der Angst, weshalb man eigentlich ängstlich ist, hinterfragt, erhält man Ergebnisse, die Betroffenheit verursachen. Der Bürger wird nach Strich und Faden an der Nase herum geführt, er wird belogen und betrogen. Ihm selbst fällt das nicht auf, er ist tatsächlich der Meinung, alles würde so stimmen, wäre richtig und recht. Daß diese Meinung in den allermeisten Fällen manipuliert ist, merkt er nicht.

Die ARD hat einen Bericht produziert, der diese Hintergründe beleuchtet und erklärt. Der Titel: „Die Angst-Industrie – Warum werden in Deutschland Risiken maßlos überschätzt?

Vogelgrippe, SARS, BSE, Feinstaub – das sind die Risiken, vor denen wir uns fürchten. Warum haben wir Angst vor BSE, aber rauchen gleichzeitig 50 Zigaretten am Tag? Ist der tägliche “Katastrophismus” eine typisch deutsche Eigenschaft? Der Film rechnet ab mit manchen Irrungen in der Risikobewertung. Riesenschlagzeilen, aufgeregte Politiker, verunsicherte Menschen, Panik, Hysterie, Aktionismus. Wir wollen Nullrisiko von unserem Staat, den Schutz vor allen Gefahren des Lebens. Vollkasko. Aber Risikoabwehr kostet immer mehr Geld. Und bringt oft wenig. Für die BSE-Bekämpfung zum Beispiel geben wir Hunderte von Millionen Euro aus und schützen uns vor einem Risiko, das statistisch nicht existiert. Das Geld hätte besser eingesetzt werden können, um Krankenhausinfektionen zu verhindern, an denen jährlich Tausende Patienten sterben. Warum bewerten wir Risiken völlig irrational? Welche Rolle spielen Wissenschaftler, die Medien und die Politik bei der Bewertung von Risiken? Warum haben wir Angst vor BSE, aber rauchen gleichzeitig, klettern beim Fensterputzen auf den wackeligen Küchenstuhl und setzten uns täglich im Straßenverkehr tausend Mal höheren Gefahren aus? “Die Deutschen trinken sich zu Tode, rauchen sich zu Tode, fahren sich zu Tode. Kann jeder selbst entscheiden. Aber wenn eine Gefahr von außen droht, werden sie hysterisch”, beschreibt es ein Ausländer überspitzt, der schon lange hier lebt.Die Dokumentation rechnet ab mit manchen Irrungen in der Risikobewertung.

Bitte schauen Sie sich diesen Beitrag an, er erklärt vieles. Die ARD zeigt ihn auf „Einsfestival“ (ganz unten)  Do. 11.08. um 16.30 Uhr, Fr. 12.08. um 06.15 Uhr, und Fr. 12.08. um 11.15 Uhr nochmal. Sehr informativ und sehenswert.

Bitte lesen Sie auch dazu eine Stellungnahme der Bundesregierung: Risikokompetenz: Rechtfertigen „gefühlte“ Risiken staatliches Handeln?

Weiteres Lesematerial: Risikokommunikation – Risikokompetenz

Ein sehr guter und zutreffender Artikel von Katja Triebel zu diesem Thema: „„Erfolge“ der Hysterie: Tod, Verschwendung und Entzug von Bürgerrechten. Oder: Was haben BSE, SARS, EHEC, Waldsterben, Atomkraft, Amokläufe und Terrorismus gemein?

Wenn Sie, liebe Leser, generell Interesse an den Themen der Sportschützen haben, bitte ich Sie, diesem Link zu folgen: Legalwaffenbesitzer.de Dokumente/Dateien . Dort finden Sie alle Informationen, die Sie zu Ihrer Meinungsbildung benötigen.

oder weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
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und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Michael Kuhn

Jul 282011
 

Die Mannschaft des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden hat im Spiel AAW:Sportschützen bereits in der ersten Minute ihre Geheimwaffe Gisela Mayer aus der Versenkung geholt und eingewechselt. Leider hat diese schon nach einer Sekunde im Spiel ein bösartiges Foul im Strafraum gespielt und damit sogar ein Eigentor verursacht.

Ihr scheinen die Argumente gegen den legalen Waffenbesitz auszugehen. Nicht nur, daß das AAW pietätlos unmittelbar nach der Terrortat von Norwegen seine Forderung  nach einem Verbot „tödlicher Sportwaffen“ in opportunistischer Weise bekräftigt hat (mittlerweile von der Seite gelöscht), nein, jetzt geht man her und vermengt unzulässigerweise und hinterhältig – nur um die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen – das norwegische Waffenrecht mit dem deutschen. Sie argumentiert:

Der Täter von Oslo habe geschrieben, dass ihm leichter war, diese Waffe legal in seinen Besitz zu bringen, als sie illegal zu erwerben. „Das sollte uns zu denken geben“, sagte die Sprecherin des Bündnisses, Gisela Mayer. Quelle.

Nun, sie und der Täter haben Recht. Es stimmt. In NORWEGEN ist es leicht, eine legale Waffe zu erwerben. Andere Länder, andere Sitten. Ich bin oft beruflich in Norwegen und kenne das dortige Waffenrecht ganz gut.

So muß man, um den Jagdschein zu erwerben, eine Schulung an sechs (6!) Abenden absolvieren, am nächsten folgenden Samstag ist dann die Prüfung nach dem „multiple choice“ System, ein paar Fragen und mehrere Antworten zur Auswahl. Danach ist man berechtigt, Langwaffen in Jagdkalibern (eine solche benutzte der Attentäter) und Schrotflinten zu erwerben, auch Halbautomaten, aber keine Kurzwaffen. In Deutschland dauert ein solcher Kurs mindestens 25 Wochenenden (50 Tage) die Prüfung erfolgt frühestens nach einem Jahr und dauert zwei Tage. Mehrere hundert Fragen müssen schriftlich beantwortet werden, eine mündliche Prüfung und ein Schießtest (der zwingend bestanden werden muß) gehören auch dazu.

Kurzwaffen (und andere Langwaffen, auch Halbautomaten) kann man in Norwegen als Sportschütze erwerben, die Mitgliedschaft in einem anerkannten Verband (wie in Deutschland) oder einem Verein ist nicht verlangt. Man muß nur 3-6 Monate (mäßig) trainieren, dies nachweisen und erhält dann nach Freigabe durch die örtliche Polizei automatisch eine Bescheinigung, welche zum Erwerb von Kurzwaffen aller Art berechtigt. In Deutschland sieht das dann doch etwas anders aus: Mindestens ein Jahr (Pflicht-)Mitgliedschaft in einem Verein (welcher einem vom Bundesverwaltungsamt anerkannten Schützenverband angehören muß), mindestens 18 Trainingseinheiten in dieser Zeit, eine zweitägige Waffensachkundeprüfung muß abgelegt und bestanden werden. Dann erhält man ein sogenanntes „Bedürfnis“, wird von der zuständigen Behörde auf Herz und Nieren gecheckt, sauberes polizeiliches Führungszeugnis und Befürwortung der örtlichen Polizei vorausgesetzt, kann man dann zwei Kurzwaffen nur in Sportschützenkalibern erwerben.

Die Voraussetzungen zum Erwerb von Waffen sind demnach in Deutschland gänzlich anders, wesentlich restriktiver als in Norwegen. Dort sind z.B. Schalldämpfer für alle Waffenarten komplett frei erhältlich, in Deutschland an ein „Bedürfnis“ (was nur extrem selten erteilt wird) gebunden.

Weshalb argumentiert Mayer dann auf diese Weise? Warum vergleicht sie Äpfel mit Birnen? Wieso stellt sie ihre Argumentation nur und ausschließlich auf das Vorhandensein von legalen Waffen ab?

Die Antwort ist einfach: Das AAW gehört der IANSA an, einem Netzwerk gegen legalen Waffenbesitz, welches handfeste finanzielle Interessen verfolgt. Da geht es um Fördertöpfe der UNO, der EU und der jeweiligen Staaten. Spendengelder fließen zudem reichlich. Die Vorstandsgehälter und zahlreichen Auslandsreisen des AAW müßen ja irgendwie finanziert werden. Die Argumentation der Frau Mayer ist nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern auf dem der IANSA. Und damit entlarvt sie sich selbst, ihre Betroffenheit ist nur geheuchelt, Opfer anderer Straftaten -vor allem auch die mit illegalen Schußwaffen erfolgten- interessieren sie schlichtweg nicht.

Ich hoffe sehr, daß der deutsche Wahlmichel diese Widersprüche in der Berichterstattung der Mainstreammedien erkennt und die Verlogenheit des AAW auch als solche wahrnimmt. Genauso wie die Heuchelei der Bessermenschen aus der Politik.

Lesen Sie dazu auch hier: OSLOSHIMA.  Und wem’s jetzt so langsam stinkt, wie mit uns umgesprungen wird, wer die Schnauze voll hat von diesem Polemisieren, dieser Stigmatisierung als Mörder und Terrorist, der möge sich ein T-Shirt kaufen und es tragen, um seinen Protest zum Ausdruck zu bringen. Die Kleinigkeit, die ich daran verdiene, wird mir ein kleines bischen den Verlust meiner Arbeitszeit ersetzen. Das FWR zahlt mir nämlich nichts dafür, daß ich deren Arbeit erledige.

 

oder weniger bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

Michael Kuhn

Jun 252011
 

So, liebe Leser, der Pfingsturlaub ist vorbei, ich hoffe Sie haben sich gut erholt. Ihre neuen Kräfte werden Sie brauchen, um das zu verarbeiten, was während Ihrer Abwesenheit rund um den legalen Waffenbesitz geschen ist. Aber lesen Sie sich erst mal ein:

Das alles vor dem Hintergrund, daß am 08. Juli 2011 die Beratungen zur Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) im Bundesrat beginnen.

Irgendjemand scheint dies jetzt zu nutzen, um unverhohlen gegen die Waffenbesitzer zu hetzen, schürt Ängste vor ihnen, stigmatisiert uns als potentielle Mörder. Dieser jemand bedient sich der Medien, Zeitungen, TV und zunehmend auch des Internets, um sein polemisches und ideologisches Gift zu verspritzen. Mit dem Ziel, die Politik zu beeinflussen? Wahrscheinlich.

Ich frage mich, wie Sie sicher auch, wer das sein könnte. Nun, alle Anzeichen deuten auf Armatix und den deutschen IANSA-Ableger „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden„, sowie Roman Grafe. Wenn Sie die oben verlinkten Artikel gelesen haben, konnten Sie alle Beweise dafür finden.

Zum Beispiel findet man auf völlig sinnlos gestalteten Blogs, aber auch in Foren, urplötzlich massive Werbung für Armatix:

http://www.sneakattackcharters.com/sicherheit-beim-reisen/

http://www.dailytimesofnigeria.com/sicherheit-in-nigeria/

http://www.morcheeba.net/sicherheit-auf-konzerten-und-grosveranstaltungen/

http://www.hannover-in-love.de/thread.php?threadid=3043&boardid=22

http://www.mariuskl.info/blogging/

http://www.spin.de/forum/16/-/54808

http://forum.freenet.de/showthread.php?p=3497397

http://www.erkenntnis.org/forum/showthread.php?t=4747

http://www.allerleiforum.de/wbb2/index.php?page=Thread&postID=212266&s=5823816109cedb05752ab2f66113cf3e49d99024#post212266

http://ritalla.bitclix.de/blog/lesen.php/16327/Mein-Abend-mit-Julia

http://dieters.0kx.org/eine-seite/

http://heinzer.ixeb.de/viewpage.php?User=heinzer

Und das ist nur ein kleiner Teil der Einträge! Auch hat Armatix ein neues Werbevideo (bitte die Kommentare dort lesen!) erstellen lassen, mit tatkräftiger Unterstützung des ehemaligen Innenministers und stellvertretenden Ministerpräsidents des Landes Brandenburg, Jörg Schönbohm. Auch hier ist die Macht des Geldes von Armatix zu erkennen, es stinkt halt nicht wenn man es annimmt. Keine Angst, dieses Video ist nur WERBUNG, die Realität sieht so aus: Armatix failed. Im übrigen spricht der neue Werbeslogan von Armatix Bände: WE PROTECT INNOCENTS. Wir schützen die Unschuldigen. Will sagen: Wir wollen Opfer durch die deutschen legalen Waffenbesitzer verhindern. Wir stehen wieder mal unter Generalverdacht, potentielle Mörder zu sein.

Der Bremer Koalitionsvertrag (Verbot von Großkaliberwaffen) wurde von Armatix mitbeeinflußt, aus allen Kommentaren der Grünen und der SPD zum Thema Waffenrecht tropft die Armatix-Ideologie. Aber auch die des Aktionsbündnisses und Roman Grafes!

Tja, so ist es. Und uns, bzw. Pro-Legal, wirft man von Seiten der Medien jetzt sogar noch unseriöse Lobbyarbeit vor! Ich hatte ja den Skandal mit dem Übungsszenario der Ganderkeseeer Polizei aufgedeckt, Prolegal hat als einzige Waffenrechtsorganisation darauf reagiert und  einen offenen Brief an die zuständigen Leute verfasst.

Karsten Krogmann, die giftspritzende Feder der Nord-West-Zeitung,  hetzt mit  krummen Argumenten, Lügen und ideologischer Polemik, die direkt vom AAW und Grafe stammen könnten, gegen Pro-Legal und den legalen Waffenbesitz. Bitte lesen Sie auch die Kommentare dazu, sowie auf jeden Fall den treffenden Artikel von Benedikt Kraintz auf Meinungsterror.de.

Diese Reaktion der NWZ zeigt, daß die Waffengegner bundesweit vernetzt sind, Einfluß auf höchste Positionen in der Politik und bei den Medien nehmen. Die Hetze gegen den legalen Waffenbesitz von Sportschützen, Jägern und Waffensammlern, auch den Personenschützern, wird verstärkt und massiert fortgeführt, jetzt schon ohne besonderen Anlass. Man kann erkennen, daß die Angriffe eine immer bessere Qualität aufweisen, man will Schießsport und Waffensammeln, auch die Jagd, in Deutschland diskreditieren. Die Bevölkerung soll gegen uns aufgehetzt werden. Nennt man das nicht Volksverhetzung?

Auch der nächste Logorrhoeanfall Krogmanns paßt zur Lage: Waffenlobbyisten sind „überwiegend ungebildete junge Männer“ (bitte auch hier, wie überall, die Kommentare lesen!) . Dazu bemüht er den Alt-68er Christian Pfeiffer,  einen sehr umstrittenen „Kriminologen“, der bei seinen Studien mehr daneben liegt, als er trifft. Zudem ist er ein Waffengegner, der schon des öfteren Thema im Waffenblog war.

Lügen, Falschaussagen, unhaltbare Vorwürfe, das sind die Methoden mit denen Pfeiffer arbeitet. Sehr seriös. Unglaublich. Beispiele?

Zwei Prozent der Befragten gaben an, eine scharfe Schusswaffe zu besitzen

Ungefähr 67 Millionen Bundesbürger (alle ab 18 J.) dürfen legal Schußwaffen besitzen. Illegale Schußwaffen bei Bürgern unter 18 vernachlässigen wir, sind nicht bekannt, auch Pfeiffer kennt die Zahlen nicht. 2% davon wären 1.340.000 Schußwaffenbesitzer. Falsch. Die etwa 40 Millionen Schußwaffen in Deutschland verteilen sich auf mindestens 13.400.000 Waffenbesitzer (eher 17 Millionen), also auf jeden Fall 10 mal soviel als Pfeiffer angibt. Weshalb diese Fehlinformation? Keine Ahnung.

„Die Zahlen zeigen, dass wir mit den Verschärfungen des Waffenrechts auf einem richtig guten Kurs sind“, so Pfeiffer. Weitere Gründe für den Rückgang der Schusswaffen-Delikte seien der demografische Wandel, die soziale Stabilisierung von Migranten und die gute Polizeiarbeit.

Der gute Mann arbeitet mit der Polizeilichen Kriminalstatistik und kann sie nicht mal lesen. Der rückläufige Trend, den er anspricht, ist nicht nur bei Taten mit Schußwaffen zu finden, sondern generell, bei fast allen Straftaten. Das liegt daran, daß die Statistik seit diesem Jahr bundesweit agierende Täter nicht mehr mehrfach, sondern nur noch einmal erfasst. Und diese Aussage der PKS: „Die Anzahl Tatverdächtiger ohne deutsche Staatsangehörigkeit hat gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zugenommen (471.812). Ohne ausländerspezifische Delikte beträgt der Tatverdächtigenanteil Nichtdeutscher 20,0 Prozent (2009: 19,2 Prozent).“ bei einem Ausländeranteil von 8,7% scheint er komplett zu ignorieren oder fehlzuinterpretieren.

Pfeiffer schlussfolgert: „Es ist ein entscheidender Punkt für die Sicherheitslage in Deutschland, dass die Menschen in dem Moment, in dem sie die Nerven verlieren, keine Waffe zur Verfügung haben – das reduziert das Todesrisiko ungemein.“

Auch das ist falsch. Menschen die töten wollen, töten. Und verwenden dazu in den allermeisten Fällen -was wohl- ihre Hände. Mit denen bedienen sie die ungewöhnlichsten Mordwerkzeuge, vom Seil, über den Hammer, die Axt, Damenstrümpfe, Gift und natürlich Messern, einfach alles was gerade greifbar ist. Schußwaffen rangieren da an unterster Stelle. Wer hätte das gedacht?: Todesfallstatistik.

Diese Studie für den Bundestag seines Kollegen Heubrock scheint er auch nicht zu kennen oder kennen zu wollen.

Liebe Leser, Sie sehen daß hier einiges im Argen liegt, es gibt großen Handlungsbedarf, die Öffentlichkeit muß aufgeklärt werden. Sie muß erfahren, daß wir eben nicht die potentiellen Mörder sind, als die wir von der Politik, aber vor allem von den Medien,  angeprangert werden.

Aber wer soll das tun? Diejenigen, die von sich behaupten, die alleinigen Vertreter der Schützen, Jäger, Waffensammler, Hersteller und Händler, zu sein, das FWR, tun in dieser Richtung nichts. Die Herrschaften und auch der DSB (der sich da ganz auf das FWR verläßt) haben erklärt, man wolle nichts zur Information der Waffenbesitzer und der Öffentlichkeit tun.

Für was brauchen wir das FWR dann eigentlich? Bzw, für was braucht das FWR die Fördermitglieder? Die sind ja eh‘ schon Mitglied über die angeschlossenen Verbände! Als Melkkuh? „Zehntausende“ Mitglieder, jeder zahlt 12 Euro im Jahr, meistens „doppelt gemoppelt“, für nichts? Ich sag‘ Ihnen was: Für

  • keine Informationen
  • keine Öffentlichkeitsarbeit
  • keine Unterstützung
  • keinen Notfallplan

zahle ich zumindest nichts. Keinen Cent. Und die Versicherung gibt’s anderswo auch günstiger. Die 12 Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr wären bei Pro-Legal sicher besser angelegt, dort ist man wach und beobachtet die Lage. Man unternimmt auch etwas, zeigt Aktivitäten und bindet die Mitglieder mit ein. Aber denken Sie, wenn Sie Mitglied im FWR sind, selbst mal darüber nach…..

Und währenddessen können Sie ja mal hier reinschauen: Unter http://www.legalwaffenbesitzer.de/ gibt’s schonmal einen Teil der Informationen die Sie suchen. Noch nicht alles, aber es füllt sich.

Wenn Sie noch 20 Sekunden übrig haben, gehen Sie bitte auf die Seiten von Abgeordnetenwatch.de und klicken „Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen“, hinterlassen Ihre E-Mail-Adresse und bekunden damit Ihr Interesse an einer Antwort. Die interessiert Sie doch auch, oder?

Sie können auch beim Informieren mithelfen, kostet gar nichts. Geben Sie einfach nur die Informationen dieses Blogs und der verlinkten Seiten an Ihre Kameraden -auch an die ohne Internet- weiter. Das ist eigentlich das wichtigste, die Leute müssen erfahren wie es steht, daß es tatsächlich kurz vor zwölf 808 Tage vor Feierabend ist. Damit sie auf ihre Verbandsoberen zugehen und ihre Rechte einfordern können.

Noch etwas: Hier können Sie mein Blog abonnieren, kostet auch nichts. Dafür werden Sie aber zeitnah mit Informationen versorgt. Kostenlos und ohne Verpflichtungen. Bitte geben Sie auch diesen Link an Ihre Kameraden weiter.

Danke für Ihre Mithilfe bei der Arbeit für ein liberales Waffenrecht!

Michael Kuhn

Mrz 222011
 

Ganz ehrlich, liebe Leser, haben Sie Angst von einem Blitz erschlagen zu werden? Vermutlich nicht. Es gibt ja auch keinen Grund dafür. Jährlich werden in Deutschland zwischen 5 und 15 Menschen durch Blitzschlag getötet (Quelle), bei etwa 82 Mio. Einwohnern nicht wirklich viel. Für die weiteren Berechnungen nehme ich den Durchschnitt, 10, als Maßstab.

Wenn man aber mal die Anzahl der gezählten Blitze (2009: 2.354.567 Stück) dazu in Relation setzt, erkennt man, daß quasi jeder 0,0000042te Blitz tödlich ist, einer von 235.467. Also ist die Quote der tödlichen Blitzschläge 1:235.467.

Jetzt nehmen wir mal die Anzahl der jährlich von Sportschützen abgegebenen Schüsse und die dadurch getöteten in Deutschland her. Etwa 450 Millionen Schuß werden in Deutschland jährlich von  Sportschützen abgegeben. (Quelle). Dadurch kommen -auch im Schnitt- 3 Menschen zu Tode (Quelle). Von 88 Schußwaffentoten werden etwa 8,5% durch legale Waffen getötet, etwa 3 durch Sportschützen. Diese Zahl sprengt jeden Taschenrechner, wissenschaftlich sieht das so aus: 3 / 450 000 000 = 6,66666667 × 10hoch-9. Oder einfacher: Die Quote der tödlichen Schüsse aus legalen Waffen in Deutschland ist 1: 150.000.000

Anders gesagt: Die Gefahr, in Deutschland vom Blitz getötet zu werden, ist etwa  637 mal so hoch als von einem Schuß aus einer Sportschützenwaffe getötet zu werden.

Vor was also Angst haben? Vor Sportschützen und deren Sportwaffen? Lächerlich. Schönen Gruß an das AAW/Schober und Grafe (Quelle).

Michael Kuhn

Feb 202011
 

Wow. Das ist eine herzhafte Ansage, ich bin hochbeeindruckt. Alles was es zum Thema Glaubwürdigkeit des AAW (oder ABW) zu sagen gibt – in ehrliche und aufrichtige Worte gefasst. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden bekommt seinen „Anschiß“ vom Jagdwaffennetzwerk. Vielen Dank dafür!

Man hat -so denke ich- die Form des „offenen Briefes“  gewählt um auch eine offene Antwort zu bekommen. Die wird aber -leider- wohl ausbleiben.

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Jul 052010
 

Der Stadtkasse Stuttgart fehlen 5 Millionen Euro. Da kann man schon mal auf saublöde Gedanken kommen, wenn man CDU-Bürgermeister ist: „OB Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) wollen offenbar lieber einen Teil der Waffenbesitzer schröpfen.“ Eine „Waffenbesitzabgabe“ soll’s jetzt richten, natürlich wieder mal auf Winnenden bezogen, das AAW hat auch hier seine Finger im Spiel. Stuttgarter Nachrichten.

Zudem könnten Schuster und Föll die Steuer auch zum Steuerungsinstrument erklären. So mancher Waffenbesitzer könnte dadurch den entscheidenden Anreiz bekommen, sich selbst zu entwaffnen oder geerbte Waffen endlich abzugeben.“ Na, da haben wir doch die Motivation. Waffen raus aus dem Volk! Man spricht von 150 Euro, ob gesamt oder pro Waffe ist noch nicht entschieden. Das kann teuer werden. Beschlossen sind 100 Euro pro Waffe. Das wird teuer!

Allerdings – die Weisheit haben die Stuttgarter anscheinend nicht mit Löffeln gefressen. So produzierte man in der Vergangenheit illegale Waffen (lesen!), aus reiner Faulheit und Dummheit. Jetzt „vergißt“ man, daß die Gutachter des Städtetags  die Waffenbesitzabgabe nur für zulässig halten, wenn jene davon befreit bleiben, die von Berufs wegen eine Waffe tragen müssen, Sportschützen oder gefährdete Personen sind. Die Steuer kann also nur Altbesitzer und Erben von Waffen treffen, evtl. noch Waffensammler, Waffenhändler/hersteller. Die meisten der Altbesitzer sind aber gestorben, die Erben weitestgehend nicht bekannt, der Verbleib der etwa 7.500 Waffen ungewiss. Dumm, dümmer, Stuttgart.

So richtig die Dummen sind dann aber die  bekannten Altbesitzer und Erben, aber auch die Waffensammler. An deren Stelle würde ich mich gegen die neue Steuer wehren, Argumente gibt’s weiter oben genug. Gleichbehandlung und so……….Oder wie finden Sie das, wenn die illegalen Waffenbesitzer ganz offiziell ihre Steuer hinterziehen dürfen?

Den Altbesitzern, Erben, Waffensammlern, rate ich noch: Treten Sie einem Schützenverein bei! Sie werden damit automatisch Sportschütze, können nach einem Jahr Mitgliedschaft und 12 Trainingsterminen Ihre eigenen Waffen als Sportwaffen nutzen und schlagen die Schlaumeier im Rathaus mit ihren eigenen Waffen!

EDIT 06.07.2010: Die Katze ist aus dem Sack, der Beweis daß das AAW und die Grünen dahinter stecken erbracht. Interview bei Wild und Hund. Die selben Argumente, die gleiche Sprache, wie auswendig gelernt. KK=gut=wenig Steuern, GK=böse=hohe Steuern. Zentrale Lagerung usw……..

Die Sportschützen will man jetzt auch ohne Ausnahmen drankriegen, es sei denn, man schenkt die Waffen dem Verein und diese werden auch dort gelagert. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. Politiker=Abschaum der Menschheit?

 Posted by at 15:40
Jul 012010
 

-gegen wen wohl? Sie ahnen es schon, liebe Leser, die Waffenbesitzer, speziell die Sportschützen, sind wieder mal dran, ebenso die Gamer mit ihren „Killerspielen“. Von anderen Vorschlägen und Maßnahmen um „Gewalt an Schulen“ zu verhindern, hört man von diesen verblendeten Ideologen -wie immer-  nichts. War ja auch klar, das paßt nicht ins Geschäftsmodell:“Mit Mitleid Geld verdienen“.

Dieser Appell an den Deutschen Bundestag wurde übergeben, gebetsmühlenartig werden die immer wieder gleichen, schon mehrmals im Bundestag behandelten, Forderungen gestellt. Ich bin mal gespannt, wann die Politiker davon „die Schnauze voll“ haben.

Was fällt in diesem Papier auf? Nun, das Geschäftsmodell wird erklärt: „Es wurde, um die Nachhaltigkeit unserer Ziele durch zu setzen, eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet…“.Man will dabei „konzentriert und konsequent“ vorgehen. Das wissen wir schon lange.

Dann behauptet man, daß „signifikante Besonderheiten eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen„. Welche das sind? Na klar doch: Die Schußwaffen und die Killerspiele. Dabei wissen die AAW-ler genau, daß sie unverschämt lügen. Hier eine Chronologie der „Amokläufe“ in Deutschland. Zeigt deutlich, daß doch ganz gerne auch andere Tatmittel als Schußwaffen verwendet werden und daß es sich nicht immer um Taten an Schulen und Schüler als Täter handelt, im Gegenteil. Auch handelte es sich in nur zwei Fällen um Sportschützen, der Täter von Erfurt wurde nur Mitglied in einem Schützenverein um sich Waffen zu besorgen, die Täter von Eislingen ebenfalls.

Die Schußwaffen, die männlichen Verwandten (warum sagt man nicht Vater, ist das so schwer?) gehören sind „unzureichend gesichert“ und „zuhause aufbewahrt„. Haben Sie es vernommen? Armatix läßt grüßen. Dies ist insofern bemerkenswert, als daß die Bundesregierung mehrmals erklärt hat, daß die zentrale Lagerung in Schützenhäusern nicht zweckmäßig und insofern indiskutabel ist. Warum stellt das AAW/Armatix diese Forderung trotzdem immer und immer wieder, obwohl man sich dessen bewußt ist? Na klar doch – man hofft darauf, daß die Regierung wenigstens die „unzureichende Sicherung“ abstellt und den Armatix-Dildo für die zusätzliche Sicherung der Waffen im Tresor (welch ein Schwachsinn) vorschreibt. Womit dann wenigstens ein Ziel des AAW erreicht wäre – die eigenen Finanzen kräftig aufbessern.

Auch ist es mit der Behauptung der „enormen Treffsicherheit durch jahrelange Übung mit Schußwaffen und Computerspielen“ nicht so weit her, nur zwei Attentäter (Erfurt, Eislingen) übten (unregelmäßig), der Attentäter von Winnenden war kein Schützenvereinsmitglied (obwohl oft behauptet) und nur wenige Male mit seinem Vater im Schützenhaus.

Auf gut deutsch: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden versucht die Öffentlichkeit und die Politik – aus rein finanziellen Gründen und Eigennutz – an der Nase herumzuführen. Dazu paßt dann der Schlußsatz des Pamphlets, in dem man die verantwortlichen Politiker -dieselben, an die man seine Forderungen stellt- nochmal so richtig anpißt: „Eine Gesellschaft, deren Verantwortungsträger hier nicht mehr wissen, wie sie sich zu entscheiden haben, ist auf dem Weg sich selbst aufzugeben. Das Handeln der Vertreter diese Volkes wird in seinem Zögern wie in seiner Konsequenz Signale setzen.“

Bitte lesen Sie die weiteren Artikel meines Waffenblogs dazu.

 Posted by at 22:25
Jul 012010
 

Die ARD hat letzte Nacht einen sehr guten Beitrag zum Thema Sportschießen in Deutschland gebracht. Neutral und ausgewogen, beide Seiten, die Sportschützen als auch die Gegner des legalen Waffenbesitzes durften ihre Meinung kundtun. Die immer wieder falsche Leier von 50% Verstößen bei Aufbewahrungskontrollen durfte natürlich nicht fehlen*, ansonsten aber ein rundum gelungener Beitrag. Die Argumente der Waffengegner wurden durch Fakten, welche für den legalen Waffenbesitz und die Sportschützen sprechen, entkräftet.

Hier anzuschauen: Deutschland unter Waffen. 44 Minuten, die sich lohnen. Eine Wiederholung kann  am Sonntag, 04. Juli, um 16.03 Uhr, auf Eins Extra angeschaut werden.

Volksverhetzend äußerte sich Ministerialrat a.D. Brenneke (ein erklärter Gegner legalen Waffenbesitzes), indem er die Sportschützen als „fremde Heere Mitte“ in Bezug zu den „fremden Heeren Ost“ des dritten Reiches setzte. Eine peinliche Vorstellung. Er behauptet quasi, Sportschützen wären wie eine Nazi-Organisation, die „geheimdienstlich“ agiert. Für diejenigen, die Herrn Brenneke nicht kennen: Dieser Herr hat auch den unseligen Satz in einem Entwurf des Waffengesetzes geprägt: „Waffen sind demnach Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind zur Befolgung der Gesetze gegen Bürger eingesetzt zu werden.“ Man sieht schon, welch Geistes Kind er ist……. Wobei: Vielleicht denkt die Politik ja tatsächlich, wir Sportschützen wären ein „fremdes Heer“ das entwaffnet werden muß? So abwegig ist das nicht, vielleicht hat Herr Brenneke diese Gedanken ungewollt entlarvt. Wirtschaftskrise? Soziale Unruhen?

Auch Herr Jansen vom BDK (kleine Splittergewerkschaft der Kriminalbeamten, Handlanger des AAW) sollte nun etwas über „englische Verhältnisse“ gelernt haben, seine Verbreitung von Falschinformationen wurde unter anderem von Herrn Dicke, Vertreter der vielfach größeren Gewerkschaft der Polizei, aufgezeigt.

Schauen Sie sich den Film an und bilden Sie sich Ihre Meinung.

*Tatsächlich wurde nur ein geringer Bruchteil der Waffenbesitzer kontrolliert, nämlich diejenigen, welche ihrer Pflicht zum Nachweis der Aufbewahrung eben nicht nachgekommen waren. Dies betraf i.d.R. sehr alte Menschen, auch Erbwaffenbesitzer, die von den neuen Aufbewahrungspflichten noch nicht einmal etwas wußten.

 Posted by at 11:07
Jun 302010
 

In meinem letzten Beitrag: „Wer sind eigentlich die Gegner eines liberalen Waffenrechts?“ habe ich die Verknüpfungen der Firma Armatix mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden aufgezeigt. Daraufhin wurde ich gefragt, ob denn das tatsächlich stimme, daß ein Waffenhersteller mit dem AAW zusammenarbeitet, das wäre doch kontraproduktiv.

Nun, daß Armatix außer biometrischen Waffenblockiersystemen auch biometrische Waffen herstellt ist vielen bis jetzt noch unbekannt. Schauen Sie sich mal die Target-Kontrolle an. „Die Waffe funktioniert nur, wenn Sie autorisiert sind und Sie mit der Waffe die Zielscheibe anvisieren. Außerhalb des Zielbereichs wird die Waffe sofort deaktiviert. Ein Missbrauch der Waffe gegen Personen oder Gegenstände außerhalb des Zielbereichs ist daher nicht möglich. Armatix Targetkontrolle ermöglicht sportliches Schiessen ohne Kompromisse.“

Hört sich doch gut an, oder? Wir ersetzen mal schnell die 10 Millionen registrierten Waffen mit unserer Smartgun, dann kann kein „Amoklauf“ mehr stattfinden. Schöne heile Welt. Wenn da nicht noch die 20 Millionen illegale Waffen wären. Und die Molotow-Cocktails. Und die Messer und Äxte. Und selbstgebaute Flammenwerfer.

Zudem ist dieses Plastikteil (gibt’s bezeichnenderweise nur in Kleinkaliber) noch nicht mal für den Kleinkaliberschießsport geeignet, da sind andere Griffe, Lauflängen und Abzüge gefragt, individuelle Sportgeräte halt. Oder darf in Zukunft nur noch der Super-Armatix-Cup geschossen werden?

Jedenfalls verfolgt Armatix ganz normale Firmenziele: Geld verdienen. Und da wollen die Herren Dietel und Mauch so richtig groß einsteigen. Wenn die Ermächtigung zur Einführung zusätzlicher Waffensicherung, von welcher die Bundesregierung noch dieses Jahr Gebrauch machen will, wahrgenommen und die biometrische Sicherung vorgeschrieben wird, ja dann, dann ist Geldzählen angesagt. Bei 10 Millionen zu blockierenden Waffen mit etwa 16-17 Millionen Läufen (Flinten, Drillinge) rechnet man vermutlich mit einem Gewinn von über 2 Milliarden Euro.

Wenn dann zukünftig, nach der Armatix-Strategie, nur noch überwiegend Smartguns gekauft werden, weil andere Waffen durch die Blockierung zu teuer werden (oder die Smartgun von der Politik vorgeschrieben?), dann ist das Unternehmensziel mit weiteren kassierten Milliarden erreicht.

Aber: Noch ist es nicht soweit. Vor dem Geldsegen steht erstmal die Lobbyarbeit, schließlich muß der Gesetzgeber ja überzeugt werden, daß die Armatix-Systeme der Weisheit letzter Schluß sind und die Rettung der Menschheit bedeuten. In den GRÜNEN hat man hier willfährige Helfer gefunden, zu dumm (oder schlau genug?) die Hintergründe zu erkennen.

Auch das AAW hat man begeistert, dort ist man getarnt als Fa. „Quellsysteme GmbH“ Stiftungszeichner. Wer es noch nicht gemerkt hat, Anschrift und Geschäftsführer sind bei Armatix und Quellsysteme dieselben, nämlich Herr Dietel aus Unterföhring. Noch ein feines Fundstück – bei 0:44 und 1:31 befindet sich Stiftungsmitgründer und Waffenproduzent Dietel (getarnt als „Quellsysteme GmbH“) in der ersten Reihe, der gelockte Herr ist es.

Was glauben Sie, weshalb ein Waffen- und Blockiersystemhersteller sich finanziell im AAW engagiert? Dessen natürliche Ressourcen nutzt, wie da wären: Betroffenheitsbonus in der Öffentlichkeit, ideologische Verblendung der Akteure, notwendige Sicherung deren eigener Existenz und Einkommens, internationale Verbindungen (IANSA), politische Verbindungen zu GRÜNEN, SPD und LINKSPARTEI. Ich erinnere, es geht um mehrere Milliarden Euro. Da sind diese Investitionen doch Peanuts.

Meine Meinung: der Waffenhersteller Armatix unterstützt durch die Hintertür „Quellsysteme“ das AAW, sichert dessen finanzielles Fortbestehen, natürlich auch das der AAW-Funktionäre und sich selbst damit die Geldbeutel der Waffenbesitzer. Eine (schmutzige?) Hand wäscht die andere. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, Synergieeffekte werden gerne mitgenommen.

Im Schnitt besitzt jeder registrierte Waffenbesitzer 4,2 Waffen mit etwa 5 Läufen, macht mittlerweile grob 1.500 – 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Nase für Armatix-Waffensicherungen. Und diese taugen nicht mal was. Auch die Smartgun will nicht so recht funktionieren. Bei 0:52 macht’s Klick wo es nicht sollte. Trotzdem beharrt die Bundesregierung auf die Einführung zusätzlicher Sicherungssysteme. Gesteuert von dafür empfänglichen Politikern. Und -wir erinnern uns- die nächste Forderung wird mit Sicherheit die nach der Smartgun sein. Oder was glauben Sie, für welchen Zweck so etwas von einer gewinnorientierten Firma entwickelt wird? Aus reiner Menschenfreundlichkeit?

Wie finden Sie das, liebe Leser? Sie können mir Ihre Meinung ruhig mitteilen. Gerne aber auch Ihren Abgeordneten.

 Posted by at 13:10
Jun 222010
 

Man könnte jetzt kurz und bündig sagen: Die Grünen, die Linken, das AAW. Stimmt auch in gewissem Maße, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hier mal meine Sicht der Dinge:

Zuerst muß man in Erfahrung bringen, wem es nützt, daß  legaler Waffenbesitz eingeschränkt oder verboten wird. Nicht der illegale, der ist seit Jahrzehnten verboten, dennoch sind in Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen illegale Waffen im unkontrollierbaren Umlauf.

Cui bono? Nur jemand, der finanzielle Vorteile daraus hat, kann an Einschränkungen oder gar Verboten Interesse haben. Ideelle oder moralische Hintergründe (oder man ist einfach nur dumm und ignoriert alle Fakten) können wegen der Vielzahl illegaler Waffen gar nicht greifen, denn deren Besitzer sind halt nicht bekannt, die Besitzer der legalen Waffen sind aber registriert und namentlich bekannt.

Fangen wir mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden an. Wie schon bei „Ehrenwerte Gesellschaft“ erwähnt, sind tatsächlich nur drei Angehörige von 15 Opferangehörigenfamilien dort aktiv. Das verwundert, sind doch alle anderen gleichsam von dem Vorfall betroffen. Zwei der Eltern von erschossenen Kindern, Hardy Schober und Gisela Mayer, sind bei der Stiftung bzw. dem Förderverein federführend, als hauptamtlich angestellte Geschäftsführer tätig. Das dürfte mit einem gewissen Salär (über dessen Höhe man bequemerweise selbst entscheiden kann) verbunden sein, Spesen, Hotel- und Reisekosten kommen dazu. So ein fester Job bei einer Stiftung ist ja in jedem Fall besser als seine Brötchen als selbständiger Versicherungsvertreter zu verdienen, oder als  freiberufliche Seelenklempnerin.

Das Aktionsbündnis und die Stiftung wurde nur zum Zweck des Geldverdienens gegründet, das beweist dieses Interview (ab 2 Minuten 45 Sekunden), Schober: „Wir haben eine Stiftung gegründet, daß wir immer an dem Thema (Verbot des privaten Waffenbesitzes) dranbleiben, wir wollen einfach die Made im Speck sein…..“ So einfach kann man sein Geschäftsprinzip in kurzer Zeit erklären. Es geht nicht um die Verhütung zukünftiger Schulattentate, wie man es sich auf die Fahnen geschrieben hat, nein, ausschließlich der legale Waffenbesitz soll bekämpft werden. Braucht es mehr Beweise? Die Hauptakteure des AAW sind finanzielle Nutznießer.

Wer profitiert noch? Da hätten wir die Firma Armatix im Angebot. Dieses Unternehmen versucht seit einigen Jahren gewisse, dafür empfängliche, Politiker zu überzeugen, daß jede legale Waffe in Deutschland zusätzlich mit ihren Blockiersystemen ausgestattet sein muß. Sie haben es fast geschafft, die Bundesregierung will im Herbst von der Ermächtigung zur Einführung weiterer Blockiersysteme Gebrauch machen. Für Armatix geht es um mehr, als die vielleicht Hunderttausend Euro für Schober/Mayer, man rechnet mit etwa 2 Milliarden Euro Gewinn, nur in Deutschland. Ganz schöner Brocken, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und zu investieren.

Weil man das Geld für diese Investitionen nicht hat (man verkauft noch zu wenig), bekommt man es vermutlich von seiner Mutter, der Firma Simons Voss, einem der größten Hersteller von Schließsystemen weltweit, zugeschossen. Und damit das AAW seine Geschäftsführer bezahlen kann, beteiligt man sich an der Stiftung. Unter unverfänglichem Namen, wer würde hinter „Quellsystem“ Simons Voss und Armatix vermuten? Ist aber so. Armatix ist also finanzieller Nutznießer. Von der Summe her betrachtet sogar Hauptnutznießer.

So wie sich die Sache jetzt darstellt, distanzieren sich die anderen 12 Opferfamilien des „Amoklaufs“ von Winnenden vom AAW/Armatix. Eben wegen dieser finanziellen Machenschaften, die das Leid der Hinterbliebenen zum Geschäftsmodell haben. Wie empfinden Sie das, liebe Leser?

Dann wären da noch die Politiker. Nicht alle. Nur dafür empfängliche. Diejenigen, die gelernt haben, wie man z.B. Parteispenden verschlüsselt damit sie unverfänglich in den Unterlagen auftauchen. Dafür erstellt man dann beispielsweise Gesetzesvorlagen (siehe weiter unten) mit abstrusen Forderungen. Ist man vielleicht schon zufrieden, wenn wenigstens das Milliarden-Euro-Ziel der Biometrie-Blockiersystem-Einführung erreicht ist? Oder Beamte in Ministerien, die das Armatix-System den Ministern und Abgeordneten schmackhaft machen, obwohl sie genau wissen daß es nichts taugt und in Sekunden aus der Waffe entfernt werden kann. Ich könnte mir doch tatsächlich vorstellen, daߠjemand der Armatix unterstützt und empfiehlt finanzieller Nutznießer ist.

Gerade in jüngster Zeit, letzten Freitag, 18.06.2010, haben Das B90-Die Grünen wieder einen (den, den sie immer nehmen 🙂 ) Antrag auf Verschärfung des Waffenrechts gestellt, mit dem -erstmal- vorläufigen Ziel des Verbots aller Faustfeuerwaffen. Hier und hier habe ich darüber berichtet. Das Sitzungsprotokoll gibt Auskunft, sehr interessant zu lesen. Sehr interessant vor allem deswegen, weil es die Gedankengänge der Grünen und auch der Linken deutlich aufzeigt. Vor allem auch deren Pöbeleien vor dem hohen Haus, geschmacklos und wenig neutral  – auch die Linken-Vizepräsidentin. Zum Glück wurden sie so richtig abgewatscht, ich habe mich darüber gefreut.

Nun, die Grünen und die Linken stellen die Forderungen nach einem Verbot des legalen Waffenbesitzes, bzw. weiteren Sicherungen und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit. Die fordern auch noch mehr, wenn der Tag lang ist, produzieren mehr Müll als dem Bundestag gut tut. Und ignorieren die Antworten der Regierung als hätte diese nie etwas gesagt. Grüne und Linke finanzielle Nutznießer? Vielleicht. Warum sonst sollten Sie immer hinter uns her sein? In jedem Fall sind sie aber erkennbare Gegner eines liberalen Waffenrechts und Unterstützer des AAW/Armatix.

Was ist eigentlich mit den Abgeordneten Scheer und Altpeter von der SPD? Originalton Scheer bei der Debatte letzte Woche: „Es gibt in der SPD-Fraktion nicht nur mich, sondern auch viele andere, die mit dem, was der Kollege der Grünen zu dieser Frage hier ausführlich dargelegt hat, mehr übereinstimmen. – Ich denke, das sollte hier festgestellt werden.“ Gut, wir haben festgestellt, daß Scheer ein Gegner liberaler Waffengesetze ist, daß er das AAW/Armatix unterstützt und für viele andere SPD-Abgeordnete spricht, die wie er eigentlich verkappte Grüne sind.

Daß die SPD (trotz sonstiger sehr vernünftiger Aussagen) das Armatix-System weiterhin favorisiert, sieht man an der Aussage von Frau Fograscher: „Es gibt technische Entwicklungen und Fortschritte bei Sicherungssystemen für Waffenschränke und Waffen.Wenn diese ausgereift sind (außer Armatix sind alle Systeme ausgereift!), werden wir erneut darüber beraten, ob die Standards im Waffenrecht angepasst werden müssen.“ Sie sehen, liebe Leser, auch die SPD unterstützt offen Armatix.

Sie wissen nun, wer die Gegner und Feinde eines liberalen Waffengesetzes in Deutschland sind. Sie haben auch erfahren, daß die Bundesregierung im Herbst -definitiv- zusätzliche Blockiersysteme vorschreiben wird.

Sie wissen, daß die Grünen, die Linken und die SPD Armatix favorisieren und unterstützen. Nachdem die Ermächtigung aber durch den Bundesrat abgesegnet werden muß, wartet man bis zum Herbst damit, dann sind dank der neuen Rot/Grün/Dunkelrot-Regierung in NRW die Mehrheiten im Bundesrat so, daß die CDU/FDP (die gegen weitere Verschärfungen sind) untergebuttert wird. Danke Frau Kraft, daß Sie die Ypsilanti machen…..

Der Bundesrat hat hat 69 Mitglieder. 35 Stimmen werden für eine absolute Mehrheit gebraucht. CDU/FDP haben jetzt nur noch 31 statt vorher 37 Stimmen. SPD/Grüne/Linke kommen zusammen auf 38 Stimmen. Wie die Abstimmung zur Einführung neuer Waffenblockiersysteme wohl ausgehen wird? Für welches System sich der Bundesrat wohl entscheiden wird? Wir werden sehen.

Ich wollte Sie nur informieren, daß, sollte Armatix Gesetz werden, für jeden Lauf den Sie besitzen durchschnittlich 300 Euro fällig werden. Rechnen Sie selbst. Es gäbe noch eine günstigere Biometrie-Möglichkeit, ein biometrisches Schloß am Waffenschrank. Da noch keines zur Zertifizierung eingereicht wurde wird’s aber wohl auch keines geben……..

 Posted by at 17:44
Jun 192010
 

Was ich hier, unter „Ehrenwerte Gesellschaft“ angekündigt habe hat sich nun bewahrheitet. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat sich mit der IANSA zusammengeschlossen. Damit ist nun klar, daß das AAW unser größter Gegner im Kampf um ein liberales Waffengesetz ist. Hier die Bekanntmachung.

Nun sollte auch dem letzten klar sein, wie wichtig es ist, den Waffenlobbyorganisationen beizutreten. Oder wollt Ihr eure Waffen abgeben, euren Sport, euer Hobby zerstört sehen, wie in England und  Australien schon geschehen? Jetzt wird es Ernst, Leute! Man will uns vernichten, das ist die Kampfansage!

Das Aktionsbündnis verspricht sich von der Zusammenarbeit mit der IANSA den Druck auf die Waffenlobby und Politik in Deutschland zu erhöhen. Das im vergangenen Jahr geänderte Waffengesetz bietet immer noch zu viele Schlupflöcher. Waffenkontrollen werden nicht oder viel zu selten durchgeführt. Und wenn es zu Kontrollen kommt, dann mit erschreckenden Ergebnissen und fast immer ohne die vom Gesetzgeber vorgesehenen Konsequenzen. Bei Waffenkontrollen wurden in über 50% aller Fälle Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Regierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug für die Einhaltung der Gesetze zu unternehmen.“

Um seine Ziele zu erreichen verdreht man sogar ganz ungeniert die Tatsachen, die angeblichen 50% Verstöße waren tatsächlich nur etwa 2% aller Waffenbesitzer, überwiegend ältere „Altbesitzer“ die von den Gesetzesänderungen gar nichts mehr mitbekommen haben. Aber Hauptsache, der Job der Geschäftsführer ist bis zur Rente gesichert.

 Posted by at 15:24
Jun 182010
 

Aber so richtig. Ich mußte ein paarmal schmunzeln, als ich die Bundestagsdebatte im Parlamentsfernsehen verfolgte. Die Grünen haben mit ihrem Antrag -wie ich es mir wünschte- so richtig eins auf die Mütze bekommen. Petra Pau (DIE LINKE.), Bundestagsvizepräsidentin, leitete die Debatte (allerdings ziemlich arrogant und wenig neutral). Die Anwesenden des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und von „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ haben auch etwas betreten dreingeschaut und dürften jetzt -hoffentlich- auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt sein. Anscheinend nützt es nichts, wenn man immer nur nach den Sportschützen tritt.

Wolfgang Wieland von den Grünen hat den Antrag vorgetragen.  Mit viel Polemik und Pathos forderte er gebetsmühlenartig das faktische Verbot des Sportschießens. Fakten interessieren nicht, Hauptsache man hat eine Meinung. 

Die Arbeit von FvLW und Pro-Legal hat aber auch Früchte getragen, Frau Gabriele Fograscher (SPD) hat sich -dank guter Aufklärung von Seiten der Waffenlobby- vom Saulus zum Paulus gewandelt. Sie zeigte sich gut vorbereitet, ihr Redebeitrag war ganz im Sinne der Legalwaffenbesitzer (das war beileibe nicht immer so!), bis auf die Tatsache, daß die SPD den Biometriegedanken noch nicht aufgegeben hat. Daran muß noch gearbeitet werden. Ich hoffe daߠsie für alle Mitglieder der SPD-Fraktion gesprochen hat. Es ist aber eher nicht so, dazu später. Ihr Redebeitrag ist hier zu finden.

Günter Lach von der CDU/CSU-Fraktion hat sich mit seinem ersten Redebeitrag vor dem hohen Haus wacker geschlagen, etwas unsicher beim Vortrag, aber fest in der Sache. Er war ebenfalls sehr gut präpariert, das konnte man aber erwarten, ist er doch selbst aktiver Sportschütze. Bemerkenswert die Reaktionen der Grünen und Linken auf seinen Beitrag, auch die Vizepräsidentin (Linke) konnte sich einen abwertenden Kommentar nicht ersparen. Peinlich.

Serkan Tören (gut vorbereitet)von der FDP hat kurz und bündig klar gestellt, daß nicht die Waffen, sondern der Mensch der sie einsetzt das Problem ist. Er schalt die Symbolpolitik der Grünen, Sportschützen und Jäger werden einem Generalverdacht ausgesetzt. Er empfiehlt, lieber aufrichtig an die tatsächlichen Probleme heranzugehen. Besonders gut hat mir gefallen, als er den Waffengegnern vorwirft, unvorbereitet zur Sitzung zu kommen. Hier sein Beitrag, der argumentativ genau auf unserer Linie ist.

Frank Tempel von den Linken hat nach einem rhetorischen Schwenk in die Kerbe der Grünen geschlagen, das war aber zu erwarten. Er fordert unter anderem noch mehr unangekündigte Kontrollen.

Den Vogel abgeschossen hat aber Hermann Scheer, welcher unangemeldet das Wort ergriff und deutlich (naja, eher etwas verlegen, das AAW war ja schließlich auch anwesend) klarstellte, daß vor allem nicht er, aber auch nicht alle Abgeordneten der SPD so denken wie Frau Fograscher, sondern genauso wie die Grünen. Hoffentlich wird er von seiner Fraktion dafür gerügt. Und hoffentlich ist es nicht wahr. Aber der gute Mann nimmt es ja sonst auch nicht so ernst mit der Wahrheit. Vielleicht war er ja so angepisst, weil am Mittwoch sein Remstalforum kräftig in die Hose ging, gerademal 50 Anwesende, über 20% davon Sportschützen.

Abschließend bleibt festzustellen, daß die Kuh noch lange nicht vom Eis ist, der Antrag geht in die Ausschüsse und wird dort weiter beraten. Da kann noch viel passieren, wie die Vergangenheit leider oft genug gezeigt hat.

Es ging vorerst -für heute- nochmal gut. Aber wissen Sie auch warum, liebe Leser, liebe Sportschützen, Jäger und Waffensammler? Weil unsere Lobbyorganisationen so langsam ins funktionieren kommen. Es könnte aber noch viel mehr unternommen werden, um unser Image in der Öffentlichkeit in der richtigen Farbe darzustellen, allein, es fehlt das Geld dazu! Deshalb noch einmal die Aufforderung an alle Sportschützen, Jäger und Sammler, an den Groß- und Einzelhandel, an die Schützen- und Jagdverbände: Springen Sie über Ihren Schatten! Gehen Sie gemeinsam mit uns den Weg der Guten! Treten Sie den Lobbyorganisationen bei! Was sind schon 12 Euro im Jahr im Verhältnis zum Wert Ihrer Waffen? 

Das Sitzungsprotokoll zum nachlesen gibt’s vom Bundestagsserver. Wer gerne lustige Theaterstückchen anschaut wird hier sicherlich zum Lachen gebracht, wenn man die Zwischenrufe der Grünen und Linken liest.

Bitte lesen Sie auch meine anderen Beiträge und verbreiten sie an Ihre Kameraden weiter. Vielen Dank dafür! Kommentare wie immer erwünscht.

Jun 122010
 

Es brennt mir schon lange auf der Seele, einen Artikel zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu schreiben. Die Ehrfurcht vor den Getöteten und Mitleid mit den Hinterbliebenen hat mich bislang daran gehindert. Daß das u. U. ein Fehler war wird sich im Verlauf des Artikels zeigen. Ich möchte aber auch andere Waffenbesitzer mit Ihrer Meinung zu Wort kommen lassen, hier ein paar lesenswerte Beispiele zu diesem Thema mit denen ich mich ebenfalls identifizieren kann.

Unzweifelhaft war das Schulattentat mit 15 Ermordeten ein grausames Ereignis, das die Menschen 2009 in Deutschland erschüttert hat. Die Medien, die Kirchen und die Politik haben ein übriges getan um diesen Vorfall der Bevölkerung lange Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die 12 Verkehrsunfalltoten an diesem und an jedem seitdem folgenden Tag wurden dagegen nicht zur Kenntnis genommen. 4160 Verkehrstote in 2009.

Die auf die Tat folgende Medienhetze sorgte für sehr undifferenziertes Verhalten bei Politik und Kirchen (bitte lesen Sie meinen Blog dazu), mit dem Ergebniss daß das Waffenrecht ein wiederholtes mal verschärft wurde, diesesmal aber mit massiven Grundrechtseinschränkungen. So wurde u.A. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aufgehoben.
Sehr vielen Politikern ist das aber noch nicht genug. So fordern B90-Die Grünen, Die Linke, sowie weite Teile der SPD faktisch ein komplettes Verbot des Schießsports. Auch einige CDU/CSU-Politiker sind für weitergehende Verschärfungen (Beispiele hier im Blog). Da ist der letzte Drops noch nicht gelutscht…..

Aber zurück zum AAW. Dort sind von 15 Opferfamilien nur noch drei aktiv. Ob es den anderen wohl unheimlich wurde, was da zukünftig geplant ist? Zumindest ich frage mich, weshalb sie sich zurückgezogen haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll es sogar richtig Knatsch mit den Vorturnern Hardy Schober und Gisela Mayer gegeben haben. Vielleicht weiß einer der Leser mehr darüber? Jedenfalls ist diese Stiftung der evangelischen Kirche (diese Links bitte von unten her anklicken) auch drauf und dran dem legalen Waffenbesitz den Gnadenstoß zu geben. Und zwar mit aller Gewalt und allen Mitteln.

Fakt ist, daß das AAW einige scheinprominente Mitstreiter hat, unter anderem den „Bund deutscher Kriminalbeamter“ mit seinem stellvertretendem Bundesvorsitzenden Carstensen sowie die entlarvten SPD-MdB Scheer und SPD-MdL Altpeter. Dieses Quintett will im Remstalforum Amokläufe mit einem neuen Waffengesetz verhindern. Was da wohl wieder ausgebrütet werden soll?

Schober/Mayer haben sich ja hehre Ziele auf’s Banner geschrieben:

  • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
  • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
  • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
  • Verbot von Killerspielen (Egoshooter, Computerspiele mit gewaltrelevantem Inhalt) die das Töten von Menschen simulieren.
  • Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen.
  • Verbot von Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten.
  • Aufarbeitung der Vorgänge von Winnenden und Wendlingen.
  • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • keine Heroisierung der Täter.
  • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.
  • Gewaltprävention an Schulen.
  • Betreiben einer Fußballmannschaft

Wenn man sich die dahinterstehenden Aktionen (34 Seiten, lesen!) aber mal genauer anschaut, sieht man deutlich, daß diese zum größten Teil -medienwirksam- primär der Geldbeschaffung dienen, nichts anderes. Und mit Verlaub gesagt, da scheint ordentlich Geld zu fließen.

Nun, wofür wird dieses Geld verwendet? Also erstmal für den Lebensunterhalt der beiden Vorstände, die dieses Geschäft schließlich hauptberuflich betreiben. Die Zeiten für Finanzmakler sind ja auch nicht mehr die besten und von irgendwas muß man doch leben. Aber dann, und jetzt kommts: Nächste Woche fliegen 50 Mann nach New York zur UNO.  5+X Tage mit 50 Mann = mindestens 50.000 Euro. Stiftungs- und Spendengelder?

„Schober erhofft sich von der Teilnahme an dem Kongress, der vom UN-Büro für Angelegenheiten der Entwaffnung veranstaltet wird, wieder mehr Aufmerksamkeit für das Thema Amok-Bedrohung durch Waffen in Privatbesitz. „Das Thema droht in Deutschland einzuschlafen“, sagte Schober.“ Er scheint Angst vor dem baldigen Versiegen des Geldstroms zu haben. Deshalb wird jetzt auch bei der UNO um Anerkennung als NGO gekämpft, weil dahinter ja auch wieder Geldzuwendungen stecken, diesmal aus Steuertöpfen. Bis zur Rente ist noch lang……

Diese Aktion mit der UNO stimmt mich sehr bedenklich. Das AAW wird von der IANSA gesteuert und beraten, einer NGO die sich das Verbot von Schußwaffen in Privathänden auf die Fahnen geschrieben hat. Diese Organisation ist wirklich verdammt gut organisiert und informiert und verfügt über gewaltige Geldmittel. Diese werden u.A. dafür eingesetzt, um das Armatix-Blockiersystem dafür empfänglichen Politikern schmackhaft zu machen. Hinter der Firma „Quellsysteme“ bei den AAW-Stiftungsgründern steckt -nur so nebenbei- die Firma Simons Voss, Mutterfirma von Armatix.

Sie sehen, liebe Leser, die Gegner des Schießsports, des legalen Waffenbesitzes, sind gut aufgestellt, verfügen über immense Geldmittel und werden diese auch gnadenlos gegen uns einsetzen. Was haben wir Sportschützen, die Legalwaffenbesitzer dagenzusetzen? Weniger. Viel weniger. Noch?

  • Pro-Legal  streitet auch international
  • FvLW         kämpft im Inneren
  • FWR           kümmert sich um die Verbände und Hersteller
  • unsere Schützen-, Sammler- und Jagdverbände.

All diesen Waffenlobby-Organisationen ist gemeinsam daß sie noch zuwenige Geldmittel haben um effektiv Lobbyarbeit (so wie’s die anderen tun) betreiben zu können. Deshalb fordere ich jeden Sportschützen in Deutschland, egal ob Luftdruck- Groß- oder Kleinkaliberschützen, auf, einer der genannten, am besten allen, Organisationen beizutreten. Werden Sie Mitglied! Mit Ihren Beiträgen für Pro-Legal, FvLW und FWR sichern Sie sich den Erhalt Ihres Sportes, Ihres Hobbys. Nur so, es geht leider nicht mehr anders.

Die Schützen- und Jägerverbände haben es verschlafen Ihren Einfluß geltend zu machen. Jetzt ist es zu spät. Deshalb fordere ich ebenfalls alle Verbände auf, Mitglied in den Lobbyorganisationen zu werden! Es wird höchste Zeit! Kein Schießsport – keine Funktionen – keine Pöstchen. So einfach ist das.

Die Hersteller, Großhändler und Händler: Werden Sie Mitglied! Weil: Kein Schießsport – kein Geschäft – kein Job. Auch einfach.

Vielleicht kann man dann irgendwann auch einmal -wenn die Fronten geklärt sind- auf Augenhöhe (wenn auch mit Veilchen) in dann hoffentlich vernünftigem Klima mit den Verantwortlichen des AAW kommunizieren und eventuell zusammenarbeiten? Deren Programm ist nämlich bis auf das Thema Waffen in meinen Augen durchaus auch von Waffenbesitzern unterstützenswert. Aber daran hakt’s halt noch heftig.

Liebe Leser, bitte verbreiten Sie auch diesen Artikel weiter, damit jeder in Ihrem Umfeld diese Information erhält und selbst weiterverbreiten kann. Es ist wichtig für uns alle. Lesen Sie dazu bitte auch die Info’s der Fa. Triebel.

Kommentare sind erwünscht, wie zu allen meinen Artikeln.

 Posted by at 17:45
Apr 062010
 

In Deutschland gilt das Prinzip der Unschuldsvermutung, welches aussagt, daß ein Beschuldigter solange als unschuldig zu gelten hat bis seine Schuld bewiesen ist. Für jeden gilt das anscheinend nicht.  Jedenfalls nicht für manche Schreihälse von der Bildzeitung, insbesondere nicht für den Widerling Franz Josef Wagner, dessen Kolumne von Gutmenschentum nur so strotzt.

Entweder die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungsakten an die Bildzeitung verhökert, oder jemand von der Polizei oder dem Gericht. Eine weitere Möglichkeit wäre das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, denen würde ich es am ehesten zutrauen. (Dank an thh, siehe comments) In diesem Bericht stehts. Eine Riesensauerei! Und das sagt Franz Josef Wagner dazu. Einfach widerlich.

Wie gesagt, für jeden Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung. Ich will den Vater des Tim K. nicht in Schutz nehmen, aber solange seine Schuld nicht geklärt ist soll er bitteschön auch nicht vorverurteilt werden. Nicht von der Staatsanwaltschaft, nicht von der Polizei, dem Gericht oder den Nebenklägern. Da bin ich für Gerechtigkeit. Und der Prozess mit Urteil wird’s irgendwann zeigen, wie’s gelaufen ist. Nicht schon vorher.

Wie wird es nun weitergehen? Die Medien werden die Angelegenheit weiter bluttriefend ausschlachten.  Die üblichen Politiker werden wie der Pawlowsche Hund darauf anspringen. Das Ganze wird in weiteren Verbotsforderungen enden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur werden die Forderungen zur Verschärfung des Waffengesetzes diesmal nicht bei der Art der Waffenaufbewahrung aufhören, ganz sicher nicht. Jetzt ist das Sportschützentum dran, und zwar komplett. Die Forderungen, das Sportschießen abzuschaffen, wurden schon lange von den Grünen, der Linkspartei und Teilen der SPD gestellt, die werden jetzt ganz massiv an Ihrem Ziel, alle privaten Waffen in Deutschland abzuschaffen, arbeiten. Versprochen. Die Öffentlichkeit ist ja bereits bestens präpariert. Auch mit tatkräftiger Unterstützung des AAW, das sich der Hilfe der IANSA versichert hat. Daß das von der Judikative , der Staatsanwaltschaft Stuttgart, gefördert und forciert wird ist ein Zeichen wie weit es gediehen ist, selbst die Staatsorgane sind gegen uns. (Gestrichen, weil nicht bewiesen)

Leute! Es ist höchste Zeit jetzt aufzuwachen! Unbedingt! Man will uns an den Kragen. Nicht nur den Großkaliberschützen, nein, jetzt sind auch die Kleinkaliber- und Druckluftschützen mit dran, sogar Biathlon. Es geht um Euren, um meinen Sport. Wollt Ihr wirklich kampflos aufgeben? Wollt Ihr Verhältnisse wie in England? Dort müssen die Olympischen Schnellfeuerpistolenschützen im Ausland trainieren, dürfen in Ihrer Heimat nur mit Sondergenehmigung zu den Olympischen Spielen antreten. Eine Schande!

Bitte! Folgt meinem Aufruf (hier nachlesen!) und schließt euch einer oder beiden der dort genannten Organisationen an. Leitet diese Information an alle euch bekannten Sportschützen weiter! Jeder wird gebraucht! Wir haben nur noch eine Chance unseren Sport zu erhalten: Zusammenhalt. Ohne euch, als Masse dahinter, sind die Organisationen nur zahnlose Tiger. Mit euch als Mitglieder sind wir eine Macht.

Geht davon aus, daß der Deutsche Schützenbund als größter Schützenverband Deutschlands nichts für euch tun kann und wird, dafür ist er viel zu sehr vom Staat, der Regierung, abhängig. Wes Brot ich fress‘ des Lied ich sing‘. Fördertöpfe ich hör‘ euch klingeln. Also ist Eigeninitiative gefragt. Tut es! Tretet bei! Es ist eure allereinzigste Chance. Und bitte: Informiert alle die Ihr kennt über diese Schweinerei. Oder was denkt Ihr, weshalb man will, es fördert,  daß die Medien uns fertigmachen?

Edit 07.04.2010: Ich habe etwas nachgeforscht. Bin dabei auf die Stuttgarter Nachrichten gestossen. Dort wird berichtet, daß ein Verräter gesucht wird. Das war schon im letzten Jahr im Zusammenhang mit Focus-Berichten. „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen angestrengt, um im Zusammenhang mit dem Winnender Amoklauf einem Verräter auf die Spur zu kommen. Untersucht wird, wie geheime Ermittlungsergebnisse in das Nachrichtenmagazin Focus gelangten„. Und weiter: „Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) überprüfen die Ermittler den Kreis der Empfänger bei Behörden, die mit der Aufklärung der Bluttat befasst sind. Dabei wird versucht, den Verlauf der E-Mails nachzuvollziehen. „Kein Kommentar“, heißt es aus der Staatsanwaltschaft zu diesen Erkenntnissen. Klar ist jedoch, dass der Empfängerkreis des Ermittlungsberichts überschaubar ist. Neben der Landespolizeidirektion Stuttgart ist dies die Polizeidirektion Waiblingen sowie das Innenministerium Stuttgart„. Vielleicht müßen sie doch gegen sich selbst ermitteln?

 Posted by at 16:04
Mrz 102010
 

Es reicht. Endgültig.

Nicht genug, daß wir Sportschützen uns als „Waffennarren“ titulieren lassen müssen (Sportschütze  =  Waffennarr, Terrorist, potentieller Killer ?), nein, jetzt folgt die Steigerung: „Waffenverrückte„.

So nennt uns die SPD-BW-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter (monetäre Unterstützerin des AAW). In diesem Statement vor der Landespressekonferenz Baden-Württemberg bezeichnet sie uns tatsächlich und wirklich als „Waffenverrückte“. Noch dazu lügt Sie ganz unverschämt, indem Sie zum Thema Verbot des IPSC-Schießens sagt: „Auch der als Sachverständiger geladene Vertreter des Deutschen Schützenbundes (DSB), des größten deutschen Schützen-Dachverbandes, (Anmerkung: Sie meint Herrn Kohlheim)………, haben dies vor dem Sonderausschuss gefordert„. Einfach nur gelogen.  Hier die Original-Stellungnahme des Herrn Kohlheim. Die Stellungnahme der Bundesregierung, zu der Herr Kohlheim  auch befragt wurde, sagt  ebenfalls das genaue Gegenteil von dem was Frau Altpeter behauptet.

Hier noch ein Statement zu den Aussagen von Frau Altpeter zu Herrn Otto Obermeyer. O-Text Obermeyer: „Betrachten Sie Polizei, Staatsanwälte, Richter, Behördenmitarbeiter immer als Ihre Feinde. Vertrauen Sie ihnen niemals, gleich, was sie sagen oder versprechen! Es gibt leider zu viele Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Behördenmitarbeiter, die nicht korrekt arbeiten und deshalb nicht vertrauenswürdig sind.  Wissen Sie, wen Sie gerade vor sich haben? Aus meinen jahrzehntelangen schlechten Erfahrungen kann ich vor diesen Personengruppen nur eindringlich warnen!“ Und so einer wird von einer Politikerin zitiert…..

Ich frage mich, in welchen Sphären schwebt die gute Frau? Weiter muß die Frage erlaubt sein, ob alle SPD-ler so ticken. Liebe Leser, Sie kennen die Antwort: Ja, die allermeisten SPD-ler ticken so.

Nun gut, dafür sollte man sie bestrafen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen stehen vor der Tür. Sie wissen was Sie zu tun haben. Keine Stimme mehr der SPD! In Baden-Württemberg sind sie hoffentlich jetzt schon erledigt. Schreiben Sie auf anständige Art  Ihren SPD-Abgeordneten, vor allem aber Frau Altpeter, daß Sie sich nicht in dieser Weise diskriminieren lassen. Das kann nämlich so nicht weitergehen. Wo will das enden?

Mein Werben, sich ein T-Shirt mit dem Ehrenzeichen „Sportschütze“ oder „Waffenbesitzer“ zu drucken ist nach diesem Vorfall aktueller denn je.

Hier die kostenlosen Downloads: Sportschütze   Waffenbesitzer   Machen Sie bitte regen Gebrauch davon.

EDIT: Herr Kohlheim hat sich mittlerweile sehr deutlich von den Statements der Frau Altpeter distanziert und sie aufgefordert, diese Behauptungen zu unterlassen. 

Sportschütze

 Posted by at 17:05
Mrz 082010
 

Vor dem Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden am 11. März hat der Ulmer Kinder- und Jugendpsychiater Jörg Fegert an die Medien appelliert, keine Details mehr über die Bluttat und den 17-jährigen Täter zu veröffentlichen. «Am besten wäre es, man würde nicht mehr über seine Persönlichkeit berichten», sagte Fegert den «Stuttgarter Nachrichten». Die Medien trügen sonst ungewollt zur Verherrlichung des Täters bei. Die Stuttgarter Nachrichten mit dem Interview.

Diese Mitteilung zeugt von großer Vernunft, auch andere Psychiater und Wissenschaftler haben sich in diesem Sinne geäußert. Jetzt muß man nur hoffen, daß die Medien die Nachricht verstehen und kein großes TamTam aus dem Jahrestag machen. Daß auch die Hinterbliebenen, bei denen jetzt alles wieder aufgewühlt wird, in Ruhe trauern können.

Hallo, aufwachen! Das TamTam wird kommen, wie das Amen in der Kirche!

Dazu passt auch, daß der Bund Deutscher Kriminalbeamter eben genau an besagtem Jahrestag ein bundesweites TamTam durchgeführt haben will. Dazu werden natürlich Interviews mit dem Vorsitzenden geführt werden, das AAW wird zur Sprache kommen, der Name des vermutlichen Täters tausendfach genannt und die Tat in allen Einzelheiten beschrieben werden. Die Privatsender und auch die öffentlich-rechtlichen werden schon ihren Teil dazu beitragen. Wetten?

Als ob man die Menschen in Winnenden nicht einfach nur in Ruhe ihrer Toten und Verletzten gedenken lassen könnte. Jenseits der Schamgrenze.

Edit: Traurig, traurig, es ist ja eigentlich schon losgegangen. Die Medien und ihre Geldgier. Da sieht man schön, wie das Blut aus den Seiten tropft.

Die sollten sich doch bitte mal an diese Selbstbeschränkung halten. Wäre sinnvoll.


 Posted by at 18:03
Nov 032009
 

Heute haben die hoplophoben Waffengegner einen vermeintlich wichtigen Schritt getan: Die Stiftung „Gegen Gewalt an Schulen“ wurde gegründet. Obwohl es letzte Woche noch so aussah als würden die Initiatoren des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden das nötige Geld nicht aufbringen können scheint es jetzt leider doch noch geklappt zu haben.

Eines der wichtigsten Ziele des ABW ist das Verbot des privaten Waffenbesitzes und der Aufbewahrung von Waffen in privaten Haushalten. Diese Ziele wurden von der Stiftung identisch übernommen.

Das delikate daran ist aber, daß die Stiftung unter dem Dach der evangelischen Landeskirche Württemberg beheimatet ist. So sagt der § 2 der Stiftungssatzung: „Sie ist eine rechtlich selbständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts und untersteht der Aufsicht der Evangelischen Landeskirche in Württemberg„. Zwei Vorstände sind bestellt, die einen Arbeitsvertrag nach geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften erhalten müssen. Aha. Um Geld geht’s, soso.

Ich habe schonmal über diesen Skandal berichtet, die ev. Kirche hat damals abgewiegelt, das Waffenrecht interessiere niemanden, die Waffenbesitzer seien doch alles brave Leute, nein, nein. Tja, verarscht, verarscht. Daß die Verantwortlichen der ev. Landeskirche Württemberg wirklich so naiv sind mit diesen verbohrten Aktivisten zusammenzuarbeiten hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.

Jedenfalls ist seit heute Fakt: Die Evangelische Kirche kämpft aktiv gegen den legalen Waffenbesitz in Deutschland und betreibt aktiv einen Feldzug zur  Vernichtung unseres Hobbys, unseres Sports.

Ich kann jedem anständigen Legalwaffenbesitzer nur raten massiv gegen diesen Kreuzzug anzugehen, sich bei den Verantwortlichen der ev. Kirche zu beschweren, evtl. einen Austritt aus der ev. Kirche zu überdenken (man kann austreten und weiterhin ev. Christ bleiben!). Es kann nicht sein daß die Kirche hier Politik betreibt, sich um Angelegenheiten kümmert welche sie nichts angeht. Schuster bleib‘ bei Deinen Leisten!

 Posted by at 18:14